Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 154461
Vorher
FRIZ Biochem Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Eingetragen
2.11.2004
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von PrüfmaschinenGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Analysesystemen zur Detektion von Biomolekülen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andrea Kulik
seit 31.8.2023
Geschäftsführer
Gerhard Dr. Hartwich
seit 2.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FRIZ Biochem Holding AG
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FRIZ Biochem GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Produktion

Im Geschäftsjahr lag der Fokus unserer betrieblichen Tätigeit auf der Herstellung und dem Vertrieb von CE-zertifizierten PCR-Tests zur schnellen Analyse von Patientenproben, insbesondere für Sars-CoV-2.

Unser Unternehmen ist spezialisiert auf die Fertigung von entsprechenden Reaktionslösungen zur Anwendung in qualifizierten medizinischen Laboren und liefert solche gebrauchsfertigen Lösungen direkt an den Endabnehmer. Darüber hinaus arbeiten wir an der Entwicklung angepasster Point-of-Care-Lösungen für den Einsatz außerhalb spezialisierter Laboratorien.

Unser Produktionsprogramm orientiert sich sowohl an den internen Kapazitäten als auch am Bedarf an CE-zertifizierten Sars-CoV-2-PCR-Tests. Ständige Qualitätskontrollen und Optimierungen in allen Produktionsphasen gewährleisten den hohen Standard, der entscheidend für den Erfolg unserer Produkte am Markt ist.

Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, haben wir uns auf die Weiterentwicklung neuer PCR-Tests fokussiert. Im Berichtsjahr konnten wir unsere Produktionskapazitäten vollständig auslasten und das Produktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr steigern. Darüber hinaus haben wir Maßnahmen ergriffen, um Produktionsausfälle zu minimieren und ihre Auswirkungen zu begrenzen.

Investitionen

Der Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr lag auf der Entwicklung und den Pilotproduktionskosten für angepasste Point-of-Care-Lösungen, die aus Gerät, Kartusche, Tupfer und Software bestehen. Parallel dazu haben wir ein modernes, IVDR-konformes Qualitätsmanagementsystem implementiert, einschließlich umfassender Dokumentation zur Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen.

Insgesamt haben wir Investitionen in Höhe von 3.364 TEUR getätigt, wobei 1.896 TEUR auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände entfielen. Diese Investitionen wurden überwiegend aus versteuerten Gewinnen finanziert.

Unsere wesentlichen Investitionsziele waren:
-  Die Rationalisierung und Modernisierung bestehender Kapazitäten,
-  Die Erweiterung der Produktionskapazitäten in strategischen Wachstumsbereichen,
-  Und die Reduzierung von Kosten durch den Einsatz innovativer Fertigungsverfahren.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Unsere Finanzierung erfolgte vollständig aus Eigenmitteln, wodurch sämtliche Investitionsmaßnahmen ohne den Einsatz externer Finanzierungsquellen realisiert werden konnten.

Durch die gezielte Nutzung unserer Eigenmittel konnten wir ein ausgewogenes Finanzbild sicherstellen. Das Anlagevermögen war vollständig durch langfristiges Kapital gedeckt.

Diese Finanzstruktur ermöglicht es uns, weiterhin in strategische Wachstumsbereiche zu investieren, während wir gleichzeitig ein stabiles Verhältnis zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten wahren.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nachdem im Jahr 2021 das höchste Testaufkommen im Bereich der Sars-CoV-2 PCR-Tests verzeichnet wurde und diese Tests einen Marktanteil von 65 Prozent am Gesamtmarkt der deutschen In-vitro-Diagnostik erreichten, zeigte sich im Jahr 2022 ein deutlicher Rückgang des Anteils der Coronadiagnostik auf 37 Prozent.

Dieser Rückgang entsprach weitgehend den Erwartungen der Branche für das Jahr 2022 mit einer schrittweisen Rückkehr zu einem normalisierten Marktumfeld wobei die Coronadiagnostik, die im Vorjahr noch eine zentrale Rolle gespielt hatte, allmählich an Bedeutung verlor.

Diese Entwicklung wurde maßgeblich dadurch bedingt, dass die von der Bundesregierung im Rahmen der Pandemiebekämpfung etablierten umfassenden Testungen zur Jahresmitte 2022 ausliefen. Infolgedessen reduzierte sich der Anteil der Coronadiagnostik zum Jahresende 2022 auf einen geringen Anteil am Gesamtmarkt, was das Ende der pandemiebedingten Sonderkonjunktur in diesem Segment markiert.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Durch die weiterhin starke Nachfrage nach PCR-Tests im Verlauf des Geschäftsjahres konnte eine stabile wirtschaftliche Basis beibehalten und die positiven Effekte der bestehenden Nachfrage voll ausgeschöpft werden.

Obwohl im Vergleich zum Vorjahr ein unterjähriger Rückgang der Coronadiagnostik zu verzeichnen war, führte die nach wie vor pandemiebedingt erhöhte Nachfrage nach Sars-CoV-2 PCR-Tests im Jahr 2022 zu weitherhin hohen Umsätzen in diesem Bereich.

Im Einklang mit den allgemeinen Entwicklungen in der Branche, zeigte sich im Verlauf des Geschäftsjahres ein kontinuierlicher Rückgang der Erlöse aus Testverkäufen auf ein insgesamt deutlich niedrigeres Niveau zum Jahresende. Der Rückgang der Testerlöse unterjährig unterstreicht die allmähliche Abnahme der Nachfrage nach pandemiebezogenen Diagnostikleistungen und die schrittweise Anpassung des Marktes an die post-pandemische Realität.

Die Auftragslage zum Jahresende 2022 war im Vergleich zu den vorherigen Hochphasen der Pandemie relativ gering und entsprach damit den allgemeinen Marktentwicklungen, die eine Rückkehr zu prä-pandemischen Bedingungen widerspiegelten. Trotz der deutlich reduzierten Auftragslage bleibt das Testaufkommen insgesamt auf einem Niveau, das die Relevanz unserer Sars-CoV-2 PCR-Tests belegt. Die Entwicklung unterstreicht, dass unsere PCR-Testleistungen auch in einem Markt, der sich allmählich von den extremen Bedingungen der Pandemie erholt und sich wieder in Richtung Normalität bewegt, weiterhin von Bedeutung sein können.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 27 % gekennzeichnet.

1 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 4 %.

Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen 68% der Bilanzsumme.

Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 7 Mio. EUR erhöht.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 83 % gekennzeichnet.

Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr als sehr gut zu bezeichnen.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Finanzlage

Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft des Unternehmens wurde die nachstehende Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut.

Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 4.550.773,93 1.864.653,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.267.252,48 1.370.767,09
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.266.585,48 1.370.100,09
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 667,00 667,00
II. Sachanlagen 1.169.374,50 450.396,00
1. technische Anlagen und Maschinen 722.123,50 56.370,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 387.251,00 130.626,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.000,00 263.400,00
III. Finanzanlagen 114.146,95 43.490,24
B. Umlaufvermögen 11.984.098,91 7.334.345,50
I. Vorräte 87.611,00 48.312,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 628.605,80 1.159.978,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.267.882,11 6.126.055,29
Aktiva 16.534.872,84 9.198.998,83

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 13.691.991,18 5.991.773,76
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Bilanzgewinn 13.391.991,18 5.691.773,76
davon Gewinnvortrag 5.691.773,76 164.646,27
B. Rückstellungen 2.371.571,62 2.655.686,68
C. Verbindlichkeiten 471.310,04 551.538,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   132.972,84
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr   132.972,84
2. sonstige Verbindlichkeiten 471.310,04 418.565,55
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 471.310,04 418.565,55
Passiva 16.534.872,84 9.198.998,83

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 14.001.031,64 9.794.120,66
2. Personalaufwand 1.242.267,18 844.945,76
a) Löhne und Gehälter 1.022.689,12 722.365,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 219.578,06 122.579,78
3. Abschreibungen 659.106,79 51.793,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 659.106,79 51.793,89
davon außerplanmäßige Abschreibungen 497.207,50  
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.769.071,39 1.541.525,99
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.201,85  
5. Erträge aus Beteiligungen   1.271,94
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.823,35 53.597,09
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.574,56 4.025,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.275.326,74 1.879.571,56
9. Ergebnis nach Steuern 8.053.508,33 5.527.127,49
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 353.290,91  
11. Jahresüberschuss 7.700.217,42 5.527.127,49
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.691.773,76 164.646,27
13. Bilanzgewinn 13.391.991,18 5.691.773,76

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: FRIZ Biochem GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Neuried
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 154461

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geringwertigen Vermögensgegenstände werden im Jahr als Zugang und als Abgang erfasst.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:





Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2022
EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
1.374.423,25
1.896.485,39
0,00
0,00
3.270.908,64
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
667,00
0,00
0,00
0,00
667,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
1.375.090,25
1.896.485,39
0,00
0,00
3.271.575,64
II. Sachanlagen





1. technische Anlagen und Maschinen
267.017,34
330.495,76
59.409,31
903.180,80
1.441.284,59
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
181.160,83
518.287,73
46.871,82
-151.486,00
501.090,74
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
263.400,00
548.294,80
0,00
-751.694,80
60.000,00
Summe Sachanlagen
711.578,17
1.397.078,29
106.281,13
0,00
2.002.375,33
III. Finanzanlagen





sonstige Ausleihungen
43.490,24
70.656,71
0,00
0,00
114.146,95
Summe Finanzanlagen
43.490,24
70.656,71
0,00
0,00
114.146,95
Summe Anlagevermögen
2.130.158,66
3.364.220,39
106.281,13
0,00
5.388.097,92


kumulierte
Abschreibung
01.01.2022
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
4.323,16
0,00
0,00
0,00
4.323,16
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
4.323,16
0,00
0,00
0,00
4.323,16
II. Sachanlagen





1. technische Anlagen und Maschinen
210.647,34
567.058,06
58.544,31
0,00
719.161,09
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
50.534,83
92.048,73
28.743,82
0,00
113.839,74
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
261.182,17
659.106,79
87.288,13
0,00
833.000,83
III. Finanzanlagen





sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
265.505,33
659.106,79
87.288,13
0,00
837.323,99


Zuschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2022
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2021
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
0,00
3.266.585,48
1.370.100,09
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
667,00
667,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
3.267.252,48
1.370.767,09
II. Sachanlagen



1. technische Anlagen und Maschinen
0,00
722.123,50
56.370,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
387.251,00
130.626,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
60.000,00
263.400,00
Summe Sachanlagen
0,00
1.169.374,50
450.396,00
III. Finanzanlagen



sonstige Ausleihungen
0,00
114.146,95
43.490,24
Summe Finanzanlagen
0,00
114.146,95
43.490,24
Summe Anlagevermögen
0,00
4.550.773,93
1.864.653,33


Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Im Geschäftsjahr wurden selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 1.896 aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Geschäftsjahr betrug mehr als MEUR 5.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende wesentlichen Posten enthalten:
- Forderungen aus Umsatzsteuervorauszahlungen mit 154.457,65 EUR
- Forderungen aus dem Verrechnungskonto des Geschäftsführers mit 183.253,68 TEUR

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 3.266.585,48 EUR.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen eine Rückstellungen für Gewährleistungen mit einem Betrag von 1.374.300 EUR. Weiterhin enthalten sind:
- Rückstellungen für Verbindlichkeiten
- Urlaubsrückstellung
- Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten
- Rückstellung für Aufbewahrung

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr beträgt  0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind durch geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Angestellte

16,00
leitende Angestellte

1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
17,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Dr. rer. nat. Gerhard Hartwich, Dipl. Chem., MBA




Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Es besteht ein Verrechnungskonto mir Herrn Dr. Hartwich. Zum 31.12.2022 bestand eine Forderung der Gesellschaft in Höhe von € 183.253,68. Das Verrechnungskonto wird mit 1%& p.a. verzinst.

Unterschrift der Geschäftsführung

Neuried, 22.03.2024

Ort, Datum
Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, 16.08.2024,

gez. Gerhard Hartwich


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS


An die FRIZ Biochem GmbH, Neuried
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der FRIZ Biochem GmbH, Neuried, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FRIZ Biochem GmbH, Neuried, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

Regensburg, den 16. August 2024
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