ICS Festival Service GmbHLiquidiert

Hauptstraße 47, 24869 Dörpstedt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 646 SL
Eingetragen
19.7.2005
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung und Organisation von Musikveranstaltungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle mit dem Gesellschaftszweck zusammenhängenden und ihn fördernden Maßnahmen zu treffen, insbesondere andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art zu erwerben, zu vertreten oder sich an solchen Unternehmen zu beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Holger Hübner
seit 19.7.2005
Prokura
Thomas Jensen
seit 19.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Thomas Jensen
50.00%
Holger Hübner
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thomas Jensen
Hauptstraße 47, 24869 Dörpstedt
13.500 €
50.00%
Holger Hübner
Heilbrookstraße 61, 22305 Hamburg
13.500 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ICS Festival Service GmbH

Dörpstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs in 2011

1. Entwicklung der Branche

Die Gesellschaft ist Veranstalter des Wacken Open Airs und Dienstleister für Künstler. Die Wettbewerbsintensität im Festival- und Konzertbereich hat weiterhin zugenommen. Gemäß der GFK-Studie 2011 waren Musikfestivals im Bereich Hard Rock / Heavy Metal große Wachstumstreiber.

2. Entwicklung von Umsatz und bezogenen Leistungen

Analog zu der Branchenentwicklung sind die Umsatzerlöse der Gesellschaft in 2012 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der zu Jahresbeginn prognostizierte Umsatz wurde jedoch nicht erzielt. Der Trend des stetigen Anstiegs von Künstlergagen und Produktionskosten hat sich im abgelaufenen Jahr weiter fortgesetzt und zu einem nur gering gestiegenen relativen Rohertrag geführt.

3. Investitionen und Personal

In 2012 fanden außer mehreren kleineren Investitionen im Bereich Festival Equipment keine nennenswerten Investitionen statt. Der feste Personalstamm im Vollzeitbereich ist im Vergleich zum Vorjahr weiterhin gestiegen. In 2012 umfasste der feste Personalstamm durchschnittlich 29 Personen. Die Anzahl der Teilzeitmitarbeiter und Aushilfen stieg in den Sommermonaten auf bis zu 500. Für das Folgejahr sind keine Erweiterungen des festen Personalstammes geplant.

1 Siehe GFK-Studie zum Konsumverhalten der Konzert- und Veranstaltungsbesucher in Deutschland 2011

4. Darstellung der einzelnen Bereiche und Beteiligungen

a) Festivals

Das Festival "Wacken Open Air", liefert den entscheidenden Beitrag zum Gesamtergebnis. Die Umsätze haben sich durch die Erhöhung des Eintrittspreises gesteigert, in nahezu allen anderen Bereichen dieses Festivals kam es aufgrund der schlechten Wetterlage zu Umsatzrückgängen. Für 2013 ist eine erneute Steigerung des Umsatzes geplant.

b) Tourneeveranstaltungen

In 2012 wurde dieser Bereich umstrukturiert. Die ICS Festival Service GmbH tritt hauptsächlich als Dienstleister für Künstler auf, anstatt wie bisher die Funktion des Tourneeveranstalters zu übernehmen. Diese Umstrukturierung verursachte einen ergebnisneutralen Umsatzrückgang.

c) sonstige Veranstaltungen

Dieser Bereich wurde 2011 ausgegliedert. Es gab lediglich eine geringe Anzahl von Konzerten die im Zusammenhang mit den Tourneeveranstaltungen örtlich veranstaltet wurden. Das Ergebnis ist im Verhältnis zum Gesamtergebnis von untergeordneter Bedeutung.

d) Beteiligungen

Bei der Tochterfirma Rock Alarm GmbH konnten durch eine umfassende Kooperation mit einem IP TV Anbieter weitere Kostensenkungen erreicht werden. Ein Umsatzrückgang bei gleichbleibender Zinsbelastung führte jedoch zu einem negativen Jahresergebnis der Rock Alarm GmbH im Jahr 2012. Für 2013 ist eine verstärkte Integration im Webauftritt der Gesellschaft geplant. Das Jahresergebnis der STP Hamburg Konzerte ist in 2012 erneut positiv.

B. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

1. Allgemeiner ÜberblickDie Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft verdeutlicht sich aus der Zusammenstellung der wesentlichen Kennziffern der Vergangenheit:

    2012 2011
Rohertrag TEUR 7.265 6.909
Betriebsergebnis TEUR 503 1.429
Beteiligungs- und Finanzergebnis TEUR 110 101
Neutrales Ergebnis TEUR -433 -400
Ergebnis vor Ertragsteuern TEUR 180 1.130
Jahresergebnis TEUR 16 751
Eigenkapital TEUR 1.599 1.583
Eigenkapitalquote in % 11,3 11,8

2. Ertragslage

Trotz des steigenden Umsatzes des Wacken Open Airs und unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, die mit dem Festival in Verbindung stehen, ist das Rohergebnis aufgrund des starken Anstiegs von Künstlergagen und Produktionskosten im Vergleich zum Vorjahr nur gering gestiegen. Weitere Kostensteigerungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie Anlaufkosten für die sonstigen Veranstaltungen führten dazu, dass das Jahresergebnis insgesamt zurückgegangen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten gegenüber dem Vorjahr eine Versicherungsentschädigung und sind daher außerplanmäßig gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr, insbesondere aufgrund von hohen Versicherungsbeiträgen und durch die geänderte Behandlung von Vorverkaufsgebühren und damit einhergehend der Verbuchung von Verkaufsprovisionen mit einer Vorverkaufsstelle, gestiegen.

Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um TEUR -929 verschlechtert. Dies ist im Wesentlichen auf die oben genannten Kostensteigerungen zurückzuführen.

3. Finanzlage

Einzelheiten der Finanzlage gehen aus der nachfolgenden Kapitalflussrechnung hervor:

  2012
TEUR
2011
TEUR
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten und vor Ergebnisabführung/Ergebnisübernahme 21 737
Abschreibungen für Anlagevermögen 176 307
Zunahme/Abnahme langfristige Rückstellungen 22 20
Gewinn/Verlust aus Anlageabgängen -6 30
Cashflow nach DVFA/SG 213 1.094
Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -1.089 142
Zunahme/Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen -114 10
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der übrigen Passiva 815 5.797
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit -175 7.043
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 7 0
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände 8 27
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 242 185
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 6
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -243 -218
Auszahlungen an Unternehmenseigner 0 .-600
Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen -40 -40
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit -40 -640
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -485 6.185
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 11.213 5.028
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 11.755 11.213

Der Finanzmittelfonds setzt sich an beiden Bilanzstichtagen aus liquiden Mitteln zusammen.

Bei einem Kreditinstitut besteht eine Kontokorrentkreditlinie von TEUR 50 die zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurde.

4. Vermögenslage

Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände kam es durch planmäßige Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr zu einer Senkung von TEUR 23 in dieser Position.

Das Sachanlagevermögen besteht zum größten Teil aus der Infrastruktur der Eventfläche Wacken. In 2012 wurden keine weiteren Investitionen für die Infrastruktur vorgenommen. Für 2013 sind hierfür ebenfalls keine Investitionen geplant. Die Investitionen im Jahr 2012 beziehen sich hauptsächlich auf Produktionsequipment insbesondere Fahrzeuge und Dekorationen für das Wacken Open Air.

Der Warenbestand wurde auch in 2012 von TEUR 88 auf TEUR 29 weiter reduziert.

Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen waren Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt TEUR 22 vorzunehmen.

Die Steigerung des Umlaufvermögens ist auf höhere Forderungen zurückzuführen, die stichtagsbezogen aufgrund der geänderten Behandlung der Vorverkaufsgebühren angefallen sind . Der Bestand von Kassen und Bankguthaben veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.213 auf TEUR 10.755.

Insgesamt hat sich die Bilanzsumme von TEUR 13.495 um TEUR 699 auf TEUR 14.158 erhöht.

Aufgrund des zum 31. Dezember 2012 ausgewiesenen Jahresüberschusses von TEUR 16 hat sich das Eigenkapital auf TEUR 1.599 erhöht, die Eigenkapitalquote beträgt demnach 11,3 %.

C. Nachtragsbericht

Vorgänge von wesentlicher Bedeutung haben sich bis zum Berichtszeitpunkt nicht ergeben.

D. Risikobericht

1. Risikomanagement

Das Geschäft ist im Wesentlichen durch externe Risiken bestimmt.

Die Ausfallrisiken bei Kundenforderungen sind aufgrund des hohen Vorauskassenanteils als relativ gering zu bewerten.

Die ICS Festival Service GmbH ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nur äußerst geringen Liquiditätsrisiken und Kreditrisiken ausgesetzt. Durch eine frühzeitige Liquiditätsplanung, den Zahlungseingängen für Ticketverkäufe des jeweiligen Folgejahres sowie ausreichende Bankkreditlinien ist sichergestellt, dass jederzeit genügend Liquidität zur Verfügung steht.

2. Geschäftsentwicklung, Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die für die Geschäftsjahre 2013 ff. aufgestellten kurz- und mittelfristigen Planungsrechnungen prognostizieren nachhaltige Jahresüberschüsse.

An die Rockalarm GmbH wurden insgesamt Ausleihungen von TEUR 228 vorgenommen, die auf Grund der geänderten Einschätzung über die Ertragsaussichten der Gesellschaft wertberichtigt wurden (TEUR 200). Die bislang deutlich unter den Erwartungen liegenden Umsätze konnten durch die Änderung eines Vertriebspartners nicht gesteigert werden, daher ist für 2012 eine intensive Einbindung in den Webauftritt der Gesellschaft geplant.

Die Zahlungsfähigkeit dieser Gesellschaft ist auch im Jahr 2012 gesichert.

Im Bereich des Live-Entertainments bestehen grundsätzlich folgende Risiken:

- Nachlassen des Konsumklimas infolge der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

- Steigende Künstlergagen durch Intensivierung des Wettbewerbs

- Steigende Produktionskosten aufgrund von Gesetzesänderungen

- Wetterabhängigkeit bei Freiluftveranstaltungen

E. Prognosebericht

1. Bereich Festivals:

Das Wacken Open Air ist zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung bereits für das Folgejahr ausverkauft. Die Kostenseite ist durch langfristige Verträge mit Diensteistern und Lieferanten kontrolliert.

2. Bereich Tourneeveranstaltungen:

Für 2013 ist aufgrund von Umstrukturierungen ein Umsatzrückgang zu erwarten.

3. Allgemeine Entwicklung:

Die Konjunktur in Deutschland wird sich nach den Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute positiv entwickeln. Die private Konsumneigung wird gegenüber dem Vorjahr leicht steigend eingeschätzt, so dass für das Live-Entertainment grundsätzlich positive Ertragsaussichten bestehen. Der Gesamtmarkt in Deutschland dürfte unverändert bei etwa EUR Mrd. 3,2 liegen. Auch die Tatsache, dass gerade bei nachlassender Konjunktur die Bereitschaft der Konsumenten steigt, in Entertainmentveranstaltungen zu investieren, dürfte dazu beitragen. Die Erwartungen der Gesellschaft für das Jahr 2013 sind dem aktuellen Wirtschaftsumfeld entsprechend gut. Der Umsatz wird sich voraussichtlich trotz des geplanten Umsatzrückgangs im Tourneebereich insgesamt erhöhen. Gleichzeitig wird mit einer verbesserten Ertragslage gerechnet. Grundlage für die Prognose ist die Planung für das Geschäftsjahr 2013, in dem die Erwartungen für den Bereich Festivals und Tourneeveranstaltungen berücksichtigt wurden.

Der Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den aktuellen Erwartungen der Gesellschaft und auf bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Die Geschäftsentwicklung wird von einer Vielzahl von Faktoren, die außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft stehen, beeinflusst. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der Gesellschaft von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen und Leistungen abweichen können.

 

Dörpstedt, den 30.06.2013

Thomas Jensen

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 1.046.648,98 973.544,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.996,00 41.922,00
II. Sachanlagen 1.021.558,00 925.528,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 619.780,00 671.119,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.778,00 254.409,00
III. Finanzanlagen 6.094,98 6.094,98
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 6.093,98 6.093,98
B. Umlaufvermögen 12.999.197,35 12.375.168,86
I. Vorräte 29.292,42 88.016,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.214.692,95 1.073.829,10
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.695,96 27.978,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 28.695,96 27.978,60
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.634,44 33.076,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.755.211,98 11.213.323,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 112.497,28 110.476,44
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.158.343,61 13.459.190,28

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 1.598.888,50 1.583.087,28
I. gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Gewinnvortrag 1.556.087,28 804.683,54
III. Jahresüberschuss 15.801,22 751.403,74
B. Rückstellungen 403.123,45 494.990,63
C. Verbindlichkeiten 1.108.720,22 1.776.402,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1,10 14,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1,10 14,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 8.330,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 8.330,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.093,98 29.891,54
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.047.611,44 9.604.710,29
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.158.343,61 13.459.190,28

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1. Rohergebnis 8.610.122,72 7.006.718,33
2. Personalaufwand 876.741,32 841.162,83
a) Löhne und Gehälter 745.364,59 721.328,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 131.376,73 119.834,43
3. Abschreibungen 176.505,91 307.538,78
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 176.505,91 307.538,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.317.800,93 4.585.933,37
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2.607,51 7.652,63
5. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 0,00 13.922,34
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 118.238,28 88.026,44
davon aus verbundenen Unternehmen 1.276,17 576,66
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.737,84 19.939,35
davon aus Abzinsung 1.467,34 1.029,80
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 5.624,52 0,00
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 329.950,48 1.354.092,78
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 177.208,98 368.787,27
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 1.083,00
11. sonstige Steuern 136.940,28 233.901,77
12. Jahresüberschuss 15.801,22 751.403,74

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst, soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.

Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen wurden mit ihrem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit der entsprechenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr beträgt, werden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip bei der Umrechnung nicht angewandt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name und Sitz des Unternehmens im Arbeitsbesitz Beteiligung
%
letzter vorliegender Jahresabschluss Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
Rockalarm GmbH 100,00 31.12.2012 -222 Gewinnabführungsvertrag
STP Hamburg Konzerte UG 50,00 31.12.2012 109 74

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.

Forderungenspiegel in TEUR

  31.12.2012 31.12.2011
  Restlaufzeit gesamt Restlauf- gesamt
Art der Forderungen bis 1 Jahr über 1 Jahr   zeit über 1 Jahr  
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.398 0 1.398 0 691
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29 0 29 0 28
3. Forderungen gegen Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2 0 2 0 33
4. Forderungen gegen Gesellschafter 33 0 33 0 205
5. Sonstige Vermögensgegenstände 702 52 754 82 116
  2.164 52 2.216 82 1.073

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von EUR 578.527,40, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, ausstehende Lieferantenrechnungen, Rückbauverpflichtungen und Jahresabschlusskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

  31.12.2012 31.12.2011
  Restlaufzeit gesichert gesamt Restlauf- gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 5 Jahre     zeit bis 1 Jahr  
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 799 0 0 799 572 572
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 8 8
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1 0 0 1 30 30
5. sonstige Verbindlichkeiten 309 0 0 309 1.126 1.166
- davon aus Steuern 223 0 0 223 958 958
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 15 0 0 15 10 10
  1.109 0 0 1.109 1.736 1.776

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 8) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 30) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

  Verpflichtung 31.12.2012
Finanzielle Verpflichtung bis 1 Jahr 1 Jahr bis Über 5 Jahre gesamt
aus Miet- und Leasingverträgen 39 14 14 67

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 697 enthalten. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich um in 2012 vereinnahmte Umsätze für Vorjahre.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 561 enthalten. Bei den periodenfremden Erträge handelt es sich im Wesentlichen um eine Versicherungserstattung in Höhe von TEUR 429.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

EUR 0,00 (Vj. EUR 291,69) der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren aus der Währungsumrechnung.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.464 enthalten. Bei den periodenfremden Aufwendungen handelt es sich um Vorverkaufsgebühren und Lizenzgebühren für Vorjahre..

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Zinsen in Höhe von EUR 1.276,17 (Vj. EUR 576,66) wurden von verbundenen Unternehmen gezahlt.

Zinsen und ähnlichen Aufwendungen

Zinsaufwand in Höhe von EUR 1.467,34 (Vj. EUR 1.029,80) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Steuern

In den sonstige Steuern sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 121 enthalten. Bei den periodenfremden Aufwendungen handelt es sich um Steuernachzahlungen für Vorjahre.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr Thomas Jensen, Kaufmann

Vorschüsse und Kredite zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden gewährt:

Beträge in Höhe von EUR 8.156,00, die auf einem Verrechnungskonto erfasst sind und die jederzeit rückzahlbar sind. Sie werden mit einem Zinssatz von 4,00% p.a. verzinst.

Von den gewährten Vorschüssen und Krediten wurden im Geschäftsjahr EUR 95.816,24 zurückgezahlt.

Bei den vorgenannten Forderungen handelt es sich zugleich in voller Höhe um Forderungen gegen Gesellschafter.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 2
Angestellte 26
  28
Auszubildende 2
  30

 

Dörpstedt, 30. April 2013

Geschäftsführung

Anlagespiegel

  Anschaffungs‑ Herstellungs‑ kosten 01.01.2012
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.448,17 8.517,28    
Immaterielle Vermögensgegenstände 236.448,17 8.517,28    
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 843.751,67 8.436,62    
2. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 422.287,77 233.457,01    
    2.511,02‑    
Sachanlagen 1.266.039,44 241. 893,63    
    2. 511,02-    
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00      
2. Beteiligungen 6.093,98      
Finanzanlagen 18.593,98      
  kumulierte Abschreibungen 31.12.2012
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.01.2012 bis 31.12.2012
EUR
Buchwert 31.12.2012
EUR
Buchwert 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 225.969,45 31.443,28   18.996,00 41.922,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 225.969,45 31.443,28   18.996,00 41.922,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 232.408,29 59.775,62   619.780,00 671.119,00
2. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 251.455,76 85.287,01   401.778,00 254.409,00
           
Sachanlagen 483.864,05 145.062,63   1.021.558,00 925.528,00
           
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.499,00 0,00   1,00 1,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00   6.093,98 6.093,98
Finanzanlagen 12.499,00     6.094,98 6.094,98

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2012 - 31.12.2012

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 32.764,07 EUR.

1.1.2011 - 31.12.2011

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 205.102,26 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2012 - 31.12.2012

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR.

1.1.2011 - 31.12.2011

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 106.354,00 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2013 festgestellt.

Der entstandene, handelsrechtliche Jahresüberschuss in Höhe von 15.801,22 € wird dem Gewinnvortrag in Höhe von 1.556.087,28 € zugerechnet. Damit ergibt sich für das anstehende Geschäftsjahr ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.571.888,50 € .

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ICS Festival Service GmbH, Dörpstedt, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der ICS Festival Service GmbH, Dörpstedt, zum 31. Dezember 2012 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 01. Juli 2013

RN REVISION NORD GMBH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Widera, Wirtschaftsprüfer

Swinka, Wirtschaftsprüfer

Dieser der Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und dem Lagebericht vorangestellte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt und nach § 327 HGB verkürzt.

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