Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 2269
Vorher
Barth-Galvanik Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
18.1.1980
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: Die Oberflächenveredelung von Metallen und Kunststoffen sowie die Erbringung damit verbundener Dienstleistungen unter Ausschluss von Tätigkeiten, die dem Kreditwesengesetz (KWG) unterfallen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Melanie Braun
seit 25.8.2022
Geschäftsführer
Ewa Anna Lohmann
seit 4.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

PEG GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Barth-Galvanik Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Oberursel (Taunus)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020

Geschäftstätigkeit

Die Barth Galvanik GmbH bietet neben den Hauptfeldern der Oberflächenveredelung ein abgerundetes Servicepaket. Vor- und Nachgeschaltete Prozesse, sowie Dienstleistungen im Bereich Logistik runden das Angebot ab. Neben dem Montieren und Komplettieren, sowie Sortieren und Verpacken erfolgt die Abholung und Anlieferung in der Regel durch den werkseigenen Fuhrpark. Durch eine reaktionsschnelle und flexible Bearbeitung werden so die Kriterien einer "Just in Time"-Belieferung erfüllt.

Der Kundenstamm verteilt sich über die gesamte Bundesrepublik. Auch das Nachfrageverhalten ist breit gefächert: vom Kleinkunden bis zum Großzulieferer für die Automobilindustrie. In 2020 hatte die Barth Galvanik GmbH 356 aktive Kundenverbindungen.

Alle Dienstleistungen konzentrieren sich auf drei Standorte in Oberursel.

Rahmenbedingungen 2020

Im Jahr 2020 ist die Deutsche Wirtschaft pandemiebedingt in eine Rezession geraten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist um 5 Prozent im Wirtschaftsjahr 2020 gesunken.

In den Monaten Januar bis März 2020 bewegte sich der Umsatz der Barth Galvanik GmbH leicht über dem Vorjahresniveau. Mit dem Ausbruch der Coronapandemie in Deutschland und Europa und dem damit verbundenen Lockdown im März 2020 hat sich die wirtschaftliche Situation des Unternehmens deutlich verschlechtert. Durch die Unterbrechung von Lieferketten ging die Nachfrage nach Dienstleistungen der Gesellschaft ab April 2020 deutlich zurück. Der Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2020 betrug 13 %.

Mit dem Anfahren der Wirtschaft in Deutschland und weltweit ab Mai 2020 konnten die Umsatzverluste im zweiten Halbjahr 2020 nahezu ausgeglichen werden, so dass am Jahresende ein Umsatzverlust von 2,2 % gegenüber 2019 verblieb.

Konsequentes Kostenmanagement und der damit verbundene Abbau von Leiharbeitsverhältnissen und die Nutzung der Möglichkeit von Kurzarbeit führte letztendlich dazu, dass das Unternehmen ein um 3,6 % geringeres EBITDA erzielte und damit glimpflich durch die Pandemie kam.

Vorteilhaft hat sich die moderne Technologie ausgewirkt, die nach dem Anlaufen der Wirtschaft, insbesondere auch der Automobilindustrie, wieder verstärkt nachgefragt wurde. In 2020 wurde eine weitere Wärmebehandlungslinie in Betrieb genommen, die durch die Nachfrage der Kunden im zweiten Halbjahr schnell ausgelastet werden konnte.

Die Ertragslage

Im Jahr 2020 gingen die Umsatzerlöse um 2,2 % zurück. In 2019 verringerten sich die Umsatzerlöse um 9,6%. Folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der wesentlichen Ergebniskennzahlen für die letzten fünf Geschäftsjahre:

2016
T€
2017
T€
2018
T€
2019
T€
2020
T€
Rohergebnis 14.840 17.198 16.978 15.591 14.609
EBITDA 3.510 4.536 3.656 2.807 2.706
EBIT 2.472 3.574 2.756 1.701 1.592
Jahresergebnis 1.574 2.337 1.792 1.009 945

Das Wirtschaftsjahr 2020 endet mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 945 (Vorjahr: TEUR 1.009). Die Umsatzerlöse verminderten sich aufgrund der Coronapandemie um 2,2 %. Allerdings konnten die pandemiebedingten Umsatzrückgänge der Monate April, Mai und Juni durch Mehrproduktion im November und Dezember 2020 weitgehend ausgeglichen werden. So führte der Verzicht auf die zweiwöchige Werksruhe im Dezember 2020 zu einem um TEUR 652 höherem Umsatz als im Dezember 2019. Der Personalaufwand ging um TEUR 940 (-12,8 %) zurück. Ursächlich hierfür sind u. A. die in 2020 geringeren Urlaubs- und Weihnachtsgeldzahlungen sowie die Verrechnung des gezahlten Kurzarbeitergeldes. Die Lohnfortzahlung für Urlaub stieg um TEUR 89 auf TEUR 314 an; die Aufwendungen für Leiharbeiter verringerten sich um TEUR 176 und betragen TEUR 131 in 2020. Die Sonderzahlungen Gehälter sind um TEUR 80 gesunken. Die gesetzlichen Sozialaufwendungen für Lohn und Gehalt betragen TEUR 1.105 nach TEUR 1.099 in 2019. Darin enthalten ist ein Coronabonus für die Mitarbeiter in Höhe von TEUR 123.

Das Finanzergebnis beträgt -TEUR 201. Es ist hauptsächlich geprägt durch Zinsaufwendungen in Zusammenhang mit der langfristigen Finanzierung des Werks 3 in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 46) sowie des Werkes 5 mit dem Wohn- und Geschäftsgebäude in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 152).

Die Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Wirtschaftsjahr um TEUR 1.744 auf TEUR 23.201 (Vorjahr: TEUR 21.457) erhöht. Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR 551 auf T€ 16.821. Den Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.114 stehen Zugänge in Höhe von TEUR 531 gegenüber. Die Leistungsforderungen stiegen aufgrund der Mehrproduktion im Dezember 2020 um TEUR 642 an. Des Weiteren erhöhten sich die liquiden Mittel um TEUR 2.607 auf TEUR 3.110.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss um TEUR 945 erhöht. Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 500. Die Eigenkapitalquote beträgt 54,8 % an. Der Anteil der langfristigen Bankverbindlichkeiten an der Bilanzsumme 27,5 % (Vorjahr: 32,8). Die Darlehen wurden planmäßig getilgt.

Die Rückstellungen haben sich um TEUR 132 auf TEUR 970 verringert. Die Steuerrückstellungen stiegen um TEUR 118 an, während Rückstellungen für Tantieme, Prämien und Urlaub zurückgegangen sind.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 6.371 (2019: TEUR 7.042) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Hiervon haben TEUR 4.028 (2019: TEUR 4.612) eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Das Anlagevermögen ist zu 111,9 % (2019: 108,8 %) über mittel- und langfristige Mittel gedeckt.

Durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss ist ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 3.830 (2019: TEUR 1.510) entstanden. Darlehen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 671 (2019: TEUR 510) zurückgeführt. Investitionen in das Anlagevermögen wurden in Höhe von TEUR 531 (2019: TEUR 3.274) getätigt.

Insgesamt ist der Finanzmittelfonds um TEUR 2.607 angestiegen (2019: -TEUR 2.321). Der Finanzmittelfonds am Jahresende beträgt TEUR 3.110 (2019: TEUR 503).

Die Finanzlage ist gesichert.

Personalentwicklung

Der Erfolg der Barth Galvanik GmbH ist eng verknüpft mit den Leistungen der Mitarbeiter, ihrer Kreativität sowie ihren persönlichen und fachlichen Kompetenzen.

Im Jahresdurchschnitt 2020 waren 126 (2019: 129) Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden betrug im Berichtsjahr 2.

Die Umsetzung der Barth Galvanik GmbH Wachstumsstrategie erfordert eine umfassende Personalentwicklung, durch die das Unternehmen kreative und leistungsfähige Mitarbeiter für sich gewinnt, bindet und weiterentwickelt. Es wird ein offenes, kritikfähiges und konstruktives Miteinander gefördert. Permanente Aus- und Weiterbildung garantiert eine hohe Qualität. Nur so können Fehlerquoten reduziert und Spitzenleistungen erzielt werden.

Chancen und Risiken

Chancen und Risiken ergeben sich naturgemäß aus jedem unternehmerischen Handeln. Risiken der Barth Galvanik GmbH resultieren im Wesentlichen aus konjunkturellen Nachfrageeinflüssen, aus Großprojekten im Automobilzulieferergeschäft, spezifischen Kunden- und Lieferantenrisiken und Beschaffungsmarktentwicklungen.

Die Unternehmensplanung bietet Chancen im Hinblick auf neue Verfahren, Kunden und Märkte. Demgegenüber stehen Risiken für Abnahme, Umsatz und Ergebnis aus stagnierenden oder gar rückläufigen Produktionsmengen der Automobil- und Möbelzuliefererindustrie, die die Barth Galvanik GmbH beliefert. Konjunkturelle Schwankungen können einen erheblichen Einfluss auf unser Geschäft nehmen. Die Barth Galvanik GmbH vermindert dieses Risiko zum einen dadurch, dass sie unterschiedliche Märkte bedient und ihre regionale Präsenz ausgeweitet hat und weiter ausweiten will.

Aus einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Geschäftspartner könnten sich Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis ergeben. Diese Risiken begrenzt Barth Galvanik GmbH durch ein gut funktionierendes Forderungsmanagement, kontinuierliche Lieferantenaudits und einer laufenden Beobachtung wichtiger Marktentwicklungen.

Preisschwankungen bei Rohstoffen und Legierungen sind für Barth Galvanik GmbH ein nicht unerhebliches Risiko. Erhöhen sich Vormaterialpreise, können diese nicht immer sofort und im notwendigen Umfang über die Verkaufspreise weitergegeben werden. Dies kann sich negativ auf die Ergebnisentwicklung auswirken. Im Umkehrschluss kann durch die verzögerte Weitergabe sinkender Beschaffungspreise auch positiver Einfluss auf die Ertragslage entstehen. Zum Ausgleich von Vormaterialpreissteigerungen hat die Barth Galvanik GmbH selektiv einen Teuerungszuschlag eingeführt. Durch langfristige Verträge mit Lieferanten werden Beschaffungsrisiken verringert.

Zunehmend schwieriger wird die Vorhersage von Energiekosten, die nicht nur von den Weltmarktpreisen abhängig sind. Für die Barth Galvanik GmbH als energieintensiver Betrieb wird es durch die derzeitigen politischen Diskussionen immer schwieriger die Entlastung von der Energiesteuer für erneuerbare Energien abzuschätzen. Zumindest für ein Jahr im Voraus werden die Energiepreise abgesichert.

Entwicklungs-, Produktions- und Logistikfehler sowie der Ausfall von Produktionsanlagen können dazu führen, dass Kunden mit fehlerhaften Teilen oder zu spät beliefert werden. Dies hat möglicherweise Schadensersatzforderungen zur Folge. Deshalb hat Barth Galvanik GmbH auch in 2019 wieder umfassende Verfahrensanweisungen zur Prozesssicherheit, zum Qualitätsmanagement sowie Prozess-Audits durchgeführt. Um solche Risiken in der eigenen Fertigung zu verringern, entwickelt Barth Galvanik GmbH in Zusammenarbeit mit den Chemielieferanten die Produktionsverfahren ständig weiter und betreibt eine vorbeugende Instandhaltung der Anlagen. Parallel dazu wird der Ausbau der Systeme zur lückenlosen Dokumentation der Fertigungsschritte jedes Auftrages fortgesetzt. Damit sollen mögliche Folgen einer Belieferung mit fehlerhaften Teilen beschränkt bzw. gemindert werden. Für etwaige Schadensfälle hat Barth Galvanik GmbH eine Versicherung abgeschlossen, die verbleibende Risiken begrenzt.

Internationale Qualitätsnormen sind für Barth Galvanik GmbH selbstverständlich. Mit regelmäßigen erfolgreichen Zertifizierungen nach Managementsystem-Standards wird ein hoher, einheitlicher Qualitätsstandard garantiert.

Auch in den letzten Jahren konnten kontinuierliche Verbesserungsprozesse intensiviert werden. Ziel ist nicht die kurzfristige, einmalige Optimierung, sondern die dauerhafte Verankerung des kontinuierlichen Prozesses im Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt, wie auch schon in den vergangenen Jahren auf der Verbesserung der Fertigungsprozesse.

Umweltschutz sind wichtige Elemente der Unternehmensprozesse bei der Herstellung. Über Gesetzesänderungen bei Umweltschutzauflagen und deren Möglichkeit der Umsetzung im Betrieb informieren die externen Sicherheitsbeauftragten, die die Einhaltung auch regelmäßig überwachen.

Das Unternehmen stellt sich dem Anspruch, Umweltbelastungen durch Produktion und Logistik mit Hilfe eines nach DIN ISO 14001 zertifizierten Managementsystems zu überwachen und zu minimieren. Regelmäßige Audits stellen die Einhaltung der Standards sicher. Durch dieses flächendeckende Managementsystem können auch diejenigen Bereiche identifiziert werden, in denen weitere Maßnahmen zur Einhaltung der Umweltstandards erforderlich sind.

Des Weiteren ist das Unternehmen nach DIN ISO 50001 "Energiemanagement" zertifiziert. Durch ein systematisches Energiemanagement wird die Energieeffizienz kontinuierlich gesteigert, welches insbesondere auch zur Reduktion von CO 2 führt. In die Energiepolitik der Barth Galvanik wurde für das Jahr 2020/2021 eine Strategie aufgenommen, die den Ausstoß von CO 2 vermindert und damit auch zukünftige Belastungen durch eine CO 2 Steuer reduziert.

Ausstehende Forderungen werden im Haus überwacht und fällige Rechnungen regelmäßig gemahnt. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine Warenkreditversicherung für Kundenforderungen abgeschlossen. Neukunden werden einer Bonitätsprüfung bei Creditreform unterzogen. Im Allgemeinen erhalten wir dadurch vorab aktuelle Finanzinformationen über unsere Kunden und können dadurch eine Bonitätseinschätzung vornehmen.

Ausblick

Wir wollen unsere Kunden aus einer starken Position heraus bedienen. Die kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse und Leistungen ist deshalb ebenso fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur wie weitsichtiges unternehmerisches Denken auf allen Ebenen.

Die obersten Unternehmensziele bleiben auch zukünftig die langfristige und kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswertes durch profitables Wachstum und den Erhalt der finanziellen Unabhängigkeit. Barth Galvanik GmbH wird weiterhin daran arbeiten, Marktchancen zu nutzen und sich auf neue Herausforderungen vorzubereiten. Um unseren Kunden Produkte aus einer Hand zu bieten, wird das Induktivhärten und das Aufbringen von Gleitmittel auf Schrauben in das Produktsortiment aufgenommen. Des Weiteren wird im Mai eine neue Glühanlage für hochlegierte Edelstähle das Produktportfolio erweitern Die Barth Galvanik GmbH wird in 2021 weiter in moderne Anlagen investieren um den Kunden neueste Technologien anbieten zu können.

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsleitung einen leichten Anstieg des Umsatzes. Das wirtschaftliche Umfeld dürfte sich günstiger entwickeln. Die Bundesregierung erwartet einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0 Prozent. Weiterhin wird die Coronapandemie die Geschäftsentwicklung in Deutschland und weltweit beeinflussen. Weitere Lockdowns können sich nachteilig auswirken. Insgesamt wird 2021 davon geprägt sein, wie schnell die Impfung der Bevölkerung erfolgen kann.

Die Autoindustrie und der Maschinenbau werden auch im Jahr 2021 weiterhin mit Problemen kämpfen. Da die Barth Galvanik nur wenige Teile für Verbrennungsmotoren bearbeitet, gehen wir für die Zukunft davon aus, das die Umstellung der Motorentechnologie in der Automobilindustrie keinen Einfluss auf die Umsätze mit der Automobilindustrie haben wird. Die Barth Galvanik bearbeitet heute im Wesentlichen Bauteile für die Verbindungstechnik.

 

Oberursel, den 01.03.2021

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 16.882.592,74 17.465.024,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.652,50 92.672,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 61.652,50 92.672,50
II. Sachanlagen 16.820.940,24 17.372.351,97
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.650.582,24 14.930.372,24
2. technische Anlagen und Maschinen 1.745.253,00 1.940.167,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.493,00 458.878,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.612,00 42.934,23
B. Umlaufvermögen 6.091.669,82 3.749.297,61
I. Vorräte 446.442,31 520.217,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.534.812,81 2.725.551,07
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.534.812,81 2.725.551,07
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 530.466,37 448.071,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.110.414,70 503.528,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.037,28 88.508,89
D. Aktive latente Steuern 43.558,30 46.279,05
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 104.203,16 108.319,81
Bilanzsumme, Summe Aktiva 23.201.061,30 21.457.429,83

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 12.723.826,27 11.779.184,15
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 11.279.184,15 10.269.922,77
III. Jahresüberschuss 944.642,12 1.009.261,38
B. Rückstellungen 970.559,00 1.102.152,00
C. Verbindlichkeiten 9.499.786,62 8.570.523,93
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.040.671,20 7.720.200,64
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.459.115,42 850.323,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.889,41 5.569,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 23.201.061,30 21.457.429,83

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 14.609.033,24 15.591.286,06
2. Personalaufwand 6.424.918,36 7.364.991,62
a) Löhne und Gehälter 5.319.682,51 6.265.534,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.105.235,85 1.099.457,27
davon für Altersversorgung -15.066,38 -12.307,11
3. Abschreibungen 1.113.584,28 1.105.896,19
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.113.584,28 1.105.896,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.423.650,75 5.356.591,45
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.341,57 20.006,63
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 202.500,13 237.544,82
davon aus Abzinsung 3.549,00 4.289,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 446.333,07 474.098,14
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern -2.720,75 8.338,57
8. Ergebnis nach Steuern 999.388,22 1.072.170,47
9. sonstige Steuern 54.746,10 62.909,09
10. Jahresüberschuss 944.642,12 1.009.261,38

Anhang zum 31. Dezember 2020

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 a HGB:

Firma und Sitz:

Barth Galvanik GmbH, In den Schwarzwiesen 4, 61440 Oberursel

Registergericht:

Handelsregister B des Amtsgerichtes Bad Homburg v.d. Höhe, Eintragung unter Nummer HRB 2269

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Abschluss der Barth Galvanik GmbH, Oberursel, für das Geschäftsjahr 2020 wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der § 266 Abs. 2 und 3 und § 275 HGB. Mögliche Zusammenfassungen nach § 265 Abs. 7 HGB wurden nicht vorgenommen. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 S. 1 HGB und § 288 Abs. 2 S. 1 HGB wurden von der Gesellschaft in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die Absetzungen für Abnutzung angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Abschreibungsmethode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Für einzelne Anlagegegenstände wurde bei der Bemessung der Nutzungsdauern ein Mehrschichtbetrieb berücksichtigt. Der Zugang von so genannten geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde im Rahmen der Sofortabschreibung berücksichtigt. Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung der Sachanlagen wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich nachträglicher Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Pauschalwertberichtigungen wurden vorgenommen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Vom Ansatzwahlrecht aktiver latenter Steuern im Sinne § 274 Abs. 2 S. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für vorausbezahlte Aufwendungen des Folgejahres, für ein Disagio sowie eine vorausgezahlte Marktprämie gebildet.

Pensionsverpflichtungen:

Als Berechnungsmethode wurde die PUC-Methode (Projected Unit Credit) angewendet. Diese stammt aus dem internationalen Rechnungslegungsstandard IAS 19. Der hierbei berücksichtigte Rechnungszins gemäß § 253 Abs. 2 HGB beträgt 2,34 % (Marktzins der vergangenen 10 Jahre). Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden aufgrund des Festrentenbetrages nicht berücksichtigt (keine Dynamik). Der Berechnungsmethode wurden die Sterbetafeln (Richttafeln 2018 G) von Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Bei den sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt Diese wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für vorausbezahlte Mieterlöse des Folgejahres gebildet.

4. Angaben zur Bilanz

Die immateriellen Anlagewerte betreffen Software und Lizenzen.

Die Sachanlagen betreffen Grund und Boden, Gebäude, Außenanlagen, technische Anlagen und Maschinen, Betriebsvorrichtungen, Transportmittel, Betriebsausstattung, Geschäftsausstattung, Büroeinrichtung und Einbauten.

Anlagengitter im Sinne § 284 Abs. 3 HGB:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 171.329,50 7.848,60 0,00 0,00 0,00 179.178,10
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 171.329,50 7.848,60 0,00 0,00 0,00 179.178,10
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.199.482,96 148.910,95 0,00 0,00 2.322,23 17.350.716,14
technische Anlagen und Maschinen 8.115.636,46 308.327,83 0,00 0,00 0,00 8.423.964,29
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.696.438,69 66.065,17 0,00 0,00 0,00 1.762.503,86
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.934,23 0,00 0,00 0,00 -2.322,23 40.612,00
Summe Sachanlagen 27.054.492,34 523.303,95 0,00 0,00 0,00 27.577.796,29
Summe Anlagevermögen 27.225.821,84 531.152,55 0,00 0,00 0,00 27.756.974,39
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.657,00 38.868,60 0,00 0,00 0,00 117.525,60
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 78.657,00 38.868,60 0,00 0,00 0,00 117.525,60
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.269.110,72 431.023,18 0,00 0,00 0,00 2.700.133,90
technische Anlagen und Maschinen 6.175.469,46 503.241,83 0,00 0,00 0,00 6.678.711,29
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.237.560,19 140.450,67 0,00 0,00 0,00 1.378.010,86
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.682.140,37 1.074.715,68 0,00 0,00 0,00 10.756.856,05
Summe Anlagevermögen 9.760.797,37 1.113.584,28 0,00 0,00 0,00 10.874.381,65
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 61.652,50 92.672,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 61.652,50 92.672,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 14.650.582,24 14.930.372,24
technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.745.253,00 1.940.167,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 384.493,00 458.878,50
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.612,00 42.934,23
Summe Sachanlagen 0,00 16.820.940,24 17.372.351,97
Summe Anlagevermögen 0,00 16.882.592,74 17.465.024,47

Die Vorräte betreffen ausschließlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

Die Zusammensetzung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich aus der Debitorenaufstellung. Pauschalwertberichtigungen und Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Diese beinhalten u.a. Forderungen aus Strom-/, Energiesteuerentlastungen und Boni. Mit Ausnahme des Mieterdarlehens von TEUR 529,2 haben sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten u. a. vorausbezahlte Kfz-Steuern, Versicherungen, Betriebsversicherungen eine abgegrenzte Marktprämie, sowie einen Disagiobetrag für zwei Darlehen in Höhe von TEUR 42,3. Der Disagiobetrag wird ratierlich über die Laufzeit der entsprechenden Darlehen aufgelöst.

Die Rückstellungen für erteilte Pensionszusagen wurden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften angesetzt. Das Deckungskapital wurde mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung verrechnet. Die Rückdeckungsversicherung von Peter Dietz wurde im Geschäftsjahr an die Gesellschaft ausbezahlt. Der ausbezahlte Wert wurde an Herrn Dietz verpfändet.

Die beizulegenden Zeitwerte der verrechneten Vermögensgegenstände betragen TEUR 441,9. Die Werte aus der Rückdeckungsversicherung ergeben sich aus dem Deckungskapital einschließlich bisher zugeteilter Überschussanteile. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 337,7. Somit ergibt sich ein Aktivüberhang aus der Verrechnung von TEUR 104,2. Der zu verrechnete Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 7,7, der zu verrechnende Zinsertrag aus der Rückdeckungsversicherung beträgt TEUR 1,2. Somit ergibt sich per Saldo ein Zinsaufwand von TEUR 6,5. Der Erfüllungsbetrag der nicht verrechneten Schulden beträgt TEUR 155,2.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit einem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt TEUR 30,7.

Die Pensionsverpflichtungen wurden im Folgejahr an die Berechtigten ausbezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Personal, für ausstehende Rechnungen und für Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeitenspiegel Stand 31. Dez 20 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.040.671,20 669.782,48 6.370.888,72 4.027.631,53
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 895.037,04 895.037,04 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 13.001,16 13.001,16 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.551.077,22 1.551.077,22 0,00 0,00
Summe 9.499.786,62 3.128.897,90 6.370.888,72 4.027.631,53

Folgende Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden eingeräumt:

a) Taunussparkasse

TEUR 2.150,0 Grundschuld, eingetragen im Grundbuch von Oberursel, Blatt 14171, Bestandsverzeichnis lfd. Nr. 1, Abt. III/1 im Gleichrang mit der Grundschuld Abt. III/2.

TEUR 1.800,0 Grundschuld, eingetragen im Grundbuch von Oberursel, Blatt 10918, Bestandsverzeichnis lfd. Nr. 2, Abt. III/2 im Gleichrang mit Abt. III Nr. 1.

Weiterhin wurden folgende Maschinen und Anlagen sicherungsübereignet:

1. Zinktrommelanlage TEUR 1.265,4
2. Leitrechner-Steuerung TEUR 64,8
3. Druckluftanlage TEUR 10,4

b) Commerzbank

Zimmersmühlenweg 24, 61440 Oberursel, Grundbuch v. Oberursel Blatt 14171 Bestandsverzeichnis Nr. 1, eingetragene Grundschulden Abt. III lfd. Nr. 2 in Höhe von TEUR 2.150,0.

Gattenhöferweg 36, 61440 Oberursel, TEUR 3.000,0 Grundschuld, eingetragen im Grundbuch von Oberursel, Blatt 10918, Bestandsverzeichnis lfd. Nr. 1, Abt. III/1 im Gleichrang mit Abt. III Nr. 2.

Darüber hinaus beträgt die Sicherungsübereignung für das abgelaufene Geschäftsjahr TEUR 1.522 (Vj. TEUR 1.522), die sich wie folgt zusammensetzt:

1. Wärmebehandlungslinie (Kohnle) TEUR 1.475,0
2. Hebekran (Abus) TEUR 46,6

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen im Wesentlichen die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr.

Sonstige Angaben zum Jahresabschluss

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer betrug 126, hiervon 33 Angestellte und 93 Arbeiter.

Die von der Barth Galvanik GmbH im Berichtsjahr bezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer betrugen TEUR 867,2.

Angaben zu außerbilanziellen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

a. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Art des Geschäfts 2020 bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
Miete 249.434,16 101.267,76 340.955,53 260.266,68
Leasing Kfz 370.647,84 158.584,54 90.487,55 0,00
Miete Anlagen 44.958,46 0,00 0,00 0,00
Leasing Anlagen 2.519.788,44 2.081.854,00 2.645.177,16 0,00
Summen: 3.184.828,90 2.341.706,30 3.076.620,24 260.266,68

b. Die Pensionsrückstellungen korrespondierenden Rückdeckungsversicherungen sind an die Versorgungsberechtigten verpfändet.

Weitere berichtspflichtige Angaben nach § 285 Nr. 3 HGB liegen nicht vor.

Angaben nach §§ 253 Abs. 6 und 268 Abs. 8 HGB

Darstellung der Ausschüttungssperre

Stufe 1: Ermittlung der frei verfügbaren Rücklagen
Frei verfügbare Kapitalrücklagen 0,00
+ (andere) Gewinnrücklagen 0,00
+ Gewinnvortrag 11.279.184,15
+ Jahresüberschuss 944.642,12
= Summe der frei verfügbaren Rücklagen bzw. maximales 12.223.826,27
Ausschüttungsvolumen (vor Berücksichtigung Ausschüttungssperre)
Stufe 2: Ermittlung des Ausschüttungssperrbetrages bzw. des ausschüttungsgesperrten Volumens
+ Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs.6 Satz 1 HGB 30.729,00
+ Aktive latente Steuer auf Rückstellungen (Pensionen, Urlaub, Archiv) 43.558,30
= Ausschüttungsgesperrtes Volumen / Ausschüttungssperrbetrag 74.287,30
Stufe 3: Ermittlung des maximalen Ausschüttungsvolumens (nach Ausschüttungssperre)
Summe der frei verfügbaren Rücklagen bzw. Maximales Ausschüttungsvolumen (vor Berücksichtigung
der Ausschüttungssperre) 12.223.826,27
- Ausschüttungsgesperrtes Volumen / Ausschüttungssperrbetrag -74.287,30
= Maximales Ausschüttungsvolumen (nach Berücksichtigung der Ausschüttungssperre) 12.149.538,97

Erläuterungen zum Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 500,0 und ist voll eingezahlt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge nach § 285 Nr. 33 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Hans Peter Barth, Kaufmann, Oberursel

Karl Heinz Barth, Techniker, Oberursel

Peter Dietz, technischer Betriebsleiter, Oberursel

Je zwei Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 13,0.

 

Oberursel, den 01. März 2021

Die Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.11.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB).

An die Barth Galvanik GmbH, Oberursel

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Barth Galvanik GmbH, Oberursel - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Barth Galvanik GmbH, Oberursel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschluss relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichend geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Vilbel, den 1. März 2021

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