Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
AGAPLESION CATERING gGmbH
Ginnheimer Landstraße 94, 60487 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Thienel seit 20.6.2022 | Prokura |
Fernando Fidone seit 20.6.2022 | Prokura |
Marco Arras seit 10.6.2021 | Geschäftsführer |
Mario Sauerteig seit 11.6.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AGAPLESION CATERING gGmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zur GeschäftsgrundlageDie AGAPLESION CATERING gGmbH erbringt Verpflegungsdienstleistungen und damit verbundene Managementleistungen für Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens der AGAPLESION gemeinnützigen AG. Darüber hinaus unterstützt und begleitet die Gesellschaft mit ihren Leistungen die Verbesserung, Entwicklung und Optimierung der Prozesse in den Einrichtungen der AGAPLESION gemeinnützigen AG. B. Wirtschaftsbericht1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2023 war durch eine Stagnation gekennzeichnet. Nachwirkende Kaufkraftverluste und anhaltende Konsumentenunsicherheit dämpften den privaten Konsum. Positive Impulse vom Außenhandel waren angesichts der anhaltenden weltwirtschaftlichen Schwäche nicht zu verzeichnen. Die weltwirtschaftliche Dynamik war 2023 bei zunehmenden Divergenzen schwach. Eine Stabilisierung zum Jahresende aufgrund Stimmungsaufhellung und positiver Frühindikatoren war jedoch trotz anhaltender geopolitischer Konflikte, strafferer geld- und finanzpolitischer Rahmenbedingungen und zunehmender weltwirtschaftlicher Fragmentierung wahrnehmbar. Am Arbeitsmarkt zeigte sich dies in einem Stillstand beim Beschäftigungsaufbau und leicht steigender Arbeitslosigkeit. Der deutliche Rückgang der Inflationsrate im Jahresverlauf 2023 schlug sich bei leicht steigenden Reallöhnen noch nicht in einer starken Erholung des privaten Konsums nieder. 2. Ertragslage - Geschäftsergebnis Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 sind mit insgesamt T€ 33.519 um 11,4 % gegenüber dem Vorjahr (T€ 30.086) gestiegen. Gründe hierfür sind eine BKT-Preis-Steigerung, die ganzjährige Belieferung der AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS BERGEDORF gemeinnützigen GmbH und die Bewirtschaftung der AGAPLESION Gertrudenstift gemeinnützigen GmbH. Die Personalaufwandsquote (Summe der Bruttogehälter, Sozialabgaben, betrieblichen Altersversorgung sowie sonstigen Personalkosten im Verhältnis zu den Umsatzerlösen; GuV-Position 1) ist gegenüber dem Vorjahr um 1,8 %-Punkte auf 40,3 % gesunken. Dabei sind die Bruttogehälter pro Vollkraft gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % gestiegen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen; GuV-Position 1) verminderte sich von 46,4 % im Vorjahr auf 46,1 %. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 85. Die darin enthaltenen Kosten für Leihpersonal sind analog zu den Aufwendungen um T€ 270 gesunken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt im Berichtsjahr T€ 487 (Vorjahr T€ -380), das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA; es werden nur die Abschreibungen auf eigenmittelfinanziertes Anlagevermögen berücksichtigt) beträgt T€ 1.452 (Vorjahr T€ 612). Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf T€ 350 (Vorjahr T€ 0). Im Vorjahr bestand noch ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Organträgerin AGAPLESION Management- und Beratungsgesellschaft gGmbH, Frankfurt am Main. 3. Geschäftsverlauf - Prognose-Ist-Vergleich Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr entspricht im Wesentlichen der im Lagebericht des Vorjahres abgegebenen Prognose. Die positive Veränderung der Umsatzerlöse resultiert aus den BKT-Preiserhöhungen und einer Ausweitung des Kundenstamms. Der Jahresüberschuss sowie die allgemeine Geschäftsentwicklung liegen somit über der im Lagebericht 2022 abgegebenen Prognose. 4. Vermögenslage Das in der Gesellschaft gebundene Vermögen beträgt T€ 9.013 (Vorjahr T€ 9.753). Davon entfallen auf das Sachanlagevermögen 79,1 % (Vorjahr 78,4 %), auf Vorräte 5,4 % (Vorjahr 5,3 %) auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14,5 % (Vorjahr 15,8 %) und auf liquide Mittel 0,4 % (Vorjahr 0,5 %). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 5,4 % gegenüber 1,4 % im Vorjahr. Das Eigenkapital deckt das langfristig gebundene Anlagevermögen zu 6,8 % (Vorjahr 1,8 %). Das Vermögen ist fristenkongruent finanziert. 5. Finanzlage - Liquidität Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit gesichert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtsjahr von T€ 1.481 auf T€ 1.361 vermindert. Die Days Sales Outstanding (DSO) (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen/ Umsatzerlöse * 365) lag im Berichtsjahr bei 4 Tagen (Vorjahr 1 Tag). Unter Einbeziehung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit von T€ -492 (Vorjahr T€ -289) und des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit von T€ -880 (Vorjahr T€ -1.178) ergibt sich ein Finanzmittelbestand von T€ 37 (Vorjahr T€ 47). Durch die Teilnahme der AGAPLESION CATERING gGmbH am Cash-Pooling der AGAPLESION gemeinnützige AG ist die Liquidität auch weiterhin gesichert. 6. Investitionen und deren Finanzierung Um eine Speisenversorgung auf nach unserer Ansicht höchstem Niveau zu gewährleisten, hat die Gesellschaft im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von T€ 454 in Technische Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Gesellschaft getätigt. Die Finanzierung erfolgte vollumfänglich aus Eigenmitteln. 7. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Mitarbeiter:innen (Köpfe im Jahresdurchschnitt) hat sich im Berichtsjahr von 397 auf 404 erhöht. Dies entspricht einer Vollkräfteanzahl von 316 (Vorjahr 315). Es wurden 387 Mitarbeiter:innen im Wirtschafts- und Versorgungsdienst, 1 Mitarbeiter:innen im technischen Dienst und 16 Mitarbeiter:innen im Verwaltungsdienst beschäftigt. 8. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Belieferung der beiden externen Einrichtungen des Kunden Artemed gemeinützige Gesellschaft für Gesundheitsversorgung in Deutschland mbH zum 28.02.2023 gekündigt und die Bewirtschaftung der Cafeteria im AGAPLESION DIAKONIELKLINIKUM ROTENBURG zum 31.03.2023 beendet. Zum 01.10.2023 wurde die Belieferung am Standort AGAPLESION Gertrudenstift begonnen und die Mitarbeiter in die AGAPLESION CATERING gGmbH übernommen. Seit dem 01.11.2023 werden zwei neue externe Einrichtungen der Korian Services GmbH von der AGAPLESION CATERING gGmbH beliefert. Ansonsten lagen im Geschäftsjahr 2023 keine Geschäftsvorfälle vor, die über den Rahmen des normalen Geschäftsbetriebes hinausgingen. Insbesondere hinsichtlich des Leistungsspektrums war das Geschäftsjahr 2023 von einer hohen Kontinuität geprägt. C. Risiko-, Chancen- und Prognoseberichterstattung1. Risikomanagement und Risiken Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem Sämtliche Risiken im Konzern der AGAPLESION gemeinnützigen AG werden als wesentlicher Bestandteil des Qualitäts- und Risikomanagementsystems analysiert und bewertet. Darüber hinaus werden durch das bestehende Critical Incident Reporting System (CIRS) kritische Ereignisse und Gefahrenmeldungen konzernweit erfasst und zentral ausgewertet. Diese fließen in die Risikobewertung ebenso ein, wie aufgetretene und potentielle Schäden. Durch die regelmäßige Risikoneubewertung sowie Evaluation abgeleiteter Risikopräventionsmaßnahmen erfolgt zudem die Einschätzung, ob die Risikotragfähigkeit des Konzerns trotz der identifizierten Risiken gegeben ist. Das bestehenden Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem wird durch den Zentralen Dienst Compliance & Datenschutz sowie den ZD Interne Revision ergänzt. Somit sind die Einhaltung maßgeblicher Gesetzgebung, regulatorischer Standards und interner Richtlinien sichergestellt. a) Kostenentwicklung Die Kostensteigerungen beim Personal lagen in der Vergangenheit bei 2-3 % pro Jahr. Sofern im letzten Jahr keine mehrjährigen Tarifvereinbarungen geschlossen wurden, erwarten wir Tarifsteigerungen von 3 % bis 12 %. Neben den Tarifsteigerungen wird es auch in 2024 bereits beschlossene Inflationsausgleichsprämien in einigen Tarifen geben, die die Ergebnissituation weiter verschlechtern. Darüber hinaus wird mit einer Erhöhung der allgemeinen Sachkosten und der Kosten für medizinische Verbrauchsgüter um 4-5 % gerechnet, im Bereich Lebensmittel mit 18 %. Des Weiteren werden aufgrund der unter B.1 beschriebenen Umstände steigende Energiepreise erwartet, welche durch einen sparsamen Ressourcenverbrauch kompensiert werden müssen. Darüber hinaus besteht ein professioneller Energieeinkauf, der mittelfristig die Preise absichert. Sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als auch das Ausmaß bei Eintritt werden unverändert zum Vorjahr als mittel eingeschätzt. Die Risikoposition hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. b) Fachkräftemangel Wenngleich die globale Pandemielage im Geschäftsjahr 2023 etwas abebbte, so trug sie auch dazu bei, dass der Bedarf an Personal weltweit weiter anstieg. Sowohl auf regionaler als auch auf internationaler Ebene prägte der Wettbewerb um Fachkräfte das Jahr 2023 und hatte einen erheblichen Einfluss auf die Personalbeschaffung und -bindung. AGAPLESION ist in seiner Identität christlich-diakonisch ausgerichtet und begegnet den Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt durch wirksame Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung und eine werteorientierte Führungskultur. Dazu gehören eine individuell angepasste Einarbeitung und Integration der Mitarbeiter:innen, flexible Arbeitszeitmodelle, nachhaltige und moderne Recruitingverfahren für Führungskräfte und Fachkräfte im In- und Ausland sowie eine unternehmenskulturelle Ausrichtung, die sich durch Zusammenarbeit und regen Austausch auszeichnet. Sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als auch das Ausmaß bei Eintritt werden unverändert zum Vorjahr als mittel eingeschätzt. Die Risikoposition hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. c) Informationstechnologie und Cyber Die Digitalisierung steht bei AGAPLESION seit Jahren in der Strategiematrix und mit dem KHZG nimmt dies noch einmal einen Entwicklungsschub. Mit dem steigenden Datenvolumen, den neuen IT Systemen und dem damit verbundenen Risiko, werden auch Systeme zur Steigerung der IT-Sicherheit und Informationssicherheit etabliert. Die IT-Sicherheitsaudits überprüfen die Prozessqualität und decken Defizite auf, die nachgelagert optimiert und angepasst werden. Im Zuge der Novellierung der DIN ISO 27001 passen wir unsere Risikomatrix und Maßnahmen an die neuen Herausforderungen sukzessive an. Seit Jahren bauen wir die Schulungsmaßnahmen und -medien aus, um möglichst alle Mitarbeiter:innen des ZD IT auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Mittlerweile bilden wir mehr als 25 junge Menschen zum Fachinformatiker:in bundesweit aus und sind stolz unter den besten Ausbildern Deutschlands zu sein - siehe Capital Erhebung 2023. Sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als auch das Ausmaß bei Eintritt werden als niedrig eingeschätzt. d) Datenschutz Die AGAPLESION gAG muss als Gesundheitsdienstleister tagtäglich persönliche Daten und vor allem besondere Kategorien personenbezogener Daten (Gesundheitsdaten) erfassen und verarbeiten. Zusätzlich erfordert die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung im Gesundheitswesen die Kommunikation und Speicherung dieser sensiblen personenbezogenen Daten. Das Risiko einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten bedeutet gleichzeitig eine Verletzung der Sicherheit, die, ob unbeabsichtigt oder unrechtmäßig, zur Vernichtung, zum Verlust, zur Veränderung oder zur unbefugten Offenlegung von oder zum unbefugten Zugang zu personenbezogenen Daten führt, die übermittelt, gespeichert oder auf sonstige Weise bei AGAPLESION verarbeitet werden. Zur Minimierung dieses Risiko hat AGAPLESION eine Vielzahl technischer und organisatorischer Maßnahmen, die dem Stand der Technik entsprechen und auf ihre Wirksamkeit und Angemessenheit regelmäßig im Rahmen verschiedenster Audits getestet und geprüft werden. Ziel ist es, im AGAPLESION-Konzern ein einheitliches, hohes Datenschutzniveau bei der Erhebung, Verarbeitung und Übermittlung von personenbezogenen Daten zu schaffen. Damit stärkt der Konzern nicht nur das Vertrauen gegenüber den Patienten, Bewohnern, Gäste und den Mitarbeitenden, sondern erfüllt die gesetzlichen Anforderungen der EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die Anforderungen des Kirchengesetzes über den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (DSG-EKD), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie weiterer relevanter Regelungen. Neben der AGAPLESION Datenschutz-Richtlinie als zentrales Dokument gibt es weitere interne Verfahrensanweisungen, Dokumente und Checklisten, welche zum einen den Datenschutz im Prozess aber auch die unterschiedlichen Datenschutzvorschriften berücksichtigen, denen wir als Konzern unterliegen. Die Vielzahl technischer und organisatorischer Maßnahmen, die stets dem Stand der Technik entsprechen, werden auf ihre Wirksamkeit regelmäßig im Rahmen verschiedenster Audits getestet und auf ihre Angemessenheit geprüft. Die Einhaltung der internen sowie externen Datenschutzvorschriften durch unsere Mitarbeiter:innen wird durch kontinuierliche Sensibilisierung (bspw. Schulung, Begehungen), die Verschwiegenheitsverpflichtungen, datenschutzkonforme Arbeitsplatzgestaltung, Arbeits- und Verfahrensanweisungen und transparente Unternehmenskommunikation gefördert. Für eingetretene Datenschutz-Vorfälle / -Pannen haben wir Prozesse und Möglichkeiten eingeführt, um diese frühzeitig melden zu können und dadurch drohende negative materielle wie immaterielle Folgen für die Betroffenen und die Verantwortlichen zu reduzieren und die vorgegebenen Fristen wahren zu können. Eine fortlaufende Dokumentation der Datenschutztätigkeit mit jährlicher Berichterstattung wird vom jeweiligen Datenschutzbeauftragten nachgehalten und den Verantwortlichen auf oberster Führungsebene berichtet. e) Ukraine-Krieg und Nah-Ost Konflikt Mit dem Ukraine-Krieg und dem im Herbst 2023 ausgebrochenen Konflikt zwischen Israel und dem Gaza-Streifen haben die geopolitischen Risiken weiter zugenommen. Die Verwerfungen an den Waren- und Energiemärkten hinsichtlich Preise und Verfügbarkeiten als Folge der Konflikte halten an. 2023 wurde mit Kompensationszahlungen (u.a. Energiepreispauschalen) politisch gegengesteuert, um extreme wirtschaftliche Belastungen u.a. des Gesundheitssektors zu vermeiden. Nachlaufende negative realwirtschaftliche Effekte (z.B. Beeinträchtigungen von Lieferketten und Medikamentenverfügbarkeiten), die den Sektor belasten können, sind jedoch nicht auszuschließen. f) Bewertung der derzeitigen gesamthaften Risikoposition Zum 31. Dezember 2023 lagen die Risikoschwerpunkte der AGAPLESION CATERING gGmbH für das Folgejahr in den Bereichen Fachkräftemangel und Kostenentwicklung. Im Vorjahresvergleich hat sich die Gesamtrisikoposition im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert. Als Ergebnis unserer Analyse von Risiken, Gegenmaßnahmen und Vorsorgen sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden. 2. Chancen a) Personalgewinnungs- und -entwicklungsmaßnahmen Die werteorientierte Unternehmens- und Führungskultur des diakonischen Unternehmens AGAPLESION ist für die Gewinnung neuer Mitarbeitenden, ihre Entwicklung und Bindung sehr wesentlich und trägt erheblich zum Erfolg vielfältiger Maßnahmen bei. Auch im Geschäftsjahr 2023 war der Wettbewerb um Fachkräfte branchenübergreifend stark ausgeprägt. Um eine hohe Versorgungsqualität für Patient:innen/Bewohner:innen sicherzustellen, gewährleisten Führungskräfte auf allen Ebenen eine angemessene Arbeitsplatz- und Arbeitsablaufgestaltung in sämtlichen Bereichen. Die Mitarbeiter:innen haben über die digitale Lernplattform und viele Präsenzschulungen Zugang zu einem umfassenden Angebot an Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, welches ständig erweitert wird. b) Digitalisierung Die Informationstechnologie als Grundlage der digitalen Transformation bietet neben den aufgeführten Risiken auch Chancen. Dabei ist der Einsatz von neuen Technologien nicht das originäre Ziel, sondern lediglich Mittel zum Zweck. Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie die Souveränität und Selbstbestimmung der Patient:innen und der Bewohner:innen. Zudem sollen langfristig die Versorgungsqualität erhöht und den Mitarbeiter:innen neue Perspektiven eröffnet werden. Damit bietet sich für AGAPLESION die Chance als zuverlässiger und qualitativ hochwertiger Anbieter von Versorgungsleistungen im Gesundheitswesen sowie für Mitarbeiter:innen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Investitionen bspw. in die konzernweite Umstellung auf den modernen Arbeitsplatz der Zukunft mittels Microsoft MS365 bringen die Zukunftssicherheit von AGAPLESION an dieser Stelle deutlich zum Ausdruck. 3. Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 streben wir trotz der dargestellten Risiken eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse durch Anpassung der BKT-Preise infolge der anhaltend steigendenden Lebensmittel- und Personalkosten an. Aufgrund der erwarteten Kostensteigerungen gehen wir im Hinblick auf den EBITDA für 2024 von einem konstant positiven Ergebnis aus. Je länger die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten, wie die Ukraine-Krise sowie der Konflikt zwischen Israel und Palästina anhalten, und je komplexer sich politische und wirtschaftliche Beziehungen weltweit gestalten, desto weniger differenziert können Vorhersagen hinsichtlich der Auswirkungen auf die AGAPLESION CATERING gGmbH getroffen werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen wir allerdings davon aus, dass keine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der künftigen Zahlungsfähigkeit vorliegt und somit keine Bestandsgefährdung besteht.
Frankfurt am Main, den 25. März 2024 AGAPLESION CATERING gGmbH Marco Arras, Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Mario Sauerteig, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDer Sitz der AGAPLESION CATERING gGmbH ist in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B mit der Nummer 96702 geführt und das zuständige Amtsgericht ist das Amtsgericht Frankfurt am Main. Mit Wirkung zum 01. Januar 2023 wurde die Gemeinnützigkeit der Gesellschaft durch das Finanzamt Frankfurt am Main anerkannt. Zum 01. Juli 2023 hat die AGAPLESION Management- und Beratungsgesellschaft gGmbH, Frankfurt am Main, ihre Geschäftsanteile an der AGAPLESION CATERING MITTE gGmbH, Frankfurt am Main, und an der AGAPLESION CATERING WOHNEN & PFLEGEN gGmbH, Frankfurt am Main, an die AGAPLESION CATERING gGmbH, Frankfurt am Main, übertragen. Der Jahresabschluss der AGAPLESION CATERING gGmbH wurde unter Berücksichtigung der Konzernbilanzierungsrichtlinie der AGAPLESION gemeinnützige AG, Frankfurt am Main, die den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften entspricht, aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses kommen die Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes zur Anwendung. Die Gliederung der Bilanz und der nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellten Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagennachweises als Bestandteil des Anhangs erfolgt gemäß §§ 266, 268, 275 und 284 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear und im Zugangsjahr pro rata temporis. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das bewegliche Anlagevermögen werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über € 250 bis zu € 800 (ohne Umsatzsteuer) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und der sofortige Abgang unterstellt. Abweichend davon werden PCs über vier Jahre abgeschrieben, auch wenn die Anschaffungskosten für diese unter € 800 (ohne Umsatzsteuer) liegen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände oder des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Für Geschirr ist im Geschäftsjahr 2013 ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet worden. Dieser wird mindestens alle fünf Jahre durch körperliche Aufnahme der Bestände aktualisiert, die letzte Überprüfung des Festwertes fand zum 31. Dezember 2022 statt. Die Nutzungsdauern betragen durchschnittlich:
2. Die Finanzanlagen betreffen die Anteile an verbundenen Unternehmen. Diese werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. 3. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden durch eine körperliche Bestandsaufnahme erfasst und zu Anschaffungskosten, unter Anwendung der Methode des gleitenden Durchschnitts und unter Beachtung des Niederstwertprinzips, bewertet. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % Rechnung getragen. 5. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen die bis zum Bilanzstichtag noch nicht eingegangenen Leistungsentgelte für die von der Gesellschaft erbrachten Leistungen. 6. Der Ansatz der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. 7. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 9. Die sonstigen Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Kostensteigerungen werden bis zum voraussichtlichen Zeitpunkt der Erfüllung berücksichtigt. 10. Die Bewertung der unter den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Jubiläumsrückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Dieser Zinssatz beträgt zum 31. Dezember 2023 bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren 1,74 %. Kostensteigerungen werden konzerneinheitlich mit 2,00 % und die Fluktuation mit 13,00 % bis zum voraussichtlichen Erfüllungszeitpunkt berücksichtigt. 11. Für die Mitarbeiter:innen der Gesellschaft besteht eine Zusatzversorgung. Eine Passivierungspflicht besteht für derartige Verpflichtungen gemäß Art. 28 Abs. 1 EGHGB nicht. Qualitative Angaben über Art und Umfang der mittelbaren Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar: Grundlage der Zusatzversorgung sind unter anderem die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie in Hessen und Nassau (AVR.HN) sowie der Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen (TV ND). Danach sind die Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitnehmer:innen zu versichern. Die Mitarbeiter:innen der Gesellschaft sind im Wesentlichen bei der Evangelischen Zusatzversorgungskasse (EZVK), Darmstadt, aber auch bei der Zusatzversorgungskasse der Gemeinden und Gemeindeverbände in Darmstadt (ZVK Darmstadt), Darmstadt, und der Zusatzversorgungskasse der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (KZVK Hannover), Hannover, versichert. Die Pflichtbeiträge betrugen im Jahr 2023 6,00%-6,50% des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts. Der Beitragssatz der zu leistenden Sonderzahlung 1 (Ausfinanzierung Punktemodell EZVK) betrug im Jahr 2023 0,30 %. Der Beitragssatz der Sonderzahlung 2 (Ausfinanzierung Startgutschriften mit geringen Anwartschaften bei der EZVK) betrug im Jahr 2023 0,30%, der Beitragssatz der Sonderzahlung 3 (Allgemeine Ausfinanzierung Startgutschriften EZVK) betrug im Jahr 2023 1,00%. Die ZVK Darmstadt erhob Sanierungsgelder in Höhe von 2,30%. Die umlagepflichtigen Löhne und Gehälter beliefen sich im Jahr 2023 insgesamt auf T€ 745 (Vorjahr T€ 668). Hieraus ergaben sich Aufwendungen in Höhe von T€ 55, davon T€ 9 Sonderzahlung und T€ 0,3 Sanierungsentgelt (Vorjahr T€ 47, davon T€ 7 Sonderzahlung und T€ 2 Sanierungsgeld). 12. Die Verbindlichkeiten werden in Höhe der jeweiligen Erfüllungsbeträge bilanziert. 13. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die nach dem Abschlussstichtag einen Ertrag darstellen. Ergänzende Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung14. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagenvermögens (Anlagenspiegel) ist diesem Anhang als Anlage beigefügt. Die Aufgliederung der Anteile an verbundenen Unternehmen ist im Folgenden dargestellt:
15. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen in voller Höhe von T€ 380 (Vorjahr T€ 110) Leistungsentgelte für erbrachte Lieferungen und Leistungen und haben sämtlich wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 16. Die Forderungen gegen Gesellschafter betrafen im Vorjahr in voller Höhe von T€ 626 den Lieferungs- und Leistungsverkehr. 17. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sämtlich mit T€ 892 (Vorjahr T€ 770) Lieferungen und Leistungen und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 18. Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 25 und ist vollständig eingezahlt. 19. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (T€ 724, Vorjahr T€ 661). 20. Die Aufteilung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:
21. Für das unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesene Darlehen in Höhe von T€ 5.072, welches durch eine Übereignung von Einrichtung und Ausstattung in Höhe von T€ 1.918 besichert ist, besteht darüber hinaus als Sicherheit eine Globalzession von Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sich zum Stichtag auf T€ 127 belaufen. 22. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafte rn betreffen in Höhe von T€ 26 (Vorjahr T€ 0) den Lieferungs- und Leistungsverkehr und mit T€ 695 (Vorjahr T€ 521) das Cash-Pooling. 23. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 231 (Vorjahr T€ 355) den Lieferungs- und Leistungsverkehr. 24. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 182 (Vorjahr T€ 186) betreffen mit T€ 87 (Vorjahr T€ 78) wesentlich Lohnsteuerverbindlichkeiten. 25. In dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Mietvergütungen in Höhe von T€ 180 (Vorjahr T€ 200) abgebildet. 26. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden, betragen T€ 5.906. Verträge ohne feste Laufzeit und Mindestabnahmemengen werden mit dem voraussichtlichen Auftragsvolumen auf Basis von Schätzwerten und Vorjahreserfahrungen angesetzt. Es wird eine Laufzeit von 1 Jahr unterstellt. Sie betreffen im Wesentlichen:
Im Zusammenhang mit dem Cash-Pooling zwischen verbundenen Unternehmen besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung. Das diesbezüglich bestehende Risiko der Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung wird als gering eingeschätzt, da die zugrundeliegenden Verpflichtungen durch die AGAPLESION gemeinnützige AG, Frankfurt am Main, aufgrund deren stabiler Vermögens-, Finanz- und Ertragslage voraussichtlich erfüllt werden können. Die AGAPLESION CATERING gGmbH nimmt an einem liquiditätswirksamen Cash-Pooling teil. 27. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 28. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge mit T€ 22 berücksichtigt und resultieren im Wesentlichen aus Nachberechnungen im Lieferungs- und Leistungsverkehr. Ebensolche finden sich in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 20, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Periodenfremde Aufwendungen sind im Berichtsjahr mit T€ 136 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigt. Diese resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 29. Im Zinsergebnis werden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Jubiläen und der Rückstellung für Rückbauverpflichtungen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 0,5) ausgewiesen. 30. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 350. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Angaben31. Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 404 Mitarbeiter:innen beschäftigt (ohne Zivildienstleistende, Freiwilligendienstleistende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Krankenpflegeschüler:innen). Die Anzahl der Mitarbeiter:innen stellt sich nach Personalgruppen wie folgt dar:
32. Organe der AGAPLESION Catering gGmbH:
33. Geschäftsführung
34. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird verzichtet und von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Berichtsjahr keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. Ebenso wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführungsmitglieder eingegangen. 35. Auf die Angaben des Abschlussprüferhonorars gem. § 285 Nr. 17 HGB wird mit Verweis auf die Einbindung in den Konzernabschluss der AGAPLESION gemeinnützige AG, Frankfurt am Main, verzichtet. 36. Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB lagen nicht vor. 37. Konzernzugehörigkeit Die AGAPLESION CATERING gGmbH gehört zum Verbund der AGAPLESION gemeinnützige AG, Frankfurt am Main. Die AGAPLESION gemeinnützige AG erstellt einen Konzernabschluss, in den alle wesentlichen verbundenen Unternehmen einbezogen werden (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB bzw. § 315 HGB erstellt, im Unternehmensregister elektronisch veröffentlicht und im Handelsregister Frankfurt am Main, HRB 55321, hinterlegt. Die AGAPLESION CATERING gGmbH gehört zum Verbund der AGAPLESION gemeinnützige AG, Frankfurt am Main und ist gemäß § 291 HGB von der Pflicht zur Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit, da sie und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der obersten Konzernmutter, AGAPLESION gemeinnützige AG, Frankfurt am Main, einbezogen werden. 38. Berichtspflichtige Vorgänge gem. § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind oder Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
Frankfurt am Main, den 25. März 2024 AGAPLESION CATERING gGmbH Marco Arras, Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Mario Sauerteig, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AGAPLESION CATERING gGmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AGAPLESION CATERING gGmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AGAPLESION CATERING gGmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 25. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Cirsten Schönmeier, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Graef, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 8. Mai 2024 festgestellt. |
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