Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 152923
Vorher
Blitz 04-053 GmbH
Eingetragen
24.6.2004
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tSonstige Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Vermittlung von Finanzierungs- und Leasingverträgen und Fuhrparkmanagement sowie Vermietung von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen bis 3, 5 t

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Hartmann
seit 28.4.2008
Geschäftsführer
Anja Köhler
seit 28.4.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Klaus Hartmann
85229 Markt Indersdorf
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GL-Leasing GmbH

Markt Indersdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit ist der Verkauf von neuen PKWs und leichten Nutzfahrzeugen bis 7,5 Tonnen.

Wir sind ein markenunabhängiges Handelsunternehmen und bieten sämtliche gängigen Fahrzeugmarken von Audi bis Volvo an.

Unser hauptsächliches Geschäft besteht aus dem reinen Inlandsgeschäft. Der Export von Fahrzeugen stellt in unserem Geschäftsbetrieb eine Ausnahme dar. Im Jahr 2022 wurden keine Waren exportiert.

Der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen wird aktuell nicht betrieben.

Das Unternehmen ist nicht in Forschung und Entwicklung tätig.

II. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt stieg in Deutschland 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 %. Die Absatzzahlen stiegen im Autojahr 2022 auf allen Fahrzeugebenen, Neuwagen, Gebrauchtwagen und leichten Nutzfahrzeugen, ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 %. Dies resultiert aber aus einem Nachholeffekt aus dem "Corona-Jahr 2021" sowie aufgrund der Chip-Krise mit sehr schlechten Absatzzahlen.

Der reine Umsatz im Neufahrzeughandel stieg um 3,3 %. Dieser Anstieg muss aber differenziert betrachtet werden, da der durchschnittliche Fahrzeugpreis aufgrund von Listenpreiserhöhungen der Hersteller um 14,6 % in 2022 gestiegen ist und damit der Umsatzanstieg ausschließlich preis- und nicht mengeninduziert ist. Die abgesetzten Mengen sind gesunken.

Gleichzeitig wurden die gewährten Nachlässe seitens der Hersteller radikal nach unten korrigiert.

Die Umsatzrendite stieg in 2022 auf 3,3 % im PKW -Bereich (Quelle: www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/von-normalitaet-keine-spur-3313290).

In 2021 lag sie noch bei 1,3%.

(Quelle: www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/zdk-jahrespressekonferenz-die-fusslahmen-hat-es-laengst-erwischt-3131336)

III. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft (Wirtschaftsbericht)

Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage des Geschäftsjahres 2022 wurde noch stark durch die Folgen der Corona-Pandemie geprägt, welche wiederum Lieferengpässe in den für das Unternehmen relevanten Bereichen auslöste. Das Kaufverhalten der Kunden war noch zurückhaltend und geprägt von Unsicherheit was zu Kaufverschiebungen und Stornierungen bereits getätigter Käufe führte. Zu dieser Situation haben permanente Preiserhöhungen der Hersteller, das Einstellen der Produktion von bereits bestellten Fahrzeugmodellen und die nicht mehr kalkulierbaren Lieferzeiten stark beigetragen. Eine vernünftige Planung von Geschäftsabläufen war fast nicht mehr möglich.

Aufgrund von Verspätungen der Lieferzeit oder dem Einstellen der Produktion von bereits verkauften Fahrzeugen hatten wir in diesem Jahr erstmalig relativ hohe Aufwendungen für Schadensersatz an Kunden.

Durch konstantes Herabsetzen von Nachlässen für "Großabnehmer", so wie wir es sind, wurde das Händlergeschäft und Vermittlergeschäft, welches wir jahrelang in großen Stückzahlen betrieben haben, für uns sehr stark eingeschränkt bzw. fast zum Erliegen gebracht.

Ertragslage:

Durch eine Vielzahl von Bestellungen von Lagerfahrzeugen, aus dem Jahr 2021, welche teilweise im Jahr 2022 zur Auslieferung kamen, welche wiederum noch zu alten, niedrigen Listenpreisen und ursprünglichen hohen Rabatten bestellt wurden, konnte die GL-Leasing GmbH den Umsatz gegenüber 2021 fast gleich hochhalten.

Die Umsatzerlöse in 2022 betrugen € 79.880.712,00 gegenüber € 80.449.771,46 im Vorjahr.

Der Jahresüberschuss beträgt € 1.034.338,99 gegenüber € 480.651,69 in 2021.

Dieser doch sehr hohe Gewinn trotz schwierigem Umfeld resultiert aus den oben bereits erwähnten niedrigen Einkaufspreisen der als Lagerwagen bestellten Fahrzeuge und der starken Reduzierung der Personalkosten aufgrund freiwilliger Fluktuation. Diese lagen im Geschäftsjahr 2022 bei € 551.594,46. Dies entspricht einer Reduzierung von 52,67 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Abschreibungen haben sich um € 29.910,62 auf € 93.333,96 erhöht.

Die Sonstige betriebliche Aufwendungen stiegen insbesondere aufgrund von geleisteten Schadenersatzleistungen und erhöhten Aufwendungen für Abschluss und Prüfung.

Die Zinsbelastung ist aufgrund der Aufnahme eines Darlehens und Zinserhöhungen bei Kontokorrenten auf € 61.955,58 angestiegen. Im Vorjahr lagen diese bei € 18.851,89.

Die oben erwähnten Schadenersatzzahlungen betrugen € 64.338,54 im Vorjahr € 0,00.

Finanzlage:

Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin sehr stabil. Verbindlichkeiten werden sofort bis maximal innerhalb der Zahlungsfrist beglichen, um Skonti auszunützen. Forderungen werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele vereinnahmt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 2,3% der Bilanzsumme.

Absatzgeschäfte werden zum größten Teil über die eingeräumten Kredite der Hausbanken abgewickelt. Eine Inanspruchnahme der Linien erfolgt immer nur kurzfristig. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Zum Stichtag beträgt der Stand der liquiden Mittel € 647.015,82 und darf als stabil bezeichnet werden. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war zu jederzeit gesichert.

Vermögenslage:

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,64 % auf € 7.721.132,65 verringert.

Das Anlagevermögen hat sich um 16,1 % auf € 338.901,00 verringert. (Vorjahr € 403.920,00)

Das Umlaufvermögen hat sich um 19,55 % auf € 7.357.045,72 verringert. (Vorjahr € 9.144.580,88)

Die Eigenkapitalquote beträgt 19,9 % gegenüber 23,9 % im Vorjahr.

IV. Steuerungskennzahlen

Für die Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatzerlöse und Jahresüberschuss verwendet. Die Kennzahlen werden monatlich bewertet und dementsprechend Maßnahmen abgeleitet und bei Bedarf umgesetzt.

Die wirtschaftliche Lage der GL-Leasing GmbH kann als sehr gut bezeichnet werden.

V. Prognosebericht

a) Allgemein

Für das Jahr 2023 wird ein Rückgang des Gesamtwirtschaftswachstums von 0,6 % für Deutschland erwartet.

Es hatte sich, speziell in der 2. Jahreshälfte 2022 abgezeichnet, dass Engpässe der Lieferfähigkeit bei Neufahrzeugen aufgrund sich entspannender Chip Lieferfähigkeit verbessert haben. Dieser Trend sollte sich im Jahr 2023 fortsetzen.

Dagegen wirken nun aber Engpässe von Teilen, wie Türverkleidungen und Kabelbäume, die ursprünglich in der Ukraine gefertigt wurden und die Produktion und deren Transport durch den Krieg stark eingeschränkt sind.

Die Krisensituation in Europa bedingt durch den Ukraine Krieg, bringt aber auch eine gewisse Kaufzurückhaltung der Bevölkerung mit sich. Je nach Länge des Krieges, wird sich die Verunsicherung und damit Kaufzurückhaltung noch verstärken.

Die E-Mobilität kommt langsam in einen Aufwärtstrend. Nach dem Auslaufen der BAFA-Förderung Mitte 2023 wird aber ein rückläufiger Trend erwartet.

Ebenso stellt sich die Bevölkerung generell die Frage, welche Antriebsart für den Einzelnen gesehen, die vernünftigste Anschaffung für die Zukunft ist. Auch hieraus entsteht eine gewisse Kaufzurückhaltung wegen Unsicherheit.

Die Zinskosten für Einkaufs- und Absatzkredite sind im Jahr 2022 deutlich um rund 4 % gestiegen. Eine Absenkung ist nur bei Sinken der Inflationsrate über einen längeren Zeitraum zu erwarten. Auch diese Entwicklung, welche sich in 2023 weiter steigern wird, schwächt den Absatz im Neufahrzeugbereich.

Durch diese vielen unsicheren Faktoren, zu denen auch die Entwicklung der Energiekosten maßgeblich beitragen, ist eine fundierte Zukunftsprognose schwierig zu stellen und mit Vorsicht zu betrachten.

b) Firmenspezifisch

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Das Jahr 2023 wird weiterhin durch starkes Großkundengeschäft mit Händlern geprägt sein. Jedoch durch die absolute Zurückhaltung der Hersteller in Bezug auf Preisnachlässe für Großabnehmer, wird sich der Absatz im Händlergeschäft in 2023 weiter als sehr schwierig gestalten.

Die Nachlassstruktur wird sich seitens der Hersteller im Laufe des Jahres 2023, aber zum Ende des Geschäftsjahres wieder entspannen.

Damit steigt die Möglichkeit das im Jahr 2022 sehr schwierige Händlergeschäft zum Ende des Jahres 2023 wieder auszubauen.

Wir rechnen mit Umsatzerlösen in Höhe von € 75.000.000,00.

Durch die Kaufzurückhaltung der Kunden, ergeben sich übergreifend volle Lagerbestände an Neufahrzeugen. Daraus resultiert ein Preiskampf, der die Margen weiter reduzieren wird.

Die Zinslast wird sich im Vergleich zu 2022 verdoppeln. Ebenso belasten Zusatzkosten wie Schadensersatzzahlungen an Kunden.

Weitere Kosteneinsparungen werden im Bereich Personal durch freiwillige Fluktuationen von Mitarbeitern erzielt werden, deren Stellen planmäßig nicht nachbesetzt werden.

Aufgrund der Verunsicherung, die momentan in der gesamten Wirtschaft in Folge der anhaltenden schwierigen Rahmenbedingungen vorherrscht, rechnen wir für das folgende Geschäftsjahr mit einem abgeschwächten Ergebnis auf Höhe des Vorjahresniveaus.

VI. Chancen und Risiko

Risikobericht

Risiken sehen wir insbesondere im Einkauf aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Vorlieferanten aber auch der unsicheren Nachlasspolitik der Hersteller. Aufgrund der zuvor beschriebenen Situation schätzen wir das Risiko aber insgesamt als vertretbar ein.

Aufgrund der derzeitig stabilen Liquiditätssituation des Unternehmens, sind finanzielle Risiken aber nicht erkennbar.

Vor dem Hintergrund der guten finanziellen Situation des Unternehmens sehen wir uns zur Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Chancenbericht

Aufgrund einer sehr breit aufgestellten Lieferantensituation und der Tatsache, dass das Unternehmen jeden Hersteller anbieten kann, in Verbindung mit einer Entspannung der Nachlass-Situation seitens der Hersteller zum Ende 2023 hin, sehen wir gute Chancen für einen langsamen Aufwärtstrend im Absatz.

Ebenso gehen wir davon aus, dass sich die Lieferengpässe im Jahr 2023 weiterhin verbessern werden.

Um eine positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden Akquiseaktivitäten zur Findung weitere Abnehmer ausgebaut.

Dem Wettbewerb am Markt wird durch Erfahrung, gute Konditionen und Zuverlässigkeit begegnet.

Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Markt Indersdorf, 22.01.2024

gez. die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 338.901,00 403.920,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.825,00 121.237,00
II. Sachanlagen 258.076,00 282.683,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.076,00 282.683,00
B. Umlaufvermögen 7.357.045,72 9.275.833,11
I. Vorräte 3.266.575,56 3.418.967,65
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 331.086,76 4.149.169,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.429.934,34 5.090.408,47
1. Forderungen gegen Gesellschafter 383.370,69 379.585,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 381.794,84 378.024,95
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.046.563,65 4.710.823,27
III. Wertpapiere 13.520,00 21.940,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 647.015,82 744.516,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.185,93 59.880,62
Aktiva 7.721.132,65 9.739.633,73

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.533.268,44 2.298.929,45
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 1.793.277,76
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 480.651,69
IV. Bilanzgewinn 1.508.268,44
davon Gewinnvortrag 473.929,45
B. Rückstellungen 331.008,07 41.100,00
C. Verbindlichkeiten 5.855.239,70 7.286.784,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.896.411,71
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.896.411,71
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.958.827,99 7.286.784,14
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.958.827,99 7.286.784,14
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.616,44 112.820,14
Passiva 7.721.132,65 9.739.633,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 2.575.563,91 2.101.305,70
2. Personalaufwand 551.594,46 1.047.220,63
a) Löhne und Gehälter 464.899,94 885.696,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 86.694,52 161.523,98
davon für Altersversorgung 31.428,32 31.688,31
3. Abschreibungen 93.333,96 63.779,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.333,96 63.423,34
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 356,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 443.663,21 299.823,54
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 154,39 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.659,49 3.765,07
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 8.420,00 8.620,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 61.955,58 18.851,89
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 382.992,51 181.867,14
9. Ergebnis nach Steuern 1.038.263,68 484.908,07
10. sonstige Steuern 3.924,69 4.256,38
11. Jahresüberschuss 1.034.338,99 480.651,69
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 473.929,45
13. Bilanzgewinn 1.508.268,44

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: GL-Leasing GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Markt Indersdorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 152923

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten auf der Aktivseite abgesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Im Gegensatz zum Vorjahr wurde der Jahrsüberschusses und der Gewinnvortrag zusammengefallst als Bilanzgewinn ausgewiesen.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 121.237,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 121.237,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 367.870,25 134.346,96 127.270,92
Summe Sachanlagen 367.870,25 134.346,96 127.270,92
Summe Anlagevermögen 489.107,25 134.346,96 127.270,92
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.237,00 121.237,00
2. geleistete Anzahlungen -121.237,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 121.237,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 374.946,29
Summe Sachanlagen 0,00 374.946,29
Summe Anlagevermögen 0,00 496.183,29
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 40.412,00 0,00 0,00 40.412,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 40.412,00 0,00 0,00 40.412,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.187,25 52.921,96 21.238,92 0,00 116.870,29
Summe Sachanlagen 85.187,25 52.921,96 21.238,92 0,00 116.870,29
Summe Anlagevermögen 85.187,25 93.333,96 21.238,92 0,00 157.282,29
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 80.825,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 121.237,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 80.825,00 121.237,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 258.076,00 282.683,00
Summe Sachanlagen 0,00 258.076,00 282.683,00
Summe Anlagevermögen 0,00 338.901,00 403.920,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

EUR Vorjahr
EUR
Archivierungsrückstellungen 23.100,00 23.100,00
Abschluss- und Prüfungskosten 44.050,00 18.000,00
67.150,00 41.100,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte besichert.

Latente Steuern

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde kein Gebrauch gemacht.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 3.000.000,00
Summe 3.000.000,00

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 160.992,73 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Miete 18.455,87 EUR
Leasing 142.409,74 EUR
Versicherung 127,12 EUR

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 10.

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 9,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 10,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Klaus Hartmann ausgeübter Beruf: Geschäftsführung

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe wurde gem. § 286 (4) HGB verzichtet.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 379.585,20
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 3.785,49
= neuer Kreditbestand 383.370,69

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine nennenswerten Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, insbesondere auch nicht im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise und der daraus resultierenden höheren Energiepreisen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden der Bilanzgewinn in Höhe von 1.508.268,44 EUR vorgetragen.

 

Markt Indersdorf, den 06.03.2024

gez. Klaus Hartmann

gez. Anja Linke

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.03.2024 festgestellt.

Eingeschränkter Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GL-Leasing GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GL-Leasing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GL-Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Das Vorhandensein der Vorräte zum 1. Januar 2022 sowie der Bestand zum 31. Dezember 2022 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil die Teilnahme an der Inventur durch den Abschlussprüfer an beiden Stichtagen nicht gewährleistet war und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte zum 1. Januar 2022 sowie zum 31. Dezember 2022 gewonnen werden konnte. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass das Vorhandensein und der Ausweis der Vorräte zum 1. Januar 2022 sowie zum 31. Dezember 2022 insoweit fehlerhaft sind und dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Die korrekte Periodisierung der Umsatzerlöse konnte nicht in allen Fällen durch vorgelegte Liefernachweise verifiziert werden. Durch alternative Prüfungshandlungen konnte in den entsprechenden Fällen Prüfungssicherheit darüber gewonnen werden, dass eine Realisierung erfolgt ist. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass das Vorhandensein und die Periodenabgrenzung im Geschäftsjahr 2022 insoweit fehlerhaft sind und dass Änderungen insbesondere der Periodisierung der Umsatzerlöse, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 24. Januar 2024

INTARIA AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

gez. Fabian Galler, Wirtschaftsprüfer

gez. Kristin Güra, Wirtschaftsprüferin

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