Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 172747
Vorher
Unicorn.Berlin WEM GmbH
Eingetragen
14.12.2015
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Der Betrieb von Co-Working Space-Cafés, die Anmietung und Vermietung von Shared Office Objekten sowie die Organisation und Durchführung von Events und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten sowie ferner die Beratung im Bereich New Work und damit zusammenhängende Dienstleistungen wie (i) die Beratung zu Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsplatzumgebung, Strukturierung von Büroräumen; (ii) die Erarbeitung von neuen Arbeitslösungen; (iii) Beratung hinsichtlich der Umsetzung aktueller Infektionsschutz-Standards und (iv) Dienstleistungen im Bereich Infektionsschutz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Kosak
seit 19.10.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (16)

Ungelöste Beteiligungen (6)

NameAnteil
Cinderella Cleaning GmbHEigenbeteiligung
0.00%

Gesellschafter
Beta

20 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 20 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
West Tech Ventures GmbH
Germany
75.018 €
65.68%
Knutsson Holdings AB
Sweden
14.316 €
12.53%
Kosak Venture UG (haftungsbeschränkt)
Germany
7.378 €
6.46%
M******* S*****
4.090 €
3.58%
Florian Heinemann Beratung & Beteiligung GmbH
Germany
1.698 €
1.49%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Unicorn Workspaces GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Unicorn Workspaces GmbH (nachfolgend "Unicorn") ist Marktführer für Flex-Offices im unteren Preissegment in Deutschland mit Standorten in Berlin, Potsdam, Hamburg, Köln und München. Die Geschäftsfelder umfassen flexible Büros und Coworking-Bereiche sowie Räume für Tagungen und Business-Events - perfekt abgestimmt auf die Anforderungen der neuen Arbeitswelt. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfassendes Dienstleistungsspektrum.

Unicorn versteht sich insbesondere als Systempartner und Erfolgstreiber für seine Kunden. Wir bieten unseren Kunden volle Flexibilität für die produktivitätssteigernden Arbeitsumgebungen. Dies, gepaart mit Servicewerten wie Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit, hat Unicorn zum Top Anbieter für Corporate Coworking in Deutschland gemacht (Top-Mittelstands Dienstleister Ranking, Wirtschaftswoche 2023).

Das von Unicorn umgesetzte Raumkonzept legt die Erkenntnis der vier relevanten Arbeitsarten zugrunde: Focus, Collaborate, Educate, Socialize - wobei jede andere Anforderung an den Raum hat. Unicorn ist heute einer der wenigen Anbieter am Markt, der diese Anforderungen vollumfänglich bedienen kann.

Im Laufe des Jahres 2022 betreibt Unicorn deutschlandweit 14 Standorte in Berlin, Potsdam, Köln, Hamburg und München mit ca. 18.600 qm.

Unicorns Geschäftsmodell ist die Vermietung von möblierten Büros, Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur wie Meetingräumen, Reinigung, Netzwerktechnik, Internet etc. Außerdem organisiert und führt Unicorn Events für Kunden durch.

Unicorn beschäftigte über das Jahr verteilt durchschnittlich 38 Mitarbeiter (FTE). Von den Mitarbeitern sind ca. 50% weiblich, ca. 49% männlich und ca. 1% divers.

Unicorn bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, aus dem Home-Office oder einem Unicorn Space ihrer Wahl zu arbeiten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Corona-Jahren 2020 und 2021 stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt in 2022 wieder um 1,8% gegenüber dem Vorjahr 2021. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 ging die deutsche Wirtschaft von einer Regeneration in den Folgejahren aus. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus.

Auch wenn der Markt für Büroimmobilien verglichen mit 2020 wieder deutlich aufgeholt hat und Ende Q4 auf 10-Jahres-Niveau lag, war im 4. Quartal vor allem durch Unsicherheiten bezüglich des zukünftigen Einsatzes von Homeoffice eine Abkühlung der konjunkturellen Belebung aus dem Sommer und Herbst spürbar (BNP Paribas).

Die dritte und vierte Corona-Welle hat die Unsicherheit bei Mietern von Büroflächen fortgeführt und sie veranlasst, zunehmend Flex Space Modelle in ihre Workplace Strategie zu integrieren. Der Global Flex Space Report 2021 von JLL bestätigt dies. Er besagt, dass 41 % der Mieter planen, ihre Nutzung von Flex Space als Teil einer postpandemischen Workplace Strategie zu erhöhen. Und auch 63% der Mitarbeiter in Unternehmen wünschen sich hybride Arbeitsmodelle. Flex Office ermöglicht es Arbeitgebern diese Modelle effizienter umzusetzen und Kostensenkungen, Agilität, Innovation und Zusammenarbeit und Talentattraktion zu fördern (JLL).

Diese Einschätzungen von JLL bieten auch Chance für weiteres Wachstum. Nachdem während Corona allein in Berlin 23 Spaces schlossen (Savilles Research, 2021), die Anfragen für Büroarbeitsplätze und das Konferenzgeschäft bei den Flex-Office Betreibern stark zurückging und aufgrund der Abstandsregelungen keine Community- Angebote und Events durchgeführt werden konnten (Cushman & Wakefield Research, Nov 2021), verzeichnet die Auslastung in der Branche derzeit wieder einen deutlichen Anstieg und die Unternehmen stellen sich auf weiteres Wachstum ein. Der Markt für Flex Office ist selbst vor Corona mit durchschnittlich 22% deutlich schneller als der herkömmliche Büromarkt gewachsen und bietet bei lediglich 3% derzeitigem Anteil am Gesamt-Büromarkt noch großes Potential. Denn Experten erwarten bis 2030 einen Anstieg des Anteils auf 30%. (JLL)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Während Unicorn das Geschäftsjahr 2020 zur ersten Konsolidierung genutzt hat, wurden im Jahr 2021 weitere Maßnahmen zur Professionalisierung und Profitabilität eingeleitet, welche im Jahr 2022 ausgebaut wurden. Diese Maßnahmen waren u.a. der Aufbau einer effizienteren Personalstruktur, der Fokus auf die profitablen und geschäftsmodellspezifischen Standorte, sowie der Betrieb von Covid Testzentren zum Erhalt von Arbeitsplätzen und Ausbau der wirtschaftlichen Stabilität.

Der Gesamtumsatz ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr etwas rückläufig (-14%). Dabei sind die Umsätze aus dem Kerngeschäft Co-Working deutlich gestiegen (+49%) da die Pandemie sich allgemein abgeschwächt in ihrer Wirkung auf den Wirtschaftssektor. Im Gegenzug sind die Umsätze mit Covid-Testcenter rückläufig, was erwartet wurde. Der Gesamtumsatz lag im Jahr 2022 bei 11,8 Mio. EUR (VJ 13.7 Mio. EUR).

Für das Geschäftsjahr 2022 plante Unicorn, unter Berücksichtigung der Pandemielage, mit einer durchschnittlichen monatlichen Auslastung der Spaces von 70%. Aufgrund einer wirtschaftlich stabilen Phase konnte diese Planung leicht übertroffen werden. Insgesamt lag die durchschnittliche monatliche Auslastung bei 80% (Vorjahr: 67%).

Die Gewinne aus dem Betrieb der Testzentren konnten zur Entspannung und Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft stark beigetragen. Das Geschäft zeigte sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich herausfordernder, da Kündigungen durch Kunden zunahmen, welche durch den Ukraine Krieg bedingt waren. Unsere Kunden waren auch belastet durch die damit verbundenen Verwerfungen am Zinsmarkt sowie hoher Inflation und verteuerter Beschaffungskosten.

Ein Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit Berichtsperioden vor der Pandemie ist nur eingeschränkt möglich. Verglichen mit der Corona-Periode in 2021 hat sich das Unternehmen aber positiv entwickelt und geht gestärkt aus dem Jahr 2022 heraus.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis -2.595 -1.874 -721 -38,5
Zinsergebnis -153 -188 +35 +18,6
Steuerergebnis 0 -1 +1 0
Jahresergebnis -2.826 -2.132 -694 -32,6

Das Betriebsergebnis hat sich trotz eines verminderten Materialaufwands um 1.023 TEUR, eines erhöhten Personalaufwands um 816 TEUR, von um 19 TEUR geminderte Abschreibungen sowie um 964 TEUR verminderter sonstiger betrieblicher Aufwendungen auf -2.826 TEUR vermindert. Grund hierfür sind die geminderten Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträgen in 2022, aufgrund des Ukraine-Kriegs sowie zurückgehender durchgeführter Covid-Tests.

Das Finanzergebnis hat sich aufgrund gesunkener Verbindlichkeiten um 35 TEUR auf -153 TEUR verbessert.

Das Steuerergebnis hat aufgrund der Verlustsituation keine wesentliche Bedeutung.

Der Rückgang der Fremdarbeiten für Testzentren ist damit begründet, dass Mitarbeiter zunehmend fest angestellt wurden und nicht mehr über Personalverleiher bezogen wurden.

Die Verschlechterung des Jahresfehlbetrages ist vor allem auf geringere Gewinne aus Testzentren zurückzuführen sowie den ersten spürbaren wirtschaftlichen Verwerfungen durch den Ukraine Krieg, welche durch höhere Energiekosten deutlich spürbar waren.

b) Finanzlage

Aufgrund eines weiteren Jahresfehlbetrags i.H.v. 2.826 TEUR und trotz einer Erhöhung der Kapitalrücklage verschlechterte sich leider der nicht gedeckte Fehlbetrag auf 1.990 TEUR. Die Verbindlichkeiten haben sich nur leicht von 6.434 TEUR auf 6.668 TEUR erhöht.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 3.568 4.123 -555 -13,5
kurzfristige Vermögenswerte 2.018 2.468 -450 -18,2
liquide Mittel 94 373 -279 -74,8
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.996.370 1.626 439,5
Passiva
Eigenkapital 0 0 0 0
Rückstellungen 178 157 21 13,4
Verbindlichkeiten 6.668 6.434 234 3,6
Bilanzsumme 7.760 7.514 246 3,3

Das Anlagevermögen liegt auf Vorjahresniveau.

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände sind insbesondere durch sonstige Vermögensgegenstände, vor allem aufgrund von Forderungen gegen GmbH-Gesellschafter und gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung (aus Testzentrum Betrieb), um 450 TEUR vermindert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr belaufen sich auf 1.535 TEUR.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung,

• Betriebsergebnis und

• Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Gewinn pro qm, Verweildauer der Nutzer, Auslastung und monatlich neuer wiederkehrender Umsatz heran. Aufgrund des Ukraine-Kriegs haben wir uns ähnlich entwickelt wie unsere Wettbewerber. Allerdings sind auch einige Wettbewerber infolge der Krise insolvent gegangen, wohingegen wir gestärkt aus der Krise kommen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir nach der Finanzierung durch unsere Gesellschafter als befriedigend ein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unicorn verfügt neben dem Hauptsitz in Berlin über vier inländische Niederlassungen in

• Potsdam / Berlin-Brandenburg

• München / Bayern,

• Köln / Nordrhein-Westfalen, sowie

• Hamburg / Hamburg

Insgesamt beschäftigen wir außerhalb Berlins 33 Mitarbeiter (12 im Vorjahr).

IV. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung 2023 wird sich in Bezug auf die Pandemie deutlich entspannen. Grund hierfür sind rückläufige Infektionszahlen in allen Lebensbereichen, sowie die Rückkehr zu, (Büro-) Alltag.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes haben jedoch der Ukraine-Krieg, anhaltende Zinswende und eine Rezession im deutschen Markt einen Einfluss auf den Geschäftsbetrieb. Investoren sind bei Neuinvestitionen weiterhin zurückhaltender. Daher wird eine weitere Konsolidierung der Venture Capital finanzierten Wettbewerber erwartet. Da der fortlaufende Betrieb der Testzentren über den Winter 2022/23 nur noch mit geringen Margen aufrechterhalten werden konnte, wurden diese Anfang 2023 endgültig geschlossen. Die Testmitarbeiter wurden betriebsbedingt gekündigt. Auch sind weitere Personaloptimierungen geplant im Kerngeschäft Coworking. Das Jahr 2023 muss genutzt werden, um in allen Bereichen die Kosten zu überprüfen und zu reduzieren, wenn möglich. Dennoch ist eine schnelle Erreichung der Profitabilität in 2023 nicht zu erwarten, da schwierigen Umfeldfaktoren zu viel Einfluss nehmen.

Wir erwarten für 2023 die Eröffnung zusätzlicher Spaces, eine leicht positive Entwicklung der Umsätze und ein verbessertes Unternehmensergebnis.

V. Chancen- und Risikobericht

Die aktuelle globale Lage bietet Chancen für weiteres Wachstum. Weil Wettbewerber aus dem Markt gedrängt werden, Unternehmen nicht mehr so stark mit eigenen Büroflächen expandieren und flexible Bürokonzepte immer attraktiver werden, gibt es ein Überangebot von Flächen im Markt, welche zukünftig zu vernünftigen Preisen angeboten werden müssen. (Savilles Research, 2021).

Die Zukunft der Büroimmobilie liegt im Hybriden - einerseits moderne Büroflächen, andererseits ein FlexAnteil, der von allen Mietern nach Bedarf genutzt werden kann (Cushwake, Flexspace Report 2023).

Chancen bestehen weiterhin im wachsenden Verlangen der Arbeitgeber, nach 3 Jahren Pandemie, ihre Mitarbeiter nun wieder (zumindest teilweise) ins Büro zurück zu locken (Handelsblatt). Flexible und moderne Arbeitsumgebungen können diesen Schritt unterstützen (JLL).

Auch wirtschaftlich unsichere Krisenzeiten sind ein Treiber für die Nachfrage nach flexiblen Mietmodellen für Büros.

Die angespannte Finanzierungslandschaft bereitet vor allem unseren Startup-Kunden erhebliche Probleme mit den eigenen Anschlussfinanzierungen. Hierin besteht das Risiko, dass Mieter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können und Kündigungen erhalten müssen, was in der Folge zu Leerstand führt. Die Maßnahmen welche hier ergriffen werden sind eine umfassendere Prüfung der Bonität, damit einhergehende Optimierung der Kautionshöhe und des Forderungsmanagements, sowie neue Vertriebsansätze bei soliden, etablierten Unternehmen.

Unicorn ist durch eine solide Gesellschafterstruktur sehr gut für die Zukunft aufgestellt. In 2023 erhielt Unicorn weitere 2,46 Mio. EUR an frischem Kapital in Form von Darlehen.

 

Berlin, 13.02.2024

Unicorn Workspaces GmbH

Florian Kosak, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.568.496,31 4.123.073,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.520,83 5.940,83
II. Sachanlagen 3.563.975,48 4.117.132,88
1. technische Anlagen und Maschinen 3.054,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.560.921,48 4.117.132,88
B. Umlaufvermögen 2.112.185,87 2.835.884,29
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.017.941,72 2.462.938,19
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 250.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.017.941,72 2.212.938,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 762.590,78 704.026,89
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 94.244,15 372.946,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.341,09 179.607,48
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.995.558,43 375.660,30
Aktiva 7.759.581,70 7.514.225,78

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 58.346,00 56.005,00
II. Kapitalrücklage 11.869.293,17 10.665.744,00
III. Verlustvortrag 11.097.409,30 8.965.814,71
IV. Jahresfehlbetrag 2.825.788,30 2.131.594,59
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.995.558,43 375.660,30
B. Einlagen stiller Gesellschafter 900.000,00 900.000,00
C. Rückstellungen 178.380,58 157.484,23
D. Verbindlichkeiten 6.673.482,12 6.433.797,96
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 450.850,78 361.531,79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 306.406,38 194.865,15
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 144.444,40 166.666,64
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.535.285,33 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.535.285,33 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.687.346,01 6.072.266,17
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.602.288,15 4.278.577,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.085.057,86 1.793.689,00
E. Rechnungsabgrenzungsposten 7.719,00 22.943,59
Passiva 7.759.581,70 7.514.225,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 4.873.216,59 5.760.937,07
2. Personalaufwand 3.232.210,72 2.416.484,75
a) Löhne und Gehälter 2.703.923,67 2.010.908,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 528.287,05 405.575,84
davon für Altersversorgung 2.939,44 658,00
3. Abschreibungen 1.198.468,71 1.217.053,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.194.822,76 1.206.542,47
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 3.645,95 10.510,77
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.037.552,05 4.001.505,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,89 61,04
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 153.133,10 187.864,35
7. Ergebnis nach Steuern -2.748.146,10 -2.061.909,92
8. sonstige Steuern 258,00 418,00
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 77.384,20 69.266,67
10. Jahresfehlbetrag 2.825.788,30 2.131.594,59

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Unicorn.Berlin WEM GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 172747

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 762.590,78 Euro (Vorjahr: 704.026,89 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 250.000,00 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

• Ausstehende Eingangsrechnungen 70.000,00 Euro (Vorjahr: 0,00 EUR)

• Personalrückstellungen 53.249,29 Euro (Vorjahr: 110.865,48 Euro)

• Rückstellungen für Jahresabschluss 24.100,00 Euro (Vorjahr: 28.000,00 Euro)

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.299.386,77 Euro (Vorjahr: 3.100.421,45 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr und kleiner fünf Jahre beträgt 2.694.365,62 Euro (Vorjahr: 3.166.709,87 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre beträgt 144.444,40 Euro (Vorjahr: 166.666,64 Euro)

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
Euro
Vermietung Coworking Spaces 6.923.156,51
Testzentrum 3.016.507,44
Sonstige 417.948,65
Geographisch bestimmter Markt Umsatz
Euro
Inland 10.357.612,60
Ausland 0,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 57.

Namen der der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Florian Kosak ausgeübter Beruf: Bachelor of Business Administration

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge ist gemäß § 286 (4) HGB unterblieben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 10.03.2024

gez. Florian Kosak, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

WIEDERGABE DES UNEINGESCHRÄNKTEN BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss und dem Lagebericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gesellschaft:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Unicorn Workspaces GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01 . Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 Lis. zum 31. Dezember 2022 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Unicorn Workspaces GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 3 1 7 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtiichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. z
z

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der

z Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit S 31 7 HGB unter Beachtuna der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Berlin, 14. April 2024

TAXON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Zweigniederlassung BERLIN

Marion Thormeyer, Wirtschaftsprüferin

Norbert Pannecke, Wirtschaftsprüfer

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