Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 87718
Eingetragen
12.9.2019
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Import, Vertrieb und (Offline- und Online-) Einzelhandel von digitalen Smartphones und Smart-Home-Lösungen, einschließlich Erbringung von Kundendienstleistungen und Betrieb eines Kundencenters. Planung, Design und Entwicklung von Produkten, Formen und Technologien, Materialforschung und Materialanalyse, Grafikdesign, Herstellung von Designmustern, Marktforschung und Marktanalyse. Beratungsleistungen in der Automobil-, Smartphone-, Smart-Home-, Mobilgeräte- und Digitalbranche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
En Lin
seit 27.2.2024
Geschäftsführer
Dong Wang
seit 27.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Xiaomi Technology Netherlands B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Xiaomi Technology Netherlands B.V.
Netherlands
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Xiaomi Technology Germany GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Xiaomi Technology Germany GmbH ("die Gesellschaft") wurde am 6. August 2019 gegründet. Zweck der Gesellschaft ist der Vertrieb und Verkauf von Smartphones, tragbaren Geräten und Smart-Home-Lösungen sowie der Kundenservice und der Betrieb eines Kundenzentrums in Deutschland. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Xiaomi Technology Netherlands B.V., Den Haag, Niederlande. Die oberste Muttergesellschaft ist die Xiaomi Corporation (die " Xiaomi Gruppe"), die auf den Cayman-Inseln eingetragen ist. Die Xiaomi Corporation wird von Gründer und CEO Lei Jun geleitet und ist ein führendes Technologieunternehmen mit Sitz in Peking (Volksrepublik China), zu dessen Kerngeschäft Smartphones und intelligente Hardware, die über eine IoT-Plattform verbunden sind, gehören.

Die Xiaomi Technology Germany GmbH konzentriert sich darauf, Smartphones und andere intelligente Geräte anzubieten, mit dem Ziel, den deutschen und europäischen Verbrauchern hochwertige, innovative Produkte zu einem wettbewerbsfähigen Preis zu bieten.

2. Wirtschaftsbericht

1) Gesamtwirtschaftliche Lage

Die deutsche Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr, angesichts der vorangegangenen Krisen, als schwach erwiesen. So ergab sich nach ersten Prognosen für das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigte ein Rückgang um 0,3 Prozent 1 (Vorjahr Wachstum von 1,9 Prozent). Negative Impulse kamen überwiegend durch den geringeren privaten Konsum.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 Prozent 2 gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 Prozent). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 Prozent) 3 .

In Deutschland befindet sich der Smartphone-Markt mittlerweile in einer Reifephase. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. schätzte den Smartphone-Absatz in Deutschland für das Jahr 2023 auf 19,5 4 Millionen Stück, ein Rückgang um rund zwei Millionen Stück gegenüber dem Vorjahreswert.

2) Geschäftsverlauf

Der Gesamtumsatz der Gesellschaft beträgt 288,7 Mio. Euro (Vorjahr 444,7 Mio. Euro) und betrifft im Wesentlichen den Verkauf von Smartphones und konzerninterne Provisionserlöse. Bei Smartphones erzielt die Gesellschaft im deutschen Markt einen Marktanteil am Absatz in Höhe von 9,3 Prozent (Vorjahr 9,2 Prozent) und 3,8 Prozent Marktanteil am Umsatz (Vorjahr 4,2 Prozent) 5 .

Zwar hat der Geschäftsbereich Smartphones im Berichtszeitraum einen Verkaufsabsatz von 2.677.346 Stück (Vorjahr 2.122.842 Stück) erreicht, die Umsatzerlöse sind allerdings um 35,1 Prozent auf 288,7 Mio. Euro gesunken. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Eine der wesentlichen Ursachen besteht darin, dass die Gesellschaft im Jahr 2023 die Rabatte für mehrere Vertriebspartner deutlich erhöht hat, um den Absatz der Produkte zu steigern und den Markt effektiver zu erschließen.

Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich im Berichtszeitraum auf 8,3 Mio. Euro nach 10,3 Mio. Euro im Vorjahr.

3) Ertragslage

Der Bezug von Handelswaren erfolgt ausschließlich über die Muttergesellschaft Xiaomi Technology Netherlands B.V. Bei einem Materialaufwand von 231,8 Mio. Euro (Vorjahr 367,1 Mio. Euro) beträgt die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsätze aus Verkauf von Smartphones und intelligenten Geräten 86,2 Prozent (Vorjahr 86,1 Prozent).

Die Personalaufwendungen für Lohn- und Gehaltsempfänger in Höhe von 11,4 Mio. Euro (Vorjahr 9,1 Mio. Euro) sind, ohne Berücksichtigung periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro leicht gestiegen. Im Jahresdurchschnitt wurden 88 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 95).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken gegenüber dem Vorjahr um 35,9 Prozent beziehungsweise 20,9 Mio. Euro auf 37,3 Mio. Euro (Vorjahr 58,2 Mio. Euro). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Vertriebs- und Marketingkosten durch geringere Ausgaben für Business Promotion zurückzuführen.

Infolge der zuvor genannten Entwicklungen verschlechterte sich das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Mio. Euro auf 8,4 Mio. Euro (Vorjahr 10,4 Mio. Euro). Dementsprechend beträgt das Ergebnis vor Steuern 8,3 Mio. Euro nach 10,3 Mio. Euro im Vorjahr.

Nach Berücksichtigung von Steuern von 2,6 Mio. Euro (Vorjahr 3,4 Mio. Euro) beläuft sich der Jahresüberschuss auf 5,6 Mio. Euro (Vorjahr 6,9 Mio. Euro).

4) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 73,7 Mio. Euro auf 152,8 Mio. Euro (Vorjahr 79,1 Mio. Euro). Hintergrund hierfür ist die im Folgenden beschriebene deutliche Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Rückstellungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf 105,9 Mio. Euro (Vorjahr 19,9 Mio. Euro) gestiegen. Neben Timing-Effekten wirkt sich die Tatsache aus, dass die Gesellschaft seit Mitte 2023 keine Forderungen mehr an Kreditinstitute verkauft. Zum 31. Dezember 2022 belief sich das Volumen der verkauften Forderungen auf 29,3 Mio. Euro.

Somit ist der Bestand am Guthaben bei Kreditinstituten zum 31. Dezember 2023 deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 42,4 Mio. Euro (Vorjahr 28,0 Mio. Euro) und beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12,3 Mio. Euro (Vorjahr 9,0 Mio. Euro) und Forderungen aus dem Cash-Pool in Höhe von 30,1 Mio. Euro (Vorjahr 19,0 Mio. Euro).

Das Eigenkapital ist im Berichtszeitraum auf Grund des Jahresüberschusses um 5,7 Mio. Euro auf 22,9 Mio. Euro (Vorjahr 17,2 Mio. Euro) gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 15,0 Prozent (Vorjahr 21,8 Prozent).

Die im Vorjahr ausgewiesenen Steuerrückstellungen von 6,0. Mio. Euro wurden im Berichtsjahr in Anspruch genommen. Aufgrund der im Jahr 2023 geleisteten Vorauszahlungen sind keine Steuerrückstellungen zum 31. Dezember 2023 erforderlich. Zu einer Erhöhung der sonstigen Rückstellungen von insgesamt 71,0 Mio. Euro trugen insbesondere die Rückstellungen für Rabatte bei, welche für mehrere Vertriebspartner deutlich erhöht worden sind.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 9,8 Mio. Euro und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 12,8 Mio. Euro, was durch Timing-Effekte begründet wird.

Der Finanzmittelbestand reduzierte sich von 27,8 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2023, insbesondere aufgrund der Einstellung des Forderungsverkaufs seit Mitte 2023. Die Gesellschaft ist an dem Konzern Cash-Pool angeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft eine Cash-Pool Forderung in Höhe von 30,1 Mio. Euro aus. Aufgrund der Liquiditätslage war die Gesellschaft jederzeit dazu in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

5) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamen Leistungsindikatoren sind der Umsatz sowie das Ergebnis vor Steuern. Ihre Entwicklung im Geschäftsjahr wird in den Ausführungen zum Geschäftsverlauf und zur Ertragslage in diesem Lagebericht dargestellt. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht verwendet.

6) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Nach einem starken Anstieg des Umsatzes im Jahr 2022 ging der Umsatz im Jahr 2023 deutlich zurück. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft ihr Kooperationsmodell mit ihren Vertriebspartnern umgestellt hat. Das Gesamtniveau der Umsatzerlöse sowie des Ergebnisses vor Steuern entspricht trotzdem den Erwartungen. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 und die Lage der Gesellschaft sind aus unserer Sicht sind somit insgesamt zufriedenstellend.

3. Bericht über Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Ziel des Risikomanagements ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeiten ergeben sich Risiken, die gesamtwirtschaftlich oder unternehmensspezifisch bedingt sein können.

Durch eine zeitnahe Berichterstattung werden die Informationen aus Verkauf, Personal und Rechnungswesen gebündelt, und die Geschäftsführung sowohl in regelmäßigen Abständen als auch ad-hoc über die Abweichungen des eingetretenen vom prognostizierten Verlauf der Geschäfte unter Angaben der identifizierten Risiken informiert. Die Basis bildet ein detailliertes Budget, das jeweils im laufenden Geschäftsjahr für das künftige Geschäftsjahr verabschiedet wird. Monatlich wird an die oberste Muttergesellschaft berichtet.

Bei der Beurteilung der Einzelrisiken wird ein Zeitraum von mindestens einem Jahr zugrunde gelegt.

Der Xiaomi Technology Germany GmbH stellen sich die folgenden Chancen, die sich auf die Gesellschaft auswirken:

Die Entwicklung des 5G-Ausbaus hat die Nachfrage und den Verkauf von 5G-Smartphones weiter gefördert.

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft gewährleistet die Gesellschaft eine stabile Versorgung mit Waren.

Als eines der führenden Unternehmen für High-Tech-Produkte im Telekommunikationsbereich, intensiviert die Gesellschaft die langjährigen Geschäftsbeziehungen durch Orts- und Marktnähe sowie ständige Präsenz in Europa.

Xiaomi konnte ursprünglich bei den Mittelklasse- und Einstiegsgeräten durch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis einen guten Ruf aufbauen. Mit den innovativen Technologien und einer herausragenden Kunden- bzw. Community-Interaktion zog Xiaomi die ersten "Mi-Fans" in Europa an und etablierte so eine stabile Nutzerbasis. Mit Xiaomi's Bestrebungen, sich als High-End-Marke zu etablieren, erobert das Unternehmen auch zunehmend den Premium-Smartphone-Markt.

Aufgrund der Funktion als deutsche Vertriebsgesellschaft sind die Risiken der künftigen Entwicklung untrennbar mit der Entwicklung der Xiaomi Gruppe verbunden. Die Gesellschaft ist in erster Linie den folgenden Risiken, in absteigender Reihenfolge ihres Ausmaßes, ausgesetzt:

Die Entwicklung der konjunkturellen Lage und Unsicherheiten in der Weltwirtschaft als Folge des Ukraine-Kriegs sowie der aktuellen Handelskonflikte nehmen stets Einfluss auf das Nachfrageverhalten der Konsumenten und stellen somit weiterhin ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar

Der Preisanstieg von wichtigen Produktionsbestandteilen könnte zu einer unzureichenden Verfügbarkeit der Produkte und einer allgemeinen Unterversorgung führen.

Der Wettbewerb auf dem Markt hat sich verschärft, was zu einem Preiskampf und damit zu einem Gewinnrückgang führen könnte.

Unsere Hauptkunden sind etablierte Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche. Es besteht eine hohe Kundenabhängigkeit, das allgemeine Kreditrisiko ist jedoch gering.

Die Gesellschaft ist bestrebt, die Sicherheit der IT-Infrastruktur weiterzuentwickeln. Dies beinhaltet die Etablierung von Abwehrmaßnahmen für Cyber-Risiken inklusive der Aufdeckung und Behandlung allfälliger Attacken. Für die Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft sind verschiedene Maßnahmen etabliert.

Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Patenten konnten bisher auf Konzernebene einvernehmlich beigelegt werden. Wesentliche Auswirkungen auf Xiaomi's Deutschlandgeschäft durch Rechtsstreitigkeiten werden nicht erwartet.

Die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ist davon abhängig, hoch qualifizierte Mitarbeiter langfristig zu binden. Der Wettbewerb um hoch qualifizierte Mitarbeiter ist in der Branche groß.

Das Wechselkursrisiko ist minimal, da der konzerninterne Leistungsverkehr überwiegend in Euro abgerechnet wird.

Die Gesellschaft ist kein direkter Darlehensnehmer bei niedergelassenen Geschäftsbanken, sondern finanziert sich über den Mutterkonzern.

4. Prognosebericht

Die aktuelle wirtschaftliche und politische Unsicherheit wird sich auf das Konsumverhalten der Verbraucher in Sachen Smartphones auswirken, so dass das Wachstum des Smartphone Marktes wahrscheinlich gehemmt wird. Andererseits werden einige Verbraucher besonders auf preiswerte Käufe achten. Die Marken müssen den Wert ihrer Smartphones hervorheben, um die Nachfrage nach Upgrades aufrechtzuerhalten, z. B. durch Hervorhebung der Robustheit und der Akkulaufzeit, um zu vermitteln, dass sie ihren Preis wert sind. Es wird erwartet, dass das Bewusstsein für die Vorteile von 5G zunehmen wird. Demnach wird die Nachfrage nach 5G-Smartphones in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich steigen.

Je nachdem, wann die wirtschaftliche Unsicherheit überwunden sein werden und wie schnell die Marken mit 5G-Anwendungsfällen für die Verbraucher interessant werden, wird der Smartphone-Markt in den kommenden Jahren wieder an Fahrt gewinnen. Vor allem für jüngere Deutsche sind Smartphones Teil ihrer Selbstdarstellung und ihres täglichen Lebens, und sie legen Wert darauf, dass ihre Smartphones gut aussehen und modern sind. Dies bietet den Marken die Möglichkeit, die Geräte durch gezieltes Branding und Ästhetik aufzuwerten, indem sie z.B. eine individuelle Anpassung des Stils anbieten oder recycelte Materialien verwenden, um den Trend zu mehr Nachhaltigkeit zu nutzen.

Außerdem wird die Gesellschaft künftig die Optimierung der bestehenden Vertriebskanäle und Kundenbindung weiter vertiefen.

Der vorläufige ungeprüfte Jahreabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 zeigt einen deutlichen höheren Umsatzerlös und ein deutlich höheres Ergebnis vor Steuern gegenüber dem Geschäftsjahr 2023.

Ausgehend von Geschäftsjahr 2024 wird für das Geschäftsjahr 2025 mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse und einem leichten Anstieg vom Ergebnis vor Steuern gerechnet.

 

Düsseldorf, den 11. April 2025

En Lin

Dong Wang

1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
2 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
3 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
4 , 20.02.2025
5 GfK Germany Panelmarket Customchartset SMP, Dec. 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 688.921,92 932.778,03
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 97.390,44 172.791,19
786.312,36 1.105.569,22
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 2.603,82 18.679,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 105.914.064,74 19.894.923,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 42.443.749,92 27.971.914,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.501.397,70 2.327.123,67
150.859.212,36 50.193.962,40
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.124.175,77 27.758.735,01
151.985.991,95 77.971.377,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.788,89 21.825,20
152.817.093,20 79.098.771,69

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 16.241.084,04 9.338.977,08
III. Jahresüberschuss 5.632.582,44 6.902.106,96
22.873.666,48 17.241.084,04
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 6.046.513,86
2. Sonstige Rückstellungen 102.827.442,65 31.770.403,46
102.827.442,65 37.816.917,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.885.176,81 14.646.659,81
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.219.759,66 9.390.171,02
3. Sonstige Verbindlichkeiten 11.047,60 3.939,50
27.115.984,07 24.040.770,33
152.817.093,20 79.098.771,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 288.740.700,48 444.694.122,55
2. Sonstige betriebliche Erträge 108.089,03 138.885,34
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -231.764.112,24 -367.141.564,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.078.183,13 -7.791.807,95
b) Soziale Abgaben -1.318.733,36 -1.345.821,32
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -319.256,86 -322.814,90
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -37.306.412,89 -58.196.117,52
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 205.045,41 263.626,46
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.634.554,00 -3.396.401,70
9. Ergebnis nach Steuern 5.632.582,44 6.902.106,96
10. Jahresüberschuss 5.632.582,44 6.902.106,96

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma Xiaomi Technology Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 87718 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses wurden unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Mietereinbauten beträgt fünf Jahren. Bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen die Nutzungsdauer zwischen drei und acht Jahren.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800,00 nicht übersteigen.

Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten der Aktivseite sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag auszuweisen, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zu Bilanzstichtag wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Zum Stichtag ergaben sich keine latenten Steuern.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.314 (Vorjahr TEUR 8.982) und Forderungen aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 30.130 (Vorjahr TEUR 18.990). Sie enthalten in Höhe von TEUR 8.791 (Vorjahr TEUR 8.913) Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEUR 189 (Vorjahr TEUR 189) Positionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für zu gewährende Rabatte, mitarbeiterbezogene Verpflichtungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und für Urheberrechtsvergütungen zusammen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und enthalten in Höhe von TEUR 21.914 (Vorjahr TEUR 1.411) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen den Verkauf von Elektrogeräten (93,1 %) und konzerninterne Provisionen (6,9 %). Sie werden fast ausschließlich im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 64 (Vorjahr TEUR 36).

Personalaufwand

Die Löhne und Gehälter sind in Höhe von TEUR 1.142 periodenfremd.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 66 (Vorjahr TEUR 1). Periodenfremde Effekte führten zu einer Verminderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 760.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen TEUR 205 (Vorjahr TEUR 264) verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen für Miet- und Leasingverträge:

bis 1 Jahr
TEUR
2 bis 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Miet-und Leasingverträge 922 1.372 2.294

Es handelt sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden in der Vergangenheit regelmäßig an Kreditinstitute übertragen. Der Forderungsverkauf diente im Wesentlichen der Verbesserung der Liquiditätslage der Gesellschaft. Das Volumen der verkauften Forderungen belief sich zum 31. Dezember 2022 auf € 29,3 Mio. Da die wesentlichen Risiken durch den Forderungsverkauf auf die Kreditinstitute übergingen, wurden die verkauften Forderungen zum 31. Dezember 2022 bei der Gesellschaft nicht mehr unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bilanziert. Seit Mitte 2023 erfolgt der Forderungsverkauf nicht mehr.

Gesamthonorars des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 105 inkl. Auslagen und betrifft Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 95) und andere Bestätigungsleistungen (TEUR 10).

Geschäfte mit nahen stehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen. Dazu gehören auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Von einer Anhangangabe wesentlicher Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen wird abgesehen, da sie zu marktüblichen Bedingungen erfolgen. Geschäfte mit nahen stehenden Personen betreffen ausschließlich die Geschäftsführervergütung.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Xiaomi Technology Germany GmbH waren bzw. sind:

 

Chen Li, Düsseldorf, Deutschland, hauptamtlicher Geschäftsführer Xiaomi Deutschland

(bis 30. November 2023)

 

Yi Liu, Peking, China, Direktor für Go-to-Marketing der Xiaomi-Gruppe

(bis 30. November 2023)

 

En Lin, Xiamen, China, Vizepräsident der Abteilung International Business

(ab 30. November 2023)

 

Dong Wang, Peking, China, General Manager der Personalabteilung der Xiaomi Gruppe

(ab 30. November 2023)

Die Angaben bezüglich der Bezüge der aktiven Geschäftsführungsmitglieder unterbleiben aufgrund der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB, weil im Geschäftsjahr 2023 nur der hauptamtliche Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

Beschäftigte (Jahresdurchschnitt) 2023 2022
Vertrieb und Operations 60 68
Sonstige 28 27
88 95

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Xiaomi Corporation mit Sitz in Peking, China. Xiaomi Corporation ist auf den Cayman-Inseln eingetragen und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf.

Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird elektronisch auf der Internetseite der Konzerngesellschaft (https://company.mi.com/en-us/ir/indexContent/ index.html) veröffentlicht. Eine entsprechende Veröffentlichung erfolgt unter Stock Code 1810 der Hong Kong Stock Exchange.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.632.582,44 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 11. April 2025

Geschäftsführung

En Lin

Dong Wang

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
Umbuchungen 31.12.2023
Sachanlagen
Mietereinbauten 1.389.194,70 -50.142,16 1.339.052,54
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.823,80 50.142,16 274.965,96
1.614.018,50 0,00 1.614.018,50
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen 31.12.2023
Sachanlagen
Mietereinbauten 456.416,67 248.231,35 -54.517,40 650.130,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.032,61 71.025,51 54.517,40 177.575,52
508.449,28 319.256,86 0,00 827.706,14
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
Sachanlagen
Mietereinbauten 688.921,92 932.778,03
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 97.390,44 172.791,19
786.312,36 1.105.569,22

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Xiaomi Technology Germany GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Xiaomi Technology Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Xiaomi Technology Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 11. April 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ting Bracht, Wirtschaftsprüferin

ppa. Richard Hindmarsh, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. Juni 2025 festgestellt.

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