Geschenkwerk UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseHerstellung von Handwerkzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Bless seit 25.5.2016 | Geschäftsführer |
Mark Scherer seit 12.5.2009 | Geschäftsführer |
Gernot Sonnek seit 12.5.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% | |
| 10.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Global Distribution FZE | 80.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ActionIT GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014I. Grundlagen des Unternehmens Die ActionIT GmbH ist ein international tätiges Großhandelsunternehmen für IT-Komponenten aller Art. Unser Angebot umfasst hierbei nicht nur Hardwarekomponenten, sondern auch Software- bzw. Softwarelizenzartikel. Die Kernkompetenzen unseres Unternehmens liegen in den Bereichen PC-Komponenten, Netzwerk, Storage, Notebooks, Tablets, Software und Datenrettung. Als wirkliche innovative Leistung in Deutschland ist das bis dato einmalige Fachhandelskonzept für den Bereich Datenrettung in Zusammenarbeit mit Seagate Data Recovery Services zu nennen. Zu unseren Kunden zählen u.a. bedeutende Großhändler der EDV-Branche. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter im Ein- und Verkauf. Unser Unternehmen ist eingebunden in einen internationalen Großhandelskonzern, die ActionIT GmbH agiert innerhalb der Konzernstruktur jedoch autonom. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2014 war - entgegen den Vorjahren - aufgrund des allgemeinen Umstiegs von Betriebssystemen (insbes. aufgrund der Abkündigung des Windows-XP-Supports) eine leicht gestiegene Nachfrage von PC's und PC-Komponenten zu verzeichnen, da eine Erneuerung von Betriebssystemen im Business-Bereich gewöhnlich eine Erneuerung der Hardware mit sich führt. Insofern konnte der sich seit Jahren wahrgenommene Trend des Nachfragerückgangs bei den klassischen Desktop-PC's und deren Komponenten temporär aufgehalten werden. Im Endkundensegment konnten Tablets/IPads den wachsenden Trend aus dem Vorjahr fortführen. Der Trend zu "Fertiglösungen" hielt hier weiterhin an. Die bereits in den Vorjahren wahrgenommene Marktkonzentration der Anbieter war auch in 2014 zu verzeichnen. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz der ActionIT GmbH hat sich im Jahr 2014 gegenüber den Vorjahren weiterhin erhöht. Der Rohgewinn blieb so, trotz geringerer Rohgewinnmargen, gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Die Sicherung des in den Vorjahren erzielten Rohgewinns war so gewährleistet. Das Jahr 2014 bedeutete für die ActionIT eine weitere Fortsetzung der seit Jahren bestehenden marktexpansiven Geschäftspolitik zielgerichtet auf die Expansion in der Kundenanzahl, der Produktbreite und der hiermit einhergehenden Ertragssicherung. Die eigene Marktstellung konnte und kann nur gesichert und ausgebaut werden, wenn die Marktkonzentrationen sowie die Produkttrends im Unternehmen selbst dargestellt werden. In 2014 wurde der Handel mit Tablets und IPads weiter ausgebaut. Insbesondere wurde die mittlerweile konzerneigene Tablet-Marke "Ionik" erfolgreich ins Angebotsprogramm aufgenommen. Die Distribution für Produkte renommierter Hersteller wurde ebenfalls weiter ausgebaut. Die Entwicklung der Business Unit "Value Add" wurde dem Markt mit weiteren Marken und Herstellern angepasst. Durchschnittlich waren im Jahr 2014 83 Mitarbeiter (davon 69 Festangestellte) für ActionIT tätig. Die ActionIT GmbH ist weiterhin als feste Größe im gesamten nationalen Distributionsmarkt etabliert, auch die europaweiten und internationalen Kundenbeziehungen konnten weiter gefestigt und ausgebaut werden. Eine der in 2013 gegründeten Tochtergesellschaften wurde im Jahr 2014 mehrheitlich dem Mutterkonzern zugeordnet, um insbesondere den internationalen Vertrieb der Eigenmarke voran zu treiben. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Die ActionIT konnte die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr erneut um etwa 10,54 % erhöhen (Zuwachs 2013 zu 2012: 8,65 %). Der Rohgewinn ist gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 0,82 % gestiegen. Das Ziel, trotz gegenseitiger Trendentwicklung, das Handelsvolumen zu erweitern und den Rohgewinn langfristig zu sichern, wurde somit auch in 2014 erfolgreich verfolgt und erreicht. Die Auftragslage zum Jahresende war weiterhin sehr gut. Aufgrund einer in 2014 vorgenommenen Personalaufstockung haben sich die Personalkosten gegenüber dem Vorjahr um ca. 15,47% auf rd. 3.016 T€ erhöht. Die sonstigen Aufwendungen stiegen um 23,13 % auf 3.817 T€. Dies war vor allem bedingt durch Forderungsverluste sowie gestiegene Aufwendung für Unternehmensberatung im Zusammenhang mit dem Ausbau des Portfolios. Den in den sonstigen Aufwendungen enthaltenen Forderungsverlusten stehen im Wesentlichen sonstige betriebliche Erträge (Versicherungsentschädigungen) gegenüber. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Umstände in 2014, insbesondere dem gegenüber dem EURO gestärkten US-Dollar, des hieraus resultierenden nationalen Preisdrucks sowie der stark zurückhaltenden Nachfrage während der Fußballweltmeisterschaft und den gestiegenen Aufwendungen durch unsere Investitionen in neue Arbeitsplätze war die Ertragslage im Jahr 2014 in Anbetracht der selbst gesteckten Ziele insgesamt zufriedenstellend. Die ActionIT ist weiter in die allgemeine Konzernkostenbeteiligung eingebunden. Die Aufwendungen hierfür waren im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Finanzbedarf für das Geschäftsjahr 2014 war vor allem durch die Abtretungen der Warenlieferungsforderungen auf der Grundlage eines in 2009 abgeschlossenen Factoring-Vertrages gesichert. Analog zum Vorjahr wurden etwa 75 % der Kundenforderungen vom Factorer gekauft. Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir einen großen Teil der erwirtschafteten Ergebnisse im Unternehmen belassen. So wurde die in den Vorjahren beschlossene Gewinnrücklage in Höhe von 1,167 Mio. €, die der Sicherung des langfristig im Unternehmen verbleibenden Eigenkapitals dient, weiter beibehalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 1,63 % (Vorjahr: 1,7 %) der Bilanzsumme aus. Der gegenüber dem Vorjahr nahezu konstante Wert dieser Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag resultiert aus einer gegenüber dem Vorjahr wesentlich niedrigeren Bilanzsumme sowie der insgesamt entspannten Liquiditätslage, durch die die eingeräumten Kreditlinien unserer Banken nur jeweils kurzfristig in Anspruch genommen werden müssen. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden gegenüber dem Vorjahr um rd. 2.238 T€ abgebaut und betrugen 39,86 % (Vorjahr: 48,70 %) der gegenüber dem Vorjahr um rd. 3.179 T€ niedrigeren Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können und werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im gegenüber dem Vorjahr von rd. 10 T€ auf nunmehr 170 T€ erhöht. Umfangreiche Investitionstätigkeiten wurden wie geplant nicht vorgenommen. Für die Zukunft ist - neben den üblichen Ersatzinvestitionen - im Zusammenhang mit der Anmietung weiterer Lagerkapazitäten eine Erweiterung des notwendigen Lagerinventars geplant. Langfristige Investitionen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquidität zum Ende der Periode ist gegenüber dem Vorjahr - insbesondere aufgrund der erheblichen Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie einer im Geschäftsjahr vorgenommenen Gewinnausschüttung - gesunken. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter gefestigt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Der Restbetrag des dem Konzernverbund in 2012 gewährten Darlehens wurde gemäß den abgeschlossenen Vereinbarungen im laufenden Jahr vollständig an die ActionIT GmbH zurückgezahlt. Die ActionIT war und ist jederzeit in der Lage bestehende Verpflichtungen zu begleichen. Die Quote des bilanziellen Eigenkapitals konnte erneut leicht gesteigert werden und betrug zum Ende des Geschäftsjahres 34,42 % (Vorjahr: 32,54 %). Der Bestand des zu finanzierenden Umlaufvermögens fiel zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich niedriger aus. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohgewinn, Rohergebnis, den Cash Flow sowie das Ergebnis vor Steuern (EBT) und nach Steuern heran. Die Rohgewinnmarge ermittelt sich aus dem Verhältnis des Wareneinsatzes zum Gesamtumsatz (ohne sonstige betriebliche Erträge). Die Rohgewinnmarge hat sich gegenüber dem Vorjahr von 4,56 % auf 4,16 % verringert. Der Rohertrag berücksichtigt neben dem Umsatz und dem Wareneinsatz auch die sonstigen betrieblichen Erträge sowie die Personalkosten und fiel gegenüber dem Vorjahr um 1,48 % auf rd. 4.263 T€. Der Gewinn vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um 80,81 % auf 192 T€ gesunken. Grund hierfür waren insbesondere die durch die Personalaufstockung gestiegenen Personalkosten sowie Steigerungen in den Aufwendungen für (Unternehmens-) Beratung sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Spürbare positive Effekte aus diesen gestiegenen Aufwendungen werden erst für das Folgejahr erwartet. Aufgrund dieser gestiegenen Aufwendungen beträgt das Ergebnis nach Steuern rd. 112 T€ und hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 84 % verringert. Der Cash Flow ermittelt sich dem Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen. Der Cash Flow beträgt 164 T€ und ist damit um 642 T€ geringer als im Vorjahr. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens weiter zu stützen, soll die marktexpansive Geschäftspolitik, insbesondere die horizontale Erweiterung der Angebotspalette vor dem Hintergrund von allgemeinen Produkttrends und der Markttendenz, weiter fortgesetzt werden. Die Weichen hierfür haben wir bereits in den Vorjahren, aber auch insbesondere im laufenden Geschäftsjahr, gesetzt. Die hierdurch gestiegenen Kosten (insbesondere in Know-how und Humankapital) sehen wir als Investition in die Folgejahre. Für das Jahr 2015 ist geplant, unser kompetentes Vertriebsteam aufgrund der gehobenen Nachfrage weiter auszubauen und zu spezialisieren. Weiteres Ziel ist, die konzerneigenen Marken "i.onik" und "CnMemory" weiter zu etablieren. Darüber hinaus ist kein wesentliches Abweichen von der bisherigen Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens trotz des schwierigen Marktumfeldes und des aus Ertragssicht eher "schwächeren" Jahres 2014 weiter positiv. Für das Folgejahr erwarten wir - analog zu den Vorjahren - eine leichte Umsatzsteigerung. Avisiert ist, den Umsatz auf über 180 Mio. € zu erhöhen. Die Umsatzerhöhung wird einhergehen mit einer leichten Steigerung der Kosten der Warenabgabe (Transportkosten), der Kosten für Warenkreditversicherungen und Factoring sowie der Personalkosten. Für die Zukunft ist ferner eine Erweiterung der Lagerkapazitäten geplant. Insgesamt ist für die ActionIT GmbH in 2015 wieder von einem steigenden Jahresüberschuss auszugehen, der sich an dem Ergebnis von 2013 orientieren wird. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Hier ist insbesondere das Risiko von Kundeninsolvenzen zu nennen. Forderungsausfälle sind in Anbetracht der geringen Marge bei gleichzeitig hohen Einzelumsätzen ein wesentliches Risiko im EDV-Komponentengroßhandel. Zur Kompensation eines Forderungsausfalls ist ein vielfacher (sicherer) Zusatzumsatz notwendig. Ohne ein professionelles Forderungsmanagement wäre das so entstehende Risiko existenzbedrohend. Zur Risikominimierung wird von der ActionIT das Instrument des Factoring in Verbindung mit Kreditversicherungen eingesetzt. Die Belieferung der Kunden erfolgt grundsätzlich nur in Höhe des versicherten "Limits", so dass bei einem Forderungsausfall die Versicherung für den Schaden eintritt. Ein weiteres branchenspezifisches Risiko besteht in einer möglichen Angebotsverknappung bei Haupthandelsgütern. Ertragsorientierte Risiken: Die Wettbewerbsrisiken haben insgesamt aufgrund einer fortgesetzten Marktkonzentration in der Branche zugenommen. Die ActionIT GmbH operiert auf Märkten, in denen die Preise für die Handelswaren, insbesondere aufgrund der Kurzlebigkeit der Produkte sowie der ständigen Einführung von neuen Produkten und Innovationen, schnell fallen. Diese Problematik wird durch die geringe Handelsspanne verstärkt, durch die ein eigentlich positiver Jahresdeckungsbeitrag bereits durch einige wenige negative Transaktionen gefährdet sein kann. Die ActionIT GmbH begegnet diesem Risiko vor allem durch eine vorausschauende Bestellpolitik und einer hohen Lagerumschlagsquote von den Warengruppen, die starken Preisverfällen und Schwankungen unterliegen (ein bis zwei Wochen). Finanzwirtschaftliche Risiken: Die Preisfindung im Segment "EDV-Komponenten" findet hauptsächlich über den US-Dollar statt. Deshalb resultieren die oben aufgeführten Preisrisiken selbst auf der überwiegend in Euro ausgeführten Absatzseite - auch aus Währungsschwankungen. Das Währungsrisiko erweitert sich auf der Einkaufsseite im Fall von Warenimporten bzw. Einkäufen auf US-Dollar-Basis, denn bei starken Kursschwankungen zwischen Bestellung und Zahlung der Fremdwährungsrechnung können die knappen Rohgewinnmargen durch Währungsverluste stark geschmälert werden. Dem Währungsrisiko auf der Absatzseite wird vor allem durch den bereits beschriebenen hohen Warenumschlag begegnet, auf der Einkaufsseite werden zur Risikominimierung außerdem Währungstermingeschäfte genutzt. Aufgrund des hohen Warenumschlags können auch verspätete Zahlungseingänge trotz guter Ertragslage ein hohes Liquiditätsrisiko mit sich bringen. Diesem Risiko wird durch das ebenfalls bereits angesprochene Instrument des Factoring begegnet, wodurch die bestehenden Forderungen sofort verfügbar sind, was zu einer Minimierung des Liquiditätsrisikos führt. 2. Chancenbericht Die vergangenen Jahre haben erwiesen, dass die ActionIT in der Lage war, das zum Teil vom Markt vorgegebene Wachstumstempo dauerhaft anzunehmen und zu bewältigen sowie auf Markttrends schnell und flexibel zu reagieren. Die Strategie des kundenorientierten, auch kurzfristige Nachfragebedürfnisse befriedigenden adäquaten Agierens auf dem gesamten IT Sektor, wird konsequent weiter verfolgt. Durch den Ausbau und das Etablieren der Eigenmarken ergeben sich weitere Chancen sich auf dem konzentrierten Markt der Tablets und Speicherprodukte, nicht nur als Anbieter, sondern auch als Hersteller bzw. Marke, zu etablieren. 3. Gesamtaussage Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in dem beschriebenen Wettbewerbsumfeld, den Forderungsausfallrisiken sowie den dargestellten Fremdwährungs- und Preisschwankungen, insbesondere auf dem sich abzeichnenden Werteverfall des Euros und dem allgemeinen hohen Preisverfallrisiko, verbunden mit einer nur geringen Handelsspanne. Vor dem Hintergrund unseres konsequenten Risikomanagements sowie den bereits dargelegten Maßnahmen zur Risikominimierung, sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten sowie das bereits angesprochene Instrument des Factoring nebst Forderungsausfallversicherung. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Das Forderungsausfallrisiko wird über die Forderungsausfallversicherung minimiert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft vorwiegend über das Instrument des Factoring, verbunden mit den bestehenden Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Das Bereits angesprochene Factoring ist auch als Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko zu sehen. Soweit trotz der ergriffenen Sicherungsmaßnahmen bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken bedient sich das Unternehmen einer Forderungsausfallversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität unserer Kunden. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft in Form von Vertriebsbüros in Aachen, Braunschweig und Leverkusen unterhalten.
Paderborn, den 28. Januar 2015 Mark Scherer, Geschäftsführer Gernot Sonnek, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Der Jahresabschluss der ActionIT GmbH zum 31. Dezember 2014 wurde am 31. März 2015 festgestellt. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen Wertminderungen erforderlich sind. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren Marktpreis/dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt auf der Grundlage gleitender Durchschnittspreise. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Die Steuerrückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Umrechnung eventueller DM-Werte aus Vorjahren erfolgte zum Festkurs € 1,00 = DM 1,95583. Die Umrechnung von Verbindlichkeiten, die auf US-Dollar lauten, erfolgten zum Stichtagskurs € 1,00 = USD 1,21548. III. Angaben zur Bilanz Bzgl. der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 100.853,66 (Vorjahr: € 300.000,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den Finanzanlagen sind Ausleihungen an Gesellschafter i.H.v. € 0,00 (Vorjahr: € 140.745,00), in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. € 32.537,56 (Vorjahr: € 32.537,56) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) in Höhe von € 96.038,27 (Vorjahr: € 328.503,06) enthalten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert sind, beträgt T€ 3.111. Zum 31. Dezember 2014 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Erträge aus Fremdwährungsumrechnung nach § 256a HGB betragen € 2.965,60. Die Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung nach § 256a HGB betragen € 3.470,73. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen beträgt € 10.043,00. Folgende Erträge und Aufwendungen sind einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen:
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Pflichtangaben Es besteht ein echtes Factoring mit der Eurofactor AG. Der Zweck des Factoring ist die Liquiditätssicherung und Forderungsausfallversicherung. Das Unternehmen betreibt Devisentermingeschäfte auf US-Dollar-Basis zur Absicherung des Kursrisikos (Hedging). Der Umfang der Geschäfte betrug zum 31. Dezember 2014 USD 175.000,00 zu Kursen von 1,2460 €/USD. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 83 Arbeitnehmer beschäftigt. Hierbei handelt es sich ausnahmslos um Angestellte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert geführt durch
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Kredite an Organmitglieder wurden i.H.v. € 96.038,27 mit Zinssätzen zwischen 4,0 % und 4,5% gewährt. Tilgungen erfolgten keine. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von € 8.746.215,07 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 8.368.651,07), die zur Sicherstellung der Finanzierung des Konzernverbundes gegeben wurden. Der Finanzierungssaldo, d.h. die die bei der Gläubigerin geführten Bankguthaben des verbundenen Unternehmens übersteigende Hauptschuld beträgt zum Bilanzstichtag von € 6.405.144,47. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorstehend ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Angaben zum Mutterunternehmen nach § 285 Nr. 14 HGB Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen ist die Global Peripherals Distribution Holding B.V., Niederlande. Mutterunternehmen für den größten Kreis von Konzernunternehmen ist die Global Distribution FZE, Dubai.
Paderborn, 28. Januar 2015 Mark Scherer, Geschäftsführer Gernot Sonnek, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2014
Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde mit Datum vom 19. März 2015 folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ActionIT GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, den 19. März 2015 MADER & PETERS GMBH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft Andreas Mader, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Balsmann, Wirtschaftsprüfer |
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