CURA Eschweiler GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Catja Hjorth Rasmussen seit 21.10.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DFDS A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DFDS Rail GmbHTroisdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Darstellung der Gesellschaft und des Geschäftsverlaufes 1.1 Überblick über die Gesellschaft, Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die DFDS Rail GmbH, vormals: primeRail GmbH, Troisdorf, Deutschland, (im Folgenden: "DFDS Rail") ist ein auf den intermodalen Verkehr spezialisiertes Logistikunternehmen. Die DFDS Rail GmbH konzipiert und koordiniert Transportlösungen in ganz Europa, die sowohl kontinentale als auch maritime Strecken umfassen. Darüber hinaus bietet DFDS Rail Logistikdienstleistungen für den Transport von Anhängern, Wechselbehältern und Containern im multimodalen Verkehr an. Die DFDS Rail wurde im Mai 2022 von den Altgesellschaftern an die DFDS A/S, Kopenhagen, Dänemark, verkauft und ist seither in das Umfeld des DFDS-Konzerns eingegliedert. Mit dem Kauf der DFDS Rail wird das Intermodalangebot für die Kundschaft signifikant erweitert und die gebotene Mobilität nimmt an Kosteneffizienz sowie an Innovationsfähigkeit zu. Die Nähe zum strategisch vorteilhaften Köln bietet eine weitere Erschließung der europäischen Abnehmer. Das Wettbewerbsumfeld, in dem DFDS Rail operiert, ist preissensitiv und erfordert ständige Innovation und Anpassungsfähigkeit. Trotz dieser Herausforderungen hat sich die Gesellschaft durch ihre spezialisierten Kenntnisse und sein Engagement für Digitalisierung und Qualitätsmonitoring hervorgetan. Diese Faktoren, zusammen mit einem Team aus erfahrenen Branchenexperten, haben DFDS Rail einen Wettbewerbsvorteil durch ein Echtzeit-Management für Schienenverkehr verschafft. Die geografische Abdeckung von DFDS Rail erstreckt sich über ein breites Gebiet, dank der Integration in das DFDS-Fahrliniennetz. Dies ermöglicht es dem Unternehmen ein erweitertes Intermodalangebot zu bieten. Im Jahr 2022 gab es keine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung. Insgesamt waren bei der DFDS Rail im Jahresdurchschnitt 16 Arbeitnehmer (Vj. 13 Arbeitnehmer) beschäftigt. Finanzwirtschaftliche Unternehmenssteuerung Die für die Gesellschaft entscheidenden Steuergrößen sind das EBIT (Ergebnis vor Ertragssteuern und Zinsen) und die Umsatzerlöse. 1.2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2022 zeigte die deutsche Wirtschaft trotz herausfordernder globaler Rahmenbedingungen ein moderates Wachstum. Diese Rahmenbedingungen waren geprägt von der anhaltenden Corona-Pandemie, dem Krieg in der Ukraine, steigenden Preisen sowie Störungen in den globalen Lieferketten und Engpässen bei bestimmten Waren und Rohstoffen. Dies führte zu einem Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr, allerdings schwächte sich die Wachstumsdynamik zum Jahresende deutlich ab. 1.3 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Bedingt durch den Krieg in der Ukraine und den daraus resultierenden stark gestiegenen Energiekosten und Kapazitätsengpässen auf dem gesamten Transportmarkt wurde die Transportbranche im Jahr 2022 vor große Herausforderungen gestellt. Ebenfalls geprägt war das Jahr durch die anhaltende Null-Covid Strategie in China, die zu der schwierigen Gesamtlage beigetragen hat. Mit dem Kriegsausbruch zwischen Russland und der Ukraine im Februar stiegen die Öl- und Kraftstoffpreise erheblich, was die Transportkosten stark erhöhte. Die hohen Corona-Fallzahlen führten oft zu vermehrtem Personalausfall, was die Produktivität weiter verringerte und die Situation verschärfte. In einem Marktumfeld, das nach Unternehmensangaben im 1. Halbjahr 2022 durch eine hohe intra- und intermodale Wettbewerbsintensität geprägt war, berichteten die vom Bundesamt im Rahmen der Marktbeobachtung befragten Eisenbahnverkehrsunternehmen überwiegend von einer guten Auftragslage und einer hohen Kapazitätsauslastung1. Teilweise mussten Transportanfragen mangels Beförderungskapazitäten abgelehnt werden. Dabei wirkten vor allem fehlendes Personal sowie in Teilen eine eingeschränkte Verfügbarkeit von rollendem Material limitierend. So berichteten im Schienengüterverkehr tätige Unternehmen u.a. von Lieferverzögerungen bei bestellten Waggons, da viele Hersteller in Osteuropa produzieren ließen und dort der Stahl aus Russland und der Ukraine infolge des Ukraine-Krieges und der gegen Russland getroffenen Sanktionen fehle. Zudem kam es zu Lieferausfällen bei Radreifen seitens eines großen, in der Ukraine ansässigen Produzenten. Von Lieferverzögerungen betroffen waren ebenso Lokomotiven. Einher gingen diese Verzögerungen mit teils deutlichen Preiserhöhungen. Des Weiteren zeigten sich im Jahr 2022 Erschwernisse bei der Versorgung mit Ersatzteilen für die Instandhaltung des Lokfuhrparks und die Anlagenunterhaltung. Die längeren Umläufe und Verzögerungen im Schienengüterverkehr trugen ebenso zu einer Verknappung des Angebots an verfügbaren Güterwaggons bei. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes transportierten die größeren Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland im ersten Halbjahr 2022 insgesamt rund 179,9 Millionen Tonnen Güter. Dies entspricht im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 einem Anstieg von etwa 1,1 %. Die Verkehrsleistung stieg im gleichen Zeitraum um rund 0,7 % auf etwa 62,1 Milliarden Tonnenkilometer. Im ersten Halbjahr 2022 verzeichneten insbesondere die Durchgangsverkehre hohe Zuwächse. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 stieg die Beförderungsmenge im Transit durch Deutschland um etwa 10,5 % auf rund 10,6 Millionen Tonnen, und die Verkehrsleistung erhöhte sich um rund 10,6 % auf etwa 6,9 Milliarden Tonnenkilometer2. Die Wechselverkehre mit dem Ausland zeigten hingegen Rückgänge. Im Jahr 2022 war der kombinierte Verkehr sowohl im Bereich Straße-Schiene als auch Straße-Wasserstraße von erheblichen Herausforderungen geprägt. Lieferkettenstörungen, pandemiebedingte Engpässe und geopolitische Ereignisse, insbesondere der Ukraine-Krieg, belasteten die Logistikbranche stark. Insgesamt verdeutlicht das Jahr 2022 die Notwendigkeit einer robusten und anpassungsfähigen Logistikinfrastruktur. Trotz widriger Umstände konnten in einigen Bereichen Rekordwerte erzielt werden, was die Resilienz und Anpassungsfähigkeit der Transportbranche unterstreichen. Diese Entwicklungen betonen die Wichtigkeit, auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein und die Versorgungsketten stabil zu halten. 1.4 Geschäftsverlauf Die DFDS Rail GmbH verzeichnet im Geschäftsjahr 2022 eine stabile Geschäftsentwicklung. Die Umsätze konnten im Vorjahresvergleich leicht gesteigert werden. Dies ist vor allem auf eine erfolgreiche Expansionsstrategie zurückzuführen. Die Umsatzsteigerung konnte die Einstellung des Verkehrs eines Großkunden zum Ende des Jahres 2021 vollständig kompensieren. Die operativen Leistungen der DFDS Rail bleiben stabil. Das EBIT befindet sich in Höhe des Vorjahreniveaus. Der Eisenbahnverkehr verläuft effizient und pünktlich. Die Koordination mit Partnern entlang der Lieferkette wurde verbessert, was zu einer reibungslosen Abwicklung von Transporten beitrug. Es wurden auch Investitionen in IT-Infrastruktur und Interfaces mit Kunden und Dienstleistern getätigt, um die Effizienz in der operativen Steuerung der Transporte weiter zu steigern. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr konnte die DFDS Rail ihre Umsatzerlöse um TEUR 1.240 auf TEUR 42.903 steigern, was einem Plus von 3,0% entspricht. Die Leistungen umfassen Kosten,- und Margenerstattungen für die Durchführung von Traktionsdienstleistungen. Die Erhöhung ist auf eine gesteigerte Anzahl an gefahrenen Zügen zurückzuführen. Der Materialaufwand sank um 4,1% von TEUR 39.793 auf TEUR 38.179 im Geschäftsjahr 2022. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus verbesserten Lieferkonditionen entlang der Lieferkette. Der Personalaufwand lag im Geschäftsjahr bei TEUR 1.277 und damit 41,3% über dem Vorjahr von TEUR 904. Der Personalaufwand pro Mitarbeiter erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,0% und beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 47 (Vj. TEUR 44). Zum 31. Dezember 2022 waren 17 Arbeitnehmer beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.285 (Vj. TEUR 1.368) betreffen im Wesentlichen Forderungsverluste sowie Rechts- und Beratungskosten. Der Anstieg in Höhe von TEUR 917 der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen dadurch zu erklären, dass im Geschäftsjahr 2022 Einzelwertberichtigungen auf Forderungen durchgeführt werden mussten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen im Berichtsjahr TEUR 778 (Vj: TEUR 788). Das EBIT in Höhe von TEUR 2.333 im Berichtsjahr ist annährend auf Vorjahresniveau (Vj. TEUR 2.371). 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag TEUR 7.461 (Vorjahr: TEUR 6.666) und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 11,9% erhöht. Maßgeblich hierfür ist im Wesentlichen der gestiegene Liquiditätspool, welcher im Jahr 2022 um TEUR 1.034 gestiegen ist. Das Vermögen setzt sich zu 0,6% aus langfristigem Anlagevermögen und zu 99,4% aus kurzfristigem Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten zusammen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände der DFDS Rail sind ausschließlich kurzfristiger Natur und resultieren im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 992 (Vj. TEUR 2.134) und aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.332 (Vj. TEUR 0). Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2022 TEUR 2.053. Der Anstieg des Eigenkapitals resultiert aus dem im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dementsprechend und liegt bei 27,5% (Vj. 25,1%). Die Rückstellungen bestehen im Berichtsjahr überwiegend aus sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 630 (Vorjahr: TEUR 570). Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.075 (Vj. TEUR 3.441) und sind innerhalb eines Jahres fällig. 2.3 Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich im Geschäftsjahr 2022 von TEUR 3.994 auf TEUR 5.028 erhöht. Die Gesellschaft weist am Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.053 aus, was einer Eigenkapitalquote von 27,5% entspricht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. 3. Chancen - und Risikobericht Der Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch von Ereignissen, die weder vorhersehbar noch durch die Geschäftsführung beeinflussbar sind, beeinträchtigt werden. 3.1 Risikomanagement Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird im Allgemeinen von einer Vielzahl von externen Faktoren und Risiken beeinflusst. Darüber hinaus haben auch die geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens selbst Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die DFDS Rail hat ein System zur Früherkennung von Risiken entsprechend den gesetzlichen Anforderungen eingerichtet, in dessen Rahmen identifizierte Risiken und Maßnahmen protokolliert, dokumentiert, analysiert und nachverfolgt werden. Dies ist eine Voraussetzung für einen systematischen und strukturierten Ansatz zur Steuerung und Minimierung von Risiken. 3.2 Einzelrisiken und -chancen Zur besseren Übersichtlichkeit werden die identifizierten Risiken in verschiedene, im Folgenden näher beschriebene Risikokategorien eingeteilt. Die Reihenfolge der beschriebenen Risiken ist keinerlei Hinweis auf das mögliche Schadensausmaß, die finanziellen Auswirkungen oder die Eintrittswahrscheinlichkeit. a) Strategische und geschäftsbezogene Risiken und Chancen Neben allgemeinen Risiken aus globalen Veränderungen mit Wirkungen auch auf den Ölpreis (Kraftstoffpreise) hat das Unternehmen eine erhebliche Zahl von Wettbewerbern im Transportsektor. Ferner können Währungs- und Wirtschaftskrisen aufgrund politischer Entscheidungen auch bei derzeitig guten Geschäftsaussichten nicht ausgeschlossen werden. Die allgemeine weltwirtschaftliche Entwicklung, aber auch spezifische Entwicklungen im Traktionssektor können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ebenfalls positiv oder negativ beeinflussen. Der Schienenverkehr sieht sich mit steigenden Energiepreisen konfrontiert, was seine Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zum Straßengüterverkehr beeinträchtigen könnte. Strategische Partnerschaften zur intelligenten Strombeschaffung werden daher immer dringlicher. Neben den höheren Energiekosten besteht die Gefahr, dass bereits vorhandene Schienentransporte auf die Straße verlagert werden. Zusätzlich belasten die zunehmenden Bauarbeiten an den Gleisinfrastrukturen in verschiedenen Ländern die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs erheblich. Umleitungen von Güterzügen verursachen beträchtliche Zusatzkosten und führen zu Qualitätsverlusten. Politisch gesehen stehen durch den Regierungswechsel Ende 2021 Veränderungen bevor. Die neue Bundesregierung beabsichtigt, Infrastrukturinvestitionen verstärkt auf den Schienenverkehr zu konzentrieren und insbesondere den grenzüberschreitenden Verkehr sowie die Hinterlandanbindung von Seehäfen zu fördern. Auch die Elektrifizierung des bestehenden Gleisnetzes soll vorangetrieben werden. Obwohl die Auswirkungen dieser Pläne eher langfristig als kurzfristig spürbar sein werden, sind sie dennoch als positiver Ausblick auf die Attraktivität des Schienengüterverkehrs im Allgemeinen zu betrachten. Trotz der anfänglichen Belastungen der Güterverkehrsbranche durch die Coronapandemie bietet sie gleichzeitig die Möglichkeit, neue Warenströme zu erschließen, Kunden zu binden und die Verlässlichkeit sowie Leistungsfähigkeit des Schienenverkehrs auch in schwierigen Zeiten unter Beweis zu stellen. Zudem beschleunigt die Pandemie die Digitalisierung verschiedener Bereiche der Güterverkehrsbranche, was zu einer erhöhten Flexibilität, Resilienz und Effizienz führt. b) Finanzwirtschaftliche Risiken Wertminderungen im Bereich der Forderungen stellen finanzwirtschaftliche Risiken dar. Im Rahmen der Forderungen könnte die Werthaltigkeit von Forderungen (Forderungsausfälle) betroffen sein. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft zunehmend mit einer regelmäßigen Überwachung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, um möglichen Forderungsausfällen vorzubeugen. c) Fortschreitende Integration in den DFDS-Konzern Im Mai 2022 wurde die DFDS Rail Teil des DFDS-Konzerns. Traktionsleistungen erbringt sie seither vertragskonform nur für eine DFDS Tochergesellschaft. Diese trägt ebenfalls das Auslastungsrisiko. Die DFDS Rail geht mit dem Risiko um, dass nach Ablauf des Vertrages dieser nicht verlängert wird. Andererseits bietet diese Entwicklung auch die Chance, Traktionsleistungen außerhalb des DFDS-Konzerns zu erbringen. Die Übernahme und Integration des deutschen Traktionsgeschäftes in den DFDS-Konzern bietet der Gesellschaft zahlreiche Chancen. Dazu zählen neben dem Kapitalzugang auch Einkaufvorteile durch das DFDS-Netzwerk sowie die Anbindung an einen führenden Logistikkonzern. Ebenfalls werden mittelfristige Synergiepotenziale im Verwaltungsbereich gesehen. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. 4. Prognosebericht Der Ausblick für die DFDS Rail GmbH bleibt überaus positiv. Die Marktnachfrage für Schienenverkehrsdienstleistungen steigt weiter, und das Unternehmen plant, in neue geografische Gebiete zu expandieren. Es werden auch fortlaufend Investitionen in Technologie und Personalentwicklung getätigt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Auf dieser Grundlage erwartet die Geschäftsführung einen positiven Geschäftsverlauf und eine annährend konstante Entwicklung der wesentlichen finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2023. Hinsichtlich der finanziellen Leistungsindikatoren in Bezug auf die Umsatzerlöse wird für das Geschäftsjahr 2023 erwartet, dass diese auf TEUR 61.054 steigen. Die Entwicklung des EBIT für das Geschäftsjahr 2023 wird mit TEUR 1.972 leicht rückläufig erwartet. Hinsichtlich der finanziellen Leistungsindikatoren in Bezug auf die Umsatzerlöse und das EBIT für das Geschäftsjahr 2024, wird erwartet, dass die Umsatzerlöse auf insgesamt TEUR 69.221 steigen. Das EBIT wird mit 1.972 auf Vorjahresniveau prognostiziert. Die Klimaziele der EU sowie DFDS A/S interne Ziele sind mittelfristig nur zu erreichen, wenn die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene weiterhin mit Nachdruck erfolgt. Zur Erreichung dieser Verlagerung gibt es diverse Initiativen und Förderungen auf Bundes- aber auch EU-Ebene. Hiervon profitiert der Verkehrsträger Schiene wesentlich und indirekt natürlich auch das Geschäftsmodell der DFDS Rail. Im Mai 2022 haben die Altgesellschafter der DFDS Rail GmbH das Unternehmen an die DFDS A/S veräußert. Durch den Erwerb des Unternehmens durch die DFDS A/S wird die zukünftige Entwicklung der DFDS Rail GmbH weiter gestärkt. Abschließend lässt sich feststellen, dass die DFDS Rail gut aufgestellt und positioniert ist, um den Herausforderungen des sich ständig verändernden Marktes zu begegnen.
Troisdorf, den 24. Mai 2024 Patrick Zilles 1 https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Marktbeobachtung/Herbstberichte/Herbst2022.pdf?__blob=publicationFile&v=1, S.28 2 Vgl.: https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Marktbeobachtung/Herbstberichte/Herbst2022.pdf?__blob=publicationFile&v=1, S.26 ff. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2022I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der DFDS Rail GmbH (vormals: primeRail GmbH), Troisdorf eingetragen im Registergericht Siegburg unter HRB 15708 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft nimmt bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die handelsrechtlichen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zu dem besseren Einblick in die Vermögenslage wurden Vergleichszahlen der Vorräte für das Jahr 2021 in die Forderungen umgegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind zu Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz 1. Angaben zur Aktivseite Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Abgabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen aus bereits fertiggestellten, noch nicht abgerechneten (Teil-) Leistungen enthalten. In der Position sonstige Vermögensgegenstände sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1,7). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. 2. Angaben zur Passivseite Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Kapital beträgt TEUR 98. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 630 (Vj.: TEUR 570) wurden im Wesentlichen für Urlaubsrückstände, Abschluss- und Prüfungskosten sowie drohenden Rückzahlungsverpflichtungen gebildet. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 4.589 (Vj.: TEUR 3.985).
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 24,9 (Vorjahr: TEUR 25,5) Verbindlichkeiten aus Steuern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 23,1 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhaltet diese Verpflichtung folgende Sachverhalte:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Der GuV-Posten "Sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Erträge) in Höhe von TEUR 20,6 (Vj.: TEUR 14,5). Sonstige betriebliche Aufwendungen Der GuV-Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 27,7). Des Weiteren sind in diesem Posten Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Aufwendungen) in Höhe von TEUR 581,4 enthalten (Vj.: TEUR 48,4). II. Sonstige Angaben A. Sonstige Pflichtangaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden insgesamt 16 kaufmännische Angestellte beschäftigt. Nachtragsbericht Seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation ergeben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Patrick Zilles, Speditionskaufmann Der alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Troisdorf, den 24. Mai 2024 gez. Patrick Zilles, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2022
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DFDS Rail GmbH, Troisdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DFDS Rail GmbH, Troisdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DFDS Rail GmbH, Troisdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 17.06.2024 fitas
audit GmbH
Sabrina Peuker, Wirtschaftsprüferin Torsten Gehrmann, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen