KNUTH Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bettina Kelling seit 15.11.2023 | Prokura |
Philip Samnick seit 15.11.2023 | Prokura |
Kristian Lennard Knuth seit 27.2.2019 | Geschäftsführer |
Philip Clemens Knuth seit 27.2.2019 | Geschäftsführer |
Christian Busch seit 13.12.2017 | Prokura |
Oliver Bewersdorff seit 13.12.2017 | Prokura |
Matthias Rohwer seit 13.12.2017 | Prokura |
Karsten Knuth seit 11.1.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.50% | |
| 48.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knuth Werkzeugmaschinen GmbHWasbekJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gewinn- und Verlustrechnung
Bilanz per 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
InhaltsverzeichnisBestätigungsvermerk Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Besondere Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Leistungen der DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bestätigungsvermerk Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir folgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Knuth Werkzeugmaschinen GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Knuth Werkzeugmaschinen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knuth Werkzeugmaschinen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 19. August 2024 DIERKES
Hamburg AG
Simon Thering, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung unseres Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Testatsexemplars bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Knuth Werkzeugmaschinen GmbH Firmensitz laut Registergericht: Wasbek Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Amtsgericht Kiel Register-Nr.: HRB 1554 NM Grundlagen der Rechnungslegung Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gemäß §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Es wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht und die Bilanz um die Position Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern ergänzt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer, angesetzt. Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Für in Vorjahren angeschaffte Vermögensgegenstände erfolgt die Abschreibung nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Berichtsjahr gem. § 6 Abs. 2a EStG über 5 Jahre linear abgeschrieben (Sammelposten). Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Unter Berücksichtigung der Lagerdauer werden Wertabschläge vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken sind durch ausreichende Wertkorrekturen berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag sind. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit dieser Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Währungsumrechnung Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bewertungseinheiten Bei der Bildung von Bewertungseinheiten werden die Wertänderungen oder Zahlungsströme aus den Grund- und Sicherungsgeschäften einander gegenübergestellt und nur ein negativer Überhang aus dem ineffektiven Teil der Marktwertveränderungen zurückgestellt. Die unrealisierten Gewinne und Verluste aus dem effektiven Teil gleichen sich vollständig aus und werden weder bilanziell noch ergebniswirksam erfasst. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Seite 8). Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB). Bei der Knuth SA (Pty) Ltd gab es Umstrukturierungsmaßnahmen. Mit Jahresende 2023 wurden offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 309 kapitalisiert, aufgrund fehlender Werthaltigkeiten wurde die Beteiligung in gleicher Höhe außerplanmäßig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. TEUR 854 (Vorjahr: TEUR 839) ausgewiesen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen i.H.v. TEUR 67 (Vorjahr TEUR 0) resultieren überwiegend aus der durchgeführten Betriebsprüfung der Jahre 2016 bis einschließlich 2019. Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 822 (Vorjahr: TEUR 839) beinhalten insbesondere Rückstellungen für Eingangsfrachten i.H.v. TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 85) und Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. TEUR 407 (Vorjahr: TEUR 398). Verbindlichkeiten Die Entwicklung der einzelnen Posten der Verbindlichkeiten ist dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (Seite 9). Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist der Teil, der sich auf die Bestellung von Waren bezieht, durch Eigentumsvorbehalt besichert. Latente Steuern Im Berichtsjahr ergeben sich aktive latente Steuerdifferenzen i.H.v. TEUR 83 und passive latente Steuerdifferenzen i.H.v. TEUR 62. Nach § 274 Abs. 1 HGB wurde vom Saldierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Vom Aktivierungswahlrecht der aktiven latenten Steuerdifferenzen wird kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten i.H.v. TEUR 442 (Vorjahr: TEUR 61) enthalten. Davon betreffen TEUR 309 Forderungen ggü. Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis. Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung i.H.v. TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 8) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung Es werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 385 (Vorjahr: TEUR 437) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 616) ausgewiesen. Sonstige Angaben Bewertungseinheiten Es wurden Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB gebildet. Die Devisentermingeschäfte (Sicherungsgeschäft) wurden abgeschlossen, um Maschineneinkäufe (Grundgeschäft) von der Knuth Trading (Hong Kong) Co. Ltd. in USD, Knuth Trading (Shenzhen) Co. Ltd in CNY und diversen chinesischen Herstellern in CNY abzusichern. Damit liegt dem Sicherungsgeschäft eine Gruppe von Grundgeschäften mit einem vergleichbaren, gegenläufigen Risiko (Makro-Hedge) zugrunde. Zum Bilanzstichtag bestehen derivative Finanzinstrumente in folgendem Umfang (gem. § 285 Nr. 19 HGB):
Die Nominalbeträge der derivativen Finanzinstrumente entsprechen den monatlichen Kaufbeträgen. Die Marktwerte ergeben sich aus der Bewertung der ausstehenden Posten zu Marktpreisen. Der Marktwert gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag ausgewirkt hätte. Positive Marktwerte stellen Kursgewinne dar und negative Marktwerte stehen für Kursverluste. Personalstand Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei den Herren Karsten Knuth (Diplom-Kaufmann), Philip Knuth (Bachelor of Science) und Kristian Knuth (Master of Science). Gemeinschaftlich üben sie die operative Geschäftsführung aus. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. An Mitglieder der Geschäftsführung sind Darlehen i.H.v. insgesamt EUR 738.957,07 gewährt worden. Im Geschäftsjahr wurde keine Tilgung vorgenommen. Zum Ende des Geschäftsjahres beträgt der Stand des Darlehens folglich EUR 738.957,07. Das Darlehen wurde mit 2 % verzinst. Ergebnis und Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 930 zusammen mit dem Gewinnvortrag von TEUR 7.434 auf neue Rechnung vorzutragen. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Bei den Anteilen an der Knuth Do Brasil Tecnologias Industriais Ltda gab es im Jahr 2023 keine Änderungen. Die Beteiligung ist nicht mehr werthaltig. Ende 2016 hat die Liquidation der Gesellschaft begonnen, da sich die Rechtslage in Brasilien jedoch als sehr schwierig herausgestellt hat, ist die Schließung der Gesellschaft derzeit noch nicht abgeschlossen. Bei den Anteilen an der Knuth Machine Tools USA Inc. sowie Knuth SA (pty) Ltd. gab es im Geschäftsjahr ebenfalls keine Änderungen. Haftungsverhältnisse Die Knuth Werkzeugmaschinen GmbH und die Knuth GmbH & Co. Immobilien Besitz- und Verwaltungs KG haben mit der VR Bank zwischen den Meeren eG einen Vertrag über einen Darlehensrahmen abgeschlossen. Der Darlehensrahmen kann von den Darlehensnehmern wahlweise in Anspruch genommen werden. Es besteht eine Kontokorrentlinie i.H.v TEUR 6.000. Mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis ist aktuell nicht zu rechnen, da die Knuth GmbH & Co. Immobilien Besitz- und Verwaltungs KG zum 31. Dezember 2023 den Darlehensrahmen bei der VR Bank zwischen den Meeren eG nicht in Anspruch genommen hat. Außerdem besteht ein Avalobligo gegenüber der VR Bank zwischen den Meeren eG i.H.v. TEUR 75. Gegenüber der R+V Allgemeine Versicherung AG besteht ein Avalobligo i.H.v. TEUR 406. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo i.H.v. TEUR 5.376 exklusive Umsatzsteuer im Wesentlichen für den Erwerb von Umlaufvermögen. Des Weiteren liegen zum Bilanzstichtag verbindliche Termingeschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken vor. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für immaterielle und bewegliche Vermögensgegenstände beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 214. Die Restlaufzeiten verteilen sich wie folgt:
Weiterhin besteht zum Stichtag eine sonstige finanzielle Verpflichtung aus dem Pachtvertrag gegenüber der Knuth GmbH & Co. Immobilien Besitz- und Verwaltungs KG. Dieser läuft auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Ende eines Quartals gekündigt werden. Die Höhe bemisst sich auf monatlich TEUR 40.
Wasbek, 13. August 2024 Karsten Knuth Philip Knuth Kristian Knuth
Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Rahmenbedingungen Grundlagen der Gesellschaft Wir, die Knuth Werkzeugmaschinen GmbH, sind als nationaler und internationaler Händler für Werkzeugmaschinen mit einem Standort in Norddeutschland und einer zweiten Niederlassung in Süddeutschland tätig. Hierbei haben wir uns auf Werkzeugmaschinen für nahezu alle Bereiche der Zerspanung und Metallbearbeitung spezialisiert. Weiterhin bieten wir unseren Kunden auch die Wartung und Instandsetzung der Maschinen an. 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Die Weltkonjunktur entwickelte sich im Jahr 2023 besser als erwartet trotz Inflationsschock und damit einhergehender massiven Straffung der Geldpolitik. Lt. IFW Kiel (Institut für Weltwirtschaft Kiel) stieg die Weltproduktion um 3,1 % (ggü. Vorjahr 3,2 %). Die wirtschaftliche Expansion war jedoch moderat, eine konjunkturelle Belebung zeichnete sich nicht ab. Im ersten Quartal 2023 hatte die Weltwirtschaft deutlich angezogen, im Sommerhalbjahr expandierte sie aber nur noch im moderaten Tempo. Im letzten Quartal ließ das Expansionstempo nochmal nach, lt. IFW Kiel war dabei ein geringerer Anstieg in der Produktion in den Schwellenländern, darunter China, maßgeblich. Zwischen den fortgeschrittenen Volkswirtschaften gab es beträchtliche Unterschiede beim Produktionsanstieg. Besonders robust zeigte sich im Jahr 2023 die Wirtschaft der Vereinigten Staaten, wo sich die Produktion weiter deutlich erhöhte. Das amerikanische BIP stieg in 2023 um 3,1 %. Anders sah es in der EU aus. Die gesamtwirtschaftliche Produktion entwickelte sich nur schwach, das BIP wuchs im vergangenen Jahr um nur 0,5 %. Der Welthandel entwickelte sich in der Tendenz rückläufig unter anderem wegen der Krise im Nahen Osten. Angriffe von Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe führte zu einer Umgehung des Suezkanals. Transportwege haben sich dadurch erheblich verlängert, Frachtraten stiegen erneut stark an. Nachdem der Preisauftrieb im Jahr 2022 in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften historische Höhen erreicht hatte, hat er im Verlauf des vergangenen Jahres wieder deutlich nachgelassen. Die Inflationsrate lag im Dezember 2023 bei den G7-Ländern bei 2,9 % (ggü. Oktober 2022 8,4 %). Maßgeblich für den Rückgang war zunächst die Entspannung an den Energiemärkten. Im Verlauf des Jahres ging auch die Kernrate der Inflation (Verbraucherpreise ohne Energie und Lebensmittel) recht deutlich zurück, nachdem diese vor allem im ersten Halbjahr 2023 noch auf hohem Niveau verharrte. Besonders hartnäckig blieb der Preisauftrieb bei den Dienstleistungen. Die großen Notenbanken in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften haben im Jahr 2022 auf den Inflationsschock sehr spät aber im historischen Ausmaß reagiert. Bis Mitte Juni 2023 hob die EZB den Hauptreferenzzinssatz auf 4 % an, die FED auf 5,25-5,5 %. Angesichts der günstigen Entwicklung der Inflation im Euroraum und in den USA verharrten die Zinsen auf diesem Niveau, bis die EZB am 06. Juni 2024 die erste Zinssenkung auf 3,75 % einleitete. Die US-Notenbank wird mit der ersten Zinssenkung lt. IFW Kiel vermutlich erst im September 2024 folgen. Weitere Zinsschritte werden nur vorsichtig erfolgen, da die Inflationsdynamik noch nicht hinreichend gebremst ist. Da die Weltwirtschaft im aktuellen Jahr im moderaten Tempo expandiert, rechnet das IFW Kiel mit einem Anstieg der Weltproduktion von 3,2 % für 2024. Der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) blickt in seinem Marktbericht 2023 auf ein gespaltenes und schwieriges Jahr 2023 zurück. In Europa und insbesondere in Deutschland belasteten hohe Energiepreise die Unternehmen, gepaart mit einer hohen Inflation und Zinsen. Dazu kam eine schwache wirtschaftliche Entwicklung in China und weltweite geopolitische Risiken, was viele Unternehmen verunsichert und zur Zurückhaltung von Investitionen bewegt hat. Als Folge sanken die Aufträge der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Jahresverlauf deutlich um insgesamt 11 %, preisbereinigt (aufgrund der hohen Inflation) beträgt das Minus sogar 16 %. Stützend hingegen wirkten die hohen Auftragsbestände aus dem Nach-Corona-Aufschwung. Dadurch konnten Produktion und Export um 9 %, preisbereinigt um 3 % wachsen. Bei der Betrachtung der regionalen Absatzmärke erweist sich der heimische Markt Deutschland lt. VDW als besonders schwierig. Die Auftragseingänge aus dem Inland gehen im Jahr 2023 mit 14 % Minus stärker zurück als im Ausland mit 9 % Minus. Im internationalen Vergleich sind die Energiepreise in Deutschland besonders hoch und auch die Bürokratie wird zusehend belastender. Dazu kommt der demografische Wandel. Die schrumpfende und immer älter werdende Erwerbsbevölkerung verursacht einen zunehmenden Fachkräftemangel. Diese drei Faktoren zusammen stellen Deutschland als wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort in Frage. Lt. VDW bleibt auch das aktuelle Jahr 2024 anspruchsvoll, da die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter schwierig sind. Hohe Zinsen wirken erst zeitverzögert auf das Wirtschaftswachstum und die Investitionen. Dennoch sieht der VDW erste positive Anzeichen für eine Stabilisierung und sogar mögliche Trendwende. 2. Geschäftsentwicklung Die Gesellschaft startete in das Geschäftsjahr 2023 mit einem üppig gefüllten Lager und erhöhten Verbindlichkeiten, da der Lageraufbau im vergangenen Jahr finanziert werden musste. Das Umsatzziel für 2023 wurde mit einem Plus von rd. 6 % hoch angesetzt. Der hohe Lagerbestand sollte zum Umsatzplus entsprechend beitragen, da Maschinen mit üblicherweise langen Lieferzeiten schnell verfügbar waren. Das Geschäftsjahr 2023 übertraf alle Erwartungen, obwohl die Indikatoren aus den Märkten überwiegend negativ waren. Die immer noch hohe Inflation führte zu einem signifikanten Anstieg der Zinsen, welche die Investitionsbereitschaft von Unternehmen dämpften. Da die Gesellschaft Investitionsgüter vertreibt, wäre ein Rückgang im Auftragseingang denkbar gewesen. Das Gegenteil trat jedoch ein. Die Gesellschaft verzeichnete sowohl einen Zuwachs im Auftragseingang von 8,7 % im Vergleich zum Vorjahr als auch ein Umsatzplus von 9,7 % auf TEUR 27.126 (Vorjahr TEUR 24.720). Im Verlauf des Geschäftsjahres fielen die Frachtraten wieder auf Vor-Corona-Niveau, nachdem diese in den Jahren 2021 und 2022 historische Höhen erreicht hatten. Trotz des Verfalls konnte die Gesellschaft die im Vorjahr deutlich erhöhten Verkaufspreise weiter auf dem Markt durchsetzen, was sich in einer verbesserten Wareneinsatzquote niederschlug. Der Rohertrag hat sich im Jahr 2023 daher um rd. +16 % auf TEUR 12.534 verbessert (Vorjahr TEUR 10.808). Kursverluste belasten jedoch das Ergebnis. Saldiert verzeichnete die Gesellschaft einen Kursverlust i.H.v. TEUR 251 (Vorjahr Kursgewinn TEUR 179). Die Gesellschaft sichert Wareneinkäufe in Fremdwährungen über Devisentermingeschäfte ab. Die Geschäfte werden aus Planungsgründen rund ein Jahr im Voraus abgeschlossen. Die jetzt erwirtschafteten Kursverluste stammen überwiegen aus Devisentermingeschäften, als der Euro nahe der Parität notierte. Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Warenlager signifikant abgebaut werden auf TEUR 10.585 (Vorjahr TEUR 15.408). Die freie Liquidität und die Kapitalstruktur haben sich dadurch deutlich verbessert. Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss i.H.v TEUR 930 (Vorjahr TEUR 993). Das geplante Jahresergebnis von TEUR 531 wurde deutlich übertroffen. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Obwohl sich die Aussichten auf dem deutschen Absatzmarkt im Verlauf des vergangenen Jahres immer weiter eintrübten, konnte im Inland der höchste Auftragseingang erzielt werden mit TEUR 12.664 und einem Zuwachs von 17,7 % (Vorjahr TEUR 10.755). Dabei war das zweite Halbjahr besonders stark. Im Export wurden neue Aufträge i.H.v. TEUR 11.997 erzielt was einem Zuwachs von 10,5 % entspricht (Vorjahr TEUR 10.854). Im Export war das erste Halbjahr das stärkere. Der Auftragsbestand beträgt zum 31.12.23 TEUR 6.054 (Vorjahr TEUR 6.068). Der Auftragsbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag kaum verändert, was bedeutet, dass für den Umsatzzuwachs keine relevanten Altbestände abgebaut wurden. Die Ertragslage hat sich zum Vorjahr erneut verbessert, das operative Ergebnis (Betriebsergebnis) ist positiv und beträgt TEUR 1.315 (Vorjahr TEUR 1.237). Die Wareneinsatzquote verbesserte sich um 3 % Prozentpunkte von 59,2 % auf 56,2 %. Die Frachtraten für Warenbezüge gingen im vergangenen Geschäftsjahr deutlich zurück, die hohen Verkaufspreise konnten jedoch weiterhin bei den Kunden durchgesetzt werden. Dadurch konnte die Wareneinsatzquote merklich gesenkt werden. Im 3-Jahresvergleich entwickelte sich die Rohertragsquote positiv: 2021: 41,8 %, 2022: 42,5 % und 2023: 46,2 %. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 616). Das Finanzergebnis beträgt TEUR -612 (Vorjahr: TEUR -206). Darin enthalten ist eine außerplanmäßige Abschreibung auf Beteiligungen i.H.v. TEUR 309. Insgesamt ergibt sich ein positives Ergebnis i.H.v. TEUR 930. 2. Finanzlage Die Knuth Werkzeugmaschinen GmbH investierte in 2023 TEUR 649 (Vorjahr: TEUR 404) in das Anlagevermögen, darunter TEUR 309 in das Finanzanlagevermögen. Der Wert der geplanten Investitionen für 2024 liegt deutlich unter dem Niveau für 2023 und betrifft hauptsächlich die Weiterentwicklung und Verbesserung der Website. Die Finanzlage hat sich im Jahr 2023 deutlich verbessert. Aufgrund des Lageraufbaus im Geschäftsjahr 2022 hatte die Gesellschaft bei der VR Bank zwischen den Meeren die bestehende Kontokorrentlinie um TEUR 1.500 auf TEUR 6.000 erhöht. Zusätzlich wurde die Linie bei der Deutschen Leasing für die Händlereinkaufsfinanzierung reaktiviert. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Lagerbestand um TEUR 4.823 auf TEUR 10.585 reduziert. Mit der freigesetzten Liquidität wurden in Anspruch genommene Kontokorrentlinien bei der VR Bank um TEUR 3.562 reduziert. Zudem konnte das in den Vorjahren aufgenommene Darlehen im Berichtsjahr vollständig getilgt werden. Insgesamt wurden die Verbindlichkeiten um TEUR 4.176 reduziert auf TEUR 8.141 (Vorjahr TEUR 12.316). Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Knuth Werkzeugmaschinen GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit zu erfüllen. 3. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich in 2023 besser entwickelt als ursprünglich geplant. Die Bilanzsumme beträgt TEUR 17.723 (Vorjahr: TEUR 20.919) und ist damit im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Das Vorratsvermögen wurde im Geschäftsjahr um rd. 31 % abgebaut. Trotz des starken Abbaus blieb die Gesellschaft zu jeder Zeit lieferfähig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um rd. 4 % gestiegen, was auf den gestiegenen Umsatz zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. 35 % gesunken nach einem deutlichen Anstieg im vorangegangenen Geschäftsjahr. Die Zurückführung resultiert aus der Gewinnung von Liquidität aus dem deutlichen Lagerabbau. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um rd. 46 % im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die Eigenkapitalquote hat sich um 12 % Pkt auf 49,1 % (Vorjahr: 37,1 %) erhöht. Ein deutlicher Zuwachs aufgrund des starken Abbaus der Verbindlichkeiten. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) und Umsatzrendite heran. Das EBIT für das Jahr 2023 beträgt TEUR 1.315 (Vorjahr: TEUR 1.234). Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Sie beträgt für 2023 rd. 5 % und ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. C. Gesamtaussage Die Gesellschaft konnte im Jahr 2023 einen Anstieg des Auftragseingangs von 8,7 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen und erzielte einen Umsatz von TEUR 27.126, was einer Steigerung um 9,7 % entspricht. Gegenüber der Planung liegt die Gesamtleistung mit einer positiven Abweichung von 4% leicht über den Erwartungen. Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich auf konsequentes Vertriebsmanagement und stabile Lieferketten zurückzuführen. Durch den Abbau vom Lagerbestand konnte freie Liquidität generiert werden, was zu einer wesentlichen Verbesserung der Kapitalstruktur führte. Trotz der belastenden Faktoren Währungsverluste und Abschreibung auf Finanzanlagevermögen konnte das EBIT im Berichtsjahr weiter gesteigert werden. Die Geschäftsführung beurteilt den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 insgesamt als positiv. D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht) Das Geschäftsjahr 2023 war durch eine stabile Nachfrage und optimierte Kostenstrukturen gekennzeichnet. Trotz anhaltender globaler Herausforderungen wie Inflation und geopolitischen Spannungen konnte die Gesellschaft ein positives Ergebnis erwirtschaften. Darüber hinaus wurden weitere Zukunftsinvestitionen getätigt, insbesondere in die Optimierung und Weiterentwicklung der Website, die sich als stärkster Kanal für Leadgenerierung etabliert hat. Verbesserungen im Performance Marketing und die Integration mit dem CRM-System Salesforce standen dabei im Vordergrund. a. Allgemeiner Risikobericht Die allgemeinen Risiken für die Knuth Werkzeugmaschinen GmbH liegen weiterhin im schwer prognostizierbaren konjunkturellen Verlauf des Investitionsgütermarktes, verschärft durch geopolitische Spannungen. Die Zunahme politischer Risiken und deren Auswirkungen auf das Investitionsverhalten in bestimmten Regionen (z.B. USA, GUS) oder Branchen (Automobil, Energie) wird weiterhin eng beobachtet. Wechselkursrisiken bestehen fort, da wesentliche Teile des Einkaufs in Fremdwährung abgewickelt werden. Eine konsequente und konservative Absicherungspolitik wurde auch im Jahr 2023 fortgeführt. b. Spezieller Risikobericht Zum Erstellungszeitpunkt dieses Berichtes stellen die anhaltend hohe Inflation, der Krieg in der Ukraine sowie hohe Energiekosten und die beginnende Rezession in Deutschland die größten Risiken auf der Absatzseite dar. Ein stark fragmentierter und diversifizierter Absatzmarkt reduziert jedoch die Abhängigkeit von einzelnen Branchen bzw. Kunden. Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft zielt auf die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ab. Beim Finanzmanagement und der Wechselkursabsicherung wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses wurden nicht mehr werthaltige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wertberichtigt. Die Entwicklung der ausländischen Tochter- und Schwestergesellschaften sowie Vertriebspartner wird zeitnah überwacht und ggf. durch Maßnahmen beeinflusst. Ausfallrisiken auf der Beschaffungsseite und auf der Vertriebsseite werden durch ein effizientes Mahnwesen sowie konservative Zahlungsbedingungen (Akkreditive, Nachnahme, Vorkasse oder Anzahlung) minimiert. Für Stammkunden, Restzahlungen und Reklamationen besteht ein verbleibendes Risiko für Forderungsausfälle. Bei erkennbaren Risiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Durch intensive Überprüfung der Maschinen vor Auslieferung werden Garantiefälle minimiert. Im Personalbereich bestehen Risiken durch den Verlust wichtiger Mitarbeiter durch Krankheit oder Kündigung. Aufgrund der schwierigen Situation am Arbeitsmarkt ist die strategische Aufgabe in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie in der Beschaffung der benötigten Ressourcen am Arbeitsmarkt besonders wichtig. Die IT-Sicherheit hat für die Knuth Werkzeugmaschinen GmbH eine hohe Bedeutung. Die IT-Infrastruktur wird durch die interne IT-Abteilung laufend angepasst und erweitert. Das Risiko auf der Herstellerseite hat sich im Jahr 2023 als gering erwiesen. Schwerwiegende Lieferverzögerungen traten nicht auf, da die Zero-Covid-Politik in China beendet wurde und der Lagerbestand in Deutschland ausreichend aufgebaut ist. 2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Aufgrund der weiterhin angespannten Lage auf den Weltmärkten hinsichtlich Inflation, Krieg in der Ukraine sowie der beginnenden Rezession in Deutschland ist eine langfristige Prognose schwierig. Dennoch zeigt sich die Gesellschaft optimistisch für das Jahr 2024. Die Auftragseingänge lagen nach dem 1. Halbjahr 2024 leicht über dem Vorjahreszeitraum. In Verbindung mit dem Plus im Auftragseingang von 24,7 % im letzten Quartal 2023 geht die Gesellschaft vom prognostizierten Umsatzanstieg von rd. 5 % aus für das aktuelle Geschäftsjahr. Aufgrund der gestiegenen Kostenstruktur durch Investitionen im IT-Bereich und der digitalen Werbung, ist ein rückläufiges aber immer noch positives Ergebnis im niedrigen sechsstelligen Bereich zu erwarten. E. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichem Umfang Forschungs- und Entwicklungsarbeit zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. F. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhielt im Berichtsjahr eine Maschinenausstellung in Denkendorf (Deutschland).
Wasbek, 13. August 2024 Karsten Knuth Philip Knuth Kristian Knuth |
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