SW Investments Germany GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Jordan seit 21.8.2024 | Prokura |
Andreas Hartschwager seit 12.9.2023 | Geschäftsführer |
Benjamin Bulent Celik seit 3.1.2023 | Prokura |
Alexander Schulz seit 3.1.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MAT Foundry Group Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schmidt Automotive GmbH (vormals: Maschinenbau Schmidt GmbH)WesthausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Maschinenbau Schmidt GmbH ist in der spanabhebenden Bearbeitungsbranche tätig und dabei u.a. auch Serienzulieferer im Automotivbereich. Wir sind mit Produktionsstandorten am Stammsitz Westhausen und seit 2010 in Eberswalde bei Berlin vertreten. Der Ausbau des Standortes in Eberswalde ist für uns von großer strategischer Bedeutung und soll in den nächsten Jahren deutlich zum angestrebten Unternehmenswachstum beitragen. Die Investitionstätigkeit in Eberswalde wurde im geplanten Umfang fortgesetzt. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Verbesserung vorhandener Produktionssysteme und Systemsteuerungen. Die wichtigsten Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Entwicklungsmitarbeiter. Trotz des wirtschaftlich dynamischen Umfelds wollen wir die Aufwendungen 2016 auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre halten. Die Erweiterung des Produktportfolios mit Systemlösungen stellen unverändert einen wichtigen Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens dar. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Branche Wir sind als Serienzulieferer allgemein von der Produktionsauslastung unserer Kunden abhängig. Insbesondere im Jahr 2015 konnte eine gute Auftragssituation festgestellt werden. Geschäftsverlauf Wir können wieder auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Das Jahr 2015 war für die Maschinenbau Schmidt GmbH im Wesentlichen geprägt durch die Inbetriebnahme weiterer Fertigungsanlagen am Standort Eberswalde sowie der Inbetriebnahme unserer neuen Zahnradfertigung mit der wir unseren Kunden weitere Komponenten aus einer Hand anbieten können. Der weitere Ausbau des Standorts Eberswalde war für das Unternehmen wichtig, um die neu dazu gewonnenen Projekte aufzubauen und somit das geplante Unternehmenswachstum zu realisieren. Bedingt durch die Fokussierung auf technologisch hochwertige Kernkompetenzen, Erarbeiten von Produkt Know-how unter stetiger Beachtung und Einbezug der kundenorientierten Produktflexibilität ist es 2015 wieder gelungen, weitere Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Auch der Standort Westhausen entwickelte sich sehr positiv. Es konnten neue langfristige Aufträge hinzugewonnen werden, die für das Unternehmenswachstum ebenfalls wichtig sind. Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2015 um 32 % erhöht. Der Materialaufwand stieg um 37 %. Die Personalkosten sind aufgrund der erhöhten Unternehmensleistung und vor allem aufgrund des Aufbaus des Standorts Eberswalde nochmals um rd. T€ 1.500 erhöht. Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich ebenso. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhten sich um rd. 17 %. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der in 2015 durchgeführten Investitionen um rd. TEUR 10 verschlechtert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 78 %. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Außerordentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung waren nicht zu verzeichnen. Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die im Regelfall auf mehrere Jahre angelegten Serienzulieferungen in der Automotive-Branche dar. Die anderen Produktbereiche entwickeln sich ebenfalls positiv.
Finanzlage Für den Ausbau unserer Fertigungstiefe sind weiterhin große finanzielle Anstrengungen notwendig. Als wichtige Finanzierungsinstrumente sind vor allem das Maschinenleasing und Mietkauffinanzierungen zu nennen. Es konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr weitere Banken als Geschäftspartner gewonnen werden.
Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt T€ 18.536 (i.V. T€ 11.112). Ansonsten ist unsere Kapitalstruktur unverändert. Das liegt an unserer konservativen Gewinnverwendungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Leasinggesellschaften aus Investitionsfinanzierungen machen 36 % der Bilanzsumme aus. Die Darlehen wurden planmäßig getilgt. Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistunden betragen rd. 6 % der Bilanzsumme. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten werden von den kurzfristigen Forderungen gedeckt, ggf. übersteigende Beträge sind durch ausreichende Kontokorrentlinien der Banken abgesichert. Unsere Investitionstätigkeiten werden weitergehen. Für das Jahr 2016 ist eine weitere Ausbaustufe am Standort Eberswalde geplant. Die Liquiditätslage ist unverändert positiv zu beurteilen und hat sich im Geschäftsjahr verbessert. Die laufenden Finanzierungen im Geschäftsjahr wurden planmäßig bedient. Um die Liquidität stets zu erhalten, wurden die gewährten Kontokorrentlinien der Kreditinstitute teilweise in Anspruch genommen. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Das Haftkapital deckt 70 % (Vorjahr 50 %) des Anlagevermögens ab; das langfristige Kapital deckt 97 % (Vorjahr 103 %) des Anlagevermögens ab. Traditionell wird der Jahresüberschuss komplett thesauriert. Die Struktur unseres Vermögens ist weiter geprägt durch die hohen Investitionen in das Anlagevermögen am Standort Eberswalde. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern, Umsatzrendite und den Cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem operativen Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ 12.086 (im Vorjahr T€ 6.392). Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Cash flow beträgt T€ 10.453 und ist damit um T€ 4.778 höher als im Vorjahr. Diese Kennzahlen zeigen alle eine deutliche Verbesserung, die im Wesentlichen auf den Ausbau in Eberswalde zurückzuführen sind. Sie sind alle im positiven Bereich und zufrieden stellend. Im Geschäftsjahr haben wir unsere Mitarbeiterzahl von 169 auf 187 erhöht. 5. Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Unsere angestrebten Unternehmensziele für das Berichtsjahr konnten erreicht werden. Der Bereich Technik spielt eine große Rolle. Deshalb müssen hier alle Strukturen stets an die vom Markt vorgegebenen Anforderungen angepasst werden. Der Automatisierungsgrad an den Maschinen wird weiter erhöht werden. Die Qualität der Werkzeuge muss immer auf höchstem technologischen Niveau sein. So kann auch bei Kleinserien effektiv und kostenorientiert gefertigt werden. Das Jahr 2015 war für die Firma Maschinenbau Schmidt GmbH im Wesentlichen geprägt durch den weiteren Ausbau des Standortes in Eberswalde. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die strikte Kundenorientierung unseres Vertriebsprogrammes forcieren. Mit innovativen Produktideen, Qualität und Verlässlichkeit werden wir unsere Kunden auch in Zukunft zu überzeugen versuchen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Im Rahmen der DIN EN ISO 9001:2000 Zertifizierung wird unser Qualitätsmanagement weiter verfeinert und die Organisationsabläufe rationalisiert. Dies ist insbesondere für die rationelle Erarbeitung der Angebote, Kalkulationen und Projektierungen erforderlich. Durch die Zertifizierung nach VDA 6.1 bzw. ISO/TS 16949 zeigt unser Unternehmen die hohen Qualitätsstandards, da diese Norm von allen Automobil-Direktlieferanten gefordert wird. Durch die Einhaltung der Prozessbeschreibungen und sämtlichen Anweisungen stellen wir sicher, dass nur Produkte und Dienstleistungen hergestellt und geliefert werden, die in vollem Umfang den Anforderungen unserer Kunden entsprechen. Eine kontinuierliche Anpassung dieser Prozesse wird durchgesetzt. An dieser Firmenpolitik werden wir weiter festhalten und Entwicklungspotential zur Verfügung stellen. Wir sind davon überzeugt, durch die Kombination aus technologischem Know-how, gut ausgebildetem Personal, Qualitätsmanagement und Controlling korrekt aufgestellt zu sein und deshalb auch zukünftig erfolgreich am Markt agieren zu können. Ein gesundes Wachstum und eine langfristige Unternehmensstabilität und Unternehmenserhaltung werden so möglich sein. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Der Rohertrag 2015 betrug T€ 36.432, der Jahresüberschuss 2015 betrug T€ 7.425. In unserer Planung gehen wir von einer leichten Umsatzsteigerung für das Jahr 2016 aus. Insgesamt erwarten wir, dass der Jahresüberschuss 2016 über dem aus dem Jahr 2015 liegt. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Auch in 2016 werden weitere Investitionen am Standort Eberswalde notwendig sein. Die Produktion in Eberswalde wurde in eine 3-Schicht-Produktion umgestellt. In 2016 wird mit dem Bau einer weiteren Produktionseinheit fortgesetzt werden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, richten wir unser Unternehmen global aus. In Zukunft werden wir auch in den USA produzieren. Hierzu wurde ein weiteres Unternehmen gegründet. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, wird dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen, denen wir durch umfassende Sensitivitätsanalysen in der Kalkulation entgegenwirken. Ertragswirtschaftliche Risiken Die Wettbewerbsrisiken in der Branche sind unverändert hoch. Da unsere Produkte in enger Abstimmung mit unseren Kunden entwickelt werden, mehrjährig angelegt sind und echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, dass unsere Marktanteile mittelfristig gehalten werden können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungs- und Zinsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen wir langfristige Lieferverträge haben. Gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter sind in diesem Industriezweig mit höchsten technischen Ansprüchen das größte Kapital. Der Personalbedarf wird weiter wachsen. Wir haben deshalb für die Folgejahre einen stetigen Aufbau geplant. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Durch den weiteren Ausbau des Standortes Eberswalde sehen wir auch in Zukunft positive Umsatzentwicklungen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin vor allem in einem schwierigen Wett-bewerbsumfeld sowie in nicht auszuschließenden weltwirtschaftlichen Turbulenzen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Durch die gelungene Kombination aus technologischem Know-how, Qualitätsmanagementsystem und Controlling ist die Maschinenbau Schmidt GmbH davon überzeugt, für die Branche spanabhebende Bearbeitung gut aufgestellt zu sein. Das Unternehmen kann so auch zukünftig erfolgreich am Markt agieren und ein gesundes Wachstum und eine langfristige Unternehmenssicherung erreichen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Zinssicherungen durch Cap- bzw. Swap-Geschäfte. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert dich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkredite und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unter-nehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungs-fähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Entwicklung der Zahlungsfähigkeit hängt auch von der Vertragsgestaltung mit den Kunden ab. Die aktuelle Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Langfristig sollen die erwirtschafteten Gewinne den Finanzierungsbedarf der Gesellschaft abdecken. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Eine Zweigniederlassung besteht zurzeit an dem Standort Eberswalde.
Westhausen, im Februar 2016 Maschinenbau Schmidt GmbH Herbert Schmidt, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Waldemar Kiener, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Maschinenbau Schmidt GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und BewertungGegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBeim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei Wirtschaftsgütern, für die öffentliche Zuschüsse gewährt wurden, wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten um die Zuschüsse gemindert. Abweichend von den Vorjahren wurden im Geschäftsjahr die Zuschüsse nach Bewilligung und der Erfüllung sonstiger Bedingungen gekürzt. Bisher wurden die Zuschüsse erst bei Zufluss mit den Anschaffungskosten verrechnet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. In den Sachanlagen sind aktivierte Eigenleistungen berücksichtigt. In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 410,00 Euro wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Sofern die Marktpreise am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) wurden zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Weise angesetzt, dass Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt wurden. In den Rechnungsabgrenzungsposten wurde kein Disagiobetrag eingestellt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden dabei mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EuroDer Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlust-RechnungAnlagenspiegelDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu ForderungenDie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände am 31.12.2015 gliedern sich wie folgt:
Angaben zu RückstellungenDie Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Angaben zu VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten am 31.12.2015 gliedern sich wie folgt:
Passive latente SteuernAuf Grund der abweichenden Bilanzansätzen in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz beim Anlagevermögen ergibt sich im Geschäftsjahr folgender Überhang an passiven latenten Steuern von Euro 40.809,00 (Vorjahr Euro 28.497,42). Der zugrunde gelegte Steuersatz beträgt 30 %. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGBAm Abschlussstichtag bestanden folgende in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB: Aus Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten 186.000 Euro Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGBAm Abschlussstichtag bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind und keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB betreffen: Mietverpflichtungen 220.565 Euro (Jahresbetrag) Leasingverpflichtungen 3.734.392 Euro (gesamte Laufzeit) Erträge und Aufwendungen aus der AbzinsungUnter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von 153,10 Euro enthalten. Außerordentliche Aufwendungen und ErträgeIm Jahresergebnis sind außerordentliche Erträge von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00) und außerordentliche Aufwendungen von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 419.703,77) enthalten. Periodenfremde Erträge und AufwendungenIm Jahresergebnis sind periodenfremde Erträge von Euro 53.448,46 (Vorjahr Euro 33.379,33) und periodenfremde Aufwendungen von Euro 0,00 (Vorjahr 0,00 Euro) enthalten. Steuern vom Einkommen und ErtragDie Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige PflichtangabenVorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Derivate FinanzinstrumenteDie Gesellschaft hat ein Zinsswapgeschäft im Umfang von 1.000.000 Euro abgeschlossen. Der beizulegende Wert des Finanzgeschäfts beträgt nach Berechnung des Kreditinstituts zum Bilanzstichtag - 35.156,17 Euro. Eine Rückstellung wurde für voraussichtliche Zinsaufwendungen in Höhe von 28.000,00 Euro gebildet, da im Geschäftsjahr keine geschlossene Bewertungseinheit mehr gegeben ist. Namen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen (Schwestergesellschaft)Bezüglich der Forderungen gegenüber einer Schwestergesellschaft wurde ein Forderungsverzicht gegen Besserungsschein vereinbart. Für eine weitere Schwestergesellschaft wurden Auslagen in Höhe von Euro 1.999.015,37 geleistet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der AnteileDie Beteiligung an der EKS Hungária Fémipari Kft wurde im Geschäftsjahr 2015 veräußert. Aufschlüsselung des Gesamthonorars nach TätigkeitsbereichenDas als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt Euro 20.400,00.
Westhausen, 25.02.2016 Maschinenbau Schmidt GmbH Herbert Schmidt, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Waldemar Kiener, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 26.02.2016 festgestellt. Anlagespiegel
BestätigungsvermerkNach dem abschließenden Ergebnis unserer auftragsgemäßen Prüfung haben wir den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 in der Fassung der Anlagen 1 bis 3 und den Lagebericht der Maschinenbau Schmidt GmbH, Westhausen, mit dem folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 21. März 2016 versehen: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlust-Rechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Maschinenbau Schmidt GmbH, Westhausen, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2015 bis zum 31.12.2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Schwäbisch Gmünd, den 21. März 2016 ALP
Lutz GmbH
Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer Der hier wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten Jahresabschluss. Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.2.2016. |
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