Mecatronix GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Chet Galka seit 1.4.2011 | Geschäftsführer |
Thorsten Ley seit 22.2.2010 | Prokura |
Franz Johannes Forster seit 28.2.2006 | Prokura |
Reiner Johannes Szech seit 28.2.2006 | Prokura |
Klaus Udo Dietrich seit 28.2.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Datalogic Scanning GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Datalogic Scanning GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 14. Dezember 2012 Ernst
& Young GmbH
Muth, Wirtschaftsprüfer Hentschel, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze1. Allgemeines Der Jahresabschluss der Datalogic Scanning GmbH für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2011 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungsund Bewertungsmethoden maßgebend. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar in Mehrheitsbesitz oder unter der einheitlichen Leitung der Datalogic S.p.A., Bologna, Italien, stehen. 2. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Es gab keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Der Firmenwert stammt aus dem Erwerb des Geschäftsbereiches Barcode Scanner von der Spectra-Physics GmbH, Darmstadt, und wird entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer der Vermögenswerte über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Zugänge im Anlagevermögen werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. d. § 6 Abs. 2a EStG werden im Zugangsjahr und in den folgenden 4 Jahren mit je 1/5 der Anschaffungskosten abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Rückdeckungsversicherung wird mit dem Aktivwert des vom Versicherer gebildeten und nicht vor dem Versicherungsfall realisierbaren Deckungskapitals angesetzt. Für die Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:
Die zum Verkauf stehenden Vermögensgegenstände des immateriellen Anlagevermögens, der Sachanlagen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wurden in das Umlaufvermögen umgegliedert. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung von Zinsaufwendungen, Mahngebühren, Skontoabzügen sowie allgemeinen Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. 4. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Anwartschaften aus Altersversorgungszusagen gebildet. Bei der Rückstellungsberechnung finden die Richttafeln 2005G von K. Heubeck Anwendung. Der Wertansatz ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der PUC-Methode (projected unit credit) errechnet worden. Die Pensionsrückstellungen wurden auf Grund von Einzelzusagen gebildet. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden ein durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 5,14 %, eine Gehaltsdynamik von 0,00 % und eine Rentenanpassung von 2,00 % zugrunde gelegt. Die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde mit 0,00 % angenommen. 5. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Latente Steuern Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Latente Steuern werden unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB nur ausgewiesen, wenn sich insgesamt eine Steuerbelastung (passive latente Steuer) ergibt. 8. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. II. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. 2. Forderungen Auf den Bruttobestand der Forderungen wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 54 (Vj. TEUR 51) gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegenüber Mitarbeitern aus Reisekostenvorschüssen (TEUR 10 / im Vj. TEUR 10) und Ansprüche aus vorschüssig gezahlten Versicherungen (TEUR 13 / im Vj. TEUR 17). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. 3. Stammkapital Das voll eingezahlte Stammkapital des Unternehmens beträgt DM 600.000,00 (TEUR 307) und wird von der DLS Scanning Holdings Inc., Eugene, Oregon, USA, gehalten. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.003 (Vj. TEUR 670) beziehen sich im Wesentlichen auf Rückstellungen für Umstrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Stellenabbau im Verwaltungsbereich (TEUR 1.108), Verkaufsförderungen (TEUR 412), sonstige personalbezogene Aufwendungen in Höhe von TEUR 302 (Urlaubsrückstellung, Berufsgenossenschaft, ausstehende Provisionen), sonstige Rechts-und Beratungskosten (TEUR 47), Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen (TEUR 44), sowie Verpflichtungen aufgrund von Mietkürzungen und ausstehenden Neben kostenabrechnungen (TEUR 40). 5. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen überwiegend aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Umsatzsteuerzahllast in Höhe von TEUR 195 (Vj. TEUR 327) enthalten. 6. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Auf eine weitere Aufgliederung der Umsatzerlöse wird unter Inanspruchnahme des § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. 7. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Provisionserlöse in Höhe von TEUR 788 (Vj. TEUR 623), Kostenweiterbelastungen in Höhe von TEUR 255 (Vj. TEUR 202), Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 168 (Vj. TEUR 176) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 169 (Vj. TEUR 132). Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 169 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Vertriebs-und Frachtkosten TEUR 1.662 (Vj. TEUR 1.163), Kostenweiterbelastungen TEUR 1.299 (Vj. TEUR 1.242), Werbe- und Reisekosten TEUR 482 (Vj. TEUR 533), Mieten, Pachten, Leasing in Höhe von TEUR 348 (Vj. TEUR 344) sowie sonstigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 863 (Vj. TEUR 856). III. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2011 hatte die Gesellschaft folgende langfristige Miet- und Leasingverpflichtungen:
Die Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen für Räume (TEUR 1.430), Kfz-Leasingverträgen (TEUR 318) sowie Mietverträgen für sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 36). Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen TEUR 224. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 32 (Vj. 33) Arbeitnehmer beschäftigt. Tochterunternehmen Mit Gesellschaftsvertrag vom 9. August 2004 wurde die Tochtergesellschaft DLS Eastern Europe GmbH, Darmstadt, an der die Gesellschaft 100 % der Anteile besitzt, gegründet. Zum Berichtszeitpunkt lag für die DLS Eastern Europe GmbH noch kein endgültiger Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 vor. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 beträgt TEUR 43. Die DLS Eastern Europe GmbH weist zum 31. Dezember 2010 ein Eigenkapital von TEUR 244 aus. Für das Geschäftsjahr 2011 wird wiederum ein positives Jahresergebnis erwartet. KonzernabschlussDie oberste Muttergesellschaft, Datalogic S.p.A., Lippo di Calderara di Reno, Italien, stellt einen Konzernabschluss auf, der am Sitz der Datalogic S.p.A. einsehbar ist. Die DLS GmbH als Muttergesellschaft ist gem. § 293 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes befreit. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 400.228,48 auf neue Rechnung vorzutragen.
Darmstadt, den 14. Dezember 2012 Die Geschäftsführung Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2011 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2011 | |
| € | € | € | € | |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Software | 14.959 | 542 | 15.501 | 0 |
| 2. Bezugsrecht | 438.810 | 0 | 438.810 | 0 |
| 3. Kundenstamm | 1.415.135 | 0 | 1.415.135 | 0 |
| 4. Firmenwert | 270.181 | 0 | 270.181 | 0 |
| 2.139.085 | 542 | 2.139.627 | 0 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 401.158 | 27.218 | 428.376 | 0 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.000 | 0 | 0 | 30.000 |
| 2. Aktivwert der Rückdeckungsversicherung | 130.501 | 6.168 | 136.669 | 0 |
| 160.501 | 6.168 | 136.669 | 30.000 | |
| 2.700.744 | 33.928 | 2.704.672 | 30.000 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| 01.01.2011 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2011 | |
| € | € | € | € | |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Software | 14.472 | 213 | 14.685 | 0 |
| 2. Bezugsrecht | 438.810 | 0 | 438.810 | 0 |
| 3. Kundenstamm | 1.326.690 | 88.444 | 1.415.134 | 0 |
| 4. Firmenwert | 261.141 | 9.039 | 270.180 | 0 |
| 2.041.113 | 97.696 | 2.138.809 | 0 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 293.848 | 40.903 | 334.751 | 0 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Aktivwert der Rückdeckungsversicherung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 2.334.961 | 138.599 | 2.473.560 | 0 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2011 | 31.12.2010 | |
| € | € | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Software | 0 | 487 |
| 2. Bezugsrecht | 0 | 0 |
| 3. Kundenstamm | 0 | 88.445 |
| 4. Firmenwert | 0 | 9.040 |
| 0 | 97.972 | |
| II. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0 | 107.309 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.000 | 30.000 |
| 2. Aktivwert der Rückdeckungsversicherung | 0 | 130.501 |
| 30.000 | 160.501 | |
| 30.000 | 365.782 | |
Als marktführende Vertriebsgesellschaft für POS Scanner und Hand Held Scanner ist für uns vor allem die Entwicklung im Einzelhandel wie auch in der Logistik und im industriellen Umfeld wichtig.
Der Food und Non Food Handel in Europa hatte 2011 ein durchschnittliches Jahr. Die Handelsmargen sind jedoch weiterhin gut. Durch den verstärkten Einsatz von E-Couponing im Handelsumfeld haben sich die Anforderungen im Bereich Hand Held Scanner von 1D auf 2D Scanner verändert. Dies hat zu einer positiven Entwicklung der Investitionen im Handel geführt, die proportional zu dem guten Wirtschaftswachstum im industriellen Bereich stiegen.
Wir konnten bei unseren großen Handelskunden (Rewe, Edeka, coop, Migros) durch unsere OEM Partner (Wincor, IBM, Toshiba, Torex) im Zuge deren Geschäftstätigkeiten in diesem Jahr unsere Produkte platzieren und dadurch in diesem Bereich die Planziele mehr als erreichen.
Die Expansion der europäischen Ketten (Tesco, Carrefour, Casino, Jeronimo Martin) in den Ostmärkten (Polen, Ungarn etc.) hat sich 2011 geringfügig erholt.
Im Geschäftsjahr 2011 konnte die Summe aus eigenfakturiertem und verprovisioniertem Umsatz im Vergleich zum Vorjahr wiederum deutlich gesteigert werden.
Im November 2011 wurde die Zusammenführung von Datalogic Scanning und Datalogic Mobile europaweit angekündigt. Hierzu wurde die Datalogic ADC Limited mit Sitz in Dublin, Irland, gegründet. Mit Vertrag vom 1. Januar 2012 hat die Datalogic Scanning GmbH im Rahmen eines Asset-Deals ihren gesamten Geschäftsbetrieb an die Datalogic ADC Limited verkauft. Die Eintragung der deutschen Niederlassung erfolgte beim Amtsgericht Darmstadt am 18. April 2012 unter der Handelsregisternummer HRB 91007.
Die Zusammenführung soll die Wettbewerbsfähigkeit der Sparten durch die Nutzung von Synergieeffekten, insbesondere im Produktions- und Verwaltungsbereich, für die Zukunft weiter stärken. Aus diesem Grund wurde die europäische Hauptverwaltung in Dublin, Irland, errichtet.
Im Rahmen des Betriebsübergangs nach § 613 BGB wurden alle Mitarbeiter von der Datalogic ADC Limited übernommen. Durch die Zentralisierung der Verwaltung wurde jedoch der Abbau von 13 Stellen notwendig. Die entsprechenden Kündigungen erfolgten im November 2011.
Trotz der instabilen Wirtschaftslage innerhalb der EU-Staaten konnten wir das Ergebnis im zweiten Jahr in Folge erheblich verbessern.
Die durch die Finanzkrise ausgelösten Sorgen für den osteuropäischen Markt haben sich in 2011 glücklicherweise nicht bestätigt. Der Markt in Osteuropa zeigt wieder Wachstum. Insbesondere Polen kann ordentliche Wachstumsraten vorweisen.
Die unsichere politische Situation, insbesondere in Russland und der Ukraine, hält weiterhin an. Hier werden wir abwarten müssen wie sich die Situation entwickelt.
Der Wettbewerb hatte sich auch im Jahr 2011 nicht wesentlich verändert.
Die Firma Motorola (ehemals Symbol) zeigt wenig Interesse im Bereich Scanning. Die gesamte marktbeherrschende Stellung der Firma Symbol/Motorola betrifft im Wesentlichen das Schwesterunternehmen der Geschäftseinheit Datalogic Mobile. Die Bereiche Handheld- und Fix- Scanning werden von den verbleibenden Marktteilnehmern übernommen. Hier sehen wir nach wie vor Wachstumsmöglichkeiten.
Die Unternehmen Hand Held Products und Metrologic wurden von Honeywell übernommen.
HHP war nicht ein direkter Wettbewerber aber hat einen großen Anteil an den so genannten 2-D Barcodes, ein Marktsegment, das uns in den nächsten Jahren viel intensiver beschäftigen wird.
Anders als auf dem deutschen Markt ist in den osteuropäischen Ländern der Wettbewerb, insbesondere Honeywell (Metrologic), durch eigene Niederlassungen sowie durch starke Marketingmaßnahmen aufgefallen. Aber auch hier haben wir im Fixscannerbereich den höchsten Marktanteil.
Nach wie vor halten wir in Deutschland eine marktbestimmende Position sowohl im Fixscanner als auch im Handheld Scanner Bereich inne.
Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert.
Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 409 (7 %) unterproportional zum Umsatz (16 %) gestiegen sind, haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen überproportional um TEUR 1.613 (44%) erhöht. Diesem Anstieg stehen jedoch im Vergleich zum Vorjahresstichtag um TEUR 3.013 höhere liquide Mittel (TEUR 4.796) gegenüber. Bedingt durch die gute Umsatzentwicklung haben sich die Rückstellungen für Verkaufsfördermaßnahmen an Kunden und für ausstehende Provisionen an Mitarbeiter erhöht (TEUR 330).
Aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen mussten zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.108 eingestellt werden.
Auch die Finanzlage spiegelt die stabile Entwicklung unserer Gesellschaft nach der Finanzkrise wider.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 übersteigt der Bestand des Umlaufvermögens (TEUR 11.061) den Bestand der kurzfristigen Verbindlichkeiten (TEUR 5.617) und der kurzfristigen Rückstellungen (TEUR 2.114) um TEUR 3.330.
Die Eigenkapitalquote liegt mit 30% (Vj. 36%) weiterhin auf einem guten Level.
Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 539 (Vj. TEUR 674).
Das Ergebnis vor Steuern konnte im zweiten Jahr in Folge deutlich gesteigert werden und lag mit TEUR 590 um TEUR 258 höher als im Vorjahr.
Im Rahmen der Vereinbarungen des Asset-Deals unterstützt die Gesellschaft seit dem 1. Januar 2012 den reibungslosen Übergang des Geschäftsbetriebes auf die deutsche Zweigniederlassung der Datalogic ADC Limited.
Sobald alle Vereinbarungen aus dem Vertrag erfüllt wurden, ist eine Abwicklung der Gesellschaft geplant.
Darmstadt, den 14. Dezember 2012
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