Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 10474
Vorher
Thyssen Polymer GmbHInoutic/Deceuninck GmbH
Eingetragen
12.2.1985
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Erzeugnissen aus Kunststoff, vorzugsweise aus PVC und PVC-Composites.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Dietl
seit 24.3.2025
Prokura
Carsten Otte
seit 24.3.2025
Geschäftsführer
Serge Piceu
seit 27.10.2023
Geschäftsführer
Jörn Schütte
seit 14.4.2023
Prokura
Bart Depoortere
seit 31.7.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Deceuninck NVBEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
7.158.100 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deceuninck Germany GmbH

Bogen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

Grundlagen der Gesellschaft

Die Deceuninck Germany GmbH, Bogen, ist eine 100%ige Tochter der Deceuninck Holding Germany GmbH, Bogen, welche wiederum zum weltweit operierenden Deceuninck-Konzern mit Sitz in Hooglede-Gits/Belgien gehört.

Die Hauptaktivität der Deceuninck Germany GmbH besteht im Wesentlichen in der Entwicklung und dem Vertrieb von Kunststoffprofilen für Fenster, Türen und Wintergärten (Bereich Fenestration). Daneben werden auch weitere Bauprofile, hauptsächlich das Terrassendielensystem "Twinson", in der DACH-Region vertrieben.

Das Unternehmen vertreibt den Großteil seiner Produkte in Deutschland und anderen europäischen Ländern über das eigene Vertriebsteam oder über die verbundenen Unternehmen des Konzerns. Bei allen Prozessen besteht eine intensive Beziehung zu den anderen Unternehmen der Gruppe.

Die Produktion, bestehend aus der Verarbeitung der Rohstoffe zur Herstellung des Mischguts für die Extrusion, die Herstellung von Halb- und Fertigerzeugnissen im Produktionsprozess Extrusion sowie Herstellung von Produkten im Spritzgussverfahren wurde zum 01.11.2017 in das neu gegründete Tochterunternehmen Deceuninck Germany Produktions GmbH & Co. KG ausgelagert, in der sämtliche Produktionstätigkeiten für die Deceuninck Germany GmbH im Rahmen einer abgeschlossenen Produktionsvereinbarung unverändert fortgeführt werden. Lediglich der Produktionsschritt Kaschierung verblieb bei der Deceuninck Germany GmbH. Komplementärin der Deceuninck Germany Produktions GmbH & Co. KG ist die Deceuninck Germany GmbH mit einem Anteilsbesitz von 99,99 %. Alleiniger Kommanditist der Deceuninck Germany Produktions GmbH & Co. KG ist die Deceuninck Holding Germany GmbH, sie hält 0,01 % der Anteile.

Die Deceuninck Germany GmbH fungiert als Produktions- und Vertriebsunternehmen in Europa unter der Führung der Deceuninck NV, Hooglede-Gits/Belgien. Durch das Ende 2019 vereinbarte und eingeführte Transferpricing-Konzept agiert die Deceuninck Germany GmbH nun mit begrenztem Risiko. Für die Distributor Aktivitäten und Produktionstätigkeiten erhält die Deceuninck Germany GmbH eine garantierte Marge.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Markt für Fenster und Hebeschiebetüren in Deutschland hat in 2020 laut einer Marktanalyse von haustec.de ein Wachstum der Verkaufserlöse von 1,1 Prozent gegenüber Vorjahr verzeichnet. Angetrieben wurde der Markt eher von der Nachfrage im Wohnungsbau und weniger von der Nachfrage an Bürogebäuden. 1

Die Einflüsse der Corona-Pandemie, die den Bausektor bei "eigentlich besten Voraussetzungen" - wie hohe Wohnungsnachfrage und gute Förderbedingungen - getroffen haben, sind noch nicht unmittelbar spürbar. Der Bausektor wurde weniger stark getroffen als andere gesellschaftliche Bereiche. Innerhalb des Bausektors sieht es so aus, als sei der Nichtwohnbau von der Krise deutlich stärker betroffen als der Wohnbau. Aufgrund der Corona-/COVID19 Krise wird der Fenstermarkt 2021 weiterhin stabil sein. Eine fundierte Prognose ist weiterhin schwierig zu machen. Auch in der Fachliteratur ist selten eine konkrete Prognose zu finden. 2 Welchen Einfluss ein weiterer Lockdown oder die Unterbrechung von globalen Lieferketten haben könnte ist nicht belastbar einzuschätzen.

Generell ist die Baubranche weniger betroffen als andere Branchen in der Industrie. Baustellen und Projekte wurden bislang nicht generell gestoppt, nur die Einbautermine verzögern sich unserer Beobachtung nach und passen sich dem Verlauf der Pandemie und den erforderlichen arbeitsschutzrechtlichen Bedingungen an.

Personal

Die Personalstärke betrug für das Geschäftsjahr 2020 durchschnittlich 215 Mitarbeiter (2019: 259), zusätzlich 13 Auszubildende (2019: 17). Im Jahresdurchschnitt waren 1,89 (FTE) Leiharbeiter beschäftigt (2019: 4,19 (FTE)). Die Personalkosten betrugen 2020 11,5 Mio. € gegenüber 14,7 Mio. € im Vorjahr. Die Vergütung der tariflichen Mitarbeiter der Deceuninck Germany GmbH erfolgt nach dem Tarifvertrag der IG BCE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie). In 2020 wurde ein neuer Tarifabschluss mit einer Laufzeit von einem Jahre vereinbart. Dieser sah einen Bonus von 250 Euro für Mitarbeiter von Unternehmen vor, die keine erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie erlitten. Der Bonus wurde im Dezember 2020 an alle Tarifmitarbeiter der Deceuninck Germany GmbH ausbezahlt.

Für Mitarbeiter, die mit der Deceuninck Germany GmbH einen Altersteilzeitvertrag abgeschlossen haben (Blockmodell), werden die angesparten Wertguthaben über eine sichere Termingeldanlage gegen einen Insolvenzfall abgesichert.

Als Unternehmen sind wir bemüht ein nachhaltiges Umfeld für unsere Mitarbeiter und Kunden zu schaffen. Wir sind fest davon überzeugt, dass diese Nachhaltigkeit nur möglich ist, wenn wir eine Reihe von Grundsätzen einhalten, die auf unseren Grundwerten basieren und die unser Verhalten täglich lenken. Unser Verhalten stellt das Fenster des Unternehmens zur Außenwelt dar. Vor die Wahl gestellt, entscheiden wir uns in der folgenden Reihenfolge: Mitmenschen, Erde, Qualität, Service und Profit. Deshalb wurden die Mitarbeiter über die Compliance Regeln der Deceuninck Gruppe mit Hilfe eines E-Learning Programmes im Jahr 2019 sowie Anfang 2021 informiert. Diese Regeln sind von jedem Mitarbeiter einzuhalten und danach zu handeln.

Das Europageschäft der Deceuninck Gruppe wurde im Geschäftsjahr 2019 länderübergreifend zusammengefasst. Unter dem Dach von "One Europe" wurde die nächste Generation der Profilsysteme vereinheitlicht und der "Industrielle Footprint" innerhalb der europäischen Werke verändert und optimiert.

1 https://www.haustec.de/gebaeudehuelle/fenster-bauelemente/fenstermarkt-bleibt-auf-wachstumskurs
2 https://www.haustec.de/gebaeudehuelle/fenster-bauelemente/fenstermarkt-bleibt-auf-wachstumskurs

Das führte am Standort Bogen zu Verlagerungen von Werkzeugen und Produktionslinien an andere Standorte der Deceuninck Gruppe. Für den dadurch einhergehenden Personalabbau wurde im Geschäftsjahr 2019 ein Interessensausgleich und ein Sozialplan abgeschlossen. Die mit den Restrukturierungsmaßnahmen verbundene Reorganisation wurde in 2020 ausgeführt und mit Ende des Jahres abgeschlossen. Die dafür vorgesehenen Rückstellungen haben sich dafür als ausreichend gezeigt.

Die Arbeitssicherheit steht bei Deceuninck Germany GmbH weiterhin im Fokus und wird durch verschiedene Maßnahmen (Themenwochen / Sicherheitsrundgänge) ständig verbessert. Die Änderungen der Corona-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) wurden jeweils eingeführt und umgesetzt. Die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im Jahr 2020 sind von 3 auf 6 angestiegen. Das Ziel von null Arbeitsunfällen streben wir weiterhin an. Um dies zu erreichen, sind auch für das Jahr 2021 weitere Aktionsprogramme geplant.

Forschung und Entwicklung

Die Weiterentwicklung bestehender bzw. die Entwicklung neuer Produkte ist wichtig, damit die Gesellschaft sich am Markt behaupten kann. F&E Aktivitäten werden hauptsächlich auf Konzernebene, aber auch bei der Gesellschaft selbst betrieben, um innovative Produkte anbieten zu können. Impulse aus dem hiesigen Markt wurden hierbei berücksichtigt und eingeführt.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Zu Beginn von 2019 wurde in der Deceuninck Gruppe neue Management- und Entscheidungsstrukturen implementiert. Um diese Änderungen auch im Geschäftsmodell abzubilden, wurde ein neues Transferpreismodell entwickelt, in welchem die Deceuninck Germany GmbH als Produktions- und Vertriebsunternehmen mit begrenztem Risiko eingestuft wurde. Für die Distributor Aktivitäten erhält die Deceuninck Germany GmbH eine garantierte Marge auf externe Umsatzerlöse (ohne Intercompany) und für die Produktionstätigkeiten einen Cost-Plus auf die Kosten.

Wesentliche Auswirkungen sind wie folgt dargestellt:

Das Transferpreismodell hatte einen positiven Effekt auf die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von € 2,2 Mio. (Vj. € 9,1 Mio) Dieser Betrag kompensierte in Vorjahr auch die Kosten für die geplante Restrukturierung, für welche eine Rückstellung in Höhe von € 4,0 Mio. gebildet wurde, sowie die von der Deceuninck Germany Produktions GmbH & Co.KG weiterverrechneten Restrukturierungskosten in Höhe von € 3,0 Mio. Die Restrukturierung wurde in 2020 durchgeführt.

Insgesamt lag der Umsatz der Deceuninck Germany GmbH 8,7 % unter dem Vorjahr.

Der Umsatz betrug 2020 104,8 Mio. €. im Vergleich zu 114,8 Mio. €. Die Exportquote lag bei 66,9 % (2019: 62,1 %).

Die Umsatzerlöse beinhalten Dienstleistungen an die Deceuninck Germany Produktions GmbH & Co. KG in Höhe von € 9,1 Mio. (2019 € 10,8 Mio.).

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um € 4,3 Mio auf € 5,3 Mio resultiert aus der im Vorjahr enthaltenen Weiterverrechnung von Restrukturierungskosten von € 7,0 Mio und aus den im Berichtsjahr enthaltenen Gewinnen aus Sachanlagenabgängen von € 1,8 Mio sowie aus dem Verkauf der Anteile an der Deceuninck d.o.o., Serbien, von € 1,0 Mio.

Der Materialaufwand von 82,4 Mio. € (Vj. 88,2 Mio. €) beinhaltet bezogene Leistungen in Höhe von 17,1 Mio. € (Vj. 26,4 Mio. €).

Die Materialquote (ohne bezogene Leistungen) ist infolge etwas höhere Rohstoffpreise in 2020 mit 62,1% der Gesamtleistung (Umsatzerlöse plus Bestandsveränderung) etwas höher als in 2019 (54,7%).

Im Geschäftsjahr wurden von der Produktions KG bezogene Leistungen in Höhe von € 15,5 Mio. verbucht (Vj. € 23,0 Mio.).

Insbesondere infolge der leicht reduzierten Anzahl von Mitarbeitern ist der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Mio. € auf 11,5 Mio. € gesunken.

Der sonstige betriebliche Aufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Mio. € auf 9,2 Mio. € gesunken. Die Reduzierung ist insbesondere durch die Restrukturierungskosten i. H. v. 4,0 Mio. € verursacht worden und auch die Transportkosten sind um € 1,0 Mio. niedriger gewesen als im Vorjahr.

Die Gesellschaft zeigt ein operatives Betriebs Ergebnis (EBIT) von 5,3 Mio. € (2019: 3,3 Mio. €) und schließt das Jahr 2020 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 3,8 Mio. € ab (Vj. 1,7 Mio. €). Das Jahresergebnis wurde maßgeblich durch die Gewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von € 2,8. Mio € beeinflusst.

Eine Reihe nichtfinanzieller KPIs, wie Arbeitsunfälle, Kundenbeschwerden, wird monatlich intern überwacht. Die KPIs sind für die Unternehmenssteuerung nicht wesentlich.

Finanzlage

Die Deceuninck Germany GmbH nimmt an dem konzernweiten Cashpooling-System der Deceuninck Gruppe teil, durch das die Finanzierung des täglichen operativen Geschäfts erfolgt.

Zum 31.12.2020 bestanden Cashpool Forderungen in Höhe von 10,0 Mio. € (Vorjahr: Cashpool Verbindlichkeiten von 0,8 Mio. €). Die liquiden Mittel (Kasse/Bank) betrugen zum 31.12.2020 1,3 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €). Der Betrag im Berichtsjahr resultiert weitgehend aus dem Erlös aus dem Verkauf der Tochtergesellschaft in Serbien.

Zur Finanzierung der Gesellschaft besteht darüber hinaus ein Darlehen des Mutterunternehmens Deceuninck NV, welches am Stichtag 31.12.2020 einen Saldo von 10,0 Mio. € (Vorjahr: 10,0 Mio. €) aufwies. Dieses Darlehen wurde im Juni 2019 neu gefasst; dabei wurde eine Laufzeit vereinbart bis 31.12.2020. Am 30. September 2020 wurde das Darlehen bis zum 31.12.2021 verlängert. Darüber hinaus wurde das Darlehen Im Juli 2021 bis zum 31.12.2022 verlängert.

Die Investitionen in Sachanlagen betrugen 0,8 Mio. € (2019: 1,2 Mio. €). Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Investitionen in Technische Anlagen und Maschinen (einschl. Werkzeuge) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Forderungen unterliegen einer laufenden Überwachung durch die Finanzabteilung und bei Auftragserteilung wird geprüft, ob fällige Forderungen vorliegen und entsprechend der im Unternehmen festgelegten Anwendungsrichtlinie gehandelt. Zur Optimierung des Working Capitals (Cash Conversion Cycle) und zur Stützung der Liquidität wird ein Teil der Kundenforderungen im Rahmen eines Factoring Vertrages an eine Factoringbank verkauft. Zum Bilanzstichtag waren brutto 0,7 Mio. €, im Vorjahr 2,1 Mio. € verkauft.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Das gesamte Anlagevermögen beträgt 10,3 Mio. €, (Vorjahr: 13,2 Mio. €). Der Rückgang des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus dem Verkauf von Maschinen an Schwestergesellschaften bedingt durch die Restrukturierung sowie dem Rückgang des Investitionsvolumens im Sachanlagevermögen um 0,4 Mio. € auf 0,8 Mio. € in 2020 (Vorjahr: 1,2 Mio. €), weshalb die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr von 2,4 Mio. € auf 2,1 Mio. € gesunken sind.

Das Umlaufvermögen ist mit 36,3 Mio. € gegenüber 2019 (34,4 Mio. €) um 2,1 Mio. € erhöht und deckt die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten, einschließlich Intercompany, zu 154 % (31.12.2019: 120 %). Die Erhöhung das Umlaufvermögens ist in Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderung gegen verbundene Unternehmen (um 3,1 Mio. €) zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich 2020 um 8,5 %-Punkte auf 27,4 %. Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 46,8 Mio. € (Vorjahr: 47,9 Mio. €).

Die Passiva zeigen eine Senkung der Rückstellungen auf 15,7 Mio. € (Vorjahr: 17,9 Mio. €). Diese ist im Wesentlichen durch den Verbrauch der Restrukturierungsrückstellung aus 2019 begründet.

Die Verbindlichkeiten sind von 21,0 Mio. € im Vorjahr auf 18,3 Mio. € zum Bilanzstichtag 31.12.2020 gesunken. Der Rückgang der Verbindlichkeiten resultiert aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und verbundene Unternehmen.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft

Der Rückgang der Umsatzerlöse lag mit 8,7 % etwas oberhalb der Prognose des Vorjahres (leichter Rückgang). Ursächlich für diese Entwicklung waren im Wesentlichen reduzierte Umsätze infolge des Verlustes von Kunden und die Auswirkung der Corona-Pandemie. Das operative Ergebnis (EBIT) vor außergewöhnlichen Effekten in Höhe von 2,9 € Mio aus Anlagenabgängen hat sich stärker als prognostiziert (leichter Rückgang) von 3,3 € Mio auf 2,4 € Mio vermindert. Ursächlich hierfür waren insbesondere die geringeren Umsatzerlöse.

Die Geschäftsführung beurteilt die Lage zum Bilanzstichtag 2020 insgesamt als zufriedenstellend.

Risikomanagement

Das Risikomanagement wird durch einen von dem Konzern eingesetzten Risikomanager durchgeführt. Zusätzlich finden interne Audits zur Überprüfung der eingesetzten Kontrollmechanismen statt. Die PVC-Versorgung ist durch langfristige Kontrakte mit den Lieferanten gesichert. Des Weiteren steht die Entwicklung des Weltmarktpreises und Verfügbarkeit unterlaufender Beobachtung durch unseren Einkauf.

Ein effizientes Finanzcontrolling, und eine intensive Kundenbetreuung unterstützen die Gesellschaft ihre Marktposition auch im Vergleich zum Wettbewerb zu analysieren.

Das Forderungsmanagement wird vom Konzerncontrolling in enger Kooperation mit dem Vertrieb und dem Gruppenrisikomanager durchgeführt. Mit einem aussagefähigen Indikatorensystem ist ein Frühwarnsystem im Einsatz, das dem Management schnelle Reaktionen ermöglicht.

Auf Unternehmensebene bestehen keine Finanzinstrumente. Diese und die damit verbundenen Risiken werden sämtlich auf Konzernebene behandelt.

Im Rahmen des Risikomanagements im Konzern werden für identifizierte Risiken Schadensbegrenzungsmaßnahmen entwickelt und betrieben. Wesentliche Risiken für die Gesellschaft sind unten beschrieben.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Chancen und Risiken sind ihrer Bedeutung für die Gesellschaft nach absteigend aufgeführt:

Produktbezogene Chancen und Risiken

Die Markteinführung des Fensterprofilsystems Elegant und die dazugehörende Icor Technologie, findet zunehmend Anklang am Markt und es ergeben sich dadurch zusätzliche Möglichkeiten zum Ausbau der Umsätze der Deceuninck Germany GmbH.

Am Standort wird man sich auf die stark nachgefragten Profile (high runners) konzentrieren und hat die weniger nachgefragten, oder Sonderprofile (low runners), an kostengünstigere Standorte der Gruppe ausgelagert.

Dadurch wurde die Effizienz des Standortes maßgeblich gestärkt und für die Zukunft gerüstet.

Zusammen mit dem Mutterkonzern wird weiter an der Komplettierung der Produktpalette gearbeitet.

Risiken bestehen im Allgemeinen weniger darin, dass die Produkte nicht wie erhofft am Markt angenommen werden, sondern eher darin, dass die notwendigen Umstellungen und Anpassungen der Produktionsanlagen der eigentlichen Fensterbauer auf das neue Profilsystem, nicht schnell genug durchgeführt werden können.

Dadurch werden auch die etablierten Profilsysteme teilweise länger vorgehalten werden müssen.

Beschaffungsmarktbezogene Risiken

Das Hauptrisiko liegt weiterhin in dem Beschaffungsmarkt für unsere Rohstoffe. Lieferanten und Marktbedingungen können Einfluss auf Verfügbarkeit und Preis der Rohstoffe nehmen. Die Rohstoffpreisentwicklung wird sehr genau beobachtet und ständig analysiert und durch eine zentrale Beschaffungsabteilung überwacht.

Wettbewerbs- und Branchenbezogene Risiken

Generell ist die Deceuninck Germany GmbH als Zulieferer von Fenster- und Türelementen dem Risiko der allgemeinen Entwicklung in der Baukonjunktur ausgesetzt. Zunehmende Fensterimporte aus dem osteuropäischen Ausland steigern den Wettbewerbsdruck bei unseren Kunden und somit auch bei der Deceuninck Germany GmbH.

Die Durchsetzung von Preiserhöhungen hat das Ziel, den anhaltenden Trend steigender Rohstoffkosten zu kompensieren. Durch die verstärkte Zusammenarbeit innerhalb der Deceuninck ONE-Europe Plattform werden Marktverständnis, Operations- und Produktmarketing wesentlich verbessert. Im vergangenen Jahr konnten Rohstoffpreiserhöhungen an die Kunden teilweise weitergegeben werden. Unser Bestreben in 2021 ist diese Preiserhöhungen am Markt weiter auszubauen.

Durch die COVID-19 Pandemie besteht grundsätzlich das Risiko, dass Preisanpassungen zur Stimulierung des Absatzes im Markt für die Zukunft nicht auszuschließen sind.

Finanzierungsrisiken

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weitgehend durch die Muttergesellschaft, Deceuninck NV. Zum 31. Dezember 2020 hat die Deceuninck NV ein Darlehen von 10,0 Mio. € mit einer Laufzeit - nach Verlängerung im Juli 2021- bis 31.12.2022 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus besteht mit der Deceuninck N.V. eine Cashpooling-Vereinbarung über den kurzfristigen Finanzbedarf. Dem Darlehen stehen zum Bilanzstichtag positive Cashpooling Guthaben von 10,0 € Mio. sowie liquide Mittel von 1,3 € Mio gegenüber. Das Umlaufvermögen deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag mit 154% ab.

Zusammenfassung

Insgesamt schätzen wir die Chancen und Risiken mit gering bis moderat ein. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor.

Ausblick

Seit März 2020 sind wir mit der Corona / COVID19 Krise konfrontiert, welche die deutsche und europäische Wirtschaft stark beeinflusst. Die tatsächlichen negativen Auswirkungen auf unsere Branche und unser Geschäft sind derzeit nur schwer prognostizierbar und daher mit großen Unsicherheiten behaftet.

Die Prognosen für 2021 sind vorsichtig optimistisch und sehen ein geringfügiges Wachstum von 1,3 % in der Baubranche, da die Nachfrage beim Wohnungsbau immer noch hoch ist. 3

Die neue Icor Technologie zusammen mit dem neuen Produktsystem Elegante, eröffnet weitere neue Kunden-Akquisitionspotentiale.

Der neue vereinheitlichte Auftritt innerhalb der Europaorganisation wurde durch die Schaffung einer zentralen ONE-Europe Managementplattform ergänzt. Dadurch lassen sich weitere Synergiepotentiale in Produktion und Vertrieb effizienter nutzen.

Durch die Durchführung der Restrukturierungsmaßnahmen in 2020 und der damit einhergehenden Volumenverlagerung, wurde die Produktivitätseffizienz weiter verbessert und in 2021 wird sie weiter stabilisiert.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir einen leichten Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzrückgang hängt im Wesentlichen mit der Verlagerung von Produktionsanlagen in unsere ausländischen Schwestergesellschaften und den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zusammen.

In ersten Monaten 2021 sind wir konfrontiert mit stark steigende Rohstoffpreisen, mit einhergehenden Lieferengpässen. Durch die zentrale europaweite Koordinierung unserer Materialnachfrage, konnten wir materialbedingte Produktionsstillstände bisher vermeiden. Die teilweise sehr sprunghaften Änderungen in den Rohstoffmärkten sind schwer prognostizierbar. Preissteigerungen in den Rohstoffmärkten werden durch innovative Preismodelle an die Kunden weitergegeben.

In 2021 erwarten wir ein stabiles positives operatives Ergebnis (EBIT) vor außergewöhnlichen Effekten auf dem Niveau von 2020.

3 https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0846.php4

 

Bogen, 28. Juli 2021

Deceuninck Germany GmbH

Peter Laubenstein, Geschäftsführung

Stijn Vermeulen, Geschäftsführung

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

Deceuninck Germany GmbH, Bogen

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020
in €
31.12.2019
in €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen 9.198.636,02 12.062.731,82
III. Finanzanlagen 1.115.467,66 1.145.467,66
10.314.103,68 13.208.199,48
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 11.696.436,15 12.107.708,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstande
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.030.838,11 3.802.387,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.751.544,57 17.613.736,11
3. sonstige Vermögensgegenstande 525.262,62 872.972,75
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.329.262,25 3.834,10
36.333.343,70 34.400.638,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 194.837,95 316.530,80
46.842.285,33 47.925.368,80

PASSIVA

31.12.2020
in €
31.12.2019
in €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.158.100,00 7.158.100,00
II. Kapitalrücklage 26.823.443,24 26.823.443,24
III. Gewinnrücklagen 51.041,20 51.041,20
IV. Verlustvortrag -24.990.596,78 -26.643.883,60
V. Jahresüberschuss 3.781.612,33 1.653.286,82
12.823.599,99 9.041.987,66
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.481.534,00 10.227.453,00
2. Steuerrückstellungen 703.635,00 270.000,00
3. sonstige Rückstellungen 4.534.879,08 7.362.560,96
15.720.048,08 17.860.013,96
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.415.017,39 3.067.046,46
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.000.282,56 17.352.823,48
3. sonstige Verbindlichkeiten 883.337,31 603.497,24
18.298.637,26 21.023.367,18
46.842.285,33 47.925.368,80

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

Deceuninck Germany GmbH, Bogen

01.01.2020 bis 31.12.2020
01.01.2019 bis 31.12.2019
1. Umsatzerlöse 104.783.345,71 114.784.141,61
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 404.024,39 -1.976.787,25
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 25.884,60 52.618,60
Gesamtleistung 105.213.254,70 112.859.972,96
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.335.015,33 9.647.653,07
5. Materialaufwand -82.365.038,64 -88.150.456,98
6. Personalaufwand -11.525.000,03 -14.733.343,86
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.132.485,01 -2.415.918,45
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.243.403,20 -13.927.232,76
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.754,28 7.721,28
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.160.739,27 -1.363.950,24
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -345.732,69 -270.000,00
12. Ergebnis nach Steuern 3.782.625,47 1.654.445,02
13. Sonstige Steuern -1.013,14 -1.158,20
14. Jahresüberschuss 3.781.612,33 1.653.286,82

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

Deceuninck Germany GmbH, Bogen

A. Grundlagen/Allgemeine Angaben

Die Deceuninck Germany GmbH hat ihren Sitz in Bogen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Straubing unter Nr. HR B 10474 eingetragen.

Die Tochtergesellschaft Deceuninck Germany Produktions GmbH & Co. KG, Bogen, (nachfolgend: Produktions KG) wurde mit Wirkung zum 17.07.2017 gegründet und am 02.08.2017 im Handelsregister des Amtsgerichts Straubing unter Nr. HR A 6823 eingetragen. Komplementärin ist die Deceuninck Germany GmbH mit einem Anteilsbesitz von 99,99 %, alleinige Kommanditistin die Deceuninck Holding Germany GmbH mit einem Anteil von 0,01 %.

Die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Deceuninck N.V., 8830 Hooglede-Gits, Belgien, der nach Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) aufgestellt wird, einbezogen. Die wesentlichen vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs-Konsolidierungsmethoden betreffen

die Bilanzierung des Überhangs aktiver latenter Steuern, für die nach lokalen Grundsätzen ein Aktivierungswahlrecht besteht

die Bilanzierung von Leasingverträgen, die nach IFRS 16 in der Bilanz als Nutzungsrecht mit gleichzeitiger Passivierung einer Verbindlichkeit gezeigt werden

die Bilanzierung von Pensionsrückstellungen, bei der nach lokalen Grundsätzen der Zinssatz aus den Abzinsungstabellen der deutschen Bundesbank herangezogen werden, Umstellungseffekte aus dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ratierlich zugeführt werden können sowie nach IFRS die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste im Eigenkapital erfasst werden

den Ausweis in der Bilanz und Gewinn-und-Verlustrechnung

Der Konzernabschluss der Deceuninck N.V. ist auf deren Homepage unter http://www.deceuninck.com/en/annual-report.aspx abrufbar. Der Konzernabschluss einschließlich Konzernlagebericht wird zudem in deutscher Sprache unter der Firma Deceuninck Holding Germany GmbH im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die Gesellschaft wird dadurch von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss und -lagebericht aufzustellen. Die Deceuninck N.V. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern sind einzelne Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und werden daher im Anhang aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Im Rahmen eines Betriebsteilübergang wurden Ende 2017 Teile des Produktionsbetriebs einschließlich der damit verbundenen Arbeitsverhältnisse (124 Arbeiter und 9 Angestellte) nach § 613a Abs. 5 BGB per 01.11.2017 von der Deceuninck Germany GmbH auf die Produktions KG übertragen. Die Produktions KG fungiert seitdem als Dienstleister für die Gesellschaft für die Produktion von Fensterprofilen; die Rohstoffe werden von der Gesellschaft beigestellt. Damit die Produktions KG die Produktionsdienstleistungen erfüllen kann und den Betrieb insgesamt führen kann, hat die Gesellschaft an die Produktions KG insbesondere Gebäudeteile und Maschinen vermietet. Darüber hinaus erbringt sie sonstige Dienstleistungen. Als Entgelt für die Produktionsdienstleistung vergütet die GmbH der Produktions KG die angefallenen Kosten, in der Regel zuzüglich eines Gewinnzuschlages. In die Kostenerstattung fließen auch die von der GmbH an die Produktions KG berechneten Umsätze für die ihrerseits erbrachten Leistungen ein. Durch die Erbringung der Leistungen von der Gesellschaft an die Produktions KG werden zusätzliche Umsätze generiert (€ 9,1 Mio.; Vj. € 10,8 Mio.) und durch die Vergütung der Produktionsleistung an die Produktions KG fallen höhere bezogene Leistungen an (€ 15,5 Mio.; Vj. € 22,9 Mio).

Die Gesellschaft nimmt an einem Factoring-Programm teil, welches in Form des stillen Factorings praktiziert wird. Die Bilanzierung erfolgt zum Bilanzstichtag als echtes Factoring, da das wirtschaftliche Eigentum an den veräußerten Forderungen auf den Factor übergegangen ist.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, soweit sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung vermindert, bilanziert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt: Gebäude 20-25 Jahre, Grundstückseinrichtungen 5-25 Jahre, Betriebsvorrichtungen 10-25 Jahre, techn. Anlagen und Maschinen 4-12,5 Jahre, andere Anlagen 3-25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgt linear. Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich € 250 (geringwertige Anlagegüter) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Gegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten € 251 aber nicht € 1.000 übersteigen, wird ein Sammelposten gebildet, der linear auf 5 Jahre abgeschrieben wird.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst.

In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen. Abwertungen werden für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und technischer Überalterung ergeben, vorgenommen. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden anhand versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Bewertung erfolgt nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Als Rechnungsgrundlage für die Ermittlung der Rückstellungen dienen die "Heubeck-Richttafeln 2018 G". Die Lohn- und Rentensteigerungen sowie die Fluktuation werden berücksichtigt. Die Bilanzierung erfolgt zum Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung der Abzinsung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der letzten zehn Jahre, den die Deutsche Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlicht.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Für Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen und Urlaubsansprüche, werden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währungen lautende Forderungen/Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr haben, wurden im Zugangszeitpunkt mit dem Devisenkassamittelkurs erfasst und zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

C. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen ist im Einzelnen in einer Anlage zum Anhang wiedergegebenen Anlagenspiegel dargestellt.

Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 40 (Vj. T€ 70) auf Werkzeuge erfasst.

Die Deceuninck Germany GmbH ist an der Deceuninck (Thailand) Co. Ltd., Samutprakarn, Thailand, mit 49% beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2019 insgesamt BAHT 4.236.409,70. Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 weist einen Jahresüberschuss von BAHT 729.370,32 aus. Der Umrechnungskurs betrug zum 31.12.2020 36,7862 BAHT/EUR.

Deceuninck Germany GmbH ist an der Asia Profile Holding Co. Ltd., Samutprakarn, Thailand, mit 49 % beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2019 insgesamt BAHT 9.476.696,79. Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 weist einen Jahresüberschuss von BAHT 940.529,53 aus. Der Umrechnungskurs betrug zum 31.12.2020 36,7862 BAHT/EUR.

Deceuninck Germany GmbH ist an der Deceuninck d.o.o., Zivinice, Bosnien mit 100 % beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2020 insgesamt BAM 2.103.621,51. Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 weist einen Jahresfehlbetrag von BAM 185.736,65 aus. Der Umrechnungskurs betrug zum 31.12.2020 1,95583 BAM/EUR.

Deceuninck Germany GmbH hat die 100 %-ige Beteiligung an der Deceuninck d.o.o., Belgrad, Serbien per 16.12.2020 verkauft.

Deceuninck Germany GmbH ist an der Deceuninck Produktions GmbH & Co. KG, Bogen, Deutschland zu 99 % beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2020 insgesamt € 568.289,90. Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 beträgt € 53.030,74.

2. Vorräte

in € 31.12.2020 31.12.2019
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.591.819,47 2.806.852,90
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.104.616,68 9.300.855,35
Gesamt 11.696.436,15 12.107.708,25

3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

in € 31.12.2020 31.12.2019 davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.030.838,11 3.802.387,31 0,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.751.544,57 17.613.736,11 0,00 0,00
davon aus Lieferungen und Leistungen 10.712.958,72 17.613.736,11 0,00 0,00
davon aus Cashpooling 10.038.585,85 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 525.262,62 872.972,75 0,00 0,00
Gesamt 23.307.157,30 22.289.096,17 0,00 0,00

Zur Verringerung des betriebsnotwendigen Kapitals (Working Capital) und zur Verbesserung der Liquidität werden Kundenforderungen im Rahmen eines Factoringvertrages verkauft. Zum Bilanzstichtag waren brutto T€ 696 (Vj. T€ 2.109) verkauft.

4. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt € 7.158.100,00. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31.12.2020 T€ 26.823.443,24 (VJ € 26.823.443,24). Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von € 1.653.286,82 wurde durch den Gesellschafterbeschluss vom 27. November 2020 auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Gewinnrücklagen

Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich um andere Gewinnrücklagen.

6. Rückstellungen

in € 31.12.2020 31.12.2019
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.481.534,00 10.227.453,00
2. Steuerrückstellungen 703.635,00 270.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.534.879,08 7.362.560,96
Gesamt 15.720.048,08 17.860.013,96

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 2,30 % (Vj. 2,71 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3 % (Vj. 3 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5 % (Vj. 1,50%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit der Standard-Fluktuationstabelle des Aktuars berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebene Zuführungsbetrag in Höhe von T€ 1.860 über den Höchstzeitraum von 15 Jahren verteilt. Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 479 (VJ T€ 599).

Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 1.184 (VJ T€ 1.212) und unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB.

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen sind T€ 1.144 (VJ T€ 1.038) zurückgestellt. Die noch nicht gebildete Rückstellung beträgt T€ 52 (VJ T€ 61).

Die Steuerrückstellungen von T€ 704 betreffen in Höhe von T€ 297 das Geschäftsjahr 2020 sowie in Höhe von T€ 145 vergangene Jahre. T€ 261 betreffen in Serbien abzuführende Steuern wegen des Verkaufs der Anteile an der Deceuninck d.o.o., Belgrad Serbien per 16.12.2020.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich, insbesondere Restrukturierung, Altersteilzeit, Urlaubsansprüche, sowie Erlösschmälerungen, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen.

Das Deckungsvermögen der Rückstellung für Altersteilzeit zum 31.12.2020 von T€ 668 (VJ T€ 544) wurde mit den Verpflichtungen aus der Altersteilzeit von T€ 903 (VJ T€ 1.038) saldiert. Beim Personalaufwand ergaben sich keine verrechnungspflichtigen Sachverhalte. Der Zinsaufwand aus der Verpflichtung gemäß § 253 HGB von T€ 5 (VJ T€ 10) wurde mit den Wertänderungen des Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert.

7. Verbindlichkeiten

in € 31.12.2020 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2019 bis 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.415.017,39 1.415.017,39 0,00 0,00 3.067.046,46 3.067.046,46
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.000.282,56 16.000.282,56 0,00 0,00 17.352.823,48 17.352.823,486
3. Sonstige Verbindlichkeiten 883.337,31 883.317,31 0,0 0,00 603.407,24 592;497,24
Gesamt 18.298.637,26 18.298.637,26 0,0 0,00 21.023.387,18 21.012.287,18
in € 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 11.100,00 0,00
Gesamt 11.100,00 0,00

Von den Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 138 (Vj. T€ 177). Weitere T€ 1 (Vj. T€ 4) betreffen die soziale Sicherheit.

Es existieren keine Verbindlichkeiten mit mehr als 1 bis 5 Jahren Restlaufzeit.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 5.927 (Vj. T€ 6.522) aus Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und im Übrigen aus Sonstigen Verbindlichkeiten.

8. Umsatzerlöse

Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und Absatzgebieten in €:

Tätigkeitsbereiche 01.01. bis 31.12.2020 01.01. bis 31.12.2019
Spritzguss-Produkte 5.029.538,14 5.906.511,93
Extrusions-Produkte 71.432.771,81 80.257.596,16
Übrige 28.321.035,76 28.633.153;61
Gesamt 104.783.345,71 114.784.141,61
Absatzgebiete 01.01. bis 31.12.2020 01.01. bis 31.12.2019
Deutschland 34.706.953,71 43.516.163,45
Übrige EU-Länder 56.881.094,46 56.476.355,47
Übriges Europa / GUS 12.659.168,01 13.840.242,36
Asien 499.301,53 907.880,83
Nordamerika 36.828,00 40.920,00
Südamerika 0,00 2.579,50
Gesamt 104.783.345,71 114.784.141,61

9. Sonstige betriebliche Erträge

Als wesentliche periodenfremde Erträge werden Gewinne aus Sachanlagenabgängen in Höhe von T€ 1.831 (Vj. T€ 470), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von € 0,00 (Vj. T€ 4) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 221 (Vj. T€ 80) erfasst.

Aus realisierten Währungsumrechnungen sind T€ 24 (Vj. T€ 16) und aus unrealisierten Währungsumrechnungen T€ 2 (Vj. T€ 7) enthalten.

Der Verkauf der Tochtergesellschaft Deceuninck d.o.o., Belgrad in Serbien, an welcher die Deceuninck Germany GmbH zu 100% beteiligt war, brachte einen sonstigen betrieblichen Ertrag i. H. v. T€ 1.038 ein.

Die Gewinne aus Sachanlagenabgängen (T€ 1.831) sowie aus dem Verkauf der Tochtergesellschaft (T€ 1.038) sind außergewöhnlich.

Aufgrund der Transferpreisvereinbarung hat die Deceuninck Germany GmbH eine Gutschrift in Höhe von T€ 2.213 (Vj. T€ 9.086) für den Leistungszeitraum 2020 erhalten.

10. Materialaufwand

in € 01.01. bis 31.12.2020 01.01. bis 31.12.2019
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -65.310.818,42 -61.712.992,36
Aufwendungen für bezogene Leistungen -17.054.220,22 -26.437.464,42
Aufwendungen für bezogene Leistungen von Fremden -1.526.511,82 -3.496.358,41
Aufwendungen für bezogene Leistungen von verbundenen Unternehmen -15.527.708,40 -22.941.106,21
Gesamt -82.365.038,54 -88.150.456,98

11. Personalaufwand

in € 01.01. bis 31.12.2020 01.01. bis 31.12.2019
Löhne und Gehälter 9.761.350,19 -12.372.429,61
Soziale Abgaben -1.861.722,84 -2.435.444,896
Aufwendungen für Altersversorgung 100.526,68 77.620,50
Aufwendungen für Unterstützung -2.453,68 -3.089,76
Gesamt -11.525.000,03 -14.733.343,86

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind solche aus realisierten Währungsumrechnungen mit T€ 95 (Vj. T€ 103) und aus unrealisierten Währungsumrechnungen mit T€ 5 (Vj. T€ 5).

Im Vorjahr waren außergewöhnliche Aufwendungen für Restrukturierung in Höhe von T€ 4.028 enthalten.

13. Finanzergebnis

in € 01.01. bis 31.12.2020 01.01. bis 31.12.2019
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.754,28 7.721,28
davon aus verbundenen Unternehmen 6.754,28 7.721,28
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.160.739,27 -1.363.950,24
davon an verbundene Unternehme -211.828,99 -305.545,90
davon Aufwendungen aus der Abzinsung -898.457,00 -1.047.393,00
Gesamt -1.153.984,99 -1.356.228,96

Da es im Geschäftsjahr keine Zinserträge gab (Vj. € 0,00), wurde das Deckungsvermögens für die Altersteilzeitverpflichtungen nicht mit den Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen von T€ 899 (Vj. T€ 1.047) verrechnet.

14. Latente Steuern

Die Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, die im Wesentlichen die Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit und Urlaub betreffen, führen zu einem Überhang an aktiven latenten Steuern. Ferner bestehen steuerliche Verlustvorträge. Das Wahlrecht wurde dahingehend ausgeübt, dass keine latenten Steuern gebildet wurden. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 27.7% zugrunde.

D. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten.

An Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:

In €
GJ 2021 143.545,42
GJ 2022 118.176,00
GJ 2023 66.600,00
GJ 2024 2.618,00
GJ 2025 0,00

Das Bestellobligo für Anlagegegenstände (Bestellobligo) beträgt zum Bilanzstichtag T€ 117.

2. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Mitarbeiter 01.01. bis 31.12.2020 01.01. bis 31.12.2019
Arbeiter 131 168
Angestellte 84 91
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 215 259
Auszubildende 13 17
Gesamt 228 276

3. Honorar des Abschlussprüfers

Das als Aufwand erfasste Gesamthonorar für die Abschlussprüferleistung beträgt für das Geschäftsjahr T€ 35.

4. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Geschäftsführung

Die Geschäftsführer sind:

Herr Jörn Schütte, Geschäftsführer, seit 07.03.2018 bis zum 30.09.2020

Herr Peter Laubenstein, Geschäftsführer, seit 16.01.2019

Herr Didier Leclercq, Director Europe Deceuninck NV, seit 16.01.2019 bis zum 12.03.2020

Herr Stijn Vermeulen, CEO Europe Deceuninck NV, seit 12.03.2020

Für die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer nehmen wir die Befreiung gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

 

Bogen, 28. Juli 2021

Deceuninck Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Peter Laubenstein

Stijn Vermeulen

Anlagenspiegel

Deceuninck Germany GmbH, Bogen

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

in € Bruttowerte
01.01.2020 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.334.584,21 0,00 0,00 0,00 1.334.584,21
2. Software 1.847.574,82 0,00 0,00 -2.812,11 1.844.762,71
3.182.159,03 0,00 0,00 -2.812,11 3.179.346,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 20.275.544,40 0,00 253.344,52 -2.846.629,91 17.682.259,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 67.199.187,75 79.944,92 383.803,90 -7.255.130,64 60.407.805,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.784.711,81 23.644,88 416.841,96 -323.966,14 9.901.232,51
1.255.070,81 658.794,05 -1.053.990,38 0,00 859.874,48
98.514.514,77 762.383,85 0,00 -10.425.726,69 88.851.171,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.135.396,65 0,00 0,00 -25.000,00 1.110.396,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 112.571,01 0,00 0,00 0,00 112.571,01
3. Beteiligungen 10.000,00 0,00 0,00 -5.000,00 5.000,00
1.257.967,66 0,00 0,00 -30.000,00 1.227.967,66
Gesamt 102.954.641,46 762.383,85 0,00 -10.458.538,80 93.258.486,51
in € Abschreibungen
Abschreibungen kumuliert am 01.01.2020 Abschreibungen 01.01. bis 31.12.2020 Abgänge Abschreibungen 01.01. bis 31.12.2020 Abschreibungen kumuliert am 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.334.584,21 0,00 0,00 1.334.584,21
2. Software 1.847.574,82 0,00 -2.812,11 1.844.762,71
3.182.159,03 0,00 -2.812,11 3.179.346,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 16.856.041,63 263.010,52 -2.306.103,17 14.812.948,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 61.444.050,51 1.294.774,02 -6.317.855,74 56.420.968,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.151.690,81 574.700,47 -307.773,14 8.418.618,14
0,00 0,00 0,00 0,00
86.451.782,95 2.132.485,01 -8.931.732,05 79.652.535,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 112.500,00 0,00 0,00 112.500,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
112.500,00 0,00 0,00 112.500,00
Gesamt 89.746.441,98 2.132.485,01 -8.934.544,16 82.944.382,83
in € Nettowerte
31.12.2020 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Software 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 2.869.310,03 3.419.502,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.986.837,14 5.755.137,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.482.614,37 1.633.021,00
859.874,48 1.255.070,81
9.198.636,02 12.062.731,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.110.396,65 1.135.396,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 71,01 71,01
3. Beteiligungen 5.000,00 10.000,00
1.115.467,66 1.145.467,66
Gesamt 10.314.103,68 13.208.199,48

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Deceuninck Germany GmbH, Bogen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deceuninck Germany GmbH, Bogen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deceuninck Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 28. Juli 2021

PrincewaterhousCooper GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Harald Hofmeister, Wirtschaftsprüfer

Schriftlicher Gesellschafterbeschluss

Die Unterzeichnete Deceuninck Holding Germany GmbH,
diese vertreten durch ihren Geschäftsführer Francis Van Eeckhout,
ist alleinige Gesellschafterin der Deceuninck Germany GmbH,

beschließt hiermit im schriftlichen Verfahren gem. § 48 Abr. 2 GmbH G i.V.m. § 9 Abs. 5 des Gesellschaftsvertrags einstimmig folgendes:

1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 bestehend aus

a.) der Bilanz, abschließend mit einer Bilanzsumme von 46.842 TEuro
b.) der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis zum 31.12.2020 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 3.782 TEuro
c.) dem Anhang

wird hiermit festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2020 Entlastung erteilt.

Zum Abschlussprüfer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 01.01 bis 31.12.2021 ist die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in München bestellt.

 

Bogen. 02.08.2021

Deceuninck Holding Germany GmbH

Francis Van Eeckhout, Geschäftsführer

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