Hochzeit.de GmbH
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sten Uhlig seit 14.1.2019 | Geschäftsführer |
Frank Jürgen Arnold seit 14.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mobile Business Engine GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht mobile business engine GmbH für das Geschäftsjahr 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs A1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Mobile Business Engine GmbH (MBE1), geschäftsansässig Niederkasseler Lohweg 175 in 40547 Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister von Düsseldorf unter der Nummer HRB 85511, betreibt folgende Geschäfte: i. Zahlungsdienste a. Klassisches Carrier Billing (Bezahlen per Handyrechnung innerhalb der Ausnahmeregelung von § 2 Abs. 1 Nr. 11 ZAG) b. Reguliertes Carrier Billing (Bezahlen per Handyrechnung außerhalb der Ausnahmeregelung von § 2 Abs. 1 Nr. 11 ZAG) c. Geplant: Annahme und Abrechnung von Kartenzahlungen als Payment Facilitator d. Technische Zahlungsabwicklung/Anbindung von Zahlungsmethoden (z.B. PayPal) ii. Entwicklung und Betrieb von Spezialsoftware für Mobilfunkanbieter Traditionell ist das klassische Carrier Billing (Bezahlen per Handyrechnung) das Hauptgeschäftsfeld der MBE. Klassisches Carrier Billing ermöglicht den Kauf digitaler Waren und Dienstleistungen, die an digitale Endgeräte geliefert und auf diesen Endgeräten von den Endkunden genutzt werden. Das klassische Carrier Billing fällt unter Ausnahme des § 2 Absatz 1 Nr. 11 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) und kann deshalb im Rahmen der Schwellenwerte (EUR 50,- je Transaktion / EUR 300,- monatlich kumuliert je Endkunde) erbracht werden. Die Marktsituation und das Branchenumfeld ist im Bereich des Bezahlens per Handyrechnung seit Jahren durch eine sich stetig ändernde und verschärfte Regulierung (durch die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen) und einer daraus resultierenden Verunsicherung der Anbieter von Inhalten (der Kunden der MBE GmbH) gekennzeichnet. Im Geschäftsbereich „Entwicklung und Betrieb von Spezialsoftware für Mobilfunkanbieter“ konnte MBE den ersten Großkunden gewinnen und signifikantes Wachstum verzeichnen. Im Juni 2023 hat die MBE einen weitreichenden Rahmenvertrag mit der 1&1 Mobilfunk GmbH für den Betrieb einer Plattform für das Verarbeiten und Abrechnen von SMS, Telefonaten und Transaktionen im Mobilfunknetz abgeschlossen. Die Plattform fungiert dabei als technisches Gateway für 1&1, die damit allen Marktteilnehmern eine zentrale Stelle für die technische Abwicklung, das Reporting und die Abrechnung von A2P SMS, Premium-SMS, Premium-Voice und Direct Carrier Billing (Bezahlen per Handyrechnung) zur Verfügung stellen kann. A2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Carrier Billing verzeichnete MBE im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang des Zahlungsvolumens um ca. 4%. Da der Markt in 2023 dadurch gekennzeichnet war, dass verstärkt sog. Einzelkäufe getätigt wurden, ergab sich hieraus eine stärkere monatliche Volatilität in den Umsätzen. In einem allgemein durch strenge Regulierung gekennzeichneten Marktumfeld war insbesondere die Sensitivität der Netzbetreiber und Bundesnetzagentur gegenüber Endkundenbeschwerden ein zentraler wachstumsbegrenzender Faktor. Im Geschäftsbereich „Entwicklung und Betrieb von Spezialsoftware für Mobilfunkanbieter“ wurde zum Ende des zweiten Quartals ein Erlös von 400 TEUR realisiert durch den Verkauf einer Software-Lizenz der MBE Carrier Billing Plattform. Die weiteren Erträge aus diesem Geschäftsbereich teilen sich auf in eine monatliche Grundgebühr sowie volumenabhängige Einnahmen. Insgesamt generierte der Geschäftsbereich in 2023 763 TEUR Erträge und war damit der zentrale Wachstumsmotor der Gesellschaft. Die Erträge aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind im Vergleich zum Vorjahr um 11% auf 5.794 TEUR gestiegen. Das Gesamtergebnis des Jahres 2023 lag mit 164 TEUR deutlich über dem Vorjahr (42 TEUR). A3. Investitionen Im ersten Halbjahr 2023 wurde die Entwicklung der Wholesale-Plattform für Netzbetreiber fortgesetzt und mit der Fertigstellung der Plattform abgeschlossen. Eine Plattformlizenz wurde anschließend an die 1&1 Mobilfunk GmbH verkauft. Die vergebene Lizenz ist allerdings nicht exklusiv, sodass MBE grundsätzlich weitere Kunden für das entwickelte Produkt gewinnen kann. A4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Im Berichtszeitraum wurden keine Finanzierungsmaßnahmen durchgeführt; für 2024 sind keine entsprechenden Maßnahmen geplant. A5. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Jahresdurchschnitt 6 Mitarbeiter beschäftigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen Aufwendungen i.H.v. 619 TEUR für Personal an. B. Darstellung der Lage B1. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert: scroll
• Die sonst. Vermögensgegenstände reduzierten sich von 43 TEUR auf 35 TEUR • Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen von 1.996 TEUR auf 2.192 TEUR • Die sonstigen Verbindlichkeiten steigen von 36 TEUR auf 64 TEUR scroll
Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens ist stabil. B2. Finanzlage Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt 30,9% (Vorjahr 30,5%) und liegt somit über dem Branchendurchschnitt. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betragen zum Stichtag 63,2 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben zur Finanzierung an. Per Jahresultimo verfügt MBE über liquide Mittel i.H.v. 612 TEUR, die zur freien Verfügung der Gesellschaft stehen. Das treuhänderisch verwaltete Vermögen beträgt 569 TEUR. B3. Ertragslage Markt- und Regulierungsgegebenheiten haben sich in 2023 wenig verändert. Der Abschluss von Abonnements wird im Bezahlen per Handyrechnung durch den mandatorischen sog. „Netzbetreiber-Redirect“, wo Verbraucher vor Abschluss immer auf eine Autorisierungsseite der Netzbetreiber weitergeleitet werden müssen, signifikant erschwert. Die Alternative „Einmalkauf“, wo Verbraucher nur eine einzige Zahlung für einen zeitlich befristeten Zugang zu Inhalten wie Streaming- oder Gaming-Diensten leisten, ist hingegen aufgrund des konstanten Vermarktungsdrucks mit erhöhten Verbraucherreklamationen verbunden. In Verbindung mit den hohen Gebühren der Netzbetreiber stellt dies das Direct Carrier Billing als Bezahlmethode vor nicht unerhebliche Herausforderungen. Dementsprechend entwickelte sich der Umsatz im Kerngeschäftsfeld „Bezahlen per Handyrechnung“ in 2023 leicht rückläufig: von 5.225 TEUR im Vorjahr auf 5.031 TEUR. Dieser Umsatzrückgang konnte durch starke Zuwächse im neuen Geschäftsbereich „Entwicklung und Betrieb von Spezialsoftware für Mobilfunkanbieter“ mehr als kompensiert werden. Hier wurden mit dem gewonnen Großkunden 1&1 Mobilfunk GmbH Erträge i.H.v. 763 TEUR erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr wuchsen die Erträge somit insgesamt um 11%. Die Personalkosten sind aufgrund der Einstellung neuer Mitarbeiter um ca. 70,5% gestiegen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 216 TEUR (+74,0%) gestiegen. Wesentliche Faktoren waren hier Aufwände im Zusammenhang mit der Realisierung des 1&1-Projekts, gestiegene konzerninterne Umlagen sowie Kosten in Verbindung mit der Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von 6 auf 16 TEUR und die Abschreibungen von 5 auf 18 TEUR. Die MBE ist von den Kostenstrukturen sehr schlank und effizient aufgestellt. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Prognosebericht 1. Wirtschaftliches Umfeld Im Bereich der Zahlungsdienstleistungen fokussiert sich MBE auf die Akzeptanz von Online-Zahlungen in der EU. Händler im Nahabsatz sind zunächst keine relevante Zielgruppe. Das Online-Shopping in der EU nimmt weiter zu. Im Jahr 2021 wuchs der eCommerce europaweit (exkl. Vereinigtes Königreich) um 13% auf ein Volumen von insgesamt 588 Mrd. Euro; davon entfielen rund 370 Mrd. Euro (63%) auf den B2C-Bereich. Im Jahr 2022 haben 91% der Europäer zwischen 16 und 74 Jahren das Internet genutzt. Der Anteil der E-Shopper unter den Internet-Nutzern ist seit 2012 um mehr als 35 Prozent gestiegen, von 55% auf 75% im Jahr 2022. Weiteres Wachstum ist absehbar: sowohl der Anteil der Internetnutzer als auch der Anteil der Internet-Shopper und den Internet-Nutzern wird weiter steigen; darüber hinaus ist auch ein Anstieg der Häufigkeit des Internet-Shoppings sowie des durchschnittlichen Warenkorbwerts zu erwarten. Gerade im KMU-Segment gibt es dabei für Zahlungsdienstleister noch Wachstumschancen. In 2021 verzeichneten nur 20% der KMUs EU-weit eCommerce-Umsätze, wohingegen 43% der großen Firmen (250+ Mitarbeiter) Onlineabsatz verbuchen konnten. Die fortschreitende Verbreitung des eCommerce unter Firmen aller Größen wird grundsätzlich auch einen verstärkten Bedarf nach Zahlungsdienstleistern, die sich auf die Online-Akzeptanz von Zahlungen spezialisiert haben, mit sich bringen. Dabei ist es im Online-Bereich üblich, dass Händler mehrere Zahlungsdienstleister zur Akzeptanz von Zahlungen nutzen: sollte es bei einem Acquirer während des Bezahlprozesses zu Schwierigkeiten kommen, steht so direkt eine Alternative zur Verfügung. Somit operiert MBE in einem stark wachsenden Markt, in dem die Bereitschaft potenzieller Kunden, neue Anbieter auszuprobieren, vergleichsweise hoch ist. MBE fokussiert sich zunächst auf Anbieter digitaler Güter. Der Markt für digitale Güter ist einer der am schnellsten wachsenden Teilbereiche des eCommerce. Europaweit machen digitale Güter schätzungsweise zwischen 5% und 10% des gesamten eCommerce aus. Prognostizierte Wachstumsraten variieren zwischen 8 und 25 Prozent pro Jahr. Die genutzten Angebote sind oft gebündelte Produkte (z.B. eine Kombination aus Video- und Musik-Streaming, E-Books und Videospielen). Weitere Wachstumssegmente sind das eLearning und Virtual Reality-Dienste. Nachdem in den vergangenen Jahren der Markt durch Unsicherheit geprägt war, hat sich im 2. Halbjahr 2022 der Markt im Bereich digitaler Güter wieder positiver entwickelt. Die Anbieter digitaler Güter haben sich auf gegebene Marktstrukturen - auch durch Zusammenarbeit mit MBE GmbH - besser eingestellt und ihre Angebote angespasst, bzw. neue Produkte entwickelt. Inflation und Marktunsicherheiten (Krieg in der Ukraine, Zinsen) sind zwar immer noch präsent, jedoch können führende Anbieter im digitalen Bereich schneller Maßnahmen einleiten, ihre Angebote und Prozesse umzustellen und den Marktgegebenheiten anzupassen. 2. Entwicklung des Unternehmens MBE hat im Berichtszeitraum mehrere bereits in 2022 eingeleitete strategische Initiativen fortgesetzt bzw. abgeschlossen. Hierzu zählt zunächst und insbesondere die Fertigstellung der MNO Wholesale-Plattform, mit der MBE als One-Stop-Shop für Premium-Dienste (Zahlen per Handyrechnung, Premium-SMS und Premium-Voice) im Mobilfunkbereich ein neues Geschäftsfeld erschlossen hat. Hier konnte mit der 1&1 Mobilfunk ein Großkunde gewonnen werden, mit dem MBE einen weitreichenden Rahmenvertrag und verschiedene Einzelverträge abgeschlossen hat. Dieser garantiert MBE mittelfristig ein Basishonorar für den Betrieb der Plattform sowie verschiedene volumenabhängige Vergütungen. Mit diesem Standbein hat MBE einen wesentlichen Schritt zur Unabhängigkeit vom klassischen Carrier Billing getan, das nach wie vor das Kerngeschäft ausmacht. Eine weitere Initiative zur Diversifizierung des Produktportfolios ist die Erweiterung der angebotenen Bezahlverfahren. In 2023 wurden hierfür die Voraussetzungen geschaffen. Für 2024 ist zunächst die Einführung von Kartenzahlungen im zweiten Halbjahr vorgesehen. Darüber hinaus prüft MBE das Lastschriftgeschäft als eine weitere Option. MBE hat in 2023 weiter Personal aufgebaut, um diese Entwicklungen zu forcieren. In 2023 haben ein Experte für regulierte Zahlungsdienstleistungen, ein Prozessmanager im Premium-Mobilfunkbereich, ein Entwickler und ein Vertriebsinnendienstler das MBE-Team verstärkt. Anfang 2024 ist ein weiterer Entwickler hinzugekommen. Darüber hinaus ist eine Erweiterung des Customer Care-Teams geplant. II. Risikobericht MBE hat mit Betriebsaufnahme unter der Lizenz ein systematisches Risikomanagement umgesetzt, das im Risikomanagementhandbuch der Gesellschaft detailliert beschrieben ist. Es besteht aus den fünf Phasen „Risikoidentifizierung“, „Risikobewertung und -quantifizierung“, „Relevanz- & Kritikalitätseinstufung“, „Risikoüberwachung“ sowie „Ableitung und Umsetzung von Risikominderungsmaßnahmen“. Alle entsprechend des oben skizzierten Prozesses gemanagten Risiken sind im „Risikocontrolling-Tool“ (Excel-Datei) dokumentiert, inkl. den dazugehörigen risikoreduzierenden Maßnahmen. MBEs Risikoappetit bzw. Risikotragfähigkeit ist dabei so definiert, dass die Summe der Netto-Erwartungswerte der Risiken die Eigenmittel der MBE nicht übersteigen darf. (Der Netto-Erwartungswert eines Risikos ist definiert als seine Eintrittswahrscheinlichkeit multipliziert mit seinem Schadenswert unter Berücksichtigung von Risikominderungsmaßnahmen.) Die nachstehende Grafik zeigt die Bruttoverteilung der Risiken von MBE. "Brutto" bezieht sich in diesem Zusammenhang auf eine Bewertung ohne Berücksichtigung von Risikominderungsmaßnahmen. Im Jahr 2023 wurden von MBE insgesamt 15 kritische Risiken ermittelt. Davon waren elf Risiken, die bereits im Jahr 2022 identifiziert worden waren. Vier neue Risiken wurden im Jahr 2023 identifiziert: Verzögerung von Vermittlungsverträgen mit Netzbetreibern, Nicht-Materialisierung des 1&1-Vertrages, Haftungsrisiken des 1&1-Vertrages und steigende Anzahl von Endkundenbeschwerden. Der gesamte erwartete Bruttowert aller 15 Risiken beläuft sich auf 1.183.750 Euro. Die Risiken wurden weiter nach der Art der mit ihnen verbundenen Auswirkungen kategorisiert: Bei vier Risiken sind die primären Auswirkungen zusätzliche Kosten. Bei sieben Risiken sind Einnahmeverluste die Hauptauswirkung. Bei weiteren vier Risiken würden sich sowohl zusätzliche Kosten als auch Einnahmeverluste ergeben, wenn das Risiko eintritt. MBE hat während des gesamten Jahres 2023 ein aktives Risikomanagement betrieben und eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung des Erwartungswertes der identifizierten Risiken ergriffen. Die Netto-Risikoverteilung ist in der nachstehenden Grafik dargestellt: Durch die durchgeführten Maßnahmen hat sich die Zahl der Risiken in der höchsten Auswirkungskategorie von acht auf vier erhöht; die Zahl der Risiken in der zweithöchsten Kategorie ist von fünf auf sechs gestiegen; in der Kategorie zwischen 25 000 Euro und 100 000 Euro hat sich die Zahl der Risiken von zwei auf vier erhöht, und ein Risiko befindet sich jetzt in der Kategorie mit den geringsten Auswirkungen. Was die Eintrittswahrscheinlichkeit betrifft, so haben sich die Maßnahmen zur Risikominderung sogar noch stärker ausgewirkt. Alle bis auf drei Risiken befinden sich nun in der niedrigsten Kategorie mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 2,5 %; von den drei verbleibenden Risiken befindet sich eines in der zweitniedrigsten Kategorie mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 2,5 % und 10 %, und zwei in der zweithöchsten Kategorie mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 10 % und 30 %. Keines ist in der höchsten Kategorie über 30 %. Im Jahr 2023 wurden Schadensfälle in Bezug auf vier der 15 identifizierten Risiken registriert: Nichteinhaltung der Vorschriften durch Händler, Ausfall von Rechenzentren, Verzögerung von Vermittlerverträgen mit Netzbetreibern und zunehmende Zahl von Endnutzerbeschwerden. Die Verstöße von Händlern (Merchant Non-Compliance) und die Ausfallzeiten von Rechenzentren waren vergleichsweise gering: • Die Nichteinhaltung der Vorschriften durch die Händler bestand in zwei Fällen, in denen MBE-Kunden Affiliate-Marketing betrieben; Affiliate-Marketing wird bei Carrier Billing insbesondere mit betrügerischen Transaktionen in Verbindung gebracht; bei den beiden betroffenen Händlern konnten Betrüger insgesamt 767 Transaktionen durchführen, die 63 Endnutzer betrafen. Die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen des Vorfalls beliefen sich auf den entgangenen Bruttogewinn der betroffenen Händler, deren Zahlungsdienst sofort eingestellt wurde (insgesamt 1.000 Euro). Darüber hinaus führte der Vorfall zu einem erhöhten internen Aufwand für die Behebung des Problems (insgesamt 750 Euro) und hatte geringfügige Auswirkungen auf den Ruf (im Wert von 500 Euro). Der Gesamtschaden beläuft sich somit auf 2.250 Euro. • Die Ausfallzeit des Rechenzentrums bestand in einem Fall, in dem der Service von MBE für einen Zeitraum von insgesamt sechs Stunden und 54 Minuten nicht verfügbar war; dies verursachte einen Verlust von ca. 1.500 Euro an Transaktionsvolumen bzw. 75 Euro an Bruttogewinn und liegt damit deutlich unter der kritischen Risikogrenze; der Schaden des Ereignisses liegt sogar unter dem Schwellenwert für Einträge in die Verlustdatenbank von MBE (300 Euro). Die Verzögerung des Abschlusses der Agentenverträge ist auf regulatorische Anforderungen an die Aufnahme von Agenten zurückzuführen; unter anderem ist ein Führungszeugnis jedes Vorstandsmitglieds des jeweiligen Mobilfunkbetreibers sowie ein lückenloser Lebenslauf mit Nachweisen über alle Bildungsabschlüsse erforderlich. Bisher war es nicht möglich, diese von den verschiedenen Mobilfunkbetreibern zu erhalten. Dadurch ist ein entgangener Bruttogewinn von rund 50.000 Euro entstanden. Schließlich sah sich MBE aufgrund einer hohen Anzahl von Endkundenbeschwerden gezwungen, die Carrier Billing-Zahlung für einen seiner größten Kunden auszusetzen. Dies führte zu einem Verlust beim Bruttogewinn von etwa 16.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Verluste aus realisierten Risiken somit auf 68.325 Euro. Diese Verluste bestehen größtenteils aus entgangenen Einnahmen und wirken sich nicht direkt auf die Eigenmittel bzw. das regulatorische Kapital von MBE aus. Ein Risiko konnte im Berichtszeitraum erfolgreich aufgelöst werden: Das Risiko, dass der 1&1-Vertrag nicht zustande kommt, wurde mit dem Abschluss des 1&1-Rahmenvertrags vollständig gemindert. D. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Düsseldorf, den 02.05 2024 Mobile business engine GmbH 1 URL: http://www.mbe4.de/ BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
Mit Bescheid vom 16.09.2021 wurde der Gesellschaft von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen die Erlaubnis erteilt als Zahlungsdienste die Ausgabe von Zahlungsinstrumenten gemäß § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 5, 1. Alternative ZAG, die Annahme und Abrechnung (Acquiring) von Zahlungsvorgängen gemäß § 1 Absatz 1 Nummer 5, 2. Alternative ZAG und das Finanztransfergeschäft gem. § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 6 ZAG zu erbringen. Rechnungslegung Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff, §§ 264ff. und § 340 des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (Rech-ZahlV), sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB und gemäß § 340a Abs. 1 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Der Aufbau der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht seit der Genehmigungserteilung durch die BaFin vom 16.09.2021 der Formblattvorschrift für Zahlungsinstitute (RechZahlV). Im Berichtsjahr wurde die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend den Formblättern der RechZahlV berücksichtigt. Die Zuordnung der Vorjahreswerte wurde an die Formblätter der RechZahlV angepasst. Der Jahresabschluss wurde in EURO aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Gegenüber dem Vorjahr wurden die Methoden nicht geändert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften sowie den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung unter Beachtung der für Finanzdienstleistungsinstitute ergänzend zu beachtenden Vorschriften. Die Barreserve, die Forderungen an Kreditinstitute, die Forderungen an Kunden und die Sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken waren nicht erkennbar. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten verringert um Abschreibungen bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die bestehenden Verpflichtungen bzw. Risiken angemessen abzudecken. Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Kassamittelkurs umgerechnet. Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB und des § 253 Abs. 3 HGB. Zur Bildung von latenten Steuern besteht keine Verpflichtung. Posten zu latenten Steuern wurden daher nicht gebildet. II Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Das Anlagevermögen wird vollständig im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzt, außerplanmäßige Abschreibungen auf as Sachanlagevermögen wurden nicht vorgenommen. Forderungen Die Forderungen waren zum Bilanzstichtag in voller Höhe rechtlich entstanden. Es sind keine Forderungen durch Grundpfandrechte gesichert. Es bestehen keine Kommunalkredite. scroll
In den Forderungen gegenüber Kreditinstituten sind 569.451,43 EUR als Treuhandkonten gem. § 17 ZAG enthalten. In den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind 16.009,96 EUR Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Verbindlichkeiten a) Nennung der wesentlichen Verbindlichkeiten gem. § 29 Abs. 1 Nr. 3b RechZahlV scroll
b) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und mehr als fünf Jahren Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. c) Gesicherte Beträge Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht gesichert d) Rechtliche Entstehung Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten waren zum Bilanzstichtag rechtlich bereits entstanden e) davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es liegen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern vor f) davon aus Steuern Die Umsatzsteuer wurde noch nicht beglichen g) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Es liegen keine Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit vor Rückstellungen a) Steuerrückstellungen scroll
b) andere Rückstellungen scroll
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 100.000,00. Die Kapitalrücklage beträgt EUR 657.000,00 und der Gewinnvortrag EUR 148.651,10 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB i.H.v. EUR 500.900,45. Diese bestehen i.H.v. EUR 386.442,62 bis zu einem Jahr und i.H.v. EUR 114.457,38 über ein Jahr. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich aus Verpflichtungen im Bereich der IT-Systeme i.H.v. EUR 90.549,12, im Bereich Personalkosten i.H.v. EUR 317.420,90, den Mietverpflichtungen für die Geschäftsräume i.H.v. EUR 49.694,16 und den Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge i.H.v. EUR 43.236,27 zusammen. III Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Angabe gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 1d RechZahlV - die sonstigen betrieblichen Erträge (EUR 171.634,43) nach Formblatt 2 Position 7 setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im laufendem Geschäftsjahr in Höhe von EUR 67.094,12 angefallen (Vorjahr: EUR -5.647,00). Der Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Angabe gemäß § 29 Abs. 4 RechZahlV - die Anzahl der ausgeführten Zahlungsvorgänge, sowie das Zahlungsvolumen stellen sich wie folgt dar: scroll
IV Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 6 (davon eine Teilzeitkraft) Gesetzlicher Vertreter: 1. Herrn Frank Jürgen Arnold, Geschäftsführer, von § 181 BGB befreit 2. Herrn Sten Uhlig, Geschäftsführer, von § 181 BGB befreit Aufwendungen für Geschäftsführer Auf die Angabe wird gem. § 286 Abs. 3 HGB verzichtet Konzernzugehörigkeit Die mobile business engine GmbH wurde in den Konzernabschluss der net service AG einbezogen. Die net service AG hat ihren Sitz in Düsseldorf und auch dort den Konzernabschluss veröffentlicht. Gesamthonorar Die Aufwendungen gem. § 285 Nr. 17 HGB betragen EUR 20.000,00. Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, den 02.05.2024 Frank Jürgen Arnold sonstige Berichtsbestandteile
Frank Jürgen Arnold Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die mobile business engine GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der mobile business engine GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mobile business engine GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Düsseldorf, 15. Mai 2024 |
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Unternehmensberatung
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Großhandel mit Anstrichmitteln
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Herstellung von Wärmepumpen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Prüfmaschinen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Traditionelle, komplementäre und alternative medizinische Tätigkeiten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Unternehmensberatung
Vermittlung von Arbeitskräften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Vermittlung von Arbeitskräften
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Unternehmensberatung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit nicht elektrischen Haushaltsgeräten, Haushaltswaren aus Metall sowie sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern a. n. g.
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Herstellung von Isolatoren und Isolierteilen aus Keramik
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Vermittlung von Arbeitskräften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Online-Kommunikationsdienste
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen