Steinhauser
GmbH
Ravensburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2011
Lagebericht
Lagebericht der Steinhauser GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011
A. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft
Die Steinhauser GmbH ist mit dem Großhandel,
Import und Export von Fruchtsaftkonzentraten und
Fruchtpürees jeder Art als Zulieferer von Halbware
für die Fruchtsaftindustrie tätig. Der
Schwerpunkt liegt dabei auf dem Handelsgeschäft im
deutschen und europäischen Raum. Die Gesellschaft ist
darüber hinaus das Mutterunternehmen der Steinhauser
Gruppe, die in fast allen Hauptapfelanbauländern mit
Produktionsstätten und in den USA mit einem weiteren
Handelsunternehmen vertreten ist. In Deutschland
zählten auch im Geschäftsjahr 2010/2011 die
größten Fruchtsaft/Nektar- und
Fruchtsaftgetränkehersteller als auch Hersteller von
Kindernahrungsmittel zu unseren Kunden.
Die Fruchtsaftbranche konnte im Jahr 2011 ein
Umsatzplus von etwa 5 Prozent erreichen. Die Situation ist
nach wie vor von insgesamt steigenden Kosten geprägt.
Während die Energie-, Rohstoff- und Rohwarenpreise in
den letzten Jahren kontinuierlich einem Aufwärtstrend
folgten, konnten diese Kosten nur teilweise an den
Handel weitergegeben werden. Die notwendig gewordenen
Preiserhöhungen haben zu einem Rückgang in der
Menge geführt. Die Verbraucher in Deutschland
reagierten sehr preissensibel mit einem Rückgang des
Verbrauchs. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt nach einer stetig
rückläufigen Entwicklung in den letzten Jahren
noch bei 35 Litern Fruchtsaft und Fruchtnecktar sowie
Gemüsesaft- und nektar.
Die Preise für das saure polnische
Apfelsaftkonzentrat haben sich, bedingt durch eine
unterdurchschnittliche Ernte, steil nach oben entwickelt.
Da unsere polnische Tochtergesellschaft Steinhauser Polska
Sp.z.o.o. ein sehr niedriges Produktionsvolumen aufwies,
konnte die Gesellschaft nicht an dieser Entwicklung
partizipieren. Auch die Verkäufe italienischer Ware
gingen gegenüber dem Vorjahr aufgrund insgesamt
geringerer Produktionsvolumina der C.A.S. S.p.A. erkennbar
zurück.
2. Umsatz- und Ertragsentwicklung
Trotz steigender Preise beim Kernprodukt
Apfelsaftkonzentrat verringerten sich die Umsatzerlöse
im Geschäftsjahr 2010/2011 von TEUR 6.970,2 auf TEUR
5.781,9.
Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf eine
nicht ausreichende Versorgung der Gesellschaft mit Waren
aus den beiden Produktions-Tochterunternehmen Steinhauser
Polska Sp.z.o.o. und C.A.S. S.p.A.
zurückzuführen. Verursacht wurde dies
insbesondere durch eine mangelnde Ausstattung an
Finanzierungsvolumina mit der Folge, dass die
benötigte Menge an Rohstoffen nicht eingekauft werden
konnte.
Infolge des Umsatzrückgangs verschlechterte sich
das Jahresergebnis vor Abschreibungen auf - TEUR 431,8
(Vorjahr: - TEUR 272,8). Darüber hinaus belasten die
erforderlichen Abschreibungen auf die Beteiligungen an den
Tochtergesellschaften Steinhauser Polska Sp.z.o.o. und
C.A.S. S.p.A. das Ergebnis mit TEUR 12.502,9.
3. Produktion
Die Gesellschaft ist ein reines Handelsunternehmen
und unterhält keine eigenen Produktionsstätten.
Die Produktionsstätten der Steinhauser Gruppe sind als
rechtlich selbstständige Unternehmen tätig.
4. Beschaffung
Bei der Beschaffung der Handelswaren wird in erster
Linie auf Waren aus den Produktionsgesellschaften der
Steinhauser-Gruppe zurückgegriffen. Daneben erfolgt
die Versorgung über Gruppenfremde Lieferanten
insbesondere aus Bezugsländern wie Ungarn, Baltische
Länder, Iran, China etc.
Die Ware wird hauptsächlich im
Streckengeschäft an unsere europäischen Kunden
verkauft. Unsere Fremdlieferanten werden daher ständig
im Hinblick auf Ihre Produktqualität und ihre
Termintreue überprüft und klassifiziert.
Aufgrund der eingeschränkten Produktionsvolumina
in den europäischen Produktionsstätten der Gruppe
konnte die Versorgung mit Handelsware nicht im
erforderlichen Maße erfolgen.
5. Investitionen
Investitionen wurden im Geschäftsjahr keine
durchgeführt. Die von der Steinhauser GmbH genutzten
Räumlichkeiten sowie die Betriebsausstattung werden
vollständig gepachtet.
6. Finanzierungsmaßnahmen
Die Gesellschaft verfügte bis zum Vorjahr
über eine gute Eigenkapitalausstattung
(Eigenkapitalquote 50,4%), was insbesondere durch die in
der Vergangenheit vorgenommene Thesaurierung der
Jahresergebnisse erreicht wurde. Durch den weiteren
operativen Verlust in 2010/2011 und insbesondere durch die
außerplanmäßige Abschreibungen auf die
Beteiligungsansätze der Tochtergesellschaften
Steinhauser Polska Sp.z.o.o. und C.A.S. S.p.A. wurde das
Eigenkapital vollständig aufgezehrt und es wird zum
30.6.2011 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
in Höhe von TEUR 4.493,3 ausgewiesen.
Die Finanzierung der Gesellschaft basiert damit im
Wesentlichen auf der Fremdkapitalfinanzierung durch
Kreditinstitute in Höhe von TEUR 5.093,6. Daneben
haben die Gesellschafter weitere Darlehen an die
Steinhauser GmbH in Höhe von TEUR 1.229,4
gewährt.
7. Personal- und Sozialbereich
Der Personalbestand der Gesellschaft wurde im
Wirtschaftsjahr 2010/2011 auf sehr niedrigem Niveau
fortgeführt.
8. Umweltschutz
Für die Gesellschaft als Handelsunternehmen mit
ausschließlicher Bürotätigkeit sind keine
besonderen Umweltschutzmaßnahmen veranlasst.
B. Darstellung der Lage
1. Vermögenslage
Die Vermögenssturktur der Steinhauser GmbH ist
insbesondere durch die außerplanmäßige
Abschreibung der Beteiligungsansätze der Steinhauser
Polska Sp.z.o.o. und der C.A.S. S.p.A. geprägt. Im
Vorjahr wurden die Beteiligungsansätze noch als
werthaltig angesehen, da ein im Vorjahr in Auftrag
gegebenes Fortführungsgutachten nach IDW S6 zu dem
Ergebnis gekommen war, dass mit dem zugrundeliegenden
Konzept der Turnaround geschafft und zukünftig
wieder positive Überschüsse erzielt werden
könnten. Auch ein weiteres Gutachten nach IDW S6 kam
zu einer positiven Fortführungsprognose für den
Fall, dass in ausreichendem Maße Finanzierungsvolumen
bereitgestellt wird. Die jüngere Entwicklung hat
jedoch gezeigt, dass hiervon weder in Polen noch in Italien
auszugehen ist. Durch die Abschreibungen reduzierte sich
das Finanzanlagevermögen von TEUR 8.742,9 im Vorjahr
auf TEUR 591,0 zum 30.6.2011.
Danach verbleiben im Wesentlichen noch Forderungen
gegen verbundene Unternehmen, von deren Werthaltigkeit
trotz Wertberichtigung der Beteiligungsansätze
ausgegangen wird.
2. Finanzlage
Das Eigenkapital wurde durch den Verlust im
Berichtsjahr vollständig aufgezehrt und es wird zum
30.6.2011 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
in Höhe von TEUR 4.493,3 ausgewiesen. Die Finanzierung
der Gesellschaft beruht damit im Wesentlichen auf
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die zum
Stichtag einen Saldo in Höhe von TEUR 5.093,6
einnehmen. Zum anderen bestehen Gesellschafterdarlehen in
Höhe von TEUR 1.229,4.
Zur teilweisen Rückführung der bestehenden
Verbindlichkeiten wurde im Geschäftsjahr 2011/12 die
Beteiligung an der Steinhauser Inc. veräußert.
Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführungen zu den
Ereignissen nach dem Stichtag.
3. Ertragslage
Die Ertragslage ist ebenfalls durch die hohen
außerplanmäßigen Abschreibungen der
Beteiligungsansätze geprägt. Auch aus operativer
Sicht konnte 2010/2011 nicht das gewünschte Ergebnis
erzielt werden, was insbesondere an der
eingeschränkten Versorgung durch die
Produktionsgesellschaften der Steinhauser-Gruppe und
andererseits durch den geringen finanziellen Spielraum zur
Vorfinanzierung von Handelswaren bedingt war. Dies
führte dazu, dass die zur Deckung der Gemeinkosten
erforderlichen Handelsvolumina nicht erzielt werden
konnten.
4. Darstellung zur Entwicklung und zur Lage des
Unternehmens
Die Lage des Unternehmens stellt sich schwierig dar,
einerseits da nur wenig eigenes Geschäft
aufgrund eingeschränkter
Finanzierungsmöglichkeiten gemacht werden kann und
andererseits weil sich die Hauptlieferanten, d.h. die
Tochterunternehmen in Polen und Italien, selbst in sehr
schwieriger Lage befinden.
Die Entwicklung der Gesellschaft hängt
maßgeblich an der Entwicklung der genannten
Tochterunternehmen. Da wir deren
Sanierungsmöglichkeiten zwischenzeitlich für
deutlich eingeschränkt halten, sehen wir es als
erforderlich an, diese Tochtergesellschaften zu
schließen oder zu verkaufen.
C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der
künftigen Entwicklung
Die Entwicklung der Steinhauser GmbH im abgelaufenen
Berichtsjahr hat gezeigt, dass die geplanten
Maßnahmen zur Sicherstellung der
Unternehmensfortführung nicht in ausreichendem
Maße gegriffen haben und eine Fortführung der
operativen Tochtergesellschaften nicht mehr sinnvoll
erscheint.
Die aus diesem Grund auch vorzunehmende
außerplanmäßige Abschreibung führte
zum Ausweis eines nicht durch Eigenkapital gedeckten
Fehlbetrags. Wir halten den Fehlbetrag durch stille
Reserven insbesondere im Beteiligungsansatz der Steinhauser
Inc. und durch Darlehen der Gesellschafter bzw. weiterer
nahestehende Personen gedeckt. Dennoch besteht ein
erhebliches Going-Concern-Risiko.
Daneben ist die Gesellschaft im Rahmen ihrer
unternehmerischen Tätigkeit auch mit operativen
Risiken konfrontiert. Insbesondere Nachfrageschwankungen
aber auch Schwankungen im Erntevolumen können sich auf
die Entwicklung der Ertragslage sowohl positiv als auch
negativ auswirken.
Darüber hinaus ist der Fortbestand der
Produktionsgesellschaften der Steinhauser-Gruppe ungewiss.
Eine adäquate Warenversorgung die bislang aus diesen
Quellen im Wesentlich gewährleistet wurde ist damit
nicht mehr gesichert.
D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB
1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Schluss des Geschäftsjahres
Noch im Juni 2011 wurde die Deloitte & Touche
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Düsseldorf,
mit der Erstellung eines Sanierungsgutachtens nach IDW S 6
beauftragt. In dem Gutachten wurde eine positive
Fortführungsprognose für die Gesellschaft
bescheinigt unter der Voraussetzung, dass eine ausreichende
Finanzierung der Tochterunternehmen in Italien und Polen
erreicht wird. Zwischenzeitlich ist hiervon weder für
die Steinhauser Polska Sp.z.o.o. noch für die C.A.S.
S.p.A. auszugehen. Für die Steinhauser Polska
Sp.z.o.o. führte dies sogar zur Eröffnung des
Insolvenzverfahrens. Die Anteile an der Steinhauser Inc.
wurden im Juni 2012 vollständig veräußert.
Im September 2011 ist Herr Martin Steinhauser als
Geschäftsführer der Steinhauser GmbH
zurückgetreten.
2. Voraussichtliche Entwicklung
Wie bereits dargestellt, bestehen erhebliche Risiken
für den Fortbestand der Gesellschaft, diese kommen aus
den Tochterunternehmen in Italien und Polen.
Wir beabsichtigen deswegen, die Tochterunternehmen in
Polen, Italien und auch USA zu schließen oder zu
verkaufen. Damit wäre der Unternehmung die wesentliche
Basis für das operative Geschäft entzogen. Wir
werden deswegen den Personalbestand nahezu vollständig
zurückfahren, eine Liquidation der Gesellschaft ist
mittelfristig möglich.
3. Forschung und Entwicklung
Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die
Gesellschaft nicht tätig.
4. Zweigniederlassungen
Es bestehen keine eingetragenen Zweigniederlassungen.
5. Tochtergesellschaften
Die Gesellschaft hält Beteiligungen an drei
Tochtergesellschaften.
C.A.S S.p.A.
Die Entwicklung der CAS S.p.A. Castagnaro (VR),
Italien, ist erneut negativ. Das Jahresergebnis
beläuft sich auf - TEUR 5.094,2.
Steinhauser Polska S.p.z.o.o.
Das Jahresergebnis der Steinhauser Polska Sp.z.o.o.
beläuft sich für das abgelaufene
Geschäftsjahr auf -TPLN 7.455,6.
Steinhauser Inc.
Die Steinhauser Inc., Framingham, USA, hat das
Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem
Jahresüberschuss von TUSD 652,1 nach Steuern
abgeschlossen.
Unterzeichnung des Lageberichts
Ravensburg, im Juni 2012
Steinhauser GmbH
(Geschäftsführung)
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2011
EUR |
30.6.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
590.986,55 |
8.742.910,89 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1,00 |
1,00 |
| II.
Finanzanlagen |
590.985,55 |
8.742.909,89 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.351.538,92 |
7.986.113,06 |
| I.
Vorräte |
300.448,14 |
163.911,92 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.045.589,33 |
7.818.784,25 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
400.446,76 |
473.308,43 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
5.501,45 |
3.416,89 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
6.103,65 |
13.305,25 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
4.493.329,13 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
11.441.958,25 |
16.742.329,20 |
Passiva
|
|
30.6.2011
EUR |
30.6.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
8.441.401,43 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
2.600.000,00 |
2.600.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
5.841.401,43 |
6.114.152,64 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
12.934.730,56 |
272.751,21 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
4.493.329,13 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
232.922,85 |
252.460,96 |
| C.
Verbindlichkeiten |
11.209.035,40 |
8.048.466,81 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
11.209.035,40 |
8.048.466,81 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
11.441.958,25 |
16.742.329,20 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2010 bis 30.
Juni 2011
I.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und
Verlustrechnung liegen die Vorschriften der §§
266 und 275 Abs. 2 HGB zugrunde.
Änderungen in den Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundlagen ergaben sich durch die erstmalige
Anwendung des Handelsgesetzbuches in der Fassung des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai
2009 gemäß Art. 66 EGHGB. Eine Anpassung der
Vorjahreszahlen erfolgte entsprechend Art. 67 Abs. 8 S.2
EGHGB nicht.
Die erstmalige Anwendung der neuen Vorschriften des
BilMoG führten zu einer Anpassung bei den
Pensionsrückstellungen. Diese wurden gem. § 253
Abs. 2 S.2 HGB anhand der Projected Unit Credit Methode
(PUC-Methode) unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes
von 5,13% berechnet. Im Vorjahr wurde der Wert der
Pensionsrückstellungen noch nach dem steuerlichen
Teilwertverfahren unter Verwendung eines
Rechnungszinssatzes von 6% ermittelt.
Der Umstellungseffekt in Höhe von insgesamt
TEuro 45,5 wird unter Bezug auf das Wahlrecht des Art. 67
Abs. 1 S. 1 EGHGB auf einen Zeitraum von 15 Jahren
verteilt. Der Umstellungseffekt auf den 1. Juli 2010 wurde
als außerordentlicher Aufwand in Höhe von TEuro
3,0 erfasst (Art. 67 Abs. 7 EGHGB).
Im Übrigen kommen folgende Bilanzierungmethoden
unverändert zur Anwendung:
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind
mit den Anschaffungskosten, vermindert um
planmäßige Abschreibung, angesetzt. Die
Gesellschaft hält mit Ausnahme von in Vorjahren
erworbenen geringwertigen Wirtschaftsgütern kein
Sachanlagevermögen.
Die Anteile an den verbundenen Unternehmen sind mit
den Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein Ansatz
zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag
erforderlich war.
Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet,
soweit nicht ein Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert
am Bilanzstichtag erforderlich war.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag
und Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag
bilanziert. Bei den Forderungen wurde das Kreditrisiko
durch eine Einzelwertberichtigung berücksichtigt; eine
Pauschalwertberichtigung war nicht veranlasst.
Vermögensgegenstände und Schulden in
fremder Währung wurden grundsätzlich mit dem
jeweiligen Tageskurs bewertet. Sofern der Kurs am
Bilanzstichtag niedriger bzw. höher lag, erfolgte die
Umrechnung bei Vermögensgegenständen mit dem
niedrigeren, bei Schulden mit dem höheren Kurs. Davon
abweichend wurden erstmals kurzfristige Forderungen und
Verbindlichkeiten mit dem Stichtagskurs umgerechent, bei
währungsgesicherten Kursen mit dem Sicherungskurs. Bei
Vorlage deckungsgleicher Geschäfte wurden geschlossene
Positionen gebildet.
Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von
über einem Jahr wurden erstmals mit
laufzeitadäquaten Zinssätzen lt. Deutscher
Bundesbank abgezinst. Im Vorjahr erfolgte die Abzinsung
noch pauschal mit 4%. Der Umstellungseffekt in Höhe
von TEuro 12,6 wird als a.o. Aufwand ausgewiesen.
Die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten wurden mit dem Nominalbetrag bzw.
Erfüllungsbetrag umgerechnet. Bei
Währungsforderungen/-verbindlichkeiten, erfolgte die
Umrechnung mit dem Devisengeld-/briefkurs vom
Bilanzstichtag.
II.
Bilanzerläuterungen
1. Anlagevermögen
Bezüglich der Entwicklung des
Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.07.2010
bis 30.06.2011 und dessen Zusammensetzung zum 30.06.2011
wird auf den Bruttoanlagenspiegel (Anlage 2) verwiesen.
2. Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen zum
30. Juni 2011 eine 95,01 %-ige Beteiligung am
Stammkapital der C.A.S. S.p.A. Castagnaro, Italien, eine
100 %-ige Beteiligung an der Steinhauser Inc., Framingham,
USA, eine 100 %-ige Beteiligung an der Steinhauser
Polska, Sp. z.o.o., Warschau, Polen, sowie eine 6,25 %-ige
Beteiligung am Stammkapital der Agrifruit Ronchesana
S.R.L., Zevio, Italien.
3. Ausleihungen
Als sonstige Ausleihungen wurden bis zum Vorjahr noch
die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zur
Deckung der Pensionsverpflichtungen ausgewiesen. Mit
erstmaliger Anwendung des BilMoG wurden diese
Ansprüche mit den Pensionsverpflichtungen saldiert.
4. Vorräte
Die Vorräte enthalten ausschließlich
Warenbestände in Höhe von Euro 300.448,14.
5. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Fälligkeiten ergeben sich aus folgender
Aufstellung:
Art der Forderung
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
zum
30.06.2011
|
kleiner 1 Jahr
|
größer 1 Jahr
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
290,0
|
290,0
|
0,0
|
gegenüber
verbundenen Unternehmen
|
5.190,0
|
5.190,0
|
0,0
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
565,5
|
165,1
|
400,4
|
Summe
|
6.045,5
|
5.645,1
|
400,4
|
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von 4.553,8 TEuro.
6. Rückstellungen
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen
erfolgte, abweichend zum Vorjahr, nach der
PUC-Methode. Dabei wurde ein Rechnungszins von 5,13%
und die Generationentafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus
Heubeck zugrunde gelegt. Die Zuführung zur
Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr
2010/2011 beinhaltet TEuro 8,4 Zinsaufwand.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus
folgenden Einzelposten zusammen:
Jahresabschlusskosten
|
Euro 88.000,00
|
Urlaubsverpflichtungen
|
Euro 41.195,00
|
Tantiemen
|
Euro 12.772,00
|
Übrige
|
Euro 1.518,00
|
|
Euro 143.485,00
|
7. Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich
wie folgt dar:
Art der Verbindlichkeit
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
zum
30.06.2011
|
kleiner 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
5.093,6
|
5.093,6
|
0,0
|
0,0
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
968,7
|
968,7
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber
verbundenen Unternehmen
|
2.161,9
|
2.161,9
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
1.229,4
|
1.229,4
|
0,0
|
0,0
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.755,5
|
1.755,5
|
0,0
|
0,0
|
Summe
|
11.209,1
|
11.209,1
|
0,0
|
0,0
|
Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten erfolgt durch
- Globalzession der Forderungen A-Z;
- Verpfändung der Anteile an der C.A.S. S.p.A.,
Castagnaro, Italien;
- Grundschulden über 511.291,88 Euro lastend auf
Grundstücken der Firma Steinhauser Grundbesitz GmbH
& Co. KG und der Firma A. Steinhauser GmbH &
Co. KG zugunsten der Gesellschaft;
- Sicherheitübereignung diverser
Vermögensgegenstände
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEuro 1.642,1.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro
9.844,3 (Vorjahr: Euro 3.911,8).
8. Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB
Verbundene
Unternehmen:
Firmenname
|
Anteilshöhe in %
|
Jahresergebnis
2010/11
|
Eigenkapital zum
30.6.2011
|
Steinhauser Inc.
Framingham, USA
|
100,00 %
|
TUSD 652,1
|
TUSD 4.557,1
|
Steinhauser Polska
Sp.z.o.o. Warka, Polen
|
100,00 %
|
TPLN -7.455,6
|
TPLN 4.367,5
|
C.A.S. S.p.A.
Castagnaro, Italien
|
95,01 %
|
TEUR -5.094,2
|
TEUR 3.470,6
|
Agrifruit Ronchesana
S.R.L. Zevio, Italien
|
6,25 %
|
TEUR 9,4
|
TEUR 337,1
|
9. Haftungsverhältnisse
Am Bilanzstichtag bestand ein Haftungsverhältnis
aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung für KFW -
Darlehen der Steinhauser Polska Sp. z.o.o. mit einer
Restverbindlichkeit zum Stichtag in Höhe von
199.995,60 Euro. Für ein Darlehen der DZ-Bank mit
einer Restverbindlichkeit in Höhe von140.000,00 Euro
und für einen Betriebsmittelkredit der DZ-Bank mit
einer Inanspruchnahme in Höhe von5.204.000,00 Euro -
jeweils zugunsten der Steinhauser Polska Sp. z.o.o. - wurde
eine unwiderrufliche und bedingungslose Zahlungsgarantie
gegeben.
Darüber hinaus hat die Gesellschaft für ein
Darlehen der C.A.S. S.p.A. mit einer Restverbindlichkeit
zum 30.6.2011 in Höhe von Euro 1.434.765,64 und einer
Laufzeit bis 2012 eine Patronatserklärung (Comfort
letter) abgegeben. Das Darlehen ist zusätzlich durch
Vermögensgegenstände der C.A.S. S.p.A. besichert.
Darüber hinaus haftet die Gesellschaft für
weitere Darlehen der C.A.S. S.p.A. in Höhe von Euro
4.500.000,00 mit. Für weitere Darlehen der Zumos
Argentinos S.A. hat die Gesellschaft
Patronatserklärungen (Comfort letter) über
insgesamt USD 900.000,00 abgegeben.
Außerdem steht die Gesellschaft in der
Mithaftung für Kreditlinien über:
- Euro 260.000,00 der Unicredit Banca in
Italien an die Konzerngesellschaft Agrifrut S.R.L.
(Italien); die Kreditlinie ist zum Stichtag in vollem
Umfang Inanspruch genommen.
Eine Inanspruchnahme aus der Mithaftung besteht zum
Stichtag nicht.
III.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB aufgestellt.
2. Steueraufwand des Geschäftsjahres
Der ausgewiesene Steueraufwand entfällt
ausschließlich auf die Anpassung von
Steuerrückstellungen.
IV.
Sonstige Angaben
1.
Geschäftsführung
Geschäftsführer der Gesellschaft waren Frau
Annemarie Euchler, Kauffrau und Herr Martin Steinhauser,
Kaufmann (bis September 2011).
Angaben über die Gesamtbezüge
gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben
gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
2.
Arbeitnehmer
Die Gesellschaft hat während des
Geschäftsjahres durchschnittlich 4 Mitarbeiter (ohne
Geschäftsführung) beschäftigt. Die
Beschäftigtenzahl setzt sich wie folgt zusammen:
Verwaltung 2
Vertrieb 2
3.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Mietaufwendungen werden im folgenden
Geschäftsjahr voraussichtlich ca. TEuro 17 betragen.
Weiterhin bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen
aus Einkaufskontrakten in Höhe von TEuro 74,4 und aus
Verkaufskontrakten in Höhe von TEuro 809,0, deren
Erfüllung bis Bilanzaufstellung weitestgehend erfolgt
ist.
4.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung wird der
Gesellschafterversammlung vorschlagen den Bilanzverlust auf
neue Rechnung vorzutragen.
Ravensburg, im Juni 2012
Steinhauser GmbH
(Geschäftsführung)
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-
Herstellungs-
kosten
01.07.2010
Euro
|
Zugänge Euro
|
Abgänge Euro
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-
Herstellungs-
kosten
30.06.2011
Euro
|
kumulierte
Abschrei-bungen
01.07.2010
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Immaterielle
Vermögens-
gegenstände
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entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
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14.550,00
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14.550,00
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14.549,00
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Immaterielle Vermögens-
gegenstände
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14.550,00
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14.550,00
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14.549,00
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Sachanlagen
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andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsaus-stattung
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463,75
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463,75
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463,75
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Sachanlagen
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463,75
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463,75
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463,75
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Finanzanlagen
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Anteile an verbundenen
Unternehmen
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8.689.460,01
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4404456,5
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13.093.916,51
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Rückdeckungsan-sprüche aus Lebensver-
sicherungen
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53.449,88
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53449,88
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0,00
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Finanzanlagen
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8.742.909,89
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4.404.456,50
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53.449,88
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0,00
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13.093.916,51
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0,00
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8.757.923,64
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4.404.456,50
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53.449,88
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0,00
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13.108.930,26
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15.012,75
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Abschrei-
bungen Geschäftsjahr
Euro
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Abgänge Euro
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Umbuchungen Euro
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kumulierte Abschrei-
bungen 30.06.2011
Euro
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Zuschrei-
bungen Geschäftsjahr
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Buchwert 30.06.2011
Euro
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Immaterielle
Vermögens-
gegenstände
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entgeltlich
erworbene
Konzessionen,
gewerbliche
Schutzrechte und
ähnliche Rechte
und Werte sowie
Lizenzen an
solchen Rechten
und Werten
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14.549,00
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1
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Immaterielle
Vermögens-
gegenstände
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14.549,00
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1
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Sachanlagen
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andere
Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsaus-
stattung
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463,75
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0
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Sachanlagen
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463,75
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0
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Finanzanlagen
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Anteile an verbundenen
Unternehmen
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12.502.930,96
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12.502.930,96
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590.985,55
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Rückdeckungs-
ansprüche aus
Lebensver-
sicherungen
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0,00
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Finanzanlagen
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12.502.930,96
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0,00
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0,00
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12.502.930,96
|
0,00
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590.985,55
|
|
12.502.930,96
|
0,00
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0,00
|
12.517.943,71
|
0,00
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590.986,55
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sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich
vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung
offengelegt.
Bestätigungsvermerk
Versagungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Steinhauser GmbH, Ravensburg, für das
Geschäftsjahr vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsgemäßer
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsgemäßer
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu folgender Einwendungen
geführt: Der Jahresabschluss wurde
unzulässigerweise unter der Annahme der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit
aufgestellt, obwohl der Gesellschaft durch die geplanten
Schließungen bzw. Verkäufe der
Tochtergesellschaften die Basis für die operative
Tätigkeit verloren geht und die derzeitigen Planungen
der Gesellschaft nicht von einer dauerhaften
Unternehmensfortführung ausgehen. Aufgrund der
Bedeutung dieser Einwendung versagen wir den
Bestätigungsvermerk.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss nicht den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und
vermittelt kein unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsgemäßer Buchführung den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht nicht in Einklang mit
dem Jahresabschluss, vermittelt aber insgesamt ein
zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Ulm, den 27. Juni 2012
Dr. Werdich Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Hans Werdich
Wirtschaftsprüfer
Alexander Grohe
Wirtschaftsprüfer
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