Sea & Sun Hydro GmbH
Selbe AdresseMeeresaquakultur
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dariusz Piotr Klimczak seit 27.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Possehl-Stiftung | 99.98% |
Possehl Mittelstandsbet ei ligungen Verwaltungs-GmbH | 0.02% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PlasTec Technology GmbHTrappenkampJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Eingetragen beim Amtgericht Kiel im Handelsregister B unter der Nummer 16677 KIBilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Firma PlasTec Technology GmbH, Trappenkamp(HRB 16677 KI)I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB und § 42 GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft gilt nach den Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 S 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert und um die Position "Ergebnis vor Steuern" ergänzt worden. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen, die linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer erfolgen, bewertet. Die geringwertigen beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens zwischen EUR 250 und EUR 800 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:
Vorräte werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der produktionsbezogenen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die auf die Produktion entfallenden Abschreibungen auf Sachanlagen eingerechnet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags werden soweit notwendig Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten laufzeitadäquaten Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurden anhand versicherungsmathematischer Grundsätze unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G, eines Rechnungszinses von 1,04 % (Vorjahr 0,42 %) sowie eines Einkommenstrends von 2,75 % (Vorjahr 2,75 %) entsprechend der durchschnittlichen Restlaufzeit berechnet. Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist als Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Forderungen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 783 (Vorjahr: TEUR 369) sind verrechnete gleichartige Verbindlichkeiten von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 56) enthalten. Alle Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (3) Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.554 (Vorjahr: TEUR 1.855) sind verrechnete gleichartige Forderungen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten. Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Erläuterungen zur GuV (1) Zusätzliche Angaben zu den Sonstigen betrieblichen Erträgen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. Die Aufwendungen aus der Änderung des Rechnungszinses der Rückstellungen für Altersteilzeit werden unter den Personalaufwendungen im operativen Ergebnis ausgewiesen. (2) Zusätzliche Angaben zu den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten. V. Sonstige Angaben (1) Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Diese Angaben sind in dem von der L. Possehl & Co. mbH, Lübeck, zum 31.12.2023 aufgestellten Konzernabschluss enthalten. (2) Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 463. Das Haftungsverhältnis besteht gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre und der insgesamt guten Bonität der Hako-Gruppe nicht gerechnet. (3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Untermietvertrag besteht gegenüber einem verbundenen Unternehmen. (4) Personal Die Zahl der während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer ohne Auszubildende und Leiharbeitskräfte betrug:
(5) Geschäftsführung Geschäftsführer sind:
(6) Bezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung hat für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. (7) Konzernabschluss Der Jahresabschluss der PlasTec Technology GmbH wird in den Konzernabschluss der L. Possehl & Co. mbH, Lübeck, einbezogen, die als Mutterunternehmen für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt und diesen im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. (8) Nachtragsbericht Nach dem 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage eingetreten.
Trappenkamp, den 31. Januar 2024 Andreas Walter Dariusz Klimczak Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Geschäftsumfeld Die PlasTec Technology GmbH (nachfolgend "PlasTec" genannt) handelt und vertreibt komplexe und hochwertige Kunststoffteile und -systeme für die technische Verwendung, welche selbst entwickelt und hergestellt werden. Als Mitglied der Hako-Gruppe, deren Produkte und Leistungen für eine hohe Qualität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit stehen, deckt die PlasTec den überwiegenden Kunststoffbereich der Hako GmbH ab. In den letzten Jahren konnte auch das Geschäft mit Kunden außerhalb der Hako-Gruppe ausgebaut werden, deren Anteil etwa 20 Prozent vom Umsatz beträgt. Die Hako GmbH veräußert und vermietet ihre Produkte über ein weltweites Vertriebsnetz von eigenen Tochtergesellschaften und Vertragshändlern. Im deutschen Markt erfolgt der Vertrieb über eigene Niederlassungen oder über Vertragshändler. Der Tätigkeitsschwerpunkt der PlasTec liegt im Rotationsschmelzen, Vakuum-Tiefziehen und Fräsen von Kunststoffteilen sowie der Entwicklung und Montage kompletter Baugruppen. 2. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Weltwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft steht bei einem fragilen Umfeld vor mehreren Herausforderungen, aber die Inflation scheint ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Insgesamt sind die Risiken jedoch eher nach oben gerichtet. So haben die anhaltende Inflation und die Verlangsamung des Wachstums dazu geführt, dass die Gefahr einer Stagflation in den großen Volkswirtschaften wächst. Ferner bleiben die geopolitischen Risiken in der Ukraine und dem Nahen Osten erhöht und der strategische Wettlauf zwischen den USA und China verschärft sich weiter. In den USA hat die Notenbank Fed die Leitzinsen auf ein Niveau angehoben, welches Mitte 2022 kaum vorstellbar gewesen wäre. Dennoch zeigte sich die Konjunktur gerade in den USA robuster, als die meisten Marktteilnehmer in ihren Jahresausblicken erwartet hatten. Die mehrheitlich prognostizierte kurze und milde Rezession blieb aus und vielmehr wuchs die US-Wirtschaft in 2023 um 2,4%. Damit hat diese den Euroraum erneut deutlich abgehängt, denn hier stagnierte die Wirtschaft trotz ausbleibender Energiekrise und vor allem Deutschland konnte beim Wachstum nicht mithalten. In der Eurozone hielten sich die Verbraucher aufgrund der anhaltend hohen Inflation zurück, wobei starke Lohnerhöhungen die Einzelhandelsumsätze im folgenden Jahr beleben dürften. Allerdings ist aus Sicht der Unternehmen zu befürchten, dass diese Lohnerhöhungen nicht im vollen Umfang weitergegeben werden können; aus Sicht der EZB bleibt die Sorge vor einer Lohn-Preis-Spirale bestehen. Ungelöst bleibt das Problem der vergleichsweisen hohen Energiepreise in Deutschland und vielen anderen Ländern des Euroraums, die insbesondere die Industrie aber auch Dienstleistungsunternehmen belasten. Die Wirtschaft des Euroraums ist nach ersten Einschätzungen im abgelaufenen Geschäftsjahr um lediglich 0,4% real gewachsen. Chinas Wirtschaft wächst unter Potential. Es fehlt ihr an Eigendynamik, um die negative Produktionslücke zu schließen und die negative Stimmung bringt den Aufschwung zum Erliegen. China dürfte weiterhin versuchen, die Vertrauenskrise privater Unternehmen und Haushalte mit gezielten Stimuli zu überwinden. Ferner strahlen die Probleme im Immobiliensektor auf die anderen Sektoren aus. Die größten Wachstumsrisiken bestehen in einer Ausweitung der Immobilienkrise sowie einer nicht wieder anspringenden inländischen Güternachfrage. Das reale BIP-Wachstum wird für 2023 auf 5,2% veranschlagt. Insgesamt dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft in 2023 bei 3,2% gelegen haben. Die Wachstumserwartungen für 2024 liegen bei voraussichtlich 2,4%. Europäische Konjunktur Für die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie für die 20 Staaten der Eurozone wird ein reales BIP-Wachstum in 2023 von 0,4% erwartet. Unter den vier größten Mitgliedstaaten ist Deutschland das einzige Land mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2023, während Frankreich voraussichtlich mit 0,8% und Italien mit 0,6% ein jeweils leichtes BIP-Wachstum vorweisen können. Für Großbritannien wird ein Wachstum von 0,5% erwartet. Auch der Euroraum ist von einer schwachen Auslandsnachfrage betroffen, besonders belastet durch die geringe Nachfrage aus China. Die straffe Geld- und Finanzpolitik hat eine leichte technische Rezession verursacht und anhaltende Probleme mit der Wettbewerbsfähigkeit belasten das Wachstum. Die Inflation liegt nach wie vor über dem Zielwert, geht aber schneller zurück als erwartet. Dennoch ist nicht mit massiven Zinssenkungen zu rechnen, die als Treiber für einen Aufschwung dienen. Die Wirtschaft wird sich somit daran gewöhnen müssen, dass die Zeiten der Nullzinsen vorbei sind. So sind im Euroraum die Abwärtsrisiken größer als die Aufwärtschancen, insbesondere was eine vermehrte Arbeitslosigkeit betrifft. Das schwache Wachstum erhöht zudem die Risiken für die öffentlichen Finanzen und zunehmende Staatsverschuldungen. Deutsche Konjunktur Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 wie erwartet um 0,3% geschrumpft. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7% höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten die Produzenten, Investoren sowie Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau belasteten aber insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief in den einzelnen Wirtschaftsbereichen nicht einheitlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85% des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten hingegen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich weiter ausbauen und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. 3. Geschäftsverlauf und Ertragslage Das Jahr 2023 war geprägt von den Verzögerungen bei der Fertigstellung großer Investitionen in Fertigungsmaschinen. Der dadurch entstandene Aufbau beim Auftragsbestand konnte durch einen erhöhten Personaleinsatz abgebaut werden, so dass die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang von nur 1,5 % abschließen konnte. Das Ergebnis hat sich mit TEUR -197 deutlich negativer entwickelt. Dies ist vor allem dem erhöhten Aufwand an Personal geschuldet. Die Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Entwicklung als zufriedenstellend. 3.1 Ertragslage Der ausgewiesene Gesamtumsatz in Höhe von EUR 14,2 Mio. liegt 1,5 % unter dem Vorjahresumsatz von EUR 14,5 Mio. Die Umsatzerlöse im Inland liegen mit 13,7 Mio. unter dem Vorjahresniveau von 14,2 Mio. Der Rohertrag (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und Materialaufwand) liegt im Jahr 2023 mit EUR 6,1 Mio. um TEUR 600 über dem Vorjahresniveau; die Rohertragsspanne (Verhältnis von Rohertrag zu Umsatzerlösen) von 43,1 % liegt um 4,8 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau von 38,3 %. Der Personalaufwand ist im Betrachtungszeitraum um 9,2 % gestiegen. Die Anzahl der im Durchschnitt beschäftigten Mitarbeiter betrug 77 Mitarbeiter. Der erhöhte Personalaufwand resultiert auf zum einen aus einem sehr hohen Auftragsbestand im ersten Halbjahr des Berichtsjahres, der sowohl durch die Hako GmbH als zeitgleich auch durch große Drittkunden hervorgerufen wurde. Zudem verzögerte sich die Lieferung und Inbetriebnahme dringend benötigter Fertigungsmaschinen im Bereich der Rotation, was in Verbindung mit dem hohen Auftragsbestand zu unproduktiven Abläufen führte. Das prognostizierte positive Ergebnis vor Steuern konnte nicht erreicht werden und beträgt TEUR -197 (VJ: TEUR -40). 3.2 Bilanzstruktur /Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der PlasTec hat sich im Betrachtungszeitraum um TEUR 772 auf EUR 4,5 Mio. erhöht. Ursächlich sind die hohen Investitionen in neue Maschinen von TEUR 767 und eine damit verbundene Erhöhung des Anlagevermögens sowie die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 414. Die Finanzschulden gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Berichtsjahr um TEUR 129 verringert. Das Eigenkapital erhöhte sich zum Vorjahr um EUR 1,3 Mio. auf EUR 2,2 Mio., was im Zusammenhang mit der Erhöhung der Kapitalrücklage um EUR 1,5 Mio. steht, dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote (Verhältnis bilanzielles Eigenkapital zur Bilanzsumme) von 22,9 % in 2022 auf 48,0 % zum 31.12.2023. Es besteht eine zugesagte Kreditlinie der Hako GmbH bis zu TEUR 1.900, die zum Stichtag mit TEUR 1.530 in Anspruch genommen wurde. Den Zahlungsverpflichtungen konnte stets nachgekommen werden. 4. Risikobericht (Darstellung Chancen und Risiken) Die Hako-Gruppe ist vielfältigen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die sich insbesondere auf die internationale Unternehmenstätigkeit zurückführen lassen. Um mögliche Risiken frühzeitig erkennen und notwendige Maßnahmen einleiten zu können, ist ein Risikomanagementsystem implementiert, in dem im vierteljährlichen Rhythmus spezifische Risikogruppen gebildet und analysiert werden. Weitere Bausteine des Risikomanagementsystems sind detaillierte, zeitnahe monatliche und quartalsweise Berichtssysteme, die einen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft geben. Des Weiteren ist in diesem Zusammenhang die jährliche Unternehmensplanung zu nennen, die auch eine umfangreiche strategische Komponente beinhaltet. Ein weiteres Augenmerk wird dem Investitionscontrolling gewidmet, wobei für größere Investitionsprojekte individuelle Rentabilitätsrechnungen durchgeführt werden, die sich an den Richtlinien der Possehl- Gruppe orientieren. Es bestehen derzeit keine Risiken, die den Fortbestand der PlasTec gefährden könnten. Risiken aus der Geschäftstätigkeit Ganz überwiegender Hauptkunde ist die Hako GmbH als zugleich alleiniger Gesellschafter. PlasTec beliefert alle drei Montagewerke der Hako GmbH in Bad Oldesloe, Waltershausen und Glindow. Damit ist PlasTec ein wichtiger Bestandteil der Lieferkette, sowohl für die Reinigungstechnik in Bad Oldesloe und für die Citymasterreihe in Glindow als auch für die Kommunaltechnik in Waltershausen. Absatzschwankungen bei der Hako GmbH in einem der Bereiche wirken sich folglich nur zum Teil bei der PlasTec aus. Das führt grundsätzlich zu einer gleichmäßigeren Auslastung und einem geringeren geschäftlichen Risiko. Das Drittkundengeschäft in Höhe von etwa 20 Prozent des Umsatzes liegt wiederum überwiegend bei vier großen und namhaften Industriekunden mit entsprechender Stabilität und stetigem eigenen Wachstum. Auch hier wird das wirtschaftliche Risiko als gering bewertet. Nach wie vor ist das Forderungsausfallrisiko gering, da der Hauptkunde die Hako GmbH ist. 5. Chancenbericht Für die Zukunft sind weitere Maßnahmen geplant, um das Drittgeschäft mit den Großkunden kontinuierlich weiter auszubauen und die Profitabilität zu erhöhen, ohne die Lieferbereitschaft für den Hauptkunden Hako GmbH zu beeinträchtigen. Innerbetriebliche Projekte zur weiteren Verbesserung der Produktivität und Planungssicherheit werden die Stabilität und Belastbarkeit der Produktion bei kurzfristigen Schwankungen der Auftragslage weiter erhöhen. Um Wachstumschancen zu nutzen, wurden die Kapazitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter ausgebaut. Damit kann sichergestellt werden, dass die steigende Nachfrage der Kunden bedient werden kann, wobei insbesondere Spezialitäten angeboten werden können. Im Fokus steht der Ausbau von Fertigungsanlagen, Rotationsmaschinen und CNC-Maschinen. PlasTec bieten sich eine Reihe von Chancen, die Kostenstrukturen, Prozesse und Produktivitäten zu verbessern. So werden bestimmte Programme aufgelegt, die Kostensenkungspotenziale aufdecken sollen. Auch durch die Verwendung von Rezyklaten sollen den Umwelt- und Kostenaspekten Rechnung getragen werden. Weitere Chancen ergeben sich aus einer verbesserten konjunkturellen Entwicklung der Absatzmärkte und damit verbunden der Großkunden, insbesondere der Hako GmbH. 6. Prognosebericht Aus rein wirtschaftlicher Sicht wird das neue Jahr eher von den Folgen der starken Zinserhöhungen der Zentralbanken im abgelaufenen Geschäftsjahr oder der Finanzausstattung der öffentlichen Haushalte geprägt sein. Es besteht die Erwartungshaltung, dass die Inflation sich auf einem Niveau einpendeln wird, welches erheblich über den Zielen der Notenbanken liegen wird. Ein weiteres Thema in diesem Zusammenhang dürfte auch der weiterhin bestehende hohe Lohndruck sein und inwieweit die Unternehmen steigende Löhne an die Verbraucher weitergeben werden bzw. können. Strukturelle Preistreiber wie die Kosten der Klimapolitik oder der zunehmende Protektionismus können den preisdämpfenden Wettbewerb ebenfalls reduzieren. Weiterhin werden politische Themen - wie der Wahlkampf in den USA - und geopolitische Sachverhalte wie der anhaltende Konflikt in der Ukraine die Entwicklungen im neuen Jahr prägen. Vor dem Hintergrund dieser Einflussfaktoren wird von einem globalen Wachstum von 2,4% im Jahr 2024 ausgegangen, wobei andere Regionen das niedrige G7-Wachstum, welches in 2024 nicht über 0,8% hinausgeht, teilweise ausgleichen. Die Aussichten auf eine sanfte Landung in den USA haben sich verbessert, aber es wird mit einem zunehmenden Gegenwind gerechnet, womit das reale BIP- Wachstum in den USA in 2024 bei 0,6% liegen dürfte. Für Europa dürfte ab Mitte 2024 eine leichte Erholung einsetzen, da dieser Wirtschaftsraum von einer Erholung in den USA und dem Lockerungszyklus der EZB profitieren dürfte. Es wird von einem Wachstum von 0,2% ausgegangen, welches über einem zu erwartenden realen Wachstum von -0,2% in Deutschland liegt. In China leidet die Wirtschaft mit einem Wachstum von 4,0% weiterhin unter dem Einbruch des Immobilienmarktes und dem Schuldenüberhang. Unter Berücksichtigung des beschriebenen konjunkturellen Umfelds und sich abschwächender Auftragseingänge bzw. eines reduzierten Auftragsbestands plant die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzrückgang von rund 12%, bei einem ausgeglichenen Ergebnis vor Steuern. Die Geschäftsführung bleibt bei Ihrer realistischen Erwartung, dass die Gesellschaft über ausreichende Mittel verfügt, um die Geschäftstätigkeit für mindestens zwölf weitere Monate fortzuführen und dass die Annahme der Unternehmensfortführung als Grundlage der Rechnungslegung angemessen bleibt. Aufbauend auf der guten Marktstellung von PlasTec wollen wir unsere Marktposition - wie in den vergangenen Geschäftsjahren - weiter festigen und ausbauen.
Trappenkamp, den 31.01.2024 der PlasTec Technology GmbH Die Geschäftsführung Dariusz Klimczak Andreas Walter Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung Unsere alleinige Gesellschafterin, die Hako GmbH, Bad Oldesloe, hat in der Gesellschafterversammlung vom 02. Mai 2024 den Jahresabschluss festgestellt und beschlossen, den Jahresfehlbetrag von € -196.575,02 mit dem Verlustvortrag von € -173.655,28 - zusammen € -370.230,30 - auf neue Rechnung vorzutragen. In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PlasTec Technology GmbH, Trappenkamp PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der PlasTec Technology GmbH, Trappenkamp - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PlasTec Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, 1. März 2024 BDO
AG
Lüthje, Wirtschaftsprüfer Dr. Wißmann, Wirtschaftsprüfer |
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