Osbahr GmbH
Tornescher Weg 140, 25436 Uetersen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Soenke Scheel seit 6.5.2011 | Prokura |
Niki-Benjamin Kruse seit 6.5.2011 | Prokura |
Lutze Wurmb seit 5.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Osbahr GmbHUetersenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Grundlagen des Unternehmens Die Osbahr GmbH, Uetersen, ist eine Gesellschaft zur Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus. Dazu gehören auch Pflegeleistungen sowie Großbaumverpflanzungen. Vor diesem Hintergrund ist unser Unternehmen sowohl für öffentliche als auch private Auftraggeber tätig. Es wird keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit erbracht. Regionaler Schwerpunkt der Osbahr GmbH ist der Großraum Hamburg einschließlich des südlichen Teils von Schleswig-Holstein. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Branche des Garten- und Landschaftsbaus konnte in 2023 die positive Gesamtentwicklung der Vorjahre nur eingeschränkt fortsetzen. So stieg der Branchenumsatz in 2023 um 2,76% auf ca. 10,34 Milliarden Euro. Auch die Anzahl der Betriebe erreichte 2023 mit 19.542 (Vorjahr: 19.373) einen neuen Höchststand. Auch als Arbeitgeber hat sich der Garten- und Landschaftsbau vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und steigenden Wettbewerbs um Fachkräfte gut behauptet. Insgesamt wuchs die Beschäftigtenzahl der Branche in 2023 leicht auf 130.722 Beschäftigte (Vorjahr: 130.001). Auch die Anzahl der Auszubildenden stieg auf 8.066 (Vorjahr: 7.826). Allerdings zeichnet sich eine Unsicherheit in der Branche hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung ab. Die Baugenehmigungen in Hamburg gehen dramatisch zurück. Der kommunale Bauherr muss in seinen Investitionen kürzertreten, die Bauwirtschaft geht durch gestiegene Rohstoffpreise und Personalkosten in die Knie. Diese negative Entwicklung betrifft auch Kunden der Osbahr GmbH wie Bonava Deutschland GmbH oder Behrendt Wohnungsbau GmbH & Co. KG. Insgesamt geht die Nachfrage nach Immobilien deutlich zurück, während die Kosten auf einem hohen Niveau bleiben. Auch war die Osbahr GmbH von zwei Insolvenzen betroffen. Anfang des Jahres 2023 war ein kurzer Nachfragerückgang zu verzeichnen, der sich aber recht schnell aufgelöst hat. Der Landschaftsbau hat sich insgesamt einer erfreulich stabilen Konjunktur erfreut. Auslastung, Preise und auch die mittelfristige Auslastung bleiben auf hohem Niveau. II. Wirtschaftsbericht 1. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft stellte sich in den vergangenen Jahren wie folgt dar:
Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsatzerlöse und der Rohertrag gestiegen, wobei sich die Rohertragsquote um 4,9 Prozentpunkte auf 43,5% erhöht hat. Die Personalaufwendungen stiegen insbesondere durch die vom Ergebnis abhängigen Gewinnbeteiligung, höheren Löhne und Gehälter im Segment Nicht-Baustellen sowie durch den Einfluss der Inflationsausgleichsprämie. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund einer Erhöhung einer Wertberichtigung auf Forderungen, gestiegenen Instandhaltungs- und Kraftfahrzeugkosten sowie allgemeinen Kostensteigerungen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung verbesserte sich das Betriebsergebnis um T€ 887 auf T€ 1.534. Das Finanzergebnis verbesserte sich insbesondere vor dem Hintergrund der Anpassung der Pensionsrückstellungen. Daraus resultierte ein Ergebnis vor Steuern (EBT), welches um T€ 1.059 auf T€ 1.614 (Vorjahr: T€ 555) anstieg. 2. Vermögenslage Von der Bilanzsumme in Höhe von T€ 7.107 entfiel auf der Aktivseite ein überwiegender Teil von T€ 6.968 auf das Umlaufvermögen. Insofern umfasste das Umlaufvermögen 98,0% der gesamten Aktiva. Die Vorräte stiegen im Wesentlichen aufgrund der aktivisch offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.898 minderten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen vornehmlich aufgrund der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+T€ 1.117). Auf der Passivseite entfiel von der Bilanzsumme in Höhe von T€ 7.107 ein Betrag von T€ 4.136 auf das Eigenkapital. Dies entsprach einer Eigenkapitalquote von 58,2% (Vorjahr: 55,2%). Die Veränderung des Eigenkapitals war auf den Jahresüberschuss von T€ 1.132 sowie eine Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn zurückzuführen. Die Pensionsrückstellungen ergaben sich aus der Saldierung mit korrespondierenden Aktivwerten. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich insbesondere aufgrund der Rückstellungen für Erlösschmälerungen (+T€ 44), Gewährleistungen (+T€ 88) und Tantiemen (+T€ 89). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden gegenüber der Osbahr KG, Uetersen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht aufgrund von kreditorischen Debitoren. 3. Finanzlage Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind im Berichtsjahr um T€ 416 auf T€ 248 gesunken. Vor diesem Hintergrund erfolgten die Finanzierungen des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit (-T€ 253), der Investitionstätigkeit (+T€ 52) sowie der Finanzierungstätigkeit (-T€ 215) aus dem Finanzmittelfonds. Daraus folgt eine Minderung des Finanzmittelfonds im Berichtsjahr um T€ 416. 4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Wir steuern unser Unternehmen unter Rückgriff auf das EBT. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung des Unternehmens verwendet. III. Chancen-, Risiken- und Prognosebericht 1. Chancen- und Risikenbericht Das politische Umfeld vor dem Hintergrund der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der finanziellen Probleme einer überforderten Bundesregierung führt zu einer Unsicherheit in der Branche des Garten- und Landschaftsbaus. Hinzu kommt der Rückgang der Baugenehmigungen im Großraum Hamburg. Die in 2023 gestiegenen Personalaufwendungen und auch materielle Aufwendungen konnten in 2023 an die Kunden weitergereicht werden. Die Baumschulpreise blieben über das Jahr 2023 stabil wobei allerdings festzustellen war, dass die Baumschulen sich den Anforderungen des Marktes in der Sortimentsumstellung mit der Lieferung von sogenannten Klimabäumen nicht schnell anpassen konnten. Neben der Immobilienkrise bietet der Klimawandel hier aber eben auch Chancen. Neue Bäume in der Stadt, Regenwasserretention, Dachbegrünung und weitere Themenfelder tun sich auf. Wir brauchen aber natürlich den Kunden der das auch umsetzen kann, will oder muss. Dabei bleibt uns die Hoffnung, dass die anhaltende Nachfrage nach Wohnungen den Druck soweit erhöht, dass auch wieder in den Immobilienneubau investiert wird. Probleme bereitet uns nach wie vor die viel zu späte Rechnungslegung der Bauleiter. Das geht solange gut, wie das Umfeld stimmig ist und Ausfälle kein erkennbares großes Risiko sind. Mit einer nicht mehr wachsenden privatwirtschaftlichen Kundschaft, vor allem aus dem Bereich der Bauunternehmen und Projektentwickler, muss sich das aber ändern. Hierzu müssen wir Steuerungsinstrumente nutzen, die wir bereits haben. Zudem beschäftigen wir uns auf Anregung der Sparkasse mit dem Thema Nachhaltigkeit. Wir gehen davon aus, dass dieses Thema uns sicher längerfristig beschäftigen wird und wir hoffen, dass eine verpflichtende Zertifizierung uns erspart bleibt. Bisher hat jedes neue Gesetz auch zu einem Auswuchs der bürokratischen Hemmnisse geführt nicht nur in der freien Wirtschaft, sondern auch beim Staat, dessen Beschäftigtenzahlen stetig steigen, nicht jedoch die Effektivität. Es geht um unsere Immobilien, unseren Fuhrpark und unsere Arbeit auf den Baustellen, im Ergebnis aber auch um Rentabilität, Absicherung und Investitionen in die Zukunft, im Unterschied zu Ersatzinvestitionen. 2. Prognosebericht Vor dem Hintergrund der im Chancen- und Risikenbericht erläuterten Erwägungsgründe erwarten wir für das Geschäftsjahr eine Verschlechterung der Umsatzerlöse und damit einhergehend eine damit verbundene Minderung des EBT um mindestens 5%. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Nachfrage der privaten und öffentlichen Kunden des Garten- und Landschaftsbaus aufgrund der weiterhin andauernden Krisensituation weiter reduziert.
Dezember 2024 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023(Amtsgericht Pinneberg, HRB 548 EL)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Osbahr GmbH hat ihren Sitz in Uetersen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HR B 548 EL eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs-, Bewertungs- und sonstigen Angabevorschriften gemäß §§ 242 bis 288 HGB sowie der ergänzend zu berücksichtigenden Vorschriften gemäß § 42 GmbHG erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Hinsichtlich der Gliederungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Aufstellung des Anhangs wurde von den Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch gemacht. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear oder degressiv. Die geometrisch degressive Abschreibung fand letztmalig im Geschäftsjahr 2020 Anwendung. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden sie gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot des § 253 Abs. 5 HGB. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit dem versicherungsmathematischen Wert bewertet. Das als Deckungsvermögen dienende Wertpapierdepot wird am Bilanzstichtag zum Zeitwert bewertet. Sie werden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten. Fertige und unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgt jeweils unter Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung. Erhaltene Anzahlungen auf unfertige und fertige Leistungen werden von den Vorräten offen abgesetzt. Soweit die erhaltenen Anzahlungen die unfertigen und fertigen Leistungen übersteigen, erfolgt ein Ausweis auf der Passivseite. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr mit dem Barwert bewertet. Für erkennbare Risiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Es wird eine Pauschalwertberichtigung von 3% auf den Netto-Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für das latente Ausfallrisiko gebildet. Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafel 2018 G sowie eines Rechnungszinsfußes von 1,82% (Vorjahr: 1,78%) bewertet. Durch Nachtrag zur Pensionszusage vom 24. August 1995 sowie Gesellschafterbeschluss vom 1. Oktober 2020 wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2021 alle Versorgungsleistungen, die in der Pensionszusage und etwaigen Nachträgen vereinbart sind, auf die zum Änderungsstichtag erdiente Höhe (sogenannter Past-Service) reduziert. Es handelt sich um eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden Annahmen. Eine voraussichtliche Rentensteigerung bis zum Rentenbeginn wird nicht mehr berücksichtigt, lediglich ab dem Rentenbeginn. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundlegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafel Heubeck 2018 G) nach dem dynamischen Teilwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden ab dem Rentenbeginn bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,0% (Vorjahr: 2,0%) bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung dieser Altersversorgungsverpflichtungen beläuft sich (in Abweichung von der Ertragsteuerbilanz) zum 31. Dezember 2023 auf 1,82% (Vorjahr: 1,78%). Es handelt sich gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Durch die Änderung der handelsrechtlichen Vorschriften zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 16.115,00 (Vorjahr: € 70.296,00) Den Pensionsrückstellungen stehen kongruente Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen und einem verpfändeten Depot gegenüber, die mit den korrespondierenden Verpflichtungen verrechnet wurden. Die Anschaffungskosten dieser Forderungen und der beizulegende Zeitwert (versicherungsmathematischer Aktivwert sowie der Depotwert) betragen zum 31. Dezember 2023 € 234.376,67 (Vorjahr: € 433.754,39) und € 745.668,66. Die nach der Verrechnung noch auszuweisenden Pensionsrückstellungen betragen € 318.767,00 (Vorjahr: € 400.630,00). Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB sind die Aufwendungen und korrespondierende Erträge zu saldieren und stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Tantiemen (T€ 322), Gewährleistungen (T€ 173), Resturlaub (T€ 125), Erlösschmälerungen (T€ 87), Vorarbeitsstunden (T€ 47), ausstehende Rechnungen (T€ 39), Abschlusskosten (T€ 27) sowie Aufbewahrungspflichten (T€ 5). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 930.061,96 (Vorjahr: € 760.397,28) betreffen das Verrechnungskonto mit der Gustav Osbahr KG, Uetersen. Die Gesellschaft hat Bürgschaften an Dritte in Höhe von € 153.387,56 (Vorjahr: € 115.047,99) gegeben. Diese wurden vollständig zugunsten eines Unternehmens übernommen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Inanspruchnahme der Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Abzinsungen von Pensionsrückstellungen Zinsaufwendungen resultieren in Höhe von € 16.156,37 (Vorjahr: € 89.158,35) aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen, die im Zinsertrag verrechnet wurden. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die mit einem Pachtvertrag in Zusammenhang stehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr betragen € 510.000,00. Längerfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen existieren nicht. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 53 gewerbliche Mitarbeiter und 11 Angestellte im Unternehmen beschäftigt. Anteilsbesitz
Geschäftsführer Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Lutze von Wurmb, Diplom-Ing. Landespflege. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB unterbleiben mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
Uetersen, den 3. Januar 2025 Lutze von Wurmb Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 30. Januar 2025 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Osbahr GmbH, Uetersen Wir haben den Jahresabschluss der Osbahr GmbH, Uetersen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Osbahr GmbH, Uetersen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 3. Januar 2025 TREUHANSA
GmbH Doctores Völschau
Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer |
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