Pfalzwerke Solarpark XXII GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Burré seit 14.10.2008 | Geschäftsführer |
Jürgen Beyer seit 14.10.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PFALZKOM GmbHLudwigshafen am RheinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis), hat sich die konjunkturelle Lage in Deutschland 2024 weiter abgeschwächt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach ersten Berechnungen im Jahr 2024 um 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr und war damit im zweiten Jahr infolge rückläufig. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2024 von durchschnittlich 46,1 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,2 % oder 72.000 Personen mehr als im Jahr zuvor, wodurch hier ein neuer Höchststand erreicht wurde. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind 2024 jahresdurchschnittlich deutlich gestiegen. Im langjährigen Durchschnitt bewegen sie sich aber nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Die Anstiege beruhen dabei besonders auf der schwachen Wirtschaftsentwicklung mit einer nur geringen Zunahme in der Erwerbstätigkeit und einer weiter rückläufigen Arbeitskräftenachfrage, wodurch es für Arbeitslose schwieriger war, eine neue Stelle zu finden. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 178.000 auf 2.787.000 Menschen. Die Unterbeschäftigung, die neben der Arbeitslosigkeit auch Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit umfasst, nahm gegenüber 2023 um 130.000 auf 3.578.000 zu. Trotz des aktuell schwierigen konjunkturellen Umfelds, schloss die Entwicklung des deutschen Marktes für IT und Telekommunikation (ITK) 2024 mit einem Umsatzplus von 3,3 Prozent auf 222,6 Milliarden Euro. Parallel entwickelte sich in der Branche die Zahl der neuen Arbeitsplätze. Die Zahl der Beschäftigten im ITK-Sektor verzeichnete im Jahresverlauf 2024 einen Anstieg auf 1,31 Mio. Geschäftsverlauf 2024 Die sich generell verschärfende wirtschaftliche Situation bei potentiellen wie auch bestehenden Kunden führte 2024 zu einer zunehmenden Preissensitivität, was sich insbesondere im zweitenHalbjahr in einer verzögerten Auftragsvergabe wiederspiegelte. Der ITK-Markt in Deutschland insgesamt zeigte zwar ein solides Wachstum, dieses wurde jedoch insbesondere vom Softwaregeschäft getragen. Der regionale ITK-Markt stellte sich im Jahresverlauf für uns hingegen differenziert dar, insgesamt war eine auf stabilem Niveau vorherrschende "Seitwärtsbewegung" zu beobachten. Übergreifende Themenfelder wie KI und HPC (high performance computing) hoben sich mit enormen Nachfragezuwächsen ab, welche allerdings verstärkt auf internationaler Ebene und mit großen Skaleneffekten eingesteuert werden. Dieser Trend kann von regional agierenden Marktteilnehmern wie der PFALZKOM nur bedingt direkt bedient werden. Daher haben wir unser Engagement im Jahresverlauf weiter verstärkt, durch geeignete Kooperationen mit IT-Dienstleistern und Bereitstellung von Testumgebungen für KI-Anwendungen aus der Metropolregion Rhein Neckar heraus auch derartige Wachstumspotenziale für uns zu erschließen. Hier zeigt sich die vorausschauende Investition in unser modular konzipiertes Datacenter Rhein-Neckar 2 als sehr hilfreich, da wir damit perspektivisch auch den Bedarf nach drastisch steigender Energiedichte im Rechenzentrum flexibel Rechnung tragen können und sogar Liquid Cooling Modelle (Flüssigkeitskühlung) für unsere Kunden zukünftig umsetzbar sind. Die konsequente Positionierung unserer Datacenter als "sicherer Hafen" für Datensouveränität, DSGVO Compliance und nachhaltigen IT-Betrieb hat schon in der ersten Jahreshälfte greifbare Erfolge hervorgebracht. So konnten wir zwei Großkunden mit langjährigen Verträgen in den Produktivbetrieb übernehmen, welche aus dem Gesundheitsbereich bzw. aus Digitalsektor stammen und bundesweite Bedeutung besitzen. Aufgrund der komplexen Anforderungen besitzen diese Projekte durchaus Symbolcharakter für das weiter zu generierende Geschäft. Ergänzend zu unserer branchenübergreifenden Ausrichtung haben wir damit das Gesundheitswesen und den öffentlichen Sektor als besonders sicherheitsaffine Geschäftsfelder konsequent weiterentwickelt. So war auch die von der Metropolregion Rhein Neckar, der BASF SE und der PFALZKOM ausgerichtete Regionalkonferenz "Digitalisierung und e-Government" Ende November ein besonderes Highlight, bei dem wir unsere besonders vertrauenswürdigen und sicheren Infrastrukturen auf politischer Entscheider-Ebene bestens positionieren konnten. Im Kontext der drastisch steigenden Gefahrenmomente im Cybersecurity Umfeld ist es umso erfreulicher, dass wir einen in der Region ansässigen führenden Security Spezialisten als Neukunden für unsere Rechenzentrums- und Netzinfrastrukturen gewinnen konnten. Es ist vorgesehen, diese Partnerschaft - wie auch bereits bestehende mit weiteren Security Akteuren - bewusst im Sinne der vertrieblichen Kooperation auszubauen. Dies sendet ein bedeutsames Signal gerade auch an den vielfach attackierten und kompromittierten Mittelstand als Zielgruppe von Hackern. Auch auf dem Feld der intensiven Interaktion von OT und IT (Operating bzw. Information Technology) haben wir als Partner des TWIN4TRUCKS Entwicklungsprojekts unter der Federführung der Daimler Truck AG, der Smart Factory, Kaiserslautern und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH wegweisende Entwicklungsarbeit für die Etablierung von Digitalen Zwillingen in der vernetzten Fabrik von Morgen eingebracht. Unser Beitrag fokussiert dabei auf sichere Cloud Lösung zur Datenverarbeitung und -speicherung, welche in das europäische GAIA-X Ecosystem eingebettet sind. Insgesamt blicken wir auf eine solide Geschäftsentwicklung, welche es uns ermöglicht hat, wertvolle Akzente auch für zukünftige Wachstumspotenziale vorzubereiten und einzubringen. Die konsequente Straffung unserer Prozesse, der synergetische Ausbau des Portfolios mit einer Palette von Managed Services (IaaS, SaaS, BaaS) ermöglichen es uns, die Anforderungen unserer Kunden noch effektiver zu bedienen und Lösungsszenarien für hochverfügbare wie auch souveräne IT-Lösungen bedarfsgerecht an die Hand zu geben. Hier sei exemplarisch das Stichwort "Hybride Cloud" genannt, bei der operationale, wie auch sicherheitstechnische Anforderungen in optimaler Abwägung für die Daten unserer Kunden flexibel bereitstehen. Der eklatant gestiegenen Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit für uns als unternehmerische Verpflichtung, wie auch bei der Selektion der Dienstleister durch unsere Kunden, haben wir durch Besetzung von zwei dedizierten Rollen im Unternehmen Rechnung getragen. Dieses Fokussieren auf die Schwerpunkte Nachhaltigkeit in der Leistungserbringung bzw. das Energiemanagement als Säulen der systematischen Weiterentwicklung in Sachen Energieeffizienz, THG bis hin zum Code of Conduct unseres Unternehmens. Die Rückmeldung und sehr positive Einstufung im Supplier Ranking selbst anspruchsvoller Großkunden war hierfür bereits sehr beeindruckend, was uns ermutigt, diesen nachhaltigen Weg konsequent weiter zu verfolgen. Um den in der Branche gültigen anspruchsvollen Standards Rechnung zu tragen, ist zudem eine regelmäßige Zertifizierung auch interner Prozessabläufe unabdingbar. Auch in 2024 wurde die Zertifizierung nach Standard ISO 9001 und ISO 27001 erfolgreich abgeschlossen und dokumentiert zusammen mit der Zertifizierung nach dem Rechnungslegungsstandard ISAE 3402 das hohe Maß an Kompetenz der PFALZKOM. Unser Erfolg im Jahr 2024 wäre jedoch nicht möglich gewesen ohne das Engagement und die Fachkenntnisse unserer Mitarbeiter. Wir haben in ihre Weiterbildung investiert und ein positives Arbeitsumfeld geschaffen, um ihre Motivation und Produktivität zu steigern. Ertragslage Gewinn- und Verlustrechnung
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 wurde überlagert durch den Erlös aus der Veräußerung der Beteiligung an der TWL-KOM GmbH, Ludwigshafen.Das Rohergebnis lag infolge dessen TEUR 12.757,2 über dem Vorjahreswert. Ungeachtet dieses Sondereffektes konnten die gesteckten Ziele hinsichtlich Umsatzwachstum und Kostenreduzierung im Wesentlichen erfüllt werden. Dennoch machte sich der allgemeine Preisanstieg kostenseitig bemerkbar. Die Personalaufwendungen liegen mit TEUR 8.104,7 um 8,9 Prozent oberhalb des Vorjahreswertes. Dies ist im Wesentlichen durch die Besetzung offener Stellen, der Zahlung einer Inflationsausgleichprämie, sowie auf allgemeine Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Die Abschreibungen liegen um TEUR -41,8 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die bereits im Vorjahreszeitraum stark angestiegen sind, veharren nahezu auf Vorjahresniveau. Dies steht u.a. mit weiterhin hohen Aufwendungen für Lizenzen, Ausgaben für Personalrecruiting und Personalentwicklungsmaßnahmen, externen Kosten in Zusammenhang mit Forschungsmaßnahmen sowie den erweiterten Konzernleistungen in Zusammenhang. Das Beteiligungsergebnis weist einen Wert in Höhe von TEUR 560 aus und betrifft die anteiligen Gewinnausschüttungen der TWL-KOM GmbH aus dem Jahresergebniss 2023. Das EBIT übertrifft aufgrund des eingangs erwähnten Sondereffektes mit TEUR 14.465,5 den Vorjahreswert deutlich. Das Zinsergebnis setzt sich hauptsächlich aus den Zinsen für die Gesellschafterdarlehen der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT sowie dem Zinsanteil aus den Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen zusammen. Die Entwicklung der Zinsaufwendungen bei den Pensionsrückstellungen war dabei wesentlich für das verbesserte Zinsergebnis. Das Ergebnis vor Steuern lag dadurch mit TEUR 14.006,7 um mehr als das 9-fache über dem Wert des Vorjahres. Infolge teilweisen Aufbrauchs der steuerlichen Verlustvorträge sowie der weitestgehenden Steuerfreiheit des Gewinnes aus der Veräußerung der erwähnten Beteiligung, beträgt die Steuerquote 5,1 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2024 verbleibt somit ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 13.295,2. Im Rahmen einer im Dezember 2024 vorgenommenen, vorgezogenen Gewinnausschüttung, hat die Pfalzwerke Aktiengeselllschaft davon bereits TEUR 11.000,0 vereinnahmt. Darüber hinaus wurde ebenfalls im Dezember der gesamte Gewinnvortrag in Höhe von 7.152,0 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der PFALZKOM verändert sich 2024 von TEUR 55.868,4 auf TEUR 52.428,6. Das langfristig gebundene Vermögen ist durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital zu 95,7 Prozent finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt nach 37,6 Prozent im Vorjahr zum Jahresende 30,8 Prozent. Die Sachanlagenintensität blieb bei 89,5 Prozent unverändert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich 2024 auf TEUR 18.545,7 (Vorjahr: TEUR 9.695,6). Die langfristige Finanzierung ist darüber hinaus über Gesellschafterdarlehen und die Gewährung einer Kreditmittellinie seitens der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT schergestellt. Von der gewährten Kreditlinie sind TEUR 6.000,0 nicht ausgeschöpft. Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft kann in Bezug auf die Planung insgesamt als gut bezeichnet werden. Investitionen Die Investitionen im Berichtsjahr belaufen sich auf TEUR 3.206,7. Die Investitionsschwerpunkte lagen im Bereich der Sachanlagen, mit TEUR 2.453,4 auf den Übertragungsanlagen und mit TEUR 340,6 im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. In immaterielle Vermögensgegenstände, im Wesentlichen Software und Lizenzen wurden TEUR 189,5 investiert. Beteiligungen TWL-KOM GmbH Die TWL-KOM GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.474,8 (Geschäftsjahr 2022 TEUR 1.096,1). Die Beteiligung an dieser Gesellschaft bestand seit Gründung in Höhe von 40 Prozent und wurde mit Wirkung zum 01.01.2024 veräußert. Network Engineering GmbH Die Beteiligungsquote an der Network Engineering GmbH, Speyer, beträgt 25,3 Prozent. Das Jahresergebnis 2023 belief sich auf TEUR 15,4 (Geschäftsjahr 2022 TEUR -129,5). Ein Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 lag zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung der PFALZKOM noch nicht vor. Risiken und Chancen Im Rahmen unserer wertorientierten Unternehmensführung kommt dem verantwortungsbewussten Umgang mit Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, ein hoher Stellenwert zu. Die PFALZKOM hat die Systematik des Risikomanagementsystems der Muttergesellschaft übernommen, den unternehmensspezifischen Anforderungen angepasst und in ein eigenständiges Risikomanagementsystem umgesetzt. Dieses stellt sicher, dass Risiken in allen Geschäftsbereichen des Unternehmens systematisch untersucht und frühzeitig präventive Maßnahmen zu ihrer Bewältigung bzw. Reduzierung ergriffen werden. Dabei gehören strategische Entscheidungen sowie die Entwicklung unseres Absatz- und Beschaffungsmarktes zu den wichtigsten Risikofeldern, die wir laufend analysieren und bewerten. Gemäß dieser Ausrichtung wurde die Bewertung bestehender Einzelrisiken im Geschäftsjahr 2024 aktualisiert. Entsprechend ihrer Gewichtung waren dies im Wesentlichen Cyberkriminalität, Markt-, Verfügbarkeits und Personalrisiken. Von den 12 im Berichtszeitraum identifizierten Risiken lagen drei in einem Bereich, der eine regelmäßige Überwachung erfordert. Risiken für das Unternehmen ergeben sich aus dem seit Jahren anhaltenden Preisverfall in der ITK-Branche. Mit dem Bau unseres Rechenzentrums ist infolge der erwartet langen Amortisationsdauer ein Investitionsrisiko verbunden. Der Risikostatus der PFALZKOM zum 31. Dezember 2024 weist keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Elemente aus. Auch ist das Ergebnis der Ermittlung des Gesamtschadenserwartungswertes, der das kumulierte Risiko unter Berücksichtigung seiner Eintrittswahrscheinlichkeit angibt, als nicht existenzgefährdend einzustufen. Im laufenden Geschäftsjahr ist mit solchen Risiken ebenfalls nicht zu rechnen. Mit unserem sehr gut ausgebauten Lichtwellenleiternetz in der Region und dem hochverfügbaren DATACENTER Rhein-Neckar in Verbindung mit unseren hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern sehen wir auch zukünftig unsere Chancen mit Schwerpunkt im Geschäftskundensegment. Durch den kontinuierlichen Ausbau unseres Produktportfolios zur Deckung eines weiterhin wachsenden Kundenbedarfs an IT-Infrastrukturleistungen sind wir der Überzeugung unseren qualitätsorientierten Kunden einen individuellen Mehrwert auf höchstem Leistungsniveau bieten zu können. Prognosebericht Der Wettbewerb um Kunden wird weiterhin über die Faktoren Qualität, Sicherheit und Service ausgetragen. Diesen Entscheidungskriterien tragen wir Rechnung, indem wir unser Leistungs- und Produktportfolio stetig verbessern und orientiert an den Kundenbedürfnissen erweitern. Bedingt durch die innovative Erweiterung der Palette unserer Produkte gehen wir auch weiterhin von einem moderaten Umsatzwachstum aus. Angesichts der hohen Volatilität wesentlicher finanzieller Leistungsindikatoren und der schweren Planbarkeit einzelner erfolgswirksamer Geschäftsvorfälle sind weder eine Intervallprognose noch eine Punktprognose dieser Indikatoren sinnvoll. Wir beschränken uns deshalb auf eine qualifiziert-komparative Prognose zur voraussichtlichen Entwicklung der Rahmenbedingungen sowie einzelner Bestandteile der Gewinn- und Verlustrechnung im kommenden Geschäftsjahr. In diesem Marktumfeld ist die konkrete Prognose von zahlreichen Unwägbarkeiten beeinflusst. Wir sehen unser Unternehmen für das vor uns liegende Wirtschaftsjahr gut aufgestellt und gehen für 2025 davon aus, dass das Jahresergebnis moderat über dem des abgelaufenen Geschäftsjahres ausgenommen des Sondereffektes aus der Anteilsveräußerung liegen wird.
Ludwigshafen am Rhein, den 04. März 2025 PFALZKOM GmbH Dipl.-Ing. Jürgen Beyer Dipl.-Ing. (FH) Uwe Burre Bilanz zum 31. DezemberAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024(1) Allgemeine AngabenDie PFALZKOM GmbH hat ihren Sitz in Ludwigshafen am Rhein und ist eingetragen im Handelsregister Ludwigshafen am Rhein, HRB 61249. Der Jahresabschluss der PFALZKOM GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes in EURO aufgestellt, er wird in TEUR veröffentlicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die PFALZKOM GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den damit verbundenen Erleichterungsvorschriften der §§ 276 und 288 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. Die Gliederungs-, Ausweis- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. (2) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und unter Zugrundelegung ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (i.d.R. zwischen 5 und 25 Jahren) linear abgeschrieben. Die Abschreibung wird bei Zugängen von beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens pro rata temporis ermittelt. Die geleisteten Anzahlungen für immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu ihrem Nennbetrag erfasst. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten und ein angemessener Teil der Verwaltungsgemeinkosten berücksichtigt. Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zur Höhe von EUR 250,00 werden mit der Anschaffung als Aufwand verbucht und mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG (Sammelposten) aktiviert und abgeschrieben. Sofern sich nach handelsrechtlichen Grundsätzen Bedarf für eine außerplanmäßige Wertberichtigung ergibt, oder ein Abgang erfolgt, werden in Abweichung zur steuerlichen Vorgehensweise die Veränderungen buchhalterisch erfasst. Finanzanlagen sind mit dem Anschaffungs- oder Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, sofern die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Unfertige Erzeugnisse werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag erfasst. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit ihren Nominalwerten angesetzt Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von einem Prozent der Nettoforderungen gebildet. Bei der Ermittlung der latenten Steuern hat sich ein Aktivsaldo ergeben. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den Aktivposten nicht zu bilanzieren. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Basis externer versicherungsmathematischer Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der im Jahr 2018 veröffentlichten "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zwischen den Bilanzansätzen von Pensionsrückstellungen bei einer Bewertung mit dem 10-und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR -72,8. Eine Ausschüttungssperre entfällt somit. Die Steuerrückstellungen bilden auf Basis der Jahresergebnisse und unter Abwägung steuerlicher Risikoaspekte die Mehrungen aus den ertragsteuerlichen Berechnungen zu den geleisteten steuerlichen Vorauszahlungen ab. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zu Grunde liegenden Verbindlichkeiten und Risiken zu bedienen (Erfüllungsbetrag). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Barwert angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzung sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Ergebnis nach Steuern entspricht dem Jahresüberschuss da die sonstigen Steuern im sonstigen betrieblichen Aufwand enthalten sind. (3) Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Zusammensetzung und Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Das Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 585,8 (im Vj. TEUR 752,8) setzt sich aus der Beteiligung an der Network Engineering GmbH in Höhe von TEUR 209,3 und Genossenschaftsanteilen in Höhe von 0,2 TEUR sowie einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 376,6 zusammen. Die im Vorjahr enthaltene Beteiligung an der TWL-KOM GmbH i.H.v. TEUR 201,0 wurde 2024 veräußert. Die Beteiligungsquote an der Network Engineering GmbH, Speyer, beträgt 25,3 Prozent. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug am 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 432,6. Das Jahresergebnis 2023 wies einen Gewinn in Höhe von TEUR 15,4 aus. Ein Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 lag zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung der PFALZKOM noch nicht vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Pfalzwerke Netz AG mit TEUR 0,7. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen den Erstattungsanspruch aus überzahlten Ertragsteuern in Höhe von TEUR 85,7 Guthaben bei Kreditinstituten Das Guthaben bei Kreditinstituten betrug TEUR 1.602,1 nach TEUR 1.525,1 im Vorjahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Vorauszahlungen für Lizenzgebühren, Wartungsverträge und sonstige Leistungen, die Geschäftsjahre nach 2024 betreffen. Eigenkapital Alleinige Gesellschafterin ist die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 7.151,9 wurde vollständig an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Im Rahmen einer Vorabausschüttung auf das Ergebnis des Jahres 2024 wurden darüber hinaus weitere TEUR 11.000,0 ausgeschüttet. Rückstellungen Für die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde der durchschnittliche Marktzinssatz von 1,90 Prozent (Vorjahr: 1,83 Prozent) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete jährliche Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 Prozent (im Vorjahr 2,75 Prozent) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,00 Prozent (im Vorjahr 1,80 Prozent) berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen betreffen das Jahr 2024. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für personalbezogene Rückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie zur Abdeckung sonstiger gesetzlicher und vertraglicher Risiken. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich gegenüber der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT (davon aus Gesellschafterdarlehen TEUR 22.810,0). Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren überwiegend aus Umsatzsteuer- und Lohnsteuerverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind bis auf den üblichen Eigentumsvorbehalt unbesichert. Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zahlungen von Kunden für zeitraumbezogene Leistungen nach dem Bilanzstichtag. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften handelt es sich im Wesentlichen um die Anmietung von Verwaltungsräumen, Datenstrecken und Kollokationsräumen u.a. zur Erfüllung der Kommunikationsbedürfnisse unserer Kunden. Von den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften entfallen TEUR 2.347,4 (im Vorjahr TEUR 3.000,0) auf langfristige Verträge mit verbundenen Unternehmen und betreffen die Mieten für Verwaltungsräume und Übertragungseinrichtungen. (4) Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungRohergebnis Das Rohergebnis 2024 beträgt TEUR 31.890,8 (im Vorjahr TEUR 19.133,6). Es setzt sich aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und anderen aktivierten Eigenleistungen sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen und den Materialaufwendungen zusammen. Die Veränderung zum Vorjahr resultiert u.a. aus der Zunahme der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge. Hier im Wesentlichen durch den Ertrag aus der Veräußerung der Beteiligung an der TWL-KOM. Der Anstieg der Materialaufwendungen konnte dadurch kompensiert werden. Im Rohergebnis sind TEUR 494,2 (im Vorjahr TEUR 216,6) periodenfremde Erträge enthalten. Personalaufwand
Der Rückgang der Aufwendungen für Altersversorgung beruht auf der Anpassung der Altersgrenze von 63 auf 65 Jahre. Dies führte Im Geschäftsjahr zu einem Ertrag, der in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen ist. Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entstehen für Büromieten, Fuhrparkleistungen, Kommunikationsaufwendungen, Fortbildungsmaßnahmen, Beratungsleistungen und weitere Verwaltungsaufwendungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 6,6 (im Vorjahr TEUR 128,2) periodenfremde Aufwendungen enthalten. Finanzergebnis Erträge aus Beteiligungen entstanden infolge der Gewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2023 der TWL-KOM GmbH in Höhe von TEUR 560,0 (im Vorjahr TEUR 400,0). Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen für den Zinsanteil der Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen und anderer mit dem Barwert angesetzter Rückstellungen in Höhe von TEUR 73,2 (im Vorjahr TEUR 88,7) ausgewiesen sowie Darlehenszinsen für seitens der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT gewährter Darlehen und Kreditlinien in Höhe von TEUR 439,3 (im Vorjahr TEUR 460,1). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Steuern in Höhe von TEUR 129,7 enthalten (im Vorjahr TEUR 35,8). Der Anstieg der Gewerbesteuer beruht im Wesentlichen darauf, dass bisher bestehende gewerbesteuerliche Verlustvorträge, vollständig verbraucht sind. (5) Sonstige AngabenKonzernverhältnisse Die Gesellschaft ist als hundertprozentige Tochtergesellschaft ein verbundenes Unternehmen der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, in deren Konzernabschluss (gleichzeitig größter und kleinster Konsolidierungskreis) sie einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Personalverhältnisse Im Jahresdurchschnitt wurden 85 Mitarbeiter (im Vorjahr 75) in einem unbefristeten und 3 Mitarbeiter (im Vorjahr 4) in einem befristeten Arbeitsverhältnis beschäftigt. Abschlussprüferhonorare Die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernabschluss der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Geschäfte mit nahestehenden Personen Wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte nach § 285 Nr. 21 HGB, lagen im Berichtsjahr bei der PFALZKOM GmbH nicht vor. Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde auf Grund § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag der Geschäftsführung zur Verwendung des Bilanzgewinns Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 13.295,2 aus. Im Wege einer vorab erfolgten Gewinnausschüttung hat die Gesellschafterin davon bereits TEUR 11.000,0 erhalten. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin vor, den Restbetrag in Höhe von TEUR 2.295,2 gem. der bisherigen Regelung in Höhe von TEUR 2.200,00 auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von TEUR 95,2 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ludwigshafen am Rhein, den 04. März 2025 PFALZKOM GmbH Dipl.-Ing. Jürgen Beyer, Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Uwe Burre, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
* einschließlich Umgliederungen zum Jahresbeginn BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PFALZKOM GmbH, Ludwigshafen am Rhein Prüfungsurtei le Wir haben den Jahresabschluss der PFALZKOM GmbH, Ludwigshafen am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PFALZKOM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 4. März 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dirk Wolfgang Fischer, Wirtschaftsprüfer Marc Krizaj, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 13.03.2024 festgestellt. |
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