Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
AnalytiChem GmbH
Stempelstraße 6, 47167 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sina Menez seit 3.2.2025 | Prokura |
Raoul Roman Biskupek seit 3.2.2025 | Geschäftsführer |
Timo Roßhoff seit 3.2.2025 | Prokura |
Frank Fürst seit 7.10.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.91% |
Ungelöste Beteiligungen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
BV Acquisitions XIII BK Limited | 53.59% |
AnalytiChem GmbHEigenbeteiligung | 42.00% |
| 1.97% | |
| 0.00% | |
| 0.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AnalytiChem GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Feststellungsdatum: 19.04.2024 LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der AnalytiChem GmbHDuisburg1. Grundlagen der Gesellschaft Die AnalytiChem GmbH ist ein spezialisierter deutscher Hersteller für Laborchemikalien und wurde 1974 in Duisburg gegründet. Neben einem umfangreichen Sortiment an Standard-Laborchemikalien bietet das Unternehmen ein umfangreiches Programm an Reagenzien und Gemischen für die Labor- und Prozessanalyse an mit dem Schwerpunkt auf kundenindividuelle Anwendungen. Dazu gehören im Wesentlichen klassische Lösungen für die anorganische Analytik, (Referenz-) Standards zur Kalibration von Messgeräten sowie gebrauchsfertige (ready-to-use) Reagenzien für Labor- und Prozessanalysatoren. Als Vollsortimenter mit hohem Diversifizierungsgrad des Verkaufsprogrammes werden nahezu alle Branchen, in denen chemische Laboruntersuchungen durchgeführt werden, bedient. Durch die Einbindung in die AnalytiChem Group (your-science-enabled) erweitert die AnalytiChem GmbH ihr Produktportfolio und passt es neuen Marktbedingungen und Gegebenheiten an. Deutschland, sowie die angrenzenden Länder der EU und die Schweiz stellen den Hauptabsatzmarkt der AnalytiChem GmbH dar. Darüber hinaus exportieren wir unsere Produkte in mehr als 70 Länder weltweit. Die Gesellschaft verfügt über einen Produktions- und Laborstandort in Duisburg. Die Verwaltung, das Wareneingangslager, das Chemikalien-Auslieferungslager sowie die Logistik sind seit 2011 in Oberhausen angesiedelt. Die Grundstücke befanden sich bis 2023 im Eigenturm der Gesellschaft. Im Jahr 2024 wurden die Grundstücke am Standort Duisburg an eine Immobiliengesellschaft, im Zuge eines sale and lease back Geschäftes, verkauft. Sitz der Gesellschaft ist Duisburg. Seit Februar 2021 ist die AnalytiChem Holding GmbH in Eschborn mit 100% der Anteile Mehrheitsgesellschafterin der AnalytiChem GmbH. Seit August 2021 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der AnalytiChem Holding GmbH als beherrschendes Unternehmen. Im Dezember 2022 wurde der Name der Gesellschaft auf AnalytiChem GmbH geändert. Die Gesellschaft zählt zur AnalytiChem Group, die vom Board der AnalytiChem Group geleitet wird. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Geschäftsverlauf Die für die AnalytiChem GmbH bedeutenden Wirtschaftsräume sind Deutschland und der Euro-Raum. Für die deutsche Wirtschaft erwies sich die konjunkturelle Lage im Geschäftsjahr bis zum 31.12.2023 als schwierig. Die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft setzte sich nach dem Einbruch im Corona Jahr 2020 nicht weiter fort. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt sank im Vergleich zum Vorjahr 2022 (kalenderbereinigt) um ca. 0,1%. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. 1 Gegenläufig zu dieser gesamtwirtschaftlichen Lage konnte das Geschäftsergebnis des Vorkalenderjahres deutlich überschritten werden. Mit einem Umsatz von TEUR 18.875,8 einem EBITDA von TEUR 3.616,3 und einer Gross-Margin von 14.808,8 haben wir unsere im Vorjahreslagebericht prognostizierte Ziele für das Geschäftsjahr 2023 nur teilweise (bei EBITDA) erreicht. 2.2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Gross Margin sowie EBITDA gesteuert. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (Headcount) ist der nichtfinanzielle Leistungsindikator, der zur direkten Steuerung der Geschäftstätigkeit genutzt wird. Daneben sind wir in unseren Tätigkeiten darauf bedacht, die Bereiche Arbeitsschutz, Umweltschutz, Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, Aus- und Fortbildung zu fördern sowie unseren Marktanteil zu erhöhen, diese werden aber nicht zur direkten Steuerung der Geschäftstätigkeit eingesetzt.
1 DSTATIS Pressemitteilung vom 15.01.2024 -
019/24
2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1. Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage wird anhand der Erfolgsrechnungen der Kalenderjahre 2023 und 2022 dargestellt:
Das Rohergebnis hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von 14.038,0 T€ um 770,8 T€ auf 14.808,8 T€ verbessert; ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die um 851,9 T€ (4,7%) gesteigerten Umsatzerlöse bei einer leicht gesunkenen Materialaufwandsquote (23,2% gegenüber 23,8% im Vorjahr). Die Personalaufwendungen konnten aufgrund von leicht rückläufiger Anzahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 77,6 T€ (1,1%) reduziert werden. Bei deutlich reduzierten aufgrund von der Erreichung des Erinnerungswertes zum 31.03.2023 der Position NAV ERP System innerhalb der immateriellen Vermögensgegenständen Abschreibungen von 168,7 T€ (20,7%) und bedingt durch der Weiterbelastung von anteiligen Konzernabschlusskosten der Konzernmutter aus Vorjahren um 148,2 T€ erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich ein Betriebsergebnis i.H.v. 2.979,9 T€ gegenüber 2.111,0 T€ im Vorjahr. Das Finanzergebnis hat sich um 96,6 T€ auf 27,1 T€ verbessert. Es bestehen weder Intercompany- noch Bankdarlehen. Es verbleibt ein um 965,5 T€ von 2.041,5 T€ auf 3.007,0 T€ verbessertes Ergebnis vor Steuern. Das Ergebnis nach Steuern ist um 973,3 T € auf 3.011,7 T€ gestiegen. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft beträgt der Jahresüberschuss der Gesellschaft 0,0 T€. 2.3.2. Finanzlage Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Den Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 47,3 T€ standen im Kalenderjahr 2023 Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 139,0 T€ und Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 127,6 T€ gegenüber, so dass der Finanzmittelbestand im Kalenderjahr 2023 um 219,3 T€ auf 518,6 T€ gesunken ist. Der Finanzmittelbestand enthält Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit erfolgten vorwiegend für die Durchführung von Ersatzinvestitionen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit entfällt im Wesentlichen auf die Tilgung des Intercompany Darlehns. 2.3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage und ihre Veränderung wird anhand der Strukturbilanzen zum 31. Dezember 2023 und 2022 dargestellt:
Das Anlagevermögen hat sich um 479,6 T€ auf 4.092,0 T€ vermindert. Den Investitionen von 167,2T€ standen Abschreibungen in Höhe von 645,4T€ gegenüber. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Insbesondere dadurch, dass die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit auf eigenen Grundstücken durchführt, beträgt das Anlagevermögen rd. 37,8% (i.V. 44,7%) der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen hat sich um 1.095,1 T€ erhöht, was insbesondere auf die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus der Gewährung von Intercompany Darlehen (+2.031,0 T€) zurückzuführen ist. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen um 150,3 T€ erhöht, was i.H.v. 191,6 T€ auf die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen zurückzuführen ist. Innerhalb der Verbindlichkeiten fallen insbesondere, die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+768,5 T€) aufgrund der Ergebnisabführung 2023 auf; außerdem haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 326,7 T€ aufgrund des Rückgangs der Roh-, Hilfts- und Betriebsstoffe reduziert. Das Eigenkapital ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrag unverändert geblieben; die Eigenkapitalquote beträgt 53,2% gegenüber 56,4% im Vorjahr. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr annähernd unverändert (10.838,0 T€ gegenüber 10.222,4 T€). 3. Prognosebericht Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird nicht zuletzt von der weiteren Investitionstätigkeit, der konjunkturellen Entwicklung der Branchen, in denen chemische Analysen durchgeführt werden, und der damit verbundenen Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen abhängen. Zudem wirken sich regulatorische Anforderungen an Produkten und Rohstoffen auf den zukünftigen Bedarf aus. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit lässt sich ableiten, dass sich die AnalytiChem GmbH in einem stabilen und konservativen Markt befindet. Unsere Kunden, die in hohem Maße aus systemrelevanten Branchen wie z.B. Energieerzeugung, Wasserwirtschaft, Umweltüberwachung und produzierendes Gewerbe kommen und normgerechte Analysen durchführen müssen, tragen erheblich zum Wachstum bei. Bedingt durch die Zugehörigkeit zur AnalytiChem Group, einer globalen Unternehmensgruppe bestehend aus zurzeit 8 Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen zur Qualitätskontrolle anbieten, erweitern wir unser Portfolio um Produkte der Schwesterunternehmen. Somit werden wir uns in die Lage versetzen, weitere Kundengruppen zu erreichen und weitere Geschäftsfelder zu erschließen. Durch die Bündelung unserer Einkaufsvolumina und Abstimmung unserer Einkaufsprozesse werden wir die Verbesserung der Beschaffungskonditionen weiter forcieren. Belastungen durch die Corona Pandemie sind nicht mehr zu erwarten. Nach wie vor sehen wir im Hinblick auf unsere Lieferfähigkeit infolge des Krieges in der Ukraine, sowie infolge der Sanktionen gegenüber Russland keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft. Wir unterhalten weder mit Russland noch der Ukraine direkte Geschäftsbeziehungen. Wir planen für das Geschäftsjahr 2024 steigende Umsatzerlöse in einer zum Vorjahr vergleichbaren Größenordnung. Zudem erwarten wir, aufgrund von Veränderungen im Produktmix, dem Vertrieb der AnalytiChem Group Handelswaren und einem steigenden Intercompany Geschäftes eine leicht sinkende Gross-Margin, ermittelt als Verhältniskennzahl zwischen Nettoumsatz und Wareneinsatz, von ca. 71%. Im Hinblick auf unsere Schlüsselkennzahl EBITDA planen wir eine moderate Verbesserung der Kennzahl, bei einer zum Geschäftsjahr 2023 leicht sinkenden Mitarbeiterzahl. Wir weisen aber darauf hin, dass diese Planungen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit nicht beeinflussbaren Unsicherheiten verbunden sind. 4. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagementsystem beinhaltet neben der laufenden Überwachung der Geschäftsprozesse ein monatliches Berichtswesen mit allen relevanten Informationen, die mit den jährlichen Ergebnis- und Liquiditätsplanungen unterjährig zur Sicherung des Unternehmenswertes und zum Erkennen von Risiken überprüft werden. Neben der laufenden Überprüfung der Planansätze, finden regelmäßige Managementmeetings statt, um im Bedarfsfall erforderliche Anpassungen auszuarbeiten, zu kommunizieren und umzusetzten. Die Basis bildet das Budget, welches im laufenden Geschäftsjahr für das Folgejahr aufgestellt wird. Zudem begegnet die Gesellschaft Betriebsrisiken mit einem nach DIN ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagementsystem. Die Risikoeinschätzung erfolgt auf Basis eines Einschätzungsrahmens von einem Jahr und wird aufgrund ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis als "hoch", "mittel", oder "gering" eingestuft. Bei allen Geschäften strebt die Unternehmensleitung profitables Wachstum im Einklang mit den Erfordernissen eines modernen Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes an. Den Risiken im Umweltschutz begegnen wir mit einer konsequenten Einhaltung der hierfür vorgesehenen gesetzlichen Normen und einer vorausschauenden Maßnahmenplanung. Daneben bestehen entsprechende Versicherungen zur Begrenzung möglicher Restrisiken in der Umwelthaftpflicht. Das Umweltrisiko wird als geringes Risiko eingestuft. Die Risiken der immer stärker werdenden regulatorischen Vorgaben begegnen wir mit aktiven nachhalten der gesetzlichen Regularien, durch aktive Teilnahme in Arbeitskreisen und durch Teilnahme an Fortbildungen in unserem Verband VCH. Die AnalytiChem GmbH unterliegt als Verbandsmitglied des VCH, der Responsable Care Initiative des VCH für verantwortungsvollen Umgang mit Gefahrstoffen und Gefahrgütern. Unser Kerngeschäft ist der Inlandsmarkt. In geringem Umfang exportieren wir direkt an ausländische Drittkunden, so dass Währungsrisiken ohne wesentliche Bedeutung sind. Durch ein nachhaltig betriebenes Forderungsmanagement und einer laufenden Analyse der Altersstruktur der Forderungen, ist das Forderungsausfallrisiko als gering einzustufen. Von primärer Bedeutung ist jedoch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, die wiederum auch von vielen globalen Faktoren abhängig ist. Hier verweisen wir auf die weiterhin, im globalen Vergleich, nicht wettbewerbsfähigen hohen Energiekosten in Deutschland, die regulatorischen Hemmnisse (REACH (Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zu Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) / Lieferkettensorgfaltsgesetz) und die rückläufige Investitionstätigkeit, die sich zu einem Standortnachteil für die deutsche Wirtschaft entwickeln. Aufgrund der diversifizierten Kundenstruktur, die sich auf unterschiedliche Branchen erstreckt, liegen keine besonderen und einseitigen Abhängigkeiten vor. Zudem bestehen keine einseitigen Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden. Die aus der Konkurrenz anderer Marktteilnehmer sich ergebenden Risiken finanzieller Nachteile schätzen wir eher als gering ein. Als einer der wichtigsten Anbieter auf dem deutschen Markt sind wir seit vielen Jahren einem stetigen Wettbewerb ausgesetzt. Diesem begegnen wir mit einem vergrößerten Produktportfolio, auch durch die Ergänzung und Substitution von Produkten unserer Schwesterunternehmen. Seit März dieses Jahres unterstützt ein European Sales Manager unser lokales Vertriebsteam. Insgesamt wird das Absatzrisiko als mittleres Risiko gewertet. Aufgrund unserer zufriedenstellenden EBITDA-Marge, verbunden mit entsprechendem Forderungs- und Liquiditätsmanagement, können wir in einem Markt mit Nachfrageschwankungen bestehen und uns den Erfordernissen des Marktes anpassen. Die Materialeinsatzquote konnte weiterhin stabil gehalten werden. Dadurch werden unsere Geschäftsergebnisse nur zum Teil durch die volatile Entwicklung der Rohstoffpreise beeinflusst. Zu unseren Lieferanten haben wir langfristige, partnerschaftliche Geschäftsverbindungen aufgebaut. Für jeden zu beschaffenden Rohstoff qualifizieren wir, soweit möglich, mehrere Alternativlieferanten, um Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu vermeiden. Durch Bündelung von Einkaufsaktivitäten innerhalb der Unternehmensgruppe, werden weiterhin bessere Beschaffungskonditionen durchgesetzt. Ergänzend werden die Einkaufsprozesse innerhalb der Matrix-Struktur weiter konsolidiert und harmonisiert. Dafür werden in 2024 weitere Kompetenzen gebildet, um die lokalen Teams zu unterstützen. Insgesamt wird das Beschaffungsrisiko als mittleres Risiko gewertet. Wesentlich sind die Aufwendungen für Personal, die maßgeblich von unserem Bedarf an qualifizierten Fachkräften geprägt sind. In diesem Zusammenhang wird auch für uns die zunehmende Verknappung des Arbeitsmarkts die zentrale Herausforderung für die Beschaffung qualifizierten Fachpersonals sein. Dieser begegnen, wir in Zusammenarbeit mit der IHK, unter anderem mit der Ausbildung von eigenen Fachkräften. Zudem bauen wir unsere internen Kompetenzen weiter aus, in diesem Bereich wird weiteres Fachpersonal eingestellt. Insgesamt wird das Personalrisiko als mittleres Risiko gewertet. Nach eingehender Analyse der Risikofaktoren, Beurteilung der derzeitigen Gesamtsituation, der vorhersehbaren Entwicklung und weiterer möglicher Veränderungen, liegen nach unserer Einschätzung keine bestandsgefährdenden Risiken und auch keine sonstigen Einzelrisiken vor, die die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft jetzt und in naher Zukunft wesentlich beeinflussen könnten.
Duisburg, den 8. November 2024 Frank Fürst, Geschäftsführer Timo Roßhoff, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma der Gesellschaft lautet AnalytiChem GmbH. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 5644 eingetragen, Sitz der Gesellschaft ist 47167 Duisburg. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Mit notariell beurkundetem Gesellschafterbeschluss vom 2. Dezember 2022 wurde der der Name der Gesellschaft von Bernd Kraft GmbH in AnalytiChem GmbH unbenannt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 150.000,00 EUR. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den gesetzlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren unter Berücksichtigung eines Gewinnabführungsvertrags aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstande des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstande des Anlagevermögens und Sachanlagen erfolgen planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern entsprechen den Nutzungsdauern gemäß den amtlichen Abschreibungstabellen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten in Ansatz gebracht. Diese enthalten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie produktionsbezogene Verwaltungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Sofern der dem Vermögensgegenstand am Bilanzstichtag beizulegende Wert niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstande werden mit dem Nennwert oder mit dem durch Wertberichtigungen geminderten Wert angesetzt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung von Forderungen erfolgt unternehmensindividuell mit 1% der nicht einzelwertberichtigten Forderungen. Die Bewertung des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Die aktive Rechnungsabgrenzung enthält Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Steuerrückstellungen beinhalten grundsätzlich die das Geschäftsjahr 2023 und frühere Geschäftsjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem, ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenstanden, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern berechnet. Als Steuersatz wird der voraussichtlich gültige unternehmensindividuelle Steuersatz von 35,0 % angewendet, der sich aus den Prozentsätzen der Körperschaftsteuer, des Solidaritätszuschlags sowie der Gewerbesteuer zusammensetzt. Soweit sich aus dem Saldo von passiven und aktiven latenten Steuern insgesamt ein Aktiv- überhang ergibt, wird gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB auf den Ansatz von latenten Steuern verzichtet. Die latenten Steuern werden aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft bei der Organträgerin, AnalytiChem Holding GmbH, Frankfurt am Main, dargestellt. Beträge, die auf fremde Währung lauten, werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. IV. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
(3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich i.H.v. 99.331,07 EUR (i.Vj.: 110.374,10 EUR) gleichzeitig um Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen. In Höhe von 2.042.098,68 EUR (i.Vj.: 0,00 EUR) handelt es sich gleichzeitig um Forderungen gegen Gesellschafter. (4) Sonstige Vermögensgegenstände Beträge für Vermögensgegenstände, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, werden nicht ausgewiesen. (5) Andere Gewinnrücklagen Die anderen Gewinnrücklagen entfallen unverändert auf den Nennbetrag der im Jahr 2008 erworbenen eigenen Anteile in Höhe von 63.000,00 EUR sowie auf Auflösungen von Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 7.795,00 EUR im Rahmen der Ansatz- und Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. (6) Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
(7) Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag hatten die Verbindlichkeiten folgende Restlaufzeiten:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die anderen Verbindlichkeiten sind ungesichert. (8) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich i.H.v. 289.720,61 EUR (i.Vj.: 207.731,60 EUR) gleichzeitig um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von 3.002.730,32 EUR (i.Vj.: 2.316.250,43 EUR) handelt es sich gleichzeitig um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. (9) Sonstige Verbindlichkeiten Beträge für Verbindlichkeiten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, werden nicht ausgewiesen. (10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen i.H.v. 370 TEUR (i.Vj.: 470 TEUR). V. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung (11) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten:
(12) Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Vorfälligkeitsentgelten i.H.v. 0,00 EUR (i.Vj.: 0,00 EUR) enthalten. (13) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen der Weiterbelastung von anteiligen Konzernabschlusskosten der Konzernmutter aus Vorjahren i.H.v. 200.292,60 EUR (i.Vj.: 5.537,14 EUR) enthalten. VI. Sonstige Angaben (14) Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. (15) Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 121 (i.Vj.: 123) Personen (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) beschäftigt. Davon waren 50 (i.Vj.: 53) Lohnempfänger und 71 (i.Vj.:70) Angestellte. (16) Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung, ihren Bezügen und Vorschüssen und Krediten an Organmitglieder Die Gesellschaft wird bzw. wurde durch folgende Geschäftsführer vertreten:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. (17) Mutterunternehmen Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die AnalytiChem Investment GmbH, Eschborn. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Elektronischen Bundesanzeiger (Frankfurt am Main, HRB 120769). (18) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Im Monat Februar 2024 wurden die Liegenschaften Stempelstraße 6 und Theodor- Heuss-Straße 127 in 47167 Duisburg an eine Immobiliengesellschaft verkauft. Die Liegenschaften wurden, durch die Gesellschaft, über einen langfristigen Mietvertrag zurück angemietet. Zudem wird in der Gesellschaft ein Wechsel des ERP-System forciert. Im Zeitpunkt der Anhangerstellung ist mit einem Systemwechsel im 3. Quartal 2024 zu rechnen.
Duisburg, den 8. November 2024 Frank Fürst, Geschäftsführer Timo Roßhoff, Geschäftsführer 1 Prüfungsauftrag In der Gesellschafterversammlung am 4. September 2023 der AnalytiChem Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Duisburg, - im Folgenden auch kurz "AnalytiChem GmbH" oder "Gesellschaft" genannt - sind wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gewählt worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns demzufolge den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht zu prüfen. Dem Auftrag liegen die als Anlage 2 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Unsere Haftung richtet sich nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend. 2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AnalytiChem GmbH, Duisburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AnalytiChem GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AnalytiChem GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 8. November 2024 KPMG
AG
gez. Böhm, Wirtschaftsprüferin gez. But, Wirtschaftsprüfer |
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Beteiligungsgesellschaften
Graugießereien
Großhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Bauträger für Wohngebäude
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen