Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 202719
Eingetragen
15.12.1992
Branche
Herstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Erbringung von Stahl- und Metallbauarbeiten, Herstellung metallischer Konstruktionen sowie Handel mit dazugehörigen Komponenten, Betreiben eines Landmaschinenhandels und Instandhaltung dieser Maschinen sowie eines Elektroinstallations- und Holzverarbeitungsbetriebes sowie aller dazugehörigen Nebenleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christine Oßwald
seit 28.3.2006
Geschäftsführer
Ulrich Oßwald
seit 28.3.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Oßwald GmbH

Grobengereuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 123.868,00 131.436,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 123.865,00 131.433,00
B. Umlaufvermögen 2.136.254,60 856.651,31
I. Vorräte 612.079,00 228.850,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 45.516,87 123.586,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.478.658,73 504.214,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.093,16 2.766,67
Aktiva 2.263.215,76 990.853,98

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 420.609,11 375.094,36
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 190.000,00 190.000,00
III. Gewinnvortrag 159.494,36 90.970,44
IV. Jahresüberschuss 45.514,75 68.523,92
B. Rückstellungen 633.085,00 406.137,00
C. Verbindlichkeiten 1.209.521,65 209.622,62
Passiva 2.263.215,76 990.853,98

Anhang

Oßwald GmbH

Grobengereuth

Anhang

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A.  ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen Oßwald GmbH, Grobengereuth und ist beim Amtsgericht Gera unter HRB 202719 eingetragen.

B.  ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1.  Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

C.  ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1  Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

1.2  Bewertungsmethoden

Es wurden keine Bewertungsmethodenwahlrechte ausgeübt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.
Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 8 bis 15 Jahren abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen.

Technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 4 bis 13 Jahren.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 - 11 Jahren.

Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegegenstände bis zu einem Wert in Höhe von EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr planmäßig abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

In Arbeit befindliche Aufträge/Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Fertige Erzeugnisse und Waren

sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.
Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

sind zu Nennwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzung werden Anzahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Zur Bewertung der Pensionsrückstellung wurde ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Bewertungsmethoden nach der Project Unit Credit-Methode erstellt. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,74 % (Rechnungszinssatz mit 7-Jahres-Durchschnitt) zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck Richttafeln 2018G verwendet.
Durch die Auszahlung der Rückdeckungsversicherungen an die Gesellschaft ist die Verrechnungslage gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht mehr gegeben; die Alters- vorsorgeverpflichtungen sind demzufolge unsaldiert vom Deckungskapital auszuweisen.

Steuerrückstellungen

berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei der Ermittlung von Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Branche berücksichtigt.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen,
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

D.  ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1.  Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages.

Ausschüttungssperre aufgrund von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB:

Bei den Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen 10 Jahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Jahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 4.412,00. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

2.  Verbindlichkeiten

2.1  Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. EUR 1.999,60. Diese werden unter dem Posten "sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen und setzen sich wie folgt zusammen:


Stand am
Zugänge
Abgänge
Stand am

01.01.2023


31.12.2023

EUR
EUR
TEUR
EUR
Ulrich Oßwald
7.798,43
0,00
(7.355,76)
442,67
Christine Oßwald
102.461,17
0,00
(100.904,24)
1.556,93
Summe
110.259,60
0,00
(108.260,00)
1.999,60


2.2  Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung

Die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

kleiner 1 J.
1-5 Jahre
größer 5 Jahre

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
gegenüber Kreditinstituten
19,9
8,2
11,7
0,0
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
1.037,2
1.037,2
0,0
0,0
aus Lieferungen und Leistungen
14,5
14,5
0,0
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
138,0
138,0
0,0
0,0
Summe
1.209,6
1.197,9
11,7
0,0


Sicherheiten:

Sparkasse Saale-Orla:
Grundschuld, Grobengereuth, Ortsstraße 6c, EUR 526.630,63

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
Vorjahr

kleiner 1 J.
1-5 Jahre
größer 5 Jahre

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
gegenüber Kreditinstituten
27,7
7,9
19,8
0,0
aus Lieferungen und Leistungen
28,9
28,9
0,0
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
153,0
153,0
0,0
0,0
Summe
209,6
189,8
19,8
0,0



4.  Altersvorsorgeverpflichtungen

Gegenüber den Geschäftsführern Herrn Ulrich Oßwald und Frau Christine Oßwald existieren Pensionszusagen.

E.  SONSTIGE ANGABEN

1.  Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 8.

2.  Gesellschaftsorgane

2.1  Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Herr Ulrich Oßwald, Landtechnikmeister
Frau Christine Oßwald, Wirtschaftskauffrau

sonstige Berichtsbestandteile

UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

Oßwald GmbH,

Grobengereuth

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

 

Grobengereuth, 24. Oktober 2024

gez. Christine Oßwald (Geschäftsführerin)

gez. Ulrich Oßwald (Geschäfstführer)


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt.

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