Fünfundzwanzigste bauwo Business Center GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Engelhardt seit 13.9.2024 | Geschäftsführer |
Sören Bramke seit 26.9.2019 | Geschäftsführer |
Johann Faulstich seit 4.9.2017 | Prokura |
Michael Faulstich seit 30.8.2016 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Michael Faulstich GmbHGrünwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Michael Faulstich GmbH, München/ GrünwaldA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Globales Umfeld, Branchenentwicklung, Unternehmensumfeld Trotz anhaltender Herausforderungen: Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt im Jahr 2023. Trotz - oder gerade wegen - der vielschichtigen Herausforderungen in den vergangenen Jahren hat sich der Immobilienmarkt in Deutschland weiterhin dynamisch entwickelt. Während die makroökonomischen Rahmenbedingungen wie Inflation, gestiegene Zinsen und geopolitische Unsicherheiten das Marktumfeld erschwerten, ergaben sich daraus auch grundlegende Veränderungen und neue Chancen. Preisentwicklung und Transaktionsvolumen Im Jahr 2023 kam es laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft zu einem historischen Preisverfall bei Wohnimmobilien - dem stärksten seit über 60 Jahren. Eigentumswohnungen verbilligten sich im Jahresverlauf um 8,9 %, Einfamilienhäuser um 11,3 %, und bei Mehrfamilienhäusern wurde sogar ein Rückgang von 20,1 % verzeichnet. Damit setzte sich der Trend fallender Immobilienpreise aus dem vierten Quartal 2022 weiter fort. Das Transaktionsvolumen ging ebenfalls deutlich zurück. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts und diverser Marktforschungsinstitute lag der nominale Umsatz mit Immobilien im Jahr 2023 deutlich unter dem Rekordniveau der Vorjahre. Der Rückgang der Transaktionen spiegelt eine Kaufzurückhaltung wider, die durch stark gestiegene Finanzierungskosten infolge der Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgelöst wurde. Gewerblicher Immobilienmarkt unter Druck Auch der gewerbliche Immobilienmarkt zeigte sich belastet. Die anhaltende Homeoffice-Nutzung, eine rückläufige Nachfrage nach Büroflächen und der Strukturwandel im Einzelhandel führten zu einem spürbaren Leerstand bei Gewerbeimmobilien in vielen deutschen Städten. Dennoch blieb das grundsätzliche Interesse institutioneller Investoren bestehen - insbesondere im Hinblick auf Logistikimmobilien und pflegeorientierte Wohnformen, die als resilienter wahrgenommen werden. Wirtschaftliche und demographische Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft stagnierte im Jahr 2023. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte real um 0,3 %, was insbesondere auf eine schwache Konsum- und Exportentwicklung sowie gestiegene Energiekosten zurückzuführen war. Der Arbeitsmarkt blieb dennoch vergleichsweise stabil: Die durchschnittliche Zahl an Kurzarbeitenden lag 2023 laut Bundesagentur für Arbeit bei rund 0,9 Millionen - ein leichter Anstieg gegenüber 2022 (0,73 Mio.), aber weiterhin weit unter dem pandemiebedingten Niveau von 2021. Demographisch zeigte sich die Alterung der Gesellschaft weiter deutlich. Die Bevölkerungszahl stieg 2023 erneut leicht, vor allem durch Zuwanderung, während der Anteil der über 65-Jährigen inzwischen auf rund 24,5 % angewachsen ist. Der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum nimmt spürbar zu, während die Nachfrage nach klassischen Büroflächen mittelfristig eher rückläufig ist. Gleichzeitig belasten Fachkräftemangel und hohe Baukosten die Bauwirtschaft: Viele Projekte verzögern sich oder werden aufgrund mangelnder Rentabilität ganz abgesagt. Ausblick auf 2024 Für das Jahr 2024 war mit einer Stabilisierung des Immobilienmarkts zu rechnen - wenngleich auf deutlich niedrigerem Preisniveau. Die Preisrückgänge könnten sich abschwächen, da sich die Inflationsrate normalisiert und die Zinsen ihren Höchststand überschritten haben könnten. Gleichzeitig haben Investoren voraussichtlich selektiver agiert, mit einem Fokus auf nachhaltige, energieeffiziente und sozial relevante Immobilienformen wie Pflegeheime, Mikroapartments und klimafreundliche Quartiersentwicklungen. Dennoch blieb der Markt herausfordernd: Angebotsanpassungen erfolgten verzögert, während die Nachfrage insbesondere im Segment der bezahlbaren Wohnungen unvermindert hoch war. Ein dauerhaftes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage konnte damit auch 2024 das Bild prägen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 5,50 % gefallen. Das lässt sich im Wesentlichen auf geringere Verkaufspreise für die Immobilien zurückführen. Die Anzahl der verkauften Immobilien ist von 50 auf 55 Stück gestiegen. Für 2024 ist der Umsatz gegenüber dem Jahr 2023 deutlich gestiegen aufgrund erhöhtem Absatz von Objekten. 3. Investitionen Im Berichtsjahr wurden insgesamt 22 Wohnungen bzw. Immobilien gekauft und 55 Bestandsimmobilien wieder verkauft. 4. Finanzierungsmaßnahmen Die gekauften Immobilien werden in der Regel durch direkt zuordenbare Darlehen finanziert, die nach Verkauf getilgt werden. Entsprechende Vereinbarungen sind in den Verträgen enthalten. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag von T€ 257 und damit ein um rund T€ 1.299 geringeres Ergebnis als noch in 2022 erzielt werden. Dies lässt sich im Wesentlichen auf geringere Margen aufgrund des starken Rückgangs der Immobilienpreise zurückführen. Der Rückgang der Umsatzerlöse um T€ 1.504 auf T€ 25.819 (-5,5%) ist im Wesentlichen ebenfalls auf rückläufige Immobilienpreise zurückzuführen. Den genannten Umsatzerlösen stehen Buchwertabgänge in Höhe von T€ 21.509 (im Vorjahr T€ 21.351) gegenüber, also Aufwendungen, die zum Erwerb der veräußerten Immobilien getätigt wurden seit deren Anschaffung. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 10.214 auf T€ 48.419. Dies resultiert vor allem aus einem Rückgang der angekauften Immobilien (- T€ 9.526) auf der Aktivseite sowie einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- T€ 10.495) auf der Passivseite. Die Eigenkapitalquote hat sich um 2,67% auf 17,83% erhöht und ist damit wieder auf dem Niveau des Jahres 2021. 3. Finanzlage Der Finanzmittelfonds betrug im Berichtsjahr TEUR 428 (Vorjahr: TEUR 290). Die Gesellschaft war jederzeit uneingeschränkt in der Lage ihre Verpflichtungen zu erfüllen. B. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung der Michael Faulstich GmbH basiert auf den Kennzahlen Gewinn pro Objekt und Jahresüberschuss. Dabei wird im Rahmen der Immobilienverkäufe der jeweilige Gewinn pro Objekt (ohne Gemeinkosten) überprüft. Die Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten pro Objekt werden dem Verkaufspreis gegenübergestellt. Darüber hinaus wird im Rahmen der laufenden Finanzbuchführung der Jahresüberschuss der Gesellschaft regelmäßig zur Kontrolle und Überprüfung des Unternehmenserfolges herangezogen. Dieser Wert wird nicht zuletzt deshalb zur Steuerung verwendet, weil er auch für die finanzierenden Kreditinstitute eine wichtige Kennzahl darstellt. Mit den erreichten Kennzahlen sind wir zufrieden. Mit leicht rückläufigen Erlösen (-5,5%) und einem leicht negativen Ergebnis haben wir die im Vorjahr Prognosen aus dem Vorjahr erreicht. D. Risikobericht Wie jedes Unternehmen sieht sich auch die Michael Faulstich GmbH ausgesetzt, die zum Teil schwer vorhersehbar und unkalkulierbar sein können. Gerade die Marktchancen eines Unternehmens, das seine Tätigkeit schwerpunktmäßig im Immobilienhandel hat, sind in hohem Maße abhängig von zinspolitischen Entscheidungen, der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und vor allem der Entwicklung von Immobilienpreisen. • Corona Pandemie und deren Folgen bzw. Entwicklungen Der Ausbau der digitalen Arbeitsplätze (Homeoffice) haben dem Wohnungsmarkt Auftrieb gegeben. Profitiert haben vor allem Einfamilienhäuser und geräumige Wohnungen im Umland. Dem gegenüber sind durch die Pandemie bedingt Nachfrage und Preise von gewerblichen Immobilien durch die steigende Anzahl von Onlinehändlern unter Druck geraten. Neben den geänderten Wohnpräferenzen bremsen an den Top Standorten hohe Mieten sowie steigende Neubauzahlen und ein abgeschwächter Zuzug die Mietdynamik. Spürbar negative Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt als Folge der Pandemie sind dagegen ausgeblieben. • Beschaffungsmarkt Im Laufe des Jahres 2023 sind die Preise für Eigentumswohnungen in München um rund 21% im Vergleich zum ersten Quartal 2022 gesunken. Dies führte zum Teil zu geringeren Beschaffungspreisen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung durch steigende Zinsen und Inflation war der durchschnittliche Wert bis zum ersten Quartal 2024 weiter auf 7.587 €/m 2 gefallen. Dieser Rückgang könnte zur Folge haben, dass bereits gekaufte Objekte nicht gewinnbringend verkauft werden können. • Russland - Ukraine Konflikt Geopolitische Krisen in einzelnen Staaten können weltweite Konsequenzen haben und die bereits durch die Corona-Pandemie erschütterte Weltwirtschaft weiter in Ungleichgewicht bringen. Bis Ende 2024 wird es rund 600.000 zusätzliche Haushalte in Deutschland geben, die eine Wohnung nachfragen. Das zeigen Berechnungen des Wirtschafts- und Immobiliendatenanbieters empirica regio. Insbesondere die Aktivitäten ausländischer Investoren sind durch den anhaltenden Konflikt stark rückläufig. • Inflation/ Zinsniveau Wie bereits im Vorjahr hat die anhaltende und nachhaltige Geldentwertung sowie steigende Beschaffungspreise für Energie Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Bevölkerung dahingehend, dass "Luxusgüter" weniger gekauft werden als noch in Vorjahren. Im Umkehrschluss kann darin aber auch die Chance bestehen, dass aufgrund der drohenden Geldentwertung stattdessen in Immobilien investiert wird. Darüber hinaus ist das hohe Zinsniveau vor allem für die Finanzierung der Immobilien belastend, da sich die Kapitaldienste sowohl für die Michael Faulstich GmbH als auch für die Kunden entsprechend erhöhen. Weitere Risiken hinsichtlich der Liquidität oder Ertragskraft sind im Moment aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft im Moment nicht erkennbar. Anderweitige Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. E. Chancenbericht Durch unsere schlanke Firmenstruktur, der Beschäftigung von kompetentem Verkaufspersonal und aufgrund des heterogenen Abnehmerkreises gehen wir davon aus, dass unserer Immobilen und Angebote weiterhin rege nachgefragt werden. Die dargestellte steigende Nachfrage nach Wohnraum wird unseres Erachtens auch für unsere Gesellschaft vorteilhaft sein. Die gute Wettbewerbsposition unserer Firma resultiert vor allem auch aus der Qualität und Motivation unserer Mitarbeiter. Diesbezüglich werden wir mit internen sowie externen Fortbildungen diese weiter ausbauen und fördern. Auch wegen der gut überstandenen Corona Pandemie sehen wir uns hier als stabil und nachhaltig organisiert und sehen der Zukunft unseres Unternehmens positiv entgegen. F. Prognosebericht Aufgrund der nicht vorhersehbaren Auswirkungen der vorstehend dargestellten Auswirkungen auf den Immobilienmarkt, also das steigende Zinsniveau, die anhaltende Inflation sowie die Folgen der Zuwanderung durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, kann im Moment keine genaue Prognose über die weitere Entwicklung abgegeben werden. Für das Jahr 2024 erzielten wir stark steigende Umsatzerlöse 2024 und konnten auch für 2024 ein sehr positives Jahresergebnis erzielen, weil die während des Preisrückgangs eingekauften Immobilien zu aktuell höheren Marktpreisen verkauft werden können. Allgemein bleibt aber festzuhalten, dass die Pandemie und ihre Folgen wohl zu einem Umdenken in der Bevölkerung geführt hat. Es zeichnet sich eine Entwicklung dahingehend ab, dass flexiblere Arbeitszeitmodelle und -orte erwartet werden. Dies geht nach Einschätzung einer Wealthcap Studie (Blick ins Jahr 2040: Trends von morgen für Immobilieninvestoren) so weit, dass Grundstücke im Wert beständig bleiben, aber Gebäude eventuell an Wert verlieren könnten. Gleichzeitig prognostiziert die Studie, dass es zukünftig interessant sein könnte Gebäude zu leasen anstatt zu kaufen. Dies würde zu tiefgreifenden Veränderungen am Immobilienmarkt führen. Bei der aktuellen Immobilienpreisentwicklung erscheint eine Prognose bis ins Jahr 2035 mutig. Die Experten des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) blicken für den Postbank Wohnatlas dennoch elf Jahre voraus und prognostizieren für München (Stadt) einen Immobilienpreistrend (durchschnittliches Wachstum pro Jahr) bis zum Jahr 2035 von rund 1,84%. Trotz aller negativen Entwicklungen im allgemeinen Umfeld sehen wir der Entwicklung unseres Unternehmens positiv entgegen.
München, 20.12.2024 Michael Faulstich GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Den Abschreibungen auf das Anlagevermögen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzugsdauern zu Grunde:
Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beinhaltet die Stammeinlage und ist zur Hälfte einbezahlt Die nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen wurden vom Gezeichneten Kapital abgesetzt. Im Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.621.196,76 (Vorjahr: EUR 8.877.696,52) ist der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.877.696,52 (Vorjahr: EUR 7.835.425,31) einbezogen. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt.
Verbindlichkeiten
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 25.819 auf Lieferungen von Erzeugnissen im Inland. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind ertragswirksam verrechnete Sachbezüge sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Raumkosten sowie Instandhaltung, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten, Verkaufsprovisionen und Verwaltungskosten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Zinsen für die Finanzierung des Vorratsvermögens mit TEUR 2.052 sowie Übrige mit TEUR 0,2. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer für das laufende Jahr sowie für Vorjahre. Sonstige Steuern Diese Position beinhaltet die Kfz-Steuer und die Grundsteuer. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Durch die inflationäre Entwicklung aufgrund steigernder Energiepreise sowie den militärischen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine muss mit sinkenden Absatzpreisen gerechnet werden. Weitere negative Auswirkungen sind insbesondere aufgrund des anhaltend hohen Zinsniveaus zu befürchten. Die genauen Folgen auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens lassen sich aktuell noch nicht abschätzen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit lässt sich bereits jetzt festhalten, dass die negativen Folgen der beiden Ereignisse umso größer sind, je länger diese anhalten. Eventualverpflichtungen, Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 38.162 ist gesichert durch Buchgrundschulden und selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften mit insgesamt TEUR 38.162. Die übrigen, nicht wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im Rahmen der üblichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie dem Bestellobligo aus Investitionen. Darüber hinaus bestehen keine Eventualverpflichtungen sowie Haftungsverhältnisse, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf die Schutzklausel nach 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor und beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt 256.499,76 EUR. Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet und mit EUR 8.621.196,76 auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München/Grünwald, den 20.12.2024 Michael Faulstich, Gesellschafter-Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSan die Michael Faulstich GmbH, München/Grünwald PRÜFUNGSURTEILE Ich habe den Jahresabschluss der Michael Faulstich GmbH, München/Gründwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Michael Faulstich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Winhöring, den 10.06.2025 Menhart, Wirtschaftsprüfer |
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