Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 18808
Eingetragen
11.1.1988
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit FlachglasGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
der Handel und der Vertrieb von Industriedichtungen, Dichtungsplatten und anderem Dichtungszubehör sowie die technische Beratung.

Historie

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Management

NameRolle
Barbara Köfinger
seit 11.1.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Klinger Holding GmbHAUT
94.90%
Klinger Holding GmbHAUT
5.10%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Klinger Holding Deutschland GmbH
Germany
2.125.750 €
94.90%
Klinger Holding GmbH
Austria
114.250 €
5.10%

Konzern- und Jahresabschlüsse

KLINGER GmbH

Idstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Anhang zum Jahresabschluss 2019

der KLINGER GmbH, Idstein

Amtsgericht Wiesbaden, HRB18808

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 der KLINGER GmbH, Idstein, wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grds. unverändert zum Vorjahr angewendet.

Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern aus Bewertungsdifferenzen zwischen Steuer- und Handelsbilanz wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Am 1. September 2014 wurde der bisher bestehende Ergebnisabführungsvertrag mit der Klinger Holding Deutschland GmbH in Oberhausen neu gefasst.

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen gemäß der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 250 werden sofort abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis einschließlich EUR 1.000 werden jährlich mit 1/5 abgeschrieben.

Die Ermittlung der Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgt auf der Grundlage werden die amtlichen AfA-Tabellen bzw. anderer branchenüblichen Abschreibungstabellen mit den zulässigen Höchstsätzen vermindert. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet.

Handelswaren sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten, höchstens jedoch mit den niedrigeren Tagespreisen des Bilanzstichtages bewertet. Den Risiken aus Überbeständen und mangelnder Verwertbarkeit ist durch Gängigkeitsabschreibungen, die sich an der voraussichtlichen Reichweite der jeweiligen Lagerposition orientieren, Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten (Nominalwert) bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit Nennwerten angesetzt.

Sonstige Rückstellungen sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbeträgen für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate gebildet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit einem Konzern-Verrechnungskurs umgerechnet, der in etwa mit dem amtlichen Devisenkassamittelkurs am Stichtag identisch ist.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Bei der Entwicklung des Anlagevermögens wurde von den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgegangen. Die Entwicklung des nach § 284 Abs. 3 HGB gegliederten Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Bruttoanlagespiegel (Entwicklung des Anlagevermögens) ersichtlich.

2. Vorräte

Die Vorräte zum 31. Dezember 2019 bestehen aus Handelswaren in Höhe von TEUR 2.623 (i. Vj. TEUR 2.696). In den Vorräten sind Abwertungen in Höhe von TEUR 108 enthalten.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 5).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von TEUR 2.240 wird zum 31. Dezember 2019 in Höhe von TEUR 2.126 von der Klinger Holding Deutschland GmbH, Oberhausen, und in Höhe von TEUR 114 von der Klinger Holding GmbH, Gumpoldskirchen/Österreich, gehalten.

5. Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Anwärtern erfolgt mit dem Barwert nach der "projected unit credit method (puc method)". Als Berechnungsparameter wurde ein Rentensteigerungstrend bei laufenden Renten von 1,75% und ein Rententrend auf versicherte Renten von 0,5% berücksichtigt. Der Rechnungszins wurde in Höhe von 2,71% angesetzt. Die Fluktuation beträgt 0,00%. Die biometrische Rechnungsgrundlage waren die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Hieraus ergibt sich ein Verpflichtungswert von 1.914.066 EUR. Die nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erforderliche Saldierung mit dem Deckungsvermögen wurde in Höhe von 1.623.818 EUR vorgenommen.

Der Unterschiedsbetrag zum 7-Jahres-Durchschnittszins (TEUR 182; i. Vj. TEUR 0) unterliegt der Ausschüttungssperre. Der Zinssatz zur Bestimmung des ausschüttungsgesperrten Unterschiedsbetrages nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1,97% (7-Jahres-Durchschnitt).

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:

EUR
Stand 1.1.2019 261.302,86
Verbrauch 168.612,80
Auflösung 64,70
Zuführung 89.149,00
Zinsaufwand 1.909,00
Stand 31.12.2019 183.683,36

Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Urlaubsansprüche, Restgehälter (Tantiemen), Jubiläumszuwendungen sowie Prüfungskosten.

7. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten die Verbindlichkeit gegenüber der Klinger Holding Deutschland GmbH in Oberhausen (Gesellschafter) aus dem Ergebnisabführungsvertrag TEUR 399 (i. Vj. TEUR 3.166). Weiter enthalten sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 3) gegenüber dem weiteren Gesellschafter Klinger Holding GmbH, Gumpoldskirchen (Österreich), aus erhaltenen Leistungen.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1) und Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0).

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Der Umsatz betrifft ausschließlich die Produktsparte Dichtungen. Im Inland wurden 68,3 % (i. Vj. 80,3 %), im Ausland 31,7 % (i. Vj. 19,7 %) der Erlöse erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit TEUR 47 im Wesentlichen den Ertrag aus der PKW-Versteuerung. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 156,70 (i. Vj. EUR 0,00) enthalten.

3. Personalaufwand/Mitarbeiter

In den Personalaufwendungen sind in Höhe von TEUR 369 Aufwendungen für fünf Vollzeit-Arbeitnehmer enthalten, die wie im Vorjahr in voller Höhe an ein Konzernunternehmen weiterberechnet wurden.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.378,26) enthalten.

5. Zinserträge

Zinserträge in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 53) resultieren aus dem Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 5) aus der Aufzinsung von Rückstellungen und in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 0) aus dem Zinsanteil aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung enthalten.

7. Ertragsteuern

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind aufgrund des bestehenden ertragssteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Muttergesellschaft in 2019 nicht angefallen.

C. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus wesentlichen langfristigen Miet-, Leasing- bzw. sonstigen Verträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

TEUR
fällig 2020 99
fällig 2021 bis 2024 112
fällig 2025 und später 0
211

2. Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen

Aus der bilanziellen Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf die Klinger Holding Deutschland GmbH bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.652.

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da ein entsprechender Versicherungsschutz vorliegt.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt (ohne Berücksichtigung der Arbeitnehmer für die die Weiterbelastung erfolgt):

2019 2018
Gewerbliche Mitarbeiter 3 3
Angestellte 21 21
24 24

4. Geschäftsführer

Geschäftsführer ist Magister Michael Sautter, Geschäftsführer, Wien/Österreich, einzelvertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird unter Berufung auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Prüfungshonorar

Mit Verweis auf die größenabhängige Erleichterung gem. § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen der Klinger Holding Deutschland GmbH, Oberhausen, in den Konzernabschluss der Klinger Holding GmbH, Gumpoldskirchen/Österreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser wird im österreichischen Firmenbuch unter der Nummer FN408172 d veröffentlicht.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die nach dem Bilanzstichtag sich weltweit ausbreitende Corona-Pandemie und die in diesem Zuge ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit werden absehbare erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die KLINGER GmbH haben. Wir verweisen hinsichtlich der in diesem Zusammenhang für die Gesellschaft bestehenden Risiken und den Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Risiko- und Prognosebericht (siehe unter "Prognose" bzw. "Risiken" des Lageberichts).

 

Idstein/Taunus, 18. Juni 2020

KLINGER GmbH

Michael Sautter, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 906.779,73 2.058,00 0,00 908.837,73
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.393.095,55 0,00 0,00 3.393.095,55
4.299.875,28 2.058,00 0,00 4.301.933,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.487.701,71 0,00 0,00 2.487.701,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.231.976,96 49.360,00 0,00 2.281.336,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 756.768,51 40.798,11 1.416,10 796.150,52
5.476.447,18 90.158,11 1.416,10 5.565.189,19
9.776.322,46 92.216,11 1.416,10 9.867.122,47
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2019
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 880.292,73 11.017,00 0,00 891.309,73
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.393.094,55 0,00 0,00 3.393.094,55
4.273.387,28 11.017,00 0,00 4.284.404,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 801.627,66 52.607,00 0,00 854.234,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 668.384,89 149.682,00 0,00 818.066,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 613.381,42 38.470,11 1.300,10 650.551,43
2.083.393,97 240.759,11 1.300,10 2.322.852,98
6.356.781,25 251.776,11 1.300,10 6.607.257,26
Buchwerte
Stand 31.12.2019
EUR
Stand Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.528,00 26.487,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
17.529,00 26.488,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.633.467,05 1.686.074,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.463.270,07 1.563.592,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.599,09 143.387,09
3.242.336,21 3.393.053,21
3.259.865,21 3.419.541,21

Bilanz

AKTIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.528,00 26.487,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
17.529,00 26.488,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.633.467,05 1.686.074,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.463.270,07 1.563.592,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.599,09 143.387,09
3.242.336,21 3.393.053,21
3.259.865,21 3.419.541,21
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 2.622.707,45 2.696.421,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 628.240,90 589.707,21
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 98.424,60 139.275,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 114.936,82 258.858,03
841.602,32 987.840,56
III. Wertpapiere
- Sonstige Wertpapiere 40.392,06 40.392,06
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.439.575,43 3.395.029,07
4.944.277,26 7.119.682,99
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.568,90 15.389,88
8.218.711,37 10.554.614,08

PASSIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.240.000,00 2.240.000,00
II. Kapitalrücklage 4.732.943,69 4.732.943,69
III. Gewinnvortrag 32.712,35 32.712,35
7.005.656,04 7.005.656,04
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 290.248,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 183.683,36 261.302,86
473.931,36 261.302,86
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 181.130,83 35.966,35
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 498.315,87 3.193.986,51
3. Sonstige Verbindlichkeiten 59.677,27 57.702,32
739.123,97 3.287.655,18
8.218.711,37 10.554.614,08

Der Jahresabschluss 2019 wurde am 31. August 2020 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung

2019 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4.626.179,19 7.122.341,03
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.000.472,29 2.066.216,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 770.100,88 471.875,45
- davon für Altersversorgung: EUR 56.201,16 (Vorjahr: EUR 57.888,16)
2.770.573,17 2.538.092,11
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 251.776,11 250.421,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.198.490,16 1.160.461,94
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.314,00 55.040,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.472,00 58.284,90
7. Ergebnis nach Steuern 404.181,75 3.170.120,57
8. Sonstige Steuern 4.784,20 4.527,20
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 399.397,55 3.165.593,37
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Lagebericht für den Jahresabschluss 2019

der KLINGER GmbH, Idstein

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der KLINGER GmbH besteht aus dem Handel und der Entwicklung von Dichtungen und Dichtungsplatten, Elastomerprodukten und metallischen Dichtungen für die Industrie- und Automobilzulieferer.

Ziele und Strategien

Ziel ist es, den deutschen und ausländischen Markt mit Dichtungsprodukten für die verschiedensten Anwendungsbereiche zu versorgen und in dieser Branche ein wichtiger Marktteilnehmer zu sein.

Hierzu wird sich verschiedener Zulieferer aus der Klinger-Gruppe, aber auch aus fremden Quellen bedient. Der Zukauf der Dichtungsplatten erfolgt von Schwesterfirmen aus Österreich (Gumpoldskirchen) und der Schweiz (Egliswil), die Elastomerprodukte werden von einem Lieferanten aus der Türkei bezogen, das beschichtete Metall aus der Schweiz (Egliswil) und unbeschichtetes Metall aus verschiedenen europäischen Quellen.

Die technische Kompetenz und die Definition marktgerechter Produkte dienen dazu, die Ziele zu erreichen.

Steuerungssystem

Alle für die logistische Abwicklung, Bestandskontrolle und Bestandsbewertung wichtigen Abläufe werden mit einer serverbasierten Software (VACOS) abgebildet. Das monatliche Reporting an den Konzern und die Kostenanalyse wird von einem beauftragten Dienstleister durchgeführt. Die Bewegungsdaten werden von Mitarbeitern an bereitgestellten Terminals vor Ort in Idstein eingegeben.

Monatliche Veränderungen zu dem Lohn- und Gehaltsbereich werden an einen weiteren Dienstleister gemeldet, der seit dem 1. Januar 2015 die Personalabrechnungen vornimmt. Eine Kontrolle des erstellten monatlichen Reportings sowie der Lohn- und Gehaltsabrechnung wird vor Ort durch Mitarbeiter durchgeführt.

Als Steuerungselemente werden der Auftragseingang sowie der monatliche Soll-Ist-Vergleich verwendet.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die geschäftlichen Rahmenbedingungen werden hauptsächlich durch die allgemeine konjunkturelle Lage definiert. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2019 war befriedigend. Die Wirtschaft in Deutschland wuchs in 2019 lt. dem statistischen Bundesamt um ca. 0,6 % gegenüber dem Vorjahr. Bei den Elastomerprodukten spielen zusätzlich noch die Witterungslage für den Tiefbau und die Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand sowie der kommunalen Bauträger eine Rolle. Bei den Produkten für Automobilzulieferer ist die Konjunktur dieser Branche eine maßgebende Einflussgröße sowie spezifische technische Trends.

Geschäftsverlauf

Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

Die wichtigsten Kundengruppen sind technischer Handel, Stanzer, Tiefbauhandel und Automobilzulieferer.

Lage

Ertragslage

Der Umsatz lag mit TEUR 14.331 um 4,5 % über Vorjahr und mit 6,2 % deutlich über Budget. Der Auftragseingang lag 5,2 % über dem Vorjahreswert und 0,4 % über Budget. Die einzelnen Marktbereiche entwickelten sich allerdings unterschiedlich. Während bei "OEM/Automotive" durch ein Sonderprojekt das Budget um 67% überschritten wurde, lag der Marktbereich "Stanzer" ca. 13% unter Budget und Vorjahr und damit etwa auf Vor-VJ-Niveau. Der Bereich "Export" schloss 11 % über Budget und 18 % über Vorjahr.

Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 7.122 auf TEUR 4.626 reduziert, wesentlicher Grund hierfür ist der in 2018 erfolgte Verkauf der Beteiligung an der Grundstücksverwaltung Rich. Klinger GmbH.

Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 232 auf TEUR 2.771 aufgrund der neu bewerteten Pensionsrückstellung. Die Löhne und Gehälter wurden in Anlehnung an die Tarifentwicklung im Verband der Metall- und Elektrounternehmen erhöht.

Infolge des Ergebnisabführungsvertrages mit der Klinger Holding Deutschland GmbH in Oberhausen wird kein Jahresüberschuss ausgewiesen. Die Gewinnabführung des Vorjahres betrug TEUR 3.166, für das Jahr 2019 beträgt die Gewinnabführung TEUR 399.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages entfallen auf das Jahr 2019 keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Es besteht eine gute Eigenkapitaldeckung. Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und liegt weiterhin bei TEUR 7.006 zum Bilanzstichtag. Der Kennwert Eigenkapital zu Bilanzsumme liegt mit 0,85 um 18,9 %-Punkte deutlich höher als 2018. Der Kennwert Eigenkapital zu Fremdkapital ist im Jahr 2018 mit 5,78 ebenfalls deutlich höher als im Vorjahr mit 1,97.

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine.

Investitionen

Investitionen ins Sachanlagevermögen sowie in immaterielle Vermögensgegenstände sind in 2019 in Höhe von TEUR 92 vorgenommen worden, die im Wesentlichen im Bereich von Werkzeugen (TEUR 49) und Datenverarbeitung (TEUR 24) erfolgt sind.

Für das Jahr 2020 sind Gesamtinvestitionen von ca. TEUR 71 geplant. Davon entfallen auf eine Messeinrichtung TEUR 30 sowie Ersatzinvestitionen von rd. TEUR 41.

Die Investitionstätigkeiten werden aus dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert. Diese Investitionspolitik soll auch für zukünftige Investitionen beibehalten werden.

Liquidität

Die Liquiditätslage wird grundsätzlich durch den Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beeinflusst. Im Vergleich zu 2018 hat sich die Liquiditätslage bedingt durch den Abfluss des Gewinns 2018 an den Gesellschafter in 2019 deutlich gemindert. Die Quote der flüssigen Mittel zu Verbindlichkeiten erhöhte sich von 1,03 (2018) auf 1,48 (2019) und die Quote der flüssigen Mittel zur Bilanzsumme reduzierte sich von 0,32 (2018) auf 0,18 (2019).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2019 um TEUR 2.336 bzw. ca. 22 % auf TEUR 8.219 vermindert.

Das Anlagevermögen verminderte sich um TEUR 160 auf TEUR 3.260, wobei den Zugängen von TEUR 92 planmäßige Abschreibungen von TEUR 252 gegenüberstehen.

Der Vorratsbestand hat sich um TEUR 73 auf TEUR 2.623 vermindert. Die Lagerbestände wurden dadurch dem steigenden Bedarf sowie den teilweise höheren Wiederbeschaffungszeiten angepasst.

Es erfolgt eine vollständige Saldierung des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 1.624 mit den Pensionsrückstellungen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung wird eine Reihe von finanziellen Leistungsindikatoren verwendet. Einer besonderen Bedeutung in dieser Hinsicht kommen den Umsatzerlösen mit dem Auftragseingang und dem operativen Ergebnis (EBIT) zu.

Der Auftragseingang konnte in 2019 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 695 auf TEUR 14.034 gesteigert werden. Diese Entwicklung liegt auch über den Erwartungen.

Das operative Ergebnis stellt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern dar. Das EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.768 auf TEUR 405 gesunken. Die Veränderung resultiert aus dem Verkauf der Beteiligung in 2018.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Laut aktualisierter Prognosen (von Mai 2020) verschiedener Wirtschaftsinstitute wird das BIP in der Bundesrepublik Deutschland einen Rückgang ca. 5-10 % für 2020 verzeichnen.

Für 2020 haben wir ein ursprüngliches Umsatzziel - vor Corona-Pandemie - nach Rücksprache mit unseren Kunden und den Erfahrungen aus 2019, vergleichbar mit dem Geschäftsjahr 2019 in Höhe von TEUR 13.392 festgelegt. Dieses Ziel begründet sich aus der Marktsituation unserer wichtigsten Kunden, der zum Ende des Geschäftsjahres 2019 vorliegenden Prognose des VDMA sowie der Marktentwicklung des letzten Quartals 2019. Hiernach wird ein Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) unter Berücksichtigung der Abschreibungen aus den geplanten Investitionen in der Bandbreite von TEUR 800 bis TEUR 1.200 erwartet.

Durch Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwarten wir, die jährlich geplanten Investitionen finanzieren zu können.

Die Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie auf unsere ursprüngliche Unternehmensplanung können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich quantifiziert werden. Je nach weiterem Verlauf der Pandemie und der hiergegen ergriffenen Maßnahmen, wird die sich abzeichnende Rezession je nach Länge und Schwere den weiteren Geschäftsverlauf der KLINGER GmbH sowie die ursprüngliche vorgenannte Unternehmensplanung unter Umständen sehr deutlich negativ beeinflussen. Aktuell geht die Gesellschaft nicht davon aus, die ursprüngliche Planung für das Geschäftsjahr 2020 einhalten zu können. Es wird mit einer Abweichung von ca. -20% zu den ursprünglich geplanten Umsatzerlösen gerechnet. Dies hätte ein vermindertes Planergebnis von 50% zur Folge.

Chancenbericht

Die Erhöhung der Bekanntheit der Marke sowie direkte, langjährige Kontakte mit unseren wichtigsten Kunden sowie andere Marketingmaßnahmen haben zu einer stabilen Kundenbindung beigetragen.

Durch entsprechende Projektbetreuung von 2012 bis 2019 sind deutliche Chancen im OEM-Bereich entstanden, die zukünftige Umsatzsteigerungen in Aussicht stellen. Aufgrund der Komplexität der Projekte bei unseren Kunden sowie der Unsicherheiten im Hinblick auf die Corona-Pandemie haben sich die Realisationserwartungen auf 2021/2022 verschoben.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Täglich wird eine Statistik zum Auftragseingang, Umsatz und dem Auftragsbestand geführt und mit den täglichen Planwerten, die aus dem Jahresplan abgeleitet werden, verglichen. Dies wird über das gesamte Unternehmen und für die einzelnen Marktbereiche durchgeführt (inklusive eines Vergleichs mit den beiden vorangegangenen Geschäftsjahren), so dass über diese wichtigen Orderdaten eine aussagekräftige Beurteilung getroffen werden kann.

Weiterhin werden monatlich die Abschlussdaten über das Berichtssystem "SAP Businessobjects Financial Consolidation" an eine Konzernobergesellschaft weitergeleitet und ausgewertet. Hierdurch wird eine schnelle Reaktionsmöglichkeit bei besonderen Risiken erreicht.

Risiken

Für unsere Beschaffungsmärkte gehen wir für das Geschäftsjahr 2020 davon aus, dass die Preise im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Niveau des Vorjahres ansteigen werden. Dies birgt das Risiko, dass diese Preissteigerungen nicht oder nicht vollumfänglich an unsere Kunden weitergegeben werden können. Es wurden bereits Preiserhöhungen von Lieferanten angekündigt, die zeitversetzt an unsere Kunden weitergegeben werden. Maßnahmen zur Durchsetzung dieser Preiserhöhungen bei unseren Kunden wurden durch die KLINGER GmbH bereits eingeleitet. Die Preispolitik unserer Wettbewerber bei Dichtungsplatten und Elastomerartikeln ist sehr zurückhaltend, so dass ein vorsichtiges Agieren bei Preisanpassungen notwendig ist. Zusätzlich wurden bereits im vergangenen Jahr u.a. strategische Einkäufe getätigt, um die erwarteten höheren Wiederbeschaffungspreise in nächster Zeit kompensieren zu können.

Die weltweite Corona Pandemie und die in diesem Zuge ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit werden absehbare erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die KLINGER GmbH haben. Das wirtschaftliche Risiko für die Gesellschaft wird erst in Abhängigkeit der Dauer der Pandemie und der von politischer Seite ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung verlässlich eingeschätzt werden können. Risiken für die Gesellschaft ergeben sich einerseits durch die aufgrund der erwarteten Rezession geringere Nachfrage nach unseren angebotenen Produkten als auch hinsichtlich möglicher künftiger Verschlechterungen der Geschäfts- und Finanzsituation unserer Kunden und damit einhergehender möglicher künftiger Ausfallrisiken.

Die Gesellschaft hat bereits frühzeitig zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter, deren Angehörigen und Mitmenschen, sowie unserer Geschäftspartner Maßnahmen zur Reduzierung der Anzahl infizierter oder potenziell infizierter Mitarbeiter getroffen.

Die KLINGER GmbH ist finanzwirtschaftlichen Risiken im Wesentlichen in Form von Ausfallrisiken ausgesetzt. Einer möglichen Verschlechterung der Geschäfts- und Finanzsituation unserer Kunden (insbesondere auch durch die Corona-Pandemie) treten wir durch unser Forderungsmanagement entgegen. Im derzeitigen Geschäftsumfeld sehen wir keine wesentlichen Ausfallrisiken unserer Forderungen.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine wesentlichen, den Fortbestand der Gesellschaft beeinträchtigenden Risiken identifiziert worden.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Derivative Finanzinstrumente werden von uns nicht verwendet.

Unsere Verbindlichkeiten werden üblicherweise innerhalb der Skontofrist beglichen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mittels monatlichem Mahnwesen eingefordert. Unsere Liquidität wird in Form von Bankbestand vorgehalten. Im Bereich der Firmen-Pkw wird mit Leasingverträgen gearbeitet.

4. Zukunftsgerichtete Angaben

Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der KLINGER GmbH, Idstein, beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum derzeitigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie die im Risikobericht dargestellten - eintreten, so könnten die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

 

Idstein, den 18. Juni 2020

KLINGER GmbH

Michael Sautter, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Für den vollständigen Jahresabschluss der Klinger GmbH, d.h. vor Inanspruchnahme der Offenlegungserleichterungen, wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

An die KLINGER GmbH, Idstein

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der KLINGER GmbH, Idstein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KLINGER GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 18. Juni 2020

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jakob, Wirtschaftsprüferin

gez. Fries, Wirtschaftsprüferin

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