Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 10972
Vorher
Bike Mobility GmbH
Eingetragen
12.8.2008
Branche
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörEinzelhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Einzel- und Großhandel von Zweirädern nebst Zubehör und Ersatzteilen sowie die Durchführung von Service- und Reparaturarbeiten an Zweirädern und deren Bauteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gunther Wenzel
seit 16.8.2022
Geschäftsführer
Detlev Mathew
seit 4.4.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

25.50% identifiziert74.50% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Gunther WenzelBike Market Holding GmbH+1
25.50%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
12.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bike Market GmbH

Rostock

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bike Market GmbH Rostock

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Bike Market GmbH ist ein Fachhandelsunternehmen für Zweiräder sowie den damit verbundenen Zubehör-, Ersatzteilen und Bekleidung. Das Portfolio umfasst sämtliche muskelkraftbetriebenenZwei-, teilweise auch Dreiräder wie z.B. Mountain-, Crossbikes, Rennräder, Trekkingräder, Kinder- und Jugendfahrräder und elektrisch unterstützende Fahrräder (Pedelecs und S-Pedelecs).Zudem zählt die Reparatur von Zweirädern zum Geschäftsgegenstand des Unternehmens. Die Bike Market GmbH ist daher auch ein Handwerksbetrieb (eingetragen in der Handwerksrolle).Der Stammsitz der Gesellschaft befindet sich im Hornissenweg 7, 18069 Rostock. Die Bike Market GmbH betreibt einen großen Multi Marken Store am Stammsitz und aktuell drei weitere Filialen in Rostock, Schwerin und Lüneburg. Bei diesen drei Filialen handelt es sich jeweils um Mono-Marken Stores des Fahrradherstellers Cube (sogenannte Cube Stores). In 2024 eröffnet das Unternehmen zwei weitere Cube Stores in Bremen und Hamburg Altona. Außerdem wird unter (https://www.bikemarket24.de/) ein Online Shop betrieben. Neben den Verkaufsstandorten unterhält die Gesellschaft ein Zentrallager und die Verwaltung in Bargeshagen sowie ein Ausweichlager in Rostock Schutow.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen:

Die deutsche Wirtschaft ist in 2023 nach einem schwierigen Jahr kalenderbereinigt um 0,1% geschrumpft. Die Zahlen spiegeln die Energiekrise, den Fachkräftemangel, die Russlandkrise sowie die rückläufigen Investitionen wider. Für 2024 und 2025 geht die OECD wieder von einem leichten Zuwachs aus. Im Vergleich zu anderen Industriestaaten sind die Wachstumsannahmen jedoch gering (Quelle: OECD Economic Outlook, Volume 2024 Issue 1, Deutschland).

Branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Der Fahrradsektor im Allgemeinen und der Fahrradfachhandel im Besonderen entwickeln sich seit vielen Jahren weitgehend abgekoppelt von den Entwicklungen der Gesamtwirtschaft. Die Gesamtnachfrage nach Fahrrädern und E-Bikes zeichnete in 2023 ein durchwachsenes Bild. Während die Stückzahlen bei Fahrrädern rückläufig sind, verkaufen sich E-Bikes weiterhin sehr gut. Trotz der wirtschaftlichen Lage sind die Branchenumsätze gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau stabil {2023: 7,06 Mrd. € vs. 2022: 7,36 Mrd. €}. Wesentliche Markttreiber sind unverändert(nachhaltige Mobilität, Gesundheit, Leasing). Dazu ist festzustellen, dass es einen Trend zum Zweit- und Drittrad gibt. Die Nachfrage nach hochwertigen E-Bikes ist weiter wachsend.Das spiegelt sich auch in den Zahlen des Branchenverbandes ZIV (https://www.ziv-zweirad.de/wp-content/uploads/2024/03/ZIV_Marktdatenpraesentation_2024_fuer_GJ_2023.pdf) wider:Die durchschnittlichen VK Preise stagnieren bei Fahrrädern (2023: 470 € vs. 2022: 500 €} und sind bei E-Bikes (2023: 2.950 € vs. 2022: 2.800 €) weiter im Aufwärtstrend.Der Gesamtbestand an Fahrrädern und E-Bikes in Deutschland ist kontinuierlich auf 84 Mio. Stück ggü. 82,8 Mio. Stück im Vorjahr gewachsen. Der Anstieg ist auf die positive Entwicklung bei den E- Bikes (11 Mio. Stück in 2023 ggü 9,8 im Vorjahr) zurückzuführen.Der Anteil der E-Bike Verkäufe an den Gesamtverkäufen lag in 2023 erstmals über 50% (ca. 53% von 4 Mio. Stück). Analog ist weiter davon auszugehen, dass sich der Anteil an E-Bikes an der Gesamtflotte langfristig von derzeit 13,1% von 84 Mio. Stück in Richtung 50% und mehr entwickeln wird. Folgerichtig gehen wir davon aus, dass wir in Bezug auf die E-Bike Nachfrage weit von einer Sättigung entfernt sein sollten.Bemerkenswert ist weiterhin, dass die überwiegende Mehrheit der Kunden ihr Fahrrad beim Fahrradfachhandel erwirbt. Die zunehmende Verbreitung des Fahrradleasing und der in den meisten Leasingverträgen enthaltene Fullservice trägt dazu bei. Die Mehrheit der Verbraucher legt Wert auf Qualität, Beratung und Service. Dagegen tun sich reine Internetversender schwer, Marktanteile zu gewinnen. Diesen Marktakteuren verbleibt der Preis als zentrales Verkaufsargument. Damit erreichen sie vor allem den preissensitiven, serviceunabhängigen Kunden.(Quelle https://www.ziv-zweirad.de/wp-content/uploads/2024/03/ZIV_Marktdatenpraesentation_2024_fuer_GJ_2023.pdf, S. 26)

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr war geprägt (i) vom Abschluss des Umbauvorhabens "Neueröffnung unseres Multi-Marken Stores Bike Market Rostock-Schutow" Ende Februar, (ii) vom 30-jährigen Jubiläum seit Firmengründung im April und (iii) der Eröffnung eines neuen Cube Stores in Lüneburg. Die Wettbewerbssituation war über das gesamte Jahr intensiv, insbesondere getrieben durch reine Internetversender.Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 kann als zufriedenstellend bezeichnet werden.

3. Lage der Gesellschaft

a. Ertragslage

Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahreszeitraum wurden aufgrund des Rumpfwirtschaftsjahrs 2022 bei der Erläuterung der Ertragslage teilweise Pro-Forma-Kennzahlen herangezogen. Die Bike Market GmbH konnte den Umsatz im Geschäftsjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,8 % steigern. Dies entsprach weitgehend den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023. Der Rohertrag stieg um 5,7 % und entsprach ebenfalls den Erwartungen.

Wesentlicher Faktor war die Neueröffnung des neuen Standortes in Lüneburg und die guten Verkaufszahlen in den bestehenden Standorten. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter lag innerhalb des Berichtszeitraums bei 110. Der Personalaufwand ist im Wesentlichen aufgrund des neuen Stores in Lüneburg gegenüber dem Vergleichszeitraum gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei TEUR 3.772. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung betrug TEUR 2.146. b. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Die Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ziel des Finanzmanagements ist es, Skonto- Möglichkeiten durchgehend zu nutzen. Die Finanzierung der Vorräte zum Stichtag erfolgte aus einer Kombination aus eigenen Mitteln, Betriebsmittelfinanzierung und Lieferantenkrediten.

c. Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag fanden wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite im Anlage- und im Umlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr statt.Diverse Investitionen in das Sachanlagevermögen (Mietereinbauten, technische Anlagen, Geschäftsausstattung) für zwei Standorte (Bike Market Schutow und Cube Store Lüneburg) verursachten einen Anstieg um TEUR 965.Als Folge dieser Investitionen hat sich das Anlagevermögen insgesamt um TEUR 904 erhöht. Die Vorräte sind um TEUR 2.785 angestiegen. Wesentliche Ursachen für den Anstieg sind das gestiegene Umsatzvolumen bei gleichzeitiger Normalisierung der Lagerumschlagzeiten aufVor-Corona-Zeiten, die Neuöffnung des Stores in Lüneburg und die höheren durchschnittlichen Stückeinkaufspreise durch den steigenden E-Bike Anteil. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 34,8% (Vorjahr: 32,9%). Der Anstieg ist verursacht durch die Einlage von Forderungen in Höhe von TEUR 1.250 in die Kapitalrücklage durch den Gesellschafter. Die Finanzierung der Investitionen in Anlage- und Umlaufvermögen erfolgte durch Aufnahme langfristiger Bankfinanzierungen sowie die Nutzung der zur Verfügung stehenden Finanzierungslinien (in Summe Anstieg +TEUR 1.959), Lieferantenverbindlichkeiten (Anstieg +TEUR 1.847) und Gesellschafterfinanzierungen in Form der Erhöhung der Kapitalrücklage.

4. finanzieller Leistungsindikator

Haupt-Kennzahlen für unsere interne Unternehmenssteuerung basieren auf einer standortbezogenen Betrachtung von Umsatz, Rohertrag. Weitere Indikatoren sind Stückmengen, Anzahl der Kunden je Store und Conversion Rate. Für den Werkstattbereich erfolgt eineEffizienzanalyse bezogen auf die AW Zeiten. Im Online Bereich werden Kennzahlen wie Conversion Rate, Seitenabbrüche/Besuchsdauer, ROI und Warenkorbwert ausgewertet. III. Prognosebericht

Die Unternehmensplanung für das nächste Geschäftsjahr 2024 basiert auf einem storebasierten Ansatz. Für das nächste Jahr wird auf Umsatzebene von einem Wachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich ausgegangen bei gleichzeitig leicht sinkenden Handelsmargen. Wir sind zuversichtlich, dass wir auf Rohertragsebene das Vorjahresergebnis entsprechend der Entwicklung des Umsatzes verbessern können. Diese Prognose spiegelt die Annahme wider, dass sich der intensive Wettbewerb um den Kunden im kommenden Geschäftsjahr fortsetzt. Folglich gehen wir von einem leichten Rückgang der Rohertragsmargen aus.

IV. Risiko- und Chancenbericht

Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
1% bis 19% Sehr unwahrscheinlich
20% bis 39% Unwahrscheinlich
40% bis 59% Wahrscheinlich
60% bis 79% Sehr wahrscheinlich
80% bis 99% Fast sicher

Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.

Grad der Auswirkung Definition der Auswirkung
Gering: Geringe Auswirkung auf die VFE-Lage
Moderat: Moderate Auswirkung auf die VFE-Lage
Erheblich: Erhebliche Auswirkung auf die VFE-Lage

Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie des potentiellen Schadeneffektes auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.

Schadenseffekt
Gering Moderat Erheblich
< 100.000 € 100.000 - 500.000 € > 500.000 €
Eintrittswahrscheinlichkeit
Sehr wahrscheinlich 67% - 100% M H H
wahrscheinlich 33% bis 66% L M H
unwahrscheinlich 1% bis 33% L L M
H = Hohes Risiko (Chance)
M = Mittleres Risiko (Chance)
L = Geringes Risiko (Chance)

1. Risikobericht

Branchenspezifisches Risiko

Das Fahrradgeschäft unterliegt starken saisonalen Schwankungen und wird zudem vom Wetter beeinflusst. Aufgrund einer notwendigen mittelfristigen Planung des Warenbestands, kann auf kurzfristige Nachfrageschwankungen nur bedingt reagiert werden, weshalb stets ein gewisser Vorratsbestand an Fahrrädern vorhanden sein muss.Auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können sich somit negative Effekte aufgrund hoher Lagerkapazitäten ergeben. Das Risiko wird zum jetzigen Zeitpunkt als mittel eingestuft.

Beschaffungsrisiko

Hinsichtlich von der Beschaffung von Waren können sich weitere Risiken ergeben. Aktuell ist die Warenverfügbarkeit sehr gut. Dies spiegelt sich in unseren deutlich gestiegenen Lagerbeständen wieder.Ein Beschaffungsrisiko wie noch in den Corona-Jahren ist in den nächsten 12 Monaten nicht zu erwarten. Das Risiko ist gering.

Beschaffungskostenrisiko

Das Unternehmen hat seinen Orderüberhang aus den Corona Jahren inzwischen nahezu vollständig reduziert und die Liefermengen in Absprache mit allen wesentlichen Lieferanten angepasst. Es ist immer noch zu beobachten, dass die Hersteller dazu übergehen, Ware zu erheblich reduzierten Einstandspreisen anzubieten. Daraus kann ein Beschaffungskostenrisiko für das Unternehmen erwachsen, da die bereits bestellten Mengen zu regulären Preisen bezogen werden.Das Risiko beurteilen wir als gering.

Finanzwirtschaftliches Risiko

Das Unternehmen betreibt aktives Liquiditätsmanagement, um die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleisten zu können. Liefermengen wurden in Absprache mit allen wesentlichen Lieferanten angepasst. Weiterhin wurde mit den Herstellern vereinbart, dass Lieferungen nur noch zu festen Lieferterminen abgenommen werden, um die Planbarkeiten der Zahlungsflüsse für alle Beteiligten zu erhöhen.Zur Deckung des Finanzmittelbedarfs stehen dem Unternehmen neben den vorhandenen Kassenbeständen und Bankguthaben ausreichende Kreditrahmen bei Kreditinstituten zu Verfügung. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Auftreten eines Liquiditätsengpasses als unwahrscheinlich erachtet, die Auswirkungen einer solchen Entwicklung wären jedoch erheblich. Nach der oben aufgestellten Kategorisierung der Risiken ist diese Kombination aus geringer Eintrittswahrscheinlichkeit und potentiell hohem Schadenseffekt als mittleres Risiko einzustufen.

Personalwirtschaftliches Risiko

Ein langjähriges Problem stellt die Rekrutierung von qualifiziertem Personal dar. Nach wie vor ist es schwierig, Fachpersonal, insbesondere für den Service-/ Werkstattbereich zu akquirieren. Die BIKE Market GmbH ist neben dem Einzelhandel auch ein Handwerksbetrieb. Daher werden seit einigen Jahren viele junge Menschen zu Fahrradmechanikern bzw. Fahrradmechatronikern ausgebildet.Auch aufgrund der Größe und Professionalität, strahlt die BIKE Market GmbH eine relativ starke Anziehungskraft für Fachpersonal im Bundesland aus. Die Auswirkungen sind daher als mittleres Risiko einzuschätzen.

Risiko des Erstarkens des Online-Handels in der Branche

Sowohl eigene als auch externe Untersuchungen zeigen, dass die Bedrohung durch den Online-Handel für den stationären Fahrradfachhandel vergleichsweise niedrig ist. Der Anteil des stationären Fachhandels an den Gesamtumsätzen des Marktes liegt bei 77 % mit steigender Tendenz.Der Erwerb eines Fahrrads ist ein beratungsintensiver Prozess. Das Produkt selbst wird technisch immer anspruchsvoller. Für die breite Mehrheit der Kunden sind der persönliche Kontakt zum Berater, das breite Sortiment und der Zugang zu einer Fachwerkstatt (After-Sales-Service) die ausschlaggebenden Kriterien für die Kaufentscheidung. Das hat sich auch in den beiden Pandemiejahren nicht verändert.Online kaufen überwiegend die fahrradaffinen Kunden, die genau wissen was sie wollen und zu welchem Preis. Dieser Anteil liegt bei ca. 22-25% der Endkundenumsätze.Dennoch kommt dem Onlinebereich hohe Bedeutung zu, da sich viele Kunden online über das Warenangebot informieren. Der vom Unternehmen verfolgte Multi Channel Ansatz hat sich bewährt.Das Risiko für die BIKE Market GmbH durch reine Internetversender wird als gering eingestuft.

2. Chancenbericht

Branchenspezifische Chancen

Die Nachfrage nach E-Bikes ist auf stabilem Niveau hoch. Der Anteil von Fahrradleasing an den Gesamtumsätzen steigt. Leasing begünstigt die Nachfrage nach eher hochwertigen Fahrrädern. Die Auswirkung der Trends zum E-Bike auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist als moderat bis hoch einzustufen. Ein Anstieg der Beliebtheit des Verkehrsmittels Fahrrad im Allgemeinen ist als wahrscheinlich zu bewerten.Der Fahrradfachhandel ist mitten in einer Konsolidierungsphase. Kleinere Fachhändler mit Umsätzen unterhalb von einer Mio. EUR fällt es aufgrund verschiedener Faktoren (Nachfolge, Fachkräftemangel, Sortimentsbreite, Warenpräsentation- und -verfügbarkeit, Kapitalausstattung etc.) immer schwerer, im Wettbewerb zu bestehen. Es ist laut Umsatzsteuerstatistik 2022 festzustellen, dass ein Teil der Umsätze insbesondere die Handelsumsätze sich zu den größeren Händlern verlagert. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung weiter anhält.

Unternehmensspezifische Chancen

Unser wichtigster Erfolgsfaktor ist unsere Ressource Personal. Durch große Investitionen im Bereich Aus- und Weiterbildung, attraktive Arbeitsbedingungen und überdurchschnittliche Vergütungsstrukturen sind wir in der Lage unseren Personalstamm aufzustocken mit dem Ziel unsere serviceorientierte Unternehmenspositionierung weiter voranzutreiben. Dies trägt positiv zur zukünftigen Entwicklung des Unternehmens sowie des Absatzes unserer Produkte bei. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beurteilen wir als moderat, die Eintrittswahrscheinlichkeit als wahrscheinlich.Der Standort Lüneburg wird sehr gut von den Kunden angenommen. In 2024 ist die Eröffnung zwei weiterer Cube-Store-Standorte in Hamburg und Bremen geplant. Die Eröffnung neuer Standorte kann sich positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist als wahrscheinlich zu bewerten.

3. Gesamtaussage

Risiken sieht die Geschäftsführung vor allem im intensiveren Wettbewerb um den Endkunden und im intensiven Wettbewerb um qualifiziertes Personal für die bestehenden und die geplanten neuen Standorte. Die unternehmensspezifischen Chancen wiegen die genannten Risiken jedoch in einem gewissen Maße auf. Vor dem Hintergrund unserer aktuellen finanziellen Situation ist die Gesellschaft für künftige Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Rostock, den 10.06.2024

gez. Detlev Mathew, Geschäftsführer

gez. Gunther Wenzel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.733.131,50 829.440,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.032,50 28.199,00
II. Sachanlagen 1.657.149,00 691.815,91
III. Finanzanlagen 61.950,00 109.426,00
B. Umlaufvermögen 11.218.757,68 9.084.123,93
I. Vorräte 10.775.748,05 7.991.193,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 337.439,90 1.031.792,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 105.569,73 61.138,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.103,56 66.110,76
Summe Aktiva 13.007.992,74 9.979.675,60

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.530.056,41 3.280.056,41
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.250.000,00
III. Gewinnvortrag 3.230.056,41 3.230.056,41
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 576.358,33 720.337,20
C. Verbindlichkeiten 7.901.578,00 5.962.134,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 17.147,47
Summe Passiva 13.007.992,74 9.979.675,60

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.9.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.634.206,20 2.503.279,13
2. Personalaufwand 5.323.417,84 1.370.883,18
a) Löhne und Gehälter 4.338.544,89 1.100.001,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 984.872,95 270.882,11
davon für Altersversorgung 9.051,66 2.877,55
3. Abschreibungen 280.783,28 58.850,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 280.783,28 58.850,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.772.484,12 1.065.287,97
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 342,06 250,28
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 112.233,66 11.003,38
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.302,41
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 8.302,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.145.629,36 5.806,37
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.145.629,36 5.806,37
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Unsere Gesellschaft hat ihren Sitz in Rostock und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Rostock unter der Nr. HRB 10972.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss um- fasst somit die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Am 10. August 2022 wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Bike Market Holding GmbH geschlossen.

Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 18. August 2022. Die Verpflichtung zur Gewinnabführung besteht erstmals für das am 31. August 2022 endende Wirtschaftsjahr.

Aufgrund des vorherigen Rumpfgeschäftsjahres 1. September 2022 bis 31. Dezember 2022 sind die Zahlen nur sehr eingeschränkt mit dem Vorjahr zu vergleichen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde nach den folgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentli- chen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die grundsätzlich den handelsrechtlichen Vorschriften entsprechen, aufgestellt.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermin- dert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet, dabei wurden Nutzungsdau- ern von 3 bis 15 Jahren angesetzt.

Das Sachanlagevermögen bewerteten wir zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die wesentlichen Anlagegüter haben eine Nut- zungsdauer von 8 bis 10 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten vermindert um den darin enthaltenen Vorsteuerbetrag bis Euro 800,00) wurden sofort abgeschrieben.

Unter den Finanzanlagen bilanzieren wir unsere 12,500/oige Beteiligung an der BD23-Verwaltungs GmbH, Riekofen, (nominal TEUR 3,8) sowie unsere 12,500/oige Beteiligung an der BD23 GmbH & Co.KG, Riekofen, (nominal TEUR 50) zu Anschaffungskosten.

Gleichzeitig bilanzieren wir eine Beteiligungsumlage an der BICO e.V., Mengen/ Württemberg, (nominal TEUR 8,2) zu Anschaffungskosten.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten bilanziert, erkennbaren Risiken wurde durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung ge- tragen.

Die Flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag bewertet, Fremdwährungsbestände waren nicht zu berücksichtigen.

Bei den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden ausschließlich Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Stammkapital wird als Gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist zum Nennwert passiviert.

Erhaltene Zuschüsse zur teilweisen Finanzierung des Anlagevermögens haben wir von den Anschaffungskosten gekürzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

Forderungen aus Lieferung und Leistung haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen in den sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Laufzeit über einem Jahr sind in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 2) vorhanden.

Hierbei handelt es sich um Kautionen.

Unsere Gesellschaft führt zwei Geschäftskonten bei der Ostseesparkasse Rostock. Die Forderung aus dem Guthaben und die Verbindlichkeit aus dem Kontokorrent bei den Geschäftskonten der Ostseesparkasse Rostock wurden nach § 387 BGB mitein- ander saldiert. Der Überhang ist als Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 enthalten.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen vorausbe- zahlte Aufwendungen des Jahres 2024.

Zur teilweisen Finanzierung der Anschaffung von Anlagevermögen haben wir vom Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern einen Investitionszuschuss in Hö- he von TEUR 5 erhalten. Wir haben die Anschaffungskosten um diesen Zuschuss ge- kürzt.

Unter den Steuerrückstellungen wurden Gewerbe- (TEUR 39) und Körperschafts- teuer sowie Solidaritätszuschlag (TEUR 16) für das Jahr 2022 passiviert.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Urlaubs-, Über- stunden-, Jubiläumsverpflichtungen mit TEUR 88 (Vorjahr TEUR 78), Rückbauverpflichtungen mit TEUR 71 (Vorjahr TEUR 61), Kosten für Gewährleistungen mit TEUR 76 (Vorjahr TEUR 61) sowie Tantiemen in Höhe von TEUR 124 (Vorjahr TEUR 61).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 314 (Vorjahr TEUR 2.582) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die Verbindlichkeiten sind durch den üblichen Eigentumsvorbehalt gesichert.

Zur Besicherung des Darlehens bei der Ostseesparkasse Rostock wurden Warenbe- stände verpfändet.

Zur Besicherung des Darlehens bei der Commerzbank wurde einer Thesaurierungs- verpflichtung zugestimmt und eine 750/oige Ausfallbürgschaft bei der Bürgschafts- bank Mecklenburg-Vorpommern eingeholt.

Zur Besicherung des Darlehens bei der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH wurden Bürgschaften von der Geschäftsführung der Gesellschafterin einge- holt.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen:

aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen TEUR 10.746 (Restlaufzeiten 1 bis 14 Jahre)

- Betrag pro Jahr c. a. TEUR 1.300 zum Erwerb von Vorratsvermögen (Bestellobligo) TEUR 11.371

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von TEUR 57 periodenfremde Erträge enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 24 enthalten.

5. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 110 Angestellte beschäftigt. Davon drei leitende Angestellte, 47 gewerbliche Mitarbeitende, 43 Vertriebsmitarbeitende sowie 17 Mitarbeitende in der Verwaltung.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Herr Detlev Mathew (Geschäftsführer operativer Bereich)

Herr Gunther Wenzel (Geschäftsführer strategischer Bereich)

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Mit Datum vom 31. Dezember 2023 wurden durch Gesellschafterbeschluss Gesellschafterforderungen gegenüber der Gesellschaft i.H.v. TEUR 1.250 in die Kapitalrücklage eingestellt.

Mit der Bike Market Holding GmbH wurde ein Dienstleistungs- und Beratungsvertrag geschlossen. Für die Erbringung von Dienstleistungen erhält die Bike Market Holding GmbH eine monatliche Vergütung von TEUR 25.

 

Rostock, den 31. März 2024

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.078,35 10.989,01
-3.167,37
2. Geschäfts- oder Firmenwert 92.596,66
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 181.675,01 10.989,01
-3.167,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 347.223,72 420.093,29 130.079,63
2. technische Anlagen und Maschinen 164.347,73 40.787,96
-3.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 630.372,24 674.469,39
-124.360,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.061,91 91.017,72 -130.079,63
Summe Sachanlagen 1.181.005,60 1.226.368,36 0,00
-127.360,70
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8.200,00 53.750,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 101.226,00 -101.226,00
Summe Finanzanlagen 109.426,00 53.750,00
-101.226,00
Summe Anlagevermögen 1.472.106,61 1.291.107,37 0,00
-231.754,07
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.078,35 10.989,01 82.867,99 25.153,01 14.032,00 28.198,50
-3.167,37
2. Geschäfts- oder Firmenwert 92.596,66 92.596,16 0,50 0,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 181.675,01 10.989,01 175.464,15 25.153,01 14.032,50 28.199,00
-3.167,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 347.223,72 420.093,29 230.237,64 74.346,92 667.159,00 191.333,00
2. technische Anlagen und Maschinen 164.347,73 40.787,96 34.874,69 15.937,96 167.261,00 142.412,00
-3.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 630.372,24 674.469,39 357.751,93 165.345,39 822.729,00 319.009,00
-124.360,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.061,91 91.017,72 0,00 0,00 39.061,91
Summe Sachanlagen 1.181.005,60 1.226.368,36 622.864,26 255.630,27 1.657.149,00 691.815,91
-127.360,70
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8.200,00 53.750,00 0,00 61.950,00 8.200,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 101.226,00 -101.226,00 0,00 0,00 101.226,00
Summe Finanzanlagen 109.426,00 53.750,00 0,00 61.950,00 109.426,00
-101.226,00
Summe Anlagevermögen 1.472.106,61 1.291.107,37 798.328,41 280.783,28 1.733.131,50 829.440,91
-231.754,07

Summe

mehr als 5 Jahre mehr als 5 Jahre
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
0,00 642.233,39 1.568.237,60 3.526.768,37
0,00 0,00 284.145,57 335.295,45
0,00 0,00 1.264.215,37 3.111.422,71
0,00 0,00 2.581.829,32 314.437,26
0,00 0,00 0,00 50.000,00
0,00 7.200,00 263.706,66 563.654,21
0,00 0,00 60.384,98 188.917,94
0,00 0,00 9.331,23 18.317,70
0,00 649.433,39 5.962.134,52 7.901.578,00

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Verbindlichkeiten Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr 31.12.2022
EUR
bis zu 1 Jahr 31.12.2023
EUR
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 31.12.2022
EUR
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 31.12.2023
EUR
mehr als 5 Jahre 31.12.2022
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.103.266,92 1.647.829,70 464.970,68 1.236.705,28 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43.329,14 54.128,52 240.816,43 281.166,93 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.264.215,37 3.111.422,71 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.581.829,32 314.437,26 0,00 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 50.000,00 0,00 0,00 0,00
7. sonstige Verbindlichkeiten 263.706,66 556.454,21 0,00 0,00 0,00
davon: aus Steuern 60.384,98 188.917,94 0,00 0,00 0,00
im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.331,23 18.317,70 0,00 0,00 0,00
5.256.347,41 5.734.272,40 705.787,11 1.517.872,21 0,00
davon gesichert:
siehe Anhangerläuterung.

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Detlev Mathew, Geschäftsführer

gez. Gunther Wenzel, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bike Market GmbH, Rostock

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bike Market GmbH, Rostock, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bike Market GmbH, Rostock, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rostock-Bentwisch, 17. Juni 2024

ECOVIS Audit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Brion, Wirtschaftsprüfer

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