HCM GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hannah Gilles seit 12.6.2024 | Geschäftsführer |
Silke Falkenstein seit 2.7.2015 | Prokura |
Ansgar Föcher seit 2.7.2015 | Prokura |
Hans-Jürgen Eckmann seit 2.7.2015 | Prokura |
Bernd Other seit 20.3.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haus Saaletal GmbHBad Neustadt a.d.SaaleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015A GRUNDLAGENGeschäftsmodell und Überblick Die Haus Saaletal GmbH ist eine 100%-ige Tochter der RHÖN-KLINIKUM AG und betreibt die Saaletalklinik als Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen mit 166 Betten und die Klinik Neumühle in Hollstadt als Drogentherapieeinrichtung mit 48 Betten. Darüber hinaus wird im Kurviertel Bad Neustadt eine Adaptionseinrichtung zur Wiedereingliederung Abhängigkeitskranker mit 18 Plätzen betrieben. In allen drei Einrichtungen werden Frauen und Männer ab 18 Jahren aufgenommen, die den Entschluss gefasst haben, ohne Suchtmittel zu leben. Zielsetzungen sind neben der Wiederherstellung bzw. dem Erhalt der Erwerbsfähigkeit die Rekompensation und Stärkung krankheitsgeschwächter Funktionen. Grundstücke und Gebäude werden der Gesellschaft gegen Pacht zur Nutzung überlassen. Die Belegung der Kliniken erfolgt überwiegend durch Sozialversicherungsträger des Bundes und der Länder. Die Saaletalklinik und die Klinik Neumühle verfügen über Verträge nach § 111 SGB V. Die Rehabilitationseinrichtungen waren in 2015 mit 101,25 % (im Vorjahr 103,66 %) vollständig ausgelastet. Insgesamt wurden 85.737 Belegungstage (Erwachsene) erzielt, im Vorjahr 87.780. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2015 trotz des Leistungsrückgangs aufgrund durchgesetzter Preiserhöhungen um T€ 19 von T€ 10.297 in 2014 auf T€ 10.316 in 2015 gestiegen. Ziele und Strategien Die Klinik ist heute eine bundesweit angesehene Einrichtung in der Behandlung von Suchtkranken. Durch Einführung des Qualitätsmanagementsystems hat sie sich hierzu entwickelt. Die baulichen Standards wurden durch regelmäßige Investitionsmaßnahmen verbessert. Steuerungssystem Vor dem Hintergrund, dass die Einrichtungen der Haus Saaletal GmbH bereits ihre Auslastungsgrenzen erreicht haben, liegt der Fokus darin, diese auf hohem Niveau zu halten, u.a. mit Alleinstellungsmerkmalen wie der Mitaufnahme von Haustieren in der Klinik Neumühle. Um kurzfristig auf Belegungsschwankungen zu reagieren, stehen die Einrichtungen im ständigen Kontakt sowohl mit den Zuweisern als auch den zukünftigen Rehabilitanden und aktualisieren regelmäßig die Wartelisten. Die Belegungssteuerung wird weiterhin mit Hilfe der entsprechenden Leistungsstatistiken überwacht. Die finanziellen Ressourcen werden auf Grundlage der Finanz- und Investitionsplanung überwacht und durch das monatliche Berichtswesen überprüft. Forschung und Entwicklung Die Einrichtungen der Haus Saaletal GmbH sind in die externen Qualitätssicherungsmaßnahmen der Deutschen Rentenversicherung Bund und in der Basisdokumentation sowie in der Standardkatamnese des Fachverbandes Sucht e. V., Bonn eingebunden. An der Studie Rehabilitanden-Management-Kategorien (RMKs) beteiligt sich die Saaletalklinik. Inhalt der Studie ist, den Schweregrad von Rehabilitationsmaßnahmen in vier Fallgruppen zu unterteilen. Die Studie wird durchgeführt vom Lehrstuhl für Versorgungssystemforschung und Grundlagen der Qualitätssicherung in der Rehabilitation, Charité, Campus Mitte, Berlin. B WIRTSCHAFTSBERICHTGesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die konzernübliche Einzugsgebietestatistik Demographie, in welcher ermittelt wird aus welchem Einzugsgebiet die Patienten in die Klinik überwiesen werden, ist für Suchtkliniken ohne Bedeutung. Die Rehabilitanden werden uns bundesweit zugewiesen. Es werden Patienten zu Lasten sämtlicher Leistungs- und Kostenträger aufgenommen. Die DRV Bund als bundesweit tätiger Sozialversicherungsträger belegt ihre "Schwerpunktkliniken" Saaletalklinik, Klinik Neumühle und Adaptionseinrichtung "Maria Stern" und ist gleichzeitig Federführer in Sachen Vergütungsfragen und konzeptionelle Entwicklung. Die DRV Bund war mit 59 % in 2015 (in 2014 63 %) über alle Rehabilitationseinrichtungen unser stärkster Zuweiser. 2015 konnten wir Preissteigerungen von 2,52 % durchsetzen. Wir gehen davon aus, dass eine ähnliche Preissteigerung in 2016 möglich ist. Für die Gesellschaft sind mit dem Marburger Bund (ärztlicher Dienst) und der Gewerkschaft ver.di (nicht-ärztlicher Dienst) Haustarifverträge abgeschlossen, die neben der monatlichen Vergütung auch eine Ergebnisbeteiligung vorsehen. Gesetzlich verpflichtend ist inzwischen eine Zertifizierung der Rehabilitationseinrichtungen, die die drei Einrichtungen seit Dezember 2005 erfüllen. In 2015 fand das letzte Überwachungsaudit ohne Beanstandung statt. Geschäftsverlauf/Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft sowie finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Kurzdarstellung der Leistungsentwicklung Die Rehabilitationseinrichtungen waren vollständig ausgelastet. Im Geschäftsjahr 2015 wurden insgesamt 962 Patienten (i. Vj. 1.004 Patienten) behandelt. Mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 89,17 Tagen wurden 85.737 Belegungstage erzielt (i. Vj. 87.780).
Umsatz- und Ergebnisentwicklung
1) EBT und Jahresergebnis vor
Teilgewinnabführung
Im Geschäftsjahr 2015 wurde bei Umsatzerlösen von 10.316 T€ (Vj. T€ 10.297), einer Materialeinsatzquote von 16,5% (Vj. 19,1 %) und einer Personalquote von 48,7% (Vj. 46,9 %) ein Überschuss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 890 (Vj. T€ 878) erwirtschaftet, der aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen mit T€ 800 (Vj. T€ 789) dem stillen Gesellschafter gutgeschrieben wurde. Im Geschäftsjahr 2015 werden erstmals die Kosten für zentral erbrachte Leistungen des Mutterunternehmens nicht mehr im Materialaufwand, sondern im übrigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Bereinigt um diese Ausweisveränderung ergäbe sich eine Materialeinsatzquote von 19,0% Aufgrund medizinisch notwendiger vorzeitiger Entlassungen mehrerer Rehabilitanden sind die Berechnungstage im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Um die hohe Qualität der Einrichtungen gewährleisten zu können, ist bei drastischer Regelüberschreitung die Maßnahme der vorzeitigen Entlassung notwendig gewesen. Die in 2014 getroffenen Prognosen zur Entwicklung der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses 2015 entsprechen im Wesentlichen der tatsächlichen Entwicklung im Geschäftsjahr, jedoch ist das Jahresergebnis durch einmalige Sondereinflüsse unplanmäßig belastet. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Geschäftsentwicklung und der Lage zufrieden. Vermögenslage Das in der Gesellschaft gebundene Vermögen von T€ 3.227 lag um T€ 24 unter dem Vorjahr. Das Vermögen betrifft Sachanlagen mit 12 %, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit 25 %, Mietvorauszahlungen mit 47 % sowie liquide Mittel mit 16 %. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte mit 47 % durch langfristig verfügbare Mittel - Eigenkapital, Einlagen der stillen Gesellschafterin (T€ 990) abzüglich aktiver latenter Steuern - sowie im Übrigen durch kurzfristige Fremdmittel. In den kurzfristig verfügbaren Fremdmitteln enthalten ist die
Finanz- und Liquiditätslage / Investitionen
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (Cash-Flow) betrug im Geschäftsjahr 2015 T€517 (Vj. T€ 471). Es bestanden stichtagsbedingt liquide Mittel von T€ 527. Wir haben im Geschäftsjahr 2015 Investitionen in Höhe von T€ 53 getätigt. Die Finanzierung erfolgte mit eigenen Mitteln aus freier Liquidität. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde zur Ausschüttung an die stille Gesellschafterin i.H.v. T€ 800 verwendet. Im Geschäftsjahr 2015 wurde eine EBITDA-Marge von 10% (Vj. 10%) und ein EBIT von 9% (Vj. 9%) erzielt. Mitarbeiter / Mitarbeiterentwicklung In der Gesellschaft waren im Jahr 2015 durchschnittlich 109,58 Mitarbeiter (Vorjahr: 104,50) beschäftigt. Bedingt durch zukunftssichere Arbeitsplätze, attraktive Vergütungssysteme und ein zeitgemäßes Fortbildungsprogramm waren wir in der Lage, freiwerdende Stellen jeweils zeitnah mit qualifizierten Mitarbeitern zu besetzen. Für die Gesellschaft sind mit dem Marburger Bund (ärztlicher Dienst) und der Gewerkschaft ver.di (nicht-ärztlicher Dienst) Haustarifverträge abgeschlossen, die neben der monatlichen Vergütung auch eine Ergebnisbeteiligung vorsehen. Im ärztlichen Dienst wirkte sich in 2015 der getätigte Tarifabschluss mit Personalkostensteigerungen im Umfang von 2,90 % aus. Der Tarifvertrag wurde durch den Marburger Bund fristgemäß zum 31.12.2015 gekündigt. Die Terminierung von Tarifverhandlungen für den Januar/Februar 2016 wird angestrebt. Für den nicht-ärztlichen Dienst erfolgte nach der fristgemäßen Kündigung des Vergütungstarifvertrages durch die Gewerkschaft ver.di zum 31.10.2014 im März 2015 ein Tarifabschluss mit einer Laufzeit von 24 Monaten vom 01.11.2014 bis zum 31.10.2016. Der Abschluss beinhaltete neben einer Einmalzahlung und einer Anpassung der Urlaubstabelle lineare Steigerungen der Vergütungstabellen zum 01.03.2015 (+ 2,00 %), zum 01.09.2015 (+2,00 %) sowie zum 01.06.2016 (+1,50%). Der Tarifabschluss wirkt sich wirtschaftlich im Jahr 2015 mit Kostensteigerungen von 1,84 % und in 2016 von 2,35% aus. In 2017 wirkt der Tarifabschluss mit Kostensteigerungen von 0,58 % nach. Umwelt Im Rahmen unserer Investitionsaktivitäten sowie bei Prozessorganisation widmen wir auch dem Umweltschutz einen breiten Raum, indem wir ständig auf verbrauchssparende Energiekonzepte und Abfallvermeidungsstrategien permanent im Sinne des praktischen Umweltschutzes reflektieren. Es wurde im Jahre 2014 eine energie- und chlorsparende neue Schwimmbadtechnik installiert. Im Rahmen einer umfänglichen Dachsanierung wurde bis Mitte 2015 auch das gesamte Dach der Saaletalklinik erneuert. C NACHTRAGSBERICHTVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. D PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHTPrognosebericht Wir gehen für das Geschäftsjahr 2016 von einem höheren Überschuss als im Geschäftsjahr 2015 aus. Ein wesentliches Unternehmensziel ist, die Vollauslastung des Hauses unter den derzeitigen Wettbewerbsbedingungen zu halten. Unsere Vergütungsforderungen für das Kalenderjahr 2016 haben wir im September 2015 beim federführenden Beleger, DRV Bund, eingereicht. Aufgrund der Belegungssteuerung im Rehabilitationsbereich durch die Leistungs- und Kostenträger sind die Wahlmöglichkeiten durch die Patienten nur in einem sehr engen Rahmen möglich. Somit besteht bei den Leistungserbringern eine große Abhängigkeit gegenüber den Kostenträgern. Weiterhin erwarten wir eine auf hohem Niveau konstante Anzahl der zu behandelnden Patienten. Durch ein straffes Kostenmanagement und flexibles Handeln sind wir zuversichtlich, dass wir im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis über Vorjahreshöhe erreichen werden. Wir erwarten Umsatzerlöse von T€ 10.667 und einen Jahresüberschuss von T€ 921 vor Gewinnabführung an die stille Gesellschafterin.
Unserer Prognose liegen geplante 87.000 Behandlungstage zu Grunde, Personalkostensteigerungen sind in Höhe von 3 % berücksichtigt. Risikobericht Risikomanagementsystem Das von der RHÖN-KLINIKUM AG eingerichtete Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem wurde für die Einrichtungen in vollem Umfang ein- und umgesetzt. Hierdurch konnten erforderliche Maßnahmen getroffen werden, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Risikomanagement wird, wie in den Vorjahren, bis auf Abteilungsleiterebene bewusst geplant, strukturiert und mittels entsprechender Software gepflegt. Auf diese Weise wird eine umfassende Analyse der Risiken durchgeführt. Das Ziel ist die Steuerung möglicher Risiken zur Minderung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der monetären Auswirkungen. Risiken Im Wesentlichen bestehen die Risiken darin, dass der Hauptbelegungsträger, DRV Bund, potentielle Rehabilitanden auf andere Einrichtungen verteilt und/oder keine jährlichen Preisanpassungen (Pflegesatzerhöhungen) vornimmt. In beiden Fällen hat die Geschäftsführung Maßnahmen etabliert um die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken zu mindern. Kurz- und mittelfristig werden keine weiteren bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft gesehen. Chancenbericht Der Indikationsbereich Suchterkrankungen ist stabil. Die Einrichtungen der Haus Saaletal GmbH haben sich insbesondere durch die Zertifizierung positiv entwickelt. Durch regelmäßige Visitationen des Hauptbelegungsträgers und dem kontinuierlichen Kontakt zu diesem haben die Einrichtungen weiterhin gute Chancen, eine hohe Auslastung und damit hohe Umsatzerlöse und Jahresüberschuss zu erwirtschaften. Durch eine höhere Lebenserwartung sowie die demographische Entwicklung sollten mittel- bis langfristig medizinische Rehabilitationsleistungen verstärkt nachgefragt werden. Aus Leistungsaustausch und Kooperationen im Konzernverbund ergeben sich dabei qualitative und quantitative (Preisvorteile, Investitionen, Haustarifverträge, etc.) Größenvorteile gegenüber Mitbewerbern im Gesundheitssektor.
Bad Neustadt/Saale, den 26.01.2016 Jochen Bocklet Burkhard Bingel Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine AngabenDie Haus Saaletal GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Im Berichtsjahr wurden mit Ausnahme der unten stehenden Angabe keine Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2015 werden erstmals die Kosten für zentral erbrachte Leistungen des Mutterunternehmens nicht mehr im Materialaufwand, sondern in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, über drei bis sieben Jahre abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Abwertungen werden für Bestandsrisiken vorgenommen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und technischer Veralterung ergeben. Die Bewertungsansätze der Vorräte wurden per 31.12.2014 aufgrund der Inventur neu festgesetzt. Sie werden zu Festwerten gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt und werden gemäß gesetzlicher Vorschrift alle drei Jahre neu bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 2% auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Der Wertansatz wird alle drei Jahre neu ermittelt. Die letzte Wertermittlung erfolgte im Jahr 2013. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ab-bauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des individuellen Steuersatzes im Umkehrzeitpunkt. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kam im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Steuersatz von 15,825 % zur Anwendung. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen. III. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anlagenspiegel ist dem Bericht als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und dem Finanzverkehr. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestanden in Höhe von T€ 250 und entfallen auf den Finanzverkehr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen auf Pachtaufwendungen in Höhe von T€ 1.515 (Vorjahr T€ 1704) ausgewiesen. Weiterhin sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Aktive latente Steuern Die Aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 1 resultieren aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden. Die sich ergebenden Aktiven latenten Steuern betreffen Bewertungsdifferenzen bei den Vorräten und den Forderungen. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 15,825 % zugrunde gelegt. Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 110. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen Den ausschüttungsgesperrten Beträgen von insgesamt T€ 1, die aus dem Ansatz der Aktiven latenten Steuern resultieren, stehen frei verfügbare Rücklagen von T€ 79 und der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von T€ 75 gegenüber. Sie sind somit nicht ausschüttungsgesperrt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern sowie ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind T€ 1.269 (Vorjahr: T€ 1.362) innerhalb eines Jahres fällig. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.144 (Vorjahr: T€ 2.237) entfallen T€ 171 (Vorjahr: T€ 172) auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr mit der Gesellschafterin. T€ 990 betreffen wie im Vorjahr die Festeinlage der RHÖN-KLINIKUM AG im Rahmen einer stillen Beteiligung, die unter Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren ausgewiesen wird. T€ 800 (Vorjahr: T€ 789) entfallen auf Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung an die stille Gesellschafterin. Im Vorjahr bestand ein Betriebsmittelkredit der Gesellschafterin i.H.v. T€ 100. T€ 183 (Vorjahr: T€ 186) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber anderen verbundenen Unternehmen. Gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen Erlöse aus Heilbehandlungen und Nebenleistungen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 16) sowie Veränderungen aus Forderungswertberichtigungen (T€ 4). Des Weiteren sind im Wesentlichen Erlöse aus der Schwimmbad- und Turnhallenvermietung (T€ 17) und Erstattungen der Krankenkassen für Mutterschaft und Arbeitsunfähigkeit von Arbeitnehmern (T€ 32) enthalten. Materialaufwand Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) setzt sich wie folgt zusammen:
Im Geschäftsjahr 2015 werden erstmals die Kosten für zentral erbrachte Leistungen des Mutterunternehmens von T€ 262 (Vorjahr: T€ 257) nicht mehr im Materialaufwand, sondern in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Personalaufwand Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr ausschließlich planmäßig vorgenommen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Pachtaufwendungen T€ 1.449 (Vj. T€ 1.470). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 14 (Vj. T€ 9) entfallen ausschließlich auf das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Als Ertragssteueraufwendungen werden die Körperschaftsteuer und der Solidaritätszuschlag ausgewiesen. Außerdem sind in dieser Position latente Steuererträge erfasst, die aus der Umkehrung von temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen resultieren. V. Sonstige AngabenAnzahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (nach Köpfen) entwickelte sich wie folgt: Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 31 (Vorjahr: T€ 30). Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Innerhalb eines Jahres fällige Verpflichtungen aus Wartungs- und sonstigen Dienstleistungsverträgen belaufen sich auf T€ 137 (Vorjahr: T€ 133). Darüber hinaus gehende Verpflichtungen, die innerhalb eines 5-Jahres-Zeitraums fällig sind, betragen T€ 117 (Vorjahr: T€ 98) Verpflichtungen über 5 Jahre hinaus bestehen in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 51). Aus abgeschlossenen Miet- und Pachtverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.448 (Vorjahr: T€ 1.470), die innerhalb des nächsten Jahres fällig sind. Innerhalb eines Fünf-Jahres-Zeitraums sind hierfür weitere T€ 5.792 (Vorjahr: T€ 5.880) zur Zahlung fällig; nach Ablauf von mehr als fünf Jahren sind weitere T€ 18.824 (Vorjahr: T€ 5.880) aus vereinbarten Miet- und Pachtverträgen zur Zahlung fällig. Die finanziellen Verpflichtungen aus getätigten Bestellungen (Bestellobligo) belaufen sich auf T€ 11. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist in der entsprechenden Anhangsangabe im Konzernabschluss enthalten. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Alleinige Gesellschafterin ist die RHÖN-KLINIKUM AG, Bad Neustadt a. d. Saale. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) der RHÖN-KLINIKUM AG mit Sitz in Bad Neustadt a. d. Saale, einbezogen. Der Konzernabschluss der RHÖN-KLINIKUM AG ist beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch einzureichen und im Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.
Bad Neustadt a. d. Saale, den 26. Januar 2016 Haus Saaletal GmbH Die Geschäftsführung Burkhard Bingel Jochen Bocklet Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Haus Saaletal GmbH, Bad Neustadt a. d. Saale, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 26. Januar 2016 PricewaterhouseCoopers
Corinna Friedl, Wirtschaftsprüferin ppa. Stefan Wißenbach, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresüberschuss in Höhe von € 74.656,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 11. April 2016 festgestellt. |
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