CR Shortsea GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Rehse seit 1.9.2016 | Geschäftsführer |
Ralf Hoberg seit 1.9.2016 | Geschäftsführer |
Christine Rehse seit 1.9.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rademacher | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rademacher Transportgesellschaft mbHOlpe-RhodeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018AKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzern wird durch die Rademacher Transportgesellschaft mbH als Mutterunternehmen geführt. Die Gesellschaft wurde am 18. Juli 1980 gegründet, hat ihren Sitz in Olpe und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HRB 6779 eingetragen. Die Rademacher Transportgesellschaft mbH, Olpe, hat zum 31. Dezember 2015 erstmals einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht nach den Vorschriften der §§ 290 ff HGB aufgestellt. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Rademacher Transportgesellschaft mbH, Olpe, (Muttergesellschaft) nachstehende Tochtergesellschaften:
Die Gesellschaften sind unter den Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung befreit. III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Abschlussstichtag Der Konzernabschluss der Rademacher Transportgesellschaft mbH, Olpe, sowie die Einzelabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Konzerngesellschaften wurden mit ihrem für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2018 erstellten Abschluss in den Konzernabschluss einbezogen. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei erfolgte die Verrechnung der Beteiligungsansätze gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zu Beginn des Jahres, in dem das Mutterunternehmen erstmals zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet war. Die Gesellschaften wurden auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt erstmalig einbezogen, zu dem die Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften gemäß § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung/Zwischenergebniseliminierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden konzerninterne Umsätze und sonstige Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen gemäß § 305 HGB verrechnet. Zwischenergebnisse nach § 304 HGB waren nicht zu eliminieren. Latente Steuerabgrenzung Im Berichtsjahr ergaben sich aus Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB keine latenten Steuern. Entwicklung des Konzerneigenkapitals Die separate Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist nach § 297 Abs. 1 HGB integraler Bestandteil des Konzernabschlusses und nach DRS 22 im Rahmen des Konzerneigenkapitalspiegels gesondert dargestellt. Der ausschüttbare Betrag innerhalb des erwirtschafteten Eigenkapitals beträgt 43.197 (Vorjahr: TEUR: 34.766). Währungsumrechnung Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen wurden in Euro aufgestellt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. IV. Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse des Mutterunternehmens und der Tochterunternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt (§§ 300, 308 HGB). Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte auf der Basis folgender Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden planmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Werteverzehr. Ihnen liegt grundsätzlich die lineare Methode zugrunde. Geschäftsbauten werden über eine Nutzungsdauer zwischen 25-33 Jahren abgeschrieben. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern für die übrigen materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände betragen 3-20 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR wurden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Bewertung von Wertpapieren des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittskostenverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Der Bestand an Forderungen und die Nachweise der übrigen Vermögens- und Schuldposten ergeben sich aus den Debitoren- und Kreditorenlisten, Kassenprotokollen, Tagesauszügen, Konten der Finanzbuchführung und sonstigen Unterlagen der Gesellschaft. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte - unter besonderer Beachtung des Niederstwertprinzips - zu Anschaffungs- oder Herstellkosten bzw. zu Kurs- oder Nennwerten. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind angemessene Pauschalwertberichtigungen gebildet worden. Für zweifelhafte Forderungen wurde eine entsprechende Einzelwertberichtigung vorgenommen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Wesentlichen geleistete Kraftfahrzeugsteuern, Versicherungszahlungen sowie Wartungsverträge abgegrenzt, soweit sie Aufwendungen für zukünftige Perioden darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Das Nennkapital ist in voller Höhe eingezahlt. Sonderposten für erhaltene Investitionszuschüsse Es handelt sich hierbei um Investitionszuschüsse nach dem 25. Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (Bundesdrucksache 13/4291) und den hierzu ergangenen Vorschriften. Die Zuschüsse werden gesondert passivisch ausgewiesen und entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ergebniswirksam aufgelöst. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Barwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 3,21 % angesetzt (Vorjahr: 3,68 %). Aus der Abzinsung der Rückstellung von Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 30). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Annahmen hinsichtlich Lohn- und Gehaltsteigerungen sowie ein Fluktuationsabschlag waren nicht zu berücksichtigen, da die einzelvertraglichen Zusagen hierzu keine Regelungen enthalten und der Versorgungsfall bereits eingetreten ist. Andere Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird. Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der erwarteten Nachzahlungen gebildet. Die Bewertung erfolgte jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichende Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Passivseite der Bilanz gebildet für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. V. Erläuterungen der Konzernbilanz Anlagevermögen Der Konzernanlagespiegel ist als Anlage A zum Anhang im Bericht aufgeführt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Ein Darlehen an einen Geschäftsführer beläuft sich auf die Summe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 17) und wird unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Das Darlehen wird zinslos gewährt und in monatlichen Raten in Höhe von EUR 200,00 bis zum 31.07.2025 getilgt. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr belaufen sich auf TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 16). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen in Höhe von TEUR 418 die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Sie betreffen im Wesentlichen Ansprüche der Gesellschaft auf die Erstattung von Ertragssteuern sowie anzurechnende Vorsteuerbeträge. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden. Abweichende Bilanzansätze bei Grundstücken, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die abweichende Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen führen zu passiven latenten Steuern von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 14). Abweichungen bei den Bilanzpositionen Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen führen zu aktiven latenten Steuern von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 28), die verrechnet wurden. Am Bilanzstichtag ergab sich ein Aktivüberhang. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag und beträgt 28,78 %. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen Die Pensionsverpflichtungen bestehen nur gegenüber ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführern der Muttergesellschaft. Andere Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 249), Rückstellungen für Überstunden in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 69), für Abschlusskosten in Höhe von TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 111), Palettenrückstellungen in Höhe von TEUR 962 (Vorjahr: TEUR 635) sowie Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 3.256 (Vorjahr: TEUR 4.549). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte; ansonsten bestehen keine Sicherheiten. VI. Erläuterungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Aufgliederung Umsätze
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung der Sonderposten für erhaltene Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 54) enthalten. Sie beinhalten auch Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 11). Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten, welche aufgrund von Ausbuchung nicht werthaltiger Verbindlichkeiten resultieren. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 89). VII. Sonstige Angaben Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde nach DRS 21 erstellt. Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie anderer kurzfristiger Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören. Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind nicht vorhanden. Ausschüttungssperre Eine Ausschüttungssperre besteht hinsichtlich der Regelungen von § 268 Abs. 8 HGB für einen Überhang aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 14) und nach § 253 Abs. 6 HGB für den Unterschiedsbetrag bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 30). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 3,77 Mio. EUR; davon sind 3,52 Mio. EUR in 2019 fällig. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen mit einer Laufzeit von über 5 Jahren beträgt TEUR 0. Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die Anzahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 2018 (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) im Durchschnitt:
Angabe zum Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 26. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2018 wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch die Geschäftsführer Frau Kauffrau Christine Rehse, Olpe, Herr Dipl.-Ing. Frank Rehse, Olpe, Herr Speditionskaufmann Ralf Hoberg, Olpe, geführt. Unterlassen von Angaben Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung des Mutterunternehmens für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben wird gem. § 314 Abs. 3 S. 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus, ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen. Beispiele sind:
In den knapp vier Wochen vom 17.2.2020 bis zum 13.3.2020 verlor der Leitindex der größten deutschen börsennotierten Unternehmen DAX mehr als 30 % seines Wertes. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar. Gleiches gilt für die finanziellen Auswirkungen auf unser Unternehmen, die wir nicht quantifizieren können, jedoch als deutlich negativ beurteilen. Es werden gravierende Auswirkungen auf Umsatz und Ertrag erwartet. Angaben zur Verwendung des Ergebnisses gemäß § 314 Nr. 26 HGB Die Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens hat am 13. März 2020 beschlossen, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 31.466 auf neue Rechnung vorzutragen.
Olpe, den 18. März 2020 Rademacher Transportgesellschaft mbH Geschäftsführung gez. Christine Rehse gez. Frank Rehse gez. Ralf Hoberg Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 23. März 2020. ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2018
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.01. bis 31.12.2018
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DIE ZEIT VOM 01.01. BIS 31.12.2018
KONZERN-LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018I. Grundlagen des Konzerns 1) Organisatorische und rechtliche Struktur Der Konzern wird durch die Rademacher Transportgesellschaft mbH als Mutterunternehmen geführt. Die Rademacher Transportgesellschaft wurde am 18. Juli 1980 gegründet, hat ihren Sitz in Olpe und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HRB 6779 eingetragen. In den Konzernabschluss wurden neben der Muttergesellschaft, der Rademacher Transportgesellschaft mbH, folgende Gesellschaften mit einbezogen: CR Transport & Logistik GmbH, Olpe CR Shortsea GmbH, Olpe CR Freight GmbH, Olpe Die Rademacher Transportgesellschaft mbH ist nach handelsrechtlichen Vorschriften zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts verpflichtet. 2) Geschäftsmodell des Konzerns Mutter- und Tochterunternehmen sind im Bereich Spedition-Güterfernverkehr, der Erbringung logistischer Dienstleistungen und Lagerverwaltung tätig. 3) Ziele und Strategien Der Transport- und Spedition-Konzern versteht sich als Anbieter hochwertiger Transport- und Logistikdienstleistungen. Die angebotenen Dienstleistungen des Konzerns betreffen die Durchführung und Abwicklung von nationalen und internationalen Transporten sowie die Erbringung von logistischen Dienstleistungen und Lagerverwaltung. Zu den Kunden zählen bedeutende Automobilunternehmen, Fruchtsaftproduzenten und Einzelhandelsketten. 4) Mitarbeiter Die Mitarbeiter und deren Fähigkeiten sind für die Erbringung unserer Leistungen und unseres zukünftigen Erfolgs ein wesentlicher Faktor. Die Ausbildung von Mitarbeitern im Konzern, die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen und seine systematische Personalentwicklung stehen im Fokus unserer Personalpolitik. Diese trägt zur Verbesserung der Qualifikation und der Arbeitszufriedenheit unserer Mitarbeiter bei. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 320 Mitarbeiter, davon 46 Angestellte und 274 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. 5) Forschung und Entwicklung Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung wird nicht unterhalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2018 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,5 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP jeweils um 2,2 % gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,2 % liegt (Quelle Statistisches Bundesamt). Im Zuge des gestiegenen Bruttoinlandsprodukts erhöhte sich die im Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsgüterverkehr beförderte Gütermenge im Vergleich zum Jahr 2017 nach vorläufigen Angaben zwar insgesamt um 0,4 % auf 3,8 Mrd. t; die Verkehrsleistung im Inland sank allerdings um 0,6 % auf rund 472,9 Mrd. tkm (ohne Straßengüterverkehr gebietsfremder Fahrzeuge in Deutschland). Der Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen erzielte im Vergleichszeitraum einen Mengenanstieg um 1,3 % auf knapp 3,2 Mrd. t bzw. einen Leistungsanstieg um 1,5 % auf rund 295,2 Mrd. tkm. Die Straße verzeichnete damit im intermodalen Vergleich die höchsten Zuwächse und baute - auch unter Berücksichtigung der Entwicklung gebietsfremder Lastkraftfahrzeuge - ihren Anteil am Modal Split aus. Im gewerblichen Straßengüterverkehr stiegen die Umsätze im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 5,4 %. Neben dem Anstieg der Beförderungsnachfrage - vor allem im Binnenverkehr - trugen hierzu Entgeltsteigerungen bei. Allerdings ging das Umsatzwachstum vielfach nicht mehr mit einer weiteren Verbesserung der nach wie vor als überwiegend positiv bewerteten Ertragslage einher. Gründe hierfür waren vor allem deutliche Personal- und Kraftstoffkostensteigerungen, die nicht immer vollumfänglich oder erst zeitverzögert auf die Beförderungsentgelte umgelegt werden konnten. Die aus der Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen zum 01.07.2018 resultierenden Zusatzkosten für Lastkilometer konnten nach Informationen des Bundesamtes in der Regel an die Auftraggeber weitergereicht werden, während die Maut für Leerkilometer zumeist von den Transportunternehmen selbst zu tragen war. Die Insolvenzen von Transportunternehmen gingen im Jahr 2018 nochmals zurück, während sie bei Speditionen ausgehend von einem niedrigen Niveau erstmals seit Jahren wieder anstiegen (Quelle Bundesamt für Güterverkehr). 2. Geschäftsverlauf Der Konzern konnte auf ein befriedigendes Geschäftsjahr zurückblicken. Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 713 TEUR (./. 0,6 %) auf 113,7 Mio. EUR (Vorjahr 114,4 Mio. EUR) vermindert. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 789 TEUR (+ 134,4 %) gestiegen. Der Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie die Inanspruchnahme von Fremdleistungen sanken um 234 TEUR (./. 0,3 %) auf 88,5 Mio. EUR (Vorjahr: 88,7 Mio. EUR). Die Personalkosten haben sich zum Vorjahr um 328 TEUR (./. 3,0 %) auf 10,5 Mio. EUR (Vorjahr: 10,8 Mio. EUR) vermindert. Ausgewirkt hat sich ein geringerer Personalbestand. Abschreibungen sind um 179 TEUR (./. 11,2 %) auf 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR) gesunken, während sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 197 TEUR (+ 8,1 %) auf 2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR) erhöht haben. Die Gesamtkosten (ohne Materialaufwand) haben sich somit um 2,1 % reduziert. Der Konzernjahresüberschuss ist um 437 TEUR (+ 5,5 %) auf 8,4 Mio. EUR (Vorjahr: 8,0 Mio. EUR) gestiegen. 3. Lage Die Lage des Konzerns ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Im Folgenden werden die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns dargestellt. a) Ertragslage Die Ertragslage des Konzerns stellt sich in 2018 wie folgt dar:
Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB:
Unsere Ergebnisquellen stellen die Leistungen im Güterfernverkehr und die Erbringung logistischer Dienstleistungen und Lagerverwaltung dar. Bei Materialaufwendungen von 88,5 Mio. Euro ergab sich ein Rohertrag von 25,2 Mio. Euro (Vorjahr: 25,7 Mio. EUR) und eine Rohertragsmarge von 22,2 % (Vorjahr: 22,5 %). Der Konzern beschäftigt im Durchschnitt 320 Arbeitnehmer, die zu Personalaufwendungen von 10,5 Mio. Euro in 2018 führten. Die Betriebsleistung pro Arbeitnehmer belief sich auf 355 TEUR (Vorjahr: 352 TEUR). Der Konzern erzielte im Jahre 2018 einen Jahresüberschuss von 8,4 Mio. Euro. b) Finanzlage Unsere Geschäftslage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr 6,7 Mio. EUR (Vorjahr: 11,8 Mio. EUR) und war deutlich positiv. Die Finanzierung des gestiegenen Geschäftsvolumens konnte vollständig aus Eigenmitteln erfolgen. Die liquiden Mittel betragen 35,0 Mio. EUR (Vorjahr: 30,8 Mio. EUR) und belaufen sich auf 58,7 % (Vorjahr: 55,3 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 12,2 % (Vorjahr: 13,8 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen wurden aus Eigenmitteln bestritten. Die Entwicklung des Finanzmittelfonds im Berichtsjahr zeigt die als Anlage beigefügte Kapitalflussrechnung nach DRS 21. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen des Konzerns beträgt 59,6 Mio. EUR (Vorjahr: 55,6 Mio. EUR). Hiervon entfallen auf das langfristig gebundene Anlagevermögen 9,5 Mio. EUR (Vorjahr: 8,4 Mio. EUR) und auf das Umlaufvermögen 50,0 Mio. EUR (Vorjahr: 47,1 Mio. EUR). Die liquiden Mittel des Konzerns belaufen sich auf 35,0 Mio. EUR (Vorjahr: 30,8 Mio. EUR). Das Eigenkapital beträgt 43,2 Mio. EUR (Vorjahr: 34,8 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote unter Einbeziehung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse hat sich somit auf 73,8 % (Vorjahr: 64,0 %) erhöht. Das Eigenkapital steigt durch den im Berichtsjahr erwirtschafteten Gewinn um 8,4 Mio. Euro an. Die sonstigen Rückstellungen betragen 4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 5,7 Mio. EUR) und enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Fremdleistungen in Höhe von 3,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,6 Mio. EUR). Pensionsrückstellungen in Höhe von 0,5 Mio. EUR betreffen ehemalige Geschäftsführer. Von den ausgewiesen sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,4 Mio. EUR) betreffen 1,05 Mio. EUR (Vorjahr: 1,04 Mio. EUR) Gesellschafter-Geschäftsführer. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns stellt sich insgesamt geordnet dar. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 7,4 % (Vorjahr: 7,0 %). Der so definierte Cashflow beträgt 9,9 Mio. EUR (Vorjahr: 9,6 Mio. EUR). Der Unternehmenswert des Konzerns wird außer von finanziellen auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen des Konzerns zu Kunden und Mitarbeitern und Umweltbelange. Die Ziele der Rademacher Transportgesellschaft mbH lassen sich nur erreichen, wenn die Rademacher Transportgesellschaft mbH als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber an allen Standorten dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich binden kann und Lösungen entwickelt, die auch künftig in besonderem Maße Kunden- und Umweltanforderungen gerecht werden, den Kundennutzen durch Serviceangebote nachhaltig steigert und Prozesse so gestaltet, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden werden. 5. Gesamtaussage Die strategischen Ziele wurden im Wesentlichen erreicht. Die Prognosen des Vorjahres stimmen mit der wirtschaftlichen Entwicklung überein. III. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach mehr als 25-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns positiv. Im Jahre 2019 hat sich der Umsatz um 3,5 % reduziert und beläuft sich auf rund 109,7 Mio. EUR. Der Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Fremdleistungen haben sich um 3,2 % vermindert. Der Rohertrag ist somit um 4,6 % niedriger. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 991 TEUR zurückgegangen. Durch den Rückgang der Gesamtkosten um 8,4 % ist von einem um 7,5 % niedrigerem Ergebnis wie 2018 auszugehen. Die Umsatzrendite wird rund 7,1 %, der Cashflow rund 9,4 Mio. EUR betragen. Durch den teilweisen Wegfall von Leistungen der Tochterunternehmen ab dem Jahre 2020 wird überlegt, die verbleibenden Geschäfte gänzlich über das Mutterunternehmen abzuwickeln. Durch das Coronavirus werden die Prognosen erschwert. Die möglichen weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen durch das Virus sind zurzeit nicht absehbar, können aber zu negativen Abweichungen von Prognosen führen und Ziele des Unternehmens stark durch die Auswirkungen der Pandemie gefährdet werden. Die finanziellen Auswirkungen auf unser Unternehmen können nicht quantifiziert werden, es werden für 2020 aber gravierende Umsatz- und Gewinnrückgänge erwartet. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren finanziellen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Expansion der Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2018 verlangsamt. In der Grundtendenz hat die Weltkonjunktur im Verlauf des Jahres an Fahrt verloren. Die wirtschaftliche Stimmung hat sich zum Jahresende 2018 nahezu weltweit deutlich eingetrübt. Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben maßgebliche Auswirkungen für das Unternehmen. Eine Konjunktureintrübung könnte die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern und letztlich nach Transport- und Logistikdienstleistungen deutlich schwächen. Damit bestehen unmittelbar und mittelbar ökonomisch bedingte Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Rademacher Transportgesellschaft mbH. Darüber hinaus ergeben sich direkte und indirekte Auswirkungen durch wirtschaftliche Risiken der Kunden. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verändern, müssen beispielsweise Kapazitätsanpassungen vorgenommen werden. Es besteht das Risiko, dass diese Anpassungen nur zeitverzögert möglich sind. Umsatzrückgänge und Kostensteigerungen hätten negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge. Branchenspezifische Risiken Die Logistikbranche ist im großen Maße abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Negative wirtschaftliche Entwicklungen könnten somit zu einer Reduzierung der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen führen. Der Brexit wird voraussichtlich zu einem Wertverlust des britischen Pfundes führen und die deutschen Exporte verteuern. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Für einen Teil der Transportdienstleistungen setzt der Konzern Rademacher Transportgesellschaft mbH Subunternehmer ein, um die vereinbarten Leistungen zu erbringen. Der Einkauf erfolgt entweder zu längerfristig festgelegten Preisen und Rahmenvereinbarungen oder durch Einzelbeauftragungen (Spotmarkt). Eine Nichtverfügbarkeit ausreichender Transportkapazitäten bzw. unerwartete Kapazitätsengpässe können zu Preissteigerungen im Beschaffungsbereich führen. Im Zusammenhang mit dem Erbringen von Transportdienstleistungen besteht das Risiko sich ändernder Rohölpreise, welche die Treibstoffpreise unmittelbar beeinflussen. Einerseits kann ein steigender Dieselpreis zu einer anhaltenden Verteuerung im Transportbereich führen; dies könnte auch zu einer Verteuerung der eigenen Transportdienstleistungen führen, wobei das Risiko besteht, dass diese Verteuerung nicht in vollem Umfang oder nur zeitverzögert an den Kunden weitergegeben werden kann - somit würden diese Kosten im Unternehmen verbleiben. Andererseits kann ein sinkender Dieselpreis zu günstigeren Transportdienstleistungen führen, wobei das Risiko besteht, dass diese Vergünstigung durch bestehende Preisgleitklauseln nicht zwangsläufig zu einer Ergebnisverbesserung führen muss. Auch bei der Bewirtschaftung von Logistikimmobilien besteht das Risiko sich ändernder Energiepreise, welche Mietnebenkosten beeinflussen und den Aufwand zum Betreiben von Logistikimmobilien beeinflussen. Weitere branchenspezifische Risiken ergeben sich aus der Einführung oder Erhöhung von transportbezogenen Abgaben (z.B. Maut) und Steuern. Viele Unternehmen sehen in der Tatsache ein Risiko, dass der Fachkräftebedarf in der Transport- und Logistikbranche in Zukunft nicht ausreichend abgedeckt ist. Neben dem zunehmenden Fahrermangel steigt auch der Bedarf an qualifizierten Logistikkräften, ohne die die wachsende Komplexität in der Logistik kaum bewältigt werden kann. Fehlleistungen einzelner beauftragter Dienstleister, beispielsweise auf dem Gebiet der eingesetzten Unternehmer bei Transporten, der Zeitarbeit oder auf dem Gebiet der IT-Infrastruktur, können die Prozess- und Arbeitsabläufe und die Fähigkeit, Kundenzusagen zu erfüllen, negativ beeinflussen oder zusätzliche operative Kosten verursachen. Zur Risikobegrenzung werden alle Subunternehmer, Leasinggesellschaften, Zeitarbeitsfirmen und IT-Dienstleister sorgfältig ausgewählt und eingearbeitet. Außerdem bestehen zu einem Großteil der eingesetzten Dienstleister langjährige Geschäftsbeziehungen, die ein möglichst hohes Qualitätsniveau der erbrachten Dienstleistungen gewährleisten. Da Umsatzerlöse und Fremdleistungen annähernd proportional zusammenhängen, können Umsatzeinbrüche durch entsprechende Kostenreduzierungen aufgefangen werden. Ertragsorientierte Risiken Durch die im Straßengüterverkehr anhaltende Verschiebung der Marktanteile von heimischen zu gebietsfremden Unternehmen wird sich der Preisdruck zunehmend verstärken. Die Struktur der Kunden zeigt aus Sicht der Gesellschaft keine Abhängigkeiten von Großkunden, bei deren Verlust die Gesellschaft existenziell gefährdet wäre. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Den Ausfallrisiken von Forderungen wird durch entsprechende Prüfung der Bonität der Gegenparteien und durch laufende Überwachung der Außenstände begegnet. Darüber hinaus wird Ausfallrisiken durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Gesellschaft hat Währungsrisiken durch entsprechende Auslandsgeschäfte. Für Haftungsrisiken bei Schadensfällen sind Versicherungen abgeschlossen, um die möglichen Folgen für das Unternehmen in Grenzen zu halten bzw. sie ganz auszuschließen. Der Umfang der Versicherungen wird laufend geprüft. Risiken durch Umweltschutz Umweltmanagement und Umweltrisikomanagement sind für Unternehmen generell entscheidende Faktoren für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Die zunehmende Sensibilisierung in der Gesellschaft hat den Umgang der Unternehmen mit Umweltrisiken verändert. Weiterhin sind die Feinstaubdiskussionen und die Diskussion über die Belastung der Innenstädte mit Stickoxiden im Gange, da die Grenzwerte immer wieder überschritten werden. Der Konzern Rademacher Transportgesellschaft mbH begegnet dem Risiko mit laufenden Investitionen in umweltfreundlichere Lastkraftwagen. Risiken durch das Coronavirus Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus, ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinträchtigen. Beispiele sind:
In den knapp vier Wochen vom 17.2.2020 bis zum 13.3.2020 verlor der Leitindex der größten deutschen börsennotierten Unternehmen DAX mehr als 30 % seines Wertes. Sofortmaßnahmen um die Wirtschaft zu stärken z.B. flexibles Kurzarbeitergeld und Arbeitszeitregelungen, Liquiditätshilfen durch Steuerstundungen, unbegrenzte Hilfszusagen für lückenlose Liquiditätsabdeckung wurden seitens der Bundesregierung bereits Mitte März 2020 eingeleitet. Die wirtschaftlichen Risiken die mit dem Coronavirus einhergehen, die allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar sind, könnten den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Aufgrund der bisherigen hervorragenden Vermögens- und Finanzlage im Konzern Rademacher Transportgesellschaft mbH ist aber zunächst nicht davon auszugehen. 2. Chancenbericht Nach der aktuellen gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr werden für das Jahr 2019 und auf mittelfristige Sicht Zuwächse des Güterverkehrs in Deutschland erwartet. Für den Zeitraum von 2020 bis 2022 werden für den Güterverkehr ein jahresdurchschnittlicher Anstieg der Verkehrsleistungen in Höhe von 2,3 % und ein durchschnittliches jährliches Mengenwachstum in Höhe von 1,3 % prognostiziert. Mittelfristig wird derzeit insoweit allenfalls eine leichte Abschwächung des Verkehrswachstums erwartet. Weiterhin werden zunehmend Sekundärfunktionen, wie die Logistik, aus Unternehmen der verschiedensten Branchen ausgelagert (Outsourcing). Der Trend, dass Unternehmen Geschäftsabläufe auslagern, hält trotz gegenteiliger Insourcing-Aktivitäten einzelner Unternehmen generell an. Die hohen Anforderungen des Marktes implizieren einen umfassenden Logistik-Service, den der Konzern Rademacher Transportgesellschaft mbH anbietet. Die Lagerlogistik ist Bestandteil vieler speditioneller Leistungsangebote. Bei Unternehmen, die logistische Dienstleistungen und Lagerhaltung anbieten, lassen sich häufig höhere Umsatzrenditen als bei reinen Transportunternehmen erzielen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Als Voraussetzung für einen nachhaltig profitablen Geschäftserfolg wird kontinuierlich an den Unternehmensstrukturen gearbeitet. Um Kosten und Kapazitäten entsprechend der Nachfrage flexibel anzupassen, werden die bestehenden Strukturen effizient gestaltet. Im Fokus der Marktchancen steht die Erschließung von neuen Absatzpotenzialen durch Neukundengewinnung und den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind nur in geringem Umfang zu verzeichnen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich durch Eigenmittel. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Sofern bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Der Konzern verfügt über nachstehende Zweigniederlassungen: Das Neue Land 8, 39359 Calvörde (bis 31.03.2019) Werk Sindelfingen, Tor 5, Bau 38, 71059 Sindelfingen (bis 31.12.2019)
Olpe, den 18. März 2020 Rademacher Transportgesellschaft mbH gez. Christine Rehse gez. Frank Rehse gez. Ralf Hoberg BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rademacher Transportgesellschaft mbH, Olpe Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Rademacher Transportgesellschaft mbH, Olpe, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rademacher Transportgesellschaft mbH, Olpe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Olpe, 20. März 2020 PROBARF
GmbH
Buchmann, Wirtschaftsprüfer Bergmann, Wirtschaftsprüfer |
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