Hans Sauter GmbH
Auerbachweg 13, 87778 Stetten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Zech seit 14.2.2022 | Prokura |
Christian Selig seit 14.2.2022 | Geschäftsführer |
Björn Dieter Glaß seit 14.2.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hans Sauter GmbHStettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Bilanz zum 31. August 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2022 bis 31. August 2023
Gesonderte Darstellung des Anlagevermögens 2022/23 (Bruttodarstellung) zum Anhang
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23A. Allgemeine AngabenDie Hans Sauter GmbH hat ihren Sitz in Stetten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Memmingen unter HRB 5753 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Bilanzierung und Bewertung der im Jahresabschluss zum 31. August 2023 ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde von einer Unternehmensfortführung ausgegangen. AKTIVA Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung. Die Nutzungsdauer für immaterielle Vermögensgegenstände betrug zwischen 3 und 5 Jahren. Sachanlagen Die Bewertung der Positionen des Sachanlagevermögens erfolgte mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung. Die Nutzungsdauer für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens betrug zwischen 3 und 13 Jahren. Die Abschreibung erfolgte nach der linearen Methode. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht überschritten, wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Vorräte Die Waren- und Materialbestände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert. Dem Bestandsrisiko wurde bei Bedarf durch Wertabschläge Rechnung getragen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten bezahlte Aufwendungen, die Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen. PASSIVA Rückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zum AnlagevermögenDie Entwicklung der Anlagepositionen im Geschäftsjahr 2022/23 ist im Anlagespiegel dargestellt. D. Angaben zum UmlaufvermögenVorräte Der Vorjahresbetrag bei Fertige Erzeugnisse und Waren wurde um T€ - 576 angepasst. Dieser wurde in Unfertige Erzeugnisse umgegliedert (T€ 576). Grund hierfür ist die erfolgte Umqualifizierung einer bestimmten Artikelgruppe. E. Angaben zum Vermögen und aktiven RechnungsabgrenzungspostenSonstige Forderungen Der Gesamtbetrag der bilanzierten sonstigen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt € 0,00. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält dem folgenden Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen für Versicherungen, Kfz-Steuern und -Versicherungen, Beiträge, EDV-Wartungskosten, Mieten und Ausstellungen. F. Angaben zum EigenkapitalDer Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 12.966. G. Angaben zu den RückstellungenSonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für Personalkosten, Gewährleistungsverpflichtungen und sonstige ungewisse Verbindlichkeiten. H. Angaben zu den VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:
Vorjahr:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise die üblichen Eigentumsvorbehalte. I. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich geographisch wie folgt:
J. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- / Pachtverträge Die Gesellschaft hat ihr Betriebsgebäude sowie die Maschinen und das sonstige Betriebsvermögen gemietet. Es bestehen hierfür insgesamt 2 Miet- und Pachtverträge. Die aus diesen Verträgen resultierende Verpflichtung zum Bilanzstichtag beträgt T€ 3.380. Bestellobligo Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von T€ 239. K. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGBDie angabepflichtigen Beträge nach § 285 Nr. 17 HGB belaufen sich auf T€ 18 (Lit.a). L. Beschäftigte Personen und GeschäftsführungBeschäftigte Personen Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 109 Personen beschäftigt (im Vorjahr: 107).
Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer unterbleiben unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB. M. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss dem Gewinnvortrag zuzurechnen und den resultierenden Bilanzgewinn in Höhe von € 17.452.556,95 auf neue Rechnung vorzutragen.
Stetten, den 26. Januar 2024 Hans Sauter GmbH Björn Glaß, Geschäftsführer Christian Selig, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft In der Agrarindustrie ist die vorherrschend gute Stimmung gekippt und hat sich abgeschwächt bzw. verschlechtert. Die Stimmung im abgelaufenen Geschäftsjahr kann jedoch immer noch als gut bezeichnet werden. Die gesamte Branche verzeichnet einen leichten Rückgang der Auftragslage. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte ein Umsatz von 41,6 Mio. € erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von 3,8 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vorjahr ist man hingegen noch von einem gleichbleibenden Umsatz ausgegangen. Die Exportumsätze stiegen um 8,7 %. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz stieg auf 44,4 %. Die Umsatzsteigerung des letzten Geschäftsjahres hat sich fortgeführt, während die Preise für Rohmaterial und Energie, bedingt durch die Pandemie und auch den Kriegsausbruch, in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Dies ist mit den auch stark gestiegenen Erzeugerpreisen zu erklären. 3. Produktion Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag weiterhin bei der Herstellung von Frontkrafthebern und Frontzapfwellen für Traktoren. Durch eine ständige Verbesserung der Technologien konnten wir unsere führende Position auf dem Gebiet der Herstellung von Frontkrafthebern und Frontzapfwellen für Traktoren weiter stärken. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Das Produktangebot umfasst auch die Zulieferung von Getrieben, Zulieferung für Baumaschinen und Stahlbau sowie Lohnbeschichtung. Die Produktionskapazitäten waren im Rahmen der betriebsüblichen Zeiten sehr gut ausgelastet. 4. Beschaffung Durch hohe Lagerbestände war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr weitestgehend sichergestellt. Die Neubeschaffung von Material stellt uns nur noch gelegentlich vor Herausforderungen. Die Lieferzeiten haben sich weitgehend normalisiert. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf. Die Preise auf dem Beschaffungsmarkt sind gesunken und haben sich stabilisiert. Alle Rohstoffe und Halbzeuge, die einem hohen Energieaufwand unterliegen, sind weiterhin auch auf einem hohen Preisniveau. (z.B. Schmiedeteile, Guss und hochlegierte Stähle). 5. Investitionen Größere Investitionen werden von uns nicht selbst getätigt. Sämtliche notwendigen Betriebsgrundlagen werden von uns gepachtet. 6. Personal- und Sozialbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg die durchschnittliche Zahl unserer Mitarbeiter von 107 auf 109 Mitarbeiter. Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 7.523 T€. Von den Lohnnebenkosten waren 1.175 T€ Pflichtabgaben und 104 T€ freiwillige Leistungen. Die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung betrugen 104 T im Geschäftsjahr. Wir konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger Maßnahmen zur Ausbildung unserer Mitarbeiter durchführen, da uns immer weniger Auszubildende zur Verfügung stehen. Im Geschäftsjahr befand sich ein junger Mensch in der Ausbildung. 7. Umweltschutz Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Abfälle werden ordnungsgemäß weiter verwertet bzw. entsorgt. Alle gesetzlichen Vorschriften und Auflagen zum Schutz der Umwelt wurden eingehalten. B. Darstellung der Lage1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022/2023 sank das Jahresergebnis um 10,8 %. Das erzielte Jahresergebnis entsprach annähernd den Erwartungen. Die Gesamtleistung sank leicht um 0,5 %. Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen sanken ebenfalls leicht um 0,6 %. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um 10,7 %. 2. Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.722 T€ bzw. 8,0 % erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 0,6 %. Unser Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag 11.681 T€. Somit entfallen 50,2 % der Bilanzsumme auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 28,9 %. Flüssige Mittel umfassen 20,3 % der Bilanzsumme. Das Eigenkapital stieg um 4.486 T€ auf 21.247 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 91,4 %. 8,6 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital. Die Kundenforderungen stiegen um 786 T€ auf 6.402 T€. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. 3. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr als äußerst positiv zu bezeichnen. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 4. Ertragslage Im Berichtsjahr konnte ein Jahresüberschuss von 4.486 T€ erwirtschaftet werden. Das Rohergebnis betrug 19.349 T€. Dieses ist im Vergleich zum Vorjahr um 102 T€ bzw. um 0,5 % gesunken und hat damit die Erwartungen für das Geschäftsjahr annähernd erfüllt. Der Personalaufwand ist um 545 T€ bzw. 7,8 % gestiegen. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 14 T€ auf 34 T€ erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 179 T€ bzw. 3,2 % auf 5.829 T€ gestiegen. C. Voraussichtliche Entwicklung (Chancen und Risiken)Auf dem Agrarmarkt herrscht eine unsichere Stimmung. Die Krisen, verursacht durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine, haben wir unbeschadet überstanden und wir sehen für das kommende Geschäftsjahr keine nennenswerten Risiken. Die Auftragslage ist aktuell noch als gut zu bezeichnen. Die Nachfrage ist aber momentan leicht rückläufig. Aufgrund des enormen Umsatzwachstums und der deutlichen Ergebnissteigerung in den abgelaufenen zwei Geschäftsjahren, rechnen wir für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 eher mit einem leicht rückläufigen Umsatz und Ergebnis. Da die Firma Sauter GmbH äußerst solide finanziert ist, bestens ausgebildete Mitarbeiter hat, höchste Qualitätsansprüche an ihre Produkte stellt und über langjährige Kundenbeziehungen verfügt sind die Risiken für die zukünftige Entwicklung als gering einzuschätzen. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale sind nicht vorhanden. Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sind nicht erkennbar.
Stetten, 26. Januar 2024 Björn Glaß, Geschäftsführer Christian Selig, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hans Sauter GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Hans Sauter GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.08.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hans Sauter GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 26. Januar 2024 A
T G
Siegel Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer Heider, Wirtschaftsprüfer Feststellung JahresabschlussDer Jahresabschluss zum 31.08.2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 12.03.2024 festgestellt. |
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