Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH
Oelsnitz/Vogtl.
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023
Lagebericht
Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 (1.
Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023)
Allgemeine Konjunktur- und Branchenentwicklung
Nach einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr
2021/2022 hat sich sowohl der Umsatz als auch die
Aufwendungen der Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.)
GmbH im Geschäftsjahr 2022/2023 etwas verringert. Das
Jahresergebnis der Gesellschaft hat sich in 2022/2023
verschlechtert.
Das Jahr 2022 zeigte sich immer noch sehr von der
Corona-Pandemie und den damit einhergehenden
Schutzmaßnahmen geprägt. Allerdings war der
Einfluss auf Liefer- und Materialengpässe wesentlich
geringer als in den vorangegangenen Krisenjahren. So konnte
die deutsche Wirtschaft das Bruttoinlandsprodukt
preisbereinigt um 2,7 Prozent steigern und die
Wirtschaftsleistung in fast allen Wirtschaftssektoren
erhöhen1. Diese positive Prognose bezüglich der
weltweiten wirtschaftlichen Erholung sollte sich im Jahr 2022
fortsetzen. Sie wurde jedoch durch den russischen
Angriffskrieg gegen die Ukraine maßgeblich
beeinträchtigt. Wirtschaftssanktionen, die beschlossen
und vor allem die russische Wirtschaft treffen sollten, haben
erhebliche realwirtschaftliche Auswirkungen auf die deutsche
Wirtschaft einher gebracht. Durch den Wegfall von
Energielieferanten und Handelspartnern verschärften sich
die steigenden Energiepreise und die wirtschaftliche Dynamik
war geprägt von der Unsicherheit über die
angespannte Lage.
Dennoch konnte sich das deutsche Produktionsniveau
weitgehend halten und einen robusten Anstieg des
Bruttoinlandsprodukts 2022 um 1,9 Prozent verzeichnen. Dieser
Anstieg ist hauptsächlich auf den binnenwirtschaftlichen
Konsum zurückzuführen2 und spiegelt sich auch in
der Glasindustrie zu Teilen wieder. Nach Angaben des
Bundesverbands deutscher Glasindustrie steigerte die Branche
ihren Inlandsumsatz um 26,2 Prozent auf 7,58 Mrd. EUR (Vj:
6,01 Mrd. EUR), und den Auslandsumsatz um 21,7 Prozent auf
5,09 Mrd. EUR
(Vj: 4,18 Mrd. EUR). Insgesamt steigerte die
Glasindustrie für das Jahr 2022 ihren Umsatz um 24,3
Prozent auf 12,67 Mrd. EUR und zeigte somit entgegen
anderslautenden Berichten einer Branchenabwanderung eine
deutliche Standortstreue3.
Die Geschäftserwartungen der Glasindustrie
trüben sich allerdings für das Jahr 2023. Nach
einer Umfrage des ifo Instituts mit Produzenten der
Glasindustrie wirkt sich die Unsicherheit über die
weitere Gasversorgung und die steigenden Energie- und
Rohstoffpreise auf die Produktionspläne der Unternehmen
aus.4 So ist die Produktion von Glaswaren im Januar 2023
gegenüber dem Vorjahresmonat leicht
rückläufig.5 Gemäß dem
Bundesverband Flachglas e.V. stieg der Branchenumsatz im Jahr
2022 im Bereich Flachglasveredelung im Vergleich zu 2021 um
21,6 % auf 4.847 Mio. €. Der Auslandsumsatz stieg um
19,3 %. Auch der Inlandsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr
um 23,0 %. Die Produktion verzeichnet einen Anstieg um
19,0 % auf 4.324 Mio. € (Quelle BV Glas Zahlen
& Fakten).
Geschäftsverlauf 2022/2023
Allgemein
Die allgemeine Umsatzsteigerung der Branche in 2022
spiegelt sich nicht im Geschäftsjahr 2022/2023 der
Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH wider. Nach
einem Anstieg des Umsatzes im Vorjahr verzeichnete dieser im
Geschäftsjahr 2022/2023 einen Rückgang von
insgesamt T€ 3.859 oder 7,68 %.
Der Rückgang entfiel im Wesentlichen auf den
Bereich des Einscheibensicherheitsglases (ESG) und auf den
Bereich des Teilvorgespanntes Glases (TVG). Der im Vorjahr
prognostizierte leichte Umsatzrückgang ist eingetroffen.
Unsere Leistungsindikatoren sind im finanziellen
Bereich die Umsatzerlöse und der EBIT. Im
nicht-finanziellen Bereich die Kundenbindung, die
Mitarbeiterzufriedenheit und Werkszugehörigkeit, da
unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter wesentlicher Bestandteil
unseres gemeinsamen Erfolgs sind.
Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr
2022/2023 auf Grund der planmäßigen
Abschreibungen, welche über den Zugängen lagen, um
T€ 1.071 gesunken. Die Vorräte verringerten sich um
T€ 713 im Vergleich zum Vorjahr. Die Bestände
der flüssigen Mittel sanken um T€ 451 auf
T€ 13. Insgesamt verzeichnete die Bilanzsumme einen
Rückgang um T€ 2.352 auf T€ 11.782.
Durch den Jahresfehlbetrag von T€ 412 und der
Vorabausschüttung in Höhe von T€ 1.111 ist im
Geschäftsjahr 2022/2023 ein nicht durch das Eigenkapital
gedeckter Fehlbetrag in Höhe von T€ 310 entstanden.
Die Eigenkapitalquote zum 30.06.2023 beträgt -2,63 % (im
Vorjahr 8,58 %).
Einer Überschuldung nach der Insolvenzordnung sind
die Gesellschafter mit qualifizierten Rangrücktritten
auf Gesellschafterdarlehen begegnet. Die Höhe dieser ist
ausreichend, um das negative Eigenkapital zu kompensieren.
Finanzanlage Die Liquiditätsentwicklung des
Unternehmens lässt sich wie folgt darstellen:
|
2022/2023
|
2021/2022
|
|
T€
|
T€
|
Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit
|
2.924
|
-113
|
Cashflow aus der
Investitionstätigkeit
|
314
|
-1.058
|
Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit
|
-4.587
|
1.428
|
Zahlungswirksame
Veränderungen des Finanzmittelfonds
|
-1.349
|
257
|
Wir konnten im Geschäftsjahr einen negativen
Gesamt-Cash-Flow erwirtschaften.
Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr
um 7,68 % bzw. T€ 3.859 auf T€ 50.278 gesunken. Der
Materialaufwand weist gegenüber dem Vorjahr einen
geringen Rückgang um 1,41 % bzw. T€ 358 auf. Die
Materialquote beträgt 54,1 % (im Vorjahr 50,3 %). Die
Personalaufwendungen sind durch einen leichten Rückgang
des Personalbestandes um 3,75 % im Vergleich zur Vorperiode
gesunken. Die Abschreibungen verringerten sich um T€ 133
und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um
T€ 833. Das Zinsergebnis verschlechterte sich um
T€ 153, gemessen am Geschäftsjahr 2021/2022.
Somit konnte insgesamt ein Jahresfehlbetrag in Höhe von
T€ 412 (Jahresüberschuss im Vorjahr T€ 1.111)
erzielt werden. Die Umsatzrentabilität beträgt -0,9
%.
Investitionen
Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Investitionen in
Höhe von T€ 113 (im Vorjahr T€ 1.090)
getätigt, welche hauptsächlich auf den Bereich der
technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und
Geschäftsausstattungen entfallen.
Forschung & Entwicklung
Die Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH
entwickelt und forscht umfassend in Eigenregie im Bereich
neuer Produktinnovationen und Herstellungstechnik für
Sicherheitsglas. Der Umfang der Forschung und Entwicklung
liegt im branchenüblichen Rahmen.
Umwelt
Bezüglich Beachtung bzw. Förderung des
Umweltschutzes oder Umweltauflagen sind über keine
Begebenheiten zu berichten, welche über den
branchenüblichen Umfang hinausgehen. Die für den
Betrieb einer Glasproduktion gestellten Anforderungen,
insbesondere des Gewässerschutzes, der Entsorgung und
des Emissionsverhaltens, werden erfüllt.
Mitarbeiter
Der Personalbestand wurde in den letzten drei Jahren
annähernd konstant gehalten, im Geschäftsjahr
2022/2023 wurden im Durchschnitt 250 Mitarbeiter
beschäftigt. Das Ziel ist, durch leistungsbezogene
Vergütungen das qualifizierte Personal weiter an das
Unternehmen zu binden und zusätzliches Personal zu
rekrutieren. Darüber hinaus bilden wir weiter vier
Personen im technischen und zwei Personen im
kaufmännischen Bereich aus. Die Belegschaft kommt neben
den üblichen Sozialleistungen in den Genuss von
Sonderzuwendungen und regelmäßigen
Fortbildungsmaßnahmen.
GesamtaussageUnsere aktuelle Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage schätzen wir als unbefriedigend
ein. Wir gehen davon aus, dass sich diese im
Folge-Geschäftsjahr wieder zu unserer Zufriedenheit
entwickeln wird. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist
insgesamt als gut einzuschätzen.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen
wesentlichen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige
Zahlungen Skontoabzüge realisieren.
Chancen und Risiken
Die Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH
verfügt über ein Managementsystem zur Vermeidung,
Erkennung und Eliminierung von Risiken. Aus dem
Geschäftsmodell ergeben sich im Allgemeinen keine
expliziten Risiken.
Branchenspezifische Risiken:
Um den uns begegnenden Materialengpässen in der
Versorgung und Beschaffung, speziell des Basisglases,
vorzubeugen, haben wir mit unseren Hauptlieferanten mengen-
als auch preisgebundene Vereinbarungen getroffen. Die
Preiserhöhungen im Materialbereich werden sukzessive an
die Kunden weitergereicht und durch Preiserhöhungen
kompensiert. Diese Vorgehensweise schließt die
gestiegenen Energiekosten ein. Gewährleistungsrisiken
werden mit Hilfe eines umfassenden Qualitätsmanagements
nach Möglichkeit vermieden.
Finanzwirtschaftliche Risiken:
In Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten
durch die Gesellschaft besteht ein ausreichendes
Liquiditäts- und Forderungsmanagement. Zu den im
Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen
Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei
Kreditinstituten.
Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das
Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und
Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende
Wertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus
informieren wir uns vor Eingehung einer neuen
Geschäftsbeziehung stets über die Bonität
unserer Kunden.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die
Gesellschaft über Kreditlinien verschiedener Banken.
Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die
Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken
jeglicher Art. Dies wird durch eine konservative
Risikopolitik verfolgt. Derivative Finanzinstrumente kommen
nicht zum Einsatz.
Ertragsorientierte Risiken:
Unser Marktumfeld kämpft nach wie vor mit einem
weiter steigenden Preisdruck. Diesem Risiko ist die
Gesamtbranche ausgesetzt. Unsere detaillierte
Projektkalkulation und
-überwachung ermöglicht es uns, drohende
Verluste frühzeitig zu erkennen und bestmöglich zu
minimieren. Ferner bestehen aktuell Risiken durch höhere
Strombezugskosten, welchen wir, soweit bei einem volatilen
Strommarkt möglich, durch feste Bezugsverträge
begegnen möchten.
Allgemeine Risiken:
Die Brandschutzeinrichtungen sind in den modernen
Produktionsanlagen auf dem aktuellen Stand. Für sonstige
allgemeine Risiken besteht ein umfassender
Versicherungsschutz.
Der Ukraine-Russland-Konflikt beeinträchtigt im
Allgemeinen die konjunkturelle wirtschaftliche Lage. Sowohl
die Glasbranche als auch die Baubranche sind von den
steigenden Energiepreisen und Lieferketten-Unterbrechungen
betroffen. Dies kann die wirtschaftliche Situation sowohl von
unseren Kunden als auch von unseren Lieferanten
maßgeblich beeinflussen.
Risikomanagementsystem:
Unsere Gesellschaft verfügt über ein
Risikomanagementsystem, für welches sich die
Geschäftsleitung verantwortlich zeichnet. Dies
beinhaltet Maßnahmen zur Früherkennung der
vorstehend genannten Risiken und entsprechende Reaktionen bei
der Verstärkung eines Risikos. Ziel dieses Systems ist
die Vermeidung von negativen Auswirkungen auf unser
Unternehmen durch die vorgenannten Risiken. Hierzu
zählen insbesondere die Implementierung und
Überwachung adäquater Kennzahlen zur Risikomessung
(Beispielsweise Rohglaspreise, Materialversorgung oder
Produktivität).
Insgesamt fassen wir zusammen, dass durch unser
Risikomanagementsystem keine Risiken identifiziert wurden,
welche die Weiterführung des Unternehmens nachhaltig
gefährden.
Die Chancen der Gesellschaft bzw. der zukünftigen
Geschäftsentwicklung liegen nach wie vor in der
Spezialisierung auf definierte Glasprodukte sowohl für
den Fassaden- als auch den Innenbereich von
Großprojekten. Hier ist der Schlüssel zum Erfolg
neben der Produktqualität das Abwicklungsmanagement bis
hin "zur letzten Scheibe". Einerseits in der Konzeption der
Unternehmung, anderseits in der künftigen konkreten
Entwicklung der Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.)
GmbH. Die Spezialisierung auf bestimmte Glasprodukte als
Kernkompetenz und die Möglichkeit, alle erforderlichen
Produktionsschritte aus einer Hand bewerkstelligen zu
können, sind unter anderem der Schlüssel zum Erfolg
der Gesellschaft.
Unsere modernen Fertigungsanlagen tragen dazu bei, den
uns gesetzten Maßstäben und Anforderungen an
Qualität und Effizienz gerecht zu werden und die
Marktstellung des Unternehmens weiter zu festigen und
auszubauen sowie unsere Wettbewerbsfähigkeit
sicherzustellen. Darüber hinaus verfügen wir
über ausreichend Produktionskapazitäten um den
weiterwachsenden Markt bedienen zu können.
Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr
Im Juli 2023 wurden in Deutschland 21.000
Baugenehmigungen für Wohnungen zugelassen. Das waren
31,5 % weniger Wohnungen als in dem Vorjahreszeitraum. Auch
im Bereich der Baugenehmigungen für Ein- und
Mehrfamilienhäusern wurde ein deutlicher Rückgang
verzeichnet. Dieser Rückgang lässt sich auf den
Zinsanstieg bei Investitionskrediten sowie steigende
Baukosten zurückführen. In 2022 nahm hier die
preisbereinigte Bruttowertschöpfung im
Vorjahresvergleich um 1,9 % zu (Quelle: DESTATIS
Statistisches Bundesamt).
Da nur ein geringer Anteil unserer Produkte bei Neubau-
und Renovierungsprojekten innerhalb Deutschlands eingesetzt
wird, erhoffen wir uns eine unvermindert hoch bleibende
Nachfrage. Allerdings ist der Ukraine-Russland-Konflikt ein
großer Unsicherheitsfaktor, welcher zuverlässige
Planungen nur erschwert möglich macht. Die Auswirkungen
können nicht konkret vorabgeschätzt werden,
allerdings ist davon auszugehen, dass die geringere
Investitionsbereitschaft anhalten wird. Wir sind in der
Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH mit unseren
modernen Fertigungsanlagen gut für die Zukunft
gerüstet. Durch die Energiekrise zeichnet sich ab, dass
sich die Energiekosten erheblich erhöhen könnten.
Trotz der aufgezeigten Unsicherheiten gehen wir
für das laufende Geschäftsjahr von einem wieder
leicht ansteigenden Umsatz aus. Wir investieren weiter in die
Produktionsanlagen. Wir rechnen, auch vor dem Hintergrund
steigender Energiekosten, mit einer weiterhin schwierigen
Ertragslage erwarten jedoch ein Jahresergebnis leicht
über dem Niveau des Vorjahres.
Sonstige Angaben:
Es wird eine Zweigniederlassung in 88348 Bad Saulgau
unterhalten.
Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH Oelsnitz,
19. September 2023
J. Schuler W.
Weiß T. Lang
Geschäftsführer Geschäftsführer Geschäftsführer
1 Quelle.: DESTATIS Statistisches Bundesamt 2 Quelle:
bundesregierung.de 3 Quelle: bvglas.de 4 Quelle:
pressetext.com/news/glasbranche-gibt-duesteren-geschaeftsausblick.html
5 Quelle: destatis.de
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
30.6.2023
EUR |
30.6.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.818.566,00 |
5.889.785,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
10.924,50 |
21.408,50 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
10.924,50 |
21.408,50 |
| II.
Sachanlagen |
4.807.641,50 |
5.868.376,50 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
4.617.274,50 |
5.663.604,50 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
190.367,00 |
204.772,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.786.614,67 |
8.147.258,18 |
| I.
Vorräte |
4.409.808,40 |
5.123.631,28 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
1.725.055,61 |
2.307.228,83 |
| 2.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
992.059,54 |
984.995,44 |
| 3.
fertige Erzeugnisse und Waren |
1.692.693,25 |
1.831.407,01 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.363.530,29 |
2.560.019,48 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
1.568.365,76 |
1.568.111,84 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
795.164,53 |
991.907,64 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
13.275,98 |
463.607,42 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
177.050,95 |
97.245,01 |
| D.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
309.653,64 |
|
| Aktiva |
12.091.885,26 |
14.134.288,19 |
Passiva
|
|
30.6.2023
EUR |
30.6.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
1.213.228,42 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
102.258,38 |
102.258,38 |
| II.
Bilanzverlust |
411.912,02 |
-1.110.970,04 |
| davon
Gewinnvortrag |
1.110.970,04 |
4.874.636,99 |
| III.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
309.653,64 |
|
| B.
Rückstellungen |
578.500,00 |
1.058.268,37 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
0,00 |
243.568,37 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
578.500,00 |
814.700,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
11.513.385,26 |
11.862.791,40 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
7.129.600,78 |
9.546.558,12 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
982.517,42 |
3.091.058,12 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
6.147.083,36 |
6.455.500,00 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
1.500.000,00 |
0,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.500.000,00 |
0,00 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
975.016,65 |
1.527.386,20 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
975.016,65 |
1.527.386,20 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
1.211.788,88 |
|
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.211.788,88 |
|
| 5.
sonstige Verbindlichkeiten |
696.978,95 |
788.847,08 |
| davon
aus Steuern |
498.616,90 |
461.647,88 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
10.062,15 |
40.676,96 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
696.978,95 |
788.847,08 |
| Passiva |
12.091.885,26 |
14.134.288,19 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.7.2022 - 30.6.2023
EUR |
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
46.419.283,67 |
50.278.308,24 |
| 2.
Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen |
120.674,96 |
-239.919,99 |
| 3.
andere aktivierte Eigenleistungen |
|
3.788,00 |
| 4.
sonstige betriebliche Erträge |
844.517,71 |
364.824,35 |
| 5.
Materialaufwand |
25.043.214,56 |
25.401.259,03 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
19.925.433,37 |
20.127.779,30 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
5.117.781,19 |
5.273.479,73 |
| 6.
Personalaufwand |
11.819.854,60 |
12.280.255,11 |
| a)
Löhne und Gehälter |
9.512.173,51 |
10.063.833,78 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
2.307.681,09 |
2.216.421,33 |
| davon
für Altersversorgung |
111.638,32 |
109.631,87 |
| 7.
Abschreibungen |
1.184.096,08 |
1.316.664,11 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.184.096,08 |
1.316.664,11 |
| 8.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
9.389.297,96 |
10.221.689,82 |
| 9.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
20.138,56 |
31.933,24 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
|
30.614,07 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
162.319,72 |
21.054,60 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-71.030,58 |
516.545,46 |
| 12.
Ergebnis nach Steuern |
-364.487,36 |
1.161.305,69 |
| 13.
sonstige Steuern |
47.425,70 |
50.336,64 |
| 14.
Jahresfehlbetrag |
411.913,06 |
-1.110.969,05 |
| 15.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
1.110.970,04 |
4.874.636,99 |
| 16.
Ausschüttung |
1.110.969,00 |
4.874.636,00 |
| 17.
Bilanzverlust |
411.912,02 |
-1.110.970,04 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das
Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nach den deutschen
handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt.
Der Jahresabschluss 30. Juni 2023 wurde unter Beachtung
der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251
HGB sowie unter Beachtung der besonderen Ansatzvorschriften
für Kapital- gesellschaften §§ 268-274a,
276-278 HGB sowie des GmbHG aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB,
wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das
Gesamtkostenverfahren angewendet wurde.
Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich
unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss
angewendeten Gliederungsgrundsätzen geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Die Gesellschaft ist in einem Geschäftszweig der
Verarbeitung und dem Handel von Flachgläsern tätig.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Sicherheitsglastechnik
Oelsnitz (Vogtl.) GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Oelsnitz/Vogtl. |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Chemnitz |
| Register-Nr.: |
15886 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear bzw. degressiv
vorgenommen.
Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu letzten
durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren
Tagespreis unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.
Unfertige Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse wurden mit den
Herstellungskosten entsprechend des Fertigstellungsgrades
bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
sind zum Nennwert unter Abzug von Pauschal- wertberichtigung
angesetzt.
Zum Bilanzstichtag sind keine Forderungen oder
Bankkonten in fremder Währung vorhanden.
Liquide Mittel werden mit ihrem Nominalwert
ausgewiesen.
Rechnungsabgrenzungsposten sind entsprechend dem nicht
dem Geschäftsjahr zuzurechnenden Aufwand abgegrenzt.
Das Eigenkapital umfasst das vollständig
eingezahlte Stammkapital abzüglich Bilanzverlust. Das
Kapital ist negativ.
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe ihrer
voraussichtlichen Inanspruchnahme.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.07.2022
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
30.06.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
185.467,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
185.467,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
185.467,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
185.467,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
12.762.529,37
|
50.155,77
|
0,00
|
0,00
|
12.812.685,14
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.342.213,49
|
62.732,31
|
293.681,05
|
0,00
|
1.111.264,75
|
Summe Sachanlagen
|
14.104.742,86
|
112.888,08
|
293.681,05
|
0,00
|
13.923.949,89
|
Summe Anlagevermögen
|
14.290.209,86
|
112.888,08
|
293.681,05
|
0,00
|
14.109.416,89
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.07.2022
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
30.06.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
164.058,50
|
10.484,00
|
0,00
|
0,00
|
174.542,50
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
164.058,50
|
10.484,00
|
0,00
|
0,00
|
174.542,50
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
7.098.924,87
|
1.096.485,77
|
0,00
|
0,00
|
8.195.410,64
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.137.441,49
|
77.126,31
|
293.670,05
|
0,00
|
920.897,75
|
Summe Sachanlagen
|
8.236.366,36
|
1.173.612,08
|
293.670,05
|
0,00
|
9.116.308,39
|
Summe Anlagevermögen
|
8.400.424,86
|
1.184.096,08
|
293.670,05
|
0,00
|
9.290.850,89
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
30.06.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
30.06.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
10.924,50
|
21.408,50
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
10.924,50
|
21.408,50
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
4.617.274,50
|
5.663.604,50
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
190.367,00
|
204.772,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
4.807.641,50
|
5.868.376,50
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
4.818.566,00
|
5.889.785,00
|
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr:
EUR 3.394,51) und betrifft die sonstigen
Vermögensgegenstände.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Im Rechnungsabgrenzungsposten sind im wesentlichen
Kfz-Steuern, Versicherungen, Beiträge, Lizenzen und
Wartungsverträge enthalten.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt 200.000,00 DM (
102.258,38 € ) und ist in voller Höhe eingezahlt.
Es wurde noch nicht in Euro umgestellt.
Dem nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
stehen Rangrücktritte von Gesellschafter- darlehen in
entsprechender Höhe gegenüber, sodass von keiner
Überschuldung im Sinne der Insolvenzordnung auszugehen
ist.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten
enthalten:
Urlaube, Überstunden, Weihnachtsgeld ( 329,3
T€ )
Schwerbehindertenabgabe ( 8,0 T€ )
Jahresabschluss und Prüfung ( 60,0 T€ )
Gewährleistungen ( 146,7 T€ )
Archivierungskosten ( 34,5 T€ )
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen
sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
- Bürgschaftsvereinbarungen mit verbundenen
Unternehmen
- Raumsicherungsübereignung
- Sicherungsübereignung von Maschinen und Anlagen
- Globalzession (Anfangsbuchstaben A-Z)
- Forderungsabtretung von Lebensversicherungen
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre
Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und
Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten.
|
Restlaufzeit
|
|
|
Sicherung
|
Vorjahr
|
Art der Verbindlichkeit
|
bis 1 Jahr
|
1-5 Jahre
|
ü. 5 Jahre
|
Vermerk
|
|
|
Betrag
|
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
|
TEUR
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
5.615.017,38
|
1.514.583,40
|
0,00
|
Grundschuld
|
9.547
|
erhaltene Anzahlungen
|
1.500.000,00
|
|
|
|
0
|
aus Lieferungen und
Leistungem
|
975.016,65
|
0,00
|
0,00
|
|
1.527
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
1.211.788,88
|
|
|
|
0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
696.978,95
|
0,00
|
0,00
|
|
789
|
- davon aus Steuern: 498.616,90 € (Vj. 462
T€)
|
|
|
|
|
|
- davon im Rahmen sozialer
|
|
|
|
|
|
Sicherheiten: 10.062,15 € (Vj. 41
T€)
|
|
|
|
|
|
Summe
|
9.998.801,86
|
1.514.583,40
|
0,00
|
|
11.863
|
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 1.211.788,88
(Vorjahr: EUR 0,00).
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von
Miet- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von 1
bis 3 Jahren in Höhe von jährlich ca. 313 TEUR. Die
Höhe hat keine beachtliche finanzielle Auswirkung.
Aus dem Pachtvertrag mit dem Besitzunternehmen
Verwaltungsgesellschaft Schuler und Weiß OHG ergeben
sich nach Abschreibungen und Verzinsung gestaffelte Zahlungen
von jährlich ca. TEUR 2.081.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß §
285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Geographisch bestimmter Markt
|
2022/2023
|
2021/2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Inland
|
41.143.745,21
|
45.833.652,90
|
EU
|
4.078.307,21
|
3.110.819,80
|
Drittland
|
1.197.231,25
|
1.333.835,54
|
|
46.419.283,67
|
50.278.308,24
|
Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen
in Höhe von EUR 88.699,93 enthalten.
Die Aufwendungen wurden im Posten "sonstige
betriebliche Aufwendungen" erfasst.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
2022/2023
|
2021/2022
|
Geschäftsführer
|
3
|
3
|
Vollbeschäftigte
Arbeitnehmer
|
246
|
263
|
Geringfügig/Kurzfristig beschäftigte
Arbeitnehmer
|
4
|
4
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt: Herr Wolfgang Weiß,
Kaufmann Herr Joachim Schuler, Kaufmann Herr Jörg
Beckert, Elektroingenieur (bis 03.07.2023)
Herr Thomas Lang, Siebdrucker (ab 31.08.2023)
Vergütungen der Geschäftsführer
Bzgl. der Angaben der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des §
286 IV HGB in Anspruch genommen.
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt
16.125,00 EUR und gliedert sich wie folgt:
Honorar des Abschlussprüfers
|
EUR
|
a)
Abschlussprüfungsleistungen
|
11.000,00
|
b) andere
Bestätigungsleistungen
|
4.000,00
|
b) sonstige Leistungen
|
1.125,00
|
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu
berichten wäre.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Bilanzverlust in Höhe von EUR 411.912,02 wird
auf neue Rechnung vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Oelsnitz, den 19.
September 2023
|
gez. Wolfgang Weiß,
Joachim Schuler, Thomas Lang
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2023 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der
Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.)
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
Sicherheitsglastechnik Oelsnitz (Vogtl.) GmbH für das
Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
G
rundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder
unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss
und im Lagebericht, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche
falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei
Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da
Verstöße betrügerisches Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob
der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass
der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Ertingen, 30. November 2023
SLT Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
- S t r a h l
-
|
|
- L o t t -
|
Wirtschaftsprüfer
|
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Wirtschaftsprüfer
|
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