Little John Bikes AGLiquidiert

01904 Neukirch/Lausitz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 28012
Eingetragen
24.8.2009
Branche
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Kauf- und Verkauf - insbesondere Großhandel - von Zweirädern, Ersatzteilen, Zubehör, Textilien sowie ähnlicher Produkte im In- und Ausland; Entwicklung und Vermarktung des Handelskonzeptes Little John Bikes als Systemzentrale der Little John Bikes Gruppe; Bereitstellung und Erbringung von zentralen Diensten als Systemzentrale der Little John Bikes Gruppe; Entwicklung und Vermarktung von Handelsmarken.

Historie

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Management

NameRolle
Denis Rülke
seit 3.9.2012
Prokura
René Schramm
seit 24.8.2009
Vorstandsmitglied
Steffen John
seit 24.8.2009
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Little John Bikes AG

Neukirch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

280.379,00

271.338,00

II. Sachanlagen

219.981,00

244.717,00

III. Finanzanlagen

684.692,06

564.052,06

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1.255.878,09

1.459.590,62

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.854.867,34

1.434.375,57

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

27.556,54

74.801,87

C. Rechnungsabgrenzungsposten

27.584,97

29.159,02

Summe Aktiva

4.350.939,00

4.078.034,14



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

100.000,00

100.000,00

II. Kapitalrücklage

198.083,29

198.083,29

III. Gewinnrücklagen

507.424,50

226.036,33

IV. Gewinnvortrag

27.583,61

122.515,58

V. Bilanzgewinn

0,00

5.068,03

B. Rückstellungen

118.905,97

128.833,87

C. Verbindlichkeiten

3.398.941,63

3.297.497,04

Summe Passiva

4.350.939,00

4.078.034,14

ANHANG

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Little John Bikes AG wurde auf der Grundlage der neuen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des AG-Gesetzes zu be- achten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurden wahlweise in der Bilanz, in der Ge- winn-und Verlustrechnung oder im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Aufgrund der Änderungen durch das BilMoG ist der Jahresabschluss mit dem Vorjahresabschluss nur bedingt vergleichbar.

Die Ergebnisse einer Betriebsprüfung für frühere Jahre machte eine Anpassung nicht erforderlich.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen ver- mindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschrei- bungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungs- dauer der Vermögensgegenstände und, soweit für die Vergangenheit zulässig, entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben (soweit in dem Vorjahr so verfahren worden ist)

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlich- keiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tages- werte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Be- wertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ge- genüber dem Vorjahr fand nicht statt, soweit nicht explizit ein Hinweis erfolgt ist.

Abschreibungen des Geschäftsjahres

Die Abschreibungen wurden aus Praktikabilitätsgründen grundsätzlich nach den steuerlichen Vorschriften gemäß § 7 EStG vorgenommen. Bei nicht unwesentlichen Abweichungen der Restnutzungsdauer wurden die Abschreibungen in einer Handels- bzw. Steuerbilanz separat dargestellt.

Übernahme der Restbuchwerte statt historische Anschaffungskosten

Als ursprüngliche Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die Buchwerte aus dem Vorjahresabschluss übernommen und fortgeführt worden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Brutto- Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu den Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 290.216,40 (Vorjahr: Euro 98.548,02 )

Forderungsspiegel:

Art der Forderung Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit

zum 30.9.2011 kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr

TEuro TEuro TEuro

aus Lieferungen und Leistungen 299,0 299,0 0,0

gegenüber beteiligten Unternehmen 1.230,8 1.105,2 125,6

gegenüber Gesellschaftern 214,1 91,1 123,0

sonstige Vermögensgegenstände 111,1 69,5 41,6

Summe 1.855,0 1.564,8 290,2

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Aktivierte Disagiobeträge

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von Euro 1.600,00 eingestellt.

Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Passive latente Steuern

Der sich nach der Handelsbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Steuerbilanz.

Die latenten Steuerrückstellung wurde aus der Differenz zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz und den derzeitig aktuellen Steuersätzen ermittelt.

Die Berechnung erfolgte mit einem Programm der Datev e.G.

Von der Möglichkeit, aktive und passive latenete Steuern zu saldieren, wurde Gebrauch gemacht.

Rückstellungsbildung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rück- stellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Grundlagen für das Gutachten sind die Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck und der durch die Bundesbank bekannt gegebenen
Rechnungszinsfuß. Demnach beträgt der Teilwert zum Bilanzstichtag 52.218,00 Euro. Die Pensionsrückstellung wurde in der vorliegenden Bilanz entsprtechend § 253 (2) HGB in Höhe 27.747,83 Euro ausgewiesen. Demnach beträgt der Erfüllungsbetrag 27.737,17 Euro.

Eine Verrechnung mit Aktivvermögen erfolgte nicht.

Angabe zu den Verbindlichkeiten

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.490.274,82 (Vorjahr: Euro 2.188.525,00).

Der Verbindlichkeitsspiegel zeigt folgendes Bild:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit

zum 30.9.2011 kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.

TEuro TEuro TEuro TEuro

gegenüber Kreditinstituten 877,1 338,0 194,5 344,6

aus Lieferungen und Leistungen 1.792,5 1.792,5 0,0 0,0

gegenüber Gesellschaftern 260,7 3,0 2,2 255,5

sonstige Verbindlichkeiten 468,6 356,8 111,8 0,0

Summe 3.398,9 2.490,3 308,5 600,1

Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 600.151,42 (Vorjahr: Euro 763.087,90).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt Euro 255.506,38. Für diese Gesellschafter - Darlehen wurde ein qualifizierter Rangrücktritt erklärt.

Zwei Sachverhalte haben kurz nach dem Bilanzstichtag die Verbindlichkeitenstruktur nachhaltig verändert. Namentlich sind das:

1.) Die Volksbank Bautzen hat mit Vertrag vom 06.10.2011 einen Betrag in Höhe von 200.000,00 langfristig finanziert. Für dieses Darlehen besteht eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 80% der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH.

2.) Weiterhin hat sich die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mit Vertrag vom 05.10.2011 mit einen Betrag in Höhe von 250.000,00 Euro an der Little John Bikes AG beteiligt.

Verbindlichkeiten die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind auch Beträge enthalten, die erst nach dem Bi- lanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Inanspruchsnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist derzeit nicht zu rechnen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wird in der Hauptversammlung, die für den 20.04.2012 vorgesehen ist, festgestellt werden.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Das Jahresergebnis beträgt Euro 181.388,17.

Das Jahresergebnis wurde vollständig in die Rücklagen eingestellt.

Außerdem wurde vom Gewinnvortag ein Betrag in Höhe von 100.000,00 Euro in die Rücklagen eingestellt.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Namen der Vorstände:

René Schramm (Kaufmann) und Steffen John (Kaufmann)

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Organe des Vorstandes

Zu den zugunsten einzelner Personen vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Da bei den gewährten Krediten Personenidentität beim Vorstand und Geselleschafter besteht sind diese an dieser Stelle dargestellt.

Namen der Aufsichtsräte

Rechtsanwalt Ulrich Klapper (Vorsitz)

Toralf Büchner, Michael Syring (ausgeschieden) und Thomas Matla

Verpflichtungen, die unterhalb der Bilanz anzugeben sind ( § 251 HGB ) Bürgschaften für Dritte wurden in Höhe 370.000,00 gewährt.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Forderungen: 214.068,53 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)

Verbindlichkeiten: 260.720,67 Euro (Vorjahr: 394.216,67 Euro)

Diese Angaben beinhalten auch diejenigen Beträge, die dem Vorstand zuzurechnen sind.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindesten 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über die nachstehenden Unternehmen berichtet:

Es wird von der gesetzlich zulässigen Ausnahmeregelung gebrauch gemacht. Im Unternehmen ist eine Liste der Anteilsbesitze hinterlegt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Durchschnittlich wurden im Berichtszeitraum 27 Arbeitnehmer beschäftigt. (Vorjahr 25)

 

Steffen John, René Schramm

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 20.04.2012

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