Datalogic Scanning GmbHLiquidiert

Röntgenstraße 43, 64291 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 6570
Vorher
PSC GmbH
Eingetragen
28.2.2006
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung, der Einkauf, der Vertrieb, die Vermietung, die Wartung sowie der Export und Import von Strichcode-Lesegeräten (Barcodescannern) und Lesesystemen, drahtlosen Radiofrequenz-Systemen und automatischen Datenerfassungsgeräten für den Einzelhandel sowie Zubehör- und Ersatzteilen und anderen Erzeugnissen gleicher oder ähnlicher Art.

Historie

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Management

NameRolle
Chet Galka
seit 1.4.2011
Geschäftsführer
Thorsten Ley
seit 22.2.2010
Prokura
Prokura
Reiner Johannes Szech
seit 28.2.2006
Prokura
Klaus Udo Dietrich
seit 28.2.2006
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Datalogic Scanning GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Datalogic Scanning GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 14. Dezember 2012

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Muth, Wirtschaftsprüfer

Hentschel, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

31.12.2010
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0   97.972
II. Sachanlagen 0   107.309
III. Finanzanlagen 30.000   160.501
    30.000 365.782
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Waren   0 5.792
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.086.311   5.677.431
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 156.364   105.136
3. Sonstige Vermögensgegenstände 253.519   436.827
    6.496.194 6.219.394
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   4.795.722 1.782.992
    11.291.916 8.008.178
C. Rechnungsabgrenzungsposten   66.535 35.827
    11.388.450 8.409.787

Passiva

     
      31.12.2010
 
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 306.775   306.775
II. Kapitalrücklage 1.000.000   1.000.000
III. Gewinnrücklagen 7.298   7.298
IV. Bilanzgewinn 2.074.344   1.674.115
    3.388.417 2.988.188
B. Rückstellungen      
1. Pensionsrückstellungen 167.245   155.845
2. Steuerrückstellungen 111.694   0
3. Sonstige Rückstellungen 2.002.675   670.436
    2.281.614 826.281
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.845   113.207
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 43.845 (Vj. € 113.207)      
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.300.293   3.687.094
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 5.300.293 (Vj. € 3.687.094)      
3. Sonstige Verbindlichkeiten 272.541   739.598
davon aus Steuern € 196.675 (Vj. € 698.958)      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 272.541 (Vj. € 739.598)      
    5.616.679 4.539.900
D. Rechnungsabgrenzungsposten   101.740 55.418
    11.388.450 8.409.787

Gewinn- und Verlustrechnung für 2011

2010
1. Umsatzerlöse 38.546.011   33.164.823
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.379.987   1.133.186
davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 167.712 (Vj. € 175.700)      
    39.925.998 34.298.009
3. Materialaufwand      
Aufwendungen für bezogene Waren 30.571.057   26.522.944
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 3.528.110   2.390.599
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 430.209   478.259
davon für Altersversorgung € 102.651 (Vj. € 110.680)      
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 138.599   411.189
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.654.175   4.138.296
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 38.838 (Vj. € 125.771)      
    39.322.150 33.941.288
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 483   325
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.726   7.547
davon aus Abzinsung € 8.026 (Vj. € 7.547)      
    -9.243 -7.222
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   594.605 349.500
10. Außerordentliche Aufwendungen   0 11.259
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 189.847   70.618
12. Sonstige Steuern 4.529   4.953
    194.376 75.571
13. Jahresüberschuss   400.228 262.669
14. Gewinnvortrag   1.674.115 1.711.446
15. Gewinnausschüttung   0 -300.000
16. Bilanzgewinn   2.074.344 1.674.115

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Datalogic Scanning GmbH für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2011 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungsund Bewertungsmethoden maßgebend.

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar in Mehrheitsbesitz oder unter der einheitlichen Leitung der Datalogic S.p.A., Bologna, Italien, stehen.

2. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Es gab keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Der Firmenwert stammt aus dem Erwerb des Geschäftsbereiches Barcode Scanner von der Spectra-Physics GmbH, Darmstadt, und wird entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer der Vermögenswerte über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Zugänge im Anlagevermögen werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. d. § 6 Abs. 2a EStG werden im Zugangsjahr und in den folgenden 4 Jahren mit je 1/5 der Anschaffungskosten abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Rückdeckungsversicherung wird mit dem Aktivwert des vom Versicherer gebildeten und nicht vor dem Versicherungsfall realisierbaren Deckungskapitals angesetzt.

Für die Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:

Anlageposten Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Software linear 2 bis 4 Jahre
Bezugsrecht linear 3 Jahre
Kundenstamm linear 4 Jahre
Firmenwert linear 15 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 2 bis 13 Jahre

Die zum Verkauf stehenden Vermögensgegenstände des immateriellen Anlagevermögens, der Sachanlagen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wurden in das Umlaufvermögen umgegliedert.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung von Zinsaufwendungen, Mahngebühren, Skontoabzügen sowie allgemeinen Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet.

4. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Anwartschaften aus Altersversorgungszusagen gebildet. Bei der Rückstellungsberechnung finden die Richttafeln 2005G von K. Heubeck Anwendung. Der Wertansatz ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der PUC-Methode (projected unit credit) errechnet worden.

Die Pensionsrückstellungen wurden auf Grund von Einzelzusagen gebildet. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden ein durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 5,14 %, eine Gehaltsdynamik von 0,00 % und eine Rentenanpassung von 2,00 % zugrunde gelegt. Die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde mit 0,00 % angenommen.

5. Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

7. Latente Steuern

Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Latente Steuern werden unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB nur ausgewiesen, wenn sich insgesamt eine Steuerbelastung (passive latente Steuer) ergibt.

8. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

II. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen.

2. Forderungen

Auf den Bruttobestand der Forderungen wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 54 (Vj. TEUR 51) gebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegenüber Mitarbeitern aus Reisekostenvorschüssen (TEUR 10 / im Vj. TEUR 10) und Ansprüche aus vorschüssig gezahlten Versicherungen (TEUR 13 / im Vj. TEUR 17).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

3. Stammkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital des Unternehmens beträgt DM 600.000,00 (TEUR 307) und wird von der DLS Scanning Holdings Inc., Eugene, Oregon, USA, gehalten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.003 (Vj. TEUR 670) beziehen sich im Wesentlichen auf Rückstellungen für Umstrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Stellenabbau im Verwaltungsbereich (TEUR 1.108), Verkaufsförderungen (TEUR 412), sonstige personalbezogene Aufwendungen in Höhe von TEUR 302 (Urlaubsrückstellung, Berufsgenossenschaft, ausstehende Provisionen), sonstige Rechts-und Beratungskosten (TEUR 47), Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen (TEUR 44), sowie Verpflichtungen aufgrund von Mietkürzungen und ausstehenden Neben kostenabrechnungen (TEUR 40).

5. Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen überwiegend aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Umsatzsteuerzahllast in Höhe von TEUR 195 (Vj. TEUR 327) enthalten.

6. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

2011 2010
TEUR TEUR
Inland 24.050 20.065
Ausland 14.496 13.100
  38.546 33.165

Auf eine weitere Aufgliederung der Umsatzerlöse wird unter Inanspruchnahme des § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

7. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Provisionserlöse in Höhe von TEUR 788 (Vj. TEUR 623), Kostenweiterbelastungen in Höhe von TEUR 255 (Vj. TEUR 202), Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 168 (Vj. TEUR 176) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 169 (Vj. TEUR 132).

Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 169 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Vertriebs-und Frachtkosten TEUR 1.662 (Vj. TEUR 1.163), Kostenweiterbelastungen TEUR 1.299 (Vj. TEUR 1.242), Werbe- und Reisekosten TEUR 482 (Vj. TEUR 533), Mieten, Pachten, Leasing in Höhe von TEUR 348 (Vj. TEUR 344) sowie sonstigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 863 (Vj. TEUR 856).

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2011 hatte die Gesellschaft folgende langfristige Miet- und Leasingverpflichtungen:

Fälligkeit TEUR
2012 445
2013 386
2014 238
2015 238
Nach 2015 477
  1.784

Die Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen für Räume (TEUR 1.430), Kfz-Leasingverträgen (TEUR 318) sowie Mietverträgen für sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 36).

Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis

Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Udo Braster, Diplom-Kaufmann, Trebur (Kaufmann). bis 13. Mai 2011

Seit 1. April 2011 zusätzlich Herr Chet Galka (Kaufmann), Eugene, Oregon, USA.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen TEUR 224.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 32 (Vj. 33) Arbeitnehmer beschäftigt.

Tochterunternehmen

Mit Gesellschaftsvertrag vom 9. August 2004 wurde die Tochtergesellschaft DLS Eastern Europe GmbH, Darmstadt, an der die Gesellschaft 100 % der Anteile besitzt, gegründet.

Zum Berichtszeitpunkt lag für die DLS Eastern Europe GmbH noch kein endgültiger Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 vor. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 beträgt TEUR 43. Die DLS Eastern Europe GmbH weist zum 31. Dezember 2010 ein Eigenkapital von TEUR 244 aus. Für das Geschäftsjahr 2011 wird wiederum ein positives Jahresergebnis erwartet.

Konzernabschluss

Die oberste Muttergesellschaft, Datalogic S.p.A., Lippo di Calderara di Reno, Italien, stellt einen Konzernabschluss auf, der am Sitz der Datalogic S.p.A. einsehbar ist.

Die DLS GmbH als Muttergesellschaft ist gem. § 293 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes befreit.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 400.228,48 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Darmstadt, den 14. Dezember 2012

Die Geschäftsführung

Anlage zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens
der Datalogic Scanning GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2011 Zugänge Abgänge 31.12.2011
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software 14.959 542 15.501 0
2. Bezugsrecht 438.810 0 438.810 0
3. Kundenstamm 1.415.135 0 1.415.135 0
4. Firmenwert 270.181 0 270.181 0
  2.139.085 542 2.139.627 0
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.158 27.218 428.376 0
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000 0 0 30.000
2. Aktivwert der Rückdeckungsversicherung 130.501 6.168 136.669 0
  160.501 6.168 136.669 30.000
  2.700.744 33.928 2.704.672 30.000
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2011 Zugänge Abgänge 31.12.2011
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software 14.472 213 14.685 0
2. Bezugsrecht 438.810 0 438.810 0
3. Kundenstamm 1.326.690 88.444 1.415.134 0
4. Firmenwert 261.141 9.039 270.180 0
  2.041.113 97.696 2.138.809 0
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 293.848 40.903 334.751 0
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
2. Aktivwert der Rückdeckungsversicherung 0 0 0 0
  0 0 0 0
  2.334.961 138.599 2.473.560 0
Buchwerte
31.12.2011 31.12.2010
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 0 487
2. Bezugsrecht 0 0
3. Kundenstamm 0 88.445
4. Firmenwert 0 9.040
  0 97.972
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 107.309
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000 30.000
2. Aktivwert der Rückdeckungsversicherung 0 130.501
  30.000 160.501
  30.000 365.782

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

Marktgeschehen

Als marktführende Vertriebsgesellschaft für POS Scanner und Hand Held Scanner ist für uns vor allem die Entwicklung im Einzelhandel wie auch in der Logistik und im industriellen Umfeld wichtig.

Der Food und Non Food Handel in Europa hatte 2011 ein durchschnittliches Jahr. Die Handelsmargen sind jedoch weiterhin gut. Durch den verstärkten Einsatz von E-Couponing im Handelsumfeld haben sich die Anforderungen im Bereich Hand Held Scanner von 1D auf 2D Scanner verändert. Dies hat zu einer positiven Entwicklung der Investitionen im Handel geführt, die proportional zu dem guten Wirtschaftswachstum im industriellen Bereich stiegen.

Wir konnten bei unseren großen Handelskunden (Rewe, Edeka, coop, Migros) durch unsere OEM Partner (Wincor, IBM, Toshiba, Torex) im Zuge deren Geschäftstätigkeiten in diesem Jahr unsere Produkte platzieren und dadurch in diesem Bereich die Planziele mehr als erreichen.

Die Expansion der europäischen Ketten (Tesco, Carrefour, Casino, Jeronimo Martin) in den Ostmärkten (Polen, Ungarn etc.) hat sich 2011 geringfügig erholt.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2011 konnte die Summe aus eigenfakturiertem und verprovisioniertem Umsatz im Vergleich zum Vorjahr wiederum deutlich gesteigert werden.

Im November 2011 wurde die Zusammenführung von Datalogic Scanning und Datalogic Mobile europaweit angekündigt. Hierzu wurde die Datalogic ADC Limited mit Sitz in Dublin, Irland, gegründet. Mit Vertrag vom 1. Januar 2012 hat die Datalogic Scanning GmbH im Rahmen eines Asset-Deals ihren gesamten Geschäftsbetrieb an die Datalogic ADC Limited verkauft. Die Eintragung der deutschen Niederlassung erfolgte beim Amtsgericht Darmstadt am 18. April 2012 unter der Handelsregisternummer HRB 91007.

Die Zusammenführung soll die Wettbewerbsfähigkeit der Sparten durch die Nutzung von Synergieeffekten, insbesondere im Produktions- und Verwaltungsbereich, für die Zukunft weiter stärken. Aus diesem Grund wurde die europäische Hauptverwaltung in Dublin, Irland, errichtet.

Im Rahmen des Betriebsübergangs nach § 613 BGB wurden alle Mitarbeiter von der Datalogic ADC Limited übernommen. Durch die Zentralisierung der Verwaltung wurde jedoch der Abbau von 13 Stellen notwendig. Die entsprechenden Kündigungen erfolgten im November 2011.

Politische Einflüsse

Trotz der instabilen Wirtschaftslage innerhalb der EU-Staaten konnten wir das Ergebnis im zweiten Jahr in Folge erheblich verbessern.

Die durch die Finanzkrise ausgelösten Sorgen für den osteuropäischen Markt haben sich in 2011 glücklicherweise nicht bestätigt. Der Markt in Osteuropa zeigt wieder Wachstum. Insbesondere Polen kann ordentliche Wachstumsraten vorweisen.

Die unsichere politische Situation, insbesondere in Russland und der Ukraine, hält weiterhin an. Hier werden wir abwarten müssen wie sich die Situation entwickelt.

Wettbewerb

Der Wettbewerb hatte sich auch im Jahr 2011 nicht wesentlich verändert.

Die Firma Motorola (ehemals Symbol) zeigt wenig Interesse im Bereich Scanning. Die gesamte marktbeherrschende Stellung der Firma Symbol/Motorola betrifft im Wesentlichen das Schwesterunternehmen der Geschäftseinheit Datalogic Mobile. Die Bereiche Handheld- und Fix- Scanning werden von den verbleibenden Marktteilnehmern übernommen. Hier sehen wir nach wie vor Wachstumsmöglichkeiten.

Die Unternehmen Hand Held Products und Metrologic wurden von Honeywell übernommen.

HHP war nicht ein direkter Wettbewerber aber hat einen großen Anteil an den so genannten 2-D Barcodes, ein Marktsegment, das uns in den nächsten Jahren viel intensiver beschäftigen wird.

Anders als auf dem deutschen Markt ist in den osteuropäischen Ländern der Wettbewerb, insbesondere Honeywell (Metrologic), durch eigene Niederlassungen sowie durch starke Marketingmaßnahmen aufgefallen. Aber auch hier haben wir im Fixscannerbereich den höchsten Marktanteil.

Nach wie vor halten wir in Deutschland eine marktbestimmende Position sowohl im Fixscanner als auch im Handheld Scanner Bereich inne.

Vermögenslage

Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert.

Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 409 (7 %) unterproportional zum Umsatz (16 %) gestiegen sind, haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen überproportional um TEUR 1.613 (44%) erhöht. Diesem Anstieg stehen jedoch im Vergleich zum Vorjahresstichtag um TEUR 3.013 höhere liquide Mittel (TEUR 4.796) gegenüber. Bedingt durch die gute Umsatzentwicklung haben sich die Rückstellungen für Verkaufsfördermaßnahmen an Kunden und für ausstehende Provisionen an Mitarbeiter erhöht (TEUR 330).

Aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen mussten zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.108 eingestellt werden.

Finanzlage

Auch die Finanzlage spiegelt die stabile Entwicklung unserer Gesellschaft nach der Finanzkrise wider.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 übersteigt der Bestand des Umlaufvermögens (TEUR 11.061) den Bestand der kurzfristigen Verbindlichkeiten (TEUR 5.617) und der kurzfristigen Rückstellungen (TEUR 2.114) um TEUR 3.330.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 30% (Vj. 36%) weiterhin auf einem guten Level.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 539 (Vj. TEUR 674).

Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern konnte im zweiten Jahr in Folge deutlich gesteigert werden und lag mit TEUR 590 um TEUR 258 höher als im Vorjahr.

Ereignisse nach Geschäftsjahresende

Im Rahmen der Vereinbarungen des Asset-Deals unterstützt die Gesellschaft seit dem 1. Januar 2012 den reibungslosen Übergang des Geschäftsbetriebes auf die deutsche Zweigniederlassung der Datalogic ADC Limited.

Voraussichtliche Entwicklung

Sobald alle Vereinbarungen aus dem Vertrag erfüllt wurden, ist eine Abwicklung der Gesellschaft geplant.

 

Darmstadt, den 14. Dezember 2012

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