DM Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Dr. Wichartz seit 21.2.2023 | Prokura |
Marco Gehr seit 9.12.2020 | Geschäftsführer |
Dieter Münchow seit 15.1.2002 | Geschäftsführer |
Petrus Hendrikus Mooyman seit 15.1.2002 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALPHA COMPOUND FÜLLSTOFF GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LAGEBERICHT 2011Das Unternehmen und der GeschäftsverlaufDie Alpha Compound Füllstoff GmbH produziert in Köln, in unmittelbarer Lage am Hafen Köln-Godorf, mit dienlichster Infrastruktur aus Schienenverkehr und Binnenschifffahrt anorganische, flammhemmende und mineralische Füllstoffe und Pigmente. Der langfristige Trend einer steigenden Nachfrage nach flammhemmenden Füllstoffen und insbesondere Aluminiumhydroxid machte den Ausbau der Kapazitäten und damit die Investition einer weiteren Hydratmahlanlage erforderlich, die Mitte des Jahres 2011 in Betrieb genommen wurde. Weltweit neu gefasste Brandschutzvorschriften sorgen weiterhin für spürbare Dynamiken. Dementsprechend war die Produktion gemäß den Anforderungen unserer Vertriebsgesellschaften ausgelastet. In der Alpha Compound Füllstoff GmbH wurden ab dem IV. Quartal 2010, aber insbesondere bis November 2011, erhebliche organisatorische und Rationalisierungsmaßnahmen durchgeführt. Engpässe wurden beseitigt, alle Anlagen wurden überholt, modernisiert und vollautomatisiert. Durch diese Aktionen wurden die Kapazitäten deutlich erhöht, die Verfügbarkeit und Verlässlichkeit der Anlagen wurde gesteigert. Diese Maßnahmen führten im Geschäftsjahr 2011 zu erhöhten und außerordentlichen Ausgaben im Bereich des Materialaufwands und bei den Aufwendungen für Instandhaltungen. Durch die Aktivitäten zur Installation der technischen Anlagen, Maschinen und maschinellen Teile mussten Stillstandzeiten und daraus folgernd auch Ertragsverluste in Kauf genommen werden. Umsatz- und ErtragslageAbsatz und Leistung Der Absatz aus den Fertigungsbereichen von CaCo 3- Körnungen und -Mehlen verfehlte den Vorjahresabsatz um 9.630 t u. a. aus den vorgenannten Umgestaltungsgründen. Der Absatz von flammhemmenden Füllstoffen Aluminiumhydroxid der Typen Alfrimal ® konnte erneut gegenüber dem Vorjahr durch die Implementierung einer weiteren Mahlanlage mit Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr um 688 t gesteigert werden. Der Absatz der Handelsware erhöhte sich mit einem geringen Anteil am Gesamt um 148 t gegenüber dem Vorjahr. In Summe war der Gesamtabsatz mit 80.433 t im Geschäftsjahr 2011 um 9,9 % oder 8.794 t geringer als im Vorjahr (89.227 t). Durch das veränderte Produktmix neben der Senkung der Bestände an fertigen Erzeugnissen belastete der Absatzrückgang allerdings die Gesamtleistung nur geringfügig. Danach reduzierte sich die Gesamtleistung um 0,4 % oder T€ 57,2 auf T€ 15.554,8 (Vj. T€ 15.612,0). Der Durchschnittserlös pro Tonne erhöhte sich hingegen um 11,5 % oder 19,46 €/t. Rohergebnis Der veränderte Produktmix, die Herstellung material- und kostenintensiverer Produkte und veränderte Bezugsquellen haben zum Rückgang des Rohergebnisses beigetragen, womit inkl. der Energiekosten ein Rohergebnis in Höhe von T€ 2.557,8 (Vj. T€ 3.234,8) auszuweisen war. Dies entspricht einer Verringerung von 20,9 % gegenüber dem Vorjahr. Personalkosten Aufgrund von Änderungen der personellen Struktur zur Verbesserung eines reibungslosen betrieblichen Ablaufes erhöhten sich im Berichtsjahr die Aufwendungen für Löhne und Gehälter um T€ 83,4 oder 9,0 % auf T€ 1.002,0. Darüber hinaus verminderten sich die Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung um T€ 173,8 auf T€ 107,1 (Vj. T€ 280,9) aufgrund der Veränderung der Pensionsrückstellungen für den Gesellschafter-Geschäftsführer. Die Personalkostenquote (in Relation zur Gesamtleistung) beträgt 7,3 % (Vj. 7,9 %). Zum 31.12.2011 wurden 28 Mitarbeiter (Vj. 26) beschäftigt, davon 7 (Vj. 7) geringfügig Beschäftigte. Abschreibungen Aufgrund der hohen Investitionstätigkeiten im Berichtsjahr und der zeitanteiligen AfA erhöhten sich die Abschreibungen auf Sachanlagen um T€ 108,3 oder 29,5 % auf T€ 475,8 (Vj. T€ 367,5). Darüber hinaus waren einmalig aufgrund verlustfreier Bewertung Abschreibungen auf Vorräte für Maschinenteile vorzunehmen in Höhe von T€ 76,3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Summe der Betriebsaufwendungen, Vertriebs- und Verwaltungskosten erhöhte sich um T€ 85,5 oder 4,3 % auf T€ 2.090,9 (Vj. T€ 2.005,4). Darin enthalten sind u. a. erhöhte Wartungs- und Instandhaltungskosten, Miete für Equipment und Entsorgungsfrachten bis zu T€ 200,0. Betriebsergebnis Für das Berichtsjahr 2011 ist ein Verlust als Betriebsergebnis (EBIT) auszuweisen in Höhe von T€ 1.198,6 (Vj. T€ 341,8). Finanzergebnis Das Finanzergebnis hat sich durch die Finanzierungen der investiven Maßnahmen und durch Abschreibungen auf Finanzanlagen von T€ 548,0 deutlich verschlechtert um T€ 678,9 auf T€ - 791,8 (Vj. T€ - 112,9). Wirtschaftliches Ergebnis Aufwendungen aus der Anwendung des BilMoG T€ 8,0 (Vj. T€ 8,0) und die Zuweisung des Ergebnisanteiles an den Stillen Gesellschafter in Höhe von T€ 288,7 (Vj. T€ 75,0) waren zu noch einzuordnen. In der Folge war aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ein Verlust in Höhe von T€ 1.705,3 (Vj. T€ 377,8) von der Muttergesellschaft zu übernehmen. Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 33,0 % oder T€ 2.125,9 erhöht. Investitionen in Sachanlagen wurden im Berichtsjahr durchgeführt in Höhe von T€ 1.869,2. Abzüglich der darauf entfallenen auch zeitanteiligen Abschreibungen T€ 475,8 erhöhte sich das Sachanlagevermögen um T€ 1.393,4 auf T€ 3.517,5 (Vj. T€ 2.124,1). Die Finanzanlagen erhöhten sich durch Bareinzahlungen in die Kapitalrücklage bei einer italienischen Tochtergesellschaft. Der Zugangswert für diese Finanzanlage beträgt T€ 200,0. Aufgrund der Verlustsituation der Tochtergesellschaft wurden im Jahr 2011 Abschreibungen auf die Anteile an Tochterunternehmen von T€ 548,0 vorgenommen. Somit ergibt sich ein Beteiligungsansatz von T€ 500,1 (Vj. T€ 848,1). Das Umlaufvermögen inkl. des Postens der aktiven Rechnungsabgrenzung erhöhte sich um T€ 532,5 hauptsächlich durch die Erhöhung der Vorräte auf T€ 4.557,6 (Vj. T€ 3.477,1).
Das ausgewiesene Eigenkapital bleibt durch den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit dem Organträger unverändert. Die EK-Quote verringerte sich durch die erhöhte Bilanzsumme. Die Stille Beteiligung ist ausgewiesen in Höhe von T€ 0,0 (Vj. T€ 288,7) und wurde im Berichtsjahr mit der anteiligen Verlustquote von T€ 288,7 aus dem Ergebnis des abgeschlossenen Geschäftsjahres 2011 belastet in Beschränkung bis zur Höhe der Einlage (T€ 383,5). Das Verlustvortragskonto entspricht zum Bilanzstichtag der Höhe der Einlage. Der nicht durch Einlage gedeckte Verlust beträgt T€ 171,1. Das mittel- und langfristige Fremdkapital besteht aus den Pensionsrückstellungen gegenüber dem mittelbaren Gesellschafter-Geschäftsführer mit einer Quote von 16,7 % (Vj. 22,0 %) an der Bilanzsumme. Die Zuführungen dazu reduzieren sich aufgrund der Altersstaffelung, sodass im Berichtsjahr per Saldo eine Zuführung erfolgte in Höhe von T€ 14,0 auf T€ 1.430,8 (Vj. T€ 1.416,8) sowie den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Quote 13,9 %), die sich im Berichtsjahr erhöht haben um T€ 959,3 auf T€ 1.195,1 (Vj. T€ 235,8) aus der Finanzierung einer weiteren Mahlanlage und anderer maschineller Gegenstände. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten bilden sich aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Quote 40,1 %), die sich wegen der hohen Investitionen stichtagsbezogen erhöhten um T€ 627,3 auf T€ 3.438,0 (Vj. T€ 2.810,7), aus kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 1.416,7 (Vj. T€ 699,5), die planmäßige Tilgungen enthalten und stichtagsbezogene Inanspruchnahmen von Bankkrediten für Dispositionszwecke (Quote 16,5 %), außerdem sonstige Rückstellungen- und Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Quote 6,4 %) T€ 547,6 (Vj. T€ 450,8). FinanzlageDer jeweilige aktuelle Finanzbedarf wird durch eine Kombination aus operativem Cashflow und der Inanspruchnahme von Bankkreditlinien gedeckt. Darüber hinaus werden teilweise Investitionsgüter über Leasingfinanzierungen beschafft und Sale-and-lease-back Transaktionen durchgeführt. Der ergebniswirksame Cashflow in Höhe von T€ - 879,9 wurde im Wesentlichen mit den Erhöhungen der Vorräte kompensiert. Die Zunahme der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergaben stichtagsbezogen einen Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 652,1.
Die Auszahlungen für Investitionstätigkeiten dienen vor allem dem Kapazitätsausbau und der Stärkung neuer Margen starker Produktbereiche, der Optimierung und Erneuerung der technischen Anlagen und Maschinen in Höhe von T€ 1.869,2. Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen mit einem Betrag in Höhe von T€ 200,0 wurden zur Abdeckung des Verlustes bei einer italienischen Tochtergesellschaft verwendet. Die erneute Aufnahme von Bankkrediten wurde zur Gegenfinanzierung der Investitionen für Sachanlagen notwendig. Die Auszahlungen für Finanzierungstätigkeiten wurden für planmäßige Tilgungen von langfristigen Bankkrediten verwendet. Schließlich verblieben stichtagsbezogen zahlungswirksame Veränderungen in Höhe von T€ 457,8 die den Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres belasteten. Der Finanzmittelbestand wird durch vereinbarte Bankkreditlinien für Dispositionszwecke getragen. UmweltschutzmaßnahmenDie Herstellung unserer Produkte erfolgt in automatisierten Fertigungsanlagen. Durch geschlossene Kreisläufe, in die modernste Filtertechnologie integriert ist, sind Umweltrisiken, die durch Überschreitung der zulässigen Grenzwerte für Staubbelastungen entstehen können, minimiert. Für Schallschutzmaßnahmen sind alle internen Vorgaben umgesetzt worden. Diese Standards liegen gegenüber den behördlichen Vorschriften in engeren Grenzen. Beschaffungs- und AbsatzrisikenEs ist im Wesentlichen gelungen, die volle vertikale Integration zu schaffen. Die Versorgung mit dem für den Produktionsprozess wichtigsten Medium, der Elektrizität, ist durch langfristige Verträge abgesichert. Ein weiteres Risiko ist die Logistik. Dafür ist eine weitere Logistikschiene eröffnet worden, die das Risiko minimiert. Aufgrund der ausgeweiteten Produktpalette und der Konzentration auf Nischenprodukte werden die Absatzrisiken minimiert. ZahlungsausfallrisikenDurch die Andienung an die alleinige Vertrags-Vertriebsgesellschaft und deren wesentlicher Umsatz an einen Kundenstamm mit bester Bonität sind Ausfallrisiken im Zahlungsverkehr aus der Betrachtung der Vergangenheit und aus heutiger Sicht als sehr gering einzuschätzen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahres-SchlussNach dem Schluss des Geschäftsjahres sind bisher keine Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten, über die zu berichten ist. Die voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftBasierend auf dem weiteren Ausbau der Marktposition über unsere Vertriebsgesellschaft sehen wir für unsere Produktpalette und insbesondere für die Alfrimal ® Produkte gute Zukunftsperspektiven auf den inländischen und europäischen Märkten. Unter der Voraussetzung, dass sich die Lage an den Finanzmärkten beruhigt und sich eine Lösung der Schuldenkrise in Europa abzeichnen wird, erwarten wir 2012 und 2013 aufgrund der bei uns im abgelaufenen Geschäftsjahr gesetzten Maßnahmen ein weiteres Mengenwachstum und eine verbesserte Auslastung. Die Produktionsmenge kann gesteigert werden und die Wettbewerbsfähigkeit durch künftige Fixkostendegression und die durchgeführten organisatorischen Änderungen erhöht werden. Bei einem stabilen konjunkturellen Umfeld, basierend auf den heutigen Erwartungen und Annahmen, prognostizieren wir für das operative Ergebnis (EBIT) in 2012 eine Marge von 4 %. Für das Geschäftsjahr 2013 erwarten wir eine Steigerung des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Wir konzentrieren uns künftig insbesondere auf Deckungsbeitrag starke Produktbereiche, womit die Marktposition für die jeweiligen Zielmärkte, insbesondere zum Einsatz von halogenfreien Flammschutzmitteln auf Basis von Aluminiumhydroxid weiter ausgebaut werden kann.
Köln, 22. Oktober 2012 Alpha Compound Füllstoff GmbH gez. Dieter Münchow, Geschäftsführer Verkürzte Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVA
Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011
Verkürzter ANHANG für das Geschäftsjahr 2011I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussGrößenmerkmale Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. GuV-Gliederung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erweiterungen des Gliederungschemas des § 266 HGB Die Bilanz wurde nicht um Posten Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG erweitert. Der Ausweis unter anderen Posten ist in diesem Anhang erläutert. Zur besseren Aussagekraft des Jahresabschlusses wurde das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB um die Position B. Stilles Gesellschaftskapital erweitert. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAnlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen Die Anschaffungskosten des Erbbaurechts wurden auf dessen vertragliche Laufzeit von 66 2/3 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf die Bauten auf fremden Grundstücken wurden linear entsprechend der allgemeinen Nutzungsdauer für Hallenbauten in Leichtbauweise auf 10 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen linear über eine Nutzungsdauer zwischen 5 und 10 Jahren und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear zwischen 3 und 10 Jahren vorgenommen. Soweit steuerlich zulässig wird degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald dies zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter € 150,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Bei Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 wurde ab dem Geschäftsjahr 2008 ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Vorräte zu Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgte durchgängig zu Anschaffungskosten, gemäß § 240 Abs. 4 HGB mit dem gewogenen Durchschnittswert, zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Vorräte, fertige Erzeugnisse Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten (Material- und Fertigungskosten) zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Pensionsverpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Barwertmethode mit einem Rechnungszinssatz von 5,15 % und einem Rententrend von 0 % anhand der Biometrischen Richtwerte der Richttafeln 2005G ermittelt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und bemessen sich nach dem aus vernünftiger kaufmännischer Sicht notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Im Jahr 2011 wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von € 548.000,00 vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen aus Körperschaftsteuer-Guthaben in Höhe von € 2.391,40 (Vorjahr € 2.979,99). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen in Höhe von T€ 21 enthalten (Vorjahr T€ 19). Forderungen gegen Gesellschafter In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.116 (Vorjahr T€ 1.122), davon aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 324 (Vorjahr T€ 944), enthalten. Rückstellungen für Pensionen Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch, den Unterschiedsbetrag im Wertansatz nach HGB a. F. und in der Fassung nach dem BilMoG (€ 120.030,00) auf 15 Jahre zu verteilen. Der zum 31. Dezember 2011 nicht verteilte Fehlbetrag beträgt € 104.026,00. Die Zuführung in Höhe von 1/15tel des Unterschiedsbetrages (€ 8.002,00) wir in der Gewinn- und Verlustrechnung als außerordentlicher Aufwand gezeigt. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung beträgt € 78.737,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abgrenzungen aus dem Personalbereich (€ 80.200,00), Gewährleistungen (€ 61.000,00), Kosten für die Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der betrieblichen Steuerklärungen, Prozesskosten sowie sonstige Kostenabgrenzungen. Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt T€ 1.039 (Vorjahr T€ 320) durch Grundpfandrechte besichert. IV. Sonstige AngabenMitarbeiter Zum 31. Dezember 2011 wurden 28 (Vorjahr 26) Mitarbeiter beschäftigt (ohne Geschäftsführer), davon 7 (Vorjahr 7) geringfügig Beschäftigte. Teilergebnisabführungsvertrag Zwischen der ALPHA COMPOUND FÜLLSTOFF GmbH, Köln, und einer der Gesellschaft nahe stehenden Person (stiller Gesellschafter) besteht ein Teilergebnisabführungsvertrag vom 09.06.1987 in der Fassung vom 30.11.1998 in Form einer atypisch stillen Beteiligung. Nach dieser Vereinbarung erhält der stille Gesellschafter eine Gewinnbeteiligung von 25 % des Ergebnisses der ALPHA COMPOUND FÜLLSTOFF GmbH, mindestens 6 % seiner Einlage. Verluste trägt der stille Gesellschafter maximal in Höhe seiner Einlage. Im Rahmen dieses Vertrages übernahm der stille Gesellschafter im Jahr 2011 einen Verlust in Höhe von € 288.703,91 (Vorjahr € 75.056,00). Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag Mit der Alpha CALCIT Füllstoffgesellschaft mbH & Co. Kommanditgesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Im Rahmen dieses Vertrages übernimmt die Alpha CALCIT Füllstoffgesellschaft mbH & Co. KG als herrschendes Unternehmen im Jahr 2011 den Fehlbetrag von € 1.705.297,99 (Vorjahr € 377.789,93). Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Mitverpflichtungserklärungen gegenüber Kreditinstituten aus Verpflichtungen verbundener Unternehmen in Höhe von T€ 699. Leasingverträge Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 990 (Gesamtverpflichtung bis zum Laufzeitende). Mieten Aus wesentlichen Miet-/Pachtverträgen bestehen Aufwendungen in Höhe von jährlich T€ 100, davon T€ 73 für einen Erbpachtvertrag und T€ 27 für weitere Grundstücksteilflächen und Kosten. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der ALPHA COMPOUND FÜLLSTOFF GmbH erfolgte durch Herrn Dieter Münchow, Köln. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Anteile an verbundenen Unternehmen
Konzernzugehörigkeit Die ALPHA COMPOUND FÜLLSTOFF GmbH gehört zum Konzern der Alpha CALCIT Holding GmbH, Köln.
Köln, 22. Oktober 2012 ALPHA COMPOUND FÜLLSTOFF GmbH gez. Dieter Münchow, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde am 29. November 2012 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 der ALPHA COMPOUND FÜLLSTOFF GmbH, Köln, haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALPHA COMPOUND FÜLLSTOFF GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Prüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise über die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 22. Oktober 2012 MSRG
DORNBACH GmbH
Brendt, Wirtschaftsprüfer Michels, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.
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