Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Umweltdienste Merkel GmbH
Industriestraße 4A, 91207 Lauf an der Pegnitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Federer seit 22.11.2024 | Prokura |
Patrick Richter seit 1.12.2022 | Geschäftsführer |
Thomas Pöferlein seit 1.12.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Swetlana MaierMJ Holding Verwaltungs GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Umweltdienste Merkel GmbHLauf a.d. PegnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Umweltdienste Merkel GmbH, Industriestraße 4a, in 91207 Lauf, ist ein mittelständisches Entsorgungsunternehmen, welches nunmehr bereits jahrzehntelang am Markt tätig ist. Das Einzugsgebiet der Umweltdienste Merkel GmbH umfasst überwiegend die Metropolregion Nürnberg mit den Städten Nürnberg, Fürth und Erlangen. Die Gesellschaft ist in Nürnberg im Handelsregister unter der Handelsregisternummer HRB 24 915 eingetragen. Als Geschäftsführer fungierten Frau Ellen Merkel und Herr Patrick Richter. Neben abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen aller Art, betreibt die Firma Umweltdienste Merkel GmbH ein eigenes Aufbereitungszentrum, in welchem Stoffströme aller Art behandelt und zur weiteren Vermarktung aufbereitet werden. Am Hauptstandort in der Industriestraße 4a in Lauf betreibt die Firma Umweltdienste Merkel GmbH zusätzlich ein Sonderabfallzwischenlager, in dem gefährliche Abfallstoffe zwischengelagert und einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Beseitigung zugeführt werden. Neben dem Hauptstandort in der Industriestraße in Lauf betreibt die Umweltdienste Merkel GmbH weitere Zweigniederlassungen an den Außenstandorten Röthenbacher- Straße in Lauf sowie in der Industriestraße 8 und 32 in Speikern einem Ortsteil der Gemeinde Neunkirchen a. Sand. B. Wirtschaftsbericht B.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Mit Überwindung der Corona-Pandemie stand mit 2023 erneut ein spannendes Jahr bevor. Angefeuert durch politische und kriegsbedingte Situationen war nach wie vor im Dienstleistungsbereich eine gewisse Stagnation zu spüren. Im Jahr 2023 verzeichneten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Im November 2023 lagen die Erzeugerpreise um 7,9 % unter dem Niveau von November 2022. Dieser Rückgang ist vor allem auf gesunkene Energiepreise zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im selben Zeitraum um 0,3 %. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Die Entwicklung der Erzeugerpreise war somit maßgeblich von den Schwankungen im Energiesektor beeinflusst. Im Jahr 2023 stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 %. Dies stellt eine leichte Abnahme gegenüber der Inflationsrate von 6,9 % im Jahr 2022 dar. Trotz dieses Rückgangs blieb die Inflation auf einem hohen Niveau, insbesondere aufgrund gestiegener Preise für Nahrungsmittel und Energie. B.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Schwäche strahlte auch auf die Abfallwirtschaft aus. Infolge der teils erheblichen industriellen Produktionsrückgänge gingen auch die Abfallmengen aus Industrie und Gewerbe zurück. Hohe Kosten für Energie, Kraftstoffe und Logistikdienstleistungen hatten zur Folge, dass das Wachstum in der Abfallbranche meist prestigetrieben war. Zudem zählt der Wirtschaftszweig zu den personalintensiveren Branchen. B. 3 Verlauf des Geschäftsjahres 2023 Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 632 T€ (Vorjahr 1.235 T€) abgeschlossen. In erster Linie ist der starke Rückgang im Ergebnis auf die deutlich gestiegenen Personalkosten und einer Vereinheitlichung des Lohnmodells zurückzuführen. C. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von 15.171 T€ um 13 T€ (-0,1 %) auf 15.158 T€ gesunken. Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 334 T€ erhöht. Die Personalkosten sind aufgrund einer vollumfänglichen Lohmodellanpassung, gegenüber dem Vorjahr um 809 T€ auf 4.792 T€ gestiegen. Die planmäßigen Abschreibungen haben sich im Jahr 2023 gegenüber 2022 von 571 T€ um 247 T€ auf nunmehr 818 T€ erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben gegenüber dem Vorjahr von 4.210 T€ um 71 T€ auf insgesamt 4.281 T€ erhöht. Lag der Wareneingang 2022 noch bei 290 T€ ist er nun um 165 T€ auf 125 T€ weiter gesunken. Die Fremdleistungen sind von 4.565 T€ im Vorjahr auf 4.440 T€ gesunken. Das operative Ergebnis der Gesellschaft (EBIT) vor Zinsen und Steuern ist gegenüber dem Vorjahr von 1.674 T€ in 2022 um 793 T€ auf 881 T€ in 2023 gesunken, was 47,4% entspricht. In zahlreichen Einzelfallbetrachtungen wurden schwache wirtschaftliche Aufträge, welche es auch seitens der betreuenden Landkreise gibt, neu bewertet. Sofern die Versuche auf Preisanpassungsversuche gescheitert sind, wurden ggf. auch Kündigungen von nicht lukrativen Dienstleistungen ausgesprochen. D. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum Abschlussstichtag gegenüber dem Vorjahr von 9.506 T€ um 255 T€ auf 9.761 T€ erhöht. Die gesamten Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen 1.688 T€ und dienen neben der Modernisierung zur Erweiterung der Leistungskapazität in naher Zukunft. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und beträgt 26,31 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 279 T€ gesunken und beträgt 73,29 % der Bilanzsumme. Auf der Passivseite der Bilanz beruht die Erhöhung im Wesentlichen aus dem im Unternehmen belassenen Jahresüberschuss aus 2022. Zum Bilanzstichtag beträgt das wirtschaftliche Eigenkapital 8.095 T€, was einer Eigenkapitalquote von 82,92 % entspricht. E. Finanzlage Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten von insgesamt 1.667 T€ sind durch die am Bilanzstichtag vorhandenen liquiden Mittel in Höhe von 2.107 T€ vollständig gedeckt. Das kurzfristig gebundene Vermögen, übersteigt die kurzfristigen Schulden zum 31.12.2023 um 5.527 T€. Zum Vorjahr waren es 4.860 T€. Das Eigenkapital übersteigt das Anlagevermögen der Gesellschaft dank der im Unternehmen belassenen Jahresüberschüsse zum Abschlussstichtag mit über 315 %. Die Anlagendeckung betrachtet die Geschäftsleitung weiterhin als sehr komfortabel, da sie die umfangreichen Investitionen des Geschäftsjahres 2023 bereits beinhalten. Die von den Kreditinstituten ausgegebenen Darlehen wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt. Die Gesellschaft verfügt bei den Hausbanken über eine ausreichende Kreditlinie, die im Berichtszeitraum nicht in Anspruch genommen werden musste. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Somit stellt die komfortable Finanzlage eine gute Basis dar, um kommende Kundenwünsche bestmöglich und effizient erfüllen zu können. Dies möchten wir auch über den Bilanzstichtag hinaus weiter fortsetzen. F. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens werden unter anderem die Kennzahlen EBIT und Cash-Flow hinzugezogen. Die Umsatzrendite verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 11,03 % auf 5,81 %. Die Eigenkapitalrentabilität nahm von 16,55 % auf 7,81 % im Wirtschaftsjahr 2023 ab. Das Ergebnis vor Zinsen und ertragsabhängigen Steuern (EBIT) ist von 1.674 T€ auf 881 € gesunken. Das Working Capital als Differenz aus dem Umlaufvermögen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten veränderte sich von 4.860 T€ auf 5.527 T€ im Wirtschaftsjahr 2023. G. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken G.1 Chancen der künftigen Entwicklung Die Entsorgungsbranche wird, wie jedes Jahr, vor Herausforderungen gestellt. Anpassungen im Bereich des Papier-, Folien- und Schrottrecyclings prägen den Jahresverlauf. Die Lage bei der Gewerbeabfallverwertung ist weiterhin entspannt. Im Bereich von Sonderabfällen wird es aufgrund von Anlagenverknappungen zu weiteren Preisanpassungen kommen. Die Firma Umweltdienste Merkel GmbH kann diese Preiserhöhungen schnell und auch unterjährig an die Kunden weitergeben und ist mit ihrem Sonderabfallzwischenlager gut gerüstet. Chancen sieht die Umweltdienste Merkel GmbH weiterhin durch ihre eigene Behandlungsanlage und die neue Ausrichtung des hauseigenen Stoffstroms. Die Suche nach neuen und alternativen Verwertungswegen sieht die Geschäftsleitung als gewinnbringende Herausforderung und einen wichtigen Schritt für die Erhaltung einer gewissen Unabhängigkeit um sich weiterhin konkurrenzfähig zu platzieren. G.2 Risiken der künftigen Entwicklung Bisher ist der Abfluss bei allen Abfallarten gegeben, jedoch mit starken Marktschwankungen. Durch neue Gesetzesanforderungen (BEHG) und stärker werdende Umwelteinflüsse wird es aber wieder zu Engpässen bestimmter Abfallarten kommen bzw. zu deutlichen Mehrkosten. Was bleibt, ist der anhaltende Fachkräftemangel vor allem im Sektor des Fahrpersonals. Diesen versuchen wir mit internen Weiterbildungsmaßnahmen zu umgehen. Um die stabile Auftragslage zu halten und weiter auszubauen, gilt es weiterhin Neukunden in verschiedenen Sektoren zu akquirieren und durch vertragliche Bindungen geringere Geschäftsrisiken zu erwirken. G.3 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei bzw. gegenüber Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzdispositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. H. Prognosebericht Starke Marktschwankungen sind deutlich in den Roherlösen im Altholz- und Papiermarkt zu verzeichnen. Den Status einer Vorbehandlungsanlage zu halten, sowie der Ausweitung unseres Stoffstroms, sind weiterhin priorisierte Aufgaben für eine hohe Kundenzufriedenheit und den Ausbau des Kundenstammes. Ein deutlicher Zuwachs, im Bereich der Personalkosten, ist durch die inflationsbedingte Lohnanpassung zu verzeichnen. Erfolgreich konnten wir ab der zweiten Jahreshälfte 2023 in den neugewonnen Kommunalauftrag im Landkreis Fürth starten. Der Beginn des Geschäftsjahres 2024 ist geprägt durch eine deutliche Erhöhung der Straßenverkehrsmaut (68 %) und ebenso deutlich, durch Erhöhung der BEHG-Abgaben, welche sich ab 2024 auch im Bereich der Verwertungspreise ergibt. Es gilt, diese an den gesamten Kundenstamm weiterzugeben. Durch Ausweitung unseres Dienstleistungsportfolios wie z.B. die externe Dienstleistung als Gefahrgutbeauftragter und die Ausweitung unseres Leistungsportfolios mit einer Kehr- und Flächenreinigungsmaschine sollen Bestands- bzw. Neukunden weiter an unser Haus gebunden werden. Durch Teilnahme an einer europaweiten Ausschreibung rechnen wir für 2025 mit der Weiterführung der Transport- und Verwertungsdienstleistung vom hiesigen Landkreis Wertstoffhof. Eine erneute Steigerung der BEHG-Zuschläge und eine erneute Verteuerung in den Bereichen Verwertung und Logistik fordern sicherlich erneut eine sensible Preisanpassung.
Lauf, den 25. September 2024 gez. Patrick Richter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der Umweltdienste Merkel GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung erstellt. Es gelten die Vorschriften für Kapitalgesellschaften. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz werden die Vermerke zu den Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Vermerke zu den Verbindlichkeiten anstatt in die Bilanz in den Anhang aufgenommen. Die Gesellschaft ist unter der Firma Umweltdienste Merkel GmbH mit Sitz in Lauf a. d. Pegnitz im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 24915 eingetragen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 246-256a HGB, sowie §§ 268-274a HGB in Verbindung mit § 42 GmbHG vorgenommen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit absetzbar, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer und auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Außerplanmäßige Abschreibungen im Bereich des Anlagevermögens waren nicht gegeben. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Wertminderungen zum Abschlussstichtag beruhende Abschreibungen werden in erforderlichem Umfang vorgenommen. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem Niederstwertprinzip wird bei allen Posten, soweit erforderlich, durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Eigenkapital Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, d. h. künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte einschließlich deren Geschäftsjahresabschreibungen ist je Posten der Bilanz aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Geschäfts- oder Firmenwert Der aktivierte, entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer resultiert aus der Einschätzung der Geschäftsführung aufgrund vergleichbarer branchentypischer Transaktionen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1.196 T€ (Vj: 1.180 T€). Eigenkapital Der Gewinnvortrag entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche (152 T€), Personalkosten (100 T€) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (41 T€) gebildet. Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Pacht- sowie Leasingverträgen bestehen jährlich folgende Verplichtungen:
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 6 T€ (VJ. 5 T€). E. Sonstige Angaben Geschäftsführung Herr Patrick Richter (seit 8. November 2022) Frau Ellen Merkel Frau Katrin Merkel (bis 8. November 2022) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Personen stellt sich wie folgt dar:
F. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag über 7.290.944,21 € zusammen mit dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 631.809,08 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Lauf, den 25. September 2024 gez. Patrick Richter, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB
Lauf, den 25. September 2024 Geschäftsführer Patrick Richter Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.02.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Umweltdienste Merkel GmbH, 91207 Lauf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Umweltdienste Merkel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Umweltdienste Merkel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 18. Dezember 2024 Conrad GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin Conrad, Wirtschaftsprüfer |
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