Birki Papillio GmbHLiquidiert
53560 Vettelschoß, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicolino Michael Bosilo seit 9.12.2013 | Prokura |
Rudolf Johannes Haslbeck seit 9.12.2013 | Geschäftsführer |
Dieter Klingenberg seit 1.3.2013 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Papillio-Schuh GmbHVettelschoßJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Unternehmen Auch im Jahr 2011 ist die deutsche Wirtschaft wieder kräftig gewachsen. Mit + 3,0% war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Pressemitteilung Nr. 010 v. 11.01.2012). Nach einem historischen Rückgang des BIP im Jahre 2009 (-5,1%) setzte sich der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Wachstum in 2010 von +3,7% auch in 2011 weiter fort. Dabei fand der wirtschaftliche Aufschwung hauptsächlich im ersten Halbjahr statt. Bemerkenswert im Jahr 2011 war, dass die Wachstumsimpulse vor allem aus dem Inland kamen: die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 1,5% (wie zuletzt vor 5 Jahren). Auch in Ausrüstungen wurde deutlich mehr investiert als im Vorjahr (+ 8,3%), ebenso wie in Bauinvestitionen (+ 5,4%). Auch der Außenhandel entwickelte sich weiter dynamisch, hatte aber einen geringeren Anteil am BIP - Wachstum: Die Exporte stiegen preisbereinigt um +8,2%, die Importe etwas weniger stark um +7,2%. Die Differenz zwischen Exporten und Importen - der Außenbeitrag - steuerte im Jahr 2011 einen positiven Wachstumsbeitrag von +0,8 Prozentpunkten zum BIP bei. Hatten sich die Umsätze der deutschen Schuhindustrie nach Überwindung der Talsohle der Wirtschafts- und Finanzkrise bereits im Jahr 2010 mit +15,9% deutlich verbessert, wurde auch für 2011 ein zweistelliges Umsatzplus (+12,1%) erreicht. Insgesamt betrugen die Umsätze der deutschen Schuhindustrie 2,457 Milliarden Euro in 2011 im Vergleich zu 2,191 Milliarden Euro in 2010 (HDS Pressekonferenz anlässlich der GDS am 14.03.2012) Auch die Zahl der Beschäftigten stieg in 2011 weiter an. Sie erhöhte sich von 10.797 in 2010 um 4,6% auf 11.298 im Jahr 2010. Hochgerechnet auf das ganze Jahr - ohne die Zahlen des 4. Quartals - wurden ca. 31 Mio Paar Schuhe hergestellt (2010: 30 Mio Paar). Die Schuhimporte nach Deutschland erhöhten sich 2011 um 11,4% von 533 Mio Paar auf 594 Mio Paar. 19% der importierten Schuhe kamen aus der Europäischen Union, 81% aus Drittländern und davon mehr als 90% aus Asien, hauptsächlich aus China, gefolgt von Vietnam. Die Schuhausfuhren aus Deutschland erhöhten sich ebenfalls. Sie stiegen von 172 Mio Paar in 2010 um 12,6% auf 194 Mio Paar im letzten Jahr. Dabei gingen 86% aller Exporte in die Europäische Union (wie auch im Vorjahr). Die Papillio-Schuh GmbH konnte von dem allgemeinen positiven Trend der deutschen Schuhindustrie nicht profitieren. So ist im Geschäftsjahr 2011 ein geringer Umsatzrückgang von 2,1% (von T EUR 18.486 T EUR in 2010 auf 18.094 T EUR in 2011) zu verzeichnen. Trotzdem konnte das Betriebsergebnis erheblich verbessert werden (von TEUR 2.437 in 2010 auf TEUR 3.380 in 2011). Ursache hierfür waren Verkaufspreiserhöhungen sowie Einsparungen in fast allen Bereichen des Aufwands. Die Position der Gesellschaft ist durch den hohen Bekanntheitsgrad und den hohen Qualitätsstandart gesichert. Produkte im Bereich Bequemschuh werden in Zukunft auf Grund der sich weltweit verändernden Altersstruktur an Bedeutung gewinnen. Die Nachfrage nach orthopädischen Produkten mit modischem Design ist als konstant einzuschätzen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Für das Unternehmen stellen sich Entwicklung von Umsatz- und Leistungsvolumen wie folgt dar:
Der Umsatzrückgang betraf vor allem das Inland. Im Export konnte sogar ein knapper Zuwachs erzielt werden. 3. Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr 2011 betrugen insgesamt T EUR 35. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um neue Formen. Größere Investitionen sind für das Jahr 2012 nicht geplant. 4. Personal- und Sozialbereich Die Beschäftigtenzahl hat sich im Geschäftsjahr 2011 (Beschäftigte: 23) gegenüber dem Vorjahr (Beschäftigte: 21) im Jahresdurchschnitt leicht erhöht. Zusätzliche Leistungen werden über eine umsatzabhängige Prämienregelung freiwillig gewährt. Die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften erfolgt durch vorschriftsmäßige Ausstattungen, Schulungen und ärztliche Betreuung. Mitarbeiterwerbungen erfolgen durch den guten Leumund über Angestellte sowie durch inzwischen langfristiges Zusammenwirken mit Arbeitsagenturen und durch Internetauftritt. Die Fortbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter wird durch interne, sowie externe Schulungsmaßnahmen gefördert. Die Identifikation der Mitarbeiter mit der Firma und deren Philosophie zum hohen Qualitätsanspruch ist positiv einzuschätzen und bewirkt entsprechende Erfolge bei deren Umsetzung. 5. Umweltschutz Aus den wirtschaftlichen Aktivitäten der Gesellschaft selbst, können keine relevanten Umweltrisiken abgeleitet werden. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar: Aktiva
Die im Berichtsjahr gebildeten Rückstellungen tragen Verbindlichkeitscharakter für laufende Abgrenzungen aus dem operativen Geschäft. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme durch eine Ausschüttung vermindert. Daraus sowie aus dem erwirtschafteten Jahresüberschuss resultiert eine Reduzierung der Eigenkapitalquote auf 64,9 %. Die Vermögenslage ist insgesamt stabil. 2. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung des Berichtsjahres stellt sich wie folgt dar:
Die Innenfinanzierungskraft des Unternehmens trägt die Investitions- und Finanzierungstätigkeit und führt darüber hinaus zu einem positiven Liquiditätsbestand. 3. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Gegenüber dem Vorjahr ist die Gesamtleistung um TEUR 1.499 gestiegen. Entsprechend höher ist der Wareneinsatz. Preissteigerungen im Rohstoffbereich konnten aber durch eine Erhöhung der Verkaufspreise entgegengewirkt werden, so dass die Wareneinsatzquote gegenüber dem Vorjahr fast unverändert blieb. Der Rückgang des betrieblichen Aufwands resultiert in erster Linie aus reduzierten Aufwendungen für Lager- und Versandkosten. Bei vielen anderen Positionen konnten aufgrund straffen Kostenmanagements nochmals Einsparungen erzielt werden. Im operativen Bereich stellt sich die Ertragslage weiterhin nachhaltig positiv dar. C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Aufgrund der Entwicklung der wirtschaftlichen Gesamtlage ist eine Verschärfung der Wettbewerbssituation einhergehend mit Preissteigerungen zu erwarten. Im Vorjahr wurden auf Grund zu erwartender Preiserhöhungen im Rohstoffbereich die Verkaufspreise erhöht. Das Kundenverhalten zeigt eine Akzeptanz dieser Preiserhöhungen. Für 2012 wird keine Umsatzsteigerung erwartet, da der Handel wegen des milden Winters und den daraus resultierend schlechten Abverkäufen sehr vorsichtige Vororder- und Lagerbestellungen erteilt. Zusätzlich werden durch den verstärkten Einsatz von kurzfristig verfügbaren Zwischenprogrammen dem Handel attraktive Angebote, bei geringerem Lagerrisiko zur Verfügung gestellt. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich der Geschäftsverlauf 2012 auch entsprechend der allgemeinen wirtschaftlichen Situation im Schuhhandel entwickeln wird. Nach wie vor unterliegt der Umsatz saisonalen Einflüssen, die auch durch die Wetterlage beeinflusst werden. Weiterhin können Währungsrisiken in der Entwicklung des US-Dollarkurses mit Wirkung auf den Export nicht abschließend beurteilt werden. Dem wird durch sensible Marktbeobachtung und schnelles Reagieren durch die Unternehmensleitung Rechnung getragen. In der mittleren und längeren Frist ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach orthopädischen Produkten in modischem Design und hoher Qualität weiter konstant bleibt und durch konsequente Marktbearbeitung gesteigert wird. Das Unternehmen ist gut am Markt positioniert und verfügt über vielfältige Ressourcen, so dass ein breites Spektrum in hoher Qualität angeboten und befriedigt werden kann. Aus diesem Grund ist es in der Lage, neue Marktentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Mit ihren attraktiven Produkten und dem hohen Qualitätsstandard erscheint die Gesellschaft gut gerüstet, die aus künftigen Entwicklungen resultierenden Chancen für weiteres Wachstum ihres operativen Geschäfts nutzen zu können. Neben den verstärkt krisenbedingten, behält die Geschäftsführung permanente Risiken im Blickfeld. Dem allgemeinen Verdrängungswettbewerb konnte in vergangenen Perioden besonders durch hohe Qualität und Kundenbezogenheit begegnet werden. Die Geschäftsführung überwacht deshalb die Entwicklung der Struktur des Umsatzes. Sie wird der Entwicklung ungünstiger Umsatzstrukturen entgegenwirken. Die Gesellschaft ist den allgemeinen Markt-, Kredit-, Liquiditäts- und operativen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Im Ergebnis ist zu verzeichnen, dass bestehende Risiken (z. B. Zinsrisiken, Gebühren- und Kostenrisiken) konsequent und entsprechend erfolgreich überwacht werden konnten. Die Wareneinsatzquote konnte trotz des Preisanstieges für Produkte auf Rohölbasis weiterhin stabil gehalten werden. Die Geschäftsführung wird die Entwicklung weiter beobachten und ihre Aktivitäten entsprechend der Entwicklung der Lage im Bereich der Akquisition und Auftragsannahme verstärken. Im Bereich neuer Technologien wird die Gesellschaft in Übereinstimmung mit der Firmenphilosophie weiterhin voranschreiten, um sich auch künftig entsprechende Wettbewerbsvorteile zu sichern. Dabei hat sie sich die stetige Erhöhung der Effizienz und die Verbesserung der Qualität gleichermaßen als Zielstellung gesetzt. Absehbaren Veränderungen rechtlicher Rahmenbedingungen wird durch Vereinbarungen mit Materiallieferanten Rechnung getragen. Ein Forderungsausfallrisiko besteht durch mögliche Insolvenzen von Auftraggebern. Besondere Insolvenzschutzvorschriften bestehen nicht. Ausfallrisiken werden in bestimmtem Umfang durch eine Gesellschaft des Unternehmensverbundes, die als Zwischenhändler auftritt, übernommen. Lieferungen ins Ausland werden durch Vorkasse oder Letter of Credit (LC, Akkreditiv) abgesichert. Die vorgenannten Instrumentarien kommen differenziert nach gründlicher Prüfung und unter Berücksichtigung gewonnener Erfahrungen zur Anwendung. Dabei wird grundsätzlich dem Prinzip der Vorsicht Rechnung getragen. Forderungsausfälle sind nicht zu verzeichnen. D. Sonstige Angaben Voraussichtliche Entwicklung Seit dem Bilanzstichtag hat sich der Umsatz planmäßig entwickelt. Durch eine Straffung des Produktportfolios und einer optimierten Angebotspalette für Zwischenprogramme kann das vorhandene Marktpotenzial noch besser ausgeschöpft werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. In der langfristigen Entwicklung ist mit steigender Nachfrage und kostendeckenden Erträgen zu rechnen. Das Umsatzniveau des abgeschlossenen Geschäftsjahres soll in 2012 erreicht werden. Ein positives Jahresergebnis wird erwartet.
Vettelschoß, im März 2012 Die Geschäftsleitung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2011AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011A. Allgemein Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. B. Bilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert. 2. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:
Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. b) Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2011 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen a) Vorräte Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Aufnahme zum Bilanzstichtag. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten auf Vollkostenbasis bzw. mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert gem. §§ 252 ff. HGB unter Beachtung steuerlicher Vorschriften. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Fertigen Erzeugnisse und Waren wurde eine Analyse zur Reichweitenbestimmung des Lagers anhand der Verbrauchszahlen des Geschäftsjahres durchgeführt. Danach erfolgen differenziert Bewertungsabschläge, die Lager und Zinskosten berücksichtigen. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag nicht. c) Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. 4. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsverbindlichkeiten lagen nicht vor. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Mitglieder der Geschäftsführung
Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht. E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB setzen sich wie folgt zusammen:
Vettelschoß, im März 2012 Papillio-Schuh GmbH, Vettelschoß Geschäftsführung
Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2011Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Papillio-Schuh GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Koblenz, 1. Juni 2012 Heimfarth
& Partner GmbH
Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 12. September 2012 festgestellt. |
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