Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 1861
Eingetragen
19.5.1995
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Bau von Förderanlagen und der sonstige Metallbau sowie Wartung und Montage von Industrieanlagen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tore Per Knieß
seit 9.11.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Tore Per KnießKEB-Metallbaumontage GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
200.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KEB-Fördertechnik GmbH

Gaimersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die KEB Fördertechnik GmbH ist ein Zulieferungsbetrieb im Bereich der Förder- und Automationstechnik der Automobilindustrie. Zu unseren Kunden zählen die bedeutendsten Hersteller und Zulieferer in Deutschland und im europäischen Umfeld.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Konstruktionsabteilung ist permanent damit beschäftigt, unseren Kunden neue technische Lösungen im Bereich der Fördertechnik anzubieten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Konjunktur im Automobilbereich war im Jahr 2023 aufgrund der internationalen Krisen und der bestehenden Lieferengpässe negativ beeinflusst. Die Nachfrage im europäischen Raum lag immer noch unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Auf internationalen Märkten konnte zum Teil das Vorkrisenniveau wieder erreicht oder sogar übertroffen werden.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden zwar mehrere Projekte abgeschlossen. Jedoch konnten einige Projekte nicht wie üblich und geplant abgeschlossen werden, wodurch die Umsatzerlöse geringer ausfielen als geplant. Zudem schwächten die Kosten den Ertrag des Unternehmens. Dennoch konnte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden.

a) Ertragslage

Das Rohergebnis des Unternehmens stieg im Jahr 2023 von 3.734 TEUR auf 3.970 TEUR.

Die Personalkosten sind im Jahr 2023 um 35,2 TEUR auf 2.783,3 TEUR gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 30,8 TEUR auf 945,3 TEUR gesunken.

Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein Jahresüberschuss von 77,5 TEUR.

b) Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2023 89,7 TEUR (Vorjahr: 1.012 TEUR).

Insgesamt hat sich der Finanzmittelbestand um 37 TEUR erhöht und beträgt damit zum Bilanzstichtag 4.210 TEUR.

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

c) Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht überwiegend - wie auch in den Vorjahren - aus noch unfertigen Leistungen (5.907 TEUR), wobei die erhaltenen Anzahlungen hiervon offen abgesetzt wurden, und aus Bankguthaben (4.210 TEUR). Ein Teil der Bankguthaben dient als Sicherheit von Kundenanzahlungen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 wie folgt entwickelt:

Eigenkapital 2022 3.682,2 TEUR
Jahresüberschuss 2023 +77,5 TEUR
Eigenkapital 2023 3.759,7 TEUR

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir insbesondere die Entwicklung des Umsatzes, der Gesamtleistung und des Cash-Flows heran.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögenslage kann nach wie vor als sehr gut beschrieben werden. Aufgrund der bestehenden Rücklagen ist die Finanzlage sehr stabil. Die Ertragslage hat sich im Jahr 2023 gegenüber 2022 wieder verbessert.

III. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

IV. Prognosebericht

Der Auftragseingang des Jahres 2024 ist im Vergleich zu 2023 weiterhin stabil. Wir erwarten daher für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere positive Entwicklung unserer finanziellen Leistungsindikatoren. Die Umsetzungstermine der aktuell beauftragten Projekte reichen derzeit bis ins Jahr 2026. Die Vorjahresprognose wurde damit erreicht. Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

V. Chancen- und Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Die Gesellschaft ist den allgemeinen Marktrisiken, sowie dem Preisdruck durch internationale Konkurrenz ausgesetzt. Ebenso sind steigende Kosten (Lohn- und Materialkosten) als ertragsmindernd zu vermerken. Der allgemeine Fachkräftemangel führte auch in unserer Branche zu Kapazitätseinschränkungen. Aufgrund der Fokussierung auf den deutschen und Euro-Raum und der Abrechnung mit den Hauptkunden auf Euro-Basis sind Wechselkursrisiken kaum zu erwarten.

Unsere Kunden sind fast ausschließlich die deutschen Automobilhersteller, sodass Bonitätsrisiken derzeit nicht zu erwarten sind, gleichwohl wird dies laufend überwacht.

Die Nachholeffekte im Automobilsektor nach der Coronakrise und die Transformation zur Elektromobilität wirken sich positiv aus. Derzeit sind langfristige Investitionen der Automobilhersteller geplant. Die anhaltende Inflation und die daraus folgende Zinspolitik der Zentralbanken sowie die Auswirkungen der internationalen Krisen können jedoch aus heutiger Sicht schwer abgeschätzt werden.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Risiken für eine stabile Ertragslage sind vor allem die zukünftige Auslastung der deutschen und europäischen Automobilfabriken. Hinzu kommen internationale Krisen, welche sich auf die Rohstoffpreise auswirken können. Auch steigende Personalkosten wirken sich ertragsmindernd aus. Daneben sehen wir uns weiterhin einem Preiswettbewerb ausgesetzt.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der soliden Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Als Chancen der zukünftigen Entwicklung sehen wir weiterhin die Investitionen unserer Hauptabnehmer für die Modernisierung bzw. Anpassung von Produktionslinien und Fördertechnik. Ferner führt unser Standort dazu, dass wir schnell und flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren können.

Wir gehen jedoch von einem weiter anhaltenden Preiswettbewerb innerhalb der Zulieferindustrie aus.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Herstellungskosten. Vor dem Hintergrund unserer derzeitigen finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Weitere Risiken:

Die weiteren Auswirkungen der Ukraine-Krise und anderen internationalen Konfliktsituationen auf die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht absehbar.

 

Gaimersheim, den 27. Juni 2024

Tore Knieß, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 291.921,00 374.773,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 2.722,00
II. Sachanlagen 291.912,00 372.051,50
1. technische Anlagen und Maschinen 96.099,00 125.888,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.813,00 246.163,50
B. Umlaufvermögen 4.997.340,42 4.788.697,21
I. Vorräte 5.000,00 5.000,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.906.888,37 2.767.000,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 781.121,22 608.252,14
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 87,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 87,18
2. sonstige Vermögensgegenstände 781.121,22 608.164,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.211.219,20 4.175.445,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.246,94 770,25
Summe Aktiva 5.308.508,36 5.164.240,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.279.705,67 3.202.241,58
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 3.099.983,20 3.260.951,10
III. Jahresüberschuss 77.464,09 -160.967,90
B. Rückstellungen 273.002,78 526.000,00
C. Verbindlichkeiten 1.755.799,91 1.435.999,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 479.976,70 479.976,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 342.531,31 342.531,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 137.445,39 137.445,39
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.275.823,21 956.022,68
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.275.823,21 956.022,68
Summe Passiva 5.308.508,36 5.164.240,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.969.882,19 3.734.461,55
2. Personalaufwand 2.783.286,77 2.748.132,03
a) Löhne und Gehälter 2.300.665,93 2.273.247,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 482.620,84 474.885,03
davon für Altersversorgung 8.003,60 10.774,96
3. Abschreibungen 135.444,89 157.407,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 135.444,89 157.407,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 945.329,77 976.130,01
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.304,48
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.831,55 963,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.208,06 37.488,06
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14.626,53 -30.231,35
8. Ergebnis nach Steuern 84.817,72 -153.501,08
9. sonstige Steuern 7.353,63 7.466,82
10. Jahresüberschuss 77.464,09 -160.967,90

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: KEB-Fördertechnik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Gaimersheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ingolstadt
Register-Nr.: 1861

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden von den unfertigen Leistungen offen (aktivisch) abgesetzt (§ 268 Abs. 5 S. 2 HGB).

Der Jahresabschluss enthält ein auf fremde Währung lautendes Bankkonto, dass in Euro umgerechnet wurde. Die Bewertung erfolgte gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256 a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit < 1 Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Sonstige Personalkosten 222.959 Euro
Abschluss- und Prüfungskosten 27.000 Euro

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 570.916,52 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Mietverträgen. Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Verträge mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 569.429,52 Euro enthalten.

Es besteht ein Avalrahmenkredit bis zu einem Betrag von 4.700.000,00 EUR, der durch Verpfändung von Bankguthaben in Höhe von rd. 800.000,00 EUR abgesichert ist. Im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft schätzen wir das Risiko einer Inanspruchnahme als gering ein.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf 759,31 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) und die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 1304,48 Euro).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 36
Angestellte 20
leitende Angestellte
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 56
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 36
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 20

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Tore Knieß ausgeübter Beruf: Dipl. Ingenieur

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Gaimersheim, den 27. Juni 2024

Tore Knieß, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

KEB Fördertechnik GmbH Bau von Förderanlagen u.der sonstige Metallbau, Gaimersheim

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.897,66 205.888,66 2.713,00 9,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 205.897,66 205.888,66 2.713,00 9,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 649.067,38 21.395,40 955,50 575.319,28 52.139,90 96.099,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 915.476,38 30.241,49 749.904,87 80.591,99 195.813,00
Summe Sachanlagen 1.564.543,76 51.636,89 955,50 1.325.224,15 132.731,89 291.912,00
Summe Anlagevermögen 1.770.441,42 51.636,89 955,50 1.531.112,81 135.444,89 291.921,00

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KEB Fördertechnik GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der KEB Fördertechnik GmbH, Gaimersheim - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KEB Fördertechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S.1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

• Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Ingolstadt, den 10.12.2024

FRANZ STARK, Wirtschaftsprüfer

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