Fleischwaren - Munzert GmbH
Rudolf-Strunz-Straße 2, 95111 Rehau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fleischwaren - Munzert GmbHRehauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmensa) Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft mit Produktionsstandort in Rehau ist Hersteller von fränkischen und weiteren Fleisch- und Wurstspezialitäten mit dem Schwerpunkt Kochwurst sowie Schinkenspezialitäten und Würstchen. Zur Ergänzung des Produktsortiments werden im geringen Umfang Handelswaren zugekauft. Wesentliche Kunden sind der klassische Lebensmitteleinzelhandel sowie weitere Großabnehmer. Neben dem Kundengeschäft im deutschen Inland tritt die Gesellschaft als Anbieter auch im europäischen Ausland auf. Das Verwaltungs- und Produktionsgebäude wurde von der Munzert GmbH & Co. KG gepachtet. b) Forschung und Entwicklung Wir arbeiten ständig an der Entwicklung neuer Produkte für den nationalen und internationalen Abnehmer, wobei der Schwerpunkt nah wie vor auf fränkischen Wurst- und Fleischwaren liegt. 2. Wirtschaftsberichta) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Verarbeitung von Fleisch gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in der deutschen Konsumgüterindustrie. Der Umsatz im Schlachterei- und Fleischverarbeitungsgewerbe in Deutschland lag zuletzt bei knapp 50 Milliarden Euro. Der Anteil der Fleischverarbeitung im Schlachterei- und Fleischverarbeitungsgewerbe lag bei rund 25 Milliarden Euro, der Rest entfiel auf das Schlachtgewerbe. Inder Fleischverarbeitung gab es im vergangenen Jahr mehr als 1.400 Betriebe in Deutschland. b) Geschäftsverlauf Die Fleischwaren - Munzert GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, dessen Geschäftsverlauf sich weitgehend unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Situation entwickelt. Im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Lage reagiert die Lebensmittelbranche an sich relativ konjunkturunabhängig, jedoch ist beim Verbraucherverhalten eine Tendenz zu günstigeren Lebensmitteln nach wie vor feststellbar. Im Jahresdurchschnitt wurden 97 Mitarbeiter beschäftigt. Wir legen großen Wert darauf, unseren Mitarbeitern einen dauerhaften Arbeitsplatz und eine Perspektive für die Zukunft bieten zu können. c) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Auch im Kalenderjahr 2023 können wir auf eine erfolgreiche Re-Zertifizierung der IFS-Standards (International Food Standards) auf höherem Niveau zurückblicken. Weitere Audits wurden ebenso erfolgreich absolviert. Die Voraussetzungen für die weiteren Belieferungen unserer Kunden im In- und Ausland bestehen somit unverändert auf hohem Niveau fort. Unsere Produktionsprozesse werden nach dem HACCP-Konzept analysiert und konzipiert, um gesundheitliche Gefahren für den Verbraucher auszuschließen bzw. die Sicherheit von Lebensmitteln zu gewährleisten. Diesen traditionell hohen Qualitätsstandard zu halten und weiter auszubauen sowie die Sicherung der Produktqualität zu gewährleisten, wird durch ein wirksames, integriertes Qualitätsmanagementsystem nach IFS-Standard und nationalem QS-System mit klar definierten Abläufen und beherrschten Prozessen erreicht. d) Lage der Gesellschaft Ertragslage Es gelang im aktuellen Geschäftsjahr durch verstärkte Vertriebsaktivitäten, Neukunden zu gewinnen und frühere Geschäftsbeziehungen zu reaktivieren. Infolgedessen war trotz Steigerung der Materialpreise ein Anstieg des Rohertrags zu verzeichnen. Zwar sind die Kosten absolut gesehen gestiegen, durch Einsparungen und ein konsequentes Management von Material und Organisation konnten aber die Kostenquoten stabil gehalten werden. Durch erhebliche Umsatzsteigerung erzielten wir trotz höherer Kosten ein positives Ergebnis. Vermögenslage Die Anlagenintensität zum 31.12. ist gegenüber dem Vorjahr mit 14,6 % (Vj.18,2 %) der Bilanzsumme gesunken. Vorräte wurden mit TEUR 1.447 (Vj. TEUR 1.382) trotz der Umsatzsteigerungen nur geringfügig aufgebaut. Die Leistungsforderungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr. Durch das positive Jahresergebnis bedingt verbesserte sich das Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote von 55,3 % (Vj. 47,8 %) liegt weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Finanzlage In 2023 wurde ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 795 (Vj. TEUR -14) erzielt. Das Working Capital beträgt zum BilanzstichtagTEUR 2.901 (Vj. TEUR 2.294). Bankverbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr mit TEUR 264 planmäßig getilgt. e) Gesamtaussage Die Ertragslage der Gesellschaft ist mit einem ordentlichen Betriebsergebnis von TEUR 1.331 (Vj. TEUR 63) als zufriedenstellend zu bezeichnen. Erhöhte Materialpreise konnten zwar nicht vollständig weitergegeben werden, dennoch wurde auf Grund der besseren Auslastung des Betriebs wieder ein positives Ergebnis erzielt. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft stellt sich als stabil dar. 3. Prognosebericht Zu unserem Prognosebericht ist anzumerken, dass künftige Entwicklungen bedingt durch die Ukraine-Krise mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind. Insbesondere die Preisentwicklungen sind wegen möglicher Sanktionsmaßnahmen, Handelsembargos und Energiekosten hinsichtlich ihrer Höhe nicht absehbar. In 2024 gelang es Neukunden zu akquirieren. Die erforderlichen Preiserhöhungen wurden gegenüber den Kunden weitgehend durchgesetzt. Wir erwarten daher wieder ein Betriebsergebnis in Höhe des Jahres 2023. Die Branchenentwicklung reagiert im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Lage relativ konjunkturunabhängig, da Lebensmittel auch in Krisenzeiten benötigt werden. Die Wachstumsaussichten bzw. -möglichkeiten der Branche für die nächsten Jahre sind daher weiterhin als moderat anzusehen. 4. Chancen- und Risikobericht Allgemeine und branchenspezifische Risiken Die wirtschaftlichen Risiken des Unternehmens liegen im Wesentlichen in der Unsicherheit der Verbraucher auf Grund von immer wieder auftretenden Fällen von Krankheiten und Seuchen. Weitere besondere Risiken bestehen in der Preisentwicklung sowohl der Beschaffungs- als auch der Absatzmärkte. Der Wettbewerbsdruck wird durch zunehmende Konzentration sowie die Ausweitung der Produktionskette bei den Schlachtbetrieben steigen. Mittelfristig werden jedoch die neuen EU-Länder als Rohstofflieferanten auftreten und diese Situation entschärfen. Zudem haben erste global agierende Unternehmen aus den USA und Brasilien den Markteintritt in Europa angekündigt bzw. getätigt. Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus Eigenmitteln. Entstehende Finanzierungslücken werden durch Gesellschafterdarlehen und ergänzende Fremdfinanzierungen abgedeckt. Eventuelle Zins- und Währungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung. Chancen Die wirtschaftlichen Chancen des Unternehmens liegen im Wesentlichen in den nachhaltigen Werten und Konzeptionen eines Familienunternehmens mit einer langfristigen Bindung der Mitarbeiter. Wir gehen davon aus, dass unsere typisch fränkischen Produkte unverändert beim Verbraucher Anklang finden. Daneben entwickeln wir Produkte für den Export, die speziell für den Abnehmer hergestellt werden. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft betreibt ein striktes Forderungsmanagement. Kurze Mahnintervalle sorgen für ein frühzeitiges Erkennen von Ausfallrisiken. Daneben werden interne Limits vergeben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik und verzichtet demzufolge auf risikobehaftete Finanzinstrumente.
Rehau, im November 2024 gez. Hartmut Munzert, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Fleischwaren - Munzert GmbH hat ihren Sitz in Rehau und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hof (Abt. B, Nr. 903) eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften sowie § 42 GmbHG. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 S. 1 HGB für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und den Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB wird Gebrauch gemacht. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktivseite Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreisen bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken sind Abschläge vorgenommen. In die Vorratsbewertung wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind spezielle Risiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert aktiviert. Passivseite Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zu Posten der Bilanz Bilanz - Aktivseite Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 26). Bilanz - Passivseite Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Rechts- und Beratungskosten. Auf Grund der Aufnahme eines KfW-Darlehens im Rahmen der Corona-Hilfe für Unternehmen, sind Gewinnausschüttungen bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens nicht zulässig (Ausschüttungssperre). Aufgliederung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 812 durch Sicherungsübereignungen und Bürgschaften besichert. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es besteht eine Patronatserklärung zugunsten der Bavaria Sales GmbH, die auf einen Maximalbetrag von TEUR 250 begrenzt ist. Auf Grund des aktuellen operativen Geschäftsverlaufs der Bavaria Sales GmbH wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt von einer Inanspruchnahme nicht ausgegangen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit Restlaufzeiten bis zu 6 Jahren bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt TEUR 499. Aus Pacht- und Mietverträgen besteht eine jährliche Verpflichtung von TEUR 302. Arbeitnehmer Die Zahl der Mitarbeiter stellt sich im Jahresdurchschnitt wie folgt dar:
Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 von Herrn Hartmut Munzert, Geschäftsführer, vertreten. Für die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB angewendet.
Rehau, 14. November 2024 gez. Hartmut Munzert, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 (Beilage zum Anhang)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fleischwaren - Munzert GmbH, Rehau Vorstehender, zur Offenlegung bestimmter und nach § 327 verkürzter Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: PrüfungsurteilWir haben den Jahresabschluss der Fleischwaren - Munzert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fleischwaren - Munzert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der International Standards on Auditing (ISAS) des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom IAASB festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Hof, 21. Januar 2025 RSG
GmbH
gez v. Hesler, Wirtschaftsprüfer FeststellungDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 18. März 2025 |
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