Allegion Immobilien GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Dr. Kuhn seit 12.1.2021 | Geschäftsführer |
Andreas Dr. Köhn seit 12.1.2021 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LAB1886 GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die LAB1886 GmbH, eingetragen im Handelsregister (HRB 759823 des Amtsgerichts Stuttgart), mit Sitz in der Epplestraße 225 in 70567 Stuttgart, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2019 erfolgt nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG). Von den Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Die LAB1886 GmbH, ehemals Daimler X GmbH, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 12.10.2016 als Zwölfte Vermögensverwaltungsgesellschaft DVB mbH gegründet und am 09.02.2017 im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Am 26.10.2017 wurde die Umfirmierung von Daimler X GmbH in LAB1886 GmbH im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Die LAB1886 GmbH war bis zum 01.08.2018 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB alt), Stuttgart. Die Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, wurde mit Eintragung ins Handelsregister am 04.10.2018 rückwirkend zum 01.08.2018 auf die Daimler AG, Stuttgart verschmolzen. Am 12.10.2018 wurden die Anteile an der LAB1886 GmbH im Rahmen einer Sacheinlage von der Daimler AG in die Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB neu) (bis zum bis 18. Mai 2020: LEONIE CORP DVB GmbH), Stuttgart eingebracht. Gegenstand des Unternehmens ist die Identifikation, Bewertung, Konzeption und Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Mobilität sowie auf Gebieten, welche die vorgenannten Tätigkeiten ermöglichen bzw. unterstützen, insbesondere hinsichtlich Datentransfer, -speicherung und -verarbeitung sowie Softwareentwicklung, ferner die Erbringung von Planungs-, Beratungs- und sonstige Dienstleistungen auf den vorgenannten Gebieten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Geschäftsjahr ist Kalenderjahr. Angaben, die in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, werden alle im Anhang aufgeführt. Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet, so dass sich bei Additionen geringfügige Abweichungen ergeben können. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der DVB neu zum 31.12.2019 und 31.12.2018 sind Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Sinne von § 42 Abs. 3 GmbHG. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Basis der Annahme einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") erstellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Soweit die beizulegenden Zeitwerte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird gemäß § 255 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungskosten- abzüglich linearer Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer, die anhand des Daimler-Anlagenklassenkatalogs festgelegt wird, angesetzt. Bewegliche geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital wurden gem. § 255 Abs. 3 Satz 1 HGB nicht als Herstellungskosten aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zu den Ausgabebeträgen ausgewiesen, wie sie für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag Aufwand darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Erwartete künftige Preis- und Kostensteigerungen bis zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Rückstellungen betreffen alle ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken gemäß § 249 HGB. Die Verbindlichkeiten wurden zu Erfüllungsbeträgen passiviert, deren Restlaufzeiten allesamt unter einem Jahr betragen. C. Angaben zur Bilanz (1) Anlagevermögen Das Anlagevermögen besteht aus Sachanlagen in Form von Betriebs-und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 2.137 (Vorjahr TEUR 2.765) und technische Anlagen und Maschinen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 47) sowie immaterielle Vermögensgegenstände in Form von Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen in Höhe von TEUR 134 (Vorjahr TEUR 152). Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung angesetzt. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. In den Abschreibungen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. (2) Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.153 (Vorjahr TEUR 2.286) - davon gegenüber der Gesellschafterin Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB neu) in Höhe von EUR 0, gegenüber der Daimler AG in Höhe von TEUR 1.215 - enthalten überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.484 (Vorjahr TEUR 1.823) und die Umsatzabgrenzungen für noch nicht fakturierte Ausgangsrechnungen in Höhe von TEUR 657 (Vorjahr TEUR 454). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr TEUR 52) resultieren im Wesentlichen aus den Guthaben von Prepaid-Kreditkarten zum Abschlussstichtag über TEUR 54 (Vorjahr TEUR 41) sowie aus Steuererstattungsansprüchen gegenüber der Daimler AG in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr TEUR 7). Sämtliche Forderungen haben einen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und bestehen gegenüber verbundene Unternehmen. (3) Guthaben bei Kreditinstituten Es existieren Guthaben in Höhe von insgesamt TEUR 53 (Vorjahr TEUR 25) bei der Deutschen Bank AG, Stuttgart, in welchem auch das Stammkapital der LAB 1886 GmbH in Höhe von TEUR 25 enthalten ist. (4) Aktive Rechnungsabgrenzungen Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 0) wurde im Wesentlichen für Aufwendungen gegenüber Dritten gebildet. Mit TEUR 24 betrifft dieser Sachverhalt überwiegend versicherungstechnische Aspekte, welche wirtschaftlich dem Folgejahr zuzuordnen sind. (5) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der LAB1886 GmbH über TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25) wurde am 30.01.2017 in voller Höhe eingezahlt und wird weiterhin auf dem Geschäftskonto bei der Deutschen Bank AG, Stuttgart, unterhalten. Die Kapitalrücklage der LAB1886 GmbH beläuft sich auf TEUR 500, ebenfalls unverändert zum vorigen Geschäftsjahr. Der Verlust des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 1.601 (Vorjahr TEUR 2.527) wurde im Rahmen des mit der Daimler AG bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages übernommen. (6) Rückstellungen Im Berichtsjahr wurden Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 935 gebildet (Vorjahr TEUR 3.143). Dieser Posten beinhaltet personelle Rückstellungen für Entgeltzahlungen in Höhe von TEUR 357 (Vorjahr TEUR 767) sowie Urlaubs- und Sozialabgaben in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr TEUR 347), sonstige Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 400 (Vorjahr TEUR 2.001), Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 0) und Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 21). (7) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber diversen Lieferanten betragen TEUR 245 (Vorjahr TEUR 18) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (8) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.767 (Vorjahr TEUR 1.582), welche überwiegend aus dem IC-Konto gegenüber der Daimler AG aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (9) Sonstige Verbindlichkeiten Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus abzuführender Lohnsteuer in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr TEUR 114) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (10) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.589 (Vorjahr TEUR 12.456) entfallen im Wesentlichen auf die Tätigkeitsbereiche für Konzeption und Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Mobilität, sowie auf Gebieten, welche die vorgenannten Tätigkeiten ermöglichen bzw. unterstützen. (11) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 239 (Vorjahr TEUR 27) bestehen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 217 (Vorjahr TEUR 20) sowie aus anderen periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 6), welche aus dem vergangenen Geschäftsjahr resultierten. (12) Materialaufwand Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 528 (Vorjahr TEUR 2.731) unterteilt sich in Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 487 (Vorjahr TEUR 2.669) sowie in Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und bezogene Waren in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr TEUR 62). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten größtenteils Kosten für Fremdprogrammierung und Software in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr TEUR 45) sowie bezogene Leistungen für Aufträge in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr TEUR 1.084). (13) Personalaufwand Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 6.441 (Vorjahr TEUR 5.627) unterteilt sich in den Aufwand für Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 5.531 (Vorjahr TEUR 4.784), sowie in soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 911 (Vorjahr TEUR 843). Auf die Aufwendungen für die Altersvorsorge entfallen TEUR 470 (Vorjahr TEUR 317). (14) Abschreibungen Im Berichtsjahr wurden auf die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Abschreibungen in Höhe von TEUR 486 (Vorjahr TEUR 382) vorgenommen. (15) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.909 (Vorjahr TEUR 6.205) beinhalten insbesondere nicht fertigungsbezogene Fremdleistungen in Höhe von TEUR 1.836 (Vorjahr TEUR 2.096), Aufwendungen für Gutachten, Beratung, Auskünfte und Honorare in Höhe von TEUR 1.323 (Vorjahr TEUR 1.491), Mietkosten in Höhe von TEUR 1.280 (Vorjahr TEUR 1.089), Kosten für den IT-Betrieb und Support durch Dritte in Höhe von TEUR 540 (Vorjahr TEUR 141) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 245), welche aus dem vergangenen Geschäftsjahr resultieren. (16) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr TEUR 64) bestehen aus Intercompany - Gebühren und Zinsaufwendungen, welche von der Daimler AG im Rahmen des gewährten Darlehens erhoben werden. E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 359. F. Sonstige Angaben Anzahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr 2019 wurden im Durchschnitt 72 (Vorjahr 53) angestellte Mitarbeiter beschäftigt, davon 69 Vollzeit- und 3 Teilzeitbeschäftigte. Geschäftsführung Die Gesellschaft wird durch einen Geschäftsführer oder durch zwei Prokuristen (Gesamtprokura) vertreten. Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr im Handelsregister eingetragen: Bis 30.09.2020: Martin Ebrahimchel (CEO), Stuttgart Robert Janzek (CFO), Berlin Die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Gesellschaftsverhältnisse Die Beteiligungsverhältnisse stellten sich zum 31. Dezember 2019 wie folgt dar: Die Daimler AG, Stuttgart, ist über die Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB neu) mit 100% an der Gesellschaft beteiligt. Die Daimler AG stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die DAG verzichtet aus Wesentlichkeitsgründen auf eine Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss. Der mit der Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB alt), Stuttgart, zum 31. Dezember 2019 bestehende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, der im Rahmen der Verschmelzung von der DVB alt auf die Daimler AG übergegangen ist, ist, mit Ablauf des 31. Dezember 2019, gekündigt worden. Ein neuer Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag ist zum 1. Januar 2020 mit der Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB neu), Stuttgart, abgeschlossen worden, welcher am 29. Januar 2020 ins Handelsregister eingetragen worden ist. Nachtragsbericht Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) weltweit weiter aus (Coronavirus-Pandemie). Dies wird negative Auswirkungen auf die Vermögens- Finanzlage und Ertragslage haben, deren Ausmaß derzeit noch nicht abgeschätzt werden kann. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im Lagebericht. Am 18.06.2020 wurde von der Gesellschaftervollversammlung beschlossen die LAB1886 GmbH zum 01.01.2021 zu verschmelzen. Daher besteht aktuell ein konzerninternes Mergers&Acquisitons-Projekt, welches eine Verschmelzung der Gesellschaft auf eine andere Konzerngesellschaft als Ziel hat.
Stuttgart, den 30. November 2020 LAB1886 GmbH Robert Janzek Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Gründung Die LAB1886 GmbH (im Folgenden auch kurz "LAB" genannt), wurde am 12. Oktober 2016 als zwölfte Vermögensverwaltungsgesellschaft DVB mbH gegründet. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 9. Februar 2017. Die Umfirmierung in die Daimler X GmbH wurde am 14. Februar 2017 beschlossen und am 9. März 2017 in das Handelsregister eingetragen. Eine weitere Umfirmierung in die LAB1886 GmbH wurde am 6. Oktober 2017 beschlossen und am 26. Oktober 2017 in das Handelsregister eingetragen. Die LAB1886 GmbH war bis zum 01.08.2018 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB alt), Stuttgart. Die Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, wurde mit Eintragung ins Handelsregister am 04.10.2018 rückwirkend zum 01.08.2018 auf die Daimler AG, Stuttgart verschmolzen. Am 12.10.2018 wurden die Anteile an der LAB1886 GmbH im Rahmen einer Sacheinlage von der Daimler AG in die Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB neu) (bis zum bis 18. Mai 2020: LEONIE CORP DVB GmbH), Stuttgart eingebracht. Der mit der Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB alt), Stuttgart, zum 31. Dezember 2019 bestehende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag ist, mit Ablauf des 31. Dezember 2019, gekündigt worden. Ein neuer Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag ist zum 1. Januar 2020 mit Daimler Vermögens- und Beteiligungsgesellschaft mbH (DVB neu), Stuttgart, abgeschlossen worden, der am 29. Januar 2020 ins Handelsregister eingetragen worden ist. 1.2. Geschäftszweck, Geschäftsmodell und Entwicklung Gegenstand des Unternehmens ist die Identifikation, Bewertung, Konzeption und Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Mobilität sowie auf Gebieten, welche die vorgenannten Tätigkeiten ermöglichen oder unterstützen, insbesondere hinsichtlich Datenspeicherung, -transfer, -verarbeitung sowie Softwareentwicklung, ferner die Erbringung von Planungs-, Beratungs- und sonstige Dienstleistungen auf den vorgenannten Gebieten. Diese bietet die LAB für alle Konzerngesellschaften der Daimler AG an. Ebenfalls wurden im Geschäftsjahr 2019 Leistungen an weitere, nicht dem Daimler Konzern angehörigen Unternehmen, angeboten und abgeleistet. Die LAB betreibt seit 2017 Standorte in Stuttgart und Berlin. 1.3. Steuerungssystem Die finanzielle Steuerung der LAB erfolgt generell nach der Cost-Plus-Methode, d.h. über die entstehenden Vollkosten hinaus wird den Kunden ein geringfügiger Gewinnaufschlag verrechnet. Die Steuerungskennzahlen werden grundsätzlich monatlich ermittelt und im Rahmen der relevanten Gremien wie Gesellschaftervollversammlung und Geschäftsführersitzung berichtet. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingung: Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2019 gekennzeichnet durch ein leichtes Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte BIP war nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutschen Exporte verloren an Wachstumsdynamik und stiegen nur noch um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Für die internationalen Automärkte war 2019 ein herausforderndes Jahr, wobei der europäische PKW-Markt sein Vorjahresniveau leicht übertreffen konnte. Geschäftsverlauf: Die LAB1886 GmbH kann im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz in Höhe von 12.589 TEUR (VJ: 12.456 TEUR) und ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von -1.601 TEUR (VJ: -2.526 TEUR) vorweisen. Die Mitarbeiterzahlen haben sich zum Bilanzstichtag um 7,57% erhöht. 2.1. Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage hat sich trotz des im Vergleich zum Vorjahr geringeren Umsatzwachstums durch den Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge sowie der deutlich geringeren Materialaufwendungen verbessert, die nicht durch den deutlichen Anstieg des Personalaufwands und den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgeglichen wurden.
Umsatzerlöse Der Umsatz liegt in 2019 mit TEUR 12.589 (Vorjahr: TEUR 12.456) auf Vorjahresniveau mit einem Anstieg um +1%. Der minimale Umsatzanstieg resultiert mit TEUR 133 aus vollendeten Projektabschlüssen neuer Projekte aus Lieferungen und Leistungen im Inland (TEUR 12.531, i. Vj. TEUR 12.431) und im Ausland (TEUR 21, i. Vj. TEUR 0). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 239 (Vorjahr TEUR 27) bestehen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 217 (Vorjahr TEUR 20) sowie aus anderen periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 6). Materialaufwand Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 528 (Vorjahr TEUR 2.731) unterteilt sich in Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 487 (Vorjahr TEUR 2.669) sowie in Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und bezogene Waren in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr TEUR 62). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten größtenteils Kosten für Fremdprogrammierung und Software in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr TEUR 45) sowie bezogene Leistungen für Aufträge in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr TEUR 1.084). Personalaufwand Die Belegschaft der LAB1886 GmbH ist zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr um 10,76% (Angestellte 72, i. Vj. Angestellte 65) angewachsen. Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 6.441 (Vorjahr TEUR 5.627) unterteilt sich in den Aufwand für Löhne und Gehälter TEUR 5.531 (Vorjahr TEUR 4.784), sowie in soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge TEUR 911 (Vorjahr TEUR 843). Auf die Aufwendungen für die Altersvorsorge entfallen TEUR 470 (Vorjahr TEUR 316). Der Personalaufwand stieg um 14,47%. Die Zunahme des Personalaufwandes ist, neben dem Anstieg aus Gehalt und damit einhergehend dem Anstieg aus zusätzlicher Urlaubsvergütung sowie aus gesetzlichen sozialen Abgaben, weiterhin auf einen Anstieg im Rahmen von bezahlter Mehrarbeit sowie auf die Erhöhung der Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Abschreibungen Der Zugang an Anlagen im Geschäftsjahr 2019 i.H.v. TEUR 312 ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.082 gesunken (2018 TEUR 1.394) und betrifft zum größten Teil die Anschaffung von IT Equipment (TEUR 291) und Software (TEUR 21). Dem gegenüber steht allerdings eine höhere Abschreibung auf das Anlagevermögen in Elöhe von TEUR 486, welche TEUR 104 höher ausfällt als im Vorjahr (2018 TEUR 382). Der Anstieg der Abschreibungen resultiert aus den Anlagenzugängen des Geschäftsjahres 2018, welche größtenteils erst ab der zweiten Hälfte des Jahres 2018 aktiviert wurden. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.909 (Vorjahr TEUR 6.205) beinhalten insbesondere nicht fertigungsbezogene Fremdleistungen in Höhe von TEUR 1.836 (Vorjahr TEUR 2.096), Aufwendungen für Gutachten, Beratung, Auskünfte und Honorare in Höhe von TEUR 1.323 (Vorjahr TEUR 1.491), Mietkosten in Höhe von TEUR 1.280 (Vorjahr TEUR 1.089) sowie Kosten für den IT-Betrieb und Support durch Dritte in Höhe von TEUR 540 (Vorjahr TEUR 141). Finanzergebnis Das Finanzergebnis ergibt sich vor allem aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Zinsergebnis um TEUR 1 verbessert. 2.2. Finanzlage Grundsätze Finanzierung und Liquiditätsbetrachtung Eine Kontokorrentkreditlinie bei der Daimler AG wird beantragt bzw. in Anspruch genommen, wenn die laufenden Einzahlungen aus den Forderungen aus den erbrachten Serviceleistungen nicht ausreichend sind, um die Auszahlungen zu decken. Dies tritt nur dann ein, wenn ein zeitlicher Versatz zwischen Ein- und Auszahlungen entsteht (unterschiedliche kreditorische und debitorische Zahlungsbedingungen). Darüber hinaus wird die Kreditlinie dann in Anspruch genommen, wenn aufgrund noch nicht finalisierter Leistungsvereinbarungen für bereits erbrachte Leistungen die korrespondierenden Umsätze abgegrenzt, aber noch nicht fakturiert werden können. Die Liquidität der LAB 1886 GmbH und ihre Fähigkeit, den laufenden externen Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Lohn und Gehalt nachzukommen, sind direkt von der Begleichung der Rechnungen an die Gesellschaften des Daimler Konzerns sowie der Bereitstellung von Kreditlinien der Daimler AG abhängig. Eine Kontokorrentkreditlinie auf dem Intercompany Konto der Daimler AG über Mio. EUR 6 wurde für die LAB 1886 GmbH für das Geschäftsjahr 2019 eingerichtet. Zum Bilanzstichtag weist das Intercompany-Konto bei der Daimler AG eine Verbindlichkeit in Höhe von Mio. EUR 2.766 aus (Vorjahr: Verbindlichkeit i.H.v. Mio. EUR 1.582). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit ist durch den Zahlungsmittelzufluss aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR -1.601 bestimmt. Erläuterung Investitionen Im regelmäßigen Geschäftsbetrieb fallen Investitionen insbesondere für Betriebs- und Geschäftsausstattung an. Vor allem wird in die Ausstattung für neue Arbeitsplätze und IT-Hardware investiert. Ein Großteil der beschafften Betriebs- und Geschäftsausstattung wird direkt im Jahr der Anschaffung über die Regelungen für geringwertige Wirtschaftsgüter aufwandswirksam. Die Investitionen betreffen insbesondere fest verbundene Mietereinbauten sowie sonstige Ausstattung und sind im Sachanlagevermögen der Gesellschaft ausgewiesen. Ein Großteil an Desinvestitionen wurde 2019 für die Mieteinbauten umgesetzt im Rahmen des Verkaufes des Hangars. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der LAB1886 GmbH liegt mit TEUR 4.588 um TEUR 794 unter dem Vorjahresniveau.
Aktivseitig ist das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen gesunken. Ursächlich hierfür sind höhere Abschreibungen des bestehenden Anlagevermögens, Desinvestitionen, Investitionen sowie geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Passivseitig ist ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstigen Verbindlichkeiten zu verzeichnen, allerdings sind die Rückstellungen aufgrund geringerer Rückstellungen für offene Lieferscheine gesunken. Dies ist auf das gesunkene Projektvolumen im 2. Halbjahr zurückzuführen. Dadurch entsteht eine niedrigere Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht, Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 3.1. Prognosebericht Nachdem im November 2019 ein Auftrag des Board of Management der Mercedes Benz AG, Stuttgart, an die LAB erging eine ergebnisoptimale Transformation mit dem Ziel der zeitnahen Loslösung von DAG-Budgets zu starten, wurde ein rigides Kostenprogramm zur Steigerung der Effizienzen aufgesetzt. Außerdem zeichnete sich durch diesen Beschluss ab, dass die Umsatzerlöse, welche in der operativen Planung für das Geschäftsjahr 2020 aufgezeigt wurden, nicht gehalten werden können und mit massiven Umsatzrückgängen zu rechnen ist. In der operativen Planung für das Geschäftsjahr 2020 wurde von einem Umsatz von Mio. EUR 19,5 und einem Ergebnis von Mio. EUR 0,1 ausgegangen. Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit aus (Coronavirus-Pandemie). Dies wird ebenfalls negative Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Der Umsatz wird demzufolge deutlich unterhalb des Vorjahres liegen. 3.2. Chancen- und Risikobericht Aufgrund der oben genannten Punkte sind die Chancen der LAB1886 GmbH gering. Allerdings könnte durch die Öffnung der Gesellschaft noch weitere externe Projekte gewonnen werden. Auftraggeber der LAB1886 GmbH sind überwiegend verbundene Unternehmen des Daimler-Konzerns. Insoweit besteht eine große Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage des Konzerns, der strategischen Ausrichtung innerhalb des Konzerns sowie vom operativen Bedarf der konzerninternen Auftraggeber der Gesellschaft. Durch die aktuellen Effizienzprogramme des Daimler Konzerns bestehen Risiken hinsichtlich der Beauftragungsdauer laufender Projekte und der Beauftragung neuer Projekte. Auch bestehen Risiken aufgrund der operativen Verluste. Zum Halbjahr 2020 zeigt sich bereits ein massiver Umsatzrückgang. Zum Halbjahr 2020 konnte ein Umsatz in Höhe von Mio. EUR 1,5 erzielt werden aus dem ein Ergebnis in Höhe von Mio. EUR -2,7 resultiert. 3.3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Am 18.06.2020 wurde von der Gesellschaftervollversammlung beschlossen die LAB1886 GmbH zum 01.01.2021 zu verschmelzen. Daher besteht aktuell ein konzerninternes Mergers&Acquisitons-Projekt, welches eine Verschmelzung der Gesellschaft auf eine andere Konzerngesellschaft als Ziel hat.
Stuttgart, den 30. November 2020 LAB 1886 GmbH Robert Janzek Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LAB1886 GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LAB1886 GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LAB1886 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 30. November 2020 KPMG
AG
Michael Oliver Mokler, Wirtschaftsprüfer Andreas Gerd Gebert, Wirtschaftsprüfer |
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