Power-Cast Zitzmann GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGraugießereien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Heydasch seit 10.3.2009 | Geschäftsführer |
Bernhard Bayer seit 10.3.2009 | Geschäftsführer |
Willi Kopf seit 13.6.2008 | Geschäftsführer |
Jens Uwe Söldner seit 17.12.2004 | Prokura |
Andreas Schuster seit 17.12.2004 | Prokura |
Alfons Böhnlein seit 15.3.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kopf Holding GmbH | 100.00% |
Kopf Beteiligungs GmbH | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TMG
Zitzmann GmbH
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
EUR |
EUR |
31.12.2005 TEUR |
||
|
A. ANLAGEVERMÖGEN |
||||
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||
|
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
14.602,00 |
26 |
||
|
2. Geschäfts- oder Firmenwert |
78.341,00 |
88 |
||
|
92.943,00 |
114 |
|||
|
II. Sachanlagen |
||||
|
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
5.502.194,98 |
5.727 |
||
|
2. Technische Anlagen und Maschinen |
4.525.238,58 |
5.359 |
||
|
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
227.755,00 |
295 |
||
|
4. Geleistete Anzahlungen |
595.257,70 |
30 |
||
|
10.850.446,26 |
11.411 |
|||
|
10.943.389,26 |
11.525 |
|||
|
B. UMLAUFVERMÖGEN |
||||
|
I. Vorräte |
||||
|
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
1.358.112,94 |
858 |
||
|
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
819.591,15 |
646 |
||
|
3. Fertige Erzeugnisse und Waren |
809.477,22 |
1.067 |
||
|
2.987.181,31 |
2.571 |
|||
|
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
||||
|
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
2.055.029,90 |
1.548 |
||
|
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
8.165,65 |
23 |
||
|
3. Sonstige Vermögensgegenstände |
453.656,65 |
566 |
||
|
2.516.852,20 |
2.137 |
|||
|
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
827.876,29 |
547 |
||
|
6.331.909,80 |
5.255 |
|||
|
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN |
3.742,39 |
65 |
||
|
17.279.041,45 |
16.845 |
|||
PASSIVA
|
EUR |
EUR |
31.12.2005 TEUR |
|
|
A. EIGENKAPITAL |
|||
|
I. Gezeichnetes Kapital |
4.100.000,00 |
4.100 |
|
|
II. Kapitalrücklage |
3.590.355,00 |
3.590 |
|
|
III. Verlustvortrag |
-1.160.344,78 |
-549 |
|
|
IV. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) |
660.690,72 |
-611 |
|
|
7.190.700,94 |
6.530 |
||
|
B. RÜCKSTELLUNGEN |
|||
|
1. Steuerrückstellungen |
105.000,00 |
72 |
|
|
2. Sonstige Rückstellungen |
591.352,08 |
549 |
|
|
696.352,08 |
621 |
||
|
C. VERBINDLICHKEITEN |
|||
|
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
379.263,34 |
121 |
|
|
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.071.696,53 |
1.261 |
|
|
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
6.700.000,00 |
7.917 |
|
|
4. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern EUR 82.314,32 (Vj. TEUR 49) |
241.028,56 |
395 |
|
|
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.677,22 (Vj. TEUR 153) |
|||
|
9.391.988,43 |
9.694 |
|
EUR |
EUR |
2005 TEUR |
|
|
1. Umsatzerlöse |
20.258.953,06 |
17.124 |
|
|
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-84.280,46 |
-261 |
|
|
3. Andere aktivierte Eigenleistungen |
0,00 |
55 |
|
|
4. Sonstige betriebliche Erträge |
266.477,66 |
101 |
|
|
20.441.150,26 |
17.019 |
||
|
5. Materialaufwand |
|||
|
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
6.904.068,17 |
5.116 |
|
|
b) Aufwendungen für bezogene Ware und Leistungen |
1.579.160,76 |
1.381 |
|
|
6. Personalaufwand |
|||
|
a) Löhne und Gehälter |
4.964.268,31 |
4.841 |
|
|
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
960.498,46 |
1.058 |
|
|
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.322.807,21 |
1.309 |
|
|
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.534.301,27 |
3.483 |
|
|
-19.265.104,18 |
-17.188 |
||
|
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
12.807,16 |
5 |
|
|
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
402.608,71 |
435 |
|
|
davon an verbundene Unternehmen EUR 387.414,47 (Vj. TEUR 435) |
|||
|
-389.801,55 |
-430 |
||
|
11.Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
786.244,53 |
-599 |
|
|
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
109.710,75 |
-3 |
|
|
13. Sonstige Steuern |
15.843,06 |
15 |
|
|
-125.553,81 |
-12 |
||
|
14.Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) |
660.690,72 |
-611 |
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 15 Jahre; lineare Methode) vermindert. Der Firmenwert wird entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Alle Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 4 HGB aktiviert.
In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.
Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen
Alle zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Sozialplanverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
|
31.12.2006 Restlaufzeit |
31.12.2005 Restlaufzeit |
||||
|
Art der Verbindlichkeit |
bis 1 Jahr |
größer 1 Jahr bis 5 Jahre |
Gesamt |
bis 1 Jahr |
Gesamt |
|
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
379 |
0 |
379 |
121 |
121 |
|
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
|
2.072 |
|
2.072 |
1.261 |
1.261 |
|
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen |
|||||
|
Unternehmen |
1.200 |
5.500 |
6.700 |
7.917 |
7.917 |
|
4. Sonstige Verbindlichkeiten |
241 |
0 |
241 |
395 |
395 |
|
- davon aus Steuern |
82 |
0 |
82 |
49 |
49 |
|
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
2 |
0 |
2 |
153 |
153 |
Anlagenspiegel
Haftungsverhältnisse
Zum Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
|
(in TEUR) |
2007 |
2008 bis 2010 |
Gesamt |
|
Aus Leasingverträgen für Pkw |
54 |
64 |
118 |
|
Aus Leasingverträgen für Maschinen und technische Anlagen und Software |
26 |
51 |
77 |
|
80 |
115 |
195 |
Die Leasingverträge enden zwischen 2007 und
2010.
Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Kjell Ström, Chief Operating Officer, Tonsberg Magnesium Group AB, ab 12. Oktober 2006
Christopher Dagger, bis zum 12. Oktober 2006
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Mitarbeiter
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
|
Gewerbliche Arbeitnehmer |
112 |
|
Angestellte |
47 |
|
159 |
|
|
Auszubildende |
8 |
|
167 |
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Tonsberg Magnesium Group AB (Danderyd/Schweden) einbezogen. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.
Stockheim, 24. April 2007
Die Geschäftsführung
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|||||
|
1.1.2006 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
31.12.2005 EUR |
|
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
|
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
247.839,23 |
9.830,87 |
0,00 |
0,00 |
257.670,10 |
|
2. Geschäfts- oder Firmenwert |
142.489,46 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
142.489,46 |
|
390.328,69 |
9.830,87 |
0,00 |
0,00 |
400.159,56 |
|
|
II. Sachanlagen |
|||||
|
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
6.987.467,88 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
6.987.467,88 |
|
2. Technische Anlagen und Maschinen |
11.243.678,71 |
142.426,40 |
0,00 |
0,00 |
11.386.105,11 |
|
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
898.207,16 |
23.914,94 |
1.631,80 |
0,00 |
920.490,30 |
|
4. Geleistete Anzahlungen |
30.011,10 |
565.246,60 |
0,00 |
0,00 |
595.257,70 |
|
19.159.364,85 |
731.587,94 |
1.631,80 |
0,00 |
19.889.320,99 |
|
|
19.549.693,54 |
741.418,81 |
1.631,80 |
0,00 |
20.289.480,55 |
|
|
Kumulierte Abschreibungen |
||||
|
1.1.2006 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2006 EUR |
|
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||
|
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
||||
|
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
221.898,23 |
21.169,87 |
0,00 |
243.068,10 |
|
2. Geschäfts- oder Firmenwert |
54.644,46 |
9.504,00 |
0,00 |
64.148,46 |
|
276.542,69 |
30.673,87 |
0,00 |
307.216,56 |
|
|
II. Sachanlagen |
||||
|
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
1.260.419,90 |
224.853,00 |
0,00 |
1.485.272,90 |
|
2. Technische Anlagen und Maschinen |
5.884.846,13 |
976.020,40 |
0,00 |
6.860.866,53 |
|
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
602.630,16 |
91.259,94 |
1.154,80 |
692.735,30 |
|
4. Geleistete Anzahlungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
7.747.896,19 |
1.292.133,34 |
1.154,80 |
9.038.874,73 |
|
|
8.024.438,88 |
1.322.807,21 |
1.154,80 |
9.346.091,29 |
|
|
Buchwerte |
|||
|
31.12.2006 EUR |
31.12.2005 EUR |
||
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||
|
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
14.602,00 |
25.941,00 |
|
|
2. |
Geschäfts- oder Firmenwert |
78.341,00 |
87.845,00 |
|
92.943,00 |
113.786,00 |
||
|
II. Sachanlagen |
|||
|
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
5.502.194,98 |
5.727.047,98 |
|
|
2. Technische Anlagen und Maschinen |
4.525.238,58 |
5.358.832,58 |
|
|
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
227.755,00 |
295.577,00 |
|
|
4. Geleistete Anzahlungen |
595.257,70 |
30.011,10 |
|
|
10.850.446,26 |
11.411.468,66 |
||
|
10.943.389,26 |
11.525.254,66 |
||
Branche und Gesamtwirtschaft
Das Unternehmen liefert Druckgussteile aus Magnesium und Zink, teilweise mit Kunststoffumspritzungen, überwiegend an die Automobilindustrie. Wesentliche Produkte sind Rahmen- und Halterungsteile für Lenksysteme, Rahmenteile für die Innenausstattung von Fahrzeugen sowie Teile und Komponenten für Dachsysteme (Schiebedächer, Faltdächer usw.).
Die inländische Pkw-Produktion im Jahre 2006 ist gegenüber dem Vorjahr um 1% gestiegen. Die Produktion stellt damit ein seit Jahren nicht erreichtes Rekordniveau dar. Auch bei den Neuzulassungen konnte das Jahr 2005 mit 3,8% übertroffen werden. Bei unseren Hauptabnehmern zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Während Audi mit um 7% und Volkswagen mit um 1% höheren Produktionszahlen glänzte, verlor DaimlerChrysler 2% an Produktionsvolumen. Gründe waren sowohl zu suchen in den Vorzieheffekten auf Grund der Mehrwertsteuererhöhung zu Jahresbeginn 2007 als auch im Produktwechsel.
An dem für die Gesamtbranche positiven Jahr 2006 zeigt sich, dass der Export die Stütze des Geschäftes ist, aber auch der Inlandsmarkt gerade in der zweiten Jahreshälfte gute Zuwächse zu verzeichnen hatte.
Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr 2006 brachte für das
Unternehmen große Umbrüche mit sich. Durch
Beschluss des alleinigen Gesellschafters, sein
Beteiligungsportfolio zu bereinigen, wurde das Unternehmen
zum Verkauf angeboten. Im September 2006 wurden die
Geschäftsanteile auf den neuen Alleingesellschafter
Tonsberg Magnesium Group International AB
(Danderyd/Schweden) übertragen. Mit dem
Gesellschafterwechsel ging eine Umfirmierung von Zitzmann
Druckguss GmbH in TMG Zitzmann GmbH einher. Die TMG
International AB ist eine an der Stockholmer Börse NGM
gelistete Aktiengesellschaft, die sich ebenfalls jedoch
ausschließlich mit Magnesium-Druckguss beschäftigt
und insbesondere nordamerikanische Automobilzulieferer
bedient.
Unabhängig vom Gesellschafterwechsel zeigte das Jahr 2006 bezüglich der Umsatz- und Auftragsentwicklung eine für das Unternehmen gute Entwicklung. Dies war sowohl auf die verbesserten Konjunkturaussichten zu Beginn des Jahres als auch auf ein anziehendes Neuwagengeschäft insbesondere mit Hinblick auf die angekündigte Umsatzsteuererhöhung zurückzuführen, die zu vorgezogenen Anschaffungen führte. So stieg der Magnesiumteileumsatz im Vergleich zum Gesamtjahr 2006 um 14%; dies war insbesondere auf Neuaufträge von Pedalerielagerböcken für Porsche Cayenne zurückzuführen.
Auch im Zinkgeschäft stieg der Umsatz um 18% gegenüber dem Vorjahr auf Grund der Weitergabe von Materialpreiserhöhungen an den Kunden.
Eingegangene Neuaufträge führten im Werkzeugbaugeschäft zu einer Umsatzverdoppelung.
Der Handel mit Magnesium-Druckplatten entwickelte sich nach dem ersten Anlaufjahr weiterhin sehr erfreulich. Jedoch wurde dieser Geschäftszweig nicht mitverkauft, da er nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens zählte. Der Geschäftszweig verblieb beim ehemaligen Gesellschafter. Auf Wunsch des bisherigen Gesellschafters wird der Vertrieb der Platten aber seit Mitte 2006 weiterhin in fremdem Namen und für fremde Rechnung auf Provisionsbasis durchgeführt.
Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 18%.
Der Magnesiumanteil am Teileumsatz des Unternehmens sank auf 62%. Der Exportanteil am Gesamtumsatz lag bei 51% (Vorjahr 50%).
Investitionen
Bedingt durch die Periode des Übergangs blieb die Investitionstätigkeit hinter den überdurchschnittlichen Investitionen des Vorjahres zurück. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Anschaffung neuer Maschinen für den Werkzeugbau und die Qualitätssicherung. Darüber hinaus wurden Anzahlungen auf eine weitere Kaltkammer-Druckgussmaschine getätigt. Gerade für letztere war ein erfreulicher Auftragseingang zu verzeichnen.
Finanzierung
Die Gesellschaft ist über konzerninterne Darlehen der
Tonsberg Magnesium Group AS,
Dandery/Schweden, finanziert.
Personal
Gegenüber dem Vorjahr sank die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten um 6 Personen (oder 3%). Die krankheitsbedingten Ausfallzeiten stiegen leicht von 3,6% auf 4,2%.
Nach dem Ende 2005 begonnenen und Anfang 2006 fortgeführten Personalbabbau musste ab Mitte des Jahres auf Grund der erfreulichen Auftragsentwicklung wieder Personal eingestellt werden, wobei es sich häufig um ehemaliges Personal handelte.
Betriebsergebnis
Durch die gute Umsatzentwicklung zusammen mit den ergriffenen Personalabbaumaßnahmen sowie das erfolgreiche Handelsgeschäft konnte mit TEUR 1.176 ein befriedigendes positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen erreicht werden. Das Nettoergebnis lag bei TEUR 661.
Cashflow
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen bedingt durch das gute Ergebnis gestiegen. Die Entwicklung des Umlaufvermögens hat sich ebenfalls positiv ausgewirkt, da höhere Kundenforderungen durch Lieferantenkredite kompensiert werden konnten. Lagerbestände wurden zum Jahresende bei Rohstoffen erhöht, um einer befürchteten Verknappung von Zink begegnen zu können. Als Folge des positiven Cashflow konnten Ausgaben für Investitionen getätigt werden, bei denen es sich aber im Wesentlichen um Anzahlungen handelt, deren Aktivierung erst im Folgejahr zum Tragen kommt. Daneben gestattete der gute Cashflow eine weitere Rückführung von Gesellschafterdarlehen.
Ausblick/Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
Zu Jahresbeginn 2007 zeigt der IFO-Geschäftsklimaindex für das produzierende Gewerbe eine deutlich positive Veränderung auf. So zeigen die aktuelle Lage und auch die Entwicklungsaussichten, dass die Unternehmen für 2007 mit verbesserten Konjunktur- und Geschäftsaussichten rechnen.
Die Statistiken des VDA zeigen für das 1. Quartal 2007 eine erfreulich positive Entwicklung bei den Produktionszahlen. Diese sind aber großteils auf das hervorragende Exportgeschäft zurückzuführen, welches um 7% gegenüber dem 1. Quartal 2006 stieg. Bei den Neuzulassungen kam es durch die Mehrwertsteuererhöhung zu erwarteten rückläufigen Zahlen. So sank der Inlandsabsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 7%. Im weiteren Jahresverlauf sollten sich die Vielzahl neuer Modelle, die weiter anziehende Konjunktur, die anhaltende Entspannung auf dem Arbeitsmarkt sowie das allmählich aufklarende Konsumklima positiv auf die Inlandsnachfrage auswirken. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die höhere Mehrwertsteuer, die auch im weiteren Jahresverlauf eine Kostenbelastung für die Verbraucher darstellt, sowie sonstige Belastungen der Automobil-Nutzung auf die Pkw-Inlandsnachfrage auswirken werden.
Für die nächsten beiden Geschäftsjahre erwarten wir unterschiedliche Entwicklungen. Bei den Magnesiumteilen rechnen wir mit steigenden Umsätzen, insbesondere durch den Anlauf von Neuprojekten bestehender und neuer Kunden, während wir beim Zink von gleich bleibenden Umsätzen ausgehen.
Auf der Kostenseite gehen wir bei den Rohstoffen von leicht steigenden Erzeugerpreisen aus, nachdem bei den Zink-Rohmaterialpreisen die größten Steigerungsraten überwunden sein dürften. Die großen Sprünge bei den Energiekosten werden in der Zukunft durch den Abschluss von längerfristigen Verträgen ebenfalls abgefedert sein. Die Personalkosten werden nach einer längeren Pause im Jahre 2007 eine Aufstockung erfahren. Durch den zu Beginn des Jahres 2007 begonnenen Aufbau einer Tochtergesellschaft in Tschechien sehen wir die Grundlage für weitere Kosteneinsparungen in personalintensiven Arbeitsgängen gelegt. Beabsichtigt ist hier, das sehr aufwändige Ersatzteilgeschäft schrittweise zu verlagern.
Trotz des teilweise erheblichen Kostendruckes und der Marksituation erwarten wir für 2007 und 2008 positive Ergebnisse.
Stockheim, 24. April 2007
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