Novacard Informationssysteme GmbHLiquidiert

33100 Paderborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 9466
Eingetragen
17.9.1985
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Plastikkarten, Chipkarten sowie sonstigen Erzeugnissen zur Informationsverarbeitung

Historie

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Management

NameRolle
Helmut Fischer
seit 30.5.2011
Geschäftsführer
Andreas Gordes
seit 29.10.2009
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Novacard Informationssysteme GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.185,00 2.453,00
II. Sachanlagen 13.595,00 23.710,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 306.845,14 63.448,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.024.011,62 1.469.519,27
- davon gegen Gesellschafter Euro 606.530,97 (Euro 45.256,25)    
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 389.191,83 747.996,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.886,00 5.362,37
  2.738.714,59 2.312.489,59

Passiva

   
  Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.022.583,76 1.022.583,76
II. Kapitalrücklage 302,05 302,05
III. andere Gewinnrücklagen 169.117,00 169.117,00
IV. Bilanzgewinn 0,00 -439.102,05
B. Rückstellungen 584.494,06 670.055,50
C. Verbindlichkeiten 962.217,72 889.533,33
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr    
- davon gegenüber Gesellschaftern Euro 105.202,68 (Euro 299.401,20)    
  2.738.714,59 2.312.489,59

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Es wurde festgestellt, dass die Ergebnisabführung 2011 nicht korrekt durchgeführt wurde. Die Änderungen betreffen den Teil des Jahresergebnisses, welcher mit dem Verlustvortrag des Vorjahres in Höhe von 439.102,05 EUR verrechnet wurde und den verbleibenden Teil in Höhe von 144.880,02 EUR, welcher dann als Ergebnisabführung gezeigt wird. Auswirkungen ergeben sich in der Form, dass anstelle des ausgewiesenen Verlustvortrages sich nunmehr für 2011 weder ein Bilanzverlust noch ein Bilanzgewinn ergibt und sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 439.102,05 vermindert haben.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt regelmäßig 3 bis 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear. Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre.

Ab dem 1. Januar 2010 werden selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 410,00 EUR im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Unter den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder - unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlussstichtag bewertet.

Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder im Rahmen einer verlustfreien Bewertung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abschreibungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet.

Flüssige Mittel sind mit ihrem Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Forderungen, flüssige Mittel und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Umrechnung von in Fremdwährung erworbenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens oder der Vorräte erfolgt grundsätzlich zum Devisenmittelkurs des Transaktionszeitpunkts.

Sonstige Angaben

1 Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Betriebsinformatiker Andreas Gordes (Vertrieb), Bottrop

Dipl.-Kfm. Christoph van der Klugt (Finanzen), Paderborn (bis 14. Mai 2011)

Dipl.-Bw. (FH) Helmut Fischer (Finanzen), Dinkelscherben (seit 14. Mai 2011)

2 Name und Sitz des Mutterunternehmens

exceet Group AG, St. Gallen/Schweiz

Die exceet Group AG, St. Gallen/Schweiz, ist Mutterunternehmen der exceet Card Group AG, Paderborn. Diese wiederum hält 100 % der Anteile an der Novacard Informationssysteme GmbH, Oldenburg. Die exceet Group AG, St. Gallen/Schweiz, stellt einen Konzernabschluss auf, in den die berichtende Gesellschaft einbezogen wird.

 

Paderborn, 21. Februar 2012/27. Juni 2013

gez. Andreas Gordes, Geschäftsführer

gez. Helmut Fischer, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Dieser Jahresabschluss wurde am 1. Oktober 2013 festgestellt.

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