FRIZ Biochem
GmbH
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Lagebericht
Wirtschaftsbericht
Darstellung des Geschäftsverlaufs
Produktion
Im Geschäftsjahr lag der Fokus unserer
betrieblichen Tätigeit auf der Herstellung und dem
Vertrieb von CE-zertifizierten PCR-Tests zur schnellen
Analyse von Patientenproben, insbesondere für
Sars-CoV-2.
Unser Unternehmen ist spezialisiert auf die Fertigung
von entsprechenden Reaktionslösungen zur Anwendung in
qualifizierten medizinischen Laboren und liefert solche
gebrauchsfertigen Lösungen direkt an den Endabnehmer.
Darüber hinaus arbeiten wir an der Entwicklung
angepasster Point-of-Care-Lösungen für den Einsatz
außerhalb spezialisierter Laboratorien.
Unser Produktionsprogramm orientiert sich sowohl an den
internen Kapazitäten als auch am Bedarf an
CE-zertifizierten Sars-CoV-2-PCR-Tests. Ständige
Qualitätskontrollen und Optimierungen in allen
Produktionsphasen gewährleisten den hohen Standard, der
entscheidend für den Erfolg unserer Produkte am Markt
ist.
Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken,
haben wir uns auf die Weiterentwicklung neuer PCR-Tests
fokussiert. Im Berichtsjahr konnten wir unsere
Produktionskapazitäten vollständig auslasten und
das Produktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr steigern.
Darüber hinaus haben wir Maßnahmen ergriffen, um
Produktionsausfälle zu minimieren und ihre Auswirkungen
zu begrenzen.
Investitionen
Der Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit im
abgelaufenen Geschäftsjahr lag auf der Entwicklung und
den Pilotproduktionskosten für angepasste
Point-of-Care-Lösungen, die aus Gerät, Kartusche,
Tupfer und Software bestehen. Parallel dazu haben wir ein
modernes, IVDR-konformes Qualitätsmanagementsystem
implementiert, einschließlich umfassender Dokumentation
zur Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen.
Insgesamt haben wir Investitionen in Höhe von
3.364 TEUR getätigt, wobei 1.896 TEUR auf selbst
erstellte immaterielle Vermögensgegenstände
entfielen. Diese Investitionen wurden überwiegend aus
versteuerten Gewinnen finanziert.
Unsere wesentlichen Investitionsziele waren:
- Die Rationalisierung und Modernisierung
bestehender Kapazitäten,
- Die Erweiterung der
Produktionskapazitäten in strategischen
Wachstumsbereichen,
- Und die Reduzierung von Kosten durch den
Einsatz innovativer Fertigungsverfahren.
Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben
Unsere Finanzierung erfolgte vollständig aus
Eigenmitteln, wodurch sämtliche
Investitionsmaßnahmen ohne den Einsatz externer
Finanzierungsquellen realisiert werden konnten.
Durch die gezielte Nutzung unserer Eigenmittel konnten
wir ein ausgewogenes Finanzbild sicherstellen. Das
Anlagevermögen war vollständig durch langfristiges
Kapital gedeckt.
Diese Finanzstruktur ermöglicht es uns, weiterhin
in strategische Wachstumsbereiche zu investieren,
während wir gleichzeitig ein stabiles Verhältnis
zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten wahren.
Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Nachdem im Jahr 2021 das höchste Testaufkommen im
Bereich der Sars-CoV-2 PCR-Tests verzeichnet wurde und diese
Tests einen Marktanteil von 65 Prozent am Gesamtmarkt der
deutschen In-vitro-Diagnostik erreichten, zeigte sich im Jahr
2022 ein deutlicher Rückgang des Anteils der
Coronadiagnostik auf 37 Prozent.
Dieser Rückgang entsprach weitgehend den
Erwartungen der Branche für das Jahr 2022 mit einer
schrittweisen Rückkehr zu einem normalisierten
Marktumfeld wobei die Coronadiagnostik, die im Vorjahr noch
eine zentrale Rolle gespielt hatte, allmählich an
Bedeutung verlor.
Diese Entwicklung wurde maßgeblich dadurch
bedingt, dass die von der Bundesregierung im Rahmen der
Pandemiebekämpfung etablierten umfassenden Testungen zur
Jahresmitte 2022 ausliefen. Infolgedessen reduzierte sich der
Anteil der Coronadiagnostik zum Jahresende 2022 auf einen
geringen Anteil am Gesamtmarkt, was das Ende der
pandemiebedingten Sonderkonjunktur in diesem Segment
markiert.
Umsatz- und Auftragsentwicklung
Durch die weiterhin starke Nachfrage nach PCR-Tests im
Verlauf des Geschäftsjahres konnte eine stabile
wirtschaftliche Basis beibehalten und die positiven Effekte
der bestehenden Nachfrage voll ausgeschöpft werden.
Obwohl im Vergleich zum Vorjahr ein unterjähriger
Rückgang der Coronadiagnostik zu verzeichnen war,
führte die nach wie vor pandemiebedingt erhöhte
Nachfrage nach Sars-CoV-2 PCR-Tests im Jahr 2022 zu
weitherhin hohen Umsätzen in diesem Bereich.
Im Einklang mit den allgemeinen Entwicklungen in der
Branche, zeigte sich im Verlauf des Geschäftsjahres ein
kontinuierlicher Rückgang der Erlöse aus
Testverkäufen auf ein insgesamt deutlich niedrigeres
Niveau zum Jahresende. Der Rückgang der Testerlöse
unterjährig unterstreicht die allmähliche Abnahme
der Nachfrage nach pandemiebezogenen Diagnostikleistungen und
die schrittweise Anpassung des Marktes an die
post-pandemische Realität.
Die Auftragslage zum Jahresende 2022 war im Vergleich
zu den vorherigen Hochphasen der Pandemie relativ gering und
entsprach damit den allgemeinen Marktentwicklungen, die eine
Rückkehr zu prä-pandemischen Bedingungen
widerspiegelten. Trotz der deutlich reduzierten Auftragslage
bleibt das Testaufkommen insgesamt auf einem Niveau, das die
Relevanz unserer Sars-CoV-2 PCR-Tests belegt. Die Entwicklung
unterstreicht, dass unsere PCR-Testleistungen auch in einem
Markt, der sich allmählich von den extremen Bedingungen
der Pandemie erholt und sich wieder in Richtung
Normalität bewegt, weiterhin von Bedeutung sein
können.
Darstellung der Lage
Vermögenslage
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom
Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 27 %
gekennzeichnet.
1 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 4 %.
Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen 68% der
Bilanzsumme.
Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem
Vorjahr um insgesamt 7 Mio. EUR erhöht.
Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom
Eigenkapital an der Bilanzsumme von 83 % gekennzeichnet.
Die Liquiditätslage des Unternehmens war im
Berichtsjahr als sehr gut zu bezeichnen.
Das Unternehmen wird auch künftig seine
finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.
Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen
Mitteln durchgeführt werden und stärken die
zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.
Finanzlage
Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft
des Unternehmens wurde die nachstehende Kapitalflussrechnung
erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel
(Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei
Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und
-abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen
Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und
Finanzierungstätigkeit unterschieden.
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im
Berichtsjahr sehr gut.
Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter
verbessert.
Wir rechnen damit, auch künftig unsere
finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu
können.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
bestehen nicht.
Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die
Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.550.773,93 |
1.864.653,33 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
3.267.252,48 |
1.370.767,09 |
| 1.
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte |
3.266.585,48 |
1.370.100,09 |
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
667,00 |
667,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.169.374,50 |
450.396,00 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
722.123,50 |
56.370,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
387.251,00 |
130.626,00 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
60.000,00 |
263.400,00 |
| III.
Finanzanlagen |
114.146,95 |
43.490,24 |
| B.
Umlaufvermögen |
11.984.098,91 |
7.334.345,50 |
| I.
Vorräte |
87.611,00 |
48.312,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
628.605,80 |
1.159.978,21 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
11.267.882,11 |
6.126.055,29 |
| Aktiva |
16.534.872,84 |
9.198.998,83 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
13.691.991,18 |
5.991.773,76 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
200.000,00 |
200.000,00 |
| III.
Bilanzgewinn |
13.391.991,18 |
5.691.773,76 |
| davon
Gewinnvortrag |
5.691.773,76 |
164.646,27 |
| B.
Rückstellungen |
2.371.571,62 |
2.655.686,68 |
| C.
Verbindlichkeiten |
471.310,04 |
551.538,39 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
|
132.972,84 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
|
132.972,84 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
471.310,04 |
418.565,55 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
471.310,04 |
418.565,55 |
| Passiva |
16.534.872,84 |
9.198.998,83 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
14.001.031,64 |
9.794.120,66 |
| 2.
Personalaufwand |
1.242.267,18 |
844.945,76 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.022.689,12 |
722.365,98 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
219.578,06 |
122.579,78 |
| 3.
Abschreibungen |
659.106,79 |
51.793,89 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
659.106,79 |
51.793,89 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen |
497.207,50 |
|
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.769.071,39 |
1.541.525,99 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
2.201,85 |
|
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
|
1.271,94 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
9.823,35 |
53.597,09 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
11.574,56 |
4.025,00 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
2.275.326,74 |
1.879.571,56 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
8.053.508,33 |
5.527.127,49 |
| 10.
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines
Gewinnabführungs- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte
Gewinne |
353.290,91 |
|
| 11.
Jahresüberschuss |
7.700.217,42 |
5.527.127,49 |
| 12.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
5.691.773,76 |
164.646,27 |
| 13.
Bilanzgewinn |
13.391.991,18 |
5.691.773,76 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
FRIZ Biochem GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Neuried |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
München |
| Register-Nr.: |
154461 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Die selbstgeschaffenen immateriellen
Vermögensgegenstände wurden mit den
Entwicklungskosten angesetzt.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Ausleihungen zum Nennwert
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Geringwertigen Vermögensgegenstände
werden im Jahr als Zugang und als Abgang erfasst.
Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen
und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des
Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2022
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
1.374.423,25
|
1.896.485,39
|
0,00
|
0,00
|
3.270.908,64
|
2. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
667,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
667,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.375.090,25
|
1.896.485,39
|
0,00
|
0,00
|
3.271.575,64
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
267.017,34
|
330.495,76
|
59.409,31
|
903.180,80
|
1.441.284,59
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
181.160,83
|
518.287,73
|
46.871,82
|
-151.486,00
|
501.090,74
|
3. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
263.400,00
|
548.294,80
|
0,00
|
-751.694,80
|
60.000,00
|
Summe Sachanlagen
|
711.578,17
|
1.397.078,29
|
106.281,13
|
0,00
|
2.002.375,33
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
sonstige Ausleihungen
|
43.490,24
|
70.656,71
|
0,00
|
0,00
|
114.146,95
|
Summe Finanzanlagen
|
43.490,24
|
70.656,71
|
0,00
|
0,00
|
114.146,95
|
Summe Anlagevermögen
|
2.130.158,66
|
3.364.220,39
|
106.281,13
|
0,00
|
5.388.097,92
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2022
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
4.323,16
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4.323,16
|
2. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
4.323,16
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4.323,16
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
210.647,34
|
567.058,06
|
58.544,31
|
0,00
|
719.161,09
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
50.534,83
|
92.048,73
|
28.743,82
|
0,00
|
113.839,74
|
3. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
261.182,17
|
659.106,79
|
87.288,13
|
0,00
|
833.000,83
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
265.505,33
|
659.106,79
|
87.288,13
|
0,00
|
837.323,99
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2022
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2021
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
0,00
|
3.266.585,48
|
1.370.100,09
|
2. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
667,00
|
667,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
3.267.252,48
|
1.370.767,09
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
722.123,50
|
56.370,00
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
387.251,00
|
130.626,00
|
3. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
60.000,00
|
263.400,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.169.374,50
|
450.396,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
114.146,95
|
43.490,24
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
114.146,95
|
43.490,24
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
4.550.773,93
|
1.864.653,33
|
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die selbst geschaffenen immateriellen
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
wurden aktiviert.
Im Geschäftsjahr wurden selbsterstellte
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens in Höhe von TEUR 1.896
aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und
Entwicklungskosten im Geschäftsjahr betrug mehr als
MEUR 5.
Sonstige Vermögensgegenstände
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind
folgende wesentlichen Posten enthalten:
- Forderungen aus Umsatzsteuervorauszahlungen mit
154.457,65 EUR
- Forderungen aus dem Verrechnungskonto des
Geschäftsführers mit 183.253,68 TEUR
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt
3.266.585,48 EUR.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Wesentlichen eine Rückstellungen für
Gewährleistungen mit einem Betrag von
1.374.300 EUR. Weiterhin enthalten sind:
- Rückstellungen für Verbindlichkeiten
- Urlaubsrückstellung
- Rückstellung für Abschluss- und
Prüfungskosten
- Rückstellung für Aufbewahrung
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 1
Jahr
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr beträgt
0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung
Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind
durch geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte
besichert.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Angestellte
|
|
16,00
|
leitende Angestellte
|
|
1,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
17,00
|
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Person geführt:
Dr. rer. nat. Gerhard
Hartwich, Dipl. Chem., MBA
|
|
|
|
Gewährte Vorschüsse und Kredite an
Geschäftsführer
Es besteht ein Verrechnungskonto mir Herrn Dr.
Hartwich. Zum 31.12.2022 bestand eine Forderung der
Gesellschaft in Höhe von € 183.253,68. Das
Verrechnungskonto wird mit 1%& p.a. verzinst.
Unterschrift der Geschäftsführung
Neuried, 22.03.2024
|
|
Ort, Datum
|
Unterschrift
|
sonstige Berichtsbestandteile
München, 16.08.2024,
gez.
Gerhard Hartwich
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt.
BESTäTIGUNGSVERMERK
DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS
An die FRIZ Biochem GmbH, Neuried
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der FRIZ Biochem GmbH,
Neuried, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der FRIZ Biochem GmbH, Neuried, für
das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus Verstößen oder
Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) enthält unter
https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie/
eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung
ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Regensburg, den 16. August 2024
whg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
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