TFI GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Achim Richard Becker seit 24.10.2025 | Geschäftsführer |
Jan Kenneth Grobicki seit 24.6.2025 | Geschäftsführer |
Benjamin Kappus seit 19.7.2019 | Prokura |
Yigit Yeneröz seit 19.7.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KION GROUP AGEigenbeteiligung | 45.00% |
| 30.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Linde Leasing GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Sachanlage- und Leasingvermögens (erweiterte Bruttodarstellung)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Strategische Ausrichtung 1.1 Geschäftsmodell und Strategie Die Linde Leasing GmbH verfolgt das Ziel, den Absatz von Flurförderzeugen der Marke Linde in Deutschland durch begleitende Finanzdienstleistungen rund um das Produkt aktiv zu unterstützen. In dieser Funktion bietet die Linde Leasing GmbH ihren Kunden, die sich im Wesentlichen aus Linde-Vertragshändlern sowie deren Endkunden zusammensetzen, Leasing-, Mietkauf-, Rental-Verträge sowie Batteriemietverträge an. Die Linde Leasing GmbH betreibt ihre Geschäftstätigkeit in den Geschäftsräumen in Wiesbaden und Hamburg. Weiterhin besteht seit 1990 eine Niederlassung der Gesellschaft in Bischofroda (Thüringen). 1.2 Gesellschafterverhältnisse Zum Bilanzstichtag stellen sich die Gesellschafterverhältnisse der Linde Leasing GmbH wie folgt dar:
1.3 Wesentliche Leistungsindikatoren Mit zwei zentralen Leistungsindikatoren werden bei der Linde Leasing GmbH fortlaufend Markterfolg und Profitabilität überprüft. Diese zentralen Kennzahlen der Unternehmenssteuerung sind:
Das abgerechnete Neugeschäft beschreibt das Volumen der im jeweiligen Betrachtungszeitraum aktivierten Vertragsabrechnungen. Neben diesen zwei zentralen finanziellen Leistungsindikatoren werden im Rahmen der internen Steuerung weitere finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren überwacht. Diese umfassen u.a. Indikatoren zum angenommenen Neugeschäft, zur Personalzufriedenheit, zur Kundenbindung sowie zur fortlaufenden Abgrenzung zu konkurrierenden Marktteilnehmern. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Leasingmarkt in Deutschland Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Berichtsjahr 2023 weiter verlangsamt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Prognose von einem Wachstum der Weltwirtschaftsleistung in Höhe von 3,1% aus, nach 3,5% im Vorjahr. Im Vergleich dazu lag das Wachstum im Euro-Raum nur bei 0,5% (IWF World Economic Outlook Update: Moderating Inflation and Steady Growth Open Path to Soft Landing - Januar 2024). Die Wirtschaftsleistung in Deutschland reduzierte sich im Berichtsjahr sogar um 0,3%. Die Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) führt dies auf zwei wesentliche Umstände zurück. Anhaltende militärische Konflikte und geopolitischen Krisen haben globale ökonomische Folgewirkungen bedingt. In Kombination mit den weltweit hohen Inflationsraten, die auf pandemie- und kriegsbedingte Kostenschocks zurückgeführt werden können, schwächten sich sowohl die Investitionstätigkeit als auch die Konsumnachfrage wesentlich ab (IW, Leasing-Marktbericht 03/2024). Die zur Inflationsbekämpfung angehobenen Leitzinsen haben das Wachstum ebenfalls abgeschwächt. Dabei hat die Europäische Zentralbank die Zinsen zwischen der Jahresmitte 2022 von 0% bis September 2023 auf 4,5% erhöht und somit die gesamtwirtschaftliche Nachfrage durch ungünstigere Finanzierungsbedingungen gedämpft (IW, Leasing-Marktbericht 03/2024). Die deutliche Anhebung der Leitzinsen und die weiteren Maßnahmen zur Wiederherstellung der Preisstabilität zeigten im Berichtsjahr erste Erfolge. Die Teuerungsrate in Deutschland bildete sich laut statistischem Bundesamt von 6,9% (2022) auf 5,9% im Berichtsjahr zurück (Destatis.de: Verbraucherpreisindex (inklusive Veränderungsraten) ab 1991). Zusammengefasst haben die makroökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland die Investitionstätigkeiten advers beeinflusst. Dies trifft auch auf den Markt für Flurförderzeuge zu: Der Markt war nach Einschätzung der KION Group gemessen am Auftragseingang im Berichtsjahr von rückläufigen Bestellzahlen geprägt. Die Stückzahlen im Auftragseingang sind im Vorjahresvergleich gesunken, wobei der Markt in Deutschland für Gegengewichtsstapler mit Verbrennungsmotoren am meisten geschrumpft ist (World Industrial Truck Statistics). Die Leasing-Branche unterlag im Berichtsjahr ebenfalls dem konjunkturellen Abschwung der Gesamtwirtschaft. Die realen Bruttoanlageninvestitionen sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,7% gesunken, wie aus dem IW Leasing-Marktbericht 03/2024 hervorgeht. Im Bereich Leasing von Produktionsmaschinen ist zwar ein minimaler Anstieg von 0,1% zu verzeichnen (2023: Mrd. EUR 5,63 vs. 2022: Mrd. EUR 5,62), allerdings ist der Markt unter Berücksichtigung der Preissteigerungen im Berichtsjahr stückzahlbezogen rückläufig (IW, Leasing-Marktbericht 03/2024). Nach Angaben der KION Group hat im Segment Industrial Trucks & Services die im Geschäftsjahr 2023 anhaltend verbesserte Materialverfügbarkeit dazu beigetragen, dass Stapler und Lagertechnikgeräte ohne größere Unterbrechungen produziert und somit die Lieferzeiten im Jahresverlauf verkürzt werden konnten. Der im Oktober ausgebrochene Konflikt im Nahen Osten hatte im Berichtsjahr keine wesentlichen Auswirkungen auf die weltwirtschaftliche Entwicklung. 2.2 Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wird maßgeblich von der Entwicklung des Flurförderzeugemarktes in Deutschland und der Geschäftsentwicklung der KION Group bzgl. Produktion und Absatz von Flurförderzeugen der Marke Linde geprägt. Gemessen am Volumen sind ca. 95% (Vorjahr 95%) der vermieteten Anlagen und Ausrüstungen der Linde Leasing GmbH Flurförderzeuge der Marke Linde. Der Auftragseingang sank erwartungsgemäß wertmäßig um 32,9% gegenüber dem Vorjahr von Mio. EUR 265,0 auf Mio. EUR 177,7. Das abgerechnete Neugeschäftsvolumen erreichte dagegen aufgrund der Entspannung der Lieferketten einen Wert von Mio. EUR 231,7 und lag damit 16,5% über dem Vorjahreswert von Mio. EUR 198,9 und 5,3% über dem angepassten Planwert von Mio. EUR 220. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Vermögenslage Das Leasingvermögen erhöhte sich aufgrund des gestiegenen Neugeschäftes auf Mio. EUR 533,1 (Vorjahr Mio. EUR 507,1). Die Forderungen an Kunden betrugen Mio. EUR 36,3 (Vorjahr Mio. EUR 33,9) und entfallen im Wesentlichen auf die Forderungen aus dem Mietkaufgeschäft. Die aktiven latenten Steuern verringerten sich aufgrund der Nutzung der geometrisch-degressiven Abschreibungsmethode für das Neugeschäft, entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften, auf Mio. EUR 10,6 (Vorjahr Mio. EUR 11,7). Für akute Ausfallrisiken im Leasing- und Mietkaufgeschäft bestehen insgesamt Einzel-wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 182,0 (Vorjahr TEUR 94,5). 2.3.2 Ertragslage Die Leasingerträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von Mio. EUR 208,3 auf Mio. EUR 229,0. Die Zinserträge aus Mietkaufgeschäften lagen leicht über dem Vorjahr bei Mio. EUR 1,2 (Vorjahr Mio. EUR 1,0). Die Provisionserträge verringerten sich auf TEUR 23 (Vorjahr TEUR 26). Die leasingspezifischen Aufwendungen, als Summe der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Leasingaufwendungen, Refinanzierungskosten, der Abschreibungen auf das Leasingvermögen sowie der Vermittlungsprovisionen erhöhten sich entsprechend von Mio. EUR 199,8 auf Mio. EUR 223,2. Der resultierende Rohertrag aus Leasingerträgen und -aufwendungen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreswert um Mio. EUR 3,7 auf Mio. EUR 5,8 (Vorjahr Mio. EUR 9,5). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen für Personal- und Sachkosten blieben mit Mio. EUR 3,4 (Vorjahr Mio. EUR 3,3) im Rahmen der prognostizierten Entwicklung. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Leasingvermögen wurden in Höhe von TEUR 199,9 (Vorjahr TEUR 740,1) vorgenommen. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit verringerte sich im Berichtszeitraum aufgrund der gestiegenen Zinskosten sowie der leasingtypisch anfänglichen Ergebnisbelastungen durch das hohe Abrechnungsvolumen auf Mio. EUR 4,1 (Vorjahr Mio. EUR 6,6) und lag Mio. EUR 0,7 über dem angepassten Planwert. Der Jahresüberschuss verringerte sich entsprechend von Mio. EUR 4,6 auf Mio. EUR 2,9. Die wirtschaftliche Entwicklung in Bezug auf die Vermögens- und Ertragslage war aus Sicht der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend und ist geordnet. Stichtagsbezogen beschäftigte die Linde Leasing GmbH insgesamt vier Mitarbeiter. 2.3.3 Refinanzierung und Finanzlage Die Refinanzierung der Linde Leasing GmbH erfolgt zum einen über Banken (im Wesentlichen Geldmarktkredite) und zum anderen im Rahmen eines Asset-Backed-Security-Programms (ABS) auf revolvierender Basis. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich auf Mio. EUR 330,6 (Vorjahr Mio. EUR 307,5). Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (ABS) erhöhten sich auf Mio. EUR 185,7 (Vorjahr Mio. EUR 181,6). Bezüglich der Fälligkeit und Zinsstruktur der Refinanzierung wird auf den Anhang verwiesen. Vorhandene Zinsänderungsrisiken werden durch Zinssicherungsgeschäfte gesteuert. Zum Jahresende 2023 sind rund 88% (Vorjahr 92%) des Refinanzierungsportfolios fristenkongruent gegen steigende Zinsen abgesichert. Unter Berücksichtigung einer Ausschüttung im Jahr 2023 in Höhe von Mio. EUR 3,5 verringerte sich die bilanzielle Eigenmittelquote der Gesellschaft von 11,7% auf 11,1%. Die Finanz- und Liquiditätslage ist geordnet. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 3 Chancen- und Risikobericht 3.1 Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung Die Linde Leasing ist unternehmerischen Risiken ausgesetzt, welche die Geschäftsziele gefährden können. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist daher ebenso wie das Chancenmanagement integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Die Linde Leasing verfolgt mit Aufmerksamkeit die konjunkturelle Entwicklung sowie aktuelle Entwicklungen auf dem Markt für Flurförderzeuge. Wesentliche Chancen und Risiken der Linde Leasing beruhen auf dem Geschäftsmodell und der Marktpositionierung der Gesellschaft. Maßgebliche Chancen für die Neugeschäfts- und Ergebnisentwicklung der Linde Leasing ergeben sich insbesondere aus
Mittel- bis langfristige marktseitige Chancen ergeben sich des Weiteren aus dem übergreifenden Nachhaltigkeitstrend: Angesichts des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Drucks, die grüne Transformation voranzutreiben, steigen auch die Anforderungen an klimaneutrale Material-Handling-Lösungen. Dies fördert die Nachfrage nach elektrisch angetriebenen Flurförderzeugen und Lagertechnikgeräten, bei denen die Linde Material Handling GmbH besondere Stärken hat, insbesondere mit Blick auf die Lithium-Ionen-Technologie sowie Brennstoffzellensysteme. Maßgebliche Risiken für die Neugeschäfts- und Ergebnisentwicklung der Linde Leasing ergeben sich insbesondere aus
3.2 Risikobericht Das Risikomanagement der Linde Leasing GmbH wird laufend überwacht und weiterentwickelt. Ziel ist es, sämtliche betrieblichen Prozesse und Funktionsbereiche darauf zu untersuchen, ob aus ihnen Risiken erwachsen können. Hieraus resultierende Risiken sind zu quantifizieren, zu überwachen und zu steuern. Den steigenden Anforderungen an das Management dieser Risiken wird durch permanente Weiterentwicklung der Instrumente begegnet. Ein modernes Reportingsystem auf Basis von Datawarehouse-Reports (DWH) steht der Geschäftsleitung hierzu zur Verfügung. Die Linde Leasing GmbH hat die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auch im Geschäftsjahr 2023 in der internen Aufbau- und Ablauforganisation unter Berücksichtigung von Art, Umfang und Risikogehalt des betriebenen Geschäfts umgesetzt. Mit den implementierten Instrumenten werden die wesentlichen Risiken in ihrer Struktur, Ausprägung und Entwicklung zeitnah überwacht und der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft gegenübergestellt. Bei den quantitativen Angaben handelt es sich um Bruttobetrachtungen. Das für die Linde Leasing GmbH aus dem Substanzwert für die interne Steuerung abgeleitete tolerierte Limit beträgt TEUR 79.966. Folgende wesentlichen Risikokategorien wurden identifiziert: 3.2.1 Adressenausfallrisiko Das Adressenausfallrisiko besteht in der Gefahr, dass Kunden oder Derivatekontrahenten ihren vertraglich vereinbarten Zahlungen nicht nachkommen. Auslöser hierfür sind unter anderem physische und transitorische Umweltrisiken, die zu Zahlungsrückständen oder - ausfällen von Kunden oder Derivatekontrahenten führen können. Governancerisiken zum Beispiel aus externen Betrugsfällen, Korruption oder Führungskrisen beim Kunden zählen ebenfalls zu den Ausfallrisiken. Es bestehen aufgrund von größeren Einzelengagements Konzentrationsrisiken auf Händlerebene aufgrund von Untermietverträgen. Im Rahmen der Bonitätsprüfungen der Händlerengagements werden diese regelmäßig geprüft. Die Konzentrationsrisiken stellen für die Linde Leasing GmbH ein wesentliches Einzelrisiko dar. Das Adressenausfallrisiko wird im Wesentlichen durch eine angemessene Bonitätsprüfung vor Vertragsabschluss reduziert. Die Forderungsausfälle im Geschäftsjahr 2023 bestätigen die fortlaufende Wirksamkeit des bestehenden automatisierten sowie manuellen Bonitätsprüfungssystems. Als Objektfinanzierer bewertet die Linde Leasing GmbH die als Sicherheit dienenden Objekte vorsichtig und marktgerecht. In 2023 waren drei Betrugsfälle zu verzeichnen, bei denen sechs Geräte entwendet wurden. Der Gesamtschaden belief sich im Berichtsjahr insgesamt auf 35 TEUR. Vor dem Hintergrund der geringen Anzahl an Ausfällen und den derzeit überwiegend positiven Verwertungsergebnissen aus Störfällen ist das Adressenausfallrisiko für die Ertragslage der Linde Leasing aktuell von eher geringerer Bedeutung. Zum 31.12.2023 betrug das ermittelte Risiko TEUR 350 und liegt damit innerhalb des für das Adressenausfallrisiko ermittelten tolerierten Limits von TEUR 16.835. 3.2.2 Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko umfasst das Risiko, Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können, bei Bedarf nicht ausreichend finanzielle Mittel zu den erwarteten Konditionen beschaffen zu können z.B. aufgrund von Nichterfüllung von besonderen Anforderungen seitens der Refinanzierer sowie die unerwartete Inanspruchnahme/Abrufung zugesagter Kreditlinien. Dem Liquiditätsrisiko begegnet die Gesellschaft durch die Erstellung von differenzierten Liquiditätsplanungen (täglich bis mehrjährig), Diversifizierung der Mittelaufnahmen, sowohl mittelbar am Kapitalmarkt als auch am Kreditmarkt und durch ausreichende Kreditrahmenlinien. Die Refinanzierung am Kapitalmarkt erfolgt im Rahmen einer ABS-Transaktion. Die bestehenden Konzentrationen hinsichtlich der Finanzierungsformen werden von der Geschäftsführung aufgrund der Institutsgröße bewusst eingegangen. Zum 31.12.2023 betrug das im Risikobericht quantifizierte Liquiditätsrisiko TEUR 0. Das für das Liquiditätsrisiko ermittelte tolerierte Limit beträgt TEUR 12.626. 3.2.3 Operationelles Risiko Operationelle Risiken ergeben sich insbesondere aus Fehlern bei der Informationsverarbeitung (IT), Nichteinhaltung von gesetzlichen Vorschriften bei der Vertragsgestaltung oder innerhalb der Regulatorik, Fehlhandlungen des Personals, dem Outsourcing von Prozessen und Aufgaben, physischen Umweltrisiken (z.B. pandemiebedingter Einschränkungen, Schäden durch Extremwetterereignisse) sowie unzureichender Organisation etc. Im Rahmen der Umsetzung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verfügt die Linde Leasing GmbH über eine entsprechende Compliance-Struktur. Für das Geschäftsjahr 2023 liegen interne und externe Gesamtberichte jeweils für Informations-systeme, Informationssicherheit, Compliance sowie entsprechende Jahresberichte für Geldwäsche- und Betrugsprävention vor. Vorgenommene Analysen, Stichproben und Monitoringmaßnahmen durch die verantwortlichen Fachbereiche der Linde Leasing GmbH führten im Berichtsjahr 2023 nicht zur Identifizierung von bislang unbekannten Risiken oder Auffälligkeiten. Im Rahmen bestehender Auslagerungsverträge hat die Linde Leasing GmbH einen Teil ihrer operationellen Tätigkeiten auf die PEAC (Germany) GmbH ausgelagert. Die ausgelagerten Tätigkeiten werden durch den Auslagerungsbeauftragten der Linde Leasing sowie der Geschäftsleitung laufend beurteilt und überwacht. Der Auslagerungspartner PEAC (Germany) GmbH verfügt selbst über ein eigenständiges Risiko- und Auslagerungsmanagement zur Überwachung und Monitoring operationeller Risiken oder der weiterverlagerten IT-Infrastruktur. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 lagen keine wesentlichen Beeinträchtigungen oder Störungen im Rahmen der Geschäftsbesorgung für die Linde Leasing GmbH vor. Zum 31.12.2023 betrug das im Risikobericht quantifizierte operationelle Risiko TEUR 312 und liegt damit innerhalb des für operationelle Risiken ermittelten tolerierten Limits von TEUR 16.835. 3.2.4 Restwertrisiko Restwertrisiken bestehen, falls bei Vertragsablauf der kalkulatorisch angesetzte Restwert den Marktpreis des Objektes übersteigt. Auslöser für Wertminderungen sind unter anderem physische und transitorische Umweltrisiken, wie zum Bespiel Beschädigungen durch Extremwettereignisse, Änderungen der Kundenpräferenzen oder technische Innovationen während der Vertragslaufzeit. Dem Restwertrisiko begegnet die Linde Leasing GmbH grundsätzlich durch die Vereinbarung von Andienungsrechten zum Ende der Vertragslaufzeit bzw. durch Restwertgarantien durch Dritte. Zum 31.12.2023 bestehen nach Auffassung der Geschäftsführung daher keine nennenswerten Risiken aus Restwerten, die nicht durch entsprechende Marktwerte der Leasingobjekte oder Absicherungen abgedeckt sind. Zum 31.12.2023 betrug das im Risikobericht quantifizierte Restwertrisiko TEUR 559 und liegt damit innerhalb des für das Restwertrisiko ermittelten tolerierten Limits von TEUR 16.835. 3.2.5 Zinsänderungsrisiko Das Zinsänderungsrisiko beschreibt die Gefahr einer Erlösschmälerung durch die verzögerte Zinsabsicherung des langfristigen Kundengeschäfts. Aufgrund der Zinsmeinung der Linde Leasing GmbH werden Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps) zur Absicherung dieser Risiken durchgeführt. Zur Vorbereitung und Steuerung entsprechender Transaktionen wird eine Zinsbindungsbilanz erstellt. Diese wird fortlaufend überwacht. Weiterhin können Zinssteigerungen bei langen Lieferzeiten (z.B. wegen Lieferkettenunterbrechungen durch physische Risiken) zu einer adversen Diskrepanz zwischen der Vertragskondition und der aktuellen Kondition bei Abrechnung führen. Durch die Möglichkeit der Konditionsanpassung in den Vertragsbedingungen besteht kein zusätzliches Zinsänderungsrisiko, da Zinssteigerungen zwischen Antrag und Abrechnung an den Kunden weitergegeben werden. Zum 31.12.2023 betrug das quantifizierte Zinsänderungsrisiko TEUR 820 und liegt damit innerhalb des für Zinsänderungsrisiken ermittelten tolerierten Maximalverlustes von TEUR 16.835. 3.2.6 Gesamtrisiko Die Geschäftsleitung der Linde Leasing GmbH schätzt die Risikosituation weiterhin insgesamt als niedrig ein. Es sind aus heutiger Sicht keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war die Risikotragfähigkeit stets gegeben. 4. Prognosebericht Die krisenbedingte Abschwächung in 2023 trübt die Perspektiven für 2024 (IW, Leasing-Marktbericht 03/2024): Der IWF prognostiziert das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024 um 3,1%, wobei die Wachstumsrate im Euroraum nur 0,9% beträgt und in Deutschland bei 0,5% liegen soll. Der leichte Aufschwung wird mit einem höheren Konsum dank sinkender Energiepreise und entsprechend sinkender Inflation begründet (IWF: World Economic Outlook Update Januar 2024). Auch das ifo-Institut prognostiziert eine gesamtwirtschaftliche Erholung im Laufe des Jahres, allerdings bei einer minimalen Steigerung des deutschen Bruttoinlandprodukts von 0,2% (ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Deutsche Wirtschaft wie gelähmt). Begründet wird dies durch geopolitische Verwerfungen, die momentan restriktive Geldpolitik und Verunsicherung infolge der haushaltspolitischen Unklarheiten in Deutschland (IW, Leasing-Marktbericht 03/2024). Die verzögerte Weitergabe der sinkenden Energiekosten wird sich nach Erwartung des ifo-Instituts in 2024 positiv auf die Inflation auswirken: In der Frühjahrs-Konjunkturprognose wird eine Reduktion der Inflation auf 2,3% angenommen, mit einer weiteren Minderung in 2025 auf 1,6%. Der IWF nimmt zudem an, dass auch eine weitere Entspannung der Lieferketten zur Desinflation beiträgt. Die gemäß ifo-Institut im Frühsommer erwartete geldpolitische Wende und somit Verbesserung der finanziellen Konditionen kann eine Nachfragesteigerung begünstigen (ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Deutsche Wirtschaft wie gelähmt). Die unsichere Entwicklung der Energiepreise durch mögliche geopolitische Schocks, wie die Ausweitung des Nahost-Konflikts und weitere Angriffe im Roten Meer, ist ein Risiko für die getroffenen Prognosen. Das Nahost-Gebiet ist Ursprung von 35% aller Öl-Exporte und 14% aller Gas-Exporte. Über die Route im Roten Meer erfolgen 11% aller globalen Handelsaktivitäten, eine Störung könnte die Inflation verstärken (IWF: World Economic Outlook Update Januar 2024). Im Ergebnis würde die restriktive Geldpolitik fortgesetzt werden. Ein weiterer Risikofaktor ist die Unsicherheit über wirtschaftspolitische Weichenstellung verursacht durch die deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik (ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Deutsche Wirtschaft wie gelähmt). Aufgrund des vorhandenen Leasingportfolios, der gewachsenen Kundenverbindungen, der diversifizierten Kundenstrukturen sowie der Kundennähe innerhalb einer flächendeckenden Vertriebsorganisation des Herstellers, erwartet die Geschäftsführung auch für die kommenden Jahre den hohen Anforderungen des Marktes gewachsen zu sein. Entsprechend des verhalten positiven Ausblicks erwartet die Linde Leasing GmbH gegenüber dem Vorjahr einen wertmäßig leicht höheren Auftragseingang. Da der geplante Abbau des Auftragsbestandes nicht mehr so stark wie im Vorjahr ausfallen dürfte, wird das abgerechnete Neugeschäft weiterhin über dem Auftragseingang aber deutlich unter dem Vorjahreswert erwartet. Wir gehen in unserer Planung ebenfalls von einem merklich unter dem Vorjahr liegenden Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit aus, da die positiven Ergebniseffekte des starken Neugeschäfts erst in den Folgejahren sichtbar werden.
Wiesbaden, 31. März 2024 Geschäftsführung Holger Blumberg Christian Carls BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Linde Leasing GmbH, Wiesbaden PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Linde Leasing GmbH, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linde Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 26. April 2024 BDO
AG
gez. Zink, Wirtschaftsprüfer gez. Brandt, Wirtschaftsprüfer (Amtsgericht Wiesbaden HRB 6476)Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Linde Leasing GmbH, mit Sitz in Wiesbaden, handelt es sich um ein Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften gemäß §§ 340 ff. HGB und des GmbHG sowie den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute des KWG und der RechKredV aufgestellt. Um den besonderen Verhältnissen von Leasinggesellschaften Rechnung zu tragen, wird das Anlagevermögen aus dem Leasinggeschäft als Leasingvermögen ausgewiesen. In der der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Ausbuchungen von Forderungen, Zuführung sowie Auflösung von Einzelwertberichtigungen als "Aufwendungen aus Wertberichtigung auf Forderungen sowie aus Bildung von Rückstellungen im Leasing- und Mietkaufgeschäft" in einem gesonderten Posten ausgewiesen. Zudem werden die Erlöse aus den Leasingverträgen sowie aus dem Verkauf von Leasinggegenständen nach Vertragsende sowie dem Objektverkauf bei Abschluss von Mietkaufverträgen im Posten "Leasingerträge" ausgewiesen. Die Aufwendungen aus dem Abgang von Restbuchwerten des Leasingvermögens sowie dem Objektverkauf bei Abschluss von Mietkaufverträgen und die sonstigen leasingbezogenen Aufwendungen werden im Posten "Leasingaufwendungen" erfasst. Die Abschreibungen auf das Leasingvermögen werden neben den "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen" gesondert angegeben. Die negativen Zinserträge und positiven Zinsaufwendungen aus Zinsderivaten werden in der Position "Zinsanomalien" ausgewiesen. Neben der Aufnahme von Darlehen refinanziert sich die Linde Leasing GmbH im Rahmen einer Asset-Backed-Security Transaktion über Forderungsverkäufe. In diesem Zusammenhang werden zukünftig fällige Leasingraten und Mietkaufforderungen revolvierend an eine Zweckgesellschaft verkauft. Auf Grund der schwierigen konjunkturellen Lage im Geschäftsjahr 2009 wurde der Kaufpreisabschlag für Bonitätsrisiken deutlich angehoben. Seitdem ist das Verhältnis der in ein Reservekonto eingestellten Kaufpreisabschläge für Bonitätsrisiken zu den historischen Forderungsausfällen als unangemessen hoch einzustufen, was dazu führt, dass das wirtschaftliche Eigentum an den Forderungen nicht auf den Käufer übergeht, sondern bei der Linde Leasing GmbH verbleibt. Daher werden die im Rahmen der Forderungsverkäufe zugeflossen liquiden Mittel (Kaufpreis abzüglich Bonitätseinbehalt) dem Grundsatz einer Bilanzierung als besicherte Darlehensaufnahme folgend im Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" ausgewiesen. Im Rahmen der ABS-Transaktion wird ein Kaufpreisabschlag für das Veritätsrisiko durch die Zweckgesellschaft einbehalten, für den ein Rückzahlungsanspruch besteht, der am Bilanzstichtag wirtschaftlich gegeben ist. Dieser wird unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Als Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1a KWG ist die Linde Leasing GmbH grundsätzlich zur Bildung einer Rückstellung gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 HGB ("Drohverlustrückstellung") für einen Verpflichtungsüberschuss aus dem Geschäft mit zinsbezogenen Finanzinstrumenten im Bankbuch verpflichtet, da sie ein bei wirtschaftlicher Betrachtung mit dem Bankbuch von Kreditinstituten vergleichbares Geschäftsmodell besitzt. Das Bewertungsobjekt der Linde Leasing GmbH ("Leasingbuch") umfasst alle bilanziellen und außerbilanziellen zinsbezogenen Finanzinstrumente, demnach insbesondere das Leasingvermögen mit seinen Refinanzierungskomponenten und die zu Zinssicherungszwecken abgeschlossenen Zinsderivate. Grundlage des Vorgehens der Linde Leasing GmbH zur Ermittlung eines möglichen Verpflichtungsüberschusses, ist die jährliche Substanzwertrechnung nach dem Brutto-Berechnungsschema des BDL, welche für den bilanzierten Vertragsbestand zum 31. Dezember 2023 einen positiven Überhang der zukünftigen Erträge gegenüber den künftig erwarteten Aufwendungen aufweist. Durch den fristenkongruenten Ablauf der gegenläufigen bewerteten aktiven und passiven Zahlungsströme (Refinanzierungsverbund) in der Zinsbindungsbilanz sowie etwaiger als immateriell einzustufender Kontrahentenrisiken (Credit-Spread-Risiken), würde die Netto-Methode, welche eine im IDW RS BFA 3 n. F. geforderte barwertige Berechnung des Substanzwertes vorsieht, zu keinem wesentlichen Ergebnisunterschied zu der Brutto-Methode führen. Daher wird auf eine Berechnung nach der Netto-Methode verzichtet. Die Linde Leasing GmbH muss keine Rückstellung gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 HGB bilden, da sich aus der Gesamtbewertung des "Leasingbuchs" ein positiver Überhang ergibt. In der Position Barreserve werden die Kassenbestände der Linde Leasing GmbH zum Nennwert ausgewiesen. Die Bilanzierung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert (wertberichtigte Forderungen). Forderungen aus Mietkaufverträgen werden zum Barwert (der zum vertraglichen Effektivzins diskontierten Raten) unter den Forderungen an Kunden ausgewiesen. Die Linde Leasing GmbH bildet eine Pauschalwertberichtigungen (PWB) gemäß IDW RS BFA 7 für die Mietkaufforderungen (Kreditgeschäft). Bei der Ermittlung wendet die Gesellschaft das Bewertungsvereinfachungsverfahren gemäß IDW RS BFA 7 Tz. 23 - 25 an. Da es sich bei den Mietkaufverträge der Linde Leasing GmbH fast ausschließlich um Flurförderfahrzeuge der Marke Linde handelt, hat die Gesellschaft für die Bestimmung der Forderungen ein Portfolio über die kompletten Mietkaufforderungen gebildet. Für die Berechnung der Pauschalwertberichtigung werden die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) der Creditreform herangezogen. Das Leasingvermögen ist mit Anschaffungskosten, vermindert um die linearen planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen über die vertraglich vereinbarte Laufzeit auf den zum Ende der Grundmietzeit kalkulierten Restwert bewertet. Der Ausweis der aktiven latenten Steuern in der Bilanz der Linde Leasing GmbH erfolgt aufgrund der Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Die Bewertung von latenten Steuern der Linde Leasing GmbH erfolgt mit dem zum Bilanzstichtag gültigen und auch zukünftig wahrscheinlich geltenden Steuersatz von 30,02 % (i. Vj. 29,80 %). Dieser kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. Aus den Abweichungen des Vermietvermögens zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz von TEUR 11.827 ergeben sich unter Berücksichtigung des Steuersatzes von 30,02% passive latente Steuern von TEUR 3.551. Gegen die passiven latenten Steuern von TEUR 3.551 sind gegengerechnet aktive latente Steuern auf Verlustvorträge von TEUR 14.148. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Es existieren zum Bilanzstichtag keine Vermögenswerte und Schulden, die auf Fremdwährung lauten. Für Einnahmen vor dem Abschluss-Stichtag werden, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschluss-Stichtag darstellen, passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. B. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen an Kunden weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Leasingvermögen, Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Entwicklung des Leasingvermögens wird in der Anlage "Entwicklung des Immaterielle Anlagen, Sachanlagen und Leasingvermögens" dargestellt. Sonstige Vermögensgegenstände Der Posten Sonstige Vermögensgegenstände setzt sich im Wesentlichen aus einem Anspruch auf Rückzahlung des im Rahmen des ABS-Programms durch den Forderungskäufer einbehaltenen Veritätsabschlag in Höhe von TEUR 4.200 (i. Vj. TEUR 4.200) zusammen. Des Weiteren bestehen Ansprüche gegenüber dem Finanzamt Hamburg/Deutschland in Höhe von TEUR 970 (i. Vj. TEUR 1.731), eine Abgrenzung für die linearisierte Erfassung der Erträge aus Leasingverträgen mit progressivem Ratenprofil in Höhe von TEUR 584 (i. Vj. TEUR 697) sowie noch nicht abgerechnete Mietkaufforderungen in Höhe von TEUR 62 (i. Vj. TEUR 0). Latente Steuer Die aktiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von TEUR 10.597 (i. Vj. TEUR 11.717) resultieren aus den unterschiedlichen Abschreibungsmethoden für das Leasingvermögen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 330.557 (i. Vj. TEUR 307.457) weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Zinsabgrenzungen für Zinsswapgeschäfte in Höhe von TEUR -1.623 (i. V j. TEUR -573) sowie eine Verbindlichkeit gegenüber der PEAC (Germany) GmbH in Höhe von TEUR 235 (i. V j. TEUR 234). Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten aus ABS-Transaktionen resultieren im Wesentlichen aus erhaltenen Mitteln (Kaufpreis abzüglich des Bonitätsabschlags) im Rahmen des Verkaufs von zukünftig fällig werdenden Mietkauf- und Leasingforderungen. Dem Grundsatz einer besicherten Darlehensaufnahme folgend, werden diese als Verbindlichkeit gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 166.282 (i. Vj. TEUR 170.898) ausgewiesen. Des Weiteren wird hierunter die Verpflichtung zur Weiterleitung eingezogener Leasing- und Mietkaufraten in Höhe von TEUR 12.486 (i. Vj. TEUR 9.042) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern / Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich die Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen erhaltene und noch nicht ertragswirksam aufgelöste Vorauszahlungen für Leasing- und Mietraten in Höhe von TEUR 2.031 (i. Vj. TEUR 2.068) sowie eine Abgrenzung für die linearisierte Erfassung der Erträge aus Leasingverträgen mit degressivem Ratenprofil in Höhe von TEUR 656 (i. Vj. TEUR 486). Rückstellungen Für das Geschäftsjahr 2023 wurden keine Steuerrückstellungen gebildet. Die anderen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Bonifikation an die Vertragshändler der Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg, in Höhe von TEUR 358 (i. Vj. TEUR 745). Des Weiteren wurde eine Rückstellung für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 64 (i. Vj. TEUR 101) gebildet. Gewinnrücklagen In der Gesellschafterversammlung wurde gemäß Feststellungsbeschluss vom 25. Mai 2023 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres TEUR 1.093 in die Gewinnrücklagen einzustellen und TEUR 3.500 an die Gesellschafter auszuschütten. C. Erläuterungen zu den Posten unter dem Bilanzstrich Andere Verpflichtungen Im Posten "Andere Verpflichtungen" werden ausschließlich unwiderrufliche Kreditzusagen in Höhe von TEUR 91.130 (i. Vj. TEUR 148.534) abgebildet. Die unwiderruflichen Kreditzusagen beziehen sich auf zugesagte, aber noch nicht angelaufene Leasing- und Mietkaufverträge, die mit den Anschaffungskosten für die zu finanzierenden Objekte angesetzt worden sind. Die Chancen und Risiken der ausgewiesenen Zusagen entsprechen im Wesentlichen denen des bereits bilanzwirksamen Leasing- und Mietkaufgeschäfts. Da den Zusagen bereits konkrete Verträge mit den Leasingnehmern bzw. Mietkäufern zu Grunde liegen und die Maßnahmen zur Anschaffung der zu Grunde liegenden Objekte im Regelfall bereits ergriffen wurden, ist mit einer Übernahme der Objekte durch den Kunden und damit einer Inanspruchnahme der ausgewiesenen Zusagen zu rechnen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Leasingerträge Die Leasingerträge wurden im Wesentlichen aus Leasingverhältnissen über Flurförderzeuge erzielt. Die Leasingerträge in Höhe von TEUR 229.007 (i. Vj. TEUR 208.288) setzen sich aus Erlösen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 182.372 (i. Vj. TEUR 173.098) und Erlösen aus der Veräußerung von Leasinggegenständen in Höhe von TEUR 46.635 (i. Vj. TEUR 35.190) zusammen. Leasingaufwendungen Die Leasingaufwendungen erhöhten sich von TEUR 49.630 auf TEUR 61.148. Diese Steigerung resultieren aus den Aufwendungen aus dem Abgang von Leasinggegenständen in Höhe von TEUR 44.966 (i. Vj. TEUR 34.350) und der Aufwendungen für Full-Service-Verträge in Höhe von TEUR 16.182 (i. Vj. TEUR 15.280). Zinserträge Die Zinserträge in Höhe von TEUR 1.197 (i. Vj. TEUR 986) beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus Mietkaufverträgen in Höhe von TEUR 1.194 (i. Vj. TEUR 983). Zinsaufwendungen und Zinsanomalien Das Ergebnis aus Zinsaufwendungen und Zinsanomalien setzen sich wie folgt zusammen:
In den Zinsaufwendungen aus Zinsswapgeschäften werden die Aufwendungen und Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten, die zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken dienen, saldiert ausgewiesen. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert als Zinsanomalien ausgewiesenen negativen Zinserträge in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 209) sowie die positiven Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 721) resultieren aus den Zinsswapgeschäften. Provisionserträge Die Linde Leasing GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 Provisionserträge in Höhe von TEUR 23 (i. Vj TEUR 26). Provisionsaufwendungen Die Provisionsaufwendungen reduzierten sich von TEUR 907 auf TEUR 515. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 576 (i. Vj. TEUR 454) resultieren im Wesentlichen aus der Wertaufholung von zuvor außerplanmäßig abgeschriebenem Leasingvermögen in Höhe von TEUR 565 (i. Vj. TEUR 425). Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich leicht von TEUR 3.321 auf TEUR 3.429. Aufwendungen aus Wertberichtigung auf Forderungen sowie aus Bildung von Rückstellungen im Leasing- und Mietkaufgeschäft Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Leasing- und Mietkaufgeschäft resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 23 (i. Vj. TEUR 26). Des Weiteren wird in dem Posten neben den Direktabschreibungen das Verwertungsergebnis aus notleidenden Mietkaufgeschäften in Höhe von TEUR -2 (i. Vj TEUR 28) ausgewiesen. Die Linde Leasing GmbH hat eine Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 für die Mietkaufverträge in Höhe von TEUR 97 (i. Vj TEUR 87) gebildet. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wird ein Aufwand aus der Auflösung der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.120 (i. Vj. TEUR 1.998) ausgewiesen. Aufgrund der Umstellung der steuerlichen Abschreibung, durch das Corona-Konjunktur-Paket der Bundesregierung für die nach dem 1. Januar 2020 erworbenen Leasingobjekte von der linearen Abschreibung auf die geometrisch-degressive Abschreibung ergeben sich für das Geschäftsjahr 2023 keine Ertragssteuerbelastungen. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 Finanzmittel mit kurzfristiger Zinsbindung in Höhe von TEUR 437.834 (i. Vj. TEUR 418.513) aufgenommen. In diesem Volumen ist das Asset-Backed-Security-Volumen (Kaufpreis abzüglich des Bonitätsabschlags) in Höhe von TEUR 166.282 (i. Vj. TEUR 170.898) enthalten. Zur Zinssicherung werden derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) eingesetzt, deren Nominalvolumen zum 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 440.000 (i. Vj. TEUR 437.000) beträgt. Aufgrund des positiven Überhangs aus der Gesamtbewertung des "Leasingbuch" müssen für die zinsbezogenen Finanzinstrumenten keine Rückstellung gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 HGB ("Drohverlustrückstellung") gebildet werden. Der negative Marktwert der derivativen Finanzinstrumente (Zinsswaps) beträgt zum 31. Dezember 2023 per Saldo TEUR 52 (i. Vj. positiver Marktwert TEUR 7.662). Bei den angegebenen Marktwerten handelt es sich um die Bewertungskurse der Vertragspartner zum 31. Dezember 2023. Die genannten Bewertungskurse geben die Einschätzung der Marktgegebenheiten zum Berechnungszeitpunkt wieder. Sie wurden unter Anwendung anerkannter mathematisch-statistischer Verfahren auf der Basis der zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden Marktdaten, die jedoch kontinuierlich Veränderungen unterliegen, ermittelt. In den angegebenen Marktwerten sind Stückzinsen nicht enthalten. Aus der Abgrenzung der Stückzinsen ergeben sich Forderungen in Höhe von TEUR 1.623 (i. Vj. TEUR 573). Die Linde Leasing GmbH hat einen Mietvertrag für ein betrieblich genutztes Gebäude und bestimmte Betriebs- und Geschäftsausstattungen abgeschlossen. Wesentliche Risiken mit einer Auswirkung auf die Beurteilung der Finanzlage der Linde Leasing GmbH resultieren aus diesen Verträgen nicht. Sämtliche durch die Gesellschaft in dieser Form abgeschlossenen Verträge bewegen sich sowohl einzeln als auch in der Summe im geschäftsüblichen Rahmen. Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB In Höhe der ausgewiesenen aktiven latenten Steuern (TEUR 10.597) besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Demnach dürfen Gewinne bzw. Gewinnrücklagen der Gesellschaft nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttungssperre verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen unter Einbeziehung eines etwaigen Gewinn- oder Verlustvortrags mindestens dem Betrag der aktiven latenten Steuern entsprechen. Zum Bilanzstichtag belaufen sich die Gewinnrücklagen (unter Einbeziehung des Jahresüberschusses) auf TEUR 64.373 (i. Vj. TEUR 64.934). Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden vier (i. Vj. vier) kaufmännische Mitarbeiter durchschnittlich beschäftigt. Darüber hinaus stellen die PEAC (Germany) GmbH, Hamburg, auf Grund eines Geschäftsbesorgungsvertrages sowie die Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg, für die Durchführung des Geschäfts Mitarbeiter zur Verfügung. Honorare für den Abschlussprüfer Für die Leistungen, die der Jahresabschlussprüfer BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für die Gesellschaft erbracht hat, wurde im Geschäftsjahr ein Aufwand in Höhe von insgesamt TEUR 104 erfasst, der sich wie folgt zusammensetzt:
Gesellschaftsorgane Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Holger Blumberg, Wiesbaden, Führung der Geschäfte der Linde Leasing GmbH Christian Carls, Hamburg, Führung der Geschäfte der Linde Leasing GmbH Es gibt einen Beirat, der sich aus Gesellschaftervertretern und Vertretern von Flurförderzeugehändlern zusammensetzt. Der Beirat hat ausschließlich beratende Funktion. Die Geschäftsführung hat für ihre Tätigkeit von der Gesellschaft keine Vergütung erhalten. Der Beirat hat für das Jahr 2023 Sitzungsgelder in Höhe von 4 TEUR erhalten.
Wiesbaden, 31. März 2024 Geschäftsführung Holger Blumberg Christian Carls |
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