Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 6571
Eingetragen
8.9.1992
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Verarbeitung, Im- und Export von Kunststoffen, Reparatur und Herstellung von branchentypischen Maschinen und Baugruppen sowie Handel mit Kunststoffund Bauprodukten.

Historie

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Management

NameRolle
Mark Bauder
seit 23.1.2018
Geschäftsführer
Tim Bauder
seit 23.1.2018
Geschäftsführer
Jan Bauder
seit 23.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
256.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paul Bauder GmbH

Bernsdorf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Bestätigungsvermerk

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenab­hängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem voll­ständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

          "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlust­rechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lage­bericht der Paul Bauder GmbH, Bernsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahres­abschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beur­teilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

          Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und recht­liche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs­legungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

          Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, ver­mittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Stuttgart, 5. April 2007

Ernst & Young AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

 

 

 

Glück                          Schuster

Wirtschaftsprüfer         Wirtschaftsprüferin

Bilanz

AKTIVA 31.12.2005
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen 2.775.343,15 2.165
davon Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
EUR 147.271,00 (Vj. TEUR 163)
davon Technische Anlagen und Maschinen EUR 1.409.715,00
(Vj. TEUR 1.774)
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
EUR 176.097,00 (Vj. TEUR 229)
davon geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
EUR 1.042.260,15 (Vj. TEUR 0)
II. Finanzanlagen 1.246.360,97 1.248
4.021.704,12 3.413
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.737.058,49 1.385
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.975.678,24 3.418
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen
EUR 4.392.484,16 (Vj. TEUR 3.211)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 53.796,23 63
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 3
10.788.237,08 8.282
PASSIVA 31.12.2005
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256
II. Gewinnvortrag 2.007.081,33 412
III. Jahresüberschuss  2.186.455,97 1.595
4.449.537,30 2.263
B. RÜCKSTELLUNGEN 426.900,00 408
C. VERBINDLICHKEITEN 5.911.799,78 5.611
davonVerbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
EUR 5.204.321,65 (Vj. TEUR 5.200)
   
10.788.237,08 8.282

Gewinn- und Verlustrechnung

2005
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 7.808.996,17 6.194
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.294.666,96 1.160
b) Soziale Abgaben 264.184,06 258
1.558.851,02 1.418
3. Abschreibung auf Sachanlagen 489.131,61 575
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.417.286,45 2.499
   
5.465.269,08 4.492
5. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 11.481,19 6
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.758,64 0
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 24.546,64)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.050,00 1
35.189,83 5
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.378.916,92 1.707
9. Steuern vom Ertrag 182.921,69 102
10. Sonstige Steuern 9.539,26 10
192.460,95 112
   
11. Jahresüberschuss  2.186.455,97 1.595

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

 

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaf­fungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraus­sichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlage­güter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahres­abschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Gering­wertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Es werden alle steuerlich zulässigen Abschreibungsmöglichkeiten genutzt.

Bei den Finanzanlagen werden die Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für Reparaturmaterial wurde zum Bilanzstichtag ein Festwert gebildet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die selbst erstellten fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Material­gemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Die Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Eine verlustfreie Bewertung ist in allen Fällen gewährleistet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berück­sichtigung angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

 

Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschrei­bungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

 

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben TEUR 7 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 4.336 solche gegen Gesellschafter.

 

Guthaben bei Kreditinstituten

Über Bankguthaben in Höhe von TEUR 18 kann nicht frei verfügt werden, da das Guthaben als Avalsicherheit dient.

 

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 5.200 solche gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht gesichert.

 

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, erhaltene Investitionszulagen sowie konzerninterne Weiterbe­lastungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Fremd-reparaturen, Ausgangsfrachten, Energiekosten und  Konzernumlagen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind :

Gerhard Bauder, Stuttgart

Paul-Hermann Bauder, Stuttgart

 

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer

30

Angestellte

11

 

41

Auszubildende

6

 

47

 

Gesellschafter

Gesellschafterin ist die Paul Bauder GmbH & Co. KG, Stuttgart, mit einer in voller Höhe einbezahlten Stammeinlage von EUR 256.000,00.

 

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Bauder GmbH, Stuttgart, einbezogen.

Stuttgart, im März 2007

Die Geschäftsführung

 

Entwicklung des Anlagevermögens 2006
           
Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2006 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR EUR
 -. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.393,17 0,00 0,00 0,00 136.393,17
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.887.472,21 0,00 0,00 0,00 1.887.472,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.255.138,57 35.610,10 0,00 0,00 5.290.748,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.067.293,64 33.220,68 26.585,59 0,00 1.073.928,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.042.260,15 0,00 0,00 1.042.260,15
8.209.904,42 1.111.090,93 26.585,59 0,00 9.294.409,76
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.248.425,97 0,00 0,00 0,00 1.248.425,97
9.594.723,56 1.111.090,93 26.585,59 0,00 10.679.228,90
Kumulierte Abschreibungen       Buchwerte
1.1.2006 Zugänge Abgänge 31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
 -. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.393,17 0,00 0,00 136.393,17 0,00 0,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.724.618,21 15.583,00 0,00 1.740.201,21 147.271,00 162.854,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.481.449,57 399.584,10 0,00 3.881.033,67 1.409.715,00 1.773.689,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 838.716,64 73.964,51 14.849,42 897.831,73 176.097,00 228.577,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 1.042.260,15 0,00
6.044.784,42 489.131,61 14.849,42 6.519.066,61 2.775.343,15 2.165.120,00
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.015,00 1.050,00 0,00 2.065,00 1.246.360,97 1.247.410,97
6.182.192,59 490.181,61 14.849,42 6.657.524,78 4.021.704,12 3.412.530,97

 

Lagebericht

1.       Geschäft und Rahmenbedingungen

Als 100 % Tochter der Paul Bauder GmbH & Co. KG, Stuttgart, stellt die Gesellschaft Kunststoffbahnen her, die ausschließlich über die Muttergesellschaft und deren Tochter­gesellschaften im Ausland vertrieben werden.

Im Jahr 2006 wurde die Talsohle in der Bauwirtschaft durchschritten. Neben dem Anziehen der Baukonjunktur wirkte sich auch die für den Bau günstige Witterung  bis in den Dezember   hinein positiv auf die Absatzentwicklung aus.

Die vom Industrieverband Kunststoff- Dach- und Dichtungsbahnen e.V. (DuD) veröffent­lichten Statistiken weisen für Deutschland einen Mengenzuwachs von fast 7 % aus. Es konnten im vergangenen Jahr 22,3 Mio. m2 Kunststoffbahnen in den Markt verkauft werden (Quelle: Dachbaumagazin).

 

2.       Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Im Jahr 2006 konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden. Dieser Umsatzsteigerung liegt eine Mengensteigerung bei den Dachbahnen zugrunde. Diese außergewöhnliche Mengen­steigerung war aufgrund der Exportaktivitäten der Muttergesellschaft möglich.

Obwohl sich der Produktmix auch im Jahr 2006 noch einmal verbesserte, ist der prozentuale Rohstoffeinsatz gestiegen. Dieser Anstieg begründet sich durch Preiserhöhungen bei Roh­stoffen, die nicht in ausreichender Weise an den Markt weitergegeben werden konnten.

Diese Leistungssteigerung konnte mit nur geringfügig gestiegenen Personalkosten bewältigt werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind teilweise proportional zum Umsatz gestiegen.

Die Vertriebs- und Einkaufsaktivitäten, optimaler Rohstoffeinsatz, weitere Leistungssteiger-ungen in der Produktion und nicht zuletzt die Optimierung der Prozesse führten dazu, dass das Vorjahresergebnis übertroffen werden konnte. Das Unternehmen beschäftigte im Jahr 2006 47 Mitarbeiter.

 

3.       Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

4.       Risikobericht

Das Risiko, dass die vom Unternehmen hergestellten Produkte durch Wettbewerbsprodukte grundsätzlich substituiert werden (z. B. durch umweltpolitische Gesetzgebung), ist zurzeit nicht erkennbar.

Beständiges Risiko bleibt die Preispolitik des Wettbewerbs. Da das Unternehmen jedoch permanent an dem Ziel arbeitet, Kostenführer bei gleichzeitig bestem Produktmix zu sein, kann dieses Risiko das Ergebnis zwar negativ beeinflussen, den Bestand des Unternehmens jedoch nicht gefährden.

 

5.       Prognosebericht

Das Unternehmen erwartet weiterhin eine positive Mengenentwicklung im europäischen Ausland.

Die wesentlichen Unsicherheiten für das Jahr 2007 liegen in der Rohertragsentwicklung. Dabei wird es entscheidend sein, inwieweit es dem Unternehmen möglich ist, am Markt höhere Preise durchzusetzen und Rohstoffpreiserhöhungen abzuwehren.

Dies soll erreicht werden durch eine weitere Mengensteigerung mit einem verbesserten Produktmix. Darüber hinaus sollen weitere Kostensenkungen dazu beitragen, das Vorjahres­ergebnis zu wiederholen oder sogar zu verbessern.

Stuttgart, im März 2007

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