Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 259076
Eingetragen
3.9.2020
Branche
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungVermittlungstätigkeiten für medizinische, zahnärztliche und andere GesundheitstätigkeitenErbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Gegenstand
Entwicklung sowie Erbringung gesundheitsorientierter Dienstleistungen und Dienstleistungen für das Sozial- und Gesundheitswesen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralph Ramon Heydrich
seit 22.3.2022
Geschäftsführer
Marcel Sroczynski
seit 15.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Peter BristotBPM50 Beteiligungen GmbH
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BPM50 Beteiligungen GmbH
Germany
12.500 €
50.00%
MCS Ventures GmbH
Germany
12.500 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%
100.00%
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

21Dx GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite:

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.267,00 24.147,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.098,00 218.246,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 27.860,00 13.700,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.000.000,00 0,00
1.221.225,00 256.093,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 26.502,27 62.727,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 686.062,07 2.477.595,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 93.000,00 100.000,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 502.692,47 2.763.419,80
1.281.754,54 5.341.015,73
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 2.000.000,00 0,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.715.755,89 5.616.243,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.058,62 64.102,47
Summe Aktiva 8.272.296,32 11.340.183,06

Passivseite:

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Gewinnvortrag 7.698.370,49 592.687,31
III. Jahresfehlbetrag i. Vj. -überschuss -586.136,39 7.105.683,18
7.124.734,10 7.710.870,49
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 138.256,00 367.568,41
2. sonstige Rückstellungen 482.522,00 2.101.187,75
620.778,00 2.468.756,16
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 382.596,39 651.344,11
2. sonstige Verbindlichkeiten 99.958,99 492.515,30
482.555,38 1.143.859,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 42.226,84 0,00
E. Passive latente Steuern 2.002,00 16.697,00
Summe Passiva 8.272.296,32 11.340.183,06

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 3.246.327,52 31.029.467,10
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.274.963,38 -11.786.931,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -391.069,41 -1.950.101,69
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -142.017,36 -292.897,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.169.408,11 -6.493.761,25
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.256,32
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.951,60 24.532,47
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -14.477,83
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.147,25 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 117.201,41 -3.409.718,41
10. Ergebnis nach Steuern -582.868,66 7.106.111,26
11. sonstige Steuern -3.267,73 -428,08
12. Jahresfehlbetrag i. Vj. -überschuss -586.136,39 7.105.683,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 289a des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Sie macht von den Vereinfachungsregelungen des Gesetzes teilweise Gebrauch.

Das Geschäftsjahr umfasste den Zeitraum 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 259076 eingetragen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

2.1 Allgemeines

Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden wurden beibehalten. Ein Wechsel von Bilanzierungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Es ist vorsichtig bewertet worden; namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, auch wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

2.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert, abzüglich angemessener, planmäßiger Abschreibungen, die nach der linearen Methode auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer errechnet werden. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt ein bis drei Jahre.

2.3 Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert, vermindert um angemessene Abschreibungen, die nach der linearen Methode auf Grundlage der betrieblichen Nutzungsdauer errechnet werden. Abschreibungen auf Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden pro rata temporis vorgenommen.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen ein und fünfzehn Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Geschäftsjahr 2023 gemäß § 6 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vollabschreibung wurde in die Handelsbilanz übernommen, da die Geringwertigen Wirtschaftsgüter von untergeordneter Bedeutung sind.

2.4 Finanzanlagen

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 HGB) bzw. zum niedrigeren Wert (§ 253 Abs. 3 HGB).

2.5 Vorräte und unfertige Leistungen

Die Vorräte sind nach dem gleitenden Durchschnittspreis angesetzt unter Berücksichtigung der Anschaffungskosten.

2.6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren Wert (§ 253 Abs. 4 HGB) angesetzt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit den Nennwerten bewertet (§ 253 Abs. 4 HGB).

Sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bewertet (§ 253 Abs. 4 HGB).

2.7 Wertpapiere des Umlaufvermögens

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten.

2.8 Flüssige Mittel

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

2.9 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

2.10 Sonstige Rückstellungen

Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Abzinsung erfolgt zum durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre (§ 253 Abs. 2 HGB).

2.11 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

2.12 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

2.13 Passive latente Steuern

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

3.2 Finanzanlagen

Die Entwicklung der Finanzanlagen ist dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr im Sinne des § 268 Abs. 4 HGB bestehen nicht. Im Wesentlichen sind alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bis zur Bilanzaufstellung ausgeglichen.

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Im Wesentlichen sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Umsatzsteuerforderungen in Höhe von T€ 289; Körperschaftsteuerrückforderungen in Höhe von T€ 111; Kautionen in Höhe von T€ 44; Vorsteuern, welche im Geschäftsjahr 2024 abzugsfähig sind, in Höhe von T€ 11; Beitragsguthaben bei der Berufsgenossenschaft in Höhe von T€ 31; Zinserträge in Höhe von T€ 6 und Quarantäneerstattungen in Höhe von T€ 6.

Forderungen gegen Gesellschafter im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG bestehen nicht.

3.4 sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens

In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens ist ein Sparkassenbrief T€ 1.000 und Investmentfondsanlage T€ 1.000 enthalten.

3. 5 Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen umfassen die zu erwartenden Nachzahlungen für das Geschäftsjahr 2022 für Körperschaftsteuer in Höhe von insgesamt T€ 126 und Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 7 sowie Gewerbesteuern in Höhe von T€ 5.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für eine Tantieme-Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von T€ 235; Rückstellungen für Medizinische-Fremdleistungen in Höhe von T€ 90; Rückstellungen für die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen sowie der Jahresabschlussprüfung in Höhe von T€ 60; Urlaubs- und Überstundenrückstellungen in Höhe von T€ 43; Rückstellung für IHK-Beiträge in Höhe von T€ 15; Rückstellungen für Strom/Energiekosten in Höhe von T€ 10; Rückstellungen für Archivierungsaufwendungen in Höhe von T€ 20; Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 2; Rückstellungen für die Schwerbehindertenausgleichabgabe in Höhe von T€ 2; Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 2; Rückstellungen für Lizenzaufwendungen in Höhe von T€ 2 sowie Rückstellung für die Künstlersozialabgabe in Höhe von T€ 1.

3.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten gegenüber/aus Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit über fünf Jahre Gesamt
Lieferungen und Leistungen 382.596,39 0,00 0,00 382.596,39
Steuern 41.154,38 0,00 0,00 41.154,38
sozialer Sicherheit 7.627,20 0,00 0,00 7.627,20
Bankgebühren 1.448,46 0,00 0,00 1.448,46
sonstige 49.728,95 0,00 0,00 49.728,95
Summe 482.555,38 0,00 0,00 482.555,38

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen € 482.555,38 (im Vorjahr: € 1.143.859,41). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über ein Jahr bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten wurden bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung im Wesentlichen gezahlt.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von insgesamt € 41.154,38 (im Vorjahr: € 147.708,00) enthalten, welche bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vollumfänglich gezahlt wurden.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen, Leasingverträgen und sonstigen Verträgen bestehen in Höhe von € 590.384,84 für die Geschäftsjahre 2024 bis 2027.

3.7 Passive latente Steuern

Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt:

€ 7.174 (passiv) aus der Bewertung des Anlagevermögen und aus den sonstige Rückstellungen € 1.100 (aktiv). Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 32,98 % zugrunde gelegt.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

5. Sonstige Angaben

5.1 Ergebnisverwendungsvorschlag

Dem Jahresabschluss lag ein Ergebnisverwendungsvorschlag zugrunde, der vorsieht, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 586.136,39 auf neue Rechnung vorzutragen.

5.2 Geschäftsführung und Vertretung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der 21Dx GmbH, München, durch Herr Marcel Sroczynski (Kaufmann) und Herr Ralph Heydrich (Kaufmann) sowie bis 31. Juli 2023 durch Frau Jadwiga Dutsch (Ärztin). Jeder Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt.

Von der Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB an dieser Stelle abgesehen.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht.

5.3 Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigt 46,5 Arbeitnehmer im Sinne des § 285 Nummer 7 HGB.

 

München, den 26. Juni 2024

Herr Marcel Sroczynski

Herr Ralph Heydrich

Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.184,60 0,00 118.864,60 27.320,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 883.493,02 116.994,36 253.665,32 746.822,06
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 28.177,83 14.160,00 0,00 42.337,83
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.000.000,00 0,00 1.000.000,00
Gesamtes Anlagevermögen 1.057.855,45 1.131.154,36 372.529,92 1.816.479,89
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 122.037,60 14.022,00 117.006,60 19.053,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 665.247,02 127.995,36 231.518,32 561.724,06
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 14.477,83 0,00 0,00 14.477,83
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtes Anlagevermögen 801.762,45 142.017,36 348.524,92 595.254,89
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.267,00 24.147,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.098,00 218.246,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 27.860,00 13.700,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.000.000,00 0,00
Gesamtes Anlagevermögen 1.221.225,00 256.093,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die 21Dx GmbH ist am 24. Juli 2020 per Gesellschaftsvertrag in München errichtet worden, mit dem Ziel einen sinnvollen, operativen Beitrag in der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu leisten. Das Geschäftsmodell besteht in der Professionalisierung und Skalierung von Gesundheits- und psychosozialen Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber. Der Berichtszeitraum war im 1. Quartal von auslaufenden pandemischen Umsätzen und Verträgen geprägt. Ab dem 2. Quartal 2023 wurden die über die Pandemie hinausgehenden nachhaltigen Geschäftsmodelle von Gesundheits- und psychosozialen Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber implementiert. Erste Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber für die medizinische Versorgung von Geflüchteten sowie im Bereich des Coachings und Trainings im Corona-Kontext konnten erfolgreich gewonnen und umgesetzt werden. Der Geschäftsbereich Coaching und Training soll in 2024 kontinuierlich ausgebaut und zukünftig auch unabhängig von Ausschreibungen als B2B Modell angeboten werden.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Quelle: www.destatis.de) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine, anhaltend hohen Preisen auf allen Produktionsstufen des Wirtschaftskreislaufs sowie ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage. Damit hat sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Corona-bedingten Einbruch im Jahr 2020 im Jahr 2023 nicht weiter fortgesetzt. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 lediglich um 0,7 % höher. Die Zahl der Arbeitslosen stieg leicht (von 2,4 Mio. in 2022 auf 2,6 Mio. in 2023; Quelle: www.destatis.de).

Die beiden Marktsegmente, in denen die 21Dx GmbH tätig ist waren im Jahr 2023 relativ stabil. Die medizinische Versorgung von Geflüchteten ist geprägt von moderatem Konkurrenzdruck zwischen Hilfsorganisationen und privatwirtschaftlichen Anbietern. Seitens der Auftraggeber wird vermehrt versucht, im Rahmen der ausgeschriebenen Laufzeiten die Auslastungsrisiken zunehmend auf die Auftragnehmer zu verlagern.

II. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsverlauf von Januar bis Dezember 2023 konnte sich die 21Dx GmbH als anerkannter Partner für die medizinische Versorgung von Geflüchteten und Coaching bzw. Training-Anbieter bei den Auftraggebern etablieren. Im Bereich der öffentlichen Auftraggeber hat das Umsatzvolumen für die medizinische Versorgung von Geflüchteten die ursprünglichen Erwartungen erfüllt. Der zweite Geschäftsbereich, Coaching und Training, hat sich im Verlauf des Jahres erwartungsgemäß entwickelt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag von € 0,6 Mio. erzielt. Grundsätzlich ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2023 zufrieden.

III. Lage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse für den Berichtszeitraums betrugen EUR 3,4 Mio. (Vorjahr: EUR 39,5 Mio.). Der Großteil der Leistungen wurde für öffentliche Auftraggeber im Rahmen der medizinischen Versorgung von Geflüchteten in staatlichen Aufnahmeeinrichtungen erzielt. Der weitere Umsatz verteilte sich auf die Abwicklung von auslaufenden Verträgen aus dem Corona-Kontext im ersten Quartal des Jahres sowie auf Coaching-Dienstleistungen für Pflegeeinrichtungen im Auftrag des Bayerischen Landesministeriums ab dem zweiten Halbjahr. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Aufbau der Geschäftsbereiche "Medizinische Versorgung von Geflüchteten" und "Coaching" erwartet.

Die Materialaufwendungen betrugen EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 8,8 Mio.). Hierin ist der Großteil an bezogenen Leistungen durch Personalagenturen und Dienstleister enthalten (64%; Vorjahr: 77%).

Die Personalaufwendungen betrugen EUR 2,7 Mio. (Vorjahr: EUR 13,7 Mio.). Die Personalaufwandsquote (Personalaufwendungen bezogen auf die Umsatzerlöse) beträgt rechnerisch 79% (Vorjahr: 35%), hat jedoch aufgrund des erheblichen Umfangs bezogener Leistungen nur eine eingeschränkte Aussagekraft.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen betrugen EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: EUR 6,8 Mio.) oder 39% (Vorjahr: 17%) der Umsatzerlöse.

2. Finanzlage

a. Kapitalstruktur

Die Passivseite ist geprägt durch den Bestand an Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 0,4 Mio.; Vorjahr: EUR 0,7 Mio.) und sonstigen Verbindlichkeiten (EUR 0,1 Mio.; Vorjahr: EUR 0,5 Mio.).

Das Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag beträgt EUR 7,1 Mio. (Vorjahr: EUR 7,7 Mio.). Der Rückgang resultiert aus der reduzierten Geschäftsaktivität durch das Auslaufen der Corona-Pandemie. Damit beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 86% (Vorjahr: 68%). Der Jahresfehlbetrag 2023 beträgt EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 7,1 Mio.).

b. Investitionen

Investitionen sind im Wesentlichen in den Aufbau von Know How sowie den Erhalt der kurzfristigen operativen Leistungsfähigkeit getätigt worden und spiegeln sich entsprechend in den Personalkosten wieder.

c. Liquidität

Die liquiden Mittel der Gesellschaft betrugen zum Bilanzstichtag EUR 3,7 Mio. (Vorjahr: EUR 5,6 Mio.). Die Liquidität 1. Grades betrug 15% (Vorjahr: 125%; flüssige Mittel im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten). Die Liquidität 3. Grades betrug 637% (Vorjahr: 250%; Umlaufvermögen im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten). Das Geschäft mit Test- und Impfangeboten für öffentliche Auftraggeber und private Unternehmen endete im 1. Quartal 2023. Durch neue Geschäftsmodelle wurden ab dem 2. Quartal 2023 pandemieunabhängige Umsatzerlöse generiert. Die Geschäftsführung sieht für 2024 kein relevantes Risiko und erwartet zum Jahresende 2024 einen neutralen bis positiven monatlichen operativen Cash Flow. Die Liquidität stellte sich zum Jahresende 2023 als solide dar.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug EUR 8,3 Mio. (Vorjahr: EUR 11,3 Mio.). Der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug EUR 0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) und der Forderungen an verbundene Unternehmen EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Für Forderungsausfallrisiken wurden im erforderlichen Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen EUR 1,5 Mio. (Vorjahr: EUR 2,8 Mio.). Zum Bilanzstichtag wurden Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 0,0 Mio.) ausgewiesen.

Die Umlaufintensität betrug gesamt 85% (Vorjahr: 97%) und ist damit als hoch einzustufen. Ursache hierfür ist die Kombination aus hohen Forderungen und sehr geringem Anlagevermögen.

4. Finanzielle und operative Leistungsindikatoren

Im Folgenden sind die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren aufgeführt, die auch zur internen Steuerung des Unternehmens verwendet werden.

Umsatzentwicklung:

Die Entwicklung der Umsätze in einer Höhe von EUR 3,4 Mio. (Vorjahr: EUR 39,5 Mio.) ist nur noch zu einem geringen Anteil der pandemischen Sonder-Situation geschuldet. Ein über die Pandemie hinaus gehendes Geschäftsmodell mit entsprechenden Umsätzen wurde im Jahr 2023 in Form der medizinischen Versorgung von Geflüchteten sowie dem Coaching im Bereich der Pflege aufgebaut. Die weitere Entwicklung wird vom Ausbau dieser beiden Geschäftsfelder sowie der Schaffung weiterer Erlösquellen im Geschäftsjahr 2024 abhängen.

Personalintensität und Personalentwicklung:

Das Verhältnis der Personalaufwendungen im Vergleich zum Umsatz liegt bei 79% (Vorjahr: 35%). Die neuen Geschäftsfelder forderten auch im Jahr 2023 den moderaten Einsatz von Personaldienstleistern. Im Sinne des § 285 Nr. 7 HGB betrug die Arbeitnehmerzahl 47 im Geschäftsjahr 2023.

Anzahl Erstuntersuchungen, Anzahl der Projektstandorte, Anzahl deutsche Bundesländer mit relevanter Präsenz:

Der Aufbau von Erstuntersuchungskapazitäten in einer möglichst großen Vertretung in Bundesländern mit relevanter Präsenz. Maßgeblich ist hier der Aufbau von Projektstandorten.

Anzahl der Projekte für Coaching und Training:

Der Aufbau von Coaching- und Trainingsangeboten für Kunden aus den Bereichen öffentlicher Auftraggeber und Gesundheitsdienstleistern in Bayern und weiteren Bundesländern. Wir verfolgen sowohl die eigene Entwicklung von marktrelevanten Inhalten als auch Kooperationsmöglichkeiten mit Partnern.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Prognosebericht

Entsprechend unserer Erwartung erzielten wir ab dem 2. Quartal 2023 keine pandemisch bezogenen Umsatzerlöse aufgrund der Beendigung aller Impf- und Test- Aufträge durch die öffentlichen Auftraggeber.

Durch die neuen, pandemieunabhängigen Geschäftsmodelle gelang es zwei neue Geschäftsbereiche aufzubauen. Im Wesentlichen konzentrieren wir uns auf die medizinische Versorgung von Geflüchteten für Länder, (Land-)Kreise und Städte und gehen hier davon aus, dass es auch in den kommenden Jahren einen relevanten Bedarf in Deutschland geben wird.

Ferner konnten wir einen Bedarf in der Betreuung von Mitarbeitenden in der Pflege und angrenzenden Bereichen nach Coachings-Leistungen identifizieren. In diesem Geschäftsfeld erwarten wir ebenfalls eine relevante Nachfrage, da durch die demographische Entwicklung in Deutschland die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen und damit auch die Herausforderungen in der Betreuung dieser in den kommenden Jahren zunehmen wird.

Nachfolgend werden für relevante finanzielle Leistungsindikatoren neben den Werten für 2023 die Prognosewerte für 2024 aufgeführt. Aufgrund der grundlegenden Veränderung der Geschäftsaktivität der Gesellschaft im Verlauf des Jahres 2024, die zum derzeit noch in Teilen offen ist, werden in 2024 neue Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft entwickelt werden.

2023 Prognose 2024
Umsatz in Mio. EUR 3,4 5,7
Personalintensität in Prozent / Mitarbeiteranzahl 39/47 45/90
Anzahl der Projekte zur Versorgung von Geflüchteten 3 5
Anzahl der Projekte zum Coaching/Training 1 2
Anzahl deutsche Bundesländer mit relevanter Präsenz 3 4

Zusammenfassend geht die Geschäftsführung im Jahr 2024, insbesondere durch den weiteren Ausbau der im Geschäftsjahr 2023 neu begonnenen Geschäftsfelder von einem Anstieg der Umsatzerlöse aus. Für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt werden Umsatzerlöse im mittleren einstelligen Millionenbereich erwartet.

II. Chancen- und Risikobericht

Der verantwortungsbewusste Umgang mit den Risiken und Chancen ist für das Unternehmen 21Dx GmbH auf Dauer stark in den Mittelpunkt zu rücken, aufgrund der Beendigung der pandemischen Lage sowie der neu begonnenen Geschäftsmodelle. Im Folgenden werden Chancen und Risken berücksichtigt, die sich auf das Geschäft der 21Dx GmbH auswirken können.

Chancen

Zu den Chancen der 21Dx GmbH zählt, die in den Vorjahren erworbenen Kompetenzen im Rahmen von Ausschreibungen der öffentlichen Auftraggeber in medizinnahen Bereichen mit hohem Anteil an skalierbarer physischer Operation deutschlandweit, die wir bei unseren pandemieunabhängigen Geschäftsmodellen nutzen können:

Im Rahmen einer professionellen medizinischen Versorgung von Geflüchteten für Länder, (Land-) Kreise und Städte übernehmen wir Teilbereiche bei der Betreuung von Flüchtlingsunterkünften.

Bei der Übernahme der notwendigen Erstuntersuchung von Geflüchteten für öffentliche Auftraggeber.

Angebote niedrigschwelliger Versorgungsdienstleistungen für Geflüchtete.

Ausbau des Angebots an Coaching und Trainings-Dienstleistungen in der Pflege und angrenzenden Bereichen.

Risiken

Folgende mögliche Entwicklungen wurden als wesentliche Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung identifiziert:

Länder, (Land-) Kreise und Städte übernehmen die Flüchtlingsversorgung in Teilbereichen oder das gesamthafte Management von Flüchtlingsunterkünften in Eigenregie.

Die Übernahme der notwendigen Erstuntersuchung von Geflüchteten wird bspw. in Kooperation von Ärztlichen Kreisverbänden mit den Gesundheitsämtern oder auf Grund von Verträgen mit Kassenärztlichen Vereinigungen durchgeführt.

Geringe oder mangelnde Zahlungsbereitschaft für Coaching und Trainings- Dienstleistungen bei Unternehmen, die in der Pflege tätig sind.

Rechtstreitigkeiten und weitere Verfahren

Im September 2022 endete eine durch die bei der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe eingerichtete zentrale Kontrollgruppe durchgeführte Kontrolle auf die Einhaltung der nach den Vorgaben des § 15 BerlAVG im Rahmen einer öffentlichen Auftragsvergabe vereinbarten Vertragsbedingungen mit einer an den öffentlichen Auftraggeber gemeldeten Beanstandung. Beanstandete Verstöße wurden vorab behoben bzw. erläutert. Eine Rückmeldung des öffentlichen Auftraggebers ist bislang nicht erfolgt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die 21Dx GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der 21Dx GmbH, München, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 21Dx GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende, wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 26. Juni 2024

SDA Treuhand GmbH
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