Power-Cast Zitzmann GmbHLiquidiert

Industriestraße 2, 96342 Stockheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 3159
Vorher
Zitzmann DRUCKGUSS GmbHTMG Zitzmann GmbHZitzmann Druckguss GmbH
Eingetragen
13.4.2000
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von HandwerkzeugenHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen und Druckgusserzeugnissen aller Art. Die Gesellschaft betreibt keine nach HandwO genehmigungspflichtigen Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Heydasch
seit 10.3.2009
Geschäftsführer
Bernhard Bayer
seit 10.3.2009
Geschäftsführer
Willi Kopf
seit 13.6.2008
Geschäftsführer
Jens Uwe Söldner
seit 17.12.2004
Prokura
Andreas Schuster
seit 17.12.2004
Prokura
Alfons Böhnlein
seit 15.3.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Kopf Holding GmbH
100.00%
Kopf Beteiligungs GmbH
0.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kopf Holding GmbH
Germany
4.099.950 €
100.00%
Kopf Beteiligungs GmbH
Germany
50 €
0.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

TMG Zitzmann GmbH
(vormals: Zitzmann Druckguss GmbH)

Stockheim

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

BESTÄTIGUNGSVERMERK



Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TMG Zitzmann GmbH (vormals: Zitzmann Druckguss GmbH), Stockheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, 16. Mai 2007

Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Schuberth
Wirtschaftsprüferin
Heinzelmann
Wirtschaftsprüfer 



Bilanz zum 31. Dezember 2006



AKTIVA

EUR

EUR

31.12.2005

TEUR

A. ANLAGEVERMÖGEN

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

14.602,00

26

2. Geschäfts- oder Firmenwert

78.341,00

88

92.943,00

114

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

5.502.194,98

5.727

2. Technische Anlagen und Maschinen

4.525.238,58

5.359

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

227.755,00

295

4. Geleistete Anzahlungen

595.257,70

30

10.850.446,26

11.411

10.943.389,26

11.525

B. UMLAUFVERMÖGEN

I. Vorräte

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

1.358.112,94

858

2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

819.591,15

646

3. Fertige Erzeugnisse und Waren

809.477,22

1.067

2.987.181,31

2.571

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

2.055.029,90

1.548

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

8.165,65

23

3. Sonstige Vermögensgegenstände

453.656,65

566

2.516.852,20

2.137

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

827.876,29

547

6.331.909,80

5.255

C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

3.742,39

65

17.279.041,45

16.845

PASSIVA

EUR

EUR

31.12.2005

TEUR

A. EIGENKAPITAL

I. Gezeichnetes Kapital

4.100.000,00

4.100

II. Kapitalrücklage

3.590.355,00

3.590

III. Verlustvortrag

-1.160.344,78

-549

IV. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag)

660.690,72

-611

7.190.700,94

6.530

B. RÜCKSTELLUNGEN

1. Steuerrückstellungen

105.000,00

72

2. Sonstige Rückstellungen

591.352,08

549

696.352,08

621

C. VERBINDLICHKEITEN

1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

379.263,34

121

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

2.071.696,53

1.261

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

6.700.000,00

7.917

4. Sonstige Verbindlichkeiten

davon aus Steuern EUR 82.314,32 (Vj. TEUR 49)

241.028,56

395

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit

EUR 1.677,22 (Vj. TEUR 153)

9.391.988,43

9.694

Gewinn- und Verlustrechnung für 2006



EUR

EUR

2005

TEUR

1. Umsatzerlöse

20.258.953,06

17.124

2. Verminderung des Bestands an fertigen

und unfertigen Erzeugnissen

-84.280,46

-261

3. Andere aktivierte Eigenleistungen

0,00

55

4. Sonstige betriebliche Erträge

266.477,66

101

20.441.150,26

17.019

5. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene Waren

6.904.068,17

5.116

b) Aufwendungen für bezogene Ware und Leistungen

1.579.160,76

1.381

6. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

4.964.268,31

4.841

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung

960.498,46

1.058

7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-

stände des Anlagevermögens und Sachanlagen

1.322.807,21

1.309

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

3.534.301,27

3.483

-19.265.104,18

-17.188

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

12.807,16

5

10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

402.608,71

435

davon an verbundene Unternehmen

EUR 387.414,47 (Vj. TEUR 435)

-389.801,55

-430

11.Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

786.244,53

-599

12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

109.710,75

-3

13. Sonstige Steuern

15.843,06

15

-125.553,81

-12

14.Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag)

660.690,72

-611

Anhang für 2006



Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 15 Jahre; lineare Methode) vermindert. Der Firmenwert wird entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Alle Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 4 HGB aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen

Alle zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Sozialplanverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2006

Restlaufzeit

31.12.2005

Restlaufzeit

 

Art der Verbindlichkeit

bis 1 Jahr

größer 1 Jahr bis 5 Jahre

Gesamt

bis 1 Jahr

Gesamt

1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

379

0

379

121

121

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
 Leistungen

2.072


0

2.072

1.261

1.261

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

 Unternehmen

1.200

5.500

6.700

7.917

7.917

4. Sonstige Verbindlichkeiten

241

0

241

395

395

 - davon aus Steuern

82

0

82

49

49

 - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit

2

0

2

153

153

Anlagenspiegel

Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

(in TEUR)

2007

2008 bis 2010

Gesamt

Aus Leasingverträgen für Pkw

54

64

118

Aus Leasingverträgen für Maschinen

 und technische Anlagen und Software

26

51

77

80

115

195


Die Leasingverträge enden zwischen 2007 und 2010.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Kjell Ström, Chief Operating Officer, Tonsberg Magnesium Group AB, ab 12. Oktober 2006

Christopher Dagger, bis zum 12. Oktober 2006

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer

112

Angestellte

47

159

Auszubildende

8

167


Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Tonsberg Magnesium Group AB (Danderyd/Schweden) einbezogen. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

 

Stockheim, 24. April 2007

Die Geschäftsführung



Entwicklung des Anlagevermögens 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten

1.1.2006

EUR

Zugänge

EUR

Abgänge

EUR

Umbuchungen

EUR

31.12.2005

EUR

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

247.839,23

9.830,87

0,00

0,00

257.670,10

2. Geschäfts- oder Firmenwert

142.489,46

0,00

0,00

0,00

142.489,46

390.328,69

9.830,87

0,00

0,00

400.159,56

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

6.987.467,88

0,00

0,00

0,00

6.987.467,88

2. Technische Anlagen und Maschinen

11.243.678,71

142.426,40

0,00

0,00

11.386.105,11

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

898.207,16

23.914,94

1.631,80

0,00

920.490,30

4. Geleistete Anzahlungen

30.011,10

565.246,60

0,00

0,00

595.257,70

19.159.364,85

731.587,94

1.631,80

0,00

19.889.320,99

19.549.693,54

741.418,81

1.631,80

0,00

20.289.480,55

Kumulierte Abschreibungen

1.1.2006

EUR

Zugänge

EUR

Abgänge

EUR

31.12.2006

EUR

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

221.898,23

21.169,87

0,00

243.068,10

2. Geschäfts- oder Firmenwert

54.644,46

9.504,00

0,00

64.148,46

276.542,69

30.673,87

0,00

307.216,56

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

1.260.419,90

224.853,00

0,00

1.485.272,90

2. Technische Anlagen und Maschinen

5.884.846,13

976.020,40

0,00

6.860.866,53

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

602.630,16

91.259,94

1.154,80

692.735,30

4. Geleistete Anzahlungen

0,00

0,00

0,00

0,00

7.747.896,19

1.292.133,34

1.154,80

9.038.874,73

8.024.438,88

1.322.807,21

1.154,80

9.346.091,29

Buchwerte

31.12.2006

EUR

31.12.2005

EUR

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

14.602,00

25.941,00

2.

Geschäfts- oder Firmenwert

78.341,00

87.845,00

92.943,00

113.786,00

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

5.502.194,98

5.727.047,98

2. Technische Anlagen und Maschinen

4.525.238,58

5.358.832,58

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

227.755,00

295.577,00

4. Geleistete Anzahlungen

595.257,70

30.011,10

10.850.446,26

11.411.468,66

10.943.389,26

11.525.254,66

Lagebericht für 2006



Branche und Gesamtwirtschaft

Das Unternehmen liefert Druckgussteile aus Magnesium und Zink, teilweise mit Kunststoffumspritzungen, überwiegend an die Automobilindustrie. Wesentliche Produkte sind Rahmen- und Halterungsteile für Lenksysteme, Rahmenteile für die Innenausstattung von Fahrzeugen sowie Teile und Komponenten für Dachsysteme (Schiebedächer, Faltdächer usw.).

Die inländische Pkw-Produktion im Jahre 2006 ist gegenüber dem Vorjahr um 1% gestiegen. Die Produktion stellt damit ein seit Jahren nicht erreichtes Rekordniveau dar. Auch bei den Neuzulassungen konnte das Jahr 2005 mit 3,8% übertroffen werden. Bei unseren Hauptabnehmern zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Während Audi mit um 7% und Volkswagen mit um 1% höheren Produktionszahlen glänzte, verlor DaimlerChrysler 2% an Produktionsvolumen. Gründe waren sowohl zu suchen in den Vorzieheffekten auf Grund der Mehrwertsteuererhöhung zu Jahresbeginn 2007 als auch im Produktwechsel.

An dem für die Gesamtbranche positiven Jahr 2006 zeigt sich, dass der Export die Stütze des Geschäftes ist, aber auch der Inlandsmarkt gerade in der zweiten Jahreshälfte gute Zuwächse zu verzeichnen hatte.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2006 brachte für das Unternehmen große Umbrüche mit sich. Durch Beschluss des alleinigen Gesellschafters, sein Beteiligungsportfolio zu bereinigen, wurde das Unternehmen zum Verkauf angeboten. Im September 2006 wurden die Geschäftsanteile auf den neuen Alleingesellschafter Tonsberg Magnesium Group International AB
(Danderyd/Schweden) übertragen. Mit dem Gesellschafterwechsel ging eine Umfirmierung von Zitzmann Druckguss GmbH in TMG Zitzmann GmbH einher. Die TMG International AB ist eine an der Stockholmer Börse NGM gelistete Aktiengesellschaft, die sich ebenfalls jedoch ausschließlich mit Magnesium-Druckguss beschäftigt und insbesondere nordamerikanische Automobilzulieferer bedient.

Unabhängig vom Gesellschafterwechsel zeigte das Jahr 2006 bezüglich der Umsatz- und Auftragsentwicklung eine für das Unternehmen gute Entwicklung. Dies war sowohl auf die verbesserten Konjunkturaussichten zu Beginn des Jahres als auch auf ein anziehendes Neuwagengeschäft insbesondere mit Hinblick auf die angekündigte Umsatzsteuererhöhung zurückzuführen, die zu vorgezogenen Anschaffungen führte. So stieg der Magnesiumteileumsatz im Vergleich zum Gesamtjahr 2006 um 14%; dies war insbesondere auf Neuaufträge von Pedalerielagerböcken für Porsche Cayenne zurückzuführen.

Auch im Zinkgeschäft stieg der Umsatz um 18% gegenüber dem Vorjahr auf Grund der Weitergabe von Materialpreiserhöhungen an den Kunden.

Eingegangene Neuaufträge führten im Werkzeugbaugeschäft zu einer Umsatzverdoppelung.

Der Handel mit Magnesium-Druckplatten entwickelte sich nach dem ersten Anlaufjahr weiterhin sehr erfreulich. Jedoch wurde dieser Geschäftszweig nicht mitverkauft, da er nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens zählte. Der Geschäftszweig verblieb beim ehemaligen Gesellschafter. Auf Wunsch des bisherigen Gesellschafters wird der Vertrieb der Platten aber seit Mitte 2006 weiterhin in fremdem Namen und für fremde Rechnung auf Provisionsbasis durchgeführt.

Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 18%.

Der Magnesiumanteil am Teileumsatz des Unternehmens sank auf 62%. Der Exportanteil am Gesamtumsatz lag bei 51% (Vorjahr 50%).

Investitionen

Bedingt durch die Periode des Übergangs blieb die Investitionstätigkeit hinter den überdurchschnittlichen Investitionen des Vorjahres zurück. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Anschaffung neuer Maschinen für den Werkzeugbau und die Qualitätssicherung. Darüber hinaus wurden Anzahlungen auf eine weitere Kaltkammer-Druckgussmaschine getätigt. Gerade für letztere war ein erfreulicher Auftragseingang zu verzeichnen.

Finanzierung

Die Gesellschaft ist über konzerninterne Darlehen der Tonsberg Magnesium Group AS,
Dandery/Schweden, finanziert.

Personal

Gegenüber dem Vorjahr sank die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten um 6 Personen (oder 3%). Die krankheitsbedingten Ausfallzeiten stiegen leicht von 3,6% auf 4,2%.

Nach dem Ende 2005 begonnenen und Anfang 2006 fortgeführten Personalbabbau musste ab Mitte des Jahres auf Grund der erfreulichen Auftragsentwicklung wieder Personal eingestellt werden, wobei es sich häufig um ehemaliges Personal handelte.

Betriebsergebnis

Durch die gute Umsatzentwicklung zusammen mit den ergriffenen Personalabbaumaßnahmen sowie das erfolgreiche Handelsgeschäft konnte mit TEUR 1.176 ein befriedigendes positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen erreicht werden. Das Nettoergebnis lag bei TEUR 661.

Cashflow

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen bedingt durch das gute Ergebnis gestiegen. Die Entwicklung des Umlaufvermögens hat sich ebenfalls positiv ausgewirkt, da höhere Kundenforderungen durch Lieferantenkredite kompensiert werden konnten. Lagerbestände wurden zum Jahresende bei Rohstoffen erhöht, um einer befürchteten Verknappung von Zink begegnen zu können. Als Folge des positiven Cashflow konnten Ausgaben für Investitionen getätigt werden, bei denen es sich aber im Wesentlichen um Anzahlungen handelt, deren Aktivierung erst im Folgejahr zum Tragen kommt. Daneben gestattete der gute Cashflow eine weitere Rückführung von Gesellschafterdarlehen.

Ausblick/Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Zu Jahresbeginn 2007 zeigt der IFO-Geschäftsklimaindex für das produzierende Gewerbe eine deutlich positive Veränderung auf. So zeigen die aktuelle Lage und auch die Entwicklungsaussichten, dass die Unternehmen für 2007 mit verbesserten Konjunktur- und Geschäftsaussichten rechnen.

Die Statistiken des VDA zeigen für das 1. Quartal 2007 eine erfreulich positive Entwicklung bei den Produktionszahlen. Diese sind aber großteils auf das hervorragende Exportgeschäft zurückzuführen, welches um 7% gegenüber dem 1. Quartal 2006 stieg. Bei den Neuzulassungen kam es durch die Mehrwertsteuererhöhung zu erwarteten rückläufigen Zahlen. So sank der Inlandsabsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 7%. Im weiteren Jahresverlauf sollten sich die Vielzahl neuer Modelle, die weiter anziehende Konjunktur, die anhaltende Entspannung auf dem Arbeitsmarkt sowie das allmählich aufklarende Konsumklima positiv auf die Inlandsnachfrage auswirken. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die höhere Mehrwertsteuer, die auch im weiteren Jahresverlauf eine Kostenbelastung für die Verbraucher darstellt, sowie sonstige Belastungen der Automobil-Nutzung auf die Pkw-Inlandsnachfrage auswirken werden.

Für die nächsten beiden Geschäftsjahre erwarten wir unterschiedliche Entwicklungen. Bei den Magnesiumteilen rechnen wir mit steigenden Umsätzen, insbesondere durch den Anlauf von Neuprojekten bestehender und neuer Kunden, während wir beim Zink von gleich bleibenden Umsätzen ausgehen.

Auf der Kostenseite gehen wir bei den Rohstoffen von leicht steigenden Erzeugerpreisen aus, nachdem bei den Zink-Rohmaterialpreisen die größten Steigerungsraten überwunden sein dürften. Die großen Sprünge bei den Energiekosten werden in der Zukunft durch den Abschluss von längerfristigen Verträgen ebenfalls abgefedert sein. Die Personalkosten werden nach einer längeren Pause im Jahre 2007 eine Aufstockung erfahren. Durch den zu Beginn des Jahres 2007 begonnenen Aufbau einer Tochtergesellschaft in Tschechien sehen wir die Grundlage für weitere Kosteneinsparungen in personalintensiven Arbeitsgängen gelegt. Beabsichtigt ist hier, das sehr aufwändige Ersatzteilgeschäft schrittweise zu verlagern.

Trotz des teilweise erheblichen Kostendruckes und der Marksituation erwarten wir für 2007 und 2008 positive Ergebnisse.

 

Stockheim, 24. April 2007

Die Geschäftsführung



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