HFHolz Invest GmbH
Oberzeismering 7, 82327 Tutzing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hermann Dominik Wendelstadt seit 8.6.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 67.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HFHolz Invest GmbHTutzingKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Konzerngewinn und -verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A Grundsätze 1 Allgemeine Angaben Die HFHolz Invest GmbH ist als Mutterunternehmen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der vorliegende Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen ist auf den 31. Dezember 2023, den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens und aller anderen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften, gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Konzernabschluss hat gemäß § 291 HGB befreiende Wirkung für die Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses auf Ebenen der Eichen21 GmbH, Tutzing, und der Klöpfer & Königer Management GmbH, Garching. 2 Konsolidierungskreis Vollkonsolidierte Unternehmen Neben der HFHolz Invest GmbH werden weitere sechs Tochtergesellschaften, bei denen der Muttergesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zustehen, im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2023 stellt sich wie folgt dar:
Die HFHolz Invest GmbH ist zu 67 % an der Eichen21 GmbH beteiligt. Die Eichen21 GmbH ist zu 100 % unmittelbar oder mittelbar an den weiteren vorstehend genannten Konzernunternehmen beteiligt. 3 Beteiligungen
* Jahresabschluss 2023 ** Jahresabschluss 2022 4 Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2022 aufgestellt. Maßgeblich für die Entstehung des Konzerns war der Erwerb der Anteile an der Klöpfer & Königer Management GmbH, Garching, durch die Eichen21 GmbH, Tutzing. Dieser Erwerb erfolgte auf der Grundlage der kaufvertraglichen Vereinbarungen vom 10. September 2021 nach Erfüllung des Vollzugs der kaufvertraglichen Regelungen im Mai 2022. Für das Geschäftsjahr 2021 hat die HFHolz Invest GmbH keinen Konzernabschluss erstellt, so dass gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB eine Einbeziehung der Tochterunternehmen auf der Basis der Wertansätze zum 1. Januar 2022 erfolgte. Bei der nach der Neubewertungsmethode durchgeführten Kapitalkonsolidierung wurden die Anschaffungswerte der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital am 1. Januar 2022 verrechnet. Eine Neubewertung von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten nach § 301 Abs.1 Satz 2 HGB wurde in Höhe von TEUR 24.310 (Anpassungsbetrag) in Bezug auf vom Konzern erworbene Grundstücke vorgenommen (Zeitwert im Sinne von § 255 Abs. 4 HGB). Im Übrigen war eine Neubewertung nicht vorzunehmen, da der jeweilige Zeitwert dem jeweiligen Buchwert am 1. Januar 2022 entsprach. Sich nach Verrechnung ergebende aktivische Unterschiedsbeträge von insgesamt TEUR 420 wurden im Geschäftsjahr 2022 vollständig abgeschrieben, da insoweit nicht von der Existenz eines Geschäfts- oder Firmenwertes auszugehen war. Sich nach Verrechnung ergebende passivische Unterschiedsbeträge von insgesamt TEUR 20.639 wurden unmittelbar im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in die Gewinnrücklagen eingestellt, da es sich hierbei um einen technischen Unterschiedsbetrag gem. DRS 23 handelt. Sich nach Verrechnung ergebende passivische Unterschiedsbeträge von TEUR 22.527 wurden in einen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung eingestellt; dieser Unterschiedsbetrag wurde im Geschäftsjahr 2022 aufgrund des Abgangs eines Grundstücks in Höhe von TEUR 296 aufgelöst. Die konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten werden konsolidiert, ebenso die konzerninternen Erträge und Aufwendungen; im Zuge der Schuldenkonsolidierungauftretende Unterschiedsbeträge werden ergebniswirksam behandelt. Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen innerhalb des Konzerns werden - soweit wesentlich - eliminiert. 5 Währungsumrechnung Die funktionale Währung des Mutterunternehmens HFHolz Invest GmbH ist der Euro. 6 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Alle im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Jahresabschlüsse wurden nach den bei dem Mutterunternehmen HFHolz Invest GmbH angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Tochterunternehmen entsprechen denen der Muttergesellschaft. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie entgeltlich erworben wurden, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Für Zugänge an beweglichen Anlagegütern werden die zeitgenauen Jahresabschreibungssätze angesetzt (pro-rata-temporis Zugänge von geringwertigen Anlagegütern mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Den Abschreibungen werden für die einzelnen Gruppen des Sachanlagevermögens in der Regel folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:
Die Finanzanlagen sind zu ihren Anschaffungskosten und bei dauernder Wertminderung mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Unfertige Leistungen aus dem Objektgeschäft "Obtüra" werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Bewertung fließen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten sowie der für die Herstellung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens und Verwaltungsgemeinkosten ein. Soweit die erwarteten Erlöse aus den einzelnen Objekten die Herstellungskosten unterschreiten, wird dies durch Abschläge berücksichtigt. Die Waren werden zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Anschaffungskosten werden dabei nach dem gleitenden Durchschnittspreis ermittelt. Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nominalwerten angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betreffen im Wesentlichen das Objektgeschäft "Obtüra" und werden offen von den Vorräten auf der Aktivseite abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt; Einzelrisiken sind durch individuell ermittelte Wertberichtigungen berücksichtigt, dem Skontierrisiko und dem allgemeinen Kredit- und Zinsrisiko wurde durch pauschale Abschläge Rechnung getragen. Bei der Bildung der Einzelwertberichtigungen wurden Ansprüche gegenüber der Warenkreditversicherung berücksichtigt. Zuschreibungen werden erst vorgenommen, wenn der Grund für die ursprüngliche Wertminderung zweifelsfrei entfallen ist. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen. Aktive latente Steuern werden für Steuerentlastungen, passive latente Steuern für Steuerbelastungen gebildet, die sich aufgrund temporärer Unterschiede in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben. Sich gem. § 306 HGB ergebende Steuerentlastungen werden mit passiven latenten Steuern verrechnet angesetzt. Bei der Bildung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 27 % zugrunde gelegt. Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt unter Berücksichtigung der Regelungen des Gesellschaftsvertrages und der für Kapitalgesellschaften zu beachtenden Vorschriften. Die Pensionsverpflichtungen werden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Dabei ist ein Rententrend von 2,0 % sowie ein Anwartschaftstrend von 0,00 % berücksichtigt. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 % bzw. 1,78 % p.a.) angewendet (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren von 1,75 % (Vorjahr: 1,45 % bzw. 1.,44 % p.a.) zu Grunde gelegt. Der sich danach ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 32). Die Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Methode) berechnet. Dabei ist eine Anwartschaftsdynamik von 0 % berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren von 1,75 % (Vorjahr: 1,45 %) für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Es wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Die erfolgswirksamen Auswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr erfolgt zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitätsprinzip ist entsprechend den gesetzlichen Vorgaben in diesen Fällen nicht zu beachten. B Erläuterung des Konzernabschlusses 1 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzernanlagenspiegel als Anlage zum Konzernanhang dargestellt. Unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 10.715 (Vorjahr: TEUR 13.224) werden im Zusammenhang mit dem Objektgeschäft "Obtüra" bilanziert. Es wurden Anzahlungen in Höhe von TEUR 12.256 (TEUR 13.493) vereinnahmt, die sich auf die oben genannten unfertigen Leistungen sowie auf bestellte Waren beziehen. Im Rahmen des Imports von Waren sowie des Projektgeschäfts wurden Anzahlungen in Höhe von TEUR 2 (Bilanzausweis nach Wertberichtigung) geleistet. Die Handelswaren belaufen sich auf TEUR 45.480 (Vorjahr: TEUR 57.266). Auf nur bedingt verwertbare Vorratsgegenstände (Qualitätsmängel, gesunkene Wiederbeschaffungskosten, eingeschränkte Gängigkeit, verlustfreie Bewertung) werden Abschläge vorgenommen, diese betrugen TEUR 4.441(Vorjahr: TEUR 5.556). Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Mietkautionen in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 119) wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die im Konzerneigenkapital unter nicht beherrschende Anteile ausgewiesenen Minderheitsanteile betreffen die Woodlands GmbH, Feldafing. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für das Projektgeschäft "Obtüra" in Höhe von TEUR 3.750. Darüber hinaus wurde für beschlossene Restrukturierungsmaßnahmen Kosten in Höhe von TEUR 1.223 zurückgestellt. Rückstellungen für Personalaufwendungen betragen insgesamt TEUR 3.407 und entfallen im Wesentlichen auf variable Vergütungsbestandteile (TEUR 2.304), Berufsgenossenschaft (TEUR 406) und offene Urlaubstage (TEUR 457). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 23.461 durch Grundpfandrechte sowie Sicherungszession von Mietforderungen und in Höhe von TEUR 16.000 durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Klöpferholz GmbH & Co. KG, Garching, besichert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, an die Eigentumsvorbehalte geknüpft sind, bestehen in branchenüblicher Höhe. Darlehen von dem Konzern nahestehende Personen werden gemäß § 298 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB in einem gesonderten Posten " Darlehensverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen" ausgewiesen. Die Darlehen sind sonstige Verbindlichkeiten, langfristig und mit einem qualifizierten Rangrücktritt der die Darlehen gewährenden Unternehmen ausgestattet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Passive latente Steuern werden für zukünftige Steuerbelastungen gebildet, die sich aufgrund temporärer Unterschiede in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben. Bei der Bildung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 27% zugrunde gelegt. Die ausgewiesenen latenten Steuern resultieren aus der Neubewertung von Grundstücken gem. § 301 HGB. Sich ergebene Steuerentlastungen werden nicht angesetzt. Passive latente Steuern (TEUR 6.868) resultieren in Höhe von TEUR 298 aus der unterschiedlichen Behandlung einer aus einer Unternehmensanteilstransaktion resultierenden Grunderwerbsteuer (TEUR 1.090 sowie in Höhe von TEUR 6.570 (nach Auflösung von TEUR 90 im Geschäftsjahr 2022) aus der Neubewertung (ursprünglich TEUR 24.310) von Grundbesitz nach § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB. 2 Konzerngewinn- und -verlustrechnung Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 verteilen sich wie folgt: a) nach Tätigkeitsbereichen:
b) nach Regionen:
Unter "Sonstige betriebliche Erträge" sind periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 4.572 ausgewiesen, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.147) und aus der Versicherungserstattung für einen Vermögensschaden (TEUR 183) resultieren. C Sonstige Angaben 1 Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 168 gewerbliche Arbeitnehmer, 444 Angestellte beschäftigt. Die durchschnittliche Gesamtarbeiternehmerzahl beträgt 617. 2 Derivative Finanzinstrumente Dem Währungsrisiko unterliegen die in Fremdwährung lautenden Einkaufskontrakte im Holzimport. Zur Absicherung von Währungsrisiken hinsichtlich der Einkäufe werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Die Zeitwerte der Termingeschäfte zum 31. Dezember 2023 werden nach der Barwertmethode bewertet. Die Devisentermingeschäfte und die Verbindlichkeiten werden jeweils zu einer Bewertungseinheit in Form von Micro Hedges zusammengefasst. Ihre Effektivität wurde anhand der Critical-Term-Match-Methode ermittelt. Damit wird eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolgedessen sind durch Anwendung der Einfrierungsmethode zum Bilanzstichtag hierfür keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Die Nominalwerte betreffen dabei die Devisentermingeschäfte als auch die Grundgeschäfte.
3 Organe Die Geschäftsführung wird von Hermann Wendelstadt, Kaufmann wahrgenommen. Auf die Angabe der Organbezüge wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des §314 Abs. 2 Satz 3 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4 Haftungsverhältnisse Gegenüber der hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, Soltau, besteht eine unwiderrufliche und unbedingte Garantie für die vollständige und pünktliche Bezahlung sämtlicher Forderungen, die die hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, Soltau, gegen ein Beteiligungsunternehmen des Konzerns aus insbesondere Liefergeschäften und Warenbestellungen hat. Die Garantie ist wertmäßig auf die Höhe der prozentualen Beteiligung an dem Beteiligungsunternehmen beschränkt und valutiert am 31. Dezember 2023 mit EUR 0,00. Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse des Beteiligungsunternehmens ist grundsätzlich nicht von einer Inanspruchnahme aus der Garantieerklärung auszugehen. 5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- undLeasingverträgen beträgt TEUR 15.670; davon sind im nächsten Jahr TEUR 6.998 fällig. 6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 132 und betrifft nur Abschlussprüfungsleistungen. 7 Angabe der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift der §§ 264b HGB Folgende Gesellschaft hat die Befreiungsvorschrift der §§ 264b HGB in Anspruch genommen. Klöpferholz GmbH & Co. KG, Garching 8 Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis der HFHolz Invest GmbH in Höhe von EUR 35.899,00 sowie den Verlustvortrag in Höhe von EUR 1.994,62 für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. D Nachtragsbericht Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht zu verzeichnen.
Tutzing, den 23. August 2024 Der Geschäftsführer Hermann Wendelstadt Entwicklung des Konzernanlagevermögens der HFHolz Invest GmbH für die Zeit vom 01.Januar bis 31.Dezember 2023
Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023der HFHolz Invest GmbH, TutzingI. Grundlagen des Konzerns Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit des HFHolz Invest Konzerns besteht im Schwerpunkt aus dem Handel mit Produkten für das Handwerk, Bauwirtschaft und Dienstleistungen für das Baugewerbe. Managementfunktionen werden durch die beiden konzernzugehörigen Holdinggesellschaften (neben der Muttergesellschaft, die Eichen21 GmbH, Tutzing) ausgeübt. Die zentralen Bereiche, Einkauf, Logistik und Verwaltung arbeiten zentral und kostenorientiert für die operativen Einheiten. Bei der Klöpferholz GmbH & Co. KG (nachfolgend: Klöpferholz) ist die operative Tätigkeit gebündelt. Die Klöpferholz ist die einzige operativ tätigen Einheit im Konzern, weshalb es nur über diese Gesellschaft berichtenswert ist. Der Bereich Großhandel betrifft den Verkauf und die Lieferung von Produkten an Handwerkskunden wie Tischler, Schreiner, Zimmerer und viele weitere. Der Kundenstamm repräsentiert dabei ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten wie Innenausbau, Galabau, Holzbau und Messe- und Ladenbau. Die Bereiche Construction, Obtüra, Weltholz, elephant, Surfaces, arbeiten jeweils für Kundengruppen bzw. Services im Handel die auf verschiedene Warenbereiche und Dienstleistungen spezialisiert sind. Darüber hinaus betreibt Klöpferholz die erforderliche Logistik und erbringt ergänzende Beratungs- und Dienstleistungen für Verarbeiter und Bauindustrie. Die Zentrallager sind dabei in Bayern, Berlin, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Hamburg und Bremen zur Abdeckung der Vertriebsgebiete positioniert. Die 19 Vertriebsstandorte sind in der Nähe zum Kunden und für den Holzhandel mit Verkaufsausstellungen aufgestellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der Coronapandemie und der Einfluss der Ukraine Krise betrafen im Berichtsjahr weite Teile der Welt und führten zu großen Problemen mit der Warenversorgung durch Störungen der etablierten Lieferketten und steigenden Preisen in der Energieversorgung. Der globale Zusammenhang der Weltwirtschaft zeigte sich im Bereich "Holz" durch ein bisher unbekanntes und äußerst volatiles Marktgeschehen. Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr und betrug rund 4,12 Billionen Euro (VJ: 3,87 Billionen Euro). Preisbereinigt sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2021 und 2022 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus. Im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.[1] Hohe Baupreise und verschlechterte Finanzierungsbedingungen belasten die Bauwirtschaft - insbesondere den Hochbau. Nominal legten die Ausgaben für Bauleistungen im Jahr 2023 zwar noch um sechs Prozent zu, preisbereinigt sanken sie aber um gut ein Prozent. In diesem Jahr dürfte auch wegen sinkender Baupreise das nominale Bauvolumen um rund 3,5 Prozent und damit erstmals seit der Finanzkrise abnehmen. Vor allem der Wohnungsbau ging 2023 stark zurück und wird in diesem Jahr noch stärker einbrechen. Dabei sind Maßnahmen im Bestand weniger betroffen als der Neubau. Erst im Jahr 2025 dürfte sich die Lage stabilisieren. Das Ziel, jährlich 400 000 neue Wohnungen zu bauen, rückt damit noch weiter in die Ferne. Nur der Tiefbau stabilisiert die Bauwirtschaft insgesamt und dürfte dieses und kommendes Jahr noch ausgeweitet werden. Die unterschiedlichen Wachstumsaussichten erfordern Umstrukturierungen im Baugewerbe und des zuliefernden Handels. Die freiwerdenden Kapazitäten im Wohnungsneubau werden in der energetischen Sanierung von privaten und öffentlichen Gebäuden benötigt. Der sich ausweitende Mangel an Wohnraum führte zu einer Veränderung der Politik. Erste Maßnahmen zur Erleichterung der Vorschriften, um die Errichtung preiswerten Wohnraum zu ermöglichen, wurden beschlossen. Diese werden nicht ausreichen, um den Bau schnell aus der Krise hinauszuführen. Die Politik wird mehr Klarheit über die Förderprogramme für die Gebäudesanierung und den Wohnungsneubau schaffen müssen.[2] 2. Geschäftsverlauf Insgesamt schloss der HFHolz Invest Konzern mit einem negativen Ergebnis ab. Dies aufgrund des massiven Einbruchs der Baukonjunktur, steigender Zinsen und hoher Baukosten aufgrund der Störungen der Lieferketten und des Einflusses der Ukraine Krise. Maßgeblich war auch das geschwundene Verbrauchervertrauen in die politischen Rahmenbedingungen. Für den Holzhandel kamen in Folge der Nachfrageschwäche im zweiten Halbjahr ein deutlicher Preisverfall für Commodities als Belastung des Bestandswertes hinzu. Insgesamt ergaben sich Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) von 276,1 Mio. EUR nach 329,9 Mio. EUR im Vorjahr. Das Konzernrohergebnis liegt insgesamt bei 77,1 Mio. EUR gegenüber 92,3 Mio. EUR im Vorjahr. Es hat sich im Geschäftsjahr ein Konzernjahresfehlbetrag (finanzieller Leistungsindikator) von 5,9 Mio. EUR ergeben gegenüber einem positiven Konzernergebnis von 3,7 Mio. EUR im Vorjahr. Damit konnte die Prognose im Vorjahr, die ein Ergebnis und Umsatz auf dem Niveau von 2022 prognostiziert hat, nicht erreicht werden. Die Gründe dafür sind weiterhin steigende Zinsen auf dem Kapitalmarkt, der das Bauwachstum im privaten Sektor hemmt. Der von der Regierung in Aussicht gestellte Wohnungsbau in Deutschland ist nicht in dem Mäße eingetreten, sodann konnten diese Absatzmärkte nicht von uns bedient werden. Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernlageberichts des HFHolz Invest Konzern- unter den gegebenen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen als negativ. Der HFHolz Invest Konzern verfügt mit seinen Ergebnisträgern, bestehend aus operativen Holzhandel und zugehöriger Logistik sowie Immobilien grundsätzlich über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell, um auch in Zukunft wieder erfolgreich zu agieren. Im eigenen Unternehmen werden ökologische Aspekte, z.B. durch Einsatz nachwachsender Rohstoffe, durch die Verwendung umweltfreundlicher Produkte, durch Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs, durch Abfalltrennung und durch eine effiziente Transportlogistik berücksichtigt. Als Holzhandelsunternehmen hat Klöpfer selbstverständlich ein Interesse an der Erhaltung und der verantwortungsvollen Gewinnung der Ressource Holz. Die Nachfrage der Kunden nach zertifiziertem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft wird durch Klöpfer gefördert. III. Lage des Konzerns 1. Ertragslage Der größte Unternehmensgeschäftsbereich "Großhandel" trug im Jahr 2023 mit einem Netto-Umsatz von 182,2 Mio. EUR (ca. 66 %; Vorjahr: 217,2 Mio. EUR bzw. 65 %) zum Gesamtumsatz bei. Der absolute Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2023 resultierte im Wesentlichen aus der rückläufigen Baukonjunktur, insbesondere im EFH (Einfamilienhaus) Bereich, Im Markt vorhandene Überbestände führten zu einem Preisverfall, der dennoch aufgrund rascher Einkaufsanpassungen nicht zu einer Belastung der Handelsspannen führte. Beginnend mit dem 2. Quartal 2023 stand in der Mehrzahl der Sortimente wieder ein ausreichendes Angebot zur Verfügung. Die verbesserte Versorgunglage konnte auch im Jahr 2023 festgestellt werden. Die weiterhin verhaltene Nachfrage führte zusätzlich zu einer Verlangsamung des Preisanstiegs, teils zu Preisabschlägen. Durch unsere moderne Logistikstruktur kann rasch auf Mengenschwankungen reagiert werden. Die fehlende Auslastung führte dennoch zu einer Belastung des Ergebnisses. Der Geschäftsbereich Großhandel schloss insgesamt mit einem EBITDA in Höhe von -6,8 Mio. EUR (Vorjahr: +4,9 Mio. EUR) das Jahr 2023 ab. Der Netto-Gesamtumsatz im Unternehmensbereich KompetenzCenter (Construction, Obtüra, Weltholz, elephant, Surfaces) betrug im Jahr 2023 93,3 Mio. EUR gegenüber 112,2 Mio. EUR im Vorjahr. Die Risiken aus den veränderten Marktanforderungen durch die Russland-Sanktionen wurden weiterhin als Chance genutzt und der Import aus China gestärkt. Die Mitarbeiterzahl 617(FTE) (2022: 632) ist im Laufe des Geschäftsjahres weiterhin rückläufig. Der Sachaufwand ist aufgrund der anhaltenden allgemeinen Preissituation weiterhin unter Druck. Dennoch konnte die Sachaufwandsquote stabil gehalten werden. Negative Einflüsse aus Preissteigerungen im Bereich Energie, Mieten und IT-Kosten konnten zum Teil durch Verbesserungen der Effektivität im Lager- und Logistikbetrieb und Einsparungen ausgeglichen werden. Geplante Instandhaltungen an Gebäuden und Betriebsanlagen wurden durchgeführt. Die planmäßigen Abschreibungen sind beeinflusst durch Neuinvestitionen in die Digitalisierung der Standorte sowie in Betriebsanlagen. Das Finanz- / Zinsergebnis ist im Wesentlichen durch das erhöhte Working Capital belastet. Die Zinssteigerungen im Geschäftsjahr haben das Ergebnis zusätzlich belastet. 2. Finanzlage Ziel des Finanzmanagements ist es, jederzeit die finanziellen Ressourcen für einen ordnungsgemäßen Geschäftsgang sicherzustellen. Dabei erfolgen Absicherungen gegen mögliche Risiken durch den Einsatz geeigneter Finanzinstrumente. Alle Maßnahmen dienen ausschließlich der Sicherung von Grundgeschäften aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb. Ein Aufbau spekulativer Risikopositionen im Finanzbereich erfolgt nicht. Die Finanzmittelbeschaffung ist zentral organisiert. Im Wesentlichen betreibt Klöpferholz sein Geschäft in Euro. Dem Finanzierungsgrundsatz der Beachtung der finanziellen Fristenkongruenz folgend, werden kurzfristige Fremdmittel zur Finanzierung des Working Capital eingesetzt und Investitionen in das Anlagevermögen aus Eigenmitteln oder langfristigen Krediten finanziert. Der Treasury-Bereich übernimmt die zentrale Überwachung der unternehmensweiten Finanzierung. Das hierfür aufgebaute interne Kontrollsystem umfasst die Dokumentation derHandelstransaktionen, gestaffelte Genehmigungs- und Vorlageverfahren und das Vier-Augen-Prinzip. Die geplanten baulichen Investitionen, insbesondere im Bereich der Stärkung des Brandschutzes wurden weitestgehend umgesetzt. Die Investitionen in moderne IT-Umgebung wurden weiter vorangetrieben. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit ist zum überwiegenden Teil auf die Neuaufnahme von Darlehen zurückzuführen. Die Gesamtsicht auf Liquidität und Verschuldung wird durch die Berechnung geeigneter Kennzahlen sichergestellt. Die Finanzierung erfolgt hälftig durch bilanzielles Eigenkapital, durch nahestehende Personen gewährte langfristige und mit einem qualifizierten Rangrücktritt ausgestattete Darlehen sowie ein Bankdarlehen aus KfW-Mitteln. Der Finanzmittelrahmen (Kreditlinien) der Klöpferholz steht sowohl für Working-Capital-Finanzierungen als auch für Investitionen in das Anlagevermögen in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Einzelinvestitionen werden durch Darlehen fristenkongruent finanziert. Die Kapitalstruktur des Konzerns sieht wie folgt aus:
3. Vermögenslage Die Vermögensstruktur des Konzerns stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,7 Mio. EUR reduziert. Wesentlichen Anteil dabei hatte die Entwicklung der Vorräte. Diese haben sich inklusive der davon abgesetzten Anzahlungen um 13,1 Mio. EUR reduziert. Ursache war hierfür eine optimierte Lagerhaltung in Bezug auf Kosten und Lagerumschlaghäufigkeit, einhergehend mit insgesamt weniger Abruf von Lagerartikeln. Auf der Passivseite haben sich insbesondere die Rückstellungen um 6,4 Mio. EUR reduziert. Der Großteil der Rückstellungen betrifft Ertragsteuern, die aufgrund des ausgebliebenen Gewinns reduziert worden sind. Ferner hat sich das Eigenkapital um 5,9 Mio. EUR aufgrund des Jahresfehlbetrags verringert. IIII. Chancen- und Risikobericht (inklusive Finanzinstrumente) 1. Chancen und Risiken Branchenrisiken und -chancen Der Umsatz wird im Bau- und im baunahen Bereich erwirtschaftet. Es besteht daher eine Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung und der Beschäftigungslage dieser Branche. Wachstumstreiber sind vor allem die gestiegenen Nachfragen nach ökologischem Hausbau, nach neuen Technologien im Ausbau und nach umweltgerechten Baulösungen. Die langanhaltende Krise in der Baukonjunktur könnte durch die Senkung des Leitzinses, Erleichterungen bei Bauvorschriften und anhaltendem Druck auf den Wohnungsmarkt im Jahr 2025 auslaufen. Während dieser Zeit wird die Differenzierung der Kundengruppen weiter vorangetrieben, um die rückläufige Nachfrage aus dem Baubereich auszugleichen. Dieser Wandel soll sich aufgrund unserer konsequenten Anpassung auf diese Marktveränderungen positiv auf unseren Geschäftsverlauf auswirken. Risikomanagement und Einsatz derivativer Finanzinstrumente Wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik ist die Begrenzung der nachfolgend aufgeführten Risiken durch ein systematisches Risikomanagement. Finanzinstrumente dürfen gemäß firmeninterner Policy grundsätzlich nicht zu Spekulationszwecken eingesetzt werden, sondern dienen der Absicherung von Risiken des operativen Geschäfts. Alle Finanzinstrumente können in bilanzielle Sicherungsbeziehungen (Hedge-Accounting) einbezogen werden. Auf Grund der aktuellen Marktlage sind derzeit keine Zinsderivate im Einsatz. Klöpferholz ist folgenden wesentlichen Risiken ausgesetzt:
1. Preisrisiko aus dem Handel mit Holz Klöpferholz handelt im Wesentlichen mit Holz und Holzprodukten. Grundsätzlich werden Rahmenverträge jährlich mit den Lieferanten verhandelt. In Einzelfällen bestehen mehrjährige Verträge, die entsprechende Konditionen sichern. Kündigungen oder der Auslauf solcher Verträge, ohne die entsprechende Möglichkeit, die dort festgelegten Konditionen erneut zu verhandeln, können sich negativ auf den Rohertrag auswirken. Aufgrund der besonderen Marktstellung einzelner Lieferanten können diese versuchen, auch einseitig Konditionsvereinbarungen zum Nachteil von Klöpferholz zu ändern. Preisschwankungen können aber bei vorteilhafter Entwicklung auch Chancen im Konzern bieten, sofern hieraus eine Rohertragssteigerung resultiert. Dem Preisrisiko wird durch Diversifizierung in der Beschaffungsstruktur durch Verteilung der Einkäufe auf unterschiedliche Lieferanten begegnet. 2. Währungsrisiko Währungsrisiken entstehen im Wesentlichen beim Import. Sämtliche dieser Risiken werden durch Währungsterminkontrakte in USD, CAD oder CNY abgedeckt. Es werden nur Terminkontrakte eingesetzt. 3. Zinsrisiko Klöpferholz unterliegt dem Zinsänderungsrisiko in den Bereichen Langfristfinanzierung und Betriebsmittelfinanzierung. Im Rahmen der Langfristfinanzierung deckt Klöpfer das Zinsänderungsrisiko insofern ab, als dass Langfristfinanzierungen nur mit Zinsbindungen bis zum Laufzeitende aufgenommen werden. Die Zinsbindung kann in Form von Festsatzkrediten bzw. durch kurzfristige Eurokredite mit Zinsswapvereinbarung erfolgen. Zur Abdeckung des Zinsänderungsrisikos für zukünftige Langfristkredite bzw. für die Revalutierung in der Zukunft auslaufender Langfristkredite kann Klöpferholz Zinsswaps für die entsprechenden Laufzeiten in begrenzter Höhe erwerben. Zur Begegnung des Zinsänderungsrisikos im Rahmen der Betriebsmittelfinanzierung des operativen Holzhandels kann Klöpfer einfach strukturierte Zinscaps oder Zinsswaps als derivative Finanzinstrumente einsetzen. Kombinationen bzw. Abwandlungen dieser Grundtypen sind nur einsetzbar, wenn sich hieraus kein unbegrenztes Risiko ergibt und dadurch eine bessere Abdeckung des Zinsänderungsrisikos möglich ist. Auf Grund der aktuellen Marktlage sind derzeit keine Zinsderivate im Einsatz. 4. Delkredererisiko Ein Kundenausfallrisiko kann sich aus dem Verkauf von Holzwaren an die Industrie und an das Handwerk ergeben. Diesem Risiko wird im Wesentlichen durch Warenkreditversicherungen und durch aktive Kreditmanagementinstrumente (Limit-Anträge, Rating, Bilanzanalysen, Einholung von Sicherheiten und Reporting) begegnet. Weitere Ausfallrisiken können sich aus Vorkassen ergeben, die im überschaubaren Umfang zu leisten sind, für die jedoch keine Warenkreditversicherung besteht. 5. Operationelle Risiken und Chancen Aufgrund des wachsenden Risikopotentials durch die zunehmende Integration von computergestützten Geschäftsprozessen bei der Kommunikation zwischen unseren Unternehmen, mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern besteht die Notwendigkeit zur ständigen Überwachung und Fortentwicklung der Maßnahmen zur Informationssicherheit. Hierzu auditieren wir unsere Systeme regelmäßig in Anlehnung an die BSI-Empfehlungen. Chancen ergeben sich aus der Umsetzung der identifizierten Kosteneinsparungspotentiale im Bereich Sachkosten und Logistik. Steigerungen im Onlinegeschäft können zu Umsatzsteigerungen mit unterproportionaler Kostenbelastung führen. Auf Grund des anhaltenden Kriegs in der Ukraine und auf Grund der eingeleiteten Sanktionen gegen Russland und gegen Weißrussland erwartet Klöpferholz künftig weiter volatile Energiepreise und Einschränkungen im Bezug osteuropäischer Ware. Dieses Bezugsrisiko ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt begrenzt und daher im Verhältnis zum Gesamtgeschäft von untergeordneter Bedeutung. Die Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen Chancen- und Risikosituation ergibt, dass keine den Fortbestand der in den Konzern einbezogenen Unternehmen, und hier explizit den Holzhandel, gefährdende Risiken bestehen. Die weitere Entwicklung des Russland-Ukraine-Kriegs ist aufgrund der dynamischen Entwicklung unverändert nur mit hoher Unsicherheit vorhersehbar, sodass die tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen derzeit noch nicht abschließend eingeschätzt werden können. Vorbehaltlich dieser Unsicherheit sind die Risiken des HFHolz Invest Konzernbegrenzt und überschaubar. IV. Prognosebericht Die Konsumstimmung in Deutschland hat sich in den letzten Monaten (Stand Juli 2024) etwas erholt, diese Erholung ist laut GfK vorerst zum Stillstand gekommen. Der GfK-Konsumklima-Index lag im Juni 2024 bei einem Indexwert von -21 Punkten. Für Juli 2024 prognostiziert die GfK für das Konsumklima einen Wert von -21,8 Punkten und somit eine leichte Verschlechterung bei der Stimmung der Konsumentinnen und Konsumenten. Laut der GfK-Konsumklimastudie gaben die Indikatoren für die Einkommenserwartung und der Indikator für die Konjunkturerwartung moderat nach. Die Anschaffungsneigung stagniert laut GfK auf sehr niedrigem Niveau.[3] Das Aufstellen der Planung für das Kerngeschäft Holzhandel für das Jahr 2023 war aufgrund der Preisschwankungen von Unsicherheiten begleitet. Zu Beginn des Jahres 2024 sehen wir uns in unserer Einschätzung eines sich normalisierenden Preisverlaufs jedoch bestätigt. Der aus Vorjahren beobachtete kumulierte Preisanstieg von Waren könnte zu einer Fortsetzung der Kaufzurückhaltung führen und einen weiteren Umsatzanstieg begrenzen. Der Verlauf des Jahres 2024 ist bis zum jetzigen Zeitpunkt zögerlich. Die nunmehr erwartete Belebung kann noch zu einem in Folge erwartungsgemäßen Verlauf führen. Witterungsbedingte Einschränkungen gab es bislang nicht in größerem Umfang. Allerdings begann die Bauwirtschaft aufgrund hoher Überhänge von Urlaub und Überstunden verspätet. Die Optimierung der konzernweiten Kostenanteile bei Sach-, Logistik- und Personalkosten sowie die Vertriebsoptimierung im Großhandel werden weiter fortgesetzt. Im Kerngeschäft Holzhandel werden im Geschäftsjahr 2024 die Organisationsstrukturen an den digitalen Strukturwandel fortgesetzt. Chancen für internes und externes Wachstum werden auch künftig sorgfältig geprüft und wahrgenommen. Grundsätzlich ist somit für das Jahr 2024 davon auszugehen, dass sich der HFHolz Invest Konzern weiterhin in einer angespannten Situation befindet. Die Umsatzerwartung wird für 2024 gleichhoch wie für das Jahr 2023 geplant. Es wurden verschiedene Kosteneinsparungen umgesetzt, um trotz der gleichbleibenden Umsatzerwartung ein Jahresergebnis von null zu erzielen. Es wird dafür Sorge getragen, dass der HFHolz Invest Konzern wieder in die erfolgreiche Entwicklung auf der bestehenden Basis zurückfinden wird. Auf dieser Basis hält die Geschäftsführung derzeit an der Planung 2024 fest.
Tutzing, den 23. August 2024 HFHolz Invest GmbH Der Geschäftsführer Hermann Wendelstadt [1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14537/umfrage/jaehrliches-wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-deutschland/ [2] https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.889449.de/24-1-1.pdf [3] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2425/umfrage/gfk-konsumklima-index/ Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HFHolz Invest GmbH, Tutzing PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der HFHolz Invest GmbH, Tutzing, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der HFHolz Invest GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 2. Dezember 2024 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Renken, Wirtschaftsprüfer Zypress, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Konzernabschluss 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30.09.2024 festgestellt. |
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