BIM Besitz und Verwaltungs GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niklas Wagner seit 9.4.2026 | Geschäftsführer |
Martin Wagner seit 15.10.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BIM Textil-Service GmbHGerstungenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die BIM Textil-Service GmbH ist ein modernes, leistungsfähiges Textildienstleistungsunternehmen mit Standort in Gerstungen. Wir bieten unseren Kunden europaweit Putztücher sowie regional Arbeitsbekleidung für den Fertigungs- und Werkstattbereich, ebenso, wie Businessausstattungen, Spezial- und Warnschutzbekleidung, Schmutzsaugmatten und Stoffhandtuchrollen zur Miete. Im Rahmen des textilen Mietservices sorgen wir für die Textilreinigung und den turnusgerechten Austausch der Textilien. Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die Versorgung von Kunden aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. 2. Forschung und Entwicklung Die BIM Textil-Service GmbH entwickelt und optimiert ständig die Produkte, um im Wettbewerb zu bestehen und den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Es erfolgen regelmäßig Analysen des Absatz- und Beschaffungsmarktes. Die Gesellschaft betreibt eigene Entwicklungen. Die Entwicklungstätigkeit konzentriert sich insbesondere auf die Weiterentwicklung von Prozessen und die Optimierung der Waschleistung hinsichtlich Quantität und Qualität. Dabei werden sowohl wirtschaftliche als auch ökonomische Faktoren berücksichtigt. Ziel ist es u.a., den Einsatz von Energie, Wasser und Reinigungsmittel zu minimieren und den hohen Technisierungsgrad weiter zu forcieren. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück, die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Entwicklung in Europa Die europäische Wirtschaft hat im Jahr 2023 an Dynamik verloren, vor dem Hintergrund der hohen Lebenshaltungskosten, der schwachen Auslandsnachfrage und der Straffung der Geldpolitik. Das Auslaufen der pandemiebedingten befristeten Maßnahmen, eine Verringerung der Subventionen für private Investitionen und die geringeren Nettoauswirkungen energiebezogener Maßnahmen auf die öffentlichen Haushalte dürften den Druck auf die Haushaltssalden ausgleichen, der sich aus einem ungünstigeren wirtschaftlichen Umfeld und höheren Zinsausgaben ergibt. Die EU-Kommission rechnet jedoch mit einem allmählichen Wiederanziehen der Wirtschaftstätigkeit, da sich die Konsumausgaben aufgrund einer weiter robusten Entwicklung an den Arbeitsmärkten, eines anhaltenden Lohnwachstums und einer fortgesetzten Inflationsabschwächung erholen. Branche (Quelle DTV): Die positive Stimmung, die nach dem Abklingen der Pandemie in der Branche herrschte, hat sich im zweiten Halbjahr 2023 wieder deutlich abgekühlt. Insbesondere der Arbeits- und Fachkräftemangel, die wachsende Bürokratie sowie die steigenden Kosten in Lieferketten und für Energie sind die zentralen Herausforderungen in der Branche. Immer neue bürokratische Anforderungen binden weitere Ressourcen in den Unternehmen. Hierdurch wird ein positiver Blick in die Zukunft immer herausfordernder für die Unternehmen. Gleichzeitig warten aber auch neue Geschäftsfelder- und modelle am Horizont, welche zu einem positiven Umschwung beim Geschäftsklima führen könnten. Hierbei profitiert die Branche von anhaltenden Nachhaltigkeitstrends. Entwicklung der Kosten Nachdem der Kostenindex für den Textilservice im Oktober 2023 mit 138,7 Indexpunkten sein bisheriges Allzeithoch erreichte, erfolgte zum Ende des vierten Quartals hin ein leichter Kostenrückgang. Mit einem Indexwert von 136,4 Punkten verbleibt der Index aber weiterhin auf einem Rekordniveau. Der Indexrückgang um 1,6% zum Quartalsende ist vor allem durch sinkende Energiepreise bedingt. Energiekosten sinken insgesamt Die Energiekosten sind von 171 Indexpunkten am Ende des 3. Quartals 2023 auf 156,4 Punkte im Dezember 2023 gesunken. Damit erreichen die Energiekosten ein ähnliches Niveau wie bereits am Ende des 2. Quartals (155,4). Bei allen im Teilindex Energiekosten enthaltenen Kategorien - Strom, Gas, leichtes Heizöl und Kraftstoffe - sind im 4. Quartal die Kosten gesunken. Der Kostenrückgang war hierbei unterschiedlich stark ausgeprägt. So sind im Vergleich zum dritten Quartal die Kostenindexwerte für Strom um 2,48%, für Gas um 5,17%, für leichtes Heizöl um 17,34% und für Kraftstoffe um 9,28% gesunken. Der Kostenrückgang für Energie kann einerseits durch fallende Preise auf den globalen Märkten erklärt werden, gleichzeitig sorgt die weiterhin schwächelnde Konjunktur für einen niedrigeren Energiebedarf in der deutschen Wirtschaft. Mit Blick auf den gesamten Kostenindex sind die Energiekosten auch weiterhin der Haupttreiber für den starken Anstieg in den vergangenen Jahren. Der Teilindex Energie übersteigt dabei den Gesamtindex aktuell um 20 Indexpunkte. Unklar bleibt die weitere Entwicklung der Energiekosten. So ist weiterhin ein Rückgang der Gaspreise an den Börsen sichtbar. Die Gaspreise erreichen dabei das Vorkriegsniveau. Das vorzeitige Auslaufen der Energiepreisbremsen führte zudem zu zusätzlichen Energiekosten für einige Betriebe. Die zukünftigen Strompreise werden auch davon abhängen, ob die Energiewende erfolgreich durchgeführt werden kann. Arbeitskosten im 4. Quartal ohne Änderung, weitere Steigerung in 2024 erwartet Bei den Arbeitskosten liegen diesem Index die Tarifverträge bzw. Tarifempfehlungen zugrunde. Der im 2. Quartal 2023 noch gültige Tarifvertrag der Intex hat einen ungewöhnlich langen Zeitraum gehabt, der auf der Arbeitskostenseite eine lange tarifliche Ruhe gebracht hat. Die letzte tarifliche Lohnerhöhung im August 2022 betrug in einer stark inflationären Umgebung 2,0 Prozent, welches den Jahresdurchschnitt der Tariflohnbelastung maßvoll ansteigen ließ. Der neue Tarifvertrag der Intex hat seit Juli 2023 einen starken Anstieg der Arbeitskosten mit sich gebracht, sodass der Indexwert von 124,6 auf 129,4 Punkte angestiegen ist. Neben Inflationsausgleichsprämien im Juli 2023 und Januar 2024 sind Gehaltssteigerungen um einen Festbetrag in Höhe von 150 € für März 2024 und März 2025 vorgesehen. Auch der gesetzliche Mindestlohn wird per Verordnung zum 1. Januar 2024 angehoben. Dieser steigt von 12,00 auf 12,41 Euro. Die Tatex-Tarifempfehlungen empfehlen zudem ab dem 01.01.24 einen Stundenlohn von mindestens 12,60 Euro. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber 2022 um 21,5 % auf rund 26,3 Mio. € gesteigert werden. Dabei wurden insbesondere die Erlöse im Kerngeschäft Putztücher sowie im Bereich Rollboxen, Geräte gesteigert. Die Gesellschaft setzt ihre Strategie fort, sich auf ihre Kerngeschäftsfelder zu konzentrieren und ihre Marktposition als einer der führenden Textildienstleister weiter auszubauen. Wie auch in den Vorjahren, stand das Jahr 2023 weiter im Zeichen der Kundenakquise durch ein schlagkräftiges Vertriebsteam. Die Neukundenakquise der vergangenen Jahre führt erst nach und nach zu steigenden Umsatzerlösen, da oftmals Altverträge der Neukunden erst nach einigen Monaten beendet werden können. Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.199 gestiegen, wofür sich insbesondere die Preiserhöhungen verantwortlich zeigten, um in Folge des Ukraine-Krieges ausgelöste Kostensteigerungen weiterzugeben. Da die übrigen Aufwendungen (Personalaufwand, Abschreibungen, Sonstige betriebliche Aufwendungen) per Saldo um rund 9% und damit unterproportional zur Entwicklung der Betriebsleistung anstiegen, erfuhr das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um rund T€ 593. In einem schwierigen Jahr war der Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen als gut zu bezeichnen. 3. Vermögenslage In der folgenden Übersicht sind die Bilanzposten zum 31.12.2023 den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Bilanzposten sind nachfolgend erläutert. AKTIVA
Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 846 gestiegen. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen der Anstieg der Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen und der flüssigen Mittel. Zwischen BIM Textil-Service GmbH und seiner Gesellschafterin (Besitzunternehmen) besteht eine Betriebsaufspaltung. Als Betriebsgesellschaft spielt das Anlagevermögen keine nennenswerte Rolle. Investitionen von T€ 92 (Software und Computeranlagen, Fahrzeug) standen Abschreibungen von T€ 53 gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in etwa auf dem Vorjahresniveau geblieben, während die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen (+ 3,7 Prozentpunkte; +T€ 620) betragsmäßig gestiegen sind und den Anstieg der Betriebsleistung widerspiegeln.
Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beinhaltet neben dem Stammkapital (T€ 225) die Gewinnrücklage (T€ 26) sowie den Bilanzgewinn (T€ 2.929). Das Eigenkapital ist ergebnisbedingt um T€ 403 gestiegen. Die Quote an Eigenkapital ist - in Folge des höheren Bilanzvolumens - von 52,6 % im Vorjahr auf 51,9 % zum Bilanzstichtag gesunken. Die planmäßige Tilgung der längerfristigen Bankverbindlichkeiten haben zum Rückgang der Bankverbindlichkeiten um insgesamt T€ 136 gegenüber dem Vorjahr beigetragen. Das höhere Geschäftsvolumen hat zum Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals geführt, was sich insbesondere in den um T€ 654 gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen zeigt. Zur Analyse der Vermögenslage der Gesellschaft wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt.
Die Betrachtung der Entwicklung der Kennzahlen für die Kapitalstruktur, insbesondere die Eigenkapital- u. Fremdkapitalquote spiegeln die Entwicklung der Gesellschaft in den letzten Wirtschaftsjahren wider. 4. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses In der folgenden Übersicht sind die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres aufbereitet und den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen G.u.V.-Posten sind nachfolgend erläutert:
Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.650 auf T€ 26.327 (+21,5%) erhöht. Für diese Entwicklung waren insbesondere Umsatzsteigerungen in den Bereichen Putztücher sowie Rollboxen, Geräte ursächlich. Der Materialaufwand ist demgegenüber absolut um T€ 3.550 (+23,9%) gegenüber dem Vorjahr gestiegen und hat sich zur Gesamtleistung überproportional entwickelt. Die Materialeinsatzquote stieg auf 69,8% und liegt um 1,4 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres (68,4%). Ursächlich hierfür sind die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energiekrise und die damit zusammenhängenden Materialpreiserhöhungen und Lieferengpässe. Unter Berücksichtigung leicht gestiegener sonstiger Erträge hat sich das Rohergebnis um T€ 1.199 gegenüber dem Jahr 2022 verbessert. Der Personalaufwand ist bei einem relativ konstanten Beschäftigungsstand gegenüber dem Vorjahr um T€ 437 gestiegen (+16,0 %). Bezogen auf die Gesamtleistung ist die Personalkostenquote von 12,6 % auf 12,0 % gesunken. Die Abschreibungen sind in etwa auf dem Vorjahreslevel verblieben. Der sonstige Aufwand ist im Berichtsjahr um T€ 185 auf T€ 4.240 gestiegen. Ursächlich hierfür waren insbesondere höhere Fracht- und Verpackungskosten sowie eine verstärkte Personalleasinginanspruchnahme. Insgesamt sind die betrieblichen Aufwendungen (Personalaufwand, Abschreibungen, Sonstige Aufwendungen) um T€ 606 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das Betriebsergebnis ist gegenüber 2022 um T€ 593 auf T€ 725 angestiegen. Das Finanzergebnis hat sich geringfügig gegenüber dem Vorjahr verbessert. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag inkl. der Aufwendungen und Erträge aus den latenten Steuern, hat sich das Jahresergebnis um T€ 427 auf T€ 503 verbessert. Die BIM Textil-Service GmbH steuert die Ertragslage vor allem an Hand der Umsatzerlöse und des EBITs; diese GuV Posten stellen die zwei bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar. Im Zeitablauf entwickelten sich diese wie folgt:
Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Rentabilitätskennzahlen, Aufwandsstrukturkennzahlen und Kalkulationskennzahlen ermittelt:
5. Darstellung der Finanzlage In der folgenden Übersicht sind die Zahlungsströme getrennt nach laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufbereitet und den entsprechenden Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind nachfolgend erläutert.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist in 2023 gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um +T€ 1.801 auf +T€ 1.028 gestiegen. Ursächlich hierfür sind neben dem höheren Jahresergebnis insbesondere die Zunahme der Rückstellungen sowie konstantere kurzfristige Forderungen. Im Berichtszeitraum sind keine Liquiditätsengpässe eingetreten. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen durch Investitionen in Hard- und Software sowie ein Fahrzeug geprägt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit umfasst im Geschäftsjahr neben der Zahlung von Zinsen, Einzahlungen auf bzw. planmäßige Tilgung der längerfristigen Bankverbindlichkeiten sowie eine Vorabgewinnausschüttung von T€ 100. Zur Analyse der Finanzlage wurden unter Berücksichtigung der Fristigkeit vonForderungen und Vermögensgegenständen die folgenden Deckungsgrade im Verhältnis zu den Verpflichtungen innerhalb eines Jahres ermittelt:
Zum 31.12.2023 hat die Gesellschaft die für die Finanzierung des Geschäftsbetriebs unter Berücksichtigung aller Kontokorrent- und Darlehensverträge zugesagten Kreditlinien lediglich zu 18 % (Vorjahr 25 %) in Anspruch genommen. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist positiv. Im Berichtszeitraum sind keine Liquiditätsengpässe eingetreten. Nach der Finanzplanung für das Geschäftsjahr 2024 sind keine Liquiditätsengpässe absehbar. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: - Eigenkapitalquote - Umsatzentwicklung sowie - Betriebsergebnis (EBIT) und - Cashflow (aus laufender Geschäftstätigkeit) Die zugehörigen Kennzahlen wurden bereits dargestellt. Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2023 trotz des weiter anhaltenden Ukraine-Krieges mit einem Umsatzwachstum zwischen 15-20%, sowie einer deutlichen Verbesserung von EBIT als auch Cashflow gerechnet. Zudem ist es mittelfristig Ziel, die Eigenkapitalquote auf über 50 % zu steigern. Das Ziel der Steigerung des Umsatzes wurde durch Preiserhöhungen und Neuverträge mit einem Plus von mehr als 21% sogar übertroffen. Das EBIT des Jahres 2023 sowie der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit haben die Erwartungen erfüllt. Die Eigenkapitalquote belief sich zum Bilanzstichtag auf 51,9% (Vorjahr: 52,6 %) und liegt damit im Erwartungsbereich. 7. Gesamtaussage Die Kennzahlen haben sich insgesamt etwas besser entwickelt wie erwartet. Zeigte sich die Geschäftsentwicklung in der Corona-Krise noch als relativ stabil, war die BIM Textil-Service GmbH von den durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Verwerfungen nennenswert betroffen. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 schätzen wir vor diesem wirtschaftlich schwierigen Hintergrund als gut ein. C. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen im In- und Ausland. D. PROGNOSE-, CHANCEN-, UND RISIKOBERICHT Grundlegende Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht vorgesehen. In den Bereichen Beschaffung und Absatz sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Die Geschäftstätigkeit wird sich nach Art und Umfang in den nächsten beiden Geschäftsjahren an den Daten der Vergangenheit orientieren. Der Markt der Versorgung von Kunden aus dem Bereich Industrie, Handel und Dienstleistungen ist unverändert ein Wachstumsmarkt, der allerdings auch in den nächsten Jahren weitere Herausforderungen bringen wird. Für das Geschäftsjahr 2024 wird trotz der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung mit einem Umsatzwachstum zwischen 8 % bis 12 % gerechnet, welcher primär aus Neuverträgen resultiert. Zudem wird erwartet, dass das EBIT >4 % beträgt und der Cash-Flow (> T€ 500) wieder deutlich ansteigen werden und die Eigenkapitalquote weiterhin mehr als 50 % beträgt. Aufgrund der diversifizierten Kreditoren- und Debitorenstruktur ist eine erhöhte Abhängigkeit nicht zu verzeichnen. Bezeichnend für den Tätigkeitsbereich der BIM Textil-Service GmbH ist eine Kundenstruktur, die den Fokus eher auf kleinere und mittlere Kunden ausgerichtet hat. Die Abhängigkeit von einzelnen Kunden wird dadurch nachhaltig verringert, die Position des Unternehmens gestärkt. Für 2024 wird von Prognoseinstituten insgesamt mit einem geringen Anstieg der Wirtschaftsleistung in Deutschland und Europa gerechnet. Daher ist nicht davon auszugehen, dass die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen signifikant nachlassen werden. Die Risiken in den Bereichen Umsatz- und Ergebnis sind daher gering. Durch ein monatliches Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird und somit frühzeitig notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Zudem wurde das Forderungsmanagement deutlich verstärkt. Im Rahmen der Risikosteuerung sollen Gefahren ausgeschlossen oder zumindest erheblich reduziert werden. Hinsichtlich der Finanzinstrumente wird aufgrund der in den Vormonaten erfolgreich ergriffenen Maßnahmen der EZB zur Inflationsdämpfung von keinem weiter steigenden Zinsniveau für das Jahr 2024 ausgegangen. Hinsichtlich der Forderungsausfälle erwarten wir ein gleichbleibendes Niveau. Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar. E. RISIKOBERICHTERSTATTUNG IN BEZUG AUF DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere die Forderungen und die Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko existiert eine Planung, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. Zahlungsausfallrisiken werden hierdurch minimiert.
Gerstungen, den 19. April 2024 Martin Wagner, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Angaben zur Rechnungslegung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Für den Jahresabschluss der Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Anwendung. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265,268-274 HGB, §§ 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz findet die Vorschrift des § 266 HGB Anwendung. Die im Berichtsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben keine nennenswerten Änderungen gegenüber denen des Vorjahres erfahren. Die Bilanz wurde um die Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" bzw. "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen" erweitert. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zur Anwendung kommt die lineare Abschreibungsmethode. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordene negative Wertänderungen durch Abschreibungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital, das voll eingezahlt ist, wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,83% (Vorjahr: 1,78%) p.a. auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Rentenanpassungen sind mit 1,0% p.a. eingerechnet. Die Berechnungen für das Jahr 2023 erfolgten mit dem Rechnungszinsfuß auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 Jahre (Hinweis auf § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Für 2023 beträgt der Rechnungszinsfuß damit nun 1,83% (Vorjahr: 1,78%) gegenüber einem Rechnungszinsfuß auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der letzten 7 Jahre in Höhe von 1,76% (Vorjahr: 1,44%). Hierdurch reduziert sich der Verpflichtungswert um € 9.972,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages ergibt sich eine Ausschüttungssperre. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ANGABEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen zum Anlagevermögen werden mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen in einem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 90% der Anteile an der BIM Textil-Service s.r.o., Prag (Tschechien) sowie 100% der Anteile an der BIM Textil-Service Spolka z o.o., Katowice (Polen). Die Angaben zum Anteilsbesitz sind aufgrund der Schutzklausel des § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB unterblieben, da diese geeignet sind der Gesellschaft und dem Beteiligungsunternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen zum Bilanzstichtag € 3.088.063,18 (Vorjahr: T€ 2.468). Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 1.424.352,60 (Vorjahr: T€ 1.659). Angaben zu latenten Steuersalden und deren Veränderung Von dem Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Latente Steuern werden für sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt und saldiert ausgewiesen. Die temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen im Wesentlichen die Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, das Sachanlagevermögen sowie Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen. Zum 31. Dezember 2023 weist die BIM Textil-Service GmbH in der Bilanz (saldiert) aktive latente Steuern i.H.v. T€ 263 (Vorjahr: T€ 216) aus. Eigenkapital / Ausschüttungssperre Zum Bilanzstichtag besteht eine Aussschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von insgesamt € 293.098,80. Davon resultieren € 263.400,00 aus der Aktivierung von latenten Steuern und € 29.698,80 aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert. Desweiteren beläuft sich die Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB auf € 9.972,00. Rückstellungen für Pensionen Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Für drei der bestehenden vier Rückdeckungsversicherungsverträge wurde eine teilweise Kongruenz, also ein teilweiser Gleichlauf von Pensionsrückstellung und Rückdeckungsversicherung festgestellt. Der Bilanzansatz der Rückdeckungsversicherungen erfolgte für diese Verträge unter Berücksichtigung der kongruenten Bewertung mit dem entsprechenden notwendigen Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Altersversorgungsverpflichtung. Dabei kommt das Deckungskapitalverfahren (Passivprimat) zur Anwendung. Die inkongruent zu bewertende Rückdeckungsversicherung wurde mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich eines etwa vorhandenen Überschussguthabens bewertet. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den Bestimmungen des Handelsrechts (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.
Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte belaufen sich auf € 536.436,20. Aus der obigen Saldierung sind im Geschäftsjahr in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" Zinsaufwendungen aus der Pensionsverpflichtung von T€ 13,3 (Vorjahr: T€ 12,8) und laufende Erträge aus der Rückdeckungsversicherung von T€ 10,6 sowie Erträge aus Zeitwertänderungen von T€ 4,1 (Saldo: T€ 1,4) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag € 321.241,00 (Vorjahr: T€ 457). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch Sicherungsabtretung von Forderungen bzw. die Sicherungsübereignung beweglicher Anlagegüter besichert ist, beläuft sich zum Bilanzstichtag auf € 271.984,44 (Vorjahr: T€ 430). Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
* davon aus der Sicherungsabtretung von Forderungen € 825.725,33 Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften sowie der Verpflichtungen aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 478 und beinhaltet ausschließlich Miet- und Pachtverträge. Vorteile von Miet- und Pachtverträge liegen in der Liquiditätsoptimierung. Wesentliche Risiken sind nicht erkennbar. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Außergewöhnliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T€ 131 Aufwendungen aus der Bewältigung eines Cyberangriffs. V. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft ist: Herr Martin Wagner, Wildeck Für Pensionsverpflichtungen gegenüber Hinterbliebenen früherer Mitglieder der Geschäftsführung hat die Gesellschaft insgesamt € 213.781,00 (Vorjahr: T€ 226) zurückgestellt. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB haben sich nicht ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Gerstungen, den 19. April 2024 Die Geschäftsführung Martin Wagner Anlage zum Anhang ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BIM Textil-Service GmbH, Gerstungen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BIM Textil-Service GmbH, Gerstungen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BIM Textil-Service GmbH, Gerstungen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vormögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Aufgaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergeignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 22. April 2024 FACT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Matthias Schäfer, Wirtschaftsprüfer Andreas Gottmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15. Mai 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 15. Mai 2024 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 2.929.486,19 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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