BHS tabletop Aktiengesellschaft

Ludwigsmühle 1, 95100 Selb, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 6212
Vorher
BHS Verwaltungs Aktiengesellschaft
Eingetragen
21.3.2017
Branche
Herstellung von keramischen Haushaltswaren und ZiergegenständenHerstellung von Isolatoren und Isolierteilen aus KeramikHerstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb und Vermietung von Gegenständen aus keramischen und anderen Materialien und von Erzeugnissen benachbarter Fachgebiete und die von zugehörigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gernot Konrad Mang
seit 9.9.2025
Vorstandsmitglied
Thomas Motschmann
seit 3.4.2025
Prokura
Steffen Sauer
seit 3.3.2025
Prokura
Ali Tolu
seit 29.7.2024
Prokura
Prokura
Prokura
Vorstandsmitglied
Taner Selcik
seit 3.3.2021
Prokura
Nelson Mauricio
seit 3.3.2021
Prokura
Siegmund Meyer
seit 22.12.2020
Prokura

Gesellschafter
Beta

Keine Daten verfügbar

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BHS tabletop Aktiengesellschaft

Selb

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der BHS tabletop AG, Selb

Aktiva

31.12.2022 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 805.316,00 1.838.817,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277.396,35 1.200.291,55
1.082.712,35 3.039.108,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.838.248,23 3.592.159,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.048.035,32 7.260.720,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.642.144,00 6.384.843,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 540.711,97 1.029.822,65
17.069.139,52 18.267.545,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.048.222,82 12.098.222,82
2. Beteiligungen 0,51 0,51
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
12.048.223,33 12.098.223,33
30.200.075,20 33.404.877,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.437.562,92 4.492.984,50
2. Unfertige Erzeugnisse 1.576.645,85 2.065.956,33
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 12.718.063,34 16.875.188,10
4. Geleistete Anzahlungen 217.702,23 78.740,18
18.949.974,34 23.512.869,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.952.226,41 7.305.414,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.883.974,61 4.211.517,56
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.566.239,42 5.228.785,11
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (3.693.822,38) (3.508.328,81)
14.402.440,44 16.745.716,83
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.832.913,95 2.361.118,52
45.185.328,73 42.619.704,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 330.686,78 276.962,70
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 20.288.460,11 13.575.929,45
96.004.550,82 89.877.473,79

Passiva

31.12.2022 31.12.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 3.000.000,00 3.000.000,00
III. Bilanzverlust -23.338.460,11 -16.625.929,45
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 20.288.460,11 13.575.929,45
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 24.628.096,00 23.300.743,00
2. Steuerrückstellungen 710.987,53 1.265.339,03
3. Sonstige Rückstellungen 7.870.793,78 7.401.237,38
33.209.877,31 31.967.319,41
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.473.931,56 20.957.854,42
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 327.579,76 333.644,99
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.222.673,77 5.931.219,19
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 27.008.589,50 28.012.477,27
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.749.086,42 2.665.896,01
(davon aus Steuern) (504.921,95) (484.562,06)
62.781.861,01 57.901.091,88
D. Rechnungsabgrenzungsposten 12.812,50 9.062,50
96.004.550,82 89.877.473,79

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der BHS tabletop AG, Selb

2022 2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 86.195.253,90 95.284.293,74
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.424.167,56 4.665.923,73
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 24.929,06 16.863,18
4. Gesamtleistung 89.644.350,52 99.967.080,65
5. Sonstige betriebliche Erträge 3.817.408,81 3.704.556,90
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.582.588,62 30.691.943,11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.333.849,61 2.602.198,21
25.916.438,23 33.294.141,32
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 29.683.854,35 31.807.205,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.890.164,72 6.523.752,46
(davon für Altersversorgung) (41.359,07) (40.483,20)
35.574.019,07 38.330.957,60
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.083.727,72 3.034.567,84
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.982.931,97 20.042.281,12
10. Erträge aus Beteiligungen 0,00 1.147.052,08
(davon aus verbundenen Unternehmen) (0,00) (1.147.0525,08)
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.664,45 131.982,39
(davon aus verbundenen Unternehmen) (8.657,10) (7.866,66)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.000.000,00 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.501.977,34 2.824.665,36
(davon an verbundene Unternehmen) (950.600,00) (950.600,00)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 722.000,00 573.000,00
15. Ergebnis nach Steuern 2.737.329,45 6.851.058,78
16. Sonstige Steuern 142.256,73 138.528,12
17. Jahresüberschuss 2.595.072,72 6.712.530,66
18. Verlustvortrag aus Vorjahren -25.933.532,83 -23.338.460,11
19. Bilanzverlust -23.338.460,11 -16.625.929,45

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Die BHS tabletop AG ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hof unter der HR-Nr. B 6212 eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach deutschem Handelsrecht (HGB). Ergänzend werden die Regelungen des Aktiengesetzes sowie der Satzung beachtet. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Wir haben diejenigen Angaben, für die der Gesetzgeber Angabewahlrechte eingeräumt hat, insoweit in die Bilanz bzw. in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen, als dadurch nach unserem Dafürhalten die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses verbessert, zumindest aber nicht beeinträchtigt wird.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Wir weisen darauf hin, dass sich Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Beträge, Prozentangaben etc.) ergeben können.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Trotz der bilanziellen Überschuldung wird der Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Liquidität ist insbesondere unter Berücksichtigung der im Januar 2021 abgeschlossenen und im August 2023 angepassten Bankenfinanzierung sowie der ergänzenden Finanzierung durch die Alleinaktionärin sichergestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben; diese liegt zwischen drei und 18 Jahren. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht angesetzt.

Beim Sachanlagevermögen sind die vorgetragenen Altbestände und die Zugänge des Geschäftsjahres 2023 zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen und erhaltene Zuschüsse, angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben direkt zurechenbaren Personal- und Materialkosten auch anteilige Gemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die auf das Sachanlagevermögen verrechneten planmäßigen Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer; diese liegt zwischen drei und 50 Jahren. Neben den planmäßigen Abschreibungen werden gegebenenfalls zusätzliche Abschreibungen berücksichtigt, um die Gegenstände des Anlagevermögens mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden bisher in einem jahresbezogenen Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2023 werden diese im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt die Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Verzinsliche Ausleihungen sind mit Anschaffungskosten, unverzinsliche Ansprüche mit dem Barwert angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren sind mit Anschaffungskosten (gleitender Durchschnittspreis) bzw. Stichtagspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die ermittelten Herstellungskosten basieren auf den Vollkosten und umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, anteilige Lohnnebenkosten sowie Abschreibungen und sonstige fertigungsbezogene Gemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Erkennbare Risiken aus geminderter Verwertbarkeit einzelner Artikel sind durch ausreichende Abwertungen berücksichtigt, die Bewertung erfolgt verlustfrei.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind grundsätzlich zum Nennbetrag bewertet. Ausgehend von den Forderungsnennwerten haben wir erkennbare Bonitätsrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für zu erwartende Skontoinanspruchnahmen sowie für das in den Außenständen liegende allgemeine Zins- und Kreditrisiko sind pauschal ermittelte Abwertungen in ausreichendem Maße vorgenommen worden.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die ausgewiesenen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten; sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert. Sofern vorhanden, werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Pensionsverpflichtungen sind zum Ende des Geschäftsjahres versicherungsmathematisch, unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten wie im Vorjahr nach den Richttafeln Heubeck 2018 G, nach der projizierten Einmalbeitragsmethode ermittelt worden. Für künftig zu erwartende Rentensteigerungen ist ein Rententrend von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) unterstellt worden. Aufgrund der Ausgestaltung der Pensionszusagen sind künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen für die Ermittlung der Pensionsrückstellung irrelevant. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde ein Rechnungszins in Höhe von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) zugrunde gelegt. Der im Berichtsjahr verwendete Zinssatz entspricht wie im Vorjahr dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angenommene durchschnittliche Restlaufzeit des Pensionär- und Anwärterbestandes von 15 Jahren. Der nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB anzugebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren beläuft sich auf 198 TEUR (Vorjahr: 940 TEUR); dieser unterliegt einer Ausschüttungssperre. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Zu einem geringen Teil der Pensionsverpflichtungen bestehen Rückdeckungsversicherungen. In Anlehnung an die Neuauslegung der "Handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen für Altersverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" durch IDW RH FAB 1.021 erfolgt die Bewertung des kongruenten Teils der Rückdeckungsversicherungen wie im Vorjahr nach Maßgabe des Passivprimats. Der Umstellungseffekt führte zu einer Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um 54 TEUR (Vorjahr: 99 TEUR), der ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen ist.

Auch die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläen und Überbrückungsgelder erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten wie im Vorjahr nach den @ Richttafeln Heubeck 2018 G, nach der projizierten Einmalbeitragsmethode. Für die Abzinsung wurde unter Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren) ein Zinssatz von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) angesetzt und wie im Vorjahr eine Fluktuation von 2,5 % unterstellt. Bei der Rückstellung für Überbrückungsgelder ist ein Lohn- und Gehaltstrend von 2,3 % (Vorjahr: 2,3 %) in die Berechnung eingeflossen. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Drohende Verluste aus der Stichtagsbewertung abgeschlossener Währungssicherungsgeschäfte sowie langfristiger Energierahmenlieferverträge werden, sofern vorhanden, in voller Höhe in den Rückstellungen passiviert.

Bewertungseinheiten nach § 254 HGB werden nicht gebildet.

Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Haftungsverhältnisse sind zu Nominalwerten angesetzt.

Gemäß § 256a Satz 2 HGB werden kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zu Devisenkassamittelkursen bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu Anschaffungs- oder Stichtagskursen bewertet.

Latente Steuern werden für zeitlich begrenzte Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Ebenso werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht.

Steuererstattungserträge sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den jeweiligen Steueraufwendungen ausgewiesen und mit diesen saldiert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens der BHS tabletop AG, Selb

Anschaffungs-/Herstellungskosten
in EUR Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 5.506.656,33 1.234.667,97 247.450,67 11.305,65 6.505.179,28
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277.396,35 934.200,85 0,00 -11.305,65 1.200.291,55
5.784.052,68 2.168.868,82 247.450,67 0,00 7.705.470,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 27.676.532,53 138.280,32 368.427,92 84.958,56 27.531.343,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 51.059.535,27 504.813,59 206.742,64 278.876,52 51.636.482,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.024.958,86 2.646.363,48 271.039,73 46.624,43 36.446.907,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 540.711,97 899.570,19 0,00 -410.459,51 1.029.822,65
113.301.738,63 4.189.027,58 846.210,29 0,00 116.644.555,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.558.703,91 50.000,00 0,00 0,00 18.608.703,91
2. Beteiligungen 1.434.123,62 0,00 0,00 0,00 1.434.123,62
3. Sonstige Ausleihungen 8.824,71 0,00 352,80 0,00 8.471,91
20.001.652,24 50.000,00 352,80 0,00 20.051.299,44
Summe Anlagevermögen 139.087.443,55 6.407.896,40 1.094.013,76 0,00 144.401.326,19
Abschreibungen
in EUR Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 4.701.340,33 212.472,62 247.450,67 4.666.362,28
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.701.340,33 212.472,62 247.450,67 4.666.362,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 23.838.284,30 301.834,88 200.935,34 23.939.183,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 43.011.499,95 1.571.005,43 206.742,64 44.375.762,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.382.814,86 949.254,91 270.005,73 30.062.064,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
96.232.599,11 2.822.095,22 677.683,71 98.377.010,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.510.481,09 0,00 0,00 6.510.481,09
2. Beteiligungen 1.434.123,11 0,00 0,00 1.434.123,11
3. Sonstige Ausleihungen 8.824,71 0,00 352,80 8.471,91
7.953.428,91 0,00 352,80 7.953.076,11
Summe Anlagevermögen 108.887.368,35 3.034.567,84 925.487,18 110.996.449,01
Buchwerte
in EUR Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 805.316,00 1.838.817,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277.396,35 1.200.291,55
1.082.712,35 3.039.108,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.838.248,23 3.592.159,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.048.035,32 7.260.720,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.642.144,00 6.384.843,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 540.711,97 1.029.822,65
17.069.139,52 18.267.545,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.048.222,82 12.098.222,82
2. Beteiligungen 0,51 0,51
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
12.048.223,33 12.098.223,33
Summe Anlagevermögen 30.200.075,20 33.404.877,18

Finanzanlagen

Angaben zu den verbundenen Unternehmen gemäß § 285 Nr. 11 HGB:

Anteil am Eigenkapital Ergebnis
Kapital in % in TEUR 1) in TEUR 1)
Inländische verbundene Unternehmen
BHS tabletop Beteiligungs GmbH, Selb 100,0 48 0
T&T Tools and Technologies GmbH, Schönwald 100,0 24 -119
Ausländische verbundene Unternehmen
BauscherHepp, Inc., Boynton Beach, USA 51,0 -229 -1.056
DCA v Aši s.r.o., Aš, CZ 100,0 230 38
HCM Marienbad s.r.o., Velká Hledsebe, CZ 100,0 183 36
John Artis Ltd., Chessington, UK 100,0 4.319 946

1) Jahresüberschuss/-fehlbetrag nach jeweiligem Landesrecht; Fremdwährungsbeträge sind zu Jahresendkursen umgerechnet

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind 2.712 TEUR (Vorjahr: 1.384 TEUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 1.500 TEUR sonstige Forderungen gegen die Alleinaktionärin enthalten (Vorjahr: 1.500 TEUR).

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Grundkapital der BHS tabletop AG lautet auf 50.000,00 EUR und ist in 50.000 Stückaktien eingeteilt, die auf den Namen lauten. Das Grundkapital ist in voller Höhe eingezahlt. Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von 23.338 TEUR enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Personalkosten, eine Rückstellung für die aufgrund der Verschmelzung anfallende Grunderwerbsteuer, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für drohende Verluste aus der Stichtagsbewertung langfristiger Energierahmenlieferverträge, Vertriebsrückstellungen sowie Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen.

Verbindlichkeiten

2022 davon mit Restlaufzeit
in TEUR bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.474 14.916 9.183 4.375
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 327 327 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.223 4.223 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften 27.009 27.009 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.749 2.678 71 0
Gesamt 62.782 49.153 9.254 4.375
2023 davon mit Restlaufzeit
in TEUR bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.958 5.316 14.892 750
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 334 334 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.931 5.931 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften 28.012 28.012 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.666 2.615 51 0
Gesamt 57.901 42.208 14.943 750

Die Darlehen gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und eine Raumsicherungsübereignung ausgewählten Inventars besichert. Im Geschäftsjahr wurden zwei endfällige Darlehen in Höhe von jeweils 6.000 TEUR in Tilgungsdarlehen umgewandelt, 4.000 TEUR wurden außerplanmäßig getilgt.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften belaufen sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 142 TEUR (Vorjahr: 89 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 27.888 TEUR (Vorjahr: 26.935 TEUR).

Haftungsverhältnisse

In Höhe von insgesamt 417 TEUR bestehen Bürgschaftsverpflichtungen in Form zweier Anzahlungsbürgschaften für ein Tochterunternehmen (179 TEUR), einer Vertragserfüllungsbürgschaft gegenüber einem Lieferanten für die Bereitstellung einer Druckerlandschaft (155 TEUR) sowie einer Mietbürgschaft für einen Showroom (6 TEUR). Weitere 78 EUR sind als Sicherheitsleistung für Rekultivierungsverpflichtungen zur Betreibung einer Inertabfalldeponie in Form einer Vertragserfüllungsbürgschaft zu Gunsten des Landratsamts Wunsiedel erbracht.

Die zugrunde liegenden vertraglichen Leistungen werden planmäßig erfüllt, weshalb mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Aus Genossenschaftsanteilen besteht bei der BHS tabletop AG ein Haftungsverhältnis in Höhe von 16 TEUR. Mit einer Inanspruchnahme ist auch hier nicht zu rechnen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2022 2023 Veränderung
in TEUR in TEUR in %
Inland 46.308 52.615 13,6
Ausland 39.887 42.669 7,0
Gesamt 86.195 95.284 10,5

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 3.105 TEUR enthalten. Diese resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen (1.262 TEUR), aus dem Verkauf von Anlagevermögen (606 TEUR) sowie der Auflösung von Wertberichtigungen (563 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 168 TEUR (Vorjahr: 288 TEUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die unter dieser Position zusammengefassten Aufwandsarten betreffen im Wesentlichen IT-Kosten, Ausgangsfrachten, Vertriebsprovisionen, Instandhaltungen, Verwaltungs- und Vertriebskosten, übrige Personalaufwendungen, Beratungskosten, technische Dienstleistungen, Wertberichtigungen auf Forderungen, Messekosten, Werbekosten, Lizenzaufwendungen, Aufwendungen für Mieten und Leasing sowie Kursdifferenzen. Darin enthalten sind 172 TEUR periodenfremde Aufwendungen. Diese resultieren im Wesentlichen aus Lieferantenrechnungen, die das Vorjahr betreffen. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen 294 TEUR (Vorjahr: 277 TEUR).

Finanzergebnis

in TEUR 2022 2023
Ergebnis aus Beteiligungen -3.000 1.147
Zinsergebnis -2.445 -2.693
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57 132
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.793 -2.498
davon aus langfristigen Krediten -556 -1.332
davon aus Gesellschafterdarlehen -951 -951
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -286 -216
Zinsergebnis aus Versorgungszusagen -709 -326
Gesamt -5.445 -1.546

Das Zinsergebnis aus Versorgungszusagen resultiert in voller Höhe aus Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung gem. § 285 Nr. 31 HGB

Aus den Verkäufen nicht betriebsnotwendiger Grundstücke ergab sich in den sonstigen betrieblichen Erträgen ein Mehrerlös in Höhe von 603 TEUR.

Drohende Verluste aus langfristigen Energierahmenlieferverträgen führten aufgrund gesunkener Marktpreise zum Stichtag zu einer Drohverlustrückstellung in Höhe von 1.219 TEUR, die den Materialaufwand entsprechend erhöhte. Gleichzeitig wurde im Geschäftsjahr die zum 31. Dezember 2022 gebildete Rückstellung in Höhe von 812 TEUR verbraucht.

Die einzeln dargestellten Aufwendungen und Erträge sind sowohl aufgrund der Größenordnung als auch aufgrund der Bedeutung außergewöhnlich im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB.

Sonstige Angaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Dienstleistungsverträgen bestanden am 31. Dezember 2023 im Gesamtbetrag von 4.264 TEUR (Vorjahr: 3.643 TEUR). Der in 2024 fällige Betrag beläuft sich auf 3.054 TEUR.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte im Rahmen von Leasingverträgen bestanden am 31. Dezember 2023 in Höhe von 475 TEUR und betreffen ausschließlich Fahrzeuge. Das Leasing ermöglicht die liquiditätsschonende Nutzung von Wirtschaftsgütern für das Unternehmen. Die Risiken dieser Geschäfte bestehen in längerfristigen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 475 TEUR.

Das Bestellobligo für Anlageinvestitionen beträgt 3.252 TEUR (per 31. Dezember 2022: 3.359 TEUR).

Finanzinstrumente

Die BHS tabletop AG ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungs- und Kursrisiken ausgesetzt, deren Absicherung im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente mit externen renommierten deutschen Finanzinstituten erfolgt.

Nennbeträge 31.12.2023 umgerechnet zum Stichtagskurs Beizulegende Zeitwerte 31.12.2023 Buchwerte 31.12.2023
in TCZK in TEUR in TEUR in TEUR
Devisenterminkontrakte CZK
Positive Marktwerte 0 0 0 0
Negative Marktwerte 12.200 493 -6 -6

Bewertungsmethode

Die Marktwerte der Devisenterminkontrakte werden von den jeweiligen Finanzinstituten ermittelt und stellen deren aktuelle wirtschaftliche Einschätzung dar.

Die Bewertung erfolgte mit der Barwertmethode unter Einbeziehung der Parameter FX- Swapsätze (errechnen sich aus der Zinsdifferenz der beteiligten Währungen und Spotkurse inkl. Berücksichtigung Restlaufzeiten) und Zinssätze (Uhrzeit 17 Uhr MEZ, Deposit-Rates und Swap-Rates: REUTERS; Geldmarktfutures: Bloomberg; Aus Deposit-Rates, Swap- Rates und Geldmarktfuturekursen wird unter Verwendung marktüblicher bootstrapping Verfahren eine Zero-Rate-Kurve erzeugt).

Die Buchwerte zum 31. Dezember 2023 sind unter dem Posten sonstige Rückstellungen ausgewiesen.

Latente Steuern

Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer, die in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wird. Die Ermittlung dieses Betrages erfolgt aufgrund eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 28,565 %. Dieser umfasst Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer sowie den Solidaritätszuschlag darauf. Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen, die in unterschiedlichen Bewertungsparametern zwischen Handels- und Steuerbilanz begründet sind. Weitere aktive Latenzen resultieren aus Unterschieden im Anlagevermögen sowie aus der Bewertung von Rückstellungen für Jubiläen und Überbrückungsgelder. Aufgrund der handelsrechtlichen Bewertung von kurzfristigen Fremdwährungspositionen zum Devisenkassamittelkurs im Vergleich zum steuerlichen Wertansatz zu Anschaffungskosten ergeben sich ebenfalls aktive und passive Steuerlatenzen in geringer Höhe. Weiterhin besteht eine latente Steuerforderung aufgrund steuerlicher Verlustvorträge. Aufgrund der bestehenden Planungsunsicherheiten wurde ein Betrachtungszeitraum für die erwartete Nutzung von drei Jahren zugrunde gelegt.

Beschäftigte Mitarbeiter

Durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter 2022 2023
Arbeiter 469 511
Angestellte 252 273
Auszubildende 25 26
Gesamt 746 810

Mittelbare Versorgungsverpflichtungen

Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter Versorgungsverpflichtungen als Trägerunternehmen einer Unterstützungskasse i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf 7.066 TEUR (Vorjahr: 7.016 TEUR).

Mitglieder des Vorstands der BHS tabletop AG

Dr. Philipp Diekmann Christoph Auer (bis 30.06.2023)
Vorstand (alleiniger Vorstand ab 01.07.2023) Vorstandsvorsitzender (bis 30.06.2023) Vorstand Transformation

Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf 517 TEUR; für diesen Personenkreis sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 6.215 TEUR gebildet.

Mitglieder des Aufsichtsrats der BHS tabletop AG

Kamil Grzelak Vorsitzender Mario Herrmann Stellv. Vorsitzender
Geschäftsführer Serafin Unternehmensgruppe GmbH, München Geschäftsführer Serafin Unternehmensgruppe GmbH, München
Wolfgang Ley Dr. Dominik Socher
Unternehmensberater, München Geschäftsführer Serafin Unternehmensgruppe GmbH, München
Cathrin Kick * Michael Ott *
Koordinatorin Dekoraufträge am Standort Schönwald Freigestellter Betriebsrat am Standort Schönwald

* von den Arbeitnehmern gewählt

Für die Tätigkeit des Aufsichtsrats ist im Geschäftsjahr 2023 eine feste Vergütung in Höhe von 30 TEUR angefallen. Aufwendungen für Auslagenersatz sind nicht entstanden.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft gehört zum Stichtag zum Konzern der Serafin GmbH, München. Die Serafin GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird beim Unternehmensregister eingereicht und dort elektronisch abrufbar bereitgestellt.

Honorar Abschlussprüfer

Die Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernanhang des Konzernabschlusses der Serafin GmbH, München, enthalten.

 

Selb, 22. Juli 2024

BHS tabletop AG

Der Vorstand

Dr. P. Diekmann

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der BHS tabletop AG, Selb

Grundlagen

Die BHS tabletop agiert seit vielen Jahren auf dem professionellen Foodservice-Markt und sieht sich seither als führender Hersteller und Anbieter von Tableware in der Außer-Haus-Verpflegung. Als Spezialist für die internationale Tischkultur bedienen wir in unserem Mehrmarken-Modell in über 90 Ländern die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Zielgruppen. Die Kernmarken Bauscher und Schönwald werden in Deutschland an den Produktionsstandorten der BHS tabletop AG mit höchsten Qualitätsansprüchen produziert. Um dem Trend des Materialmix gerecht zu werden und damit die Tischkultur emotional abzurunden, bieten wir unter der Marke Playground unterschiedliche Materialitäten - von Stein, über Holz und Metall bis Steinzeug - an. Die vierte Marke Heart & Soul bedient die Bedürfnisse unserer Casual- Zielgruppe. Mit dem Claim "Love at the first sight" bietet die BHS tabletop AG unter dieser Marke ein Portfolio mit handwerklichen Optiken aus Vitrified China an. Heart & Soul soll auch in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden, so dass wir damit in der Zielgruppenpyramide weitere Zielgruppen und deren Bedürfnisse erreichen.

Mit dem oben genannten Markenportfolio und den Produktionsstandorten in Selb, Schönwald und Weiden sowie dem permanenten Ausbau des internationalen Vertriebsnetzes strebt die BHS nach Lösungen für die unterschiedlichsten gastronomischen Anforderungen. Kollektionen für den Premiumsektor in der Hotellerie & Gastronomie oder funktionale, formschöne Produktlösungen für Fluglinien und Kreuzfahrtschiffe aber auch für Krankenhäuser und Betriebsrestaurants stehen bei der Entwicklung im Mittelpunkt. BHS baut dabei auf höchste Produktqualität, qualifizierte beste Beratung auch in komplexen Ausschreibungsprojekten, persönliche Betreuung, individualisierte Produkte, mehrjährige Nachkaufgarantie und flexiblen Service. Der Standort in Deutschland steht für herausragende keramische Qualität und Zuverlässigkeit, die das Gütesiegel "Made in Germany" tragen. Dank kontinuierlicher Investitionen, darunter in Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz, sieht sich BHS technologisch führend in der Porzellanherstellung. Nachhaltiges umweltfreundliches Agieren gepaart mit einer sozialen Verantwortung sind Werte, die bei der BHS tabletop AG ernst genommen werden und im täglichen Handeln Berücksichtigung finden.

Wir verstehen uns nicht nur als Hersteller von hochwertigem Porzellan, sondern als weltweit führender Anbieter von Komplettlösungen für das Außer-Haus-Geschäft. Unsere Tablewareexperten bieten unseren Kunden einen umfassenden Service und optimierte Logistiklösungen für unsere Produkte.

Steuerungsinstrumente

Neben Umsatz und EBIT werden im Wesentlichen nachfolgende übergeordnete Steuerungskennzahlen bei der BHS tabletop AG verwendet:

Freie Liquidität

(Kasse + nicht ausgenutzte Banklinien)

EBIT-Marge

(EBIT / Gesamtleistung)

Eigenmittelquote

(Eigenmittel 1 /Bilanzsumme)

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft zeigt in 2023 mit 3,2 % ein moderates Wachstum, die Wachstumsrate in Europa liegt mit 0,4 % deutlich darunter. Höher dagegen das Wachstum in den Emerging Markets mit 4,3 %. Die USA, als wichtiger internationaler Absatzmarkt der BHS tabletop AG, zeigen mit 2,5 % ein Wachstum deutlich oberhalb des europäischen Niveaus. 2

1 Eigenmittel= Eigenkapital + Gesellschafterdarlehen
2 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/04/16/world-economic-outlook-april-2024?cid=ca-com-compdpubs_belt

Für 2023 wurde für Deutschland ein BIP-Rückgang um 0,3 % (Vorjahr: +1,9 %) gemeldet. 3 Dagegen zeigen die USA mit 2,5 % (Vorjahr: 1,9 %) 4 , ein moderates, Großbritannien mit prognostizierten 0,1 % (Vorjahr: 4,3 %) 5 ein kaum nennenswertes Wachstum. Entsprechend lag der ifo Geschäftsklima Index Deutschland im Dezember 2023 bei den Kriterien Klima, Lage und Erwartungen deutlich unter den Werten zu Jahresbeginn. Dabei zeigten das Bauhauptgewerbe, das verarbeitende Gewerbe sowie der Handel einen massiven, der Dienstleistungssektor einen leichten Abwärtstrend. 6

Negativ wirkten die anhaltend hohen Preise insbesondere im Rohstoff und Energiebereich, aber auch das gedämpfte Konsumverhalten. So wurde das Weihnachtsgeschäft vom Handel mit enttäuschend bewertet. 7 Weiter führen die geopolitische und gesamtwirtschaftliche Unsicherheit insgesamt zu einer Kaufzurückhaltung.

Der Umsatz der deutschen Porzellanindustrie ist nach Angaben des Verbandes der Keramischen Industrie (VKI), in dem auch die BHS tabletop AG organisiert ist, im Gesamtjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % zurückgegangen. Die Beschäftigtenzahl der Mitgliedsunternehmen betrug zum Jahresende 2.845 und lag damit 1,8 % unter Vorjahr. 8

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 zeigte in den ersten beiden Quartalen eine deutliche Erholung der Umsätze gegenüber dem Vorjahr, was zum Teil noch auf Nachholeffekte aus aufgeschobenen Projekten sowie auf ein gestiegenes Konsumverhalten in der Außerhausverpflegung zurückzuführen war. Bereits zum Ende des dritten und auch im vierten Quartal schwächte sich der Hochlauf aber ab. Anhaltend hohe Preise und die geopolitische wie gesamtwirtschaftliche Unsicherheit dämpften das Konsumverhalten.

Durch die im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Gegensteuerung der allgemeinen Marktentwicklung, konnte der Umsatz der BHS tabletop AG erneut deutlich von 86,2 Mio. EUR (2022) um 10,6 % auf 95,3 Mio. EUR (2023) gesteigert werden. Damit konnte sich die BHS deutlich von den vom Verband der Keramischen Industrie veröffentlichten Werten absetzen.

3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/
5 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14557/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-grossbritannien/
6 https://www.ifo.de/fakten/2023-12-18/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-dezember-2023
7 https://www.ifo.de/fakten/2023-12-18/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-dezember-2023
8 Verband der Keramischen Industrie e. V., Meldungen der Mitgliedswerke vom 14.02.2024

Die BHS hatte schon ab Beginn der COVID-19-Krise ein umfangreiches Liquiditätssicherungs- und Kostenreduktionsprogramm verabschiedet und umgesetzt. Flankiert von Prozessoptimierungs- und Digitalisierungsprojekten, als NextBHS-Projekte bezeichnet, zeigten die Maßnahmen auch in 2023 entsprechend Wirkung. Wir sind davon überzeugt, dass uns diese organisatorische und digitale Transformation schlanker, schneller und effizienter gemacht hat.

Auf allen für die Branche relevanten Messen in 2023 präsentierte sich die BHS tabletop als "home of Bauscher, Schönwald, Playground und Heart & Soul" und zeigte damit die umfangreiche Tableware- Kompetenz. In Mailand auf der internationalen Messe "HOST" wurde erstmalig mit einem eigenen BHS-Stand ausgestellt.

Die Entwicklung der Marktpräsenz steht in unserem täglichen Handeln permanent im Mittelpunkt. Der strategische Ansatz, aus den jeweiligen internationalen Märkten heraus zu agieren und dadurch kulturelle und gastronomische Bedürfnisse besser zu verstehen, macht die BHS in den unterschiedlichen Ländern zu einem verlässlichen internationalen Partner, der frühzeitig gastronomische Trends erkennt und diese in Produkt und Service umsetzt.

Zielgruppenspezifische Vermarktungskampagnen in analogen sowie digitalen Kanälen erhöhen die Sichtbarkeit unserer Marken und Produkte und unterstützen den weltweiten internationalen Erfolg.

Auch in 2023 konnten wir mit professionellen Marktaktivitäten daher viele Kunden für die BHS tabletop AG begeistern. Hier seien nur ein paar wenige Beispiele genannt:

InterContinental Paris - Le Grand, Paris

KSC Karlsruhe (Fußballstadion)

Tui Mein Schiff 7

Villa Viva, Hamburg

Aldi Betriebsrestaurant, Mülheim

AROSA, Flusskreuzfahrt

Die Mitarbeiter

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Personalstand in 2023 um weitere 19 MitarbeiterInnen. Im Mittelpunkt unserer Rekrutierungsaktivitäten standen die Suche und Gewinnung von IT- und SAP- Spezialisten sowie MitarbeiterInnen mit analytischen Fähigkeiten im Bereich Sales Controlling und artverwandter Arbeitsbereiche. Ein Themenschwerpunkt im abgelaufenen Jahr war die weitere Digitalisierung unserer Arbeitsplätze. Dabei wurde mit der Entscheidung für die Einführung einer modernen HR-Software die Basis dafür gelegt, die HR-Prozesse zu vereinfachen, transparenter zu gestalten und zu beschleunigen. Weiter wurde in 2023 ein Personalentwicklungskonzept erarbeitet, das in der Folge nun Schritt für Schritt etabliert wird.

Die BHS hat im Jahr 2023 weiterhin stark in die eigene Berufsausbildung und Weiterbildung investiert.

Im Geschäftsjahr 2023 verstärkte sich das Ringen um motivierte und leistungsbereite Auszubildende auf dem Ausbildungsmarkt. Zwölf neue Auszubildende wurden eingestellt. Zum 31. Dezember 2023 befanden sich somit wie im Vorjahr insgesamt 30 junge Menschen in einer kaufmännischen, gewerblich-technischen Berufsausbildung oder einem dualen Studium.

Im Rahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildungen standen diverse Qualifizierungsmaßnahmen in technischer wie auch in kaufmännischer Richtung an.

Um das Interesse an der BHS als attraktiven Arbeitgeber zu steigern, nahmen wir im Einzugsbereich unserer Standorte an diversen Ausbildungs- und Jobmessen teil.

Insgesamt waren 2023 durchschnittlich 810 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der BHS tabletop AG beschäftigt (Vorjahr: 746). Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich die Zahl der Beschäftigten aufgrund des deutlichen Geschäftsanstiegs auf 808 (Vorjahr: 787).

Ertragslage

Ergebnis deutlich gesteigert

Die BHS tabletop AG konnte in 2023 erneut ein deutliches Wachstum erzielen. Der Umsatz stieg um 10,6 % von 86,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 95,3 Mio. EUR im Berichtsjahr. Die Prognose deutlich steigender Umsätze wurde somit erfüllt.

Die Gesamtleistung erhöhte sich zudem durch einen Bestandsaufbau in Höhe von 4,7 Mio. EUR (Vorjahr: Bestandsaufbau 3,4 Mio. EUR). Die Gesamtleistung lag mit 100,0 Mio. EUR um 11,6 % über der des Vorjahres (89,6 Mio. EUR).

Die Bestandserhöhung an unfertigen und fertigen Erzeugnissen ist überwiegend mengengetrieben und soll einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Lieferfähigkeit leisten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Vorjahr geprägt durch Mehrerlöse im Rahmen von Verkäufen nicht betriebsnotwendiger Grundstücke in Höhe von 2,1 Mio. EUR. Auch im Berichtsjahr sind Mehrerlöse aus Grundstücksverkäufen in Höhe von 0,6 Mio. EUR enthalten. Außerdem sind hier Auflösungen von Rückstellungen (1,3 Mio. EUR) und weitere periodenfremde Erträge (1,2 Mio. EUR) ausgewiesen.

Einhergehend mit dem Umsatzwachstum, bei gleichzeitigem Anstieg der Einstandspreise lag auch der Materialaufwand mit 33,3 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert von 25,9 Mio. EUR.

Auch wenn der firmenbezogene Verbandstarifvertrag und der freiwillige Verzicht der Führungskräfte auf variable Vergütungsbestandteile weiter Bestand haben, spiegelt sich im Personalaufwand der weitere Personalaufbau und die Tarifanpassungen wider. So liegt der Personalaufwand mit 38,3 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert von 35,6 Mio. EUR. Der Quotient aus Personalaufwand und Gesamtleistung liegt dennoch geringfügig unter dem Vorjahr. Auch unter Berücksichtigung von Aufwendungen für Leiharbeiter, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst sind, liegt diese Messgröße unter Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bleiben mit 20,0 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (2022: 20,0 Mio. EUR), wenngleich es auf den einzelnen Kostenarten innerhalb dieser Position zu Veränderungen kam. So stiegen insbesondere Werbe-, Messe- und Reisekosten sowie die Kosten für die IT, wogegen der Aufwand für Leiharbeiter und Vertriebsprovisionen rückläufig war.

Das Zinsergebnis stellt sich mit -2,7 Mio. EUR erheblich schlechter dar als im Vorjahr (-2,4 Mio. EUR). Das Finanzergebnis war im Vorjahr außerdem geprägt durch die vorgenommene Abschreibung in Höhe von 3,0 Mio. EUR. Im Berichtsjahr sind hier Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 1,1 Mio. EUR erfasst.

Aufgrund des hohen Jahresüberschusses waren trotz bestehender Verlustvorträge im Berichtsjahr 0,6 Mio. EUR Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag zu bilden.

Das Geschäftsjahresende zeigt einen Jahresüberschuss von 6,7 Mio. EUR, im Vorjahr lag das Ergebnis bei 2,6 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag und vor Zinsen (EBIT) liegt bei 10,0 Mio. EUR (Vorjahr: 5,8 Mio. EUR) und übertrifft damit unsere Prognose des Vorjahres deutlich.

Die Kennzahl EBIT-Marge, die das Verhältnis von EBIT zur Gesamtleistung widerspiegelt, liegt bei 10,0 %, im Vorjahr bei 6,4 %. Damit liegt auch die EBIT-Marge deutlich über der Prognose des Vorjahres.

Finanzlage

Gesicherte Finanzierung

Durch COVID-19, der bereits in 2020 eingeleiteten Anpassung der Kostenstrukturen und den geplanten Zukunftsprojekten hatte sich der Kapitalbedarf der BHS tabletop AG vergrößert. Daher hatte die BHS gemeinsam mit den Hausbanken und dem Eigner bereits in 2020 ein neues Finanzierungskonzept auf den Weg gebracht, wodurch dem Unternehmen von Hausbanken und Eigner jeweils ein zusätzlicher Betrag im zweistelligen Millionenbereich zur Verfügung gestellt worden war. Zwei in diesem Zusammenhang von den Hausbanken ausgereichte, in 2023 endfällige Darlehen wurden in langfristige Tilgungsdarlehen umgewandelt.

Damit einhergehend wurden mit den kreditgebenden Banken auch die Covenants neu definiert. Die Covenants wurden im Geschäftsjahr 2023 durchgehend erfüllt, neben den planmäßigen Tilgungen konnte im Dezember 2023 eine Sondertilgung in Höhe von 2 Mio. EUR geleistet werden. Unter diesen Voraussetzungen ist der Kapitalbedarf aus heutiger Sicht für mehrere Jahre gedeckt.

Darüber hinaus verfügt die BHS tabletop AG zum 31. Dezember 2023 über eingeräumte Kontokorrentlinien in Höhe von 6,0 Mio. EUR (davon Ausnutzung in Höhe von 0,4 Mio. EUR durch Avale). Die flüssigen Mittel sind von 11,8 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR insbesondere aufgrund der hohen Investitionen, sowie der planmäßigen und außerplanmäßigen Tilgung der Darlehen gesunken. Zum Stichtag ergibt sich mit 7,9 Mio. EUR wie prognostiziert eine deutlich niedrigere freie Liquidität als im Vorjahr.

Insgesamt ist somit die Finanz- und Liquiditätslage der BHS tabletop AG gesichert und langfristig orientiert aufgestellt.

Investitionen in 2023 erneut deutlich gesteigert

Die BHS investierte im Berichtsjahr mit 6,4 Mio. EUR deutlich mehr als im Vorjahr (2,4 Mio. EUR) und lag damit auch deutlich über dem Prognosewert von 4,5 Mio. EUR. Jahresübergreifende Projekte (SAP- EWM) sowie spät im Geschäftsjahr gestartete Investitionen führen zu einem hohen Bestellobligo, so dass sich zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo für Anlageinvestitionen in Höhe von 3,3 Mio. EUR ergibt. Die Investitionsschwerpunkte lagen, neben der Optimierung bestehender Produktionsanlagen, in der Erneuerung der IT-Infrastruktur und dem weiteren Ausbau unserer Logistiksysteme. Die Finanzierung des Bestellobligos ist durch die oben beschriebene freie Liquidität vollständig gesichert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist mit 89,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger geworden (Vorjahr: 96,0 Mio. EUR).

Dabei liegt das Anlagevermögen mit 33,4 Mio. EUR durch die, wie oben beschrieben, hohen Investitionen und unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen deutlich über dem Vorjahresniveau (30,2 Mio. EUR).

Das Vorratsvermögen liegt mit 23,5 Mio. EUR insbesondere durch den deutlich höheren Bestand an unfertigen sowie fertigen Erzeugnissen und Waren erheblich über Vorjahresniveau (18,9 Mio. EUR).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen deutlich von 14,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 16,7 Mio. EUR. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einem Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundenen Unternehmen.

Das Eigenkapital der BHS wird durch den erzielten Jahresüberschuss erheblich verbessert. Der 'Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag' reduzierte sich so erneut von 20,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 13,6 Mio. EUR im Berichtsjahr. Die zur Steuerung eingesetzte Kennzahl der Eigenmittelquote 9 beläuft sich auf 18,7 % (Vorjahr: 8,8 %) und bestätigt erneut die positive Entwicklung des Unternehmens.

Die positive Fortführungsprognose aus dem Jahr 2020 wurde bereits durch ein in 2021 beauftragtes IDW S6 Gutachten bestätigt. Die im Geschäftsjahr 2023 realisierten Werte waren deutlich besser. Die Prognosewerte der kommenden Jahre liegen ebenfalls über den zugrundgelegten Planwerten der Fortführungsprognose. Ursächlich ist insbesondere auch die schneller als erwartete Markterholung sowie erfolgreich durchgesetzte Preiserhöhungen auf der Absatzseite, wenngleich sich im letzten Quartal 2023 eine Konsumabschwächung zeigte.

Die Rückstellungen liegen mit 32,0 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau von 33,2 Mio. EUR. Dabei sind die Pensionsrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen spürbar zurückgegangen. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses mussten trotz bestehender Verlustvorträge erneut Steuerrückstellungen gebildet werden, wodurch diese Position erheblich angestiegen ist.

Die Verbindlichkeiten liegen in Summe mit 57,9 Mio. EUR deutlich unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 62,8 Mio. EUR). Die planmäßigen und außerplanmäßigen Tilgungen (7,5 Mio. EUR) führten zu einer deutlichen Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 28,5 Mio. EUR auf 21,0 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind dem weiter positiven Geschäftsverlauf und den hohen Investitionen folgend von 4,2 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR angestiegen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten liegen mit auf 2,7 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.

9 Berechnung: (-Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag + Gesellschafterdarlehen) / (Bilanzsumme - Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag)

Zusammenfassung Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die BHS konnte ihre Ertragskraft trotz der gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise wie im Vorjahresbericht prognostiziert auf ein deutlich positives, und über dem Vorjahr liegendes, Niveau steigern. Wenngleich das Eigenkapital weiterhin negativ bleibt, hat sich die Eigenmittelquote deutlich verbessert. Durch Tilgungsleistungen und hohe Investitionen ist die freie Liquidität im Vergleich zum Vorjahr zwar zurückgegangen, die Finanzlage der BHS steht aber durch die mehrjährigen Finanzierungsverträge weiterhin auf einem gesicherten, soliden Fundament. Die BHS wird auch weiterhin in die Substanz investieren. Ungenutzte Kontokorrentlinien sowie positive liquide Mittel zeigen eine gute Liquiditätsausstattung, womit auch künftig Wachstums- und Innovationsinitiativen finanziert werden können.

Unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten und weiterer geopolitischen Verwerfungen sind Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage als zufriedenstellend zu bezeichnen und bilden eine gute Basis für das geplante zukünftige Wachstum.

Schlusserklärung zum Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG

100 % Anteilseigner der BHS tabletop AG ist die 13. Serafin Verwaltungs GmbH, München.

Der Vorstand der BHS tabletop AG hat deshalb gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Wir erklären, dass die BHS tabletop AG bei den im Abhängigkeitsbericht aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt worden ist."

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 bleibt der Ausblick eine Herausforderung. Nach wie vor sind die Energiepreise sehr volatil. Durch die andauernden geopolitischen Auseinandersetzungen gehen wir davon aus, dass sich die Energiepreise dauerhaft auf einem höheren als dem Vorkrisen-Niveau einpendeln könnten. Die beabsichtigten Steigerungen der CO 2 -Abgaben werden die Energiekosten zusätzlich weiter erhöhen.

Die Corona-Situation hat sich entspannt. 2024 sollte nach aktueller Einschätzung die Pandemie auch weltweit weitgehend ohne relevanten Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung bleiben.

Positiv ist außerdem, dass die aktuelle Rezession in Deutschland mit einem Minus in Höhe von 0,3 % für 2023, im Laufe des Jahres 2024 überwunden werden soll und ein BIP-Wachstum von ca. +0,8 % 10 erwartet wird. Auch in unseren wichtigsten internationalen Märkten wird aktuell von einer positiven Entwicklung ausgegangen (Österreich +0,8 % 11 , USA +2,1 % 12 , Schweiz +1,8 % 13 , Italien +0,7 % 14 ).

Gegenüber Ende 2023 hat sich das ifo Geschäftsklima Deutschland in den Kategorien Klima und Lage weiter verschlechtert. Der ifo Index für die Erwartung verharrt weiter auf niedrigem Niveau. 15 Die aus dem Krieg in der Ukraine folgende Unsicherheit in den Märkten und den damit einhergehenden Auswirkungen auf stark steigende Preise und auf einen dadurch ausgelösten, gegebenenfalls auch anhaltenden, Nachfragerückgang machen Prognosen für die deutsche Keramikindustrie weiter sehr schwierig.

Wir gehen davon aus, dass der Druck auf der Lieferantenseite, Preiserhöhungen an uns weiterzugeben, weiter hoch sein wird. Aktuelle Tarifverhandlungen in verschiedenen Bereichen zeigen ebenfalls stark steigende Forderungen durch die Arbeitnehmerseite. Wir haben im Jahr 2023 gute Erfahrungen mit sauber begründeten Preiserhöhungen gemacht, die sich nachvollziehbar an den tatsächlichen Kostensteigerungen orientieren. Wir halten dies auch bei zukünftigen Faktorpreissteigerungen für ein probates Mittel.

10 https://www.bundesfin anzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2024/02/Inhalte/Kapitel-6-Statistiken/6-4-05-realesbruttoinlandsprodukt.html
11 https://www.imf.org/en/Countries/AU
12 https://www.imf.org/en/Countries/USA
13 https://www.imf.org/en/Countries/CHE
14 https://www.imf.org/en/Countries/ITA
15 https://www.ifo.de/fakten/2024-02-23/ifo-geschaeftsklimaindex-gestiegen-februar-2024

Aufgrund der auch in den ersten Monaten des Jahres 2024 anhaltenden Konsumzurückhaltung und der weiteren Unsicherheiten im Markt könnten im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr die Umsätze leicht zurückgehen.

Trotz der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten rechnen wir auch für das Jahr 2024 mit positiven Ergebnissen. Wir gehen davon aus, dass wir etwaige negative Effekte über Preiserhöhungen oder durch interne Maßnahmen nicht vollständig kompensieren können und erwarten für 2024 ein EBIT deutlich unter Vorjahr. Entsprechendes gilt für die EBIT- Marge.

Die BHS ist durch ihre Investitionen in die Produktion, in den Vertrieb und die digitale Kommunikation dennoch gut gerüstet und blickt der Zukunft positiv entgegen. Für das Jahr 2024 plant die BHS tabletop AG erneut nennenswerte Investitionen in Höhe von 4,5 Mio. EUR. Ein Großteil davon ist für die weitere Digitalisierung, die Neuentwicklungen von Produkten, sowie den Aufbau einer CO 2 reduzierten Energieversorgung (z. B. Photovoltaik) vorgesehen. Durch die Reduktion der in Anspruch genommenen Darlehen wird sich die Finanzlage voraussichtlich weiter verbessern und auch über 2024 hinaus als gesichert eingeschätzt. Die verfügbaren Mittel sowie Kontokorrentlinien reichen aus, um notwendige Investitionen in den weiteren Geschäftsausbau aus eigener Kraft zu tätigen. Die als Steuerungskennzahl verwendete 'Freie Liquidität' wird im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der geplanten Investitionen und Darlehenstilgungen sowie der geringeren Ergebniserwartung deutlich absinken.

Einhergehend mit der positiven Ergebnisprognose gehen wir von einer Erhöhung der Eigenmittel aus, womit sich auch die Eigenmittelquote im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern wird.

Die getroffenen zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen basieren auf den heutigen Erwartungen und Annahmen und auf der Prämisse einer sich verbessernden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ von den Erwartungen und Annahmen abweichen können.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

BHS arbeitet mit einem Risikomanagementsystem, das Risiken frühzeitig erkennt und damit ein rechtzeitiges Reagieren ermöglicht. Dabei setzt BHS auf ein integriertes Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystem, dass darüber hinaus einem kontinuierlichen Optimierungsprozess unterliegt. Das Risikomanagement ist bei der BHS ein wesentlicher Erfolgsfaktor und gehört als integraler Bestandteil zum Managementsystem.

Der Bereichsleiter Finanzen stimmt sich mit der Geschäftsleitung über alle Aktivitäten in Verbindung mit dem Risikomanagement ab. Der Vorstand informiert regelmäßig den Aufsichtsrat über die zu erwartenden Risiken und die zur Gegensteuerung eingeleiteten Maßnahmen.

Finanzierungsrisiko

Die Gewährleistung der Finanzierungsfähigkeit ist das wichtigste Ziel unserer Finanzierungspolitik. Durch die Stärkung der Kapitalbasis in der Vergangenheit und die positive Geschäftsentwicklung 2023 konnten und können wir trotz Ukrainekrieg und leichter Rezession in Deutschland die Transformation und die Umsetzung von Zukunftsprojekten weiter finanzieren. Das Finanzierungsrisiko sehen wir daher aus heutiger Sicht als gering an.

Marktrisiken

BHS agiert in einem hoch kompetitiven Markt, der von einer, insbesondere aus dem asiatischen Raum, steigenden Wettbewerberzahl geprägt ist. Die BHS tabletop profitiert davon, dass sie Rohstoffe und Handelswaren weitestgehend aus Europa bezieht und somit nicht im größeren Maße von den angespannten Lieferketten oder sehr langen Lieferzeiten auf der Einkaufsseite betroffen ist.

Ein erneutes Aufflammen der COVID-19-Pandemie ist nach wie vor ein latenter Unsicherheitsfaktor, der jedoch gegenüber 2022 weiter an Brisanz verloren hat.

BHS setzt auch künftig auf innovative und hochqualitative Lösungen als Differenzierungsmerkmal und hat zudem den von der BHS initiierten ,Gastroticker', eine Informationsplattform in Sachen Corona für Gastronomen und Hoteliers, zum ,Trendticker' ausgebaut, um direkter mit Kunden und Geschäftspartnern zu kommunizieren und dort neueste tabletop Trends zu platzieren. Zudem wurden die Websites der BHS und die Produktdarstellung komplett neugestaltet.

Operationale Risiken

Durch COVID-19 und den Ukrainekrieg ist die Volatilität in den für uns relevanten Rohstoff- und Absatzmärkten gestiegen mit entsprechenden Auswirkungen auf die generelle Prognosefähigkeit und Einschränkungen bei der langfristigen Produktionsplanung. Damit ist auch eine gleichmäßige Auslastung der Produktion eine große Herausforderung. Mit der Modernisierung und Optimierung unserer Informations- und Planungssysteme und weiteren Investitionen in flexible Produktionsanlagen, werden die Voraussetzungen geschaffen, noch agiler auf Kapazitätsschwankungen reagieren zu können.

Unter anderem durch den Ukraine-Russland-Konflikt wurde die Inflation deutlich angetrieben. Dies birgt das Risiko, dass Lieferanten zunehmend Kostensteigerungen weitergeben, die ggfs. nicht vollständig oder erst zeitverzögert an unsere Kunden durchgereicht werden können.

Hohe Energiepreise werden auch in Zukunft eine Herausforderung darstellen. Des Weiteren drohen Risiken aus der beabsichtigten CO 2 - Bepreisung. Diesen Risiken begegnen wir u. a. durch die weitere Optimierung unserer Energieversorgung, insbesondere auch durch den Bau eigener Photovoltaikanlagen.

Es zeichnet sich ab, dass es schwierig ist aufgrund der derzeit niedrigen Arbeitslosenquote und der Branchenzugehörigkeit von BHS geeignetes Fachpersonal zu rekrutieren. Hinzu kommt eine höhere Bereitschaft des eigenen Personals sich in anderen Branchen nach Stellen mit vermeintlich attraktiveren Konditionen umzusehen. In dieser Gemengelage besteht das Risiko, dass das für die Wachstumsziele benötigte Personal nicht im notwendigen Umfang bzw. erst mit Verzögerung zur Verfügung gestellt werden kann. Durch den angespannten Personalmarkt gestaltet sich der gesamte Personalbeschaffungsprozess schwieriger und dadurch wiederum besteht das Risiko deutlich steigender Personalbeschaffungskosten.

Neben Chancen gewinnen auch die Risiken aus dem wichtigen Themenfeld Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Damit verbunden sind Großprojekte wie der geplante Ersatz des aktuellen Warenwirtschaftssystems durch die Software SAP EWM oder die Migration auf das ERP-System SAP S/4-Hana.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Das größte Risiko aus Sicht der BHS besteht in den deutlich höheren Energiepreisen getrieben durch den Ukraine-Krieg und perspektivisch durch die neuen Klimavorgaben von Deutschland sowie der Europäischen Union. Das Unternehmen hat sich mit dem umgesetzten Finanzierungskonzept und der erfolgten Anpassung der Kostenstrukturen auf das schwierigere Umfeld eingestellt.

Chancenbericht

Marktchancen

Grundsätzlich blicken wir positiv in die Zukunft und sehen es als positives Zeichen, dass das Bedürfnis der Menschen zu Reisen und Außer-Haus zu speisen, überall deutlich präsent ist, auch wenn sich in den ersten Monaten 2024 in unserem Markt eine gewisse Konsumzurückhaltung zeigt.

Der Bereich Casual Dining entwickelt sich weiterhin mit unterschiedlichen Gastronomiekonzepten sehr stark. Dieser Bereich stellt für uns neue Marktchancen dar.

Mit unserer neuen Marke Heart & Soul folgen wir diesem Casual Dining- Trend und erobern dadurch neue Zielgruppen. Trendiges Gastronomie- Porzellan mit besonderen Optiken und Haptiken. Vitrified China für lebendige Tisch-Inszenierungen und unterschiedlichen Food Styles ist ein weiterer Schlüssel zum Erfolg.

Außerdem steht Nachhaltigkeit weiterhin im Fokus unserer bisherigen Zielgruppen. Porzellan dient grundsätzlich als Alternative für umweltbelastende Einwegbecher und -geschirre und stellt dadurch eine valide Option dar.

Operationale Chancen

Die BHS tabletop wird auch weiterhin großen Wert auf die Digitalisierung von Prozessen legen, um die Produktivität zu steigern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Durch die Nutzung moderner Technologien und die Anpassung der Prozesse soll eine noch höhere Qualität, Flexibilität und Effizienz erreicht werden.

Eine zielgruppengerechte Stärkung der Sortimente, wie z. B. durch die neue Playground-Kollektion "ReNew", das neue Bauscher Sortiment "Reusable", das Dekorkonzept "Companion" von Schönwald oder die "Airflow Essenta" Farbglasur Kollektion von BHS Healthcare Partner, schafft neue Wachstumschancen.

Durch gezielte Portfolio- und Kommunikationsmaßnahmen soll die Marktdurchdringung in Fokusregionen forciert werden. Hierbei geht es darum, das Angebot des Unternehmens auf die Bedürfnisse und Präferenzen der jeweiligen Zielmärkte anzupassen und die Kundenbindung zu stärken.

Die Umsetzung der zahlreichen Digitalisierungsprojekte bietet wichtige Chancen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter zu erhöhen und das Potenzial für zukünftiges Wachstum zu maximieren.

 

Selb, 22. Juli 2024

BHS tabletop AG

Der Vorstand Dr. P. Diekmann

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BHS tabletop AG, Selb

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BHS tabletop AG, Selb, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BHS tabletop AG, Selb, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 22. Juli 2024

RLT Ruhrmann Tieben & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Zweigniederlassung Düsseldorf

Oliver Graß, Wirtschaftsprüfer

Nadine Luchtenberg, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats

der BHS tabletop AG mit dem Sitz in Selb

Amtsgericht Hof, HRB 6212 (nachfolgend die "Gesellschaft") an die Hauptversammlung 2024

Aufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht. Maßstab für diese Überwachung waren die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung.

Wesentliche Grundlage für die Erfüllung der gesetzlichen Überwachungsaufgabe waren die schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat regelmäßig und zeitnah über die Unternehmensstrategie, die Planung, die Geschäftsentwicklung, die Risikosituation, das Risiko-Management und etwaige Abweichungen der Geschäftsentwicklung von der ursprünglichen Planung sowie über wichtige Geschäftsvorfälle des Konzerns und der Gesellschaft.

Die Geschäftsordnung des Vorstands beinhaltet einen Katalog von Geschäften und Maßnahmen, zu deren Vornahme der Vorstand der Zustimmung des Aufsichtsrats bedarf. Die Geschäfte und Maßnahmen, die der Vorstand dem Aufsichtsrat gemäß diesem Katalog im Geschäftsjahr 2023 zur Zustimmung vorgelegt hat, hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand diskutiert und eingehend geprüft. Wir haben den vorgelegten Geschäften und Maßnahmen jeweils zugestimmt.

Zudem tauscht sich der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand in regelmäßig stattfindenden Terminen aus und erörtert aktuelle Geschäftsvorfälle, Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und der Compliance der Gesellschaft sowie sonstige wichtige Ereignisse.

Im Geschäftsjahr 2023 haben vier Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.

Ausschüsse des Aufsichtsrats wurden weder gebildet noch bestanden welche in diesem Zeitraum.

Personalia Vorstand

Mitglieder des Vorstands waren:

Dr. Philipp Diekmann

Christoph Auer (bis 30.06.2023)

Personalia Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats waren:

Kamil Grzelak (Vorsitzender)

Mario Herrmann (Stellv. Vorsitzender)

Dr. Dominik Socher

Wolfgang Ley

Cathrin Kick

Michael Ott

Prüfung des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses 2023

Der Vorstand hat uns den Jahresabschluss, insbesondere Bilanz, GuV sowie Anhang und Lagebericht und den Konzernabschluss inklusive Konzernlagebericht fristgerecht vorgelegt.

Die von der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2023 entsprechend dem Wahlvorschlag des gesamten Aufsichtsrats zum Abschlussprüfer bestellte RLT Ruhrmann Tieben & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, hat den nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetztes (AktG) aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie den Lagebericht und den Konzernabschluss zum 31.12.2023 sowie den Konzernlagebericht geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Abschlussprüfer hat uns seine Berichte über Art und Umfang sowie über das Ergebnis seiner Prüfungen (Prüfungsberichte) des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses vorgelegt. Die genannten Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig übermittelt.

Wir haben die abschließende Prüfung von Jahresabschluss, Lagebericht, Konzernabschluss und Konzernlagebericht in der Aufsichtsratssitzung am 23.07.2024 unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers vorgenommen. Der Vorstand nahm an dieser Sitzung teil, erläuterte seine Vorlagen und beantwortete unsere Fragen. Der Abschlussprüfer nahm an dieser Sitzung ebenfalls teil und berichtete über seine Prüfung und die wesentlichen Prüfungsergebnisse, erläuterte seine Prüfungsberichte und beantwortete unsere Fragen, insbesondere zu Art und Umfang der Prüfung sowie zu den Prüfungsergebnissen. Hierdurch konnten wir uns von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfung und der Prüfungsberichte überzeugen und haben dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt.

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung von Jahresabschluss, Lagebericht, Konzernabschluss und Konzernlagebericht sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und Konzernabschluss gebilligt.

Mit der Billigung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat ist dieser festgestellt.

Prüfung des Abhängigkeitsberichts für das Geschäftsjahr 2023

Der Vorstand hat uns den vom ihm aufgestellten Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 (Abhängigkeitsbericht) fristgerecht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft.

Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und folgenden Vermerk erteilt:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1.

die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2.

bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind,

3.

bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentliche andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."

Der Abschlussprüfer hat uns den Prüfungsbericht vorgelegt. Der Abhängigkeitsbericht und der Prüfungsbericht hierzu wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig übermittelt.

Wir haben den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers geprüft.

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung, stimmen wir dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Der Aufsichtsrat ist insbesondere zu der Überzeugung gelangt, dass keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands zum Abhängigkeitsbericht zu erheben sind.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den gewählten Vertretern der Belegschaft sowie allen MitarbeiterInnen für ihren Einsatz und ihre Leistungsbereitschaft Dank und Anerkennung aus.

 

München, den 23.07.2024

Kamil Grzelak, Aufsichtsratsvorsitzender

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