Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 405925
Eingetragen
2.3.2004
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas
Gegenstand
Durchführung von Konfektionierungs- und Verpackungsarbeiten jeglicher Art, die Herstellung von Verpackungsmaschinen und Anlagen. Die Gesellschaft kann auch andere Geschäfte betreiben, andere Erzeugnisse aller Art herstellen und vertreiben sowie Dienstleistungen und alle Geschäfte tätigen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Hahn
seit 20.1.2022
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
K**** H********
24.00%
11.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hielscher Beteiligungs- und Immobilien GmbH & Co. KG
Germany
27.000 €
54.00%
K**** H********
12.000 €
24.00%
R**** H********
5.500 €
11.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KON-Service GmbH

Mühlhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit der KON - Service GmbH ist die Durchführung von Konfektionierungs- und Verpackungsarbeiten jeglicher Art und die Herstellung von Verpackungsmaschinen und -anlagen.

2. Zweigniederlassungsbericht

Es sind keine Zweigniederlassungen vorhanden.

3. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Neben den weiterhin hohen Kosten im Bereich des Energiesektors haben sich die Kosten der Grundmaterialien für die Süßwarenherstellung erhöht.

Als Co-Packer für einen namenhaften Süßwarenhersteller konnten wir auch im Geschäftsjahr 2023 eine Umsatzerhöhung verzeichnen.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz des Unternehmens ist im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 5,7% auf 15,2 Mio. Euro (Vorjahr 14,4 Mio. €) gestiegen.

Der Personalaufwand ist im Verhältnis zum Umsatz gegenüber der Vorjahresbasis um 5,6 % gestiegen.

Die Situation bei den Arbeitskräften in den jeweiligen Fachbereichen kann als stabil beurteilt werden.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a) Ertragslage

Das Betriebsergebnis von 570,5 T€ zum Umsatz entspricht 3,7 %.

Die vorliegende Reduzierung des Betriebsergebnisses zum Vorjahr in Höhe von 525,4 T€ ist durch die gestiegenen Personalkosten und erhöhte Aufwendungen im Kostenbereich sonstige betriebliche Aufwendungen verursacht.

b) Finanzlage

Durch die Tätigkeit als Co-Packer finanziert sich die Firma KON-Service GmbH in Höhe von 96,6 %.

Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 59,2 T€ auf 164,0 T€ erhöht. Davon betragen die Kreditverbindlichkeiten 95,9 T€.

Die zu leistenden Zinszahlungen in Höhe von 16,6 T€ lagen nur geringfügig über dem Vorjahr (16,1 T€).

Den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen per 31.12.2023 in Höhe von 514,1 T€ (Vorjahr: 1.066,0 T€) stehen gleichzusetzende Verbindlichkeiten in Höhe von 198,6 T€ (Vorjahr: 117,1 T€) gegenüber.

Die Differenzen im Jahr 2022 betragen somit 948,9 T€ und im Jahr 2023 315,5 T€.

Zur Liquiditätslage nachstehend eine verkürzte Darstellung im Dreijahresvergleich:

2023
T€
2022
T€
2021
T€
Periodenergebnis 570,5 1.095,90 197,2
zuzüglich Abschreibungen 445,4 412,9 421,8
Cashflow 1.015,90 1.508,80 619

c) Vermögenslage

Das Eigenkapital der Firma KON- Service GmbH beträgt 4.722,4 T€ (Vorjahr: 4.551,9 T€), was einer Eigenkapitalquote von 67,4% entspricht.

Neben weiterhin bestehenden Sanierungsanforderungen und erforderlichen Investitionen im technischen innerbetrieblichen Transportbereich soll die Kapazität der bestehenden Photovoltaikanlagen, Zugang 2023 Kwp 100 auf 200 Kwp um weitere 540 Kwp im Geschäftsjahr 2024 ausgebaut werden.

Trotz der aktuell stabilen Personalsituation werden besonders durch den gestiegenen Bedarf an Fachkräften im technischen Bereich sowie den Produktionsleitungsebenen auch mit Blick auf das altersbedingte Ausscheiden von langjährigen Mitarbeitern besondere Anstrengungen erforderlich.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis vor EE-Steuern x 100 / Eigenkapital) beläuft sich in 2023 auf 18,44 %, der entsprechende Vorjahreswert beträgt 34,87 %.

Die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor EE-Steuern x 100 / Umsatzerlöse) hat sich von 10,58 % im Jahre 2022 auf 5,52 % in 2023 verringert.

5. Gesamtaussage

Um den Fortbestand der KON- Service GmbH weiterhin zu sichern und auch zur Vermeidung von Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, ist die Gesellschaft auf die Unterstützung und die Umsatzbeauftragung ihres Auftraggebers angewiesen, um ein insgesamt positives Ergebnis in der Zukunft zu erreichen.

Entsprechende Anfragen werden unter Einbeziehung des in der Gesellschaft vorhandenen Knowhows und der Effizienz umgehend bearbeitet.

III. Prognosebericht

Um weiter die bisher gegebene Beauftragung zu erhalten, wird das Unternehmen das bestehende hohe Niveau der Qualität der gefertigten Artikel und die Termintreue der Auftragsbearbeitung permanent festigen.

Vorhaben zur Optimierung und Steigerung der Effizienz werden verstärkt weitergeführt. Es erfolgen ständig die Analysen der Prozessabläufe mit dem Ziel Kosten einzusparen.

IV. Risikobericht

Als bestehende Risiken sind, neben der Kosten im Energiesektor, auch Kostensteigerungen bei sonstigen Aufwendungen und Personal zu sehen. Wichtig ist, dass eventuell entwickelnde Risiken klar kommuniziert werden und dazu ein ständiger Austausch mit unserem Hauptauftraggeber stattfindet.

V. Chancenbericht

Neben den bereits aufgeführten Investitionsvorhaben zu Effektivitätssteigerungen und Kostenreduzierung durch den Ausbau von Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung für den Eigenverbrauch werden im Rahmen des Risikomanagements alle betriebswirtschaftlichen Prozesse ständig hinsichtlich möglicher weiterer Einsparungen analysiert und in der Folge umgesetzt.

 

Mühlhausen, den 17. März 2025

gez. Andreas Hahn, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.128.724,32 2.930.993,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.975,00 22.098,00
II. Sachanlagen 3.091.749,32 2.908.895,42
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 126.798,00 145.101,00
2. technische Anlagen und Maschinen 766.902,34 418.642,34
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.035.699,00 2.041.905,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.349,98 303.247,08
B. Umlaufvermögen 3.862.397,96 4.014.772,61
I. Vorräte 141.542,25 59.030,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 776.106,18 1.257.390,92
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.000,00 0,00
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.944.749,53 2.698.351,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.964,98 41.939,33
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.005.087,26 6.987.705,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.722.357,56 4.551.894,77
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 4.101.894,77 3.406.011,31
III. Jahresüberschuss 570.462,79 1.095.883,46
B. Rückstellungen 865.111,23 835.444,51
C. Verbindlichkeiten 1.417.618,47 1.600.366,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 95.879,19 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.005.087,26 6.987.705,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.653.053,08 14.911.532,89
2. Personalaufwand 11.282.284,30 10.122.535,84
a) Löhne und Gehälter 9.692.525,55 8.721.673,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.589.758,75 1.400.861,91
davon für Altersversorgung 7.816,56 7.816,56
3. Abschreibungen 445.386,48 412.871,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 445.386,48 412.871,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.037.024,38 2.772.500,57
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.551,09 1.725,05
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.642,18 16.068,21
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 300.575,04 491.374,19
8. sonstige Steuern 2.229,00 2.024,00
Jahresüberschuss 570.462,79 1.095.883,46

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die KON - Service GmbH hat ihren Sitz in Mühlhausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HRB 405925 eingetragen.

Gemäß § 267 HGB ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Kon Service GmbH, Mühlhausen, wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Kapitalgesellschaft zum 31.12.2023 wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsrechts in Übereinstimmung mit dem Steuerrecht angewandt.

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, der betrieblichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen bilanziert. Hierbei enthalten die Anschaffungskosten auch Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden Softwareprogramme ausgewiesen. Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände werden ausschließlich nach der linearen Methode (pro rata temporis) vorgenommen. Die Regelabschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden mit steuerlich zulässigen Sätzen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Warenvorräte werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bilanziert.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen, die Aufwand der Folgejahre darstellen.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 151.279,18 39.765,00 33.115,38 0,00 157.928,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 312.889,86 2.448,88 0,00 0,00 315.338,74
2. technische Anlagen und Maschinen 1.333.405,42 232.436,38 81.496,52 219.080,81 1.484.345,28
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.755.101,84 379.361,75 342.295,36 95.977,66 4.792.168,23
4. geleistete Anzahlungen im Bau 303.247,08 174.161,37 0,00 -315.058,47 477.408,45
Summe Sachanlagen 6.704.644,20 788.408,38 423.791,88 0,00 7.069.260,70
Summe Anlagevermögen 6.855.923,38 828.173,38 456.907,26 0,00 7.227.189,50
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 129.181,18 24.885,00 33.112,38 120.953,80 36.975,00 22.098,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 167.788,86 20.751,88 0,00 188.540,74 126.798,00 145.101,00
2. technische Anlagen und Maschinen 914.763,08 101.912,19 80.151,52 936.523,75 766.902,34 418.642,34
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.713.196,84 297.837,41 158.587,36 2.852.446,89 2.035.699,00 2.041.905,00
4. geleistete Anzahlungen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 162.349,98 303.247,08
Summe Sachanlagen 3.795.748,78 420.501,48 238.738,88 3.977.511,38 3.091.749,32 2.908.895,42
Summe Anlagevermögen 3.924.929,96 445.386,48 271.851,26 4.098.465,18 3.128.724,32 2.930.993,42

Fertige Erzeugnisse und Waren

Die Vorräte wurden am Bilanzstichtag von der Gesellschaft körperlich aufgenommen. Der Bestand beträgt insgesamt € 141.542,25.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind in einer Saldenliste/Einzelaufstellung (Offene-Posten-Liste) aufgezeichnet.

Kassen- und Bankbestände

Die Kassenbestände sind durch die Kassenbücher zum 31.12.2023 nachgewiesen. Die Kontostände der Girokonten zum 31.12.2023 sind alle durch Bankauszüge zum Bilanzstichtag belegt. Abschlussposten sind berücksichtigt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Insbesondere für im Voraus gezahlte Geschäftsversicherungen und Leasingsonderzahlungen wurden Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von insgesamt € 13.964,98 gebildet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 € 50.000,00. Das gesamte Eigenkapital der Gesellschaft (€ 4.722.357,56) setzt sich am Abschlussstichtag aus dem Stammkapital (€ 50.000,00), dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr (€ 4.101.894,77) sowie dem Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 (€ 570.462,79) zusammen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zum Abschlussstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 95.879,19.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Unter der Position wird ein Darlehen eines Gesellschafters in Höhe von T€ 68,1 (Vorjahr: T€ 104,8) ausgewiesen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen Lohnverbindlichkeiten in Höhe von € 559.638,21 und Steuerverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt € 495.146,25 ausgewiesen.

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
T€ kleiner 1 Jahr
T€
größer 1 Jahr
T€
gegenüber Kreditinstituten 95,9 0 95,9
(Vorjahr) (0,0) (0,0) (0,0)
Summe 1.417,60 1.253,70 164,00
(Vorjahr) (1.600,4) (1.495,6) (104,8)

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Im Berichtsjahr wurde Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 967,61 € (Vorjahr: 204,71) erzielt.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren in Höhe von 2.506,80 € (Vorjahr: 3.385,12 €) aus Zinsaufwendungen für Gesellschafterdarlehen.

Es waren periodenfremde Erträge in Höhe von 9.703,33 € (Vorjahr: 2.036,79 €) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.583,88 € (Vorjahr: 3.366,94 €) zu verzeichnen.

5. Sonstige Angaben

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 365 (Vorjahr 401).

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 570.462,79 auf neue Rechnungen vorzutragen.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gemäß § 285 Abs. 3 HGB betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft T€ 312,9. Sie resultieren aus bestehenden Leasing- und Mietvertragsverhältnissen.

7. Nachtragsbericht

Es gibt keine Ereignisse nach dem Stichtag, über die zu berichten wäre.

 

Mühlhausen, den 17. März 2025

gez. Andreas Hahn, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die KON - Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KON - Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KON - Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlung oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden können, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis zur Nachtragsprüfung

Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und geänderten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 22. Januar 2025 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 17. März 2025 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen der sonstige Vermögensgegenstände, des Gewinnvortrags, der Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie des Jahresüberschusses bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitte 1, 3 sowie 5 sowie im geänderten Lagebericht, Abschnitte 3 a), 3 b), 3 c) sowie 4 wird verwiesen.

 

Idstein, den 22. Januar 2025 / 17. März 2025

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gez. Thomas Müller, Wirtschaftsprüfer

gez. Torsten Weimar, Wirtschaftsprüfer

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