Schmidt-Sköries Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yasar Sköries seit 13.1.2021 | Geschäftsführer |
Jörg Hanika seit 13.3.2009 | Prokura |
Rita Sköries-Schmiedel seit 13.3.2009 | Prokura |
Volker Schmidt-Sköries seit 8.4.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 41.00% | |
| 2.50% | |
Schachtsiek Familien Stiftung | 1.18% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
biokaiser GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtAllgemeine Angaben Die Auswirkungen der Ukrainekrise, sowie globale Veränderungen haben deutlich Wirkungen auf die nationale Wirtschaft ausgeübt. Dieser Trend findet auch in der Biobranche seinen Niederschlag. Eine Kostensteigerung in vielen Bereichen, die nicht durch eine Preiserhöhung voll umfänglich aufgefangen werden kann, prägt auch die wirtschaftliche Situation von biokaiser. Neue Strukturen durch die Eröffnung von neuen Filialen und Regelungen im Rahmen der Generationsübergabe wirken im Jahr 2023 als weitere belastende Faktoren. Im Jahr 2022 wurden rd. 75.000 € an Bauern, sowie etwa 217.000 € an Mitarbeitende im Rahmen einer festgelegten Gewinnausschüttung aufwandswirksam geleistet. Die Ziele der Regelungen zur Gewinnausschüttung wurden 2023 nicht erreicht. Rechnet man die Mitarbeiterausschüttung für 2022 heraus, sind die Personalkosten dennoch um ca. 2% vom Umsatz gestiegen. Diese und weitere belastende Faktoren, wie technische Einrichtungen zur Energieabsicherung in Form von Redundanzsystemen im Falle mangelnder Energieversorgung konnten durch Umsatzsteigerungen und Preiserhöhungen aufgefangen werden. Das dadurch fast gleichbleibende Betriebsergebnis führte jedoch durch ein deutlich schwächeres Finanzergebnis zu einem insgesamt nachlassenden Jahresüberschuss. Die Verzögerung von zwei neu geplanten Filialen im Oeder Weg in Frankfurt und der Umzug von der Filiale Berger Straße hat eine deutliche Teuerung von über 100.000 € nach sich gezogen. Der instabile Markt in den Supermärkten findet ebenfalls einen Ausdruck in unserer Ergebnisberechnung. Positiv zu verzeichnen ist die beginnende Neuorganisation des Vertriebsbereichs und die deutlich verbesserte Situation im Logistik- und Produktionsmanagement. Die Bereiche haben zu einer Stabilisierung der Personalsituation und zu einer Stabilisierung der Produktqualität geführt. In diesen Bereichen ist vieles trotz einer schwierigen Umfeldsituation gelungen. Führt man ein Benchmark mit anderen Biobäckereien durch, so ist die Gesamtsituation bei biokaiser sehr stabil und weiterhin eindeutig positiv. Ein weiterer Punkt, der sich in dem Jahr heraus geltend macht, ist die hohe Krankheitsrate, die zu vielen improvisierten Lösungen geführt hat. Im Vergleich zu früheren Jahren ist die durchschnittliche Krankheitsrate von 4 bis 5 % auf 8 bis 10 % pro Mitarbeiter nach Covid angestiegen. Es lässt vermuten, dass dies zum einen die nachgelagerte Konsequenz von Lockdown und weiteren Corona-Maßnahmen ist sowie zum anderen die zunehmend verstärkten Krankheitswellen durch Virus-Infekte sind. Die sozial-ethisch-nachhaltige Ausrichtung von biokaiser hilft, das Problem des Fachkräftemangels und die dazugehörenden Personalengpässe besser zu bewältigen. A. Ertragslage Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. Der gestiegene Umsatz ging jedoch einher mit Inflation bei den Sachkosten und vor allem den Personalkosten. Demgegenüber hat sich das Finanzergebnis durch den Zinsaufwand für die Finanzierung einer neuen Filiale erhöht. Zusätzlich wurde eine bereits bestehende Finanzierung eines Baudarlehens durch die allgemeine Zinsentwicklung deutlich teurer. Im Benchmark mit anderen Biobäckereien sind wir mit der Ertragsentwicklung zufrieden. Die Krisenjahre durch Corona und den Ukrainekrieg haben insgesamt dazu geführt, dass wir situativ Entscheidungen treffen mussten.
B. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil einzustufen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr von 55,0% auf 57,0 % leicht gestiegen. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur noch sehr kurzfristig in Anspruch genommen werden müssen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rund 5,5 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb vereinbarter Zahlungsziele beglichen werden. Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf rund 0,9 Mio. €. Enthalten sind hier die Investitionen zur Einrichtung unserer Filiale Oederweg in Frankfurt. Zusätzlich wurde weiter in den Neubau unserer Backstube investiert. Ziel der aktuellen Investitionstätigkeit ist die Sicherstellung der Produktionsmengen bei geplantem Wachstum für einen Zeitraum von etwa zehn Jahren, Investitionen in technischen Fortschritt und ökologische Lösungen sowie der Ausbau unseres Filialnetzes. C. Vermögenslage Trotz leicht zurückgegangener Ergebnisse im Vergleich zu den Vorjahren bleibt die Vermögenslage sehr stabil. D. Leistungsindikatoren (in T€)
E. Zukunftsprognose Voraussichtliche Entwicklung Wir gehen für das Jahr 2024 von einer leicht positiven Umsatzentwicklung aus. Wir sind dabei, den gesamten Vertrieb auf verschiedenen Ebenen umzubauen, um der veränderten Marktsituation, insbesondere der Naturkost- und Supermarktwelt entgegenzuarbeiten (Neustrukturierung). Konkrete Ziele für das Jahr 2024 und für die folgenden Jahre sind: 1. Die Umstrukturierung im Bereich Frankfurt und den Frankfurter Filialen; durch die Rolle der zweiten Vertriebsleitung sind wir erste Schritte gegangen. 2. Wir planen einen Umbau der gesamten eigenen Filialen und starten im Jahr 2024 mit der Umsetzung. Folgende Aufgabenstellung: a) Die Schließung von einigen zentralen Filialen, die zwar markenprägend sind, aber mit zu hohen Kosten belegt sind. b) Die Eröffnung von neuen eigenen Filialen, die als Versorgungsbäckereien in speziellen ausgewählten Stadtteilen das nachhaltige Interesse bedienen. Die Snackumsätze fallen weg, auf der anderen Seite führen geringere Mieten und ein geringerer Personaleinsatz zu einem besseren Ergebnis bei dem Deckungsbeitrag III der geplanten neuen Standorte. c) Wir werden mit den großen Handelspartnern wie Alnatura und Denns engere Wege der Zusammenarbeit gehen. Zum Bespiel durch regionale Erweiterung mit Partnern sowie ein neues, innovatives Thekenkonzept bei bestehenden Kunden. d) Wir werden neue Vertriebswege suchen und dafür neue Wege der Zusammenarbeit entwickeln. Bespiele dafür sind: - Edeka und die neue Rolle der biokaiser-Botschafter in diesen Märkten. - Der Ausbau mit anderen Partnern wie zum Beispiel der Deutschen Bahn. e) Wir werden im Jahr 2024 den Innovationstakt von neuen Produkten deutlich erhöhen und die technischen Voraussetzungen auf der Produktionsebene für neue Geschäftsanpassungen entwickeln. f) Der Start der auf der ethischen Grundlagen entwickelten biokaiser-Akademie wird in Angriff genommen. Die Konzeption wird dazu entwickelt und erste Umsetzungen werden realisiert zum Beispiel die Bürgertalks. Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2024 die Ertragsziele des Jahres 2023 erreichen, aber gleichzeitig der Umbau der Vertriebsstruktur bis zum Jahr 2026 zu einem deutlich besseren Ertrag über 5 % führen wird. F. Risikobericht Der Risikobericht kann aus dem Jahr 2022 übertragen werden. Es ist nichts hinzuzufügen. Er bleibt in den Kernaussagen gleich. Die Personalaufwendungen werden steigen. Wir müssen uns der Frage stellen, wie wir diese Zusatzkosten in Form einer Preisgestaltung kundenfreundlich umsetzen. Insolvenzen von Biosupermärkten, wie Basic, tangieren uns nur geringfügig. Es ist jedoch noch nicht absehbar, ob weitere Handelspartner folgen und inwieweit sich das auf biokaiser auswirkt. Hier wird durch die Neuorganisation der Kundenstruktur entgegengewirkt, um mögliche Marktveränderungen abzusichern. Personalgewinnung und -bindung sind die wesentlichen Fragen, die die Belastbarkeit für Themen positiv und negativ beeinflussen. Der Gesamtmarkt ist durch die globale und wirtschaftliche Situation sehr instabil und durch die Krisen in den letzten Jahren können sich immer wieder Veränderungen im Markt abzeichnen. Man muss nach wie vor schnell und flexibel auf Dinge reagieren. Wir stellen uns unternehmerisch darauf ein, schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. G. Chancenbericht Durch die fortschreitende Umstrukturierung im Vertriebsbereich und durch bestimmte Nachfolgeregelungen, die derzeit von uns als gelungen erlebt werden, gehen wir in Zukunft davon aus, besser aufgestellt zu sein. Der technische Ausbau und die weiterentwickelte Produktion führen neben einer Kapazitätserweiterung zur Fähigkeit, innovative Produkte wirtschaftlich herzustellen. Die nach wie vor hohe Motivation von sehr vielen Mitarbeitenden von biokaiser gibt uns die Möglichkeit notwendige Neuausrichtungen schneller als andere Bäckereien umzusetzen. Auf viele Ebenen wird bei biokaiser neu gedacht und erste Schritte der Umsetzung wurden gegangen.
Mainz Kastel, den 07.Juni 2024 gez. Volker Schmidt-Sköries, geschäftsführender Gesellschafter gez. Yasar Sköries, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die biokaiser GmbH hat ihren Sitz in Mainz-Kastel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 5051 eingetragen. Bei der Erstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Satz 1 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Eine Außenahme bildet der Ausweis der Genossenschaftsanteile. Die Genossenschaftsanteile wurden ab dem Berichtsjahr unter den Finanzanlagen unter dem Gliederungspunkt "Genossenschaftsanteile" ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Kapitalgesellschaft zum 31.12.2023 wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsrechts in Übereinstimmung mit dem Steuerrecht angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger, in gleichen Jahresbeträgen entsprechenden Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger, der betrieblichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung wird nur für so viele Monate vorgenommen, wie das Wirtschaftsgut sich im Betriebsvermögen der Gesellschaft befindet (pro rata temporis). Die Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis 800 € werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Nebenkosten haben die Anschaffungskosten nicht erhöht. Vorräte werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen mit Hilfe der Verfahren der Sammelbewertung gemäß § 256 HGB für gleichartige Vermögensgegenstände bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert bewertet. Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils mit dem Nominalwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 4. Erläuterungen zur Bilanz AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.
Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 200,0. Daneben besteht eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 507,0 aus einer Kapitalerhöhung. Das Genussrechtskapital beträgt T€ 2.470,9. Das Genussrechtskapital weist die Merkmale (Langfristigkeit, Nachrangigkeit, Teilnahme am Erfolg) aus, um gemäß HFA-Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer unter dem Eigenkapital ausgewiesen zu werden. Die Genussrechte stehen den folgenden Genussrechtkapitalgebern zu:
Der Gewinnvortrag zum Stichtag beläuft sich auf T€ 2.878,9 (Vorjahr: T€ 2.609,1). Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Prämienzahlungen an Mitarbeiter, ausstehenden Urlaubsanspruch, Erstellung des Jahresabschlusses, ausstehende Rechnungen sowie für die Archivierung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden mit vollstreckbaren Gesamt-Buchgrundschulden iHv. 2.800,00 T€ gesichert.
5. Sonstige Angaben 5.1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse nach § 268 Abs. 7 HGB i.V.m. § 251 HGB liegen nicht vor. Gemäß § 285 Abs. 3 HGB betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft 8.582 T€ (Vj. 6.762 T€). Sie resultieren aus bestehenden Leasing- und Mietvertragsverhältnissen. 5.2. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der biokaiser GmbH sind Herr Volker Schmidt-Sköries und Yasar Sköries bestellt. Volker Schmidt-Sköries ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. 5.3. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 354 (Vj. 314). 5.4. Nachtragsbericht Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor. 5.5. Ergebnisverwendung Die Gesellschafterversammlung wird für die Ergebnisverwendung eine Ausschüttung gemäß der festgelegten Ethischen Leitlinie vorschlagen. Diese sieht für das Geschäftsjahr 2023 eine Ausschüttung in Höhe von 248.760,45 € vor. Der restliche Teil des Jahresergebnisses wird damit im Unternehmen verbleiben.
Mainz-Kastel, den 07. Juni 2024 gez. Volker Schmidt-Sköries, Geschäftsführer gez. Yasar Sköries, Geschaftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz) wurden die größenabhängige Erleichterungen nach § 326 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die biokaiser GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der biokaiser GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der biokaiser GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Idstein, den 7. Juni 2024 P
& P Treuhand GmbH
gez. Torsten Weimar, Wirtschaftsprüfer gez. Thomas Müller, Wirtschaftsprüfer |
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