Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 3023
Vorher
WMH Werwie Maschinen Handels-GmbH
Eingetragen
24.4.1991
Branche
Großhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Maschinen, Nutzfahrzeugen und Ersatzteilen für Maschinen, Vermietung von Baumaschinen und Nutzfahrzeugen, Service und Reparatur von Baumaschinen und Nutzfahrzeugen, Erdbau und Recycling.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Högerle
seit 28.11.2024
Prokura
Marius Jakoby
seit 11.9.2024
Geschäftsführer
Claudia Pendelin
seit 17.1.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
werwie AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
werwie AG
Switzerland
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

werwie GmbH

Konz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 31.12.2023

werwie GmbH, Konz

1. Grundlagen des Unternehmens

Die werwie GmbH wurde 1991 gegründet und hat ihren Sitz in Konz-Könen. Die Niederlassungen in Neckarsulm, Bad Hersfeld und Achstetten werden als Mietparkstandorte betrieben.

Die Geschäftstätigkeit der werwie GmbH umfasst den weltweiten Handel mit Straßen-Baumaschinen sowie deren Vermietung in Deutschland und in der EU. Die werwie GmbH ist spezialisiert auf den Verkauf von gebrauchten Kaltfräsen, Asphalt- und Betonfertigern, Bodenstabilisatoren und Recyclern sowie Verdichtungstechnik für den Erdbau und für den Asphalteinbau.

Als weiterer wesentlicher Geschäftsbereich hat sich die Vermietung von Walzen und Asphaltfertigern sowie weiteren Spezialmaschinen für den Straßenbau wie Beschicker, Sprühfertiger und Streumaster-Fahrzeuge etabliert. Die Vermietung erfolgt teilweise mit eigenem Personal, die auf die Bedienung dieser Maschinen spezialisiert sind. Kundendienst und Wartung der Mietmaschinen ergänzen das Angebot. Der Verkauf von Ersatzteilen für alle Arten von Baumaschinen rundet das Angebotsspektrum ab.

Die in 2023 getroffenen Maßnahmen zur Optimierung der Unternehmensstruktur und Prozessabläufe ermöglichen schnelle Entscheidungen und eine intensive Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens. Damit kann die werwie GmbH sehr marktnah agieren, operative sowie strategische Maßnahmen unmittelbarer umsetzen und nachhaltig Kosten senken. Im Jahr 2023 wurde in der Gesellschaft ein neues ERP-System eingeführt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die Inflationsrate reduzierte sich von durchschnittlich 6,9% in 2022 auf durchschnittlich 5,9% in 2023.

Die in den Vorjahren teilweise schwierige Liefersituation hat sich insgesamt deutlich entspannt. Jedoch führte das hohe Zinsniveau in Verbindung mit der gesamtwirtschaftlich negativen Entwicklung in dem für die werwie GmbH wichtigen Bereich der Bauindustrie in 2023 zu einem realen Umsatzrückgang von deutschlandweit -5,3%, was sich zunehmend auch in rückläufiger Investitionsbereitschaft der Bauunternehmen widerspiegelt.

Straßenbau- und Infrastrukturprojekte führen weiterhin vor allem in Deutschland sowie in Osteuropa, Asien und Afrika zu einer hohen Nachfrage nach Maschinen für den Straßenbau. Die Bearbeitung der Märkte im Mittleren und Nahen Osten sowie in Nordafrika ist für deutsche Exporteure durch politische Umwälzungen jedoch nach wie vor sehr schwierig. Für eine nachhaltige Belebung der Investitionstätigkeit in Europa ist eine funktionierende EU mit sicheren politischen Rahmenbedingungen unabdingbar.

2.2. Geschäftsverlauf

2.2.1. Ertragslage

Die werwie GmbH verzeichnete im Berichtsjahr eine Umsatzsteigerung sowohl gegenüber Plan als auch gegenüber dem Vorjahr. Die Bruttoumsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um +10,4% von 26,8 Mio. EUR auf 29,6 Mio. EUR, die Abweichung zum Planwert betrug rund +2%.

Der Umsatz aus dem Verkauf von Gebrauchtmaschinen konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Auch die Umsatzerlöse im Bereich Ersatzteil-Verkauf konnten gegenüber dem Vorjahr weiter ausgebaut werden.

Der Bereich Mietpark konnte die gesetzten Ziele im Jahr 2023 nicht erreichen. So verharrte der Umsatz aus der Vermietung von neuen und gebrauchten Baumaschinen im letzten Jahr auf gleichem Niveau wie 2022.

Die Rohgewinnmarge hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr reduziert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Versicherungserlöse in Höhe von TEUR 65 sowie Erlöse aus der privaten Kfz-Nutzung in Höhe von TEUR 35.

Die Personalaufwendungen sind im Geschäftsjahr gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um +10,0% auf TEUR 2.837 gestiegen. Dieser Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus Lohnsteigerungen. Die Mitarbeiterzahl hat sich mit durchschnittlich 45 Mitarbeitern leicht erhöht (Vorjahr durchschnittlich 44 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen, verglichen mit dem Vorjahr, um +10,7% auf TEUR 1.942. Diese Kostensteigerung ergibt sich aus einer Vielzahl an Einzelpositionen.

Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) liegt 2023 mit TEUR -68 unter dem Wert des Vorjahres (TEUR 551).

Die Zinsaufwendungen stiegen aufgrund erhöhtem Finanzierungsbedarfs und gestiegenen Zinsen von TEUR 99 in 2022 auf TEUR 262 im vergangenen Jahr.

Das Jahresergebnis weist mit TEUR -319 einen Verlust aus und liegt erheblich unter dem Vorjahreswert von TEUR 434. Im Jahresergebnis sind Ertragssteuererstattungen in Höhe von TEUR 16 enthalten.

2.2.2. Vermögenslage

Durch die Art des Geschäftes der werwie GmbH und der Tatsache, dass die Gesellschaft sich in gemieteten Räumlichkeiten befindet, ergibt sich eine geringe Anlagenintensität von 1,4% (im Vorjahr: 1,6%).

Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 30,1% und hat sich gegenüber der Quote des Vorjahres (38,1%) aufgrund des Verlustes sowie der gestiegenen Bilanzsumme reduziert.

Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr absolut auf 11,6 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr 9,2 Mio. EUR) und hat sich im Verhältnis zum Gesamtvermögen auf 88,8% erhöht (Vorjahr: 82,6%). Die Finanzierung der Bestände erfolgt zum Teil über eine Händlereinkaufsfinanzierung.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich leicht auf TEUR 699 erhöht (Vorjahr TEUR 525). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR -1.427 auf TEUR 1.251 deutlich reduziert.

2.2.3. Finanzlage

Neben den Betriebsmittellinien bestehen zusätzlich noch Linien für die Händlereinkaufsfinanzierung und für Leasinggeschäfte. Diese Linien reichen aus, um das Unternehmen auch in Spitzenzeiten mit genügend Liquidität zu versorgen.

Die Nettoverschuldung, definiert als Finanzschulden abzüglich Zahlungsmittel, hat sich stichtagsbezogen von TEUR 1.441 im Vorjahr auf TEUR 6.269 im Berichtsjahr erhöht. Hauptgrund für diese Erhöhung ist der Anstieg der Lagerbestände.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Die globale Maschinennachfrage für den Straßenbau sowie für Infrastruktur-Projekte wird weiter auf hohem Niveau liegen. Der Erhalt der Verkehrsinfrastruktur in den Industrienationen sowie die Ausweitung der Mobilität in den Schwellenländern wird auch mittelfristig zu umfangreichen Investitionen im Straßen- und Schienennetz führen. Dies wird sich sowohl im Verkauf von Gebrauchtmaschinen und Ersatzteilen als auch im Bereich der Vermietung positiv widerspiegeln.

Wir erwarten für 2024 im Maschinenverkauf ein Umsatzvolumen auf leicht reduziertem Niveau wie 2023 bei insgesamt stabilen Margen. Bei der Vermietung von Straßenbaumaschinen plant die Gesellschaft im kommenden Jahr ein steigendes Volumen, unter anderem bedingt durch den neuen Mietstützpunkt am Standort Achstetten. Insgesamt wird für 2024 ein Umsatzvolumen von 25-30 Mio. EUR budgetiert.

Aufgrund der geplanten operativen und strategischen Entwicklungen für das Unternehmen, verbunden mit einem konsequenten Kosten- und Lagermanagement, sieht die werwie GmbH einem erfolgreichen Jahr 2024 entgegen und erwartet nach dem Verlust in 2023 für 2024 ein deutlich positives Jahresergebnis.

3.2. Chancen

Mit einer breiten Palette an hochwertigen Mietmaschinen für den Straßenbau mit eigenem Bedienpersonal besetzt die werwie GmbH in Deutschland einen Nischenplatz. Zudem stehen der Unternehmung aufgrund der Positionierung als Weltmarkt-Lieferant diversifizierte Ein- und Verkaufsmärkte offen.

Trotz der insgesamt rückläufigen Bauindustrie in Deutschland und den angrenzenden Ländern gibt es nach wie vor eine gute Auftragslage im Infrastrukturbau. Dies bietet für werwie die Chance, dass die Straßenbauunternehmen weniger in eigene, neue Straßenbaumaschinen investieren, sondern vielmehr verstärkt projektbezogene Anmietungen unseres Produktportfolios bevorzugen.

Die Marktpositionierung des Unternehmens befindet sich insgesamt auf einem guten Niveau, sodass wir auch im Geschäftsjahr 2024 selbst bei einem schwierigeren Marktumfeld gute Auftragsakquisitionschancen sowohl im Maschinenverkauf als auch in der Vermietung erwarten können.

Ein Augenmerk liegt im kommenden Jahr 2024 in der weiteren Optimierung der Organisation und Prozesse sowie der Reduzierung der Lagerbestände.

3.3. Risiken

Die schwierige gesamtwirtschaftliche Entwicklung birgt auch für die werwie GmbH vielfache Risiken.

Eines der Hauptrisiken liegt in den konjunkturellen Schwankungen der Vertriebs-Zielmärkte der werwie GmbH. Länderrisiken oder Ausfallrisiken bestehen nicht, da die Lieferungen der Gebrauchtmaschinen ausschließlich gegen Vorkasse oder Sichtakkreditive erfolgt. Durch den Ukraine-Krieg fehlt weiterhin der Zugang zu wichtigen Märkten. Im Gebrauchtmaschinen-Segment kann es zudem zu rückläufigen Verfügbarkeiten auf dem Anbietermarkt durch längere Haltezeiten kommen.

Aufgrund der schwierigen Haushaltssituation der öffentlichen Auftraggeber könnte es zu unerwarteten Verzögerungen beim Bau von Infrastrukturprojekten kommen. Dies hätte dann direkte negative Auswirkungen auch im Bereich der projektbezogenen Vermietung von Straßenbaumaschinen an unsere Kunden.

Grundsätzlich verfolgt die werwie GmbH mit ihrer Risikomanagementstrategie das Ziel, die Vielfältigkeit der Risiken zu minimieren und nach Möglichkeit zu vermeiden. Es wird weiterhin auf die Minimierung des Gebrauchtmaschinenbestandes sowie die Sicherstellung von marktgerechten Bestandswerten Wert gelegt.

Auch wird stets an der Weiterentwicklung des Reporting gearbeitet. Das Reporting wird monatlich nicht nur für das Gesamtunternehmen, sondern auch heruntergebrochen für jedes Profit Center und jede Sparte ermittelt. Dabei werden Abweichungen von den Planwerten analysiert und ggf. notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen.

Grundsätzlich ergeben sich in der Risikoeinschätzung keine wesentlichen Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens nach derzeitigem Stand gefährden würden.

 

Konz, 20. Februar 2024

Tobias Keppler, Geschäftsführer

Marcel Zahner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 186.940,55 184.278,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 361,20 3.872,45
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 361,20 3.872,45
II. Sachanlagen 186.579,35 180.406,31
1. technische Anlagen und Maschinen 35.593,97 41.380,73
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 150.985,38 139.025,58
B. Umlaufvermögen 12.865.298,15 10.854.337,62
I. Vorräte 11.589.705,34 9.196.093,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 975.012,58 898.940,27
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.193,58 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 973.819,00 898.940,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 300.580,23 759.303,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.681,27 100.410,76
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.055.919,97 11.139.027,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.927.681,06 4.246.780,82
I. gezeichnetes Kapital 76.693,78 76.693,78
II. Kapitalrücklage 25.454,21 25.454,21
III. Bilanzgewinn 3.825.533,07 4.144.632,83
B. Rückstellungen 320.252,00 226.512,50
1. sonstige Rückstellungen 320.252,00 226.512,50
C. Verbindlichkeiten 8.807.986,91 6.665.733,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.570.285,39 2.199.885,07
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.661,55 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.175,00 73.625,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.205.864,97 4.392.223,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.055.919,97 11.139.027,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.772.302,01 5.281.525,12
2. Personalaufwand 2.836.873,16 2.578.928,86
a) Löhne und Gehälter 2.373.216,58 2.118.911,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 463.656,58 460.017,57
davon für Altersversorgung 9.504,06 16.858,00
3. Abschreibungen 60.850,25 397.045,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 60.850,25 397.045,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.942.389,60 1.754.133,05
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 364,92 4.213,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 262.183,90 99.138,81
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -16.098,07 16.098,22
8. sonstige Steuern 5.567,85 6.049,46
Jahresfehlbetrag 319.099,76 -434.344,70

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresfehlbetrag 319.099,76 -434.344,70
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.144.632,83 3.810.288,13
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 0,00 100.000,00
4. Bilanzgewinn 3.825.533,07 4.144.632,83

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: werwie GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Konz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wittlich
Register-Nr.: 3023

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beiliegenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Von den sonstigen Vermögensgegenständen entstehen EUR 0,00 (Vj. EUR 650,81) rechtlich erst nach dem Stichtag.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen (TEUR 179; Vj. TEUR 61) wurden anhand der tatsächlichen Kosten bzw. nach den Erfahrungen im Betrieb gebildet.

Die Personalkostenrückstellung (TEUR 93; Vj. TEUR 79) setzt sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für nicht beanspruchten Resturlaub, geleistete Überstunden und Berufsgenossenschaft zusammen. Der Beitrag zur Berufsgenossenschaft wurde nach dem bisherigen Erfahrungssatz ermittelt.

Die Rückstellungen für Urlaub und Überstunden beinhalten die anteilige Sozialversicherung.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Vorjahr
EUR
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Vorjahr
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre Vorjahr
EUR
Gesamtbetrag Vorjahr
EUR
gegenüber Kreditinstituten 6.493.761,15 76.524,24 0,00 6.570.285,39
2.044.252,54 155.632,53 0,00 2.199.855,07
erhaltene Anzahlungen 860.042,12 0,00 0,00 860.042,12
1.393.814,95 0,00 0,00 1.393.814,95
aus Lieferungen und Leistungen 1.251.763,43 0,00 0,00 1.251.763,43
2.678.904,12 0,00 0,00 2.678.904,12
gegenüber verb. UN / Gesellschafter 31.836,55 0,00 0,00 31.836,55
73.625,00 0,00 0,00 73.625,00
sonstige Verbindlichkeiten 94.059,42 0,00 0,00 94.059,42
319.504,68 0,00 0,00 319.504,68
- davon aus Steuern 25.177,98 0,00 0,00 25.177,98
47.891,56 0,00 0,00 47.891,56
- davon im Rahmen sozialer Sicherheit Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
148,53 0,00 0,00 148,53
8.731.462,67 76.524,24 0,00 8.807.986,91
6.510.101,29 155.632,53 0,00 6.665.703,82

Es dienen als Sicherheiten zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie aus Lieferungen und Leistungen die finanzierten und sicherungsübereigneten Objekte (Maschinen) mit einem Betrag von Höhe von TEUR 6.017.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 9.175,00 (Vorjahr: EUR 73.625,00).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 4.518 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (Arten):

• Mietverpflichtungen

• Leasingsverpflichtungen

• Versicherungen

• Wartungsverträge.

Die Miet- und Leasinggeschäfte wurden zum Zwecke der Verbesserung der Liquidität abgeschlossen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (ohne Auszubildende) waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 19
Angestellte 22
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 41

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jan Werwie, Konz (bis 12.9.2023) ausgeübter Beruf: allgemeine Geschäftsführung
Tobias Keppler, Tübingen ausgeübter Beruf: allgemeine Geschäftsführung
Marcel Zahner, Freidorf (Schweiz) ausgeübter Beruf: allgemeine Geschäftsführung

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden EUR - 319.099,76 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Konz, den 20. Februar 2024

Tobias Keppler

Marcel Zahner

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 254.012,23 0,00 0,00 0,00 254.012,23
254.012,23 0,00 0,00 0,00 254.012,23
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 173.148,43 3.952,32 0,00 0,00 177.100,75
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 476.119,33 63.701,77 10.359,05 0,00 529.462,05
649.267,76 67.654,09 10.359,05 0,00 706.562,80
903.279,99 67.654,09 10.359,05 0,00 960.575,03
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 250.139,78 3.511,25 0,00 0,00 253.651,03
250.139,78 3.511,25 0,00 0,00 253.651,03
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 131.767,70 9.739,08 0,00 0,00 141.506,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.093,75 47.599,92 6.217,00 0,00 378.476,67
468.861,45 57.339,00 6.217,00 0,00 519.983,45
719.001,23 60.850,25 6.217,00 0,00 773.634,48
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 361,20 4
361,20 4
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 35.593,97 41
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 150.985,38 139
186.579,35 180
186.940,55 184

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die werwie GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der werwie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der werwie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Ebenfalls vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im

• Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neu-Ulm, den 20. Februar 2024

ATC Unruh und Partner Treuhand- und Unternehmensberatungsgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Manfred Weydmann, Wirtschaftsprüfer

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