SozialStärken gGmbH - gemeinnützige Gesellschaft für angewandte und partizipative Sozial- und Gesundheitsforschung
Selbe AdressePostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des Sozialwesens
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Kettner seit 10.1.2024 | Prokura |
Thomas Weber seit 7.9.2018 | Geschäftsführer |
Kai Falke seit 7.9.2018 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ingenieurbau Altmark GmbHStendalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen Die Ingenieurbau Altmark GmbH mit Firmensitz in Stendal ist ein Hochbauunternehmen mit einer über 60-jährigen Firmengeschichte. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Stahlbeton-, Mauerwerks- und Montagebau und kann auf repräsentative Projekte im Wirtschafts- und Gewerbebau sowie der Errichtung kompletter Wohnanlagen in ganz Deutschland verweisen. Die Ingenieurbau Altmark GmbH stützt sich auf ein erfahrenes Team von Mitarbeitern. Deren Motivation, persönliches Engagement, handwerkliches Können und langjährige Erfahrung sind die Grundlage für die erfolgreiche Arbeit mit den Auftraggebern und Investoren. Sowohl als Rohbaufirma, als auch als Generalunternehmer oder sogar als Generalübernehmer beweist die IBA GmbH hohe Leistungsfähigkeit auch über Bundesländergrenzen hinaus. Großen Wert legen wir auf Aus- und Weiterbildung unserer Nachwuchskräfte, getreu dem Motto "Bau deine Zukunft mit uns!". Auch in diesem Jahr bilden wir wieder folgende Berufe aus: • Beton- und Stahlbetonbauer/-in • Maurer/-in 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Volkswirtschaft kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. So ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Volkswirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Bauindustrie litt weiterhin an den gestiegenen Baukosten und dem Fachkräftemangel. Insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen machten sich im Hochbau bemerkbar. Der sonst in der Baukonjunktur als Treiber dastehende Wohnungsneubau erlitt auch im Jahr 2023 nur ein kleines Plus in der Bruttowertschöpfung um 0,2 %. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Der Auftragsbestand befand sich auf niedrigerem Niveau wie im Jahr 2022. Die im Jahresdurchschnitt beauftragte Bausumme betrug ca. 28 Mio. Euro netto bzw. ein Vorrat von 8 Monaten. Bezogen auf die zur Verfügung stehenden eigenen gewerblichen Arbeitskräfte (im Durchschnitt 29) ergibt das einen Auftragsbestand je Beschäftigten von ca. 966 T€. Damit lag der Auftragsvorlauf über dem Branchendurchschnitt und sicherte durchgängig eine Auslastung. Die Aufträge verteilten sich auf stabile Auftraggeber und beinhalten hauptsächlich den Geschosswohnungsneubau. Die Umsatzerlöse waren aufgrund von abgeschlossenen Großprojekten im laufenden Jahr gegenüber 2022 höher ausgefallen. Da der überwiegende Teil der schlüsselfertigen Bauvorhaben eine Bauzeit von 14 bis 24 Monaten beinhaltet, sind im Jahr 2023 die Umsatzerlöse deutlich angestiegen. Die Umsatzerlöse waren im laufenden Jahr mit 43.230 T€ gegenüber 2022 mit 35.356 T€ höher ausgefallen. 2.3 Ertragslage 2023 hat sich die Ertragssituation vor Ertrag-Steuern im operativen Baugeschäft weiter auf gutem Niveau stabilisiert und kann als gut eingeschätzt werden. Bei einem Jahresergebnis vor Ertrag-Steuern von 3.130 T€ in 2023 und von 872 T€ in 2022, bedeutet das eine Steigerung um 259 %. Verantwortlich ist hauptsächlich die wie zum Punkt 2.2 dargestellte gesteigerte Größe der Umsatzerlöse von ca. 7.874 T€, die aus dem Abschluss mehrerer Bauvorhaben im Geschäftsjahr resultieren und zu einer Reduzierung der unfertigen Bauvorhaben führen. Weiterhin konnten die Tariferhöhungen von ca. 2,7 % vollkommen im Jahresergebnis kompensiert werden. 2.4 Finanzlage/ Vermögenslage Die Eigenkapitalquote beträgt 76,10 % (Vj. 71,69 %). Die Liquidität entspricht trotz hoher Forderungsfinanzierung zum Stichtag in etwa dem Vorjahresniveau. Für das laufende Geschäft wurde der zur Verfügung stehende Kreditrahmen nicht benötigt. Sämtliche Geschäftsvorgänge wurden über Barguthaben abgewickelt. Auch der Ausgleich der Steuerzahlungen ist aus der vorhandenen Liquidität ohne Probleme möglich gewesen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten immer innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu begleichen. Aufgrund der sehr guten Liquiditätslage waren wir auch im Geschäftsjahr 2023 in der Lage Skontoerträge in Höhe von 370 T€ (372 T€ in 2022) zu erwirtschaften. 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung des Unternehmens erfolgt überwiegend durch die Kostenrechnung und die Ermittlung der Umsatzrendite vor Ertragssteuern je Bauvorhaben unter Berücksichtigung von Verwaltungskostenumlagen. Die Umsatzrendite auf Basis des Betriebsergebnisses (EBIT-Marge) ist im Geschäftsjahr von 2,2 % auf 6,4 % gestiegen. 2.6 Gesamtaussage Insgesamt kann man unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als sehr gut einschätzen. 3. Prognosebericht Die Betriebe des Bauhauptgewerbes konnten das zweite Jahr in Folge den baugewerblichen Umsatz im Hochbau nicht steigern, sondern erwirtschafteten 7,8 % weniger Umsatz im Vergleich zum Jahr 2022. Wobei der Wohnungsbau - das derzeitige Hauptgeschäftsfeld der Ingenieurbau Altmark GmbH - dabei einen Wert von -11,5 % ausmacht. Die Baubranche sieht sich für 2024 eher schlecht aufgestellt, diese erwartet einen weiteren deutlich abgeschwächten Verlauf. Die Prognose der Bauwirtschaft ist von mehreren politischen, sozialen und ökonomischen Faktoren abhängig, so zum Beispiel die Wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie, die Zinspolitik der EZB, die Baukosten und Materialknappheit, all diese Punkte sind zum derzeitigen Stand noch nicht vollständig abschätzbar. In den von unseren Unternehmen zur Zeit bedienenden Ballungsregionen Potsdam, Schleswig-Holstein (Lauenburg, Quickborn, Glinde), Magdeburg und Rostock besteht auch in den kommenden Jahren erheblicher Wohnraumbedarf. So konnten wir in den oben genannten Regionen auf unsere zuverlässigen Auftraggeber zurückgreifen, zum Beispiel die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, wo wir bereits ein konkretes Bauvorhaben verhandeln. Weitere Bauverträge werden in Kürze zur Unterschrift gelangen, z.B. das schlüsselfertige Bauvorhaben in Malente. Der gegenwertig vertraglich abgesicherte Auftragsbestand bzw. Restbauvolumen per 30.04.2024 beträgt ca. 27 Mio. Euro. Das entspricht einem Auftragsbestand von 8 Monaten. Die Ertragssituation wird sich ähnlich wie im Jahr 2022 gestalten. Die ersten Vergaben und insbesondere die der Schwerpunktgewerke für unsere laufenden Objekte werden immer herausfordernder, konnten jedoch bereits positiv vollzogen werden. Im Vergleich zu den Vorjahren besteht die aktuelle Herausforderung darin, die anstehenden Projekte schnell zu einem Ausführungsbeginn voranzutreiben, damit die entsprechenden Subunternehmergewerke und gewerblichen Mitarbeiter gebunden sind. 4. Chancen und Risiken Entsprechend unserer abzuarbeitenden Bausumme sind wir als Unternehmensleitung dazu angehalten entsprechende Ressourcen zu schaffen. Im Eigenleistungsbereich gilt es neben den eigenen gewerblichen Mitarbeiterstamm, der aufgrund der Altersstruktur von Jahr zu Jahr geringer wird, weiterhin auch die Kapazitäten der Rohbaufirmen konstant zu halten bzw. punktuell zu verstärken. So konnten wir z.B. für die Region Quickborn eine weitere Rohbaufirma für uns gewinnen. Die Bewerbungsphase vor allem für unseren Ausbildungszweig "Beton- und Stahlbetonbauer/-in" ist positiv angelaufen, so konnten wir bereits zwei Ausbildungsverträge abschließen. Aufgrund von guten Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen gibt es nur eine sehr geringe Arbeitskräftefluktuation im Unternehmen. In Anbetracht eines immer schärferen Wettbewerbs um Fachkräfte gilt es weiterhin am guten Image des Unternehmens zu arbeiten. Eine wichtige Rolle dabei spielt die eigene Berufsausbildung für gewerbliche, aber auch ingenieurtechnische Mitarbeiter mit einer entsprechenden Firmenbindung. Bei erfolgreicher Prüfung werden alle Auszubildenden übernommen. Auf eine ausgewogene und abgesicherte Subunternehmerleistung in Schwerpunktgewerken ist bereits bei der Angebotsabgabe zu achten. Nur durch unser stabiles und jahrelang gewachsenes Subunternehmer Netzwerk sind wir in der Lage die vereinbarten Bauaufgaben qualitäts- und termingerecht abzuarbeiten. Da die vorhandenen personellen Ressourcen begrenzt sind, arbeiten wir aktuell daran die Digitalisierung gewisser Abläufe und Prozesse im Unternehmen zu verbessern. So konnten wir bereits ein Programm für die Lohnzeiterfassung integrieren, was die Gleitarbeitszeit der angestellten Mitarbeiter einfacher dokumentieren lässt. Des Weiteren sind wir dabei weitere Softwarelösungen, die uns den Alltag im Büro und auf unseren Baustellen erleichtern, so zum Beispiel KI-basierte Planungstools oder ein Verwaltungstool für unsere Maschinen und prüfpflichtige Betriebsmittel, einzuführen. Letzteres wurde im April 2024 in Betrieb genommen. Die witterungsbedingten "Schlechtwettertage" in den Wintermonaten waren im Vergleich zu den anderen Jahren deutlich höher ausgefallen. Durch entsprechende Vereinbarungen in den Bauherrenverträgen sind keine Vertragstermine gefährdet. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Auch die derzeitige Verunsicherung in der Wirtschaft durch politische, soziale und ökonomische Faktoren ist in diesen Überlegungen berücksichtigt worden. Durch die Geschäftsleitung wurden entsprechende Vorkehrungen vor allem im Einkauf von Baumaterialien getroffen, so z.B. beim Abschluss von Rahmenverträgen für die gesamte Bauzeit. Derzeit sind sämtliche Baustellen im "normalen" Abarbeitungszeitplan. Risiken wurden nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht bewertet. Prozessrisiken sowie erforderliche Wertberichtigungen wurden vorgenommen. Rückstellungen wurden in ausreichender Höhe gebildet.
Stendal, den 07.06.2024 gez. Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023Ingenieurbau Altmark GmbH, StendalAllgemeine Hinweise Das Unternehmen ist unter der Firma Ingenieurbau Altmark GmbH mit Sitz in Stendal im Handelsregister von Stendal unter der Handelsregisternummer HRB 26096 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden • Anteilsrechte • Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt. Soweit zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, ist dies im Rahmen der Erläuterung der Finanzanlagen dargelegt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Es erfolgte eine retrograde Ermittlung der Herstellungskosten durch Gegenüberstellung der im Geschäftsjahr erzielten Verkaufspreise und der genannten Kosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte sind entsprechend § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB von den Vorräten mit dem erhaltenen Nennbetrag abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst, soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist. Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Für die eigenen derzeit in Anspruch genommenen Avallinien wurden Grundbuchschulden in Höhe von TEUR 5.000 gestellt. Davon werden zum Bilanzstichtag für die selbst in Anspruch genommenen Avale TEUR 67 und für die durch die Gesellschafterin in Anspruch genommenen Avale TEUR 0 tatsächlich besichert. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Gesetzliche Rücklagen Im Posten werden ausgewiesen:
• Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Überstundenabgeltungen, Sonderzahlungen und Tantiemen, ausstehende Lieferantenrechnungen, Gewährleistungsverpflichtungen, Jahresabschlusskosten und unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind • in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 1) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. • in Höhe von TEUR 831 (Vj. TEUR 1.230) zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Haftungsverhältnisse Aus Haftungsverhältnissen aus der Bestellung Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten TEUR 5.000 Im Rahmen der Haftung für fremde Verbindlichkeiten wird eine gemeinsame Avallinie mit der Gesellschafterin gesichert. Hierfür wurden von beiden Unternehmen Grundsicherheiten in Form von zwei Gesamtgrundschulden über insgesamt TEUR 5.000 auf Grundstücke beider Gesellschaften gestellt. Zum Abschlussstichtag beträgt die Inanspruchnahme der Avallinie durch die Gesellschafterin TEUR 0. Neben der vorgenannten Haftung für fremde Verbindlichkeiten sichern die selben Gesamtgrundschulden auch die eigene Avallinie, deren Sicherung ebenfalls vermerkt ist. Aufgrund der Höhe der gesicherten Eventualverbindlichkeiten und der guten Ertragslage bei der Gesellschafterin erscheint eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis unwahrscheinlich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 540 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 216 auf solche gegenüber verbundenen Unternehmen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsaufwand in Höhe von EUR 250,31 (Vj. EUR 315,91) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Herr Bau-Ing. MSc. Thomas Weber Herr Dipl.-Ing. Uwe Bahr (bis 30. September 2023) Herr Dipl.-Ing. (BA) Roland Kettner (vom 01. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen, da die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung durch Rückrechnung Rückschlüsse auf Gehälter der einzelnen Geschäftsführer zulässt. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der MIB Märkische Ingenieur Bau GmbH, Wriezen einbezogen.
Stendal, den 07. Juni 2024 gez. Geschäftsführung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ingenieurbau Altmark GmbH, Stendal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ingenieurbau Altmark GmbH, Stendal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ingenieurbau Altmark GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. Juni 2024 RN
REVISION NORD GMBH & Co. KG
Donnevert, Wirtschaftsprüfer Bulla, Wirtschaftsprüfer |
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