TIN Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Walther Jensen seit 3.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Change of Scandinavia Germany GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Bilanz zum 30. Juni 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2021/2022A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin. Sie wird im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) unter der Nummer HRB 188738 geführt. Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. Juni 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert und über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 20 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Blatt 5) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 712), für Personal (TEUR 111) sowie für Prüfungs- und Jahresabschlusskosten (TEUR 25). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit TEUR 2.075 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021/2022
D. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in Höhe von EUR 135,22 Erträge aus Währungsumrechnung (i. Vj. EUR 2.081,27). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 16,06 (i. Vj. EUR 3.097,06). . E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in folgender Höhe:
Personal Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden durchschnittlich 117 Mitarbeiter beschäftigt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 297.575,82 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 2.406.884,84 auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Herr Claus Walther Jensen, Kaufmann, Kopenhagen/Dänemark Nachtragsbericht Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind. Die Risiken des Ukraine-Krieges und die damit verbundenen Auswirkungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar.
Berlin, den 5. Dezember 2023 gez. Claus Walther Jensen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022A. Aktivitäten und Geschäftsmodell Die Change of Scandinavia Group ist ein internationales Unternehmen, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Unterwäsche, Bademode, Homewear und Nachtwäsche spezialisiert hat. Die Change Group wird im nächsten Geschäftsjahr 300 Geschäfte in 9 Märkten betreiben und damit ihre weitere Expansion weiter ausbauen. Der Hauptsitz befindet sich in Farum, Dänemark. Im Hauptsitz werden die Designs und Muster für alle Produkte entworfen. Das Unternehmen konzentriert sich auf die breite Verfügbarkeit der Produkte. Unsere Produkte werden in unserer Fabrik in Asien hergestellt. Die Warenversorgung für das Markengeschäft wird über das firmeneigene Distributionszentrum in Szczecin, Polen, gesteuert sowie darüber hinaus, weitere verschiedene Dienstleistungen wie Logistik, IT und Buchhaltung als Services für andere Konzerngesellschaften erbracht. Change of Scandinavia Germany GmbH ist ein integraler Bestandteil der Change of Scandinavia Group. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft betreffen den Betrieb der Change-Einzelhandelsgeschäfte, in denen Dessous, Bademode und andere damit verbundene Produkte angeboten werden. Das Unternehmen führt seine Verkaufsaktivitäten über das Netz der Geschäfte sowie über den eigenen Internetkanal durch. Zum 30. Juni 2022 betrug die Gesamtzahl der Einzelhandelsgeschäfte 25. Das Unternehmen pflegt die Beziehungen zu seinen Kunden über den Club Change. Jeder kann dem Club Change beitreten und hat die Möglichkeit, Sonderangebote und Rabatte zu nutzen. B. Markt- und Branchenentwicklung Der Wäschemarkt ist stark fragmentiert und hart umkämpft. Zahlreiche lokale und internationale Unternehmen wetteifern um eine führende Marktposition. Die Unternehmen und ihre Marken, die sich den Marktanteil teilen, sind in der folgenden Grafik dargestellt:
Auf der Grundlage der Vertriebskanäle wird der Markt in Supermärkte/Hypermärkte, Fachgeschäfte, Online-Einzelhandelsgeschäfte und sonstige Vertriebskanäle unterteilt. Im Geschäftsjahr 2021/2022 betrieb Change Lingerie 25 Einzelhandelsgeschäfte und einen Online-Shop. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von CHANGE of Scandinava A/S, mit Sitz in Dänemark. Das Produktportfolio der CHANGE of Scandinavia Germany GmbH umfasst über 88 Größen an BHs, passenden Slips, Beachwear, Homewear sowie Socken und Strümpfe. Jede Kundin, die das Geschäft betritt, wird vermessen, um jeder Frau, unabhängig von ihrer Größe und Körperform, ein maßgeschneidertes Produkt anbieten zu können. Das Geschäftsjahr 2021/2022 war stark durch die Covid-19 Pandemie geprägt, die insbesondere den Einzelhandel stark getroffen hat. Dies hat zu einer Beeinträchtigung des gewohnten Geschäftsverlaufs geführt. Ende 2022 hat die vorherrschende Konfliktsituation zwischen Russland und der Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen zu weiteren Belastungen geführt. Die steigende Inflation sowie hohe Energiepreise wirken sich negativ auf die Verbraucherstimmung aus und haben das Konsumverhalten in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des GfK-Konsumklimaindex von Januar 2020 bis Juli 2022.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen auch zu Veränderungen der Vertriebswege in der Wäschebranche und beeinflussen die Wettbewerbssituation. Hierzu gehört z. B. auch die Schließung von 40 Kaufhof- und Karstadt-Filialen. Durch die Schließung der Kaufhof- und Karstadt-Filialen sind im Wäschemarkt mehrere tausend Quadratmeter Verkaufsfläche weggefallen. Dies eröffnet vor allem für viele mittelständische Wäschehändler neue Chancen. Ein weiteres Risiko besteht in den Produktions- und Logistikprozessen unserer Waren und ist in den heutigen globalen Lieferketten unvermeidbar. Engpässe bei Rohstoffen, Energie und Logistik lassen die Einkaufspreise für die meisten Unternehmen steigen. Wir beobachten unsere Wettbewerber sowohl im Einzelhandel als auch im Online-Markt und verfolgen die Entwicklungen in der Industrie und im Einzelhandel sehr genau. Die Auswirkungen der Nachwirkungen der Covid-19 Pandemie und dem Krieg in der Ukraine sind zum jetzigen Zeitpunkt schwer einzuschätzen. Die meisten Hersteller erwarten eine starke Nachfrage nach NOS (Never Out of Stock) sowie modernen Basics. Fashion Drops werden die Nachfrage beleben und eine kurzfristige und risikoarme Reaktion auf Modetrends ermöglichen. Der Druck von Online-Plattformen wie Amazon und Zalando steigt weiterhin. Sie erwarten von ihren Lieferanten hohe Mindestumsätze sowie minimale Retourenquoten. Dies führt dazu, dass Mitbewerber wie Skiny und Sloggi ihr Angebot an Multipacks erweitern. Auch die Vereinfachung von Größen ist gefragt. Easy Sizing, One Size und konzentrierte BH-Größen steigen in der Nachfrage um den Umsatz sowie die Rentabilität zu steigern. C. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Aufgrund der COVID-19-Pandemie beschloss das Unternehmen, keine neuen Einzelhandelsgeschäfte zu eröffnen und sich auf die Entwicklung des bestehenden Ladennetzes zu konzentrieren. Dafür investierte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021/2022 TEUR 55. Der wichtigste Wert für Change ist die Kundenzufriedenheit und das Kauferlebnis. Aus diesem Grund investierte das Unternehmen in eine qualitativ hochwertige Ausstattung. TEUR 20 wurden für neue spezielle Möbelstücke ausgegeben, um die visuelle Präsentation der Unterwäsche in den Geschäften zu verbessern um die Verkaufszahlen zu steigern. TEUR 29 wurden in eine neue IT-Infrastruktur für ausgewählte Geschäfte investiert. Weiterhin wurde für die Geschäfte neue Hardware angeschafft, um den Kundenservice in den Geschäften zu verbessern und den Einkaufsprozess zu beschleunigen. Aufgrund der herausfordernden Marktsituation, einschließlich der COVID-19-Pandemie, lag das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 298 unter den Erwartungen. Positiv zu bewerten ist dass es in Höhe von TEUR 712 über dem Vorjahr lag und das bei unveränderter Anzahl von Filialen. Es ist geplant, die Anzahl der Filialen zu erhöhen. Die geplanten Investitionen in 2023/2024 und 2024/2025 werden unsere Marktposition weiter ausbauen und die Umsätze steigern. D. Darstellung der Lage der Gesellschaft Vermögenslage Nachfolgende Übersicht ergibt sich nach Zusammenfassung aus den Bilanzen der beiden letzten Geschäftsjahre. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind als langfristig zu behandeln.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 hat sich das Unternehmen entschieden, das bestehende Filialnetz weiterzuentwickeln. Aufgrund der COVID-19-Pandemie beschloss das Unternehmen, keine neuen Einzelhandelsgeschäfte zu eröffnen. Die Zugänge im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 54 wurden durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 553 kompensiert. Insgesamt hat sich das Anlagevermögen um TEUR 498 zum Vorjahr reduziert. Die Forderungen in Höhe von TEUR 4.831 enthalten mit TEUR 3.356 Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, mit TEUR 661 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 814 sonstige Vermögensgegenstände. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.555 reduziert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zuordnung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen geändert. Diese wurden im Jahresabschluss 2020/2021 unter den "Sonstigen Vermögengegenständen" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2021/2022 erfolgte der Ausweis separat als "Forderungen gegen verbundene Unternehmen". Der Anstieg der Forderungen ist im Wesentlichen auf die konzerninternen Beziehungen zurückzuführen. Zum 30. Juni 2022 weist die Bilanz der Gesellschaft ein Eigenkapital von TEUR 1.266 aus. Es hat sich im Vergleich zum VJ um TEUR 498 erhöht. Die Eigenkapitalqoute hat sich von 11,0% auf 16,2% verbessert. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 469 erhöht. Die Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass aufgrund der kürzeren Zeit für den Monatsabschluss mehr Rückstellungen für Kosten gebildet wurden. Die übrigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 2.860 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, mit TEUR 2.439 sonstige Verbindlichkeiten, mit TEUR 256 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 169 erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. Der Betrag der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 52 leicht erhöht. Die Erhöhung ist auf den Umsatzanstieg zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 297 gesunken. Der Rückgang ist auf die COVID-19-Pandemie sowie Rückzahlungen von Verbindlichkeiten durch das Unternehmen zurückzuführen. Ertragslage Nachfolgende Übersicht ergibt sich nach Zusammenfassung der Gewinn- und Verlustrechnung der beiden letzten Geschäftsjahre.
Die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft für 2021/2022 weist einen Jahresüberschuss von TEUR 298 aus. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.379 auf TEUR 11.268 angestiegen. Der Anstieg ist auf die teilweise Schließung von Geschäften im Vorjahr, aufgrund der Corona-Pandemie, zurückzuführen. Dadurch hat sich der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls erhöht. Der Anstieg des Materialaufwands ist auf mehr verkaufte Produkte zurückzuführen und beläuft sich auf insgesamt TEUR 3.959. Die Abschreibungen liegen auf Vorjahresniveau. Im Geschäftsjahr 2022/2022 wurden keine wesentlichen Neuinvestitionen getätigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 3.216. Finanzlage Die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Finanzlage des Unternehmens waren im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021/2022 noch spürbar. Das Unternehmen war dennoch zu jedem Zeitpunkt zahlungsfähig und stabil. Das Finanzmanagement war stets darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. E. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Risikobericht Die pandemische Entwicklung stellt für die zukünftige Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2022/2023 und folgende kein Risiko mehr dar. Dennoch könnten andere wirtschaftliche Krisen (wie der Energiekostenanstieg) sowie die aktuelle geopolitische Lage eine negative Auswirkung auf die Entwicklung in 2022/2023 aufweisen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Wesentliche Risiken sehen wir in Engpässen der Lieferkette, die zu Problemen bei der Bereitstellung unserer Produkte in den Filialen führen können sowie in einer Margenverringerung aufgrund weiter steigender Rohstoffpreise und Logistikkosten. Auch ein rückläufiges Konsumverhalten der Kunden würde sich deutlich auf unsere Ertragslage auswirken. Prognose- und Chancenbericht Das Management erwartet für das kommende Jahr eine rückläufige Entwicklung von Rohertrag und Ergebnis. Das Unternehmen plant, im Geschäftsjahr 2022/2023 weitere 6 Geschäfte zu eröffnen um die Expansion auf dem deutschen Markt weiter auszubauen. Das Unternehmen plant erhebliche Investitionen um die Standards in den Filialen zu erhöhen. Es ist wichtig, einen guten Eindruck auf die Kunden zu machen, die die Geschäfte besuchen, und an allen Standorten einen hohen Ausstattungsstandard aufrechtzuerhalten. Insgesamt plant das Unternehmen TEUR 644 in neue Geschäfte zu investieren. Der größte Kostenanteil sind hierbei die Renovierungskosten. Die erste Filialeröffnung im neuen Geschäftsjahr erfolgt in Bonn. Das geplante Budget für dieses Projekt beträgt TEUR 100. Weitere Filialen werden in Recklinghausen, Bielefeld, Lüneburg, Münster und Krefeld eröffnet werden. Besondere Marktchancen sehen wir vor dem Hintergrund der Schließung großer Kaufhäuser und einer Konsolidierung der Einzelhandelsflächen. Es wird zu einer erhöhten Verfügbarkeit von Einzelhandelsflächen und einem sinkenden Mietniveau kommen. Weitere Chancen sehen wir in der zunehmenden Digitalisierung und dem weiteren Ausbau des Online-Handels. Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Auswirkungen belasten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die hohe Inflation führt zu einem Rückgang der Kaufkraft. Die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Unternehmen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresumsatz auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021/2022. Aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage, Kostensteigerungen in der Beschaffung sowie erhöhte Aufwendungen für die Erschließung neuer Filialen erwarten wir jedoch ein Ergebnis was deutlich unter dem Vorjahr liegen wird. Wir gehen davon aus, dass das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis in Höhe von TEUR 1.200 abschließt. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind liegen nicht vor.
Berlin, den 5. Dezember 2023 gez. Claus Walther Jensen Der Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss ohne der für Zwecke der Offenlegung in Anspruch genommenen Erleichterungen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Change of Scandinavia Germany GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Change of Scandinavia Germany GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Change of Scandinavia Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 20. Dezember 2023 DanRevision
GmbH
gez. Siegel, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 30.06.2022 Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30.06.2022 durch die Gesellschafterversammlung erfolgte am 20.12.2023. |
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