Bobst Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mark Alexander Mc Inulty seit 7.7.2025 | Geschäftsführer |
Nancy Rudloff seit 6.9.2016 | Prokura |
Gabriele Haefs seit 11.8.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bobst Group SA | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bobst Group Deutschland GmbHMeerbuschJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für 2006GeschäftsverlaufNach Jahren des spürbaren Verzichtes hat der private Konsum wieder deutlich angezogen und ist damit neben den ausgezeichneten Exportzahlen Motor für ein deutliches Wachstum. Die positive Entwicklung ist nun auch auf dem Arbeitsmarkt zu spüren. Die Bobst Group Deutschland GmbH beliefert den deutschen Markt mit Maschinen und Ersatzteilen für die Verpackungsindustrie und agiert hierbei sowohl als Wiederverkäufer als auch als Händler auf Kommissionsbasis. Maschinen und Teile werden fast ausschließlich von Konzerngesellschaften bezogen. Daneben erbringt die Bobst Group Deutschland GmbH mit eigenen Technikern Serviceleistungen an den Maschinen. Nachdem bereits im Vorjahr eine erhebliche Belebung der Investitionsbereitschaft in der Faltschachtelindustrie zu verzeichnen war, hat sich dieser Trend im Berichtsjahr noch weiter verstärkt. Die Bobst Group Deutschland GmbH konnte ihre exponierte Stellung am Markt sowohl bei den Stanzautomaten als auch bei den Klebemaschinen weiter festigen und ausbauen. Dem entsprechend sind sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz gestiegen. In der Wellpappenindustrie hat im Berichtsjahr eine Verschiebung von den Flachbettstanzen zu den Rotationsstanzen stattgefunden. Insgesamt entspricht der Umsatz dem Vorjahreswert. Bedingt durch Auftragseingänge zum Jahresende ist der Auftragsbestand gegenüber dem Jahresbeginn weiter gestiegen. Der Markt wird allerdings geprägt von erheblichen Preiszugeständnissen der Mitbewerber. Dennoch ist die Bobst Group Deutschland GmbH auch in dieser Industrie eindeutiger Marktführer. Nach wie vor stellt sich die Situation im Bereich der flexiblen Verpackung als äußerst schwierig dar. Es wurde daher beschlossen, diesen Teil künftig in anderer Form zu betreuen. Hiermit verbunden war die Reduzierung von Personal. Dennoch konnten im letzten Quartal einige Maschinen für Lieferung im Folgejahr verkauft werden Der gesamte Auftragseingang bei Neumaschinen ist der höchste in der Geschichte der Bobst Group Deutschland GmbH und übersteigt deutlich den Budgetansatz. Sowohl in der Faltschachtel-, als auch in der Wellpappenindustrie wurden die geplanten Zahlen erheblich übertroffen. Lediglich der Bereich der flexiblen Materialien blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Bobst Group Deutschland GmbH weist zum Ende des Wirtschaftsjahres einen Auftragbestand von ca. Mio. € 56 aus. Die Umsätze bei den Ersatzteilen und mit den Serviceleistungen bewegen sich auf Vorjahresniveau. Die deutliche Umsatzsteigerung um ca. Mio. € 12 ist auf das Neumaschinengeschäft zurückzuführen. Der von der Bobst Group Deutschland GmbH erzielte Gesamtumsatz beläuft sich auf fast Mio. € 93, wovon Mio. € 30 von den Lieferwerken direkt an die Kunden berechnet wurden. ErtragslageDie prozentualen Ergebnisse im Neumaschinengeschäft sind niedriger als im Vorjahr. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr einige Maschinen in Deutschland verkauft wurden, die in anderen Ländern aufgestellt werden. Da diese Maschinen künftig nicht von der Bobst Group Deutschland GmbH betreut werden, findet eine Margenverteilung statt. Insgesamt sind die Margen bedingt durch das Volumen gestiegen. Sowohl bei der Ersatzteilversorgung als auch bei den Serviceleistungen sind Margenverbesserungen zu verzeichnen. Hier wirken sich die in den vergangenen Jahren getroffenen Maßnahmen positiv aus. Das strikte Kostenmanagement der letzten Jahre ist auch im Berichtsjahr fortgeführt worden. Gleichzeitig wurden Restrukturierungsmaßnahmen, verbunden mit einem Personalabbau, durchgeführt. Dies hat zu einer weiteren Reduzierung bei den Strukturkosten und damit zu einer weiteren Verbesserung des Cashflow geführt. Der sich ergebende Gewinn des Berichtsjahres in Höhe von Mio. € 2,2 wird gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag an den Gesellschafter abgeführt. FinanzlageDie Bobst Group Deutschland GmbH nutzt die von den Geschäftsbanken eingeräumten Kreditlinien nicht. Aufgrund der Zahlungsbedingungen innerhalb des Konzerns gelingt es, sämtliche finanziellen Verpflichtungen aus Guthaben zu befriedigen. Die getätigten Investitionen, bei denen es sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen handelt, werden ebenfalls aus Guthaben finanziert. VermögenslageDie Bobst Group Deutschland GmbH verfügt neben einem gezeichneten Kapital von Mio. € 2 über eine freie Rücklage in Höhe von Mio. € 8. Hieraus ergibt sich in Relation zur Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote von 37 %. Nach Abzug der Rückstellungen besteht die verbleibende Fremdfinanzierung zu mehr als 84 % gegenüber Konzerngesellschaften. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen konnten im vergangenen Geschäftsjahr signifikant reduziert werden. Der Rückgang resultiert aus der Tilgung eines offenen Kontokorrentkredits in Höhe von TEUR 1.700, der im Vorjahr gegenüber der BBG bestand. Aufgrund der verstärkten Auslieferungen im November und Dezember liegt der Forderungsbestand über dem Vorjahresniveau. Hiermit geht eine Reduzierung des Bankguthabens konform. Die Investitionen bewegen sich unterhalb des Abschreibungswertes. NachtragsberichtAus heutiger Sicht sind keine Faktoren zu erkennen, die an dieser Stelle zu erwähnen wären. RisikoberichtAus heutiger Sicht sind keine Faktoren zu erkennen, die an dieser Stelle zu erwähnen wären. Prognosebericht und Chancen der künftigen EntwicklungMit dem ausgezeichneten Auftragsbestand von ca. Mio. € 56 sind bereits mehr als 75 % des erwarteten Maschinenumsatzes für 2007 realisiert. Aufgrund der ständig aktualisierten Projektlisten ist ein Auftragseingang in Höhe von Mio. € 40 zu erwarten. Die herausragende Stellung von Bobst Group Deutschland GmbH im Markt wird sich auch gegen die aggressive Preispolitik des Wettbewerbs behaupten. Der Absatzmarkt verändert sich in seiner Zusammensetzung nicht wesentlich. Es ist jedoch seit Jahren eine Konzentration in den verschiedenen Industrien zu verzeichnen. Die zu erwartenden Investitionen unserer Kunden basieren im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen und damit verbundenen Rationalisierungseffekten. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Als Chance begreifen wir im Bereich des Ersatzteilgeschäftes die konstante Umsatzentwicklung. Ebenso ist durch die getroffenen Maßnahmen die gute Auslastung im Servicebereich gegeben. Insgesamt erwartet die Bobst Group Deutschland GmbH einen Umsatz in gleicher Höhe wie im Berichtsjahr. Bei leicht sinkenden Margen aber gleichzeitiger weiterer Kostenreduzierung ist von einem ähnlichen Ergebnis auszugehen.
Meerbusch, im März 2007 Bobst Group Deutschland GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2006
Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Meerbusch, im März 2007 Bobst Group Deutschland GmbH Die Geschäftsführung Anhang für 2006Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Soweit steuerlich zulässig, wird für Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit einem Festwert angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten in Höhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 1.366) Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.977 gegenüber dem Gesellschafter (Vj. Verbindlichkeit von TEUR 1.698). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 68 (Vj. TEUR 119) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie entstehen rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag. Rückstellungen für Pensionen Den Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr die steuerlichen Höchstbeträge zugeführt. Übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Montagekosten, ausstehende Rechungen, Personalkosten, Garantieaufwendungen, sowie Archivierungskosten gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Steuern in Höhe von TEUR 363 (Vj. TEUR 185). Beträge im Rahmen der sozialen Sicherheit sind aufgrund der Umstellung der Zahlungsmodalitäten nicht mehr enthalten (Vj. TEUR 163). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus einem Mietvertrag für Telekommunikationssysteme bestehen bis zum 31. Dezember 2010 sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt TEUR 107. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:
Aufgliederung nach Regionen
Sonstige AngabenGeschäftsführer Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2006 Herr Manfred Schommler, Hamburg. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Bobst Group Deutschland GmbH, Meerbusch, wird in den Konzernabschluss der Bobst Group S.A., Prilly/Schweiz, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bobst Group Deutschland GmbH, Meerbusch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 23. März 2007 Ernst
& Young AG
Lewe, Wirtschaftsprüfer Beyer, Wirtschaftsprüfer LEER |
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