Brockmann Nützen GmbH
Selbe AdresseBeseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der Abfallbewirtschaftung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Monika, geb. Müller Brockmann seit 2.1.2014 | Prokura |
Dirk Brockmann seit 4.9.2012 | Geschäftsführer |
Frank B Brockmann seit 13.1.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brockmann Recycling GmbHNützenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsverlauf Die Brockmann Recycling GmbH ist ein Unternehmen der Entsorgungsbranche. Die Geschäftstätigkeiten umfassen Abfallentsorgungsdienstleistungen gegenüber Gewerbe- und Privatkunden, die Produktion von Sekundärrohstoffen für den stofflichen und thermischen Einsatz und deren Handel. Die Branche steht generell unter großem Einfluss politischer und gesetzlicher Vorgaben. Eine flexible Anpassung ist hier notwendig. Brockmann Recycling ist in der Lage darauf zu reagieren. Kurze und schnelle Entscheidungswege, wie in den mittelständischen Unternehmen üblich, prägen das Unternehmen. Die weltweiten volatilen Rohstoffmärkte für Kunststoff, Metalle und Papier belassen das Interesse an Recyclingprodukten auf einem niedrigen Niveau. Durch langjährige Verträge, Erfahrung und ausgereifte Sortiertechnik hat unser Unternehmen eine gute Ausgangslage, um eine sehr gute Qualität zu produzieren und diese auf inländischen wie auch europäischen Märkten zu handeln. Die Abfallentsorgungsmengen und die Produktion von Sekundärrohstoffen wurden verstetigt. Dieses ist nach wie vor auf die in den letzten Jahren kontinuierlich verbesserte Marktpositionierung, erhöhten Vertriebsaktivitäten, eine hohe Kundenzufriedenheit und eine sehr gute Weiterempfehlung der Kunden zurückzuführen. Weiterhin profitieren wir von der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter, durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse in allen Unternehmensbereichen sowie der Schaffung des eigenen beruflichen Nachwuchses durch Ausbildung von Mitarbeitern. Durch gesicherte Abfall- und Sekundärrohstoffausgänge waren wir 2023 jederzeit in der Lage, Abfälle anzunehmen. Mit flexibler guter Technik lässt sich bei Brockmann Recycling Rohstoff wiedergewinnen und Brennstoffe herstellen. Beim Sortieren und Bereitstellen der Verpackungsabfälle konnte die Vorjahresmenge gehalten werden. Hier ist weiterhin mit einem starken Wettbewerb zu rechnen. Der Logistiktransportbereich und die Nassmüllentsorgung hatten eine gute Auslastung. II. Lage der Gesellschaft a. Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 452,0 verbessert. Die Umsatzerlöse sind mit € 33,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben (-0,15 %). Nennenswerte Veränderungen im Material- und Personalaufwand sind nicht zu verzeichnen gewesen, so dass sich das Rohergebnis marginal um 1,09 % erhöht hat. Die Abschreibungen sind um T€ 150,1 leicht gesunken. Entscheidend zur Ergebnisverbesserung haben in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen die gesunkenen Energie- und Instandhaltungskosten beigetragen. Demzufolge erhöhte sich das Jahresergebnis um 19,47 % auf T€ 2.773,6. b. Finanzlage Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit ist nicht nur wie gehabt ausreichend, den finanziellen Bedarf für Investitionen und Tilgungen vollständig abzudecken, sondern konnte auch zum weiteren Aufbau der laufenden Liquidität beitragen. Die Gesellschaft war im Übrigen jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen, auch unter Inanspruchnahme von Skonto, nachzukommen. c. Vermögenslage Die Anlagenintensität (Anlagevermögen/Bilanzsumme) beträgt 47,26 %, die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) 81,38 %, der Verschuldungsgrad (Fremdkapital / Eigenkapital) 16,09 %, die Anlagendeckung (Eigenkapital / Anlagevermögen) 172,21 % III. Investitionen Bei den Investitionen des Unternehmens in Höhe von T€ 4.402,1 handelte es sich um Ersatzbeschaffungen, insbesondere von Fahrzeugen und Baumaschinen sowie um Erweiterungen der Sortiertechnik. Abschreibungen wurden in Höhe von T€ 3.953,5 vorgenommen. IV. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen führt keine Tätigkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung aus. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung Die seit Februar 2022 in der Ukraine sowie seit Oktober 2023 in Israel herrschenden Kriege beeinträchtigen unsere Betriebstätigkeit nicht. Im August 2023 trat die Verordnung zur Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung zur Neufassung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverordnung und der Gewerbeabfallverordnung, kurz Mantelverordnung genannt, in Kraft, die verschiedene Teilbereiche umfasst. Für uns dabei von besonderer Bedeutung sind die neu eingeführte Ersatzbaustoffverordnung (EBV) sowie die Bundes-Bodenschutzverordnung (BBodSchuV). Durch Schulungen unserer Mitarbeiter konnten wir die neuen Anforderungen reibungslos umsetzen. Ab Januar 2024 werden thermisch behandelte Abfälle fossilen Ursprungs in den Zertifikatehandel - gemäß den Bestimmungen des Bundesemissionshandelsgesetzes (BEHG) - einbezogen. Die Höhe der Abgaben wird anhand des fossilen Anteils der Abfälle ermittelt und für die jeweiligen Abfallarten durch die thermischen Behandlungsanlagen festgelegt. VI. Chancen und Risiken künftiger Entwicklung Dauerschuldverhältnisse, die besondere Risiken beinhalten, bestehen nicht, soweit sie nicht aufgeführt sind. Derzeit sind keine Umweltrisiken bekannt. Die wesentlichen Geschäftsbeziehungen beruhen auf kurz-, mittel- bis langfristigen Verträgen, die eine gleichmäßige Grundauslastung des Unternehmens gewährleisten. Ergänzend dazu bestehen viele unserer Kundenbeziehungen schon über viele Jahrzehnte hinweg. Aufgrund eines gesunden Branchenmix in unserem Kundenbereich gibt es keine Abhängigkeiten. Generell besteht das Risiko der Veränderung von gesetzlichen Rahmenbedingungen. Somit können ganze Stoffströme der privaten Recycling- und Wiedergewinnungswirtschaft entzogen werden und der öffentlichen Hand zugeordnet werden. Die Entsorgungsbranche ist weiterhin geprägt von einer starken Konsolidierung. Derzeit können wir aber eine breite Palette von Stoffen annehmen, behandeln, sortieren und entsorgen. Somit ist auch im Bereich der Stoffströme eine Risikostreuung gegeben. Wir haben mit einer Vielzahl von Unternehmen langfristige Verträge zur Abnahme und Weiterverwertung der Sekundärstoffe geschlossen, so dass der Durchlauf der Ersatzbrennstoffe und Sekundärrohstoffe gewährleistet ist und die gesetzlichen Verwertungsquoten jederzeit erreicht werden können. Durch weitere Investitionen in unsere Sortiertechnik arbeiten wir daran, die Sortierqualität und damit die Quote der stofflichen Weiterverarbeitung weiter zu erhöhen. Aufgrund der allgemeinen schwachen wirtschaftlichen Lage besteht das Risiko, dass durch Insolvenzen Kunden und Forderungen ausfallen. Die Situation wird ständig intensiv beobachtet, um kurzfristig Maßnahmen einleiten zu können. Dabei sind die gute Kapitalausstattung und die Liquiditätsreserven von großem Vorteil. Insolvenzrisiken werden außerdem durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. Auch aufgrund der hohen Kundendiversifizierung ist das Risiko als gering einzustufen. Die Unternehmensorganisation baut auf einem System der abgestuften und gegenseitigen Kontrolle auf, wobei wesentliche Vorgänge, die für das Unternehmen wirtschaftlich oder unternehmenspolitisch von besonderer Bedeutung sind, grundsätzlich der Prüfung der Geschäftsführung direkt unterliegen. VII. Ausblick Insgesamt wird angestrebt, bei einem schwankenden Branchenumfeld die Marktposition in der Abfallentsorgung weiter zu festigen und die Kosten weiterhin streng zu kontrollieren. Durch umfangreiche Investitionen in die Sortiertechnik wird weiter daran gearbeitet, die Sortierqualität und damit die Quote der stofflichen Weiterverarbeitung zu erhöhen. Dennoch gehen wir von einem leichten Umsatzrückgang aus, verbunden mit einer inflationären Kostenentwicklung und infolgedessen mit einem leichten Rückgang des Ertrages.
Nützen, den 17. Mai 2024 gez. Dirk Brockmann gez. Frank Brockmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Brockmann Recycling GmbH hat ihren Sitz in Nützen und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Kiel (Nr. HRB 3769 NM). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 264, 266 und 275 HGB Anwendung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft haben wir von den laut § 288 HGB möglichen Erleichterungen bei den Angaben Gebrauch gemacht. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibung von EDV-Software erfolgt über eine Nutzunsgdauer von drei Jahren. Die Bilanzierung von Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von drei bis elf Jahren vorgenommen. Die Abschreibungen der Zugänge des laufenden Geschäftsjahres erfolgen linear pro rata temporis Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto € 800,00 werden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel berücksichtigt Zur Zusammensetzung im Einzelnen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Finanzanlagen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der fertigen Erzeugnisse sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Dabei kommt sowohl die Durchschnittsbewertung als auch die retrograde Wertermittlung zur Anwendung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten aktiviert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Zur Berücksichtigung der latenten Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% (Vj. 1%) der Nettoforderungen berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Das gezeichnete Kapital beträgt € 2.000.000,00. Der ausgewiesene Bilanzgewinn von € 1.941.540,22 enthält einen Gewinnvortrag von € 0,00. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Von den sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.614 (Vorjahr: T€ 1.116) entfallen T€ 595 auf Personalverpflichtungen, T€ 914 auf Entsorgungskosten sowie T€ 105 auf die übrigen Rückstellungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Beträge, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden auf Grundlage der Devisenkassa-Mittelkurse umgerechnet. III. Angaben zu den Posten der Bilanz Übrige Aktivposten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben in Höhe von € 299.050,50 Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr (Vj. 299,1 T€). In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 387.601,16 € (Vj. 193,4 T€) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von 1.689.706,78 € (Vj. 1.965,8 €) mit Sicherungsbürgschaften besichert. Die Verbindlichkeiten haben in von 2.821.026,15 € (Vj. 2.714,1 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.028.730,55 € (Vj. 1.261,2 T€) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 388.506,65 (Vj. 333,4 T€) und im Rahmen der sozialen Sicherheit von 863,88 € (Vj. 1,6 T€). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte. IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 35,02 € (Vj. 48,81 €) enthalten V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.680. Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren 141 Mitarbeiter (davon: 34 kaufmännische und 107 gewerbliche Mitarbeiter) im Geschäftsjahr 2023 beschäftigt. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Gesellschaftsorgane Zusammensetzung der Geschäftsführung: Frank Brockmann, hauptberuflicher Geschäftsführer Dirk Brockmann, hauptberuflicher Geschäftsführer
Nützen, den 24. Juni 2024 gez. Dirk Brockmann gez. Frank Brockmann
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vollständigen Jahresabschluss der Brockmann Recycling GmbH, Nützen, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brockmann Recycling GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brockmann Recycling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brockmann Recycling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Elmshorn, den 17. Mai 2024 EEP
GmbH
gez. Scheele, Wirtschaftsprüfer gez. Auk, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Beseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der Abfallbewirtschaftung
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen