IfAp Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Toshinori Dr. Agatsuma seit 8.12.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
U3 Pharma GmbHMartinsriedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2014 bis zum 31.03.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2014 bis 31. März 2015A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Das Leistungsangebot der U3 Pharma GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr umfasste unverändert die präklinische Entwicklung von therapeutischen Antikörpern. Unverändert betreiben wir Forschungseinrichtungen in Martinsried, Fraunhoferstrasse 22. Therapeutische Antikörper zählen zu dem Bereich der pharmazeutischen Industrie mit den höchsten Zuwachsraten in den nächsten Jahren. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der Daiichi Sankyo Co. Ltd, Japan. Der Muttergesellschaft stehen gemäß "Research and Development Services Agreement" sämtliche Forschungs- und Entwicklungsergebnisse der U3 Pharma GmbH zu. Demzufolge hat die Gesellschaft ausschließlich Umsätze mit der Muttergesellschaft. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Auch im Geschäftsjahr 2014/15 sind die Umsätze mit Biopharmazeutika weiter gestiegen. Dies ist vor allem mit dem nach wie vor hohen Bedarf an innovativen Therapien besonders in den Bereichen Immunologie und Onkologie zu begründen. Demgegenüber steht eine immer noch nicht zufriedenstellende Dynamik in der erfolgreichen Entwicklung und Zulassung neuer Medikamente. Zusätzlich erfordert das Erreichen des Patentschutzendes und somit einem verstärkten Aufkommen von Generika auch im biopharmazeutischen Bereich vermehrte Investitionen in die Entwicklung neuer und originärer Produkte. In diesem Umfeld wird der Biotech Industrie deshalb auch im kommenden Jahr eine besondere Rolle zukommen, aus der sich viele Chancen für eine positive Unternehmensentwicklung der U3 Pharma GmbH ergeben. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der U3 Pharma GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2014/15 zufriedenstellend entwickelt. 2. Ertragslage Im Rahmen des mit der Daiichi Sankyo Co. Ltd. geschlossenen "Master Research and Development Services Agreement" werden interne Forschungs- und Entwicklungskosten mit einem Margenaufschlag von 10,0 %, externe Kosten ohne Margenzuschlag von der Muttergesellschaft erstattet. Im Vorjahresvergleich sanken die Umsatzerlöse geringfügig um 16.289,09 € oder 0,2%. Der Personalaufwand reduzierte sich im Jahresvergleich um EUR 150.219,85 oder 4,4 %, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Kosten für entsendete Mitarbeiter aus dem Mutterkonzern zurückzuführen ist. Die Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um EUR 272.363,64 oder 11,7 % verringert. Der Rückgang ist maßgeblich auf die um EUR 206.217,53 niedrigeren Patentkosten zurückzuführen. Insgesamt sank das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit trotz gleichbleibender Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um EUR 75.545,53 oder 12,7%. Grund hierfür ist ein Rückgang der Aufwendungen, die mit einem Margenaufschlag an die Muttergesellschaft weiterverrechnet werden. Aufgrund des Anstieges der extern bezogenen Leistungen, welche nicht mit einem Margenaufschlag an die Muttergesellschaft weiterverrechnet werden, blieben die Umsätze gleich. 3. Finanzlage Die Finanzlage unseres Unternehmens ist im Geschäftsjahr 2014/15 unverändert gut. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 74,7 % und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (77,6 %) zwar vermindert. Unverändert besitzt unsere Gesellschaft jedoch eine überdurchschnittliche Eigenkapitalquote. Die Gesellschaft verfügt dadurch über hohe Finanzierungsreserven, die bei Auftreten eines dringlichen Finanzierungsbedarfs genutzt werden könnten. Allen finanziellen Verpflichtungen konnte vollumfänglich und termingerecht nachgekommen werden. Die Gesellschaft ist in der Lage, alle Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht zu erfüllen. Auch für die Zukunft ist kein Finanzierungsengpass zu erwarten. Unverändert bildet dabei die Bereitstellung notwendiger Finanzmittel (resultierend aus der Auftragsentwicklung) durch die Muttergesellschaft den zentralen Bereich unserer Unternehmensfinanzierung. Insofern besteht ein Abhängigkeitsverhältnis. 4. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Bilanzsumme der U3 Pharma GmbH erhöhte sich um EUR 940.407,33 oder 14,6%. Die Erhöhung ist in erster Linie auf den Anstieg der liquiden Mittel zurückzuführen. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2014/15 wurden keine wesentlichen Investitionen durchgeführt, noch sind wesentliche Investitionen im folgenden Geschäftsjahr geplant. 6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2014/15 war insgesamt zufriedenstellend. Zurzeit besteht die Entwicklungspipeline der U3 Pharma GmbH aus insgesamt 10 Projekten in verschiedenen Entwicklungsstadien von der vorklinischen bis zur klinischen Entwicklungsphase. Alle Projekte konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr wie geplant die jeweiligen Meilensteine erreichen. Darüber hinaus ist die U3 Pharma GmbH bestrebt, jedes Jahr neue Entwicklungsprojekte, die vorher festgelegten Kriterien entsprechen, zu identifizieren und zu starten. Bis zum 31. März 2015 konnte dementsprechend die vorklinische Entwicklungspipeline mit einem weiteren Projekt auf 8 Wirkstoffkandidaten erweitert werden. Mit der Ghent University (Ghent, Belgien) und dem Venetian Institute of Molecular Medicine VIMM (Padua, Italien) wurden zwei akademische Kooperationen initiiert. Wie im letzten Geschäftsjahr prognostiziert, konnte der Umsatz mit einer stabilen Mitarbeiterzahl und einem nahezu stabilen Budget auf Vorjahresniveau gehalten werden. Der Jahresüberschuss reduzierte sich aufgrund der in Punkt zwei erläuterten Gründe. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenrisiken: Die U3 Pharma GmbH als Pharmaforschungsunternehmen erbringt Auftragsforschungs- und -entwicklungs-leistungen im Daiichi Sankyo Konzernverbund und unterliegt außer der Abhängigkeit vom japanischen Mutterunternehmen als alleinige Auftraggeberin keinen besonderen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage. Finanzwirtschaftliche Risiken: Es bestehen keine Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft haben. Patent- und Markenschutz: Eigenes geistiges Eigentum (Know-how) wird bei der U3 Pharma GmbH durch die Anmeldung von geeigneten Schutzrechten geschützt. Es ist aber möglich, dass Dritte Einwände gegen Erteilung oder Aufrechterhaltung von Schutzrechten erheben. Zurzeit sind keine entsprechenden Einwände anhängig. Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern: Die U3 Pharma GmbH ist bei der Herstellung und Produktion von Antikörpern und bei der Durchführung vorklinischer Tierstudien von Auftragsforschungsorganisationen (Contract Research Organization, CRO) abhängig. Trotz eines sorgfältigen Auswahlprozess besteht dadurch das Risiko, dass durch Verletzung von behördlichen Vorschriften oder internen Qualitätsrichtlinien durch den CRO, Entwicklungsprogramme verzögert und Meilensteine nicht erreicht werden. Sonstige Risiken: Daneben unterliegt die U3 Pharma GmbH aufgrund der langfristigen, schwer planbaren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit (F&E) stets dem Risiko, dass die entsprechenden F&E-Aktivitäten nicht mit dem gewünschten Erfolg oder nicht termingerecht abgeschlossen werden können. Da die U3 Pharma GmbH aber im Rahmen eines "Master Research and Development Services Agreement" alle Forschungs- und Entwicklungskosten (inkl. Margenzuschlag) weiterbelasten kann, unterliegt die Gesellschaft auch hier keinem besonderen Risiko. Als Pharmaforschungsunternehmen ist die U3 Pharma GmbH auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen. Der Erfolg des Unternehmens hängt daher teilweise davon ab, dass die U3 Pharma GmbH auch in Zukunft in der Lage ist, qualifizierte Fach- und Führungskräfte einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Diesem Risiko wird durch eine strategische Personalpolitik und z.B. durch langfristige Kontakte zu Universitäten/Lehrstühlen begegnet. Andere Risiken, die den Umweltschutz und die IT-Sicherheit betreffen werden als nicht signifikant eingeschätzt. Gesamtaussage zur Risikosituation: Um Risiken zu minimieren und potenzielle Schäden vom Unternehmen fern zu halten, werden regelmäßig Prozesse hinterfragt, Annahmen und Stellungnahmen überprüft, und risikorelevante Sachverhalte einer Kontrolle unterzogen. Eine Quantifizierung von Risiken wird nicht vorgenommen, da dies auch nicht zur internen Steuerung verwendet wird. Die von uns identifizierten Risiken halten wir für gut beherrschbar und glauben, diesen mit den entsprechenden Maßnahmen begegnen zu können. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir zum Stichtag nicht. 2. Chancenbericht Kurz- bis mittelfristig können verschiedene Projekte der U3 Pharma GmbH wichtige Meilensteine in der Entwicklung erreichen. Dies wird sich wahrscheinlich positiv auf die Bewertung der einzelnen Projekte durch Daiichi Sankyo Co., Ltd. in Japan auswirken. Dies gilt natürlich im Besonderen für Projekte, die kurz vor einem Eintritt in die klinische Entwicklung stehen oder sich bereits in der klinischen Entwicklung befinden (U3-1287 und U3-1565). Die U3 Pharma GmbH befindet sich außerdem im regelmäßigen Austausch mit potenziellen akademischen und industriellen Partnern. Dies geschieht zum einen, um neue Ansätze für die Entwicklungspipeline zu erarbeiten, als auch um neue Technologien möglichst effizient und gewinnbringend einzusetzen. Es wird erwartet, dass die U3 Pharma GmbH auch im Geschäftsjahr 2015/16 diese Kontakte Nutzen wird, um die gesetzten Meilensteine zu erreichen. Darüber hinaus wird die U3 Pharma GmbH auch im nächsten Jahr das Kooperationsnetzwerk stetig erweitern. E. Prognosebericht Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Die Ergebnisse der Forschungsprojekte und deren Vermarktung haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der U3 Pharma GmbH. Für das Geschäftsjahr 2015/16 erwartet die U3 Pharma GmbH Daten aus den klinischen Studien der therapeutischen Antikörper U3-1287 und U3-1565, um insbesondere diese beiden, am weitest fortgeschrittenen Projekte, unserer Entwicklungspipeline einer Markzulassung weiter näher zu bringen. In Bezug auf das Projekt U3-1784 ist mit dem schnellen Beginn einer klinischen Studie zu rechnen. Mit dem Projekt U3-1402 verfolgt das Unternehmen darüber hinaus ein weiteres Projekt in der vorklinischen Phase, welches in naher Zukunft in eine klinische Phase eintreten könnte. Darüber hinaus wird die U3 Pharma GmbH im Laufe des Geschäftsjahres einen neuen klinischen Entwicklungskandidaten präsentieren können. Um auch für die Zukunft eine starke Entwicklungspipeline zu bewahren wird die U3 Pharma GmbH auch im Geschäftsjahr 2015/16 intensiv die Möglichkeit prüfen, neue Kandidaten in die Wirkstoffentwicklung aufzunehmen. Zu diesem Zweck wird die U3 Pharma GmbH verstärkt Partnerschaften mit Unternehmen aus der Biotechnologie-Industrie und akademischen Einrichtungen anstreben. Es ist vorgesehen gegenüber dem Geschäftsjahr 2014/2015 die Anzahl der Wirkstoffkandidaten oder Therapiegebieten weiter zu erhöhen. Es wird erwartet, diese Ziele mit einer stabilen Mitarbeiteranzahl und einem nahezu stabilen Budget zu erreichen. Dementsprechend rechnen wir mit einem Umsatz und einem Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau.
Martinsried, den 27. Mai 2015 U3 Pharma GmbH Dr. Johannes Bange Bilanz zum 31. März 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2014 bis 31. März 2015
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2014 bis 31. März 2015A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. März 2015 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlust-rechnung wurde im Geschäftsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittlere Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den gesetzlich vorgesehenen Größenerleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wird unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die dem Jahresabschluss zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens und die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410 werden seit dem 1. Januar 2010 im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Bis zum 31. Dezember 2009 wurde für abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 gemäß den steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet, welcher linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Diese Sammelposten aus Vorjahren werden entsprechend weitergeführt. Bei den durch Sacheinlagen eingebrachten Lizenzen erfolgte, beginnend mit dem Jahr 2005, eine Abschreibung über einen Zeitraum von 15 Jahren. Nicht mehr benötigte Lizenzen werden außerplanmäßig abgeschrieben. Die Mietereinbauten werden entsprechend der Laufzeit des Mietvertrags über 10 Jahre linear abgeschrieben. Für die Rückbauverpflichtung wird pro rata temporis eine Zuführung zur Rückstellung vorgenommen. Beteiligungen bestehen nicht. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nominalbetrag angesetzt und betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die zu Aufwand nach dem Stichtag werden. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Sie beinhalten alle Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit erforderlich werden auch künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. In Fremdwährung lautende Verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs gemäß § 256a HGB bewertet. Unrealisierte Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. C. Erläuterungen zum Jahresabschluss Bilanz 1. Anlagevermögen
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich die Gesellschafterin und stellen Forderungen aus Leistungen dar. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zum Stichtag Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. 4. Gezeichnetes Kapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus der folgenden Übersicht:
Bei den nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital handelt es sich um die vor Umwandlungsbeschluss bestehenden eigenen Anteile der U3 Pharma AG von 3.180 Aktien zu einem Nennwert von EUR 1,00 pro Stück. Mit Umwandlungsbeschluss vom 18. Dezember 2008 wurden alle Aktien der U3 Pharma AG in einen GmbH-Anteil umgewandelt. Dieser Geschäftsanteil steht im Alleineigentum der Daiichi Sankyo Co., Ltd. Faktisch wurden damit die eigenen Anteile veräußert und sind vom Alleingesellschafter zu bezahlen. 5. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen offene Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen, Bonuszahlungen, ausstehende Rechnungen, R&D Consulting sowie Steuerberatungs- und Jahresabschlusskosten im Zusammenhang mit dem Geschäftsjahr. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden wie folgt fällig:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 37.120,97 (Vj. EUR 34.828,82). Gewinn- und Verlustrechnung Unter den "sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.894,34 (Vj. EUR 20.407,64), in den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 25.482,09 (Vj. EUR 7.982,58) und in den "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 5.580,73 (Vj. EUR 4.274,22) ausgewiesen. D. Sonstige Angaben 1. Sonstige Haftungsverhältnisse Es bestehen keine sonstigen Haftungsverhältnisse. 2. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug 41 (Vorjahr 40). Davon waren 36 (Vorjahr 35) Arbeitnehmer in der Forschung und 5 (Vorjahr 5) in der Verwaltung tätig. 3. Organe Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr war: Dr. Johannes Bange, Planegg, Managing Director Dem Aufsichtsrat gehören an: Dr. Koichi Akahane, Japan, Corporate Officer, Daiichi Sankyo Company, Ltd. (Vorsitzender des Aufsichtsrats) Junichi Fukute, Japan, Vice President Supply Chain Planning Department, Daiichi Sankyo Company, Ltd (bis 1. Juli 2014) Kenji Katsumi, Japan, Vice President Corporate Business Management, Daiichi Sankyo Company, Ltd (seit 1. Juli 2014) Martin Hesse, Starnberg, Chief Financial Officer, Daiichi Sankyo Europe GmbH Der Aufsichtsrat hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. 4. Name und Sitz des Mutterunternehmens Daiichi Sankyo Co., Ltd. 3-5-1 Nihonbashi-Honcho Chuo-ku J - Tokio 103-8426, Japan Der Jahresabschluss der U3 Pharma GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger, Bonn, veröffentlicht und als hundertprozentige Tochter der Daiichi Sankyo Co., Ltd., Tokio, Japan, in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Jahresabschluss der Daiichi Sankyo Co., Ltd., Tokio, Japan, wird veröffentlicht über The Kanto Local Finance Bureau, Saitama 330-9716, Japan.
Martinsried, den 27. Mai 2015 U3 Pharma GmbH Dr. Johannes Bange Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der U3 Pharma GmbH, Martinsried, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2014 bis 31. März 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 27. Mai 2015 KPMG
AG
Pastor, Wirtschaftsprüfer Paulus, Wirtschaftsprüfer |
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